Dienstag, 26. Januar 2010

P.J. Tracy: Spiel unter Freunden

„Spiel unter Freunden“ ist der erste Krimi, der von dem Mutter-Tochter-Autorenduo „P.J. Tracy“, veröffentlicht wurde - und er hat mir eindeutig Lust auf mehr Romane dieser Art gemacht. :) Zu Beginn findet sich der Leser in einer beschaulichen kleinen Stadt in Wisconsin wieder, wo der Pfarrer in der Nacht aus seinem Verdauungsnickerchen im Pfarrhaus erwacht und bemerkt, dass ein Auto vor seiner Kirche steht. Zu seinem großen Schreck findet er die Besitzer des Wagens tot im Gotteshaus. Das streng christliche Paar wurden brutal erschossen und mit einem Kreuz gezeichnet. Für den örtlichen Sheriff beginnt ein rätselhafter Fall, der schnell ein weiteres Todesopfer fordert.

Kurz darauf springt die Geschichte nach Minneapolis, wo man auf der einen Seite den Alltag der Spieleentwicklerin Grace McBride und auf der anderen Seite die Ermittlungen des Detective Leo Magozzi in mehreren ungewöhnlichen Mordfällen verfolgen darf. Obwohl für den Leser schnell klar ist, dass die Opfer in der Stadt genauso getötet werden, wie Grace und ihre Freunde dies für ein neues Spiel (in dem es um Mordermittlungen geht) geplant haben, und dass es natürlich irgendeine Verbindung zu dem Fall in Wisconsin geben müsste, entwickelt sich eine spannende und unterhaltsame Geschichte aus dieser Grundsituation.

Mit „Spiel unter Freunden“ präsentiert P.J. Tracy einen amerikanischen Kriminalroman, wie ich ihn früher viel und gerne gelesen habe. Klar werden die Verletzungen und die Umstände, die zum Tod geführt haben, beschrieben, aber ohne dass ich dabei jemals das Gefühl bekommen habe, hier wollte mich jemand mit einer Runde extragroßem Ekel schocken. Obwohl ich die ganze Zeit eine Ahnung bezüglich der Lösung und den Ermittlern – nicht nur aufgrund der Informationen, die ich als Leser zusätzlich hatte – einen Schritt voraus war, hatte ich nie den Eindruck, dass die dargestellten Polizisten dumm oder zu verbohrt waren oder erfolgreicher hätten sein können. Zusätzlich ist es den beiden Autorinnen gelungen meine Neugierde auf die Geschichte – und vor allem auf die Personen aufrecht zu erhalten.

Es hat richtig viel Spaß gemacht, die Charaktere kennen zu lernen und mit ihnen diese Geschichte zu erleben. Einige Leser werden vielleicht meinen, dass das Privatleben des Sheriffs und andere Details keinen Nutzen für die Handlung haben (und ich gebe zu, dass das Hörbuch auch hervorragend ohne diese Elemente funktioniert), aber für mich hat es deutlich zum Unterhaltungswert beigetragen. Natürlich wäre es kein Krimi, wenn nicht einige der Personen schon etwas tragisches in ihrem Leben hätten durchmachen müssen, aber P.J. Tracy gelingt es dabei nicht zu sehr zu übertreiben und eher zu betonen, dass diese Menschen trotz ihrer Erlebnisse so normal wie möglich ihren Alltag gestaltet haben und versuchen ihr Leben zu genießen. Naja, zumindest kann man das von allen behaupten – abgesehen vom Mörder!

Noch ein kleiner Nachtrag zur Hörbuchversion: Auch wenn ich schon eine Weile in der dritten CD hänge und nicht weiterkomme, so gefällt mir es mir! Die Geschichte funktioniert trotz der Kürzungen sehr gut und abgesehen davon, dass die Charaktere deutlich weniger detailliert dargestellt sind, vermisse ich nur wenige Szenen. Der Sprecher von „Spiel unter Freunden“ ist Burghart Klaußner. Bei den Männerstimmen finde ich ihn angenehm, bei den meisten Frauenstimmen auch, aber sobald er wie eine „sexy Lady“ klingen will, gruselt es mir! Hoch und quietschig ist einfach nicht verführerisch! Ich wünschte wirklich, dass männliche Hörbuchsprecher mal kapieren, dass eine unverstellte Stimme so viel weiblicher klingen kann als diese Falsettversuche es tun!

Sonntag, 24. Januar 2010

Ein paar Logan-Fotos

In den letzten Tagen gab es immer mal wieder kleine Momente, da wäre ich gern mit weniger Katzen gesegnet gewesen. ;) Vor allem Logan hat gerade eine sehr anstrengende Phase und braucht unglaublich viel Aufmerksamkeit. So schläft er zur Zeit wirklich jede Nacht auf meiner Bettdecke, was zu diversen Albträumen bei mir geführt hat. Der Traum, in dem ich meinte, dass mich ein wildfremder Mann mit einem Wollmantel ersticken wollte, verlieh mir noch Stunden nach dem Aufwachen ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Doch bevor sich Logan zu mir ins Bett legt, wühlt er lieber den Klamottenstapel meines Mannes durch. Wenn er dann die Wollsocken gefunden hat, die ganz unten versteckt wurden, dann rennt er laut quietschend mit diesen durch die Gegend - natürlich genau in der halben Stunde, in der wir eigentlich nur noch einschlafen wollen. Mein Mann ist vor allem davon begeistert, dass er zur Zeit jeden Morgen im Halbschlaf auf die Suche nach seinen Socken gehen darf.

Dank des Baustellenlärms, der vom Dach gegenüber und aus dem Haus nebenan erklingt, sind alle vier momentan etwas aus dem Tritt. Neben den schon erwähnten kleinen Macken, sorgt das bei Logan auch noch dafür, dass er tagsüber kaum Ruhe zum Fressen hat. So werden auch gern einmal die Fleischbrocken quer durch den Flur verteilt, was dafür sorgt, dass ich nicht nur alle Hände voll zu tun habe, damit sich die anderen Katzen nicht auf Logans Portion stürzen, sondern zur Zeit auch jeden Tag den Flur gründlich reinigen muss.

Kurz bevor mein Geduldsfaden mit diesem kleinen dummen Trottelkater reißt, gibt es dann immer diese Momente, in denen er so richtig niedlich aussieht. Dann schmelze ich beim Anblick dieser großen Plüschpfoten und der dicken Schnauze einfach dahin und bin bereit ihm alles zu verzeihen.

Ein paar dieser Momente konnte ich sogar für euch mit der Kamera einfangen:











Freitag, 22. Januar 2010

Nina Blazon: Im Bann des Fluchträgers (Woran-Saga 1)

Nach „Der Kuss der Russalka“ und „Die Sturmrufer“ habe ich in den letzten Wochen „Im Bann des Fluchträgers“ in Angriff genommen – Nina Blazons erster Erfolg im Bereich Jugend-Fantasy. Währen die Autorin sich (wenn ich nach diesen drei Büchern gehen kann) immer mehr von der klassischen Fantasy entfernte, um eigene oder historische Elemente einzuflechten, fühlte es sich für mich in der umgekehrten Reihenfolge so an, als ob ich mit jedem Roman weiter in vertraute Gewässer vorstoßen würde.

„Im Bann des Fluchträgers“ beginnt an einem verregneten Tag vor einer Burg. Der Junge Ravin kommt aus dem Tjärgwald mit einer erschütternden Botschaft geritten: Sein Bruder Jolon, ein Heiler, hat einen Fluchträger berührt und liegt nun im Sterben. Doch so sehr sich die Königin Jolon verpflichtet fühlt und helfen möchte, so sehr ist sie mit dringenderen Probleme beschäftigt. Das ganze Land hat sich in der letzten Zeit verändert, es wird kälter, stürmischer und die unheimlichen Hallgespenster treten in erschreckender Anzahl auf. Während die Königin zusammen mit Gesandten aus den Nachbarländern versucht die Ursache für diese Veränderungen zu finden und dagegen vorzugehen, kann sie Ravin nur wenig Hilfe bieten.

Immerhin bekommt der Junge von dem Rat der Zauberer den Hinweis, dass vielleicht im Grenzland eine magische Quelle zu finden sei, die Jolon retten könnte. Doch ob es diese Quelle wirklich gibt oder nicht, können die Zauberer nicht sagen, den ihre Existenz wird nur durch Sagen belegt. Ihm wird der (natürlich eher unfähige >g<) Zauberlehrling Darian zur Seite gestellt und die beiden Jungen bekommen von der Königin zwei Regenbogenpferde, die schneller als jedes andere Tier die Strecke bewältigen können. Doch im Grenzland angekommen, müssen die beiden Reisenden entdecken, dass nicht eins der vielen Gerüchte stimmt, die sie bislang über diese Region gehört hatten. Statt dessen geraten sie in einen Krieg zwischen dem Herrschenden und einer kleinen Rebellengruppe und noch bevor Ravin und Darian sich umgucken können, sind sie mitten im Kampfgeschehen.

Wie schon bei „Die Sturmrufer“ kann ich Nina Blazons fantastische Welt wirklich genießen. Ihr gelingt es die (für mich) richtige Mischung aus vertrauten Elementen und ganz eigenen Geschöpfen und Gebräuchen in ihrer Geschichte zu verwenden. So muss ich mir nicht ständig den Kopf zerbrechen, was es jetzt schon wieder mit einer Anspielung, einem Brauch oder einem Volk auf sich hat, finde aber immer wieder kleine ungewöhnliche Dinge, die mein Interesse wecken.

Obwohl Ravin und Darian auf den ersten Blick als „der Naturbursche“ und „der unfähige Zauberlehrling“ sehr klassische besetzt sind, haben mir die beiden ebenso gut gefallen, wie die weiteren Charaktere, die die Autorin im Laufe der Geschichte einführt. Ihre Reaktionen und Beweggründe sind recht realistisch und zum Teil auch sehr vielschichtig und machen sie sympathisch. Allerdings sind sie mir nicht so weit ans Herz gewachsen, dass ich mit ihnen so sehr mitfieberte, dass ich alles um mich herum vergaß.

Dafür haben es mir mal wieder die ungewöhnlichen Nebenfiguren angetan, wie die Feuernymphe, die ihr Herz für Ravin entdeckt, und der Naj (ein Wassergeschöpf), der auf seine ganz eigene Art versucht die Reisenden vor einer Gefahr zu warnen. Nina Blazons Fabelwesen sind angenehm „unmenschlich“, nicht böse, nicht gut, sondern einfach von ihrer Neugier und ihren Instinkten und Bedürfnissen getrieben. Auch gefällt es mir, dass sie für viele Orte, Geschöpfe und Erscheinungen Märchen erfunden hat, die sie geschickt in die Geschichte einflechtet und die meine Fantasie angeregt haben. Obwohl das „überraschende“ Ende für mich etwas zu vorhersehbar war, hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich mir gleich den zweiten Teil der Reihe ertauscht habe. :)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Sweet-Friends-Award

Natira war so lieb diesen Sweet-Friends-Award an mich weiterzureichen. Danke für den Award und die netten Worte, mit denen du ihn überreicht hast! :)



Die Regeln für diesen Award:
Nenne 10 Dinge, die Dich glücklich machen, und gib den Award an 10 Personen weiter.

10 Dinge, die mich glücklich machen:

- mein Mann
- meine Tiere
- wirklich gute Freunde
- Zeit mit den Menschen verbringen zu können, die mir am Herzen liegen
- ein wirklich befriedigendes Leseerlebnis
- heiße Schokolade an einem kalten Tag
- Schnee, der in dicken Flocken vom Himmel fällt
- Ghibli-Filme
- die Erinnerungen an einen Urlaub in Vermont
- in der blauen Stunde mit meinen Gedanken allein zu sein


Obwohl solche Aufforderunge mich immer an Kettenbriefe erinnere, möchte ich den Award an folgende Personen weiterreichen:

Bibendum, Holly, Irina, Kari, Katrin, Seychella und Soleil

Ich weiß, dass das keine zehn Personen sind und vermutlich bekommen einige von euch den Award nun doppelt und dreifach. ;) Aber das sind die Blogger, deren Buchrezension ich eigentlich immer lese, mit denen ich im Laufe der letzten Monate Nachrichten ausgetauscht habe, die mich ein kleines Stück an ihrem Leben teilhaben lassen, die mir Katzenfotos zeigen, meine Sehnsucht nach dem Meer stillen oder auf deren Challenges ich mich in diesem Jahr freue. Trotz all der Buchempfehlungen, die absolut tödlich für meinen Wunschzettel, meinen Geldbeutel und meine Tauschtickets sind, macht es einfach Spaß auf euren Blogs zu stöbern! :)

Dienstag, 19. Januar 2010

Stöckchen: 8 mal 4

Über dieses Stöckchen bin ich bei Natira, taytom und Sayuri gestolpert und habe es gleich mal mitgenommen.

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest:

- Telefonistin
- Datentypistin
- Buchhändlerin
- Fachanleitung Werkstatt

4 Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst:

- Stolz & Vorurteil
- Die Nacht der Abenteuer
- Was das Herz begehrt
- Das wandelnde Schloss

4 Orte, an denen Du gewohnt hast:

- Bielefeld
- Bünde
- Detmold
- Lemgo

4 Serien, die Du gerne siehst:

- CSI: NY
- Pretender
- Gilmore Girls
- Veronica Mars

4 Plätze, an denen Du in Urlaub warst:

- Siena
- New York
- Eckernförde
- Oslo

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:

- mein Mailanbieter
- diverse Buchblogs
- Amazon >seufz<
- Twitter

4 Deiner Lieblingsessen:

- Zwiebelkuchen
- Paprika-Bulgur
- Pizza
- „asiatische“ Zwiebelsuppe

4 Plätze, an denen Du im Augenblick gerne sein möchtest:

- in Vermont (wobei ich mich nicht entscheiden kann, ob ich lieber in der kuscheligen Pension vor dem Kamin sitzen oder in der gemütlichsten Buchhandlung der Welt stöbern möchte)
- im Starbucks in Boston in der Nähe der Musikhochschule
- an der Norwegischen Küste
- in Hamburg

Und auch ich werfe das Stöckchen einfach mal in die Luft, so dass es jeder auffangen kann, der es noch nicht beantwortet hat. ;)

Sonntag, 17. Januar 2010

Isabel Abedi: Whisper

Eigentlich war ich mir ja ganz sicher, dass ich von Isabel Abedi noch nie etwas gelesen hätte. Deshalb habe ich – nach all den lobenden Erwähnungen auf diversen Buchblogs ;) – mal in der Bibliothek die Augen aufgehalten und mir „Whisper“ geschnappt, als es verfügbar war. Inzwischen habe ich mich durch mehr als zehn Amazon-Seiten geklickt und festgestellt, dass ich von der Autorin schon „Das 99. Schaf“ und „Lucy ist heute Piratin“ kenne. Allerdings wundert es mich nicht, dass ich mich an die Titel kaum noch erinnere, da ich die vor fast fünf Jahren für meinen damaligen Job konsumiert habe. ;)

Immerhin ist „Whisper“ das erst Jugendbuch, dass ich von der Autorin lesen – und ich muss zugeben, dass es mich nicht genug motiviert, um nach weiteren Titel von Isabel Abedi Ausschau zu halten. 274 Seiten und sie zogen sich so lang hin, vor allem, da ich mich nicht traute ein anders Buch parallel zu lesen, denn dann hätte ich „Whisper“ wohl unvollendet zurück in die Bibliothek gebracht. Dabei ist nicht schlecht, nur auch überhaupt nicht gut oder gar mitreißend oder fesselnd oder interessant oder … ;)

Noa (eigentlich Nora, aber den Namen mag sie nicht) will den Sommer mit ihrer Mutter Kat (einer gefeierten Filmschauspielerin) und deren älteren Freund Gilbert (der nicht nur auf Esoterik, sondern auch auf Männer steht) in einem kleinen Haus auf dem Land verbringen. Keiner von ihnen hat sich das neue Feriendomizil schon einmal angesehen, die Vertragsverhandlungen wurden von Kats Assistenten übernommen und so birgt das Haus und der Zustand in dem es ist, vom ersten Moment an so einige Überraschungen für die ungewöhnliche Familie.

Für die notwendigen Renovierungen engagiert Kat David, der zusammen mit seiner Mutter und seinem behinderten Bruder beim örtlichen Wirt wohnt und aushilft. Von Anfang an fühlt sich Noa zu David hingezogen, dabei hatte sie an ihrem fünfzehnten Geburtstag ein Erlebnis, dass ihr das Vertrauen gegenüber Jungs genommen hat. Und auch David ist kein einfacher Typ, aufgrund seiner Familiengeschichte reagiert er auf viele Dinge empfindlich oder gar aggressiv.

Bei einer Seance, die nur ein Spiel sein soll und Gilbert zuliebe abgehalten wird, bekommen die beiden Hinweise auf ein Verbrechen, dass sich vor einigen Jahren in dem Haus zugetragen hatte. Gemeinsam versuchen sie die Informationen des Geistes, Spuren, die sie finden, und Erzählungen von Dorfbewohner auszuwerten und die ganze Geschichte hinter dem Tod der schönen jungen Eliza herauszufinden.

Vielleicht war ich einfach nicht in der Stimmung für eine Geistergeschichte, aber normalerweise ist das für mich kein Grund so wenig in eine Handlung hineinzufinden. Wenn es gut geschrieben ist oder interessante Charaktere vorhanden sind, dann fesselt mich eine Geschichte nach ein paar Seiten. Doch allein schon die Familienkonstellation ging mir auf die Nerven, ebenso Noas Verhältnis zu ihrer Mutter Kat. Natürlich fühlt sich das Mädchen von der egozentrischen und atemberaubend hübschen Schauspielerin vernachlässigt (und wahrscheinlich sogar zu Recht), aber mich hat es genervt davon zu lesen.

Noa, Kat, Gilbert und David sind so klischeebeladen, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Gilbert liest das Gummibärchenorakel, sucht Antworten im Universum, diskutiert mit dem Dorfpfarrer über Geistererscheinungen und ist für Kat und Noa der väterliche Halt im Leben. Und auch David ist in seinem Auftritt als sternensüchtiger Freigeist mit der harten Schale und dem weichen Kern kein besonders origineller Typ. Sogar der Geist Eliza und all die Geschehnisse um sie herum, waren mir gleichgültig, da sie so wenig atmosphärisch beschrieben wurden.

Ich kann kaum glauben, dass Isabel Abedi immer solche Probleme damit hat Stimmungen aufzubauen, aber weder das Dorf, noch das Haus wurden für mich jemals greifbar. Immer wieder geht es Absatz um Absatz um die Renovierungen und Veränderungen an diesem Feriendomizil, aber (obwohl ich eigentlich grundsätzlich jede Passage rund um Handwerk und Handarbeiten liebe) es hat mich absolut nicht interessiert und schien mir nur inhaltslose Füllung der Seiten zu sein. Nachdem nun weder die Charaktere, noch die Umgebung oder gar das „Rätsel“ um Eliza mich interessierten, hat nur mein Dickkopf dafür gesorgt, dass ich das Buch beendet habe.

Samstag, 16. Januar 2010

Nina Blazon: Die Sturmrufer

Nach „Der Kuss der Russalka“ ist „Die Sturmrufer“ der zweite Roman, den ich von Nina Blazon gelesen haben – und er hat mir noch besser gefallen. Vielleicht, weil es eine reine Fantasygeschichte ist, ohne die (wirklich interessanten!) historischen Bezüge, die die Geschichte um die Russalka hatte. Und natürlich habe ich erst danach „Im Bann des Fluchträgers“ (Woran-Saga 1) gelesen und festgestellt, dass „Die Sturmrufer“ in der gleichen Welt angesiedelt sind wie die drei Romane der Woran-Saga. >g<

So, nun aber erst einmal ein bisschen zum Inhalt: Die Küstenstadt Dantar wird seit längerer Zeit von einer Serie verheerender Stürme heimgesucht, die vermutlich keines natürlichen Ursprungs sind. Nach einem dieser magischen Unwetter gelingt es Amber, einer jungen Frau, die in den Bergen aufgewachsen ist, Arbeit bei einer Bergungstruppe zu finden. Zu viert sollen Amber, die Taucherin Sabin, der Navigator Tanijen und der Seiler Inu mit einem Ruderboot auf das Meer fahren und versuchen Ladung aus einem gesunkenen Schiff zu bergen.

Doch statt ihren Auftrag ausführen zu könne, werden sie von einem weiteren Sturm auf eine seltsame Insel im Auge eines Mahlstroms verschlagen. Dort finden sie in einem verlassenen Turm den Grund für die Stürme heraus. Geistererscheinungen und Ungeheuer bedrohen die vier auf diesem verlassenen Eiland und während sie noch einen Weg zurück nach Dantar suchen, müssen sie feststellen, dass wohl nur sie in der Lage sind den bösen Bann zu brechen und ihr Land zu retten.

Was mir an dieser Geschichte gleich ins Auge sprang, ist, dass Nina Blazon ihre fantastische Welt dem Leser ohne große Erklärungen gegenüberstellt. Wie schon bei Katja Brandis finde ich diese Vorgehensweise angenehm stimmig. Denn wenn man in einem Land wohnt, dann sind viele Traditionen und Verhaltensweisen für einen selbstverständlich und man erklärt sie nicht bei jedem Handgriff, damit der dumme Leser auch weiß, worum es geht. ;) Allerdings hat die Autorin mit Amber eine Figur eingeführt, die an der Küste fremd ist und so kann man mit ihr zusammen die ungewöhnliche Stadt am Meer und ihre Bewohner kennenlernen. Wobei die Erklärungen schön stimmig für die Bergbewohnerin eingeflochten werden und der Leser alle anderen Dinge sich im Laufe der Geschichte selber denken kann.

(Kleine Nebenbemerkung: Der Name Amber, der auch in diesem Buch die Bedeutung Bernstein hat, hat mich allerdings ziemlich gestört. Denn kein anderer Namen hatte ansonsten eine erkennbare Bedeutung oder gehörte eindeutig in den englischen Sprachraum. Achja, es gibt laut Duden auch ein deutsches Amber, aber da fehlt dann die Bernsteinbedeutung … Aber vielleicht bin ich da wieder einmal zu kleinlich und müsste mich konsequenterweise auch über den Namen Sabin(e) aufregen, der schließlich auf den Stamm der Sabiner zurückgeht, die es in dieser fantastischen Welt wohl nicht gegeben hat. ;) )

Für Amber ist die Zusammenarbeit mit den drei Leuten aus Dantar nicht gerade einfach, da diese eine gemeinsame Vorgeschichte (und Vorurteile gegen die Fremde) haben. Inu und Tanijen waren mal die besten Freunde und sind nun zerstritten, Sabin ist Tanijens Freundin und weiß doch nicht genug über ihn, um ihn vor Dummheiten zu bewahren. Außerdem ist die Taucherin immer noch damit beschäftigt, den Verlust ihres Bruders zu bewältigen, der vor einiger Zeit starb. All diese Probleme sorgen für Zwischentöne, die von Amber und dem Leser erst einmal gedeutet werden müssen. Dabei verwendet Nina Blazon auch das eine oder andere Klischee, diese werden aber so schön in die rätselhafte Handlung und die fantastische Umwelt eingeflochten, dass es wirklich nicht stört.

Vor allem hat mich die Welt gereizt, die die Autorin geschaffen hat. Weder in der Hafenstadt, noch auf der Insel hatte ich das Gefühl, dass es irgendwelche Unstimmigkeiten gäbe. Die Menschen, ihre Traditionen und Gebräuche fühlten sich beim Lesen realistisch an. Und die übernatürlichen Elemente werden so fein eingebaut, dass auch dies sehr schön stimmig wirkt. Die Tatsache, dass für mich so wunderbar schreckliche Geschöpfe wie Hallgespenster, Naj und Dschellar für die Figuren mehr oder weniger alltägliche Erscheinungen waren, ließen mich in diese Welt eintauchen. Und da störte es auch nicht, dass mich die Naj sehr an Nina Blazons Darstellung der Russalka in ihrem Buch über das historische St. Petersburg erinnerte. Ich werde auf jeden Fall irgendwann noch einmal „Die Sturmrufer“ in die Hand nehmen und mich wieder in die Stadt am Meer ziehen lassen.

Oh, und wer nun neugierig geworden ist: „Die Sturmrufer“ ist gerade erst als „Die Magier der Winde“ (ja, mal wieder eine Titeländerung >seufz<) von cbt neu aufgelegt worden.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Christoph Marzi: Heaven – Stadt der Feen

Als David auf einem seiner Botengänge für die Buchhandlung „The Owl and the Pussycat“ seinen Weg über die Dächer Londons abkürzt, begegnet er dem Mädchen Heaven. Verstört sitzt sie auf einem Dach und behauptet, dass gerade zwei böse Männer ihr Herz gestohlen hätten. Obwohl David am Verstand des schönen Mädchens zweifelt, ist ihm klar, dass er sich um sie kümmern muss. Kurz darauf bestätigt ein Arzt im Krankenhaus, dass Heavens Herz fehlt und als die beiden Männer wieder auftauchen, die ihr Herz stahlen, flüchtet die beiden. Zusammen versuchen sie herauszufinden, warum Heaven noch am Leben ist – und was es mit den beiden unheimlichen Gestalten auf sich hat, die Jagd auf das Mädchen ohne Herz machen.

„Heaven“ hinterlässt bei mir sehr zwiespältige Gefühle, was vor allem an Christoph Marzis Sprache liegt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich damit so meine Probleme habe. Der Autor verwendet sehr viele Be- und Umschreibungen, nimmt sich sehr viel Raum für Vergleiche, die poetisch sein sollen – und es nicht immer sind. Und so reißt er mich mit seiner Sprache immer wieder aus der Geschichte heraus. Ein Beispiel hatte ich schon mal hier gezeigt, ein weiteres ist ein Satz wie „Warmes Licht schimmerte in den Fenstern und beleuchtete die klassische alte Holzverkleidung, als glühe dort eine Seele, die aus den Geschichten der früheren und heutigen Besucher geboren worden war.“, denn der macht mich wütend.

Ich weiß, dass einige von euch das märchenhaft finden – und auch, dass es höllischen Spaß macht solche Sätze zu schreiben! ;) - , aber während mir „Warmes Licht schimmerte in den Fenstern und beleuchtete die klassische alte Holzverkleidung.“ ein schönes Bild vermittelt, Stimmung schafft und dennoch Raum für meine eigene Fantasie lässt, fühle ich mich von dem angehängten Vergleich veralbert (um mal ein härteres Wort zu vermeiden ;) ). Eine einfache und klare Ausdruckweise kann meiner Meinung nach so viel mehr Stimmung schaffen, als so eine überladene Sprache, die voller verquerer Vergleiche und unstimmiger Bilder ist.

So habe ich auf Seite 17 angefangen dieses Buch auf eine Art zu lesen, die ich mir eigentlich seit Jahren eher abtrainiere. Auf diese Weise bekomme ich die Handlung mit, aber keine stilistischen Feinheiten. Bei „Heaven“ gab es trotzdem noch genügend Schachtelsätze mit blumig-aufgeblasenen Beschreibungen, die mir ins Auge fielen, aber immerhin habe ich mich nicht mehr damit aufgehalten, mich darüber zu ärgern. ;) Denn inhaltlich fand ich die Geschichte wirklich nett.

Die Grundidee ist nicht schon hundertmal ausgelutscht worden und die Mischung zwischen dem heutigen London und dem Rätsel um das fehlende Stück Himmel über der Stadt und die Vorgänge rund um Heaven wurden schön gemischt. Auch fand ich die Charaktere ganz sympathisch mit all ihren Eigenheiten. Doch vor allem haben mich Nebenfiguren und kleine Elemente am Rande angesprochen. Natürlich gefiel mir als Buchmensch die Buchhandlung „The Owl and the Pussycat“, aber auch der Geist von Sarah Jane Cavendish und der Buchsammler Mr. Merryweather haben mich gerührt.

Von der zum Teil unglaublich übertriebenen Sprache abgesehen habe ich mich gut unterhalten gefühlt und konnte gegen Ende auch die märchenhafte Geschichte genießen. Für mich ist der Roman kein Augenöffner – und auch kein Grund weitere Bücher von dem Autoren zu suchen –, aber ich habe auch nicht das Gefühl meine Zeit mit „Heaven“ vergeudet zu haben. ;)

Dienstag, 12. Januar 2010

Neuzugänge

Eigentlich will ich ja schon länger Rezis zu "Die Sturmrufer" und "Im Bann des Fluchträgers" schreiben. Beide Titel hatte ich aus der Bibliothek ausgeliehen und sie haben mir gut gefallen. Und ich war auch ganz sicher, dass ich die Kritiken schaffen würde, bevor meine beiden Tauschticket-Neuzugänge bei mir eintreffen. Aber meine Tauschpartner waren überraschend schnell und so lagen gestern diese beiden Bücher in meinem Briefkasten:


Wirklich hübsch finde ich die Cover zwar nicht, aber immerhin passen sie zusammen. ;) Und auf den zweiten Band der Woran-Saga freu ich mich sehr, da mir Nina Blazons fantastische Welt ebenso wie ihr Schreibstil sehr gefällt! :)

Auf dem SuB landen die beiden Titel nicht, denn den einen Band habe ich ja gerade erst gelesen und der andere wird gleich nach "Heaven" (und "Arkadien erwacht" - der Abgabetermin ist nächste Woche >g<) verschlungen! :)

Montag, 11. Januar 2010

Einfach ungnädig?

Nachdem ich ein paar wirklich schöne Romane gelesen habe, kämpfe ich nun seit Tagen mit meinen Bibliotheksbüchern. Erst erwischte es Isabel Abedi mit "Whisper", die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt, die Charaktere waren schablonenhaft und uninteressant und bis Seite 146 (von 275) habe ich mich nur hingeschleppt. Dann war ich doch so weit in der Handlung drin, dass ich es auch zum Ende bringen wollte. Doch nun steh ich da und frage mich, ob das Lesen dieses Buches mir irgendetwas gebracht hat. Ich kann detailliert den Inhalt erzählen, ich kann die Figuren beschreiben und sogar das geprägte Cover und die spezielle Bibliotheksbindung hat sich mir eingeprägt. Aber am Ende des Buches war ich weder zufrieden, noch unzufrieden. Ich habe es gelesen und fertig. Das ist wie bei einer Schullektüre, die man durcharbeitet, um eine Klausur darüber zu schreiben - und sie danach zu verdrängen.

Nun gut, so was passiert, manche Bücher oder Autoren liegen einem nicht und auf Geistergeschichten muss ich auch wirklich Lust haben. Also habe ich mir "Heaven" von Christoph Marzi geschnappt und mich auf eine schöne Urban-Fantasy-Geschichte gefreut. Darauf habe ich eigentlich immer Lust und all die positiven Kritiken bezüglich der Sprache und der Handlung haben mich optimistisch gestimmt. Tja, und nun hänge ich ganz am Anfang an einem Absatz, der mich ärgert ...

"Oben am Firmament zog eine Sternschnuppe ihre Bahn und fiel mitten nach Bloomsbury hinein. Ihr glänzender Schweif, zart wie die gerade geborenen Worte, die ein Federkiel auf Pergament schreibt, glühte kurz über den Dächern auf und schien in dem Augenblick, bevor er gänzlich verschwand, zu den Schwingen eines bunten Vogels zu werden, der hinüber zum Regent's Park flog."

Bis zu diesem Punkt war mir die Sprache nicht groß aufgefallen, aber diesen Absatz finde ich übertrieben, schwülstig und absolut nicht stimmungsfördernd. Im Gegenteil, seit diesem Absatz grumpfe ich vor mich hin und ärgere mich, dass mir der Autor damit erst einmal die Neugierde auf die Geschichte genommen hat. Mein innerer Lektor fragt sich beim Lesen die ganze Zeit, was dieser Absatz soll. Als "poetischen" Einschub ist es mir zu viel, zu lang, zu verschwurbelt ausgedrückt - und vor allem erzeugt es bei mir keine schöne Stimmung, sondern eher ein genervtes Aufseufzen. Vielleicht liegt es ja an mir, vielleicht sollte ich mal für ein paar Tage die Bücher aus der Hand legen und mich mit etwas anderem beschäftigen, bis ich etwas weniger ungnädig bin. Oder gibt es unter euch auch jemanden, der diesen Absatz sprachlich überladen findet?

Samstag, 9. Januar 2010

Mary Janice Davidson: Happy Hour in der Unterwelt (Hörbuch)

„Happy Hour in der Unterwelt“ ist der dritte Band der Betsy-Taylor-Reihe, und weiterhin hat die Hauptfigur Probleme damit, sich in ihrer Rolle als Vampirkönigin zurecht zu finden. Betsy wohnt inzwischen nicht nur mit ihrer besten Freundin Jessica und dem Mediziner Marc zusammen, sondern auch ihr Gemahl Eric Sinclair und seine Assistentin Tina sind in das Herrenhaus eingezogen. Da Betsy immer noch darüber schmollt, dass sie nun zwar nach Vampirgesetz mit Eric verheiratet ist, dieser sich aber anscheinend nur mit ihr eingelassen hat, weil ihn dies zum Herrscher der Vampire machte, geht sie Eric so weit wie möglich aus dem Weg.

Besonders schmerzlich wird ihr die verfahrene Beziehung zwischen ihr und Eric bewusst, als sie gebeten wird eine Hochzeit zwischen einer Vampirin und ihrem menschlichen Freund zu vollziehen. Doch nach den ersten panischen Gedanken, die sich darum drehen, wie so eine Zeremonie auszusehen – und was man dazu anzuziehen – hat, kommen Betsy mal wieder andere Probleme dazwischen. Sie erfährt nicht nur, dass ihre verhasste Stiefmutter schwanger ist, sondern auch, dass diese vor Jahren schon einmal ein Kind von Betsys Vater bekommen hatte.

Und laut dem „Buch der Toten“ ist hat die Vampirkönigin somit nicht nur eine Halbschwester, sondern diese ist auch noch die Tochter des Teufels. Betsy wusste ja schon immer, dass ihre Stiefmutter das personifizierte Böse ist, aber das hätte sie ja dann doch nicht gedacht. Nun liegt es an der Vampirin und ihren Freunden und Verbündeten, die Tochter des Leibhaftigen ausfindig zu machen, bevor diese die Weltherrschaft an sich reißen kann. Um mehr über ihre Schwester zu erfahren, beschäftigt sich Betsy mit dem „Buch der Toten“, was verheerende Auswirkungen auf sie und ihre Umgebung hat.

Obwohl Mary Janice Davidson in „Happy Hour in der Unterwelt“ wieder viele gute Ansätze zeigt und ich den Teil um Betsys Schwester wirklich gern gehört habe, krankt auch dieses Hörbuch daran, dass die Autorin anscheinend nicht in der Lage ist eine durchgehend konstruierte Geschichte zu erzählen. Wie schon beim zweiten Teil habe ich das Gefühl, dass sie einfach drauflos geschrieben hat, mit einer vagen Vorstellung, wie die aktuelle Situation ist und dann hat sie sich von ihren Ideen treiben lassen. So kommt es aber nicht zu einer überzeugenden Handlung! „Happy Hour in der Unterwelt“ ist eher eine Ansammlung mehr oder weniger lustiger Momente, die zum Glück sehr schön von Nana Spier vorgetragen werden. Die Sprecherin ist es, die mich bei dieser Hörbuchreihe bei der Stange hält, denn sie leistet so gute Arbeit, dass ich über die Handlungsschwächen und die eine oder andere nervige Charaktereigenschaft hinwegsehen kann.

Freitag, 1. Januar 2010

2010 – Das Jahr der Herausforderungen

Von Mellis 24-h-read-a-thon hatte ich ja schon einmal geschrieben, so langsam rückt der Tag näher, der Countdown zählt unerbittlich weiter runter und ich ertappe mich dabei, dass ich im Bücherregal einen Extrastapel für diesen Tag anlege. ;)

Für die YA-Books-Challenge von Kari musste ich nicht lange überlegen, ich lese eh viele Romane aus diesem Bereich – auch wenn ich lieber erst einmal nachgefragt habe, ob Kari und ich die gleiche Definition von Young-Adult-Books im Kopf haben. ;) Allerdings könnte die Bedingung, dass man nur Titel lesen darf, die im Jahr 2010 erscheinen, diese Herausforderung ein wenig hart machen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das Ganze laufen wird!

Kurz darauf schrieb Holly dann auf ihrem Blog von ihrer „Ich bilde mich weiter“-Challenge – und auch hier konnte ich nicht widerstehen! Zwar behaupte ich immer, dass ich eigentlich alles lese, aber im Laufe eines Jahres fallen doch bestimmte Schwerpunkte auf. ;) Es wird mir bestimmt gut tun, wenn ich mich mal wieder mit ein paar weniger geliebten Genres beschäftige. Vor allem Horror und Humor/Satire meide ich doch eher. Jetzt muss ich nur noch ein paar Empfehlungen bekommen, mit deren Hilfe ich diese Titel abdecken kann … ;D

Januar-SUB

A (4)
Gilbert Adair: Mord auf fforkes Manor – Eine Art Kriminalroman
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung
Robert Asprin: Als Dämon brauchst du nie Kredit

B (11)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Alan Bennett: Die souveräne Leserin
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud
Simon Brett: Ein Toter kommt selten allein
Simone Buchholz: Revolverherz – Ein Hamburgkrimi

C (5)
Trueman Capote: Frühstück bei Tiffany
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Stephen Cole: Aztec Code
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger

D (6)
Jeffrey Deaver: Die Menschenleserin
Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
Doris Dörrie: Kirschblüten Hanami
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Jennifer Fallon: Kind der Magie (Das Dämonenkind 1)
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 1 – Der letzte Paladin
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 2 – Die flüsternde Stadt
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 3 – Der brennende Berg
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Yasmine Galenorn: Katzenkrallen (Töchter des Mondes 5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Rachel Hore: Der Garten der Erinnerung

I (1)
Greg Iles: Leises Gift

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (8)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah
Hans Werner Kettenbach: Das starke Geschlecht
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung
Tatjana Kruse: Kreuzstich Bienenstich Herzstich

L (2)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin

M (9)
Jenny Mai-Nuyen: Nijura – Das Erbe der Elfenkrone
James McGee: Die Totensammler
Kelly Meding: In drei Tagen bist du wieder tot
Kai Meyer: Hex
Kai Meyer: Die Sturmkönige 1 – Dschinnland
Kai Meyer: Die Sturmkönige 2 – Wunschkrieg
Kai Meyer: Die Sturmkönige 3 - Glutsand
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur

N (1)
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (5)
Bernd Perplies: Tarean 3 – Ritter des Ersten Lichts
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (1)
Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke?

R (12)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Nora Roberts: Abendstern
Nora Roberts: Nachtflamme
Nora Roberts: Morgenlied
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)

S (13)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Lynsay Sands: Ein Vampir für gewisse Stunden
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Peter Schwindt: Morland 2 - Die Blume des Bösen
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Helle Stangerup: Der Brautmaler
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (9)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser
Kerstin Tomiak: Drachenwind
Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 1 – Das Erbe der Drachen
Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 3 – Der Fluch des Assassinen
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (3)
Valerie Wilson Wesley: Remember Cecilia Jones – Ein Fall für Tamara Hayle
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Cornell Woolrich: Der schwarze Engel

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

113 Titel gesamt

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche euch hiermit ein frohes neues Jahr - und hoffe, dass ihr die Silvesternacht gut verlebt habt! :)

Bei uns ging es wieder recht ruhig zu, zumindest innerhalb der eigenen Wohnung. Draußen wird schon seit drei Tagen kräftig geknallt und so war es auch nicht verwunderlich, dass gestern gegen 15 Uhr der Lärm anfing und erst sehr früh wieder endete. Für die Katzen war das nicht gerade ein Zuckerschlecken, aber abgesehen von einer gewissen Angespanntheit bei Logan ist schon wieder alles gut.

Leider hat gestern Abend auch unser PC angefangen zu mucken und fuhr sich alle paar Minuten grundlos runter. Einen Virus oder so können wir ausschließen, also ist es wohl eher ein Hardware-Problem. Keine Ahnung, ob unsere Erste-Hilfe-Bemühungen langfristig ausreichen, so fit sind wir in dem Bereich beide nicht. Wenn ihr also eine Weile nichts von mir hören solltet, dann liegt es am PC. Erst einmal versuche ich normal weiter zu machen ...

Euch wünsche ich, dass euer neues Jahr besser angefangen hat und für die kommenden Monate wunderschöne Momente mit lieben Menschen, großartigen Büchern und anderen Dingen, die euch am Herzen liegen, bereit hält!