Freitag, 26. Februar 2010

Kerstin Gier: Rubinrot

Lange Zeit habe ich mich mit Händen und Füßen gegen „Rubinrot“ gewehrt, vor allem der Hype um die Fortsetzung hatte mir eigentlich jede Lust auf diese Geschichte genommen. Tja, und dann habe ich doch mal geguckt, ob meine Bibliothek das Buch hat und habe es vorgemerkt. Die Neugierde ist bei mir eben doch größer als der Dickkopf. Irgendwie hatte ich aber immer noch keine Lust es zu lesen, als es hier im Regal lag (abgesehen davon, dass ich noch genügend Romane hier habe, die ich eigentlich ganz schnell abarbeiten sollte). Aber dann ich wolle es auch nicht zurück in die Bibliothek schleppen, ohne einen Blick hineingeworfen zu haben. Zwei Stunden hat es gedauert, dann ich mit der Geschichte durch – und nett waren diese zwei Stunden!

Kerstin Gier erzählt in „Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten“ von Gwendolyn, die zusammen mit ihrer ungewöhnlichen Familie in London lebt. Jeder in ihrer Familie ist sich sicher, dass ihre Cousine Charlotte das seltene Gen geerbt hat, das es ihr erlauben wird, durch die Zeit zu springen. Doch eines Tages ist es Gwendolyn, die sich in einer vergangenen Epoche wiederfindet. Hofft sie anfangs noch, dass das ein Irrtum oder eine einmalige Sache war, muss Gwendolyn schnell lernen, dass sie diejenige ist, die nun die Aufgabe des „Rubin“ bei einer Gruppe von Zeitreisenden übernehmen muss.

Doch während Charlotte ihr Leben lang auf diese ungewöhnliche Tätigkeit vorbereitet wurde, hat Gwendolyn keine Ahnung, was nun von ihr verlangt wird und welches Wissen sie benötigt, um beim Reisen durch die Zeit zu überleben. Aber nicht nur ihre Familie, sondern auch die de Villiers gehören zu den Zeitreisenden – und der attraktive Gideon de Villiers ist nicht gerade erfreut darüber, in Zukunft mit einem absolut unvorbereiteten Mädchen durch die Zeit zu springen.

Durch die ganzen Rezensionen, die ich schon von dem Buch gelesen hatte, bin ich mit bestimmten Erwartungen an diesen Roman herangegangen. Doch statt einer zuckersüßen und kitschigen Liebesgeschichte habe ich eine (zum Glück) erfrischend lustige Handlung mit sympathischen Charakteren und einem interessanten Hintergrund vorgefunden. Mir hat diese Mischung aus Reisen in die Vergangenheit und den Passagen in der heutigen Zeit gefallen – und Gwendolyns beste Freundin Leslie gefällt mir. Sie glaubt nicht nur daran, dass Gwendolyn durch die Zeit reisen kann, sondern versucht sogar ihr mit so vielen Informationen wie möglich zur Seite zu stehen.

Aber vor allem die geheimnisvollen Wächter und der Graf von Saint Germain, der Gründer dieser Gruppe, die sich mit dem Zeitreisen beschäftigt, und seine Absichten machen mich neugierig – auch wenn man sich schon so einige Hintergründe denken kann. Außerdem finde ich Gwendolyn richtig nett und verfolge mit Interesse ihre Erlebnisse, ich mag ihre Freundin Leslie und den guten James und ich habe einige von Gwendolyns Familienmitgliedern ins Herz geschlossen. Oh, und ausnahmsweise hat mir auch das Zeitreise-Thema, mit dem ich normalerweise nicht so glücklich bin, in diesem Roman gefallen.

In Gwendolyns und Gideons Leben geht das Zeitreisen sehr organisiert vor sich. Um unkontrollierte Sprünge zu verhindern und die Ziele der Wächter durchzusetzen, wurde das Zeitreisen schon lange erforscht und Regeln für die Reisenden aufgestellt. Das befreit diese Sprünge in die Vergangenheit von dem üblichen Zeitreisenbalast und bietet der Autorin mehr Raum für die eigentliche Handlung und den Ausbau der Charaktere. Insgesamt hat mir „Rubinrot“ einen schönen und heiteren Nachmittag bereitet und nun warte ich darauf, dass „Saphirblau“ in der Bibliothek ausleihbar ist. ;)

Donnerstag, 25. Februar 2010

Mal wieder das Thema Neuauflagen und Cover

Vor ein paar Tagen ist mir von Jeff Stone das Buch „Tigerkralle“ in die Hände gefallen (erschienen ist es bei Loewe) und als ich ein bisschen recherchierte, haben mich zwei Tatsachen störend angesprungen: Einmal ist dieser Band eine Neuauflage von „Die fünf Gefährten und der Kampf des Tigers“ – was man nur herausfindet, wenn man bei Amazon die Inhaltsangaben der alten Ausgabe und dieses Titels vergleicht – und dann gibt es noch mindestens vier weitere Bände, die diese Geschichte fortsetzen. Auch das ist der neuen Ausgabe nicht zu entnehmen.




Ich bin mir sicher, dass Loewe hier nur einen Versuchsballon gestartet hat, in der Hoffnung, dass die neue Aufmachung (die mir wirklich besser gefällt als das biedere Cover der ersten Ausgabe) mehr Käufer anzieht. Aber kann man nicht trotzdem dem Leser einen Hinweis darauf bieten, dass diese Geschichte schon einmal unter einem anderen Titel veröffentlicht wurde? Und vor allem, dass dieses Buch wirklich nur die ersten Handlungsabschnitte erzählt und so nur einen Auftaktband einer Reihe bildet.

Im amerikanischen Original gibt es – laut Amazon – mehr als nur die fünf Teile, die ursprünglich in Deutschland veröffentlicht wurden. Und die Geschichte rund um fünf jugendlichen Shaolin-Mönche, deren Kloster von Soldaten zerstört wird und die nun allein einen Weg durch die feindlichen Streitmächte suchen müssen, hätte bestimmt mehr Aufmerksamkeit verdient (mir hat sie zumindest gut gefallen) als die erste Auflage anscheinend bekommen hat. Aber solch eine Veröffentlichungspolitik macht mich trotzdem wütend! Oder seht ihr das anders?

Mittwoch, 24. Februar 2010

Der Übergangskratzbaum

Bislang hatte ich für meine vier Katzen neben den Kratzbrettern an den Wänden immer selber gebaute Sachen – und eine schöne stabile Kratztonne, die erst mit dem Einzug der Maine-Coon-Kater die ersten Verschleißerscheinungen zeigte. Fertige (normale) Kratzbäume waren mir zu wackelig, zu schlecht verarbeitet und irgendwie passten sie nie in die Ecken, die wir dafür vorgesehen hatten.

Vor dem Umzug hatten wir beschlossen, dass die selbstgebauten Dinge nun auch ausgedient hätten – und für die neue Wohnung sollte es irgendwann gekaufte, aber qualitative Möbel für die Plüschmonster geben. Doch die Anschaffung dieser Kratzmöbel zieht sich – wie alles andere auch bei dieser Renovierung – noch ein wenig dahin und so musste doch mal ein „Übergangskratzbaum“ her.

Gestern habe ich den Karton vom Geschäft abholen und mit Mühe und Not in die Wohnung schleppen können. Der Karton war nicht nur groß, sondern auch verflixt schwer. Aber da die nette Dame, die mir beim Verladen geholfen hat, ihn vorher durch die mit Blutstropfen besprenkelte Futterküche des Ladens gezogen hatte, waren die Katzen schon vor dem Öffnen des Kartons von der Neuanschaffung begeistert.



Auch während des Aufbaus wurde alles intensiv beschnuppert und ausprobiert und als er dann endlich richtig stand, wurde es Zeit alle Ebenen anzutesten. Christie hat schnell entdeckt, wie toll es doch ist, wenn man aus dem Höhlenversteck heraus die Kater angreifen kann, die vorbeigehen und Shandy überlegte ziemlich lange, ob man von der obersten Plattform gut auf das Bücherregel springen kann (Logan hatte dann später am Abend den Versuch in der anderen Richtung im Kopf, wurde aber erfolgreich von uns daran gehindert). Nachmittags war dann doch unser Bett wieder deutlich reizvoller als der neue Kratzbaum, aber abends wurde er eifrig genutzt und weiter ausprobiert. Ich hoffe sehr, dass das so auch bleibt!



Die Fotos sind alle nicht besonders gut, vor allem könnte man den Eindruck bekommen, dass wir viele ausgestopfte Tiere mit Taschenlampenaugen haben. Und natürlich gelang es mir nicht die schönsten Momente zu bannen – denn die passierten prompt, während der Ladezeit des Blitzes! Oh, und Logan saß die halbe Zeit beim Fotografieren auf meinem Schoß. Aber trotzdem gibt es ein paar Bilder vom neuen Baum und den Plüschmonstern:





















Dienstag, 23. Februar 2010

Stephen King: Das Mädchen (Hörbuch)

Um Horror mache ich normalerweise einen Bogen – zumindest behaupte ich das immer, auch wenn diverse Horror-Manga und -Hörspiele in meinen Regalen zu finden sind, ebenso wie einige Romane, die man wohl theoretisch diesem Genre zuordnen kann. Hollys Challenge für das Jahr 2010 habe ich zum Anlass genommen, um mir ein paar Tipps geben zu lassen, welchen Autor ich doch mal ausprobieren sollte. Letztendlich bin ich bei Stephen King gelandet, um auch diese Bildungslücke zu schließen.

„Das Mädchen“ wurde mir als King-Anfänger-Geschichte empfohlen. Doch als Buch kam ich nicht so schnell an die gedruckte Fassung ran, aber dafür bot mir die örtliche Bibliothek eine ungekürzte Hörbuchfassung, die von Franziska Pigulla und Joachim Kerzel gelesen wird. Diese beiden Sprecher mag ich wirklich gerne, also war das eine mehr als akzeptable Alternative für mich.

Stephen King erzählt in „Das Mädchen“ die Geschichte von Trisha, die zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder eine Wanderung durch den Wald macht. Ihre Eltern haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen und ihr Bruder kommt damit noch nicht so ganz zurecht. Vor allem belastet ihn der Umzug, der mit der Scheidung einherging, und der Umstand, dass er an seiner neuen Schule der absolute Außenseiter ist. Trisha übersteht das Ganze dank der Devise „Augen zu und durch“, sie versucht zwischen allen Beteiligten zu vermitteln und unterdrückt dabei nicht selten ihre eigenen Gefühle.

Doch bei dieser Wanderung ärgert sie sich darüber, dass ihre Mutter und ihr Bruder so mit Streiten beschäftigt sind, dass keiner von ihnen Trishs Wünsche und Bedürfnisse mitbekommt. So schlägt sie sich zum Pinkeln in die Büsche, ohne den beiden Bescheid zu sagen – und verirrt sich kurz darauf im Wald neben dem Appalachian Trial. Doch statt einfach stehen zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass sie schon gefunden wird, macht sich Trisha auf die Suche nach einem Weg und gerät immer tiefer in unwegsames Gelände.

Ich bin etwas zwiegespalten, wenn es um diese Geschichte geht. Die Grundidee gefällt mir und Stephen King hat sehr schön beschrieben, warum das Mädchen welche Entscheidungen trifft und wie sie dadurch immer tiefer in Schwierigkeiten gerät. Mir hat es gefallen, wie entschlossen und findig Trish mit ihrer Situation umgeht und ich fand es spannend zu verfolgen, wie es ihr allein in der Wildnis geht – und natürlich hat mich die Frage beschäftigt, ob sie überlebt.

Auf der anderen Seite hat der Autor nicht wenige Momente eingebaut, in denen Trish regelrecht philosophiert, in denen sie über Baseballweisheiten, die (nicht vorhandenen) religiösen Ansichten ihres Vaters und ihr Bedürfnis nach einem Gebet nachdenkt – und diese Teile fand ich unglaubwürdig. Hey, das Mädchen ist erst neun Jahre alt (na ja, schon fast zehn und groß für ihr Alter >g<), da beschäftigt einen dieses Thema zwar, aber auf einer ganz anderen Ebene.

Außerdem wurden mir die Versuche künstlich Spannung aufzubauen, indem Trish von einem „ES“, einem „DING“, einem „Gott der Verirrten“ verfolgt wird, zu viel. Ich fand es deutlich aufregender, wie sie sich mit der Realität auseinandersetzen musste. Das Mädchen hat sich in einem Gebiet verirrt, in dem es so gut wie keine Menschen gibt, sie fällt Abhänge hinunter, wird von Wespen zerstochen, bekommt schreckliche gesundheitliche Probleme, weil sie sich von Farnen und Beeren ernährt, hat Angst im Dunklen (zurecht in einem Gebiet, in dem schließlich auch größere Raubtiere leben) und Hunger und Schlaflosigkeit führen zu Halluzinationen. Das sollte doch genug sein, um als Hörer/Leser Angst um die Kleine zu haben!

Ein anderer Punkt hat bei mir gleich zu Beginn zum Schmunzeln geführt und das war Joachim Kerzel. Er und Franziska Pigulla haben ihre Sache sehr gut gemacht – auch wenn ich gern wüsste, nach welchen Kritikpunkten entschieden wurde, wer welches Kapitel liest - , aber Joachim Kerzel ist mir vor allem als Sprecher der John-Sinclair-Hörspiele im Ohr. Und wenn ich dann als erstes diese Ortsangabe und diesen Satz „Juni 1998. Vor dem Spiel. Die Welt hatte Zähne. Und sie konnte damit zubeißen, wann immer sie wollte.“ von ihm vorgetragen bekomme, dann fühle ich mich (auch dank der musikalischen Untermalung, die ebenfalls Ähnlichkeiten aufweist) direkt in die Welt von Jason Dark versetzt. Und so gern ich die John-Sinclair-Hörspiele mag, so kann man von ihnen doch eher weniger behaupten, dass sie sprachliche Qualität besitzen. ;)

Nun gut, dieser Eindruck legte sich im Laufe der Zeit und auch an die regelmäßigen Wechsel zwischen der Männer- und der Frauenstimme habe ich mich schnell gewöhnt. Die beiden Sprecher haben zwar eindeutig andere Schwerpunkte in ihrem Vortrag gehabt, aber eigentlich gefiel mir das sogar. So konnte ich für mich mehr aus dem Text rausholen. Insgesamt muss ich wohl sagen, dass mich „Das Mädchen“ zwar gut unterhalten, aber nicht dazu animiert hat, mehr von King zu konsumieren. Grusel entsteht für mich – auch bei dieser Geschichte – mehr durch die Realität, als durch ein unheimliches „Es“.

Montag, 22. Februar 2010

Verfilmung: Stolz und Vorurteil

Natira war so lieb und hat mir ihre „Stolz und Vorurteil“-DVD mit Greer Garson und Laurence Olivier geliehen, damit ich mir den Film einmal angucken kann. Dabei hat sie mich schon vorgewarnt, dass der Film sie eher an eine Screwball-Komödie erinnert, als dass er eine werkgetreue Wiedergabe des Romans sei. Greer Garson spielt Elizabeth Bennet ganz wunderbar, ihr nehme ich sowohl das spröde und zurückhaltende Verhalten, als auch die liebevollen Gefühle gegenüber ihrer Familie ab, während der gute Laurence Olivier einen – phasenweise – erstaunlich unsicheren Mr. Darcy abgab.

Die Grundgeschichte wird trotz der einen oder anderen Änderung liebevoll wiedergegeben und so kann man als Zuschauer verfolgen, wie sehr sich Mrs. Bennet anstrengt, um ihre fünf Töchter irgendwie unter die Haube zu bekommen. Und während sich Elisabeth Bennets Schwester Jane und der neue Nachbar Mr. Bingley näher kommen, beschnuppern sich die beiden Hauptfiguren eher misstrauisch. Ach, ich denke, die Geschichte ist soweit allgemein bekannt – und wer sie noch nicht kennt, der sollte sie mal selber lesen. ;)

Während ich normalerweise bei guten Jane-Austen-Verfilmungen mit einem Schmunzeln die Dialoge verfolge, so habe ich bei dieser Variante von „Stolz und Vorurteil“ herzhaft lachen müssen. Hier handelt es sich halt weniger um eine detailgetreue Umsetzung, als um eine wunderbare schwarz-weiß-Komödie. Um es als „Screwball“ einzuordnen, waren mir die Dialoge zu wenig rasant, zum Teil sogar zu nah am Roman, und mein größtes Vergnügen fand ich vor allem in den Charakterinterpretationen.

Hach, Frieda Inescord als Caroline Bingley war wunderbar hassenswert, so arrogant, so kühl so … es juckte regelrecht in den Fingern, diese Dame mal von ihrem inneren Thron zu stoßen. Mrs. Bennet und ihre beiden leichtlebigen Töchter waren so herrlich laut und ordinär, dass man bei ihren „großen“ Szenen mit Schamesröte vor dem Bildschirm saß.

Einer der unangenehmsten Handlungsteile ist für mich immer die Hochzeit zwischen dem pompösen Mr. Collins, der seine Wichtigkeit aus der Gunst seiner Gönnerin zieht, und Charlotte, einer Freundin der älteren Bennet-Schwestern. Ich kann die Notwendigkeit dieser Heirat nachvollziehen, aber es ist eine Schande, dass Charlotte kein anderer Ausweg bleibt. Bei dieser Verfilmung hingegen kam es mir so vor, als ob die gute Charlotte bald in ihrem Haushalt die Hosen anhaben wird – und dann könnte ihr Leben gar nicht so übel verlaufen. ;-)

Doch vor allem die Darstellung der Lady Catherine de Bourgh unterscheidet sich in dieser Version sehr vom literarischen Vorbild, was mir ein wirklich wunderbar komisches und schönes Ende bescherte. Mehr möchte ich hier nicht verraten, falls doch noch einer von euch diesen Film sehen und den überraschenden Schluss genießen möchte.

Insgesamt kann man zwar nicht behaupten, dass diese „Stolz und Vorurteil“-Verfilmung sich nah an den Roman von Jane Austen hält, aber dafür wird so liebevoll mit der Originalgeschichte umgegangen, dass ich jedes Schießen mit Pfeil und Bogen, jede Neuinterpretation eines Charakters und jede Auslassung in der Handlung verzeihen kann. Statt dessen hat dieser Film für einen wunderbar amüsanten Sonntagnachmittag gesorgt – und die gute Laune hält bei mir immer noch an (dabei ist heute wirklich ein ekelhaft grauer Februar-Montagmorgen!). :) Allerdings darf ich nicht darüber nachdenken, dass diese Leihgabe meinen Wunschzettel schon wieder hat anwachsen lassen …

Chocri-Geschenk

Mein Ehemann gehört eigentlich weniger zur romantischen Sorte, aber er liebt es mir eine Freude zu machen. Vor allem bin ich immer wieder erstaunt, welche Informationen er so in seinem Kopf speichert. So auch meine Begeisterung über die Tatsache, dass man sich bei Chocri seine Schokolade selber zusammenstellen kann. Auch wenn er dem Preis sehr kritisch gegenübersteht, brachte der Paketbote am letzten Donnerstag zwei Tafeln für mich.


Einmal eine Zusammenstellung aus Zartbitterschokolade, Erdbeer-Schokodrops, Blumen-Streudeko und Bourbon Vanille, die schon zur Hälfte vertilgt wurde - und ungemein lecker ist! Und dann noch eine Vollmilchschokolade mit zwei Dingen, die ich wirklich liebe: Cranberries und Macadamia-Nüsse! Die wurde noch nicht von mir probiert, aber ich gehe mal davon aus, dass sie noch leckerer ist! :)

Donnerstag, 18. Februar 2010

Becky Cochrane: A Coventry Wedding

“A Coventry Wedding” ist die Fortsetzung von “Zimtsterne mit Zuckerkuss” („A Coventry Christmas”) und bislang leider noch nicht in Deutschland erschienen - und das Cover ist nicht schön ... Hauptfigur dieser Geschichte ist Jandy Taylor. Sie kommt aus wohlhabendem Haus, wohnt in LA und steht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem beliebten TV-Serien-Star Hudson Blake. Doch je näher der Termin rückt, desto mehr hat Jandy das Gefühl, dass die Feier nichts mehr mit dem zu tun hat, was Hudson und sie ursprünglich geplant hatten. Die Agentin des Schauspielers und Jandys Mutter haben die Hochzeit in Eigenregie zu einem medienwirksamen Ereignis ausgebaut – und dabei wollte die junge Frau doch nur ganz privat mit ihrem Liebsten zusammen sein.

Kurzentschlossen bittet Jandy um eine Verschiebung der Hochzeit und macht sich auf den Weg zu ihrem Großvater. Er ist der einzige Mensch, bei dem sie nicht das Gefühl hat, er würde irgendwelche großen Erwartungen in sie setzen. Bei ihm kann Jandy einfach sie selbst sein, auch wenn er sie immer damit neckt, dass sie nicht in der Lage wäre, jemals etwas zum Ende zu bringen. Doch als sie auf der Farm des Großvaters ankommt, muss sie feststellen, dass das Gebäude versperrt ist und die Bewohner verreist sind. Um nicht einfach gestrandet zu sein, fährt Jandy weiter – allerdings mit einem uralten Wagen ihres Großvaters, da sie ihr eigenes Auto schon verkauft hat.

So landet sie kurz darauf mit einem defekten Auto, in der Gesellschaft eines fremden Mannes namens Sam und einem ausgesetztem Hund, den die beiden aufgesammelt haben, in Coventry in Texas. Der kleine Ort steht kurz vor dem Godiva-Festival, dem Höhepunkt des Jahres für Touristen und Einheimische. Für Jandy aber entwickelt sich Coventry mit seinen hilfsbereiten und seltsamen Einwohnern für das perfekte Versteck vor einer Pressemeute, die von ihrer Mutter und Hudsons Agentin aufgehetzt, auf der Suche nach der „runaway bride“ sind.

Ich weiß selber nicht, warum ich die Geschichten von Becky Cochrane so mag, aber auch „A Coventry Wedding“ hat mich gut unterhalten. So banal die Handlung ist, so vorhersehbar die meisten Wendungen, so liebevoll werden die verschiedenen Szenen beschrieben. Es gibt kaum einen Charaktere, den ich in Coventry nicht mag, auch wenn ich Jandy manchmal gern ein wenig geschüttelt hätte, damit das Mädel ein bisschen Rückgrad entwickelt. Trotzdem gefällt es mir, dass sie sich für keine verrückte Aktion zu schade ist, wenn es ihren neu gewonnenen Freunden hilft.

Im Gegensatz zu „Zimtsterne mit Zuckerkuss“ gibt es hier keine literarischen Anspielungen, dafür kleine Szenen, die dem Leser Lust auf Kunst machen. Gaaanz zufällig bekommt Jandy die Möglichkeit während des Festivals in einer Galerie zu arbeiten und so flicht die Autorin immer wieder Beschreibungen von gegenständlicher und abstrakter Kunst ein. Mir persönlich kam der Gedanke, dass ich mal wieder zu Pinsel und Farbe greifen sollte. ;)

Insgesamt kann man „A Coventry Wedding“ wohl nur als nette kleine und auch ganz amüsante Geschichte bezeichnen, aber mir hat das Buch einen wunderbar entspannten Nachmittag verschafft – und ich bin sicher, dass ich es im Sommer noch einmal rauskramen werde, wenn ich Lust auf amüsante und etwas vorhersehbare Unterhaltung habe.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Katzenfotos!

Da ich (dank der Handwerker in der Nachbarwohnung) eh gerade nichts auf die Reihe bekomme, gibt es hier noch eine Runde Katzenfotos!

Baltimore habe ich bei seiner Entspannung überrascht, was ihn nicht allzu erfreut hat:






Und Shandy wurde bei einer ausgiebigen Putzaktion von mir bespitzelt:





Weitere Februar-Zugänge

In den letzten Tagen landeten noch ein paar Bücher bei mir, die ich euch bislang vorenthalten habe.

Einmal schickte Melli die Gewinne vom read-a-thon:

Und dann hatte ich, nachdem mir das erste Buch so gut gefallen hatte, noch bei Tauschticket zwei Monkeewrench-Romane ertauscht. Da ich bei der einen Tauschpartnerin auch noch "Der Jane Austen Club" entdeckte, ging mein letztes Ticket für dieses Buch drauf. Ich sollte wirklich mal wieder ein paar Titel zum Tausch anbieten ...

Dienstag, 16. Februar 2010

Stöckchen: Lese-Persönlichkeit

Fairy hat gestern dieses Stöckchen eingestellt, das ich wirklich nett (und manchmal erschreckend passend) finde. Lustigerweise fand ich das Stöckchen über Natira, die wiederum über Alexandra darüber gestolpert ist. Mit Stöckchen ist es wie mit Buchempfehlungen: Sie finden schon ihren Weg. ;)

1. Leser sind Katzenliebhaber
Trifft definitiv zu, auch wenn ich trotzdem Hundesehnsucht habe!
2. Leser sind sonnenscheu
Ohja! Ich steh einfach nicht auf Sonnenbrand ... ;)
3. Leser sind Bauchmenschen
Viel zu oft!
4. Leser sind romantisch
Jaha, das kann vorkommen.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
Meine Bücher kommen nicht in Kinderhände! Aber ich verschenke gern Kinderbücher!
6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Aber hauptsächlich von Büchern - zumindest inzwischen!
7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch
Kuchen ja, Milchkaffee auch (noch lieber Tee) und Klatsch - wenn damit ein angeregter Austausch unter Lesern gemeint ist, dann bin ich dabei!
8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun
Nicht mehr - und hoffentlich auch in Zukunft eher weniger
9. Leser essen bio
Nicht ausschließlich, aber immer mehr.
10.Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht
11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker
12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele

13. Leser spielen gerne
Solange ich dafür mein Stubenhocker-Dasein nicht aufgeben muss. ;)
14. Leser sind hilfsbereit und gut
Äh ... so würde ich das nicht sehen ...
15. Leser träumen gerne (auch Tageträume)
16. Leser fahren kleine Autos
Definitiv nein! Ich brauche doch Platz für die ganzen Buchkäufe! ;)
17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke
Viel zu unbequem - solange meine Mutter noch fernsah, konnte ich eh ungestört lesen.
18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw im TV
Inzwischen ja, aber trotzdem verbringe ich eine Menge Zeit mit DVDs
19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind
Also bei jedem Gang aus dem Haus, der nicht direkt in den Supermarkt führt.
20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne
Jupp!
21. Leser haben mit den Augen Probleme
Probleme finde ich übertrieben, aber ohne Brille wird es so langsam schwierig.
22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten
Erstaunlicherweise trifft das nicht auf mich zu - zumindest nicht, seitdem ich nicht mehr im Buchhandel arbeite. Ich ärgere mich zu sehr über Service und Angebot - und so greife ich gezielt nach meinen gesuchten Büchern oder hole meine Bestellung ab und bin wieder verschwunden!
23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen
Genau zwei Stück und das war Zufall! Beinah hätte ich von der Buchhändlerin andere Exemplare verlang, weil jemand in meinem mit Kugelschreiber rumgekritzelt hatte!
24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt (oder schwämen für einen)
Das Schwärmen ist lange her, aber ich stehe dazu! ;)
25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist
Nicht, weil an diesen Ort ein Buch spielte ...
26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten
Ich bleibe gern bei meinen Stammautoren, bin aber ansonsten für alles offen und teste gern neue Autoren aus.
27. Leser besuche gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden....)
Eher weniger. Zuviele Menschen, zu wenig Zeit für's Buch. Aber ich habe früher solche Veranstaltungen genutzt, um Leute zu treffen, die da gerne hingehen. ;)
28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher
Inzwischen verleihe ich eigentlich gar nicht mehr ... Oder zumindest keine Bücher, die unersetzlich sind.
29. Leser sind Nachtmenschen
30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen

Ganz schön viele Treffer - sollte mir das zu denken geben? ;)

Samstag, 13. Februar 2010

Die Winterkatze und ihr SuB

Aktuell umfasst meine SuB-Liste auf diesem Blog keine 120 Bücher, was doch deutlich weniger ist als zu meinen Höchstzeiten. Wenn ich allerdings noch die Hörbücher, Sachbücher, Comics und Manga hinzurechnen würde, die sich auch noch unbeachtet in meinem Regal stapeln, dann klettert diese Zahl doch ganz schnell weiter in die Höhe. Buchpakete zu bekommen – und überhaupt Buchzuwachs – macht mich wirklich glücklich, auch wenn häufig auch Arbeit damit verbunden ist, und doch …

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu meinem SuB. Schon vor dem Umzug im letzten Herbst (Was? Das ist schon wieder so lange her – und ich habe immer noch keine Küche!) stand fest, dass wir den größten Raum in der neuen Wohnung für meine (äh, unsere!) Bibliothek nutzen würden. Momentan befinden sich da noch die ca. 76 Umzugskartons, die noch nicht ausgepackt werden konnten. Und im Wohnzimmer, wo auch der Schreibtisch wieder seinen Platz finden würde, sollte nur ein Regal stehen. Ein Regal für meinen SuB – und die paar Titel, die mein Mann noch nicht gelesen hat. Gucke ich mir dieses Regal (äh, die beiden Regale) jetzt an, dann habe ich sechs (na gut, ich gestehe, es sind sechseinhalb) Reihen voller Bücher, die ich noch lesen darf.

Dabei liegen die Romane, die von der Bibliothek ausgeliehen wurden, vor den Buchreihen, genauso wie die Manga. Die Hörbücher nehmen ein halbes Regal ein – und die Comicalben haben ihren Platz quer über den Romanen gefunden … Allerdings habe ich seit Weihnachten schon wieder so viel gelesen, dass ich die Augen nach einem Karton aufhalte, in dem ich die Titel (von Regalbrett sieben und acht) erst einmal verstaue, bis irgendwann der Tag kommt, an dem sie einen festen Platz in unserer neuen Bibliothek erhalten.

Diese Massen haben mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, warum ein Buch überhaupt auf meinem SuB landet. Natürlich ist da immer der Faktor Zeit - wobei ich theoretisch sogar die Zeit hätte alles, zu lesen, aber es gibt ja dann doch den einen oder anderen Titel, der noch rezensiert werden will, und manche Bücher bringen einen dazu, eine kleine Auszeit vom Lesen zu nehmen, damit die Geschichte oder die Informationen noch etwas nachklingen können.

So besteht mein SuB aus Romanen, die in zwei Kategorien einzuteilen sind: Die langersehnten Titel, auf die ich mich lange gefreut habe und in die ich sehr große Erwartungen setze – und die ich irgendwie immer ein bisschen aufschiebe, um die Vorfreude noch weiter genießen zu können! Und dann gibt es da noch die Bücher, bei denen ich mich manchmal frage, warum sie überhaupt in meinem Regal gelandet sind. Zu einem Großteil sind das Romane, die sich irgendwie „nett“ oder „interessant“ anhören und die beim Lesen dann auch ihren Unterhaltungswert beweisen. Aber wenn ich auf der Suche nach einer neuen Lektüre bin, dann hüpfen mir diese Titel nur sehr selten in die Hand … Und bei beiden Kategorien gibt es dann noch die „dicken Brummer“, die ich nicht anfangen will, wenn ich weiß, dass ich nicht die Zeit habe, mal ein paar Stunden am Stück zu lesen. Denn in der Regel endet es dann damit, dass ich nach den ersten Seiten hängenbleibe und erst einmal ein oder zwei oder drei … andere Bücher zwischendurch verschlinge.

Mellis read-a-thon hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr ich es doch eigentlich genieße, wenn ich mir bewusst ein paar Stunden nur für das Lesen freinehme. Und nun habe ich mir – neben den diversen Challenges für dieses Jahr – vorgenommen, dass ich mir in den nächsten Wochen regelmäßig Tage freihalte, an denen ich mich kopfüber in die dicken Bücher stürze und einfach nur lese. Einfacher wäre es natürlich, wenn meine zukünftige Bibliothek mit den beiden geplanten Ohrensesseln schon existieren würde, denn dann könnte mein Mann seiner wohlverdienten Wochenend-Entspannung (mit nicht gerade geräuscharmen Videospielen) nachgehen, ohne mich zu stören. Entweder lege ich also meinen „Lesetag“ in die Woche oder ich ziehe mich in unser (auch noch nicht renoviertes >seufz<) Schlafzimmer zurück, aber versuchen werde ich es!

Und wie ist es bei euch? Wie ist euer SuB entstanden und gibt es auch da verschiedene Gründe, warum ein Buch bei euch subbt?

Freitag, 12. Februar 2010

west.art Bücher mit Christine Westermann …

… wird eingestellt, teilte mir gestern das Börsenblatt mit! Für mich ein bedauerlicher Verlust. Ich habe zwar nur vier der fünf Sendungen gesehen, da diese kurzen, spätabendlichen Ausstrahlungen gern mal meiner Erinnerung entfleuchen, aber ich habe sie genossen.

Hier haben sich Menschen über Literatur unterhalten, denen man die Liebe zum Buch einfach glauben konnte. Übersprudelnd vor Mitteilungsdrang und Begeisterung, nicht immer einer Meinung, aber dafür mit Gefühl und Verstand nachvollziehbar, haben sich Christine Westermann und lit.Cologne-Leiter Werner Köhler (zusammen mit weiteren Gästen) über das Gelesene ausgetauscht.

Neben den Einblicken, die mir hier in Bücher gewährt wurden, über die ich sonst nicht so schnell gestolpert wäre, hat mir dieses ungekünstelte Miteinander gefallen. In dieser Sendung gab es keine lang vorbereiteten, überformulierten Aussagen zu den Büchern, keine gnädige Billigung der Tatsache, dass ein Leser auch mal Lust auf Unterhaltungsliteratur haben könnte, sondern einfach nur ein lebhafter Dialog, der von der gemeinsamen Begeisterung geprägt war.

Für mich war west.art Bücher eine kleine Perle unter den aktuellen Literatursendungen, die ich eindeutig vermissen werde …

Montag, 8. Februar 2010

Mellis 24-h-read-a-thon: Fazit

So, mit einem Tag Abstand mag ich auch noch einen Rückblick über den read-a-thon schreiben und Mellis Abschlussfragen beantworten. :) Ich habe in diesen Stunden zehn Titel geschafft – und mich sehr darüber gefreut, dass meine Konzentration auch noch reichte, um diesen auch gerecht zu werden. Wobei meine Lesereihenfolge auch ganz gut gewählt war:

Titel 1: Deborah Crombie – Wen die Erinnerung trügt
Dieser Band müsste der inzwischen zehnte Kriminalroman aus der Reihe der Autorin rund um Duncan Kincaid und Gemma James sein – und auch wenn die Qualität im Laufe der Jahr hier und da schwankte, so liefert die Autorin immer ganz besonders gute Geschichten, die mich schnell in ihren Bann ziehen. Auch „Wen die Erinnerung trügt“ hat mich gleich so sehr gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen mochte, um nach den Challenges zu gucken. Es war schön zu sehen, wie es mit den beiden Hauptfiguren weitergeht – und ich habe es genossen, endlich mal wieder einen Krimi zu lesen, bei dem mir die Lösung nicht auf den ersten Seiten entgegensprang. Nun hätte ich Lust auch die anderen Romane aus der Reihe zu lesen, aber … na ja, ihr wisst ja … die sind in Umzugkartons!

Titel 2: Alan Bennett – Die souveräne Leserin
Hach, das war so richtig schön, um nach dem Krimi wieder etwas abzuschalten. Leichte und amüsante Lektüre und genau richtig, um im Hinterkopf noch ein bisschen bei Kincaid und Gemma zu bleiben. Bei Amazon kritisierte jemand, dass das Buch auf eine Auflistung von Autoren und Romanen hinausläuft – ich fürchte, die Person war nicht in der Lage das Umfeld und die Zusammenhänge so zu genießen wie ich es tat. Die Vorstellung von der lesenden Queen und den Auswirkungen auf ihr Umfeld, haben mir ebenso gut gefallen, wie die Ideen und Gedanken rund ums Lesen, die Bücher und das Schreiben. :) Und obwohl ich sonst kein Mensch für Zitate bin, so habe ich mir an einem Punkt einen Merkzettel in den Band gelegt:

„[…] aber Informieren ist nicht gleich Lesen. Es ist im Grund sogar der Gegenpol des Lesens. Information ist kurz, bündig und sachlich. Lesen ist ungeordnet, diskursiv und eine ständige Einladung. Information schließt ein Thema ab, Lesen eröffnet es.“ (S. 22)


Titel 3: Nora Roberts – Abendstern

Über das Buch hatte ich schon mal was geschrieben, es ist der Auftakt der Nacht-Trilogie. Für mich entspricht die Geschichte einer Mischung aus Nora Roberts MacKades-Geschichten und ihrer Schwestern-Trilogie, nett, vorhersehbar und vor allem genieße ich die Atmosphäre.

Titel 4: Nora Roberts – Nachtflamme
Beim zweiten Band dieser Reihe machte sich meine Müdigkeit positiv bemerkbar, denn so langsam fiel mir wieder auf, dass ich es eigentlich lieber mag, wenn sich die Autorin auf nur einen kleinen Hauch „Übernatürliches“ beschränkt. Früher hat sie sich auf Träume, Geister und Stimmungen beschränkt, nun gibt es Dämonen, die ganze Kleinstädte terrorisieren … Trotzdem war es nett zu lesen und mein innerer Kritiker hat sich im Zaum halten lassen.

Titel 5: Nora Roberts – Morgenlied
Der letzte Band der Trilogie musste natürlich gleich im Anschluss verschlungen werden. ;) Während sich Nora Roberts immer mehr auf Dämonologie >ähm< konzentrierte, habe ich mich bemüht so interessante Pläne, wie die Einfuhr von 1,5 Liter Blut in die örtliche Wasserversorgung (oh, und die Bierzapfanlage des Bowlingcenters!) zu überlesen - und mich weiter auf die Atmosphäre und die sympathischen (Neben-)figuren konzentriert. Aber ich muss zugeben, dass ich diesen Band doch gern mal verkatzt oder beim „Unsinn lesen mit Irina“ wiederfinden würde. >dumdidum<

Titel 6: David Petersen – Mouse Guard (Comic)
Da meine Augen so langsam keine kleinen Buchstaben mehr sehen wollten, habe ich dann zu „Mouse Guard“ gegriffen, einem Comic, den mir mein Mann schon seit einiger Zeit ans Herz legt. Vielleicht liegt es an David Petersens Studienschwerpunkt „Druckgrafik“ das seine Zeichnungen so ungewöhnlich sind, aber mir haben die schon fast an ein Bilderbuch erinnernden Darstellungen gut gefallen. Sehr atmosphärisch beschreibt er die Abenteuer der Mäuse in einer mittelalterlichen Umgebung. Die Wachen, die eigentlich gegründet wurden, um den Mäusen gegen Raubtieren zur Seite zu stehen, müssen sich in diesem Band mit Verrat innerhalb der eigenen Reihen auseinandersetzen. Ungewöhnlich, düster, spannend – und ich will unbedingt auch den nächsten Band haben! :)

Titel 7: Atsushi Kamijo – Eight 1 (Manga)
Hach, auf diesen Band habe ich mich schon lange gefreut. Ich habe diesen Manga Anfang letzten Jahres bei der Arbeit gelesen. Atsushi Kamijo setzt eine ungewöhnliche Abschlussklasse in Verbindung mit einem Vorfall, den es einige Monate zuvor bei einem illegalen Skateboard-Rennen gegeben hatte – und bei dem einer der Mitschüler aus dieser Klasse ums Leben kam. Mir hatten diese Andeutungen so gut gefallen, dass ich im Herbst die Gelegenheit ergriffen und zugeschlagen hatte, als ich den Band in einem Comicladen fand.

Titel 8: Atsushi Kamijo – Eight 2 (Manga)
Im zweiten Band bekommt die Geschichte etwas mehr Struktur, doch noch immer geht es für die meisten Figuren darum herauszufinden, welche Verbindung zwischen dem verstorbenen Masato und dem neuen Mitschüler Eito besteht. Tja, und ich habe während des Lesens mal wieder gemerkt, dass ich so eine etwas düstere Grundidee mit vielen Rätseln wirklich mag!

Titel 9: Atsushi Kamijo – Eight 3 (Manga)
Obwohl mir der Teil auch noch gefiel, war ich etwas enttäuscht, weil sich die Geschichte kaum noch um das illegale Rennen und die Hintergründe dazu drehte. Statt dessen wurden mir Bandenrivalitäten und – für mich – unnötige Prügeleien geboten. Aber immer noch mochte ich die Charaktere und habe mir meine Gedanken um die verschiedenen Verbindungen gemacht.

Titel 10: Atsushi Kamijo – Eight 4 (Manga)
In diesem Band wird klar, dass der Autor wohl selber den Faden in seiner Geschichte verloren hat. Ich lese ja die Taschenbuchausgabe, während in Japan erst einmal einzelne Kapitel in einem Magazin veröffentlicht wurden. Trotzdem wunderte ich mich darüber, dass ich nach der Hälfte des vierten Manga lesen musste, dass an diesem Punkt die Serie erst einmal eingestellt wurde, und der Zeichner bekam dann die Möglichkeit für die TB-Ausgaben noch einen Schluss anzuhängen. Hier gibt es einen deutlichen Bruch in der Geschichte, die Zeichnungen sind zwar ab hier atmosphärischer und von höherer Qualität, aber dafür passt die Handlung von der Stimmung her kaum noch zu den ersten drei Teilen. Wenn ich die Reihe noch einmal lese (und das werde ich bestimmt tun), dann verzichte ich auf die zweite Hälfte des vierten Bandes – und mache mir lieber meine eigenen Gedanken über die Hintergründe. Bei Manga bin ich da auch mal bereit milde mit so einem Bruch umzugehen, solange mir die Geschichte genügend Raum bietet, damit meine Fantasie sich entfalten kann. Und obwohl ich das wohl nie umsetzen werden, so hat „Eight“ dafür gesorgt, dass mir seit gestern Morgen eine eigene Geschichte im Kopf herumspukt.


Mellis Abschlussfragen:
1. Welche war die entmutigenste Stunde für dich?
So zwischen 21.30 Uhr und 22.30 Uhr fing ich eindeutig an zu schwächeln. Um diese Zeit werde ich auch sonst immer müde und mein Buch hatte ich schon mal gelesen, so dass mich die Neugierde auch nicht über den toten Punkt bringen konnte. Danach ging es dann deutlich wieder aufwärts.

2. Kannst du ein paar interessante Bücher vorschlagen, die sich die anderen Teilnehmer für das nächste Mal vormerken sollten?
Da das doch sehr vom Geschmack der Personen abhängt, kann ich höchstens allgemein vorschlagen, dass man sich die „leichteren“ Sachen für den Sonntagmorgen aufhebt, wenn der Kopf schon voll ist mit Wörtern und Geschichten.

3. Hast du ein paar Vorschläge zur Verbesserung des Read-a-Thons?
Hm … ja! ;) Ich habe mich viel auf anderen Blogs rumgetrieben und hatte das Gefühl, dass das Zählen von Seiten und „geschafften“ Büchern einige Leute runtergezogen hat. Es liest nun mal nicht jeder gleichschnell und zu sehen, dass andere in der gleichen Zeit deutlich mehr Seiten bewältigen, scheint zu Frustration zu führen.

Wie wäre es, wenn die Hauptgewinne also nicht für diejenigen ausgelost werden, die die größte „Leistung“ erbracht haben, sondern allgemein unter denjenigen, die teilgenommen haben. Oder, wenn es Eingrenzungskriterien geben soll, dann vielleicht unter den Teilnehmern, die sich darum bemüht haben mit anderen zu kommunizieren und die die Challenges mitgemacht haben (was immer auf „Kosten“ der Lesezahl ging). Ich bin mir sicher, dass alle ihren Spaß hatten – aber bei mir habe ich festgestellt, dass die Blogs für mich am interessantesten waren, auf denen ich mitlesen konnte, wie sich die anderen fühlten. Eben die Blogs, auf denen ich mehr zu sehen bekam als eine reine Statistik.

Wenn es mir nur um das Lesen ginge, so würde ich an einem normalen Wochenende theoretisch genauso viel lesen können, ohne dabei auf meinen Schlaf zu verzichten. Aber so ein read-a-thon soll doch auch dem Austausch dienen und dann sollte man auch mal eine Stunde einfach auf den Blogs stöbern können, ohne das Gefühl zu haben zu „versagen“.

Auch die Challenges müssten – für meinen Geschmack – etwas weniger zeitaufwendig gestaltet werden. Ich gebe zu, dass ich Melli (und Seychella) um diese Aufgabe nicht beneidet habe – und mir haben die Challenges auch wirklich Spaß gemacht! Aber wenn mir eine Aufgabe zuviel für mein müdes Gehirn wurde oder wenn mein Buch so viel verlockender war, als das Stöbern in meiner Erinnerung nach zehn bis fünfzehn Autorennamen oder Titeln, dann habe ich nicht mitgemacht. Ein paar Antworten weniger zu verlangen wären vielleicht schon hilfreich. :)

Oh, und noch etwas hat „unnötig“ Zeit gekostet: Das Aussuchen der Buchgewinne aus der Liste! Hey, ich will mich definitiv nicht über meine Gewinne beschweren! >hüpf< Aber ich musste mich ja entscheiden bevor die nächste Challenge beginnt, also konnte ich das Gucken nach den Inhalten gar nicht aufschieben … Äh, was ich sagen will ist: Vielleicht könnte man beim nächsten Mal für eine Challenge schon den Gewinn festlegen – und dann kann man sich ja selber überlegen, ob man teilnehmen will, um dabei zu sein oder um zu gewinnen. ;)

4. Was hat deiner Meinung nach am besten geklappt beim Read-a-Thon?

Auf Mellis Seite das Einstellen der aktuellen Beiträge – auch wenn ihr armer Blog bei dem überraschenden Ansturm etwas in die Knie ging – und ihre Vorbereitungen waren beeindruckend! :)

Auf meiner Seite die gemischte Auswahl an Büchern. >g<

5. Wieviele Bücher hast du gelesen?
Inklusive Comic und Manga sind es zehn Stück geworden!
(siehe Abschlussbericht von Sonntagmorgen)

6. Welche Bücher hast du alle gelesen?
(siehe oben)

7. Welches Buch hat dir am besten gefallen?
„Wen die Erinnerung trügt“ von Deborah Crombie – aber auf den Titel hatte ich auch die meisten Erwartungen gesetzt. :)

8. Und welches am wenigsten?
Der vierte Eight-Band von Atsushi Kamijo – da hat der Mangaka einfach viel zu wenig aus der Geschichte gemacht und die Auflösung war enttäuschend.

9. Wie wahrscheinlich ist deine Teilnahme am nächsten Read-a-Thon?
Keine Ahnung. >g< Dieser Read-a-Thon hat Spaß gemacht und mich dazu gebracht meine aktuellen Lesegewohnheiten mal wieder unter die Lupe zu nehmen. Ich habe es so richtig genossen, dass ich mir den Freiraum geschaffen habe, um einfach zu lesen. Sonst habe ich ja dann doch eher noch den Alltag im Hinterkopf oder lese weniger zum Vergnügen und muss deswegen mit mehr „Verstand“ dabei sein.

Aber letztendlich war ich auch ein wenig im Zwiespalt zwischen meinem Bedürfnis zu lesen und meiner Lust mich mit den anderen Teilnehmer auszutauschen. Mein Wecker, der mich daran erinnerte, dass die nächste Challenge anstehen könnte, hat mich nicht selten aus einer spannenden Szene herausgerissen.

Es war eine spannende, lustige und interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte – aber ob ich noch einmal als Teilnehmer mitmache, werde ich dann wohl eher spontan entscheiden, wenn Melli einen neuen Termin ansetzt. ;) Aber selbst wenn ich nicht die Nacht durchlese, so werde ich doch bestimmt beim nächsten Mal wieder interessiert auf allen Blogs stöbern und gucken, wie der read-a-thon so für die anderen verläuft. :)

Eine Woche mit Bibendum (Teil 2)

Auch Bibendums restliche Urlaubstage bei uns standen eher unter dem Motto „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. ;) Nach dem Konzert habe ich Bibendum am nächsten Tag mit meinem Mann zum Bowling geschickt, damit ich ein bisschen im Haushalt erledigen kann. Komischerweise verbrachte ich dann doch glatt einen Teil meiner Zeit damit erst einmal eine Blogrunde zu drehen. ;) Und abends habe ich einen Nudelauflauf gemacht – den ich inzwischen für die Zubereitung in der Pfanne perfektioniert habe. So ein Leben ohne Backofen macht erfinderisch! Für mich war es ein gemütlicher Tag mit Wäsche und Geschirr (ab)waschen, der mit detaillierten Schilderungen von Bowlingerlebnissen endete.

Eigentlich hatten wir noch vor traditionell den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen zu lassen – vor allem auf Carcassonne hatten wir Lust - , aber leider war es uns nicht möglich den Umzugskarton freizubuddeln, in dem das Spiel steckt. Trotzdem haben wir uns miteinander nicht gelangweilt und uns gut amüsiert! ;)

Am Freitag sollte es eigentlich in die Stadt gehen, aber steter Nieselregen und der Streik im Nahverkehr sorgten dann für einen akuten Anfall von Unlust. So muckelten wir uns einfach auf dem Sofa ein, ließen uns unsere Essen liefern (schließlich muss so ein neuer Pizzaservice doch unterstützt werden, damit er nicht wieder schließt! ;) ) und verbrachten den Freitag genauso gemütlich, wie der Donnerstag endete. Und da wir es in den vergangenen Tagen immer erst gegen zwei Uhr morgens ins Bett geschafft hatten, endete dieser Tag doch erstaunlich früh. Denn selbst ohne meine read-a-thon-Pläne, machte sich so langsam Müdigkeit breit.

Am Samstag sollte es für Bibendum wieder nach Hause gehen, und obwohl ich mich arg unhöflich fühlte, habe ich Punkt 10 Uhr meine Nase in mein Buch gesteckt und mit dem read-a-thon begonnen. Nur gut, dass Bibendum mich schon lange genug kennt, um so ein Verhalten richtig einschätzen zu können – und so erntete ich auch eher Überraschung, dass ich mich doch für eine Verabschiedung von meiner Lektüre lösen konnte, als Verärgerung über die komplette Ignorierung unseres Besuches in den letzten Stunden bei uns. ;)

Und wie immer, wenn Bibendum zu Besuch ist, kam es auch dieses Mal zu seltsamen Begebenheiten. Viele davon sind wohl nur für uns drei lustig, die wir – in etwas übermüdeten Zustand – dabei waren. ;) Aber Bibendums Frage, ob ich einen Daumenwärmer stricken könnte, damit der Daumen auf dem Weg zum Bowling nicht zu kalt zum Spielen wird, könnte vielleicht auch den einen oder anderen von euch irritieren. ;) Natürlich gab es einen Daumenwärmer von mir – aber ob der in der Praxis wirklich von Nutzen ist, muss Bibendum wohl noch austesten. Ich behalte mir mal leichte Skepsis vor … ;)

Sonntag, 7. Februar 2010

Mellis 24-h-read-a-thon: Abschluss

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
- Nora Roberts: Morgenlied (beendet)
- David Petersen: Mouse Guard (beendet)
- Atsushi Kamijo: Eight 1 (beendet)
- Atsushi Kamijo: Eight 2 (beendet)
- Atsushi Kamijo: Eight 3 (beendet)
- Atsushi Kamijo: Eight 4 (beendet)

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 6 beendet
Anzahl der gelesenen Bücher seit dem Start: 10
Gelesene Seiten seit letztem Update: 1222
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 2591
Gelesene Zeit seit letztem Update: 4 Stunden 4 Minuten
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 15 Stunden 25 Minuten
Wie viele Mini-Challenges beendet: 16
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia, Cherry, Sophie, Taytom, Alexandra, Karla
Preise, die du schon gewonnen hast: Vier Bücher (Gewinne aus der 3. und 17. Challenge)

Mellis 24-h-read-a-thon, Teil 4



04.10 Uhr
Nun ist auch das dritte Update online - und auch wenn das Lesen noch ganz gut klappt, so macht mir das Ausrechnen von Seitenzahlen und Lesestunden so langsam Probleme. ;)

Die aktuelle Challenge ist gerade ein bisschen viel für mein müdes Erinnerungsvermögen. Aber ich bleibe neugierig auf die weiteren Herausforderungen, die Melli für uns bereit hält! :)

Ich glaube, es wird Zeit für einen richtig starken schwarzen Tee! :)

04.25 Uhr
Wie ich gerade sehe, ist die Glücksfee wild entschlossen meinen SuB weiter in die Höhe zu treiben - und so habe ich noch zwei Bücher gewonnen! :) Nur gut, dass Melli so eine große Auswahl an heiteren Romanen auf ihrer Liste hat! ;D

Jetzt wird es aber Zeit, um mich weiter mit meinem Buch zu beschäftigen. Immerhin geht es jetzt in dem dritten Band der Reihe auf den Endkampf gegen den Dämonen zu. Ich bin immer wieder überrascht, wie nett Nora Roberts so eine banale Geschichte verpacken kann. :)

05:21 Uhr
Mini-Challenge 20: Hast du einen ganz bestimmten “Helden” aus einem Buch? Wenn ja, wen und warum?
Wer in den letzten Stunden meine Autoren- und Bücherlisten gesehen hat, der wird sich wohl nicht wundern, dass Alanna von Trebond zu meinen „Helden“ gehört. Ein unabhängiges Mädchen, das zu einer ungewöhnlichen und selbständigen Frau heranwächst. Tamora Pierce ist es gelungen ihrer ersten Hauptfigur einen glaubhaften Charakter mit liebenswerten Macken zu verpassen. Vor allem aber hat es mir immer gefallen, dass Alanna durch ihren Dickkopf viele Ziele erreichen konnte und trotz einer besonderen Aufgabe einfach ein hitzköpfiger Rotschopf geblieben ist, der sich darüber wundert, dass andere Menschen ihn mögen. ;)

06.28 Uhr
Mini-Challenge 21: Welche Hörbücher hast du schon alle gehört?
Ich höre gern und häufig Hörbücher, also gibt es hier nur eine Auswahl derjenigen, die ich zuletzt gehört habe. :)

- Spiel unter Freunden
- Der Zauberfluch des Elfenkönigs
- Happy Hour in der Unterwelt
- Cirrus Flux
- Süß wie Blut und teuflisch gut
- Ein zahnharter Auftrag
- Herzgeflatter im Duett
- Weiblich, ledig, untot

07.15 Uhr
Nachdem der PC gerade einen Neustart dringend nötig hatte, kümmere ich mich ein wenig um meine eigenen Bedürnisse - und dabei überlege ich, was ich gleich lese, denn "Morgenlicht" ist nun auch durch. :)

08.13 Uhr
Mini-Challenge 23: Nenne 15 deiner Lieblingsbücher!!!
1. „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren
2. „Alles Liebe, deine Anna“ von Jean Little
3. „Die schwarze Stadt“ von Tamora Pierce
4. „Emelan – Im Reich der Magie“ von Tamora Pierce
5. „Aufruhr in Oxford“ von Dorothy L. Sayers
6. „Die Schattenhand“ von Agatha Christie
7. „Das verlorene Gedicht von Deborah Crombie
8. „Der Kadett“ von Lois McMaster-Bujold
9. „Der Thron im Diamant“ von David Eddings
10. „Töchter des Feuers“ von Nora Roberts
11. „Laura im großen Wald“ von Laura Ingalls Wilder
12. „Taran und das Zauberschwein“ von Lloyd Alexander
13. „Gegenzug“ von Dick Francis
14. „Hochzeit kommt vor dem Fall“ von Dorothy L. Sayers
15. „Terrier“ von Tamora Pierce

Inzwischen werden meine Augen ganz schön müde, aber dank "Mouse Guard" konnten sie sich ein wenig erholen. Schöne Bilder, ansprechenede Geschichte - dazu schreib ich bestimmt mal eine Rezi! :) Jetzt geht es weiter mit den Manga.

09.08 Uhr
So, die letzte Stunde noch, und ich versinke gerade bis über beide Ohren in meinem Manga. Kein Wunder, schließlich warte ich schon sehr lange darauf, endlich den Schluss dieser Geschichte zu erleben.

Die 24. Challenge setze ich aus, da ich ein solches Fazit eigentlich gern mit etwas Abstand ziehen würde. Und nun wieder zurück zu "Eight" (Band 2). :)

10.11 Uhr
So, das war also der erste 24-h-read-a-thon. Irgendwie eine lustige Sache, vor allem der Austausch mit den anderen Verrückten. :) Und gut für den SuB war es auch noch!

Ein richtiges Fazit gibt es, wenn ich wieder denken kann! :)

Mellis 24-h-read-a-thon: Update 3

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
- Nora Roberts: Abendstern (beendet)
- Nora Roberts: Nachtflamme (beendet)
- Nora Roberts: Morgenlied (in Arbeit)

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 2 beendet, 1 in Arbeit
Gelesene Seiten seit letztem Update: 555
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 1369
Gelesene Zeit seit letztem Update: 3:54
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 11:18
Wie viele Mini-Challenges beendet: 13
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia, Cherry, Sophie, Taytom, Alexandra, Karla
Preise, die du schon gewonnen hast: Zwei Bücher (Gewinn der 3. Challenge)

Samstag, 6. Februar 2010

Mellis 24-h-read-a-thon, Teil 3



22.05 Uhr
Das zweite Update ist online, und ich habe noch etwa 70 Seiten in meinem aktuellen (dritten) Buch vor mir. :)

22.22 Uhr
Mini-Challenge 13:
1. Was liest du jetzt gerade?
„Abendstern“ von Nora Roberts, in den letzten Zügen.
2. Wie viele Bücher hast du bis jetzt gelesen? Fast 3.
3. Auf welche Bücher freust du dich in der zweiten Hälfte am meisten? „Frühstück bei Tiffany“, den Comic „Mouse Guard“ – und ich frage mich, ob ich noch wach genug bin für „Wie erobert man einen Duke?“
4. Hast du spezielle Arrangements getroffen, um dir den heutigen Tag freizuhalten? (z. b. Urlaub genommen, Babysitter organisiert…) Mein Mann war so lieb, sich um Katzen, Essen und mein Wohlergehen zu kümmern. Außerdem musste ich unseren Besuch fragen, ob er in den ersten Stunden des Read-a-Thons auf mich verzichten kann ... ;)
5. Hast du viele Unterbrechungen bis jetzt? Im Schnitt zwei pro Stunden, vor allem aufgrund der Challenges und der Zeit, die ich mir nehme, um auf anderen Blogs zu stöbern.
6. Was überrascht dich bis jetzt am meisten beim Read-a-Thon? Dass ich mich trotz dieser regelmäßigen Unterbrechungen immer noch so gut aufs Lesen konzentrieren kann.
7. Hast du Verbesserungsvorschläge für das nächste Event? Vielleicht Challenges mit weniger Antworten, da doch einige Teilnehmer darauf zu verzichten scheinen – maximal fünf geforderte Antworten wären vielleicht eine Alternative. ;)
8. Was würdest du persönlich das nächste Mal anders machen? Bislang noch nichts ... vielleicht mir vorher ein Netbook kaufen. ;D
9. Bist du müde? Ich habe gerade mein 22-Uhr-Tief, bin aber optimistisch, dass ich da wieder rauskomme.
10. Hast du Tips für die anderen Teilnehmer, für etwas das bei dir funktioniert hat? (z. B. bei Vorbereitungen...) Spannende und unterhaltsame Bücher heraussuchen, die aber nicht unbedingt viel Konzentration erfordern.

22.08 Uhr
Mini-Challenge 14: Zähle mind. 10 Buchtitel auf, die nur aus einem Wort bestehen. Die Bücher müssen nicht gelesen sein.
Gegenzug (Dick Francis), Verstummt (Karin Slaughter), Scarpetta (Patricia Cornwell), Erebos (Ursula Poznanski), Eragon (Christopher Paolini), Handicap (Dick Francis), Winterwende (Brian Ruckley), Lyra (Christoph Marzi), Meere (Alban Nikolai Herbst), Katzenkrallen (Yasmine Galenorn)

Inzwischen habe ich auch "Abendstern" beendet und mache gleich mit "Nachtflamme" weiter, da ich gerade so schön in der Geschichte drin bin. Außerdem habe ich das Gefühl, langsam wieder wacher zu werden. :)

0.04 Uhr
Ich kann mich wieder besser auf mien Buch konzentrieren, was schön ist, da ich doch neugierig darauf bin, wie die Geschichte weitergeht. "Abendstern" hatte ich nämlich vor fast einem Jahr schon mal gelesen, doch der zweite Teil ist jetzt neu für mich. :)

Trotzdem habe ich gerade den Kopf aus dem Fenster gestreckt. Bei uns riecht die Luft gerade nach Frost und Holzrauch - wunderschön! :)

Ob ich an der aktuellen Challenge teilnehme, weiß ich noch nicht, da ich mich schon oft beim Lesen gegruselt habe, mir aber spontan kein Titel dazu einfällt ...

01.32 Uhr
Die aktuelle Challenge wäre wirklich ganz wunderbar für mich geeignet, da man fünf gelesene Bücher zeigen soll, deren Cover schwarz sind. Leider verstaue ich zur Zeit alle gelesenen Romane in Kartons und stopfe die dann in den Raum, in dem sich seit dem Umzug 80 (zum Teil ausgepackte) Kisten befinden ... Und da mein Mann schon schläft und ich ihn nicht wecken will, in dem ich mich mit einer Taschenlampe auf die Suche nach Büchern mache, setze ich auch diese Runde aus.

Dafür gibt es für euch ein Foto von meinen "mentalen Unterstützern", die inzwischen deutlich schwächeln. ;)


Immerhin bin ich inzwischen auch bei "Nachtflamme" schon im letzten Drittel und wandere deshalb wieder auf's Sofa, um weiterzulesen. :)

02:31 Uhr
Mini-Challenge 17: Nenne 10 deutsche Autoren, die historische Romane geschrieben haben. (Ihr müsst sie aber nicht gelesen haben)
Ella Theiss, Iny Lorentz, Ingo Gach, Gabriella Wollenhaupt, Beate Sauer, Karola Hagemann, Kari Köster-Lösche, Oliver Pötzsch, Tilman Röhrig, Sabine Ebert

03.12 Uhr
Mini-Challenge 18: Nenne 10 Bücher die du als “Mädchen” (Kind, Jugendliche) gelesen hast.
Bille und Zottel – Pferdeliebe auf den ersten Blick, Bleib bei uns, Beate!, Unsere Ponys und wir, Die schwarze Stadt, Taube unter Falken, Der flammende Baum, Momo, Die unendliche Geschichte, Die Brüder Löwenherz, In dreihundert Jahren vielleicht

Die Pferdebücher waren in der Regel ein Geschenk von meiner Oma - die "spannenderen" Romane kamen hingegen von meiner Schwester oder aus der Bibliothek. ;)

Und inzwischen habe ich auch "Nachtflamme" ausgelesen und bin zu "Morgenlied" gewechselt. :)

Mellis 24-h-read-a-thon: Update 2

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
- Alan Bennett: Die souveräne Leserin (beendet)
- Nora Roberts: Abendstern (in Arbeit)

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 1 beendet, 1 in Arbeit
Gelesene Seiten seit letztem Update: 370
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 814
Gelesene Zeit seit letztem Update: 3:26
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 7:27
Wieviele Mini-Challenges beendet: 9
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia, Cherry, Sophie, Taytom, Alexandra, Karla
Preise, die du schon gewonnen hast: Zwei Bücher (Gewinn der 3. Challenge)

Mellis 24-h-read-a-thon, Teil 2



16.00 Uhr
Erstes Update gepostet.

Habe inzwischen "Die souveräne Leserin" angefangen und amüsiere mich köstlich. ;D

16.29 Uhr
Mini-Challenge 7: Zähle zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Autor (ausschlaggebend ist der Autorennachnamen) auf, egal ob männlich oder weiblich, oder deutscher oder ausländischer Autor.

A: Robert Asprin
B: Alan Bennett
C: Bruce Coville
D: Jeffrey Deaver
E: Michael Ende
F: Jasper Fforde
G: Yasmine Galenorn
H: Frederike Hieronymi
I: Greg Iles
J: P.D. James
K: Jörg Kastner
L: Marc Levy
M: Kai Meyer
N: Elle Newmark
O: Ayu Oda
P: Tamora Pierce
Q: Julia Quinn
R: Nora Roberts
S: Rosemary Sutcliff
T: Amy Tan
U: Satoshi Urushihara
V: Kurt Vonnegut
W: Gabriele Wollenhaupt
X: Xinran
Y: Banana Yoshimoto
Z: Jo Zybell

17.13 Uhr
"Die souveräne Leserin" habe ich gerade beendet und es gefiel mir sehr gut. Da hat es sich gelohnt, das Buch für ein besonderes Wochenende aufzuheben! Ich finde es herrlich, mal wieder ein Wochenende komplett im Buch zu versinken, ohne dabei an Arbeit denken zu müssen! :)

Oh, und die ersten Stückchen Schokolade wurden auch schon genascht - natürlich nur, damit ich den Kopf wieder etwas freibekomme und mit neuem Elan auf die nächsten Bücher stürzen kann. ;)

18.34 Uhr
Mini-Challenge 9: Nenne max. 10 Bücher, die du gelesen hast und die verfilmt wurden. (Können auch Kinderfilme gewesen sein)
- Der Herr der Ringe
- Harry Potter und der Stein der Weisen
- Percy Jackson – Diebe im Olymp
- Stolz und Vorurteil
- Ein Sommernachtstraum
- Momo
- Die unendliche Geschichte
- Krabat
- Der weite Himmel
- Die Geisha

19.08 Uhr
Mini-Challenge 10: Nenne Autoren, mit deren Büchern du eine tolle (geile) Zeit hattest (Anzahl bleibt jedem selbst überlassen).
Bei dieser Challenge beschränke ich mich auf eine Autorin, die mich seit meinem 14. Lebensjahr begleitet. Die fantastischen Jugendbücher von Tamora Pierce bieten mir immer spannende, amüsante, bewegende und glückliche Lesestunden, unabhängig davon, ob ich neue Romane entdecken darf oder ob ich sie (wie bei den Alanna-Büchern) nun schon seit 20 Jahren immer wieder lese.

20.10 Uhr
Mini-Challenge 11: Hast du schon Erfahrungen mit SciFi Romanen gemacht? Wenn ja, welche?
Meine „Sci-Fi-Zeit“ ist eigentlich schon einige Jahre her, aber von Robert Asprins wunderbaren „Chaos-Kompanie“-Romanen über die Abenteuer von Alan Dean Fosters „Flinx“ und die atemberaubenden „Barrayar“-Romane von Lois McMaster-Bujold bis zu Marion Zimmer Bradleys fantastischem „Darkover“ habe ich jede abenteuerliche Lesereise in die Weiten des Alls genossen. :) Auch einige „technischere“ Autoren kreuzten meinen Weg, wie etwa Isaac Asimov oder William Gibson. Doch so gerne ich immer wieder zu diesen Autoren zurückkehre: Ich bevorzuge doch inzwischen eher Fantasy als Science Fiction.

20.16 Uhr
Kurz vor 20 Uhr versorgte mich mein Mann übrigens mit einem köstlichen Käse-Gurken-Ciabatta. Das war nicht nur saumäßig lecker, sondern auch so handlich geschnitten, dass man es beim Lesen verzehren konnte. Nun überlege ich noch, was ich mir als Nachtisch gönne. :)

21.16 Uhr
Und wie ich gerade sehe, hatte ich gar nicht erwähnt, was ich zur Zeit lese! Nach "Die souveräne Leserin" habe ich mir "Abendstern" von Nora Roberts vorgenommen - noch ca. 100 Seiten und ich bin auch damit durch.

Insgesamt bin ich bislang wirklich zufrieden mit meiner Auswahl. Erst ein richtig guter Krimi und noch genug Aufmerksamkeit, damit ich die Geschichte auch wirklich würdigen kann, dann eine amüsante kleine Erzählung voller Bücher und Autoren und nun ein entspannender Liebesroman, der es dem Leser auch nicht übel nimmt, wenn die Konzentration etwas schwankt. ;) Denn so langsam fühle ich mein abendliches 22-Uhr-Tief herannahen ... Aber wenn das überwunden ist, wird es wohl mit frischem Schwung an den Buchstapel gehen! :)

Die aktuelle Challenge mache ich nicht mit - ich kann mich bei der Frage, welche Bücher ich auf eine Insel mitnehmen würde, einfach nie entscheiden! *sniff*

Mellis 24-h-read-a-thon: Update 1

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
- Deborah Crombie – Wen die Erinnerung trügt (beendet)
- Alan Bennett: Die souveräne Leserin

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 1 beendet, 1 in Arbeit
Gelesene Seiten seit letztem Update: 444
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 444
Gelesene Zeit seit letztem Update: 4:01
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 4:01
Wieviele Mini-Challenges beendet: 5
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia
Preise, die du schon gewonnen hast: Zwei Bücher (Gewinn der 3. Challenge)

Mellis 24-h-read-a-thon, Teil 1



Heute ist es also soweit, Mellis 24-h-read-a-thon beginnt und stellt so einige Leute vor die Herausforderung, 24 Stunden durchzulesen - und dabei hoffentlich viel Spaß miteinander zu haben. :)

Ich werde in diesem Beitrag im Laufe des Tages meine Fortschritte ergänzen; eintragen, wie lange ich in welchem Buch gelesen und wieviele Seiten ich dabei geschafft habe - und was sonst vielleicht noch erzählenswert sein mag.

Aber erst einmal packe ich meinen Buchstapel auf den Tisch, koche mir einen Tee für meine Thermoskanne und frühstücke mit unserem Besuch! Ich hoffe nur, dass ich in den nächsten Stunden wacher werde! :D

9.20 Uhr
So, mein "Guten Morgen"-Tee zieht gerade und die Bücher und Nervennahrung habe ich auch bereit gelegt. Mit Liebes- und Fantasyromanen, einem Krimi, zwei hoffentlich sehr schönen Novellen und den Manga/dem Comic für die Nachtstunden habe ich auf jeden Fall genug Auswahl! :)


Leider haben die Nachbarn nebenan wieder angefangen mit ihren Umbauarbeiten - mal gucken, ob sie heute noch mit dem Hämmern aufhören werden ...

9.57 Uhr
Ich habe gerade "Wen die Erinnung trügt" von Deborah Crombie aus dem Stapel gefischt. Auf das Buch freu ich mich schon viel zu lange! :)

10.29 Uhr
Das Stunde-1-Memo

Wo liest du heute?
- Auf meinem Lieblingssofa, unter mindestens einer Katze.

3 Fakten über dich:
- Mein SuB macht mir regelmäßig Angst, trotzdem liebe ich jedes neue Buch, das mein Haus betritt.
- Ich trinke deutlich lieber Tee als Kaffee.
- Ich habe in den letzten Jahren so viele Muffins gebacken, dass ich sie inzwischen kaum noch essen mag.

Wie viele Bücher hast du auf deinem zu lesen Stapel für die nächsten 24 h?
16 Bücher sind vorbereitet – ein bisschen Auswahl muss sein.

Hast du dir irgendwelche Ziele gesteckt für dieses Event? (z. B. Anzahl der gelesenen Bücher, wie viele Seiten oder wie viele Stunden du durchhalten willst)
Ich möchte einfach nur möglichst lange durchhalten. :)

11.14 Uhr
Mini-Challenge 2: Zähle mindestens zehn männliche Autoren namentlich auf, die zur Zeit auf deinem SuB liegen.
- Robert Asprin, Alfred Bekker, Simon Brett, Stephen Cole, Eoin Colfer, Colin Cotterill, Joe Donnelly, Jasper Fforde, Hans Werner Kettenbach, Christoph Marzi, Kai Meyer – und noch viele mehr ...

12.21 Uhr
Mini-Challenge 3: Zähle alle deutschen Autoren auf, die du schon gelesen hast.
Da "alle" eindeutig zu viel wären, gibt es hier eine Auswahl des letzten Jahres:
- Alfred Bekker, Siegfried Lenz, Bernd Perplies, Bernhard Hennen, Kai Meyer, Thomas Finn, Peter Schwindt, Thomas Kastura, Christoph Marzi, Heinrich Böll

13.16 Uhr
Mini-Challenge 4: Nenne mindestens 5 verschiedene Serien/Reihen, die du zur Zeit liest bzw. angefangen hast zu lesen.
1. Die Töchter des Mondes von Yasmine Galenorn
2. Die Einhorn-Chroniken von Bruce Coville
3. Tarean-Trilogie von Bernd Perplies
4. Duncan Kincaid & Gemma James von Deborah Crombie
5. Die Monkeewrench-Fälle von P.J. Tracy
6. Die Argeneau-Vampire von Lynsay Sands

14.19 Uhr

Gerade habe ich gesehen, dass ich bei der dritten Challenge zwei Bücher gewonnen habe! Und ich habe auf der Liste sogar zwei Titel gefunden, die auf meinem Wunschzettel stehen. >hüpf<

Mini-Challenge 5: Was hast du bis jetzt während des Read-a-Thons gegessen? Und was hast du noch alles vorbereitet?
Bislang habe ich zwei Mini-Snickers gegessen, mein Mann wird mir später Butterbrote machen und dann wartet noch eine halbe (kalte) Lieferpizza von gestern auf mich – und die schokoladigen Energielieferanten sind ebenso wie die Durchhaltekekse schon auf dem Foto mit meinen rausgelegten Büchern zu sehen. ;)

14.58 Uhr
Gerade habe ich mein erstes Buch beendet! "Wen die Erinnerung trügt" war eindeutig eines der besseren Teile einer eh schon hervorragenden Krimiserie. Und ich habe zum ersten Mal seit sehr langer Zeit erst gegen Ende gewußt, wer der Täter ist! >freu<

Da inzwischen der Magen knurrte, habe ich nun auch schon die Pizza gegessen. :D

Auch kalt sehr lecker! Und nun gucke ich mal nach der Challenge für diese Stunde! :)

Freitag, 5. Februar 2010

SuB-Zuwachs

Nachdem ich schon das ganze Jahr über (die Formulierung konnte ich mir nicht verkneifen >g<) irgendwie immer Pech hatte, wenn es um die Post und Bücher ging, kam gestern ein großes Paket bei mir an. Voller schöner Bücher!


Und so werde ich mir in den nächsten Wochen meine Lesezeit mit folgenden Titeln versüßen:
- Dr. Siri und seine Toten
- Hexenzorn
- Man lebt nur ewig
- Bloodline (da werde ich mir vorher noch den zweiten Teil zu Gemüte führen!)
- Das Geheimnis des Flüsterers (die Fortsetzung von "Das Tor zwischen den Welten")
- Lyra (Seychella ist daran schuld!)
- Miss Pettigrews größter Tag
- Splitterherz
- Der Kinderdieb

Donnerstag, 4. Februar 2010

Eine Woche mit Bibendum (Teil 1)

Nachdem Bibendum schon letzten Herbst ein paar Tage zu Besuch kam, um unsere neue Wohnung zu begutachten und mit mir auf ein Bodo-Wartke-Konzert zu gehen, war es diese Woche wieder Zeit für einen Bibendum-Kurztrip zu uns! :) Vor allem standen dieses Mal die Wise Guys auf unserem Plan, die Karten waren schon letztes Jahr gekauft worden (hach, das hört sich an, als sei es endlos lange her >g<) und damit Bibendum nicht wieder während der ruhigeren Teile einschläft, wurde die Anreise schon einen Tag vor dem Konzert erledigt.

So haben wir am Dienstag nur ganz viel geschwatzt, sind mit meinem Mann abends in das Restaurant um die Ecke gegangen, wo wir ganz köstlich gespeist haben, und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen. Am liebsten würde ich jetzt noch ein bisschen von dem Lokal schwärmen! Nur biologische und sehr qualitative Zutaten, eine wirklich nette Bedienung (ich bin immer noch etwas irritiert davon, dass sie ihre Gäste duzen >g<), die ich etwas verwirrt habe, weil ich meine Pasta ohne Garnelen haben wollte, und überhaupt ein wirklich schöner Restaurantbesuch. Irgendwie müssen wir für nächsten Monat wieder einen Grund finden, dort essen zu gehen!

Da der Weg zum Restaurant ein wenig abenteuerlich war, weil nicht alle Nachbarn so fleißig unser bisschen Schnee geschippt haben wie wir, beschlossen wir, dass auch der nächste Tag eher der Ruhe und Erholung vor dem Konzert dienen sollte. So hatte ich nur meine regelmäßige Frischfleisch-für-die-Katzen-und-Bibliotheksrunde, die ich dieses Mal nur mit Mühe und Not heil überstand. Das Tauwetter hatte für eine dicke Wasserschicht auf dem Eis der Gehwege gesorgt. Ich will wieder schönen frischen Schnee! >grumpf< Doch alles in allem war es ein wirklich gemütlicher Tag, der leider nicht verhinderte, dass ich schrecklich müde war.

Trotzdem ging es rechtzeitig los nach Frankfurt zum Wise-Guys-Konzert! Bibendum und mich könnte man wohl eher als Landeier bezeichnen, doch dank der ostfriesischen Gelassenheit meines Besuches fanden wir heil zur Alten Oper und auf unsere Sitzplätze. ;D Kurz darauf begann das Konzert und wir durften das seltsame Verhalten der Frankfurter bewundern: Ich habe vorher noch nie erlebt, dass Punkt acht Uhr angefangen wird zu klatschen, damit die Künstler auch ja rechtzeitig daran denken, die Bühne zu betreten! >g< Und auch die Neigung, sich nach einem Lied sofort wieder mit dem Hintern auf seinem Stuhl zu platzieren, statt einfach weiter stehen zu bleiben, um auch den nächsten Song mitzusingen und dabei begeistert rumzuhüpfen, war mir doch vollkommen neu. :D

Aber man muss diesen Leuten auch zugute halten, dass wohl sehr viele von ihnen noch nie bei einem Wise-Guys-(oder sonst einem?)Konzert waren, und außerdem sind die fünf Jungs noch ganz am Anfang ihrer „Klassenfahrt“-Tour, und so haben auch nur sehr wenige der „erfahrenen Besucher“ die neuen Lieder gekannt. Da Bibendum mir aber schon zweimal die neue CD vorgespielt hatte und die Texte doch recht eingängig sind, haben wir keine Hemmungen gehabt und uns wunderbar amüsiert. „Klassenfahrt“ hat eindeutig mehr ruhige Lieder als andere CDs der Gruppe. Aber dafür gab es drei lebhaftere ältere Stücke als Zugabe, die dafür sorgten, dass man gar nicht nach Hause gehen wollte. ;)

Bibendum, als erfahrener Wise-Guys-Konzertbesucher, musste natürlich noch den „After Glow“ abwarten, um sich Autogramme für die neue CD zu besorgen. So warteten wir noch gemütlich im Foyer, während die Massen an uns vorbei in den abendlichen Regen stürzten. Als nur noch eine übersichtliche Gruppe in der Alten Oper war, begannen ein paar Mädchen, „Ohrwurm“ zu singen – und steckten damit den Rest der Wartenden an. Einige haben die Wise Guys dann wohl erst bemerkt, als Eddi doch darum bat, dass man jetzt das Singen einstellen könne. Bis dahin hatte man den recht übersichtliche Text dieses Songs auch so oft gehört, dass es wirklich reichte. ;) Müde und zufrieden ging es kurze Zeit später wieder auf den abenteuerlichen Heimweg, bei dem der Nieselregen eine sehr willkommene Abkühlung bot. Morgens kurz nach zwei sind wir dann, nach einem ganz privaten „After Glow“, sogar ins Bett gefallen. Schön war es! :)

Dienstag, 2. Februar 2010

Statt Handtasche ...

Nachdem in den letzten Tagen immer mal wieder Fragen nach meinen neuen Handtaschen gestellt wurden, gibt es hier nur die kurze Mitteilung, dass das Stricken superschnell erledigt war! Allerdings suche ich immer noch ein Geschäft, in dem ich passende Schnallen und Reißverschlüsse kaufen kann - und bis ich das gefunden habe, kann ich die Taschen leider nicht fertigstellen.

Dafür habe ich mich in den letzten Tagen beim Hörbuchhören wieder mit dem gemütlichen Stricken von Socken beschäftigt. Das ist zwar keine Herausforderung, aber schön entspannend. Und gegen die kalten Füße in der neuen Wohnung helfen sie auch! :)

Montag, 1. Februar 2010

Februar-SUB

Uff, im Januar bin ich für meine Verhältnisse erstaunlich wenig zum Lesen gekommen. Nur sechs Manga und zehn Romane (vor allem Neuanschaffungen und Bibliothekstitel) gelesen und zwei Bücher nicht zuende bekommen – und somit so gut wie keinen SuB-Abbau geleistet. Dafür habe ich aber auch mit meinem Mann insgesamt 21 Stunden Hörbuch/Hörspiel genossen. Trotzdem wird es im Februar wieder Zeit eifrig an meinem ungelesenen Stapel zu arbeiten!

A (5)
Gilbert Adair: Mord auf fforkes Manor – Eine Art Kriminalroman
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung
Robert Asprin: Als Dämon brauchst du nie Kredit
Jane Austen: Mansfield Park

B (13)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Splitterherz
Alan Bennett: Die souveräne Leserin
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud
Simon Brett: Ein Toter kommt selten allein
Brom: Der Kinderdieb
Simone Buchholz: Revolverherz – Ein Hamburgkrimi

C (8)
Trueman Capote: Frühstück bei Tiffany
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Stephen Cole: Aztec Code
Stephen Cole: Bloodline
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten
Bruce Coville: Das Geheimnis des Flüsterers (Die Einhorn-Chroniken 2)

D (6)
Jeffery Deaver: Die Menschenleserin
Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
Doris Dörrie: Kirschblüten Hanami
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Jennifer Fallon: Kind der Magie (Das Dämonenkind 1)
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 1 – Der letzte Paladin
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 2 – Die flüsternde Stadt
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 3 – Der brennende Berg
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Karen Joy Fowler: Der Jane Austen Club
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Yasmine Galenorn: Katzenkrallen (Töchter des Mondes 5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Rachel Hore: Der Garten der Erinnerung

I (1)
Greg Iles: Leises Gift

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (7)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah
Hans Werner Kettenbach: Das starke Geschlecht
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (2)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin

M (11)
Jenny Mai-Nuyen: Nijura – Das Erbe der Elfenkrone
Christoph Marzi: Lyra
James McGee: Die Totensammler
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Kelly Meding: In drei Tagen bist du wieder tot
Kai Meyer: Hex
Kai Meyer: Die Sturmkönige 1 – Dschinnland
Kai Meyer: Die Sturmkönige 2 – Wunschkrieg
Kai Meyer: Die Sturmkönige 3 - Glutsand
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (6)
Bernd Perplies: Tarean 3 – Ritter des Ersten Lichts
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
T.A. Pratt: Hexenzorn

Q (1)
Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke?

R (13)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Nora Roberts: Abendstern
Nora Roberts: Nachtflamme
Nora Roberts: Morgenlied
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)

S (12)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Peter Schwindt: Morland 2 - Die Blume des Bösen
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Helle Stangerup: Der Brautmaler
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (11)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser
Kerstin Tomiak: Drachenwind
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 1 – Das Erbe der Drachen
Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 3 – Der Fluch des Assassinen
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (5)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Valerie Wilson Wesley: Remember Cecilia Jones – Ein Fall für Tamara Hayle
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Cornell Woolrich: Der schwarze Engel

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

126 Titel gesamt

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)