Freitag, 25. Februar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 71)

Im siebzigsten Kapitel haben Orla und Gary endgültig zueinander gefunden – und ich muss zugeben, dass all die Passagen, die ich da zitiert habe in mir den Wunsch nach einer Nebenbemerkung geweckt haben, die ich an dieser Stelle anbringen möchte: Sollte irgendein männliches Wesen „Kapitelweise“ verfolgen, dann versuch bitte nicht auf diese Art und Weise ein Frau zu verführen. Das ist nicht romantisch und so ein Vorgehen ist nicht ansprechend für eine Frau – außerdem gibt es im realen Leben (zumindest in meinem Umfeld) keine Frauen, die auch nur geringste Ähnlichkeit mit Orla und Joanna haben! ;)

Kapitel 71

Joanna trifft sich mit Doc Gary und Ellen Byrne (zur Erinnerung: Die misshandelte Frau von Jackie Byrne, dem Autodieb). Gary hatte von Ellen erzählt bekommen, wie sie damals ihren Mann kennengelernt hatte – und als schlaues Kerlchen gleich kapiert, dass da eine Verbindung zwischen Ellens Bericht und Joannas aktuellem Ermittlungsfall gibt.

Nachdem Gary und Joanna Ellen etwas die Scheu genommen haben, beginnt diese zu erzählen:

- Sie war an dem Abend, an dem Colette ermordet wurde, an dem Restaurant vorbeigegangen, in dem sich Ivan immer mir seiner Geliebten traf.
- Ja, natürlich kannten sich Ivan und Colette – schließlich war sie seine Geliebte.
- Ellen war begeistert Colette zu sehen , da sie befürchtet hatte, dass ihre Freundin noch in England sei. Dabei brauchte sie doch dringend jemanden, den sie um Geld anpumpen konnte.
- Doch solange Ivan – und später auch noch Paddy als Chauffeur – in der Nähe waren, konnte sie Colette nicht ansprechen.
- Also hat sie sich hinter einer Ecke versteckt und zugeguckt wie Colette und Ivan im Auto gestritten haben – und wie er sie am Hals packte und schüttelte.
- Ihr war aber nicht bewusst, dass sie Colettes Tod gesehen hat – und sowieso haben ja danach nur noch alle von Harry geredet.

Joanna ist natürlich neugierig, warum Colettchen überhaupt in England gewesen ist.

- Die Reise fand selbstverständlich statt, damit Colette ihr Kind zur Welt bringen konnte.
- C. war so verliebt in Ivan, ob wohl er verheiratet war, also hatte sie es auf eine Schwangerschaft angelegt.
- Doch statt seine Frau zu verlassen, hat Ivan sie nach England geschickt, um abzutreiben.
- Aber für eine Abtreibung war es schon zu spät, also wurde Ivan was vorgelogen und C. bekam in England ihr Baby.

Unsere Superanwältin denkt nun hektisch nach:

- Tom könnte Harrys Kind sein.
- Harry könnte mit Maura ebenfalls ein Kind gezeugt haben.
- Während Colettes Baby von Ivan war – und somit es unerklärlich ist, warum Agnes diesem Kind Geld hinterlassen haben sollte.

Dann darf Ellen weitererzählen:

- Sie weiß nicht, was aus dem Kind geworden ist, da sie Colette nach ihrer Englandreise ja nicht mehr gesprochen hat.
- Da ihr nicht klar war, dass sie Colettes Ermordung mit angesehen hatte, ging sie danach zu der Wohnung der Freundin – um das Geld für die Miete zu pumpen.
- Doch als sie da ankam, traf auch die Limousine mit C. und Ivan ein.
- Also versuchte sie es später noch einmal und Paddy öffnete ihr die Tür und gab ihr Geld für ihr Stillschweigen.
- Auf dem Nachhauseweg warf sie noch einen Blick in Ivans Auto – und Colette hatte sich die ganze Zeit nicht gerührt, was Ellen Angst machte.
- Und dann las sie am nächsten Tag vom Tod der Freundin.

Naiv wie Joanna nun mal ist, fragt sie nach, warum Ellen nicht zur Polizei gegangen ist. Doch …

- Nutten und Polizisten sind nicht gerade die besten Freunde.
- Sie hätte gegen Ivan, den allmächtigen Baulöwen aussagen, müssen …
- …, dabei war sie doch für ihr Schweigen bezahlt worden.

Dann bekommen wir noch die Kennenlerngeschichte von Ellen und Colette erzählt:

- Die Mädchen trafen sich in der Suppenküche, da sie beide von Zuhause weggelaufen waren.
- Colettes Familie war sehr religiös, Ellens Vater hat sie regelmäßig verprügelt.
- Beide haben dann in schmierigen Spelunken Männer aufgerissen – und kamen sich damals noch nicht vor wie Prostituierte.
- Dann hat Colette Ivan kennengelernt …
- … und war weiterhin immer so nett zu Ellen und hat dafür gesorgt, dass diese nicht verhungert und immer etwas Geld hatte.

Da Ellen auch auf eine erneute Nachfrage nichts über das Baby von Colette sagen kann, muss Joanna wieder etwas denken – und kommt auf die Idee, dass sich vielleicht Maura um das Kind ihrer Schwester gekümmert haben könnte. Doch Ellen kann ihr da nicht weiterhelfen, stattdessen darf sie dann erzählen, wie es zu der Hochzeit mit Jackie kam.

- Nach dem Mord kam er mit Geld von seinem Vater vorbei und hat sie ins Kino eingeladen.
- Das Kino hatte er von ihrem Geld bezahlt, aber da sie damals jung und unerfahren war, fühlte sie sich nur geschmeichelt.
- … und das noch  mehr als dann der Heiratsantrag kam.
- Außerdem war sie so einsam, da Colette tot war – und musste zum Überleben mit allen Männern aufs Zimmer gehen.
- Die Ehe erschien wie eine Flucht aus dem schäbigen Leben.
- Erst später hat sie erfahren, dass Jackie für die Hochzeit bezahlt wurde.

Joanna tröstet Ellen damit, dass sie ihren Mann – wenn sie von den Autodiebstählen berichtet – hinter Gitter bringen kann. Die allerdings will sich in erster Linie scheiden lassen. Doch auch als misshandelte Ehefrau muss sie erst die vier Trennungsjahre abwarten. Was leichter sein dürfte, wenn Jackie die ganze Zeit über im Knast steckt. Jo wird Ellens Scheidungssache übernehme, sich erkundigen, ob Ellen weiter in ihrem Haus leben darf – und bittet im Gegenzug darum, dass Ellen eine Aussage macht, die Harry Sweeneys Ruf wiederherstellt. Was Ellen gerne macht, wenn sie dafür nicht wegen Mitwissenschaft im Knast landet. Und schon verabschieden sich der Doc und seine Begleiterin, während Jo noch etwas grübelt.

Auf jeden Fall muss sie Ronan anrufen und ihm Bescheid sagen, dass er in England nach Erinnerungen an zwei Frauen (Colette und Maura) fahnden muss. Während Joanna noch grübelt, kommt Mary ins Büro. Jo erzählt ihr brühwarm, was sie alles erfahren hat, und fragt Mary nach Jims Nummer, damit sie dieser mehr über Jackie herausfindet.

Daraufhin „beichtet“ Mary, dass sich zwischen ihr und Jim etwas anbahnt, während Jo daraufhin ausplaudert, dass Orla und der Doc zueinandergefunden haben – ebenso wie sie und der Privatdetektiv Ronan. Mary ist von letzterem etwas irritiert, hatte sie doch erwartet, dass Tom derjenige sein würde, der mit Jo ins Bettchen hüpft.

Kurz darauf wird Jim angerufen, auf den neusten Stand gebracht und beauftragt mehr über Paddy, Jackie und die Vorgänge im Gefängnis rund um Harry herauszufinden. Und dann folgt noch der Anruf bei ihrem Auftraggeber Tom, der über all die Neuigkeiten bezüglich Harry und Colette informiert wird. Während sich Tom noch darüber wundert, dass seine Mutter dem Kind der Geliebten seines Vaters Geld hinterlassen hat, fragt sich Jo, wie lange sie dem Jugendfreund noch vorenthalten kann, dass er vermutlich der Sohn von Harry ist.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Dies und Das (2)

Ich fürchte, es ist mal wieder Zeit für ein "Dies und Das". Denn da mein "reales" Leben gerade einige Arbeit mit sich bringt, bleibt das Schreiben von Rezensionen für den Blog ein wenig auf der Strecke. Immerhin habe ich es diese Woche wieder geschafft mehr zu Lesen – was auch nötig ist, wenn ich mein selbstgestecktes Vorhaben mit meinen SuB-Zugängen einhalten will. Blöderweise habe ich gerade den Kopf voller Gedanken, was mir den Einstieg in ein neues Buch nicht gerade einfacher macht. Dafür kommuniziere ich gerade mit recht wenig Leuten – was im Laufe des Tages zu ein paar seltsamen Monologen in meinem Kopf führt. ;)

Außerdem hat mein Mann in den letzten Wochen immer mal wieder abendliche Verabredungen gehabt und so konnte ich endlich mit den (freundlicherweise von Natira geliehenen) "Buffy"-DVDs weitermachen. Ich liebe die Serie, dabei habe ich schon bei der deutschen Erstausstrahlung nicht über ihre Mängel hinwegsehen können. Trotzdem gibt es für mich gerade nichts schöneres als den Tag mit Buffy, Willow & Co. zu verbringen – und morgen Abend fange ich dann auch noch damit an parallel "Angel" zu gucken. Die Serie hat mich zwar nie so gepackt wie "Buffy", aber es gehört einfach dazu – und nun habe ich mal wieder die Gelegenheit beide Sachen konzentriert und "zusammengehörend" zu gucken. Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass ich ein hoffnungsloser Spike-Fan bin, oder?

Eigentlich will ich auch noch ein paar Spielerezensionen für den Blog verfassen. Vor allem "Stacking" würde ich euch gern noch vorstellen. Das ist wirklich ein wunderbares Mini-Spiel für die PS3, mit einer großartigen Grundidee und einer bezaubernden Umsetzung. Ich versuche mal am Wochenende Zeit dafür zu finden. Ich verspreche aber nichts, denn irgendwie sind meine Tage immer schneller vorbei als die Arbeit, die ich mir dafür vorgenommen habe.. :)

Und auch wenn ihr euch alle schon nach dem Frühling sehnt, genieße ich weiterhin die niedrigen Temperaturen – heute gab es sogar eine Runde Schnee(regen), was mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte als ich den Müll wegbrachte. Wenn es nach mir ginge, dann könnte es ruhig noch ein paar Wochen so bleiben!

Oh, und mir ist bei unseren Katzen etwas bewusst geworden. ;) Während die drei Jungs sehr viel mit uns – und auch miteinander – reden, ist Christie eine sehr schweigsame Katze. Auch wenn sie schon vor vielen Jahren damit angefangen hat, lauthals in der Badewanne zu singen, macht sie das doch nur, wenn sie allein im Raum ist. Was zu einer sehr seltsamen Geräuschkulisse führt, wenn man sich am anderen Ende der Wohnung aufhält … Ansonsten fordert sie noch energisch – und mit einem deutlichen Quengeln in der Stimme –, das Abstellen ihres Futternapfes und wenn sie bei einem der Jungs Fressen klauen will, dann verrät sie sich immer durch ein (eindeutig unbewusstes) gurrendes "Angriffsgeräusch". Hach, ich liebe unsere komische kleine Grautiger-Dame, auch wenn sie mich regelmäßig in den Wahnsinn treibt …


Der Rest der Bande ist hingegen zur Zeit mal sehr schmusebedürftig, sodass ich Tag für Tag an einem entspannten Kater vorbeiarbeiten darf. Aber solche Fotos kennt ihr ja schon …





Dienstag, 22. Februar 2011

[Graphic Novel] Jane Austen (und Nancy Butler): Pride and Prejudice

Eigentlich hatte ich diese Graphic Novel ja mit dem Hintergedanken an die "I’m in English"-Challenge noch im SuB-Regal liegen lassen. Aber letztes Wochenende hatte ich dann doch  zuviel Lust auf die Geschichte, um sie nicht endlich zu lesen. In der Reihe "Marvel Classics" wurden hauptsächlich Romanklassiker wie "Picture of Dorian Gray", "The Three Musketeers" und "The Iliad" umgesetzt. Diese Themen sprechen – nach Meinung der Autorin Nancy Butler – vor allem Jungen an, und so war sie sehr erfreut über die Möglichkeit für Marvel eine Geschichte umsetzen zu können, die eher Mädchen ansprechen und in die Comicläden locken sollte. Und bei der witzigen Coveridee könnte das sogar funktioniert haben, wenn die kaufenden Mädchen keine Ahnung hatten, was das für eine Geschichte ist.

Im Vorwort informiert Nancy Butler nicht nur darüber wie es zu der Grundidee zu dieser Graphic Novel kam, sondern erzählt auch wie sie versuchte die Sprache Jane Austens zu modernisieren, um dann einzusehen, dass das Original doch die ansprechendste Version ist. So hat sie die Dialoge des Romans unangetastet gelassen und nur durch eine Erzählperspektive die Geschichte (deutlich) gekürzt. Trotzdem hatte ich beim Lesen von "Pride an Prejudice" das Gefühl ein sprachlich stimmiges Gesamtwerk vorzufinden – was mir gut gefallen hat.


Deutlich mehr Kritikpunkte finde ich allerdings an den Zeichnungen. Obwohl Hugo Petrus sich merklich Mühe gegeben hat, um die Atmosphäre der Zeit einzufangen, und obwohl viele Details liebevoll und stimmig dargestellt werden, habe ich mich beim Betrachten der Bilder immer wieder geärgert. Versteht mich nicht falsch, es gibt wunderschöne Zeichnungen in diesem Comic – vor allem, wenn man an amerikanische Superheldencomics (samt üppiger Lippen und wallenden Haarmähnen bei den Damen) gewöhnt ist, dann gibt es eigentlich an den Darstellungen nichts zu meckern. Aber wenn man die Abbildungen vor dem Hintergrund betrachtet, dass das eine Geschichte ist, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt, dann gibt es so viele Ärgernisse. Allein über die Frisuren hätte ich mich aufregen können, denn adrett zu sein galt damals doch zu viel, als dass eine Frau so rumgelaufen wäre. ;)



Wenn man aber über dieser Kleinigkeiten hinwegsehen kann, dann bietet einem "Pride and Prejudice" als Graphic Novel eine gute Möglichkeit mal in die Geschichte hineinzuschnuppern. Wer noch nicht mit Jane Austen vertraut ist, kann so herausfinden, ob ihm die Sprache und die Geschichten, die dieser Autorin erzählt, zusagen. Für "Zwischendurch" ist diese Präsentationsform auf jeden Fall geeignet, auch wenn viel von dem Witz und der Gesellschaftskritik Jane Austens – natürlich – auf diese Weise verloren geht. Da "Sense and Sensibility" von einem anderen Zeichner umgesetzt wurde und ich mal wieder neugierig bin, wird diese Geschichte demnächst auch noch bei mir als Graphic Novel einziehen.

Montag, 21. Februar 2011

Auch auf diesem Blog: Stöckchen

Da Tanja vom Lese-Leuchtturm das aktuell umhergeisternde Bücher-Stöckchen in meine Richtung geworfen hat, kommen auch von mir Antworten auf folgende Fragen:

Gebunden oder Taschenbuch?
Das ist mir vollkommen egal, solange die Bindung gut genug ist, um die Seiten viele Jahre lang zu halten, auch wenn das Buch immer wieder gelesen wird. Vor langer Zeit gab es mal von Bastei Lübbe gebundenen Bücher, bei denen schon beim ersten Aufschlagen die Seiten in der Mitte lose herumflogen – das kann mir die Freude an einem gebundenen Buch schnell verderben. Bei Taschenbücher habe ich allerdings das Gefühl, dass sie (solange sie nicht zu dick sind) nicht ganz so schwer in der Hand liegen und dass ich sie deshalb länger lesen kann, ohne einen Krampf zu bekommen.

Amazon oder Buchhandel?
Sowohl als auch. Als ehemalige Buchhändlerin will ich den örtlichen Buchhandel unterstützen. Außerdem stöbere ich gern in einem gutsortierten und atmosphärischem Laden. Solche Buchhandlungen habe ich allerdings an meinem aktuellen Wohnort bislang kaum gefunden – und die, die ich gefunden habe, erfordern eine längere Bus- und U-Bahnreise, so dass es dann doch viel zu häufig wieder auf Amazon rausläuft.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Absolut niemals Eselsohr! Ich mache meine Bücher doch nicht bewusst kaputt! Lesezeichen benutze ich, wenn ich sie bei der Hand habe, ansonsten merke ich mir einfach die Seite, bei der ich aufhöre.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Erst wird nach Genre geordnet, dann nach Autor, dann nach Serienreihenfolge, Erscheinungsdatum (ältere Bücher eines Autors haben oft eine andere Stimmung als die neueren Werke) bzw. Beliebtheit. Und obwohl ich gerade den Großteil meiner Bücher noch in Umzugskartons habe, sind sie auch darin einigermaßen geordnet. So gibt es eine Liste, die dann so zu lesen ist: Karton 1 (Fantasy A-B), Karton 2 (Fantasy B-D) … Karton 66 (Kinderbücher gemischt) ... Ich freu mich schon auf den Tag, an dem ich meine Bücher wieder aus den Kartons holen und in Regalen verstauen kann.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Behalten, verschenken und verkaufen – wegwerfen bringe ich hingegen nicht fertig, es gibt doch immer noch jemanden, der sich über das ungeliebte Buch freut. Früher habe ich so gut wie jedes Buch behalten, aber das sprengte irgendwann den vorhandenen Platz. Inzwischen versuche ich Bücher, die ich nicht noch einmal lesen werde, zu verkaufen oder gebe sie gleich als Buchgeschenk an die örtliche Bibliothek oder an eine gemeinnützige Organisation.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Behalten! Wer wirft denn sowas weg?

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mit Schutzumschlag lesen – wenn ich den abmachen würde, würde ihm in meinem Katzenhaushaltschaos bestimmt was passieren, während ich es beim Lesen mit Umschlag noch nicht geschafft habe ihn zu beschädigen.

Kurzgeschichte oder Roman?
Lieber Romane, auch wenn ich früher ganz gern Kurzgeschichten gelesen habe, um Autoren anzutesten. Aber so recht liegen mir so kurze Handlungen nicht.

Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Hängt davon ab wie müde ich bin – oder wie weit es noch bis zum Ende des Kapitels ist. Aber normalerweise versuche ich schon Kapitel zuende zu lesen und dann erst das Buch aus der Hand zu legen.

"Die Nacht war dunkel und stürmisch" oder "Es war einmal"?
Sowohl als auch – ich lasse mich nicht gern auf einen Bereich festlegen.

Kaufen oder leihen?
Sowohl als auch. Gerade bei Büchern und Autoren, bei denen ich nur antesten will, ob sie mir zusagen könnten, bin ich sehr dankbar, dass es nette Menschen (und Bibliotheken) gibt, die Bücher verleihen. Bei Autoren, die ich seit Jahren lese und liebe, und bei Büchern, die mich beim erste Lesen so sehr beeindruckt haben, dass ich sie gewiss noch mehrfach lesen werde, da wird auf jeden Fall gekauft.

Neu oder gebraucht?
Lieber neu als gebraucht. Ich bin da etwas eigen und vor allem der Geruch von gebrauchten Büchern kann mich beim Lesen wirklich stören. Ein Roman aus einem Raucherhaushalt kann dann auch schon mal ein Fall für die Mülltonne sein, ein Hauch von Muff lässt mich selbst den schönsten Roman schnell wieder aus der Hand legen. Aber bei manchen Titeln, die ich schon seit Jahrzehnten suche, bin ich sogar bereit für ein gebrauchtest Buch in sehr schlechtem Zustand ein Vermögen auszugeben, wenn ich es nur endlich in meinem Besitz habe.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Bestsellerlisten tangieren mich gar nicht – oder schrecken mich eher vom Lesen ab (ich kultiviere da auch gern meine Vorurteile). Ich stöbere gern in Verlagsprogrammen und versuche so früh wie möglich eine Entscheidung für oder gegen ein Buch zu treffen. Denn wenn ich erst einmal Rezensionen zu einem Titel gesehen habe, dann juckt mich die Neugier und ich lasse mich schnell zu Büchern verführen, von denen ich doch eigentlich weiß, dass sie gar nichts für mich sind.

Deshalb leihe ich mir Bücher, auf die ich über Rezensionen aufmerksam geworden bin, auch lieber aus oder werfe bei Freunden einen Blick hinein, um erst einmal festzustellen, ob das was für mich ist. Empfehlungen nehme ich nur von einer Handvoll Leuten entgegen, die mich gut genug kennen, um einschätzen zu können, ob ein Buch meinen Geschmack treffen würde. Und in Buchhandlungen würde ich zu gern mal wieder stöbern, aber das ist halt gerade schwierig …

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Normalerweise bevorzuge ich ein abgeschlossenes Ende, aber ein gut gemachter Cliffhanger kann deutlich befriedigender sein als lesen zu müssen, dass eine Geschichte mit aller Gewalt irgendwie zu einem Ende gebracht wurde. Also bin ich auch hier für alles offen … :D

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Das hängt immer von meinem aktuellen Lebensrhythmus ab. Zur Zeit kann ich meinen Tag – in der Regel – selber einteilen und dann lese ich vor allem am späten Nachmittag. Dann habe ich meine Arbeit erledigt, aber mein Mann ist noch nicht wieder zuhause, sodass ich Ruhe und Zeit habe, um in einer Geschichte zu versinken. Je mehr mich ein Roman packt, desto mehr Zeit verbringe ich mit Lesen – und wenn mein Arbeitspensum es erlaubt, dann eben auch mal vom Aufstehen bis zum Schlafengehen.

Einzelband oder Serie?
Gern beides – ich habe gern eine abgeschlossene Geschichte, aber ich kehre auch gern zu vertrauten Figuren zurück. Allerdings treibt es mich in den Wahnsinn, wenn eine Serie in zu großen Abständen erscheint. Ein Jahr oder gar zwei kann ich noch verkraften und verstehen, aber wenn ich nach Jahren feststellen muss, dass endlich mal wieder ein neuer Band auf den Markt gekommen ist, dann greife ich inzwischen lieber nicht zu der Neuerscheinung. Es sei denn, es ist ein Autor, der mich wirklich gepackt hat ...

Lieblingsserie?
Das kann ich so nicht sagen. Bei Krimis würden mir spontan die Roman von Deborah Crombie einfallen, bei Jugendfantasy die „Circle of Magic“-Titel von Tamora Pierce oder die „The Enchanted Forest“-Bücher von Patricia C. Wrede und dann gibt es noch ein paar alte Fantasyreihen, die ich immer wieder lesen mag, wie die „Elenium“-Saga von David Eddings oder … Ich glaube, es ist ganz gut, dass ich gerade keinen Blick auf meine vollständige Büchersammlung habe.

Lieblingsbuch von dem noch nie jemand gehört hat?
“Töchter des Mondes“ von Margaret Mahy – das scheint außer mir kaum einer zu kennen.

Lieblingsbuch das du letztes Jahr gelesen hast?
Ein Lieblingsbuch?! Nee, das ist gemein, das kann doch keine ernstgemeinte Frage sein! Aber ich habe im letzten Jahr sehr viel Freude mit den „Bridgerton“-Büchern von Julia Quinn gehabt.

Welches Buch liest du gegenwärtig?
Bei mir ist wieder paralleles Lesen angesagt: „Die Rache-Agentur“ von Annie Sanders, „Nebelsturm“ von Johan Theorin und „Vampirdämmerung“ von Sharon Ashwood.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Wieder so eine schreckliche Frage – wie soll man sich denn da für ein Buch entscheiden? Ich lese seit Jahren immer wieder „Die Schattenhand“ von Agatha Christie, die „Alanna“- und die „Circle of Magic“-Bücher von Tamora Pierce und viele andere, die seit langer Zeit ihren festen Platz in meinem Besitz haben.

Lieblingsautoren?
Tamora Pierce, Jane Austen, David Eddings, Dorothy Sayers, Charlotte McLeod, Jean Little, Raymond Chandler, Dashiell Hammett und Lois McMaster Bujold


Ich werde das Stöckchen nicht gezielt weiterwerfen, da ich es schon auf sehr vielen Blogs gesehen habe. Aber wer es noch nicht hat – und die Fragen gern beantworten mag -, der darf es gern aufsammeln und mir dann einen Link in den Kommentaren hinterlassen!

Freitag, 18. Februar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 70)

Letzte Woche durften wir eine doch recht unschöne Szene zwischen Catherine Brennan und Ivan dem Schrecklichen miterleben – und zum Ausgleich gab es dann noch ein Kapitel in dem Orla Joanna über ihre bevorstehende Vereinigung mit Doc Gary informierte … *hüstel*

Perspektivwechsel: Kapitel 70 wird aus der Sicht von Orla und Gary erzählt

Orla sitzt in ihrem Apartment und wartet auf Gary, der sie abholen will, obwohl sie angeboten hatte, dass sie mit dem Taxi in die Stadt fahren könnte. Nach unendlich vielen Blicken in den Spiegel ist Orla sich sicher, dass sie so gut wie nur möglich aussieht, und trotz der Probleme mit dem Gipsbein hat sie ihr Bettchen frisch bezogen …

Als Gary endlich klingelt, muss Orla feststellen, dass man mit Krücken doch verflixt langsam zur Tür humpelt – und kaum öffnet sie diese, da wird sie von dem heißblütigen Arzt auch schon in seine Arme gerissen. Obwohl er sie von oben bis unten abküsst und andeutet, dass man doch den Abend besser bei ihr Zuhause verbringen könnte, besteht Orla darauf, dass sie erst einmal Essen gehen.
„Ist dir klar, dass wir noch nie miteinander essen waren? Wir hatten noch nie eine richtige Verabredung! Es gibt noch so vieles, was wir nicht voneinander wissen.“
„Ja, aber es gibt doch immerhin so etwas wie Instinkt oder wie man das nennt“, murmelte Gary und knabberte an ihrem Ohr. „Orla, du bist die Frau, die ich will. Mehr muss ich gar nicht wissen. Aber du hast Recht: Heute Abend gehen wir aus und plaudern, was das Zeug hält.“
Die beiden speisen dann in einer Trattoria in der Nähe Spaghetti, füttern sich dabei ständig gegenseitig, damit sie sich dann – ebenfalls gegenseitig – die Sauce vom Gesicht wischen können. Doch irgendwann ist auch dieses Essen beendet und unsere Turteltäubchen finden sich in Orlas Wohnung wieder.
„Mein Gott, Orla, ich sterbe, wenn wir es jetzt nicht sofort tun“, flüsterte Gary, als sie Orlas Wohnung wieder betraten. „Den ganzen Abend warte ich schon darauf, endlich über dich herfallen zu können, und du lässt mich erst brav im Restaurant meinen Teller leer essen.“ Er hatte sich wieder über ihr Ohr hergemacht, das er mit zarten Bissen liebkoste. „Sogar Dessert mussten wir noch nehmen! Du bist wirklich vollkommen herzlos!“
Darauf hin fordert Orla ihn auf, doch herauszufinden ob sie vielleicht doch ein Herz hat und schon steht sie oben ohne da. Während Gary noch ein bisschen Rumfummelt, fragt er sich, ob er das alles vielleicht träumt, ob sie sich vielleicht gleich in Luft auflöst, denn so etwas Schönes könnte doch nicht wahr sein.
„Ich gehe nirgendwohin Gary. Höchstens ins Schlafzimmer! Komm schon, ich halte es keine Sekunde mehr länger aus …“
„Hm, vielleicht sollte ich dich ja noch ein wenig zappeln lassen“, schmunzelte er. „Ich musste ja auch den ganzen Abend lang schmoren ...“
„Gary, wenn du  mich jetzt noch länger hinhältst“, stöhnte Orla, „bringe ich dich um.“
Der Doc spielt aber lieber noch ein bisschen weiter mit Orlas Busen und bringt sie so zu der Aussage:
„Wenn du tot wärst, würde wenigstens bald die Totenstarre einsetzen.“

Als Mediziner kann er sie allerdings darauf hinweisen, dass so eine Totenstarre nicht lange anhält, und dass er lebend hingegen in der Lage wäre, ihr viele Jahre zu Diensten zu sein.
Orla hingegen besteht erst einmal auf einen „Probebehandlung“, bevor sie sich Gedanken über eine lebenslange Bindung machen will.
„Soll das heißen, dass du mich heiraten würdest, Orla?“
„Gary, jetzt halt endlich den Mund und tu es!“
„Nicht, bevor du nicht versprochen hast, mich zu heiraten.“
„Sollten wir nicht vorher prüfen, ob alles funktioniert?“
Gary nahm ihre Hand und legte sie auf seine harte Männlichkeit. „Glauben Sie nicht, dass hier alles klar ist, Madam?“
„Oh, Gary, ist das schön!“
Im Nu drängte Gary sie aufs Bett. Orla schrie auf, als ihre Körper sich vereinigten und sie gemeinsam den Höhepunkt erreichten.
Danach liegen die beiden noch weiter im Bett und freuen sich darüber, dass eine „wunderbare Zukunft“ vor ihnen liegt.
Schließlich begann Gary als Erster zu sprechen: „Habe ich den Test nun bestanden? Falls ja, könntest du mir jetzt dein Jawort geben.“
Orla lächelte erschöpft: „Ja, Liebster. Ich will dich heiraten.“
Orla sinniert dann noch etwas darüber, dass sie sich so wenig kennen, sie sich aber nicht schöneres vorstellen kann als Gary zu heiraten – denn schließlich liebt sie ihn ja so!
Und natürlich ist Gary auch glücklich, aber etwas sei da noch …
Orla kicherte: „Ich wusste ja, dass die Sache eine Haken hat. Ich werde mich weder auf eine offene Ehe einlassen noch auf ein Zusammenleben mit deiner Mutter. Ich will dich ganz allein für mich haben.“
„Ich fürchte aber, du musst mich mit etwas ziemlich Großem, Haarigem teilen …“
Orla gluckste und tat so, als verstünde sie seine Anspielung auf Bruce nicht. „Etwa mit diesem interessanten Ding, das sich da unter meiner Hand aufbäumt?“
„Lieber Himmel, Orla. Bei diesem Tempo bin ich bald völlig am Ende …“
„Dann stirbst du wenigstens glücklich“, sagte sie und küsste ihn auf die Nase, bevor ihre beiden Körper sich erneut verbanden.


Da ich diese unglaublich „romantische“ Stimmung nun nicht zerstören will (und der kommende Teil doch etwas länger ist) gibt es das nächste Kapitel erst in einer Woche.

Dienstag, 15. Februar 2011

SuB-Zuwachs im Februar

Da sagte ich gestern noch zu meinem mysteriösen Buchlieferanten "Jupp, schick ab, wir haben gerade den guten polnischen Postboten!" - und da lieferte mir doch eben ein unbekanntes Wesen mein Paket an die Tür. Auch jung und nett, aber eindeutig nicht so sorgsam mit der Ware umgehend wie der gewohnte Paketbote. Dazu gibt es natürlich wieder ein Beweisfoto:


Zum Glück scheint auf den ersten Blick alles heil zu sein, abgesehen davon, dass "Schweigt still die Nacht" eine bös angeschlagene Ecke hat. Aber damit kann ich noch leben. ;)

Der Schwerpunkt meiner SuB-Zugänge liegt dieses Mal bei Kinder- und Jugendbüchern, was mir gerade wirklich entgegenkommt, da ich mich auf längere und schwerwiegendere Romane zur Zeit nicht so gut konzentrieren kann. Hier ist meine Ausbeute auf einen Blick zu sehen:



Und da die Titel auf dem Foto nicht alle so gut erkennbar sind:

Bettina Belitz: Scherbenmond (meiner Meinung nach hätte es gut bei einem Einzelband bleiben können, aber neugierig bin ich ja doch auf die Fortsetzung)
Brenna Yovanoff: Schweigt still die Nacht (da fand ich die Inhaltsangabe im Programm sehr interessant - mal gucken, ob der Roman hält, was ich mir davon verspreche)
Harald Tonollo: Die Rottentodds 3 - Ach, du faules Ei!
Harald Tonollo: Die Rottentodds 4 - Ohrwürmer und Quallenpest
Harald Tonollo: Die Rottentodds 5 - Oh Schreck, die Miesbachs kommen!
(Von den "Rottentodds" hatte ich vor einiger Zeit die ersten beiden Bände gelesen und fand die ganze Reihe einfach nur total niedlich. Mal gucken, ob der Autor auch die folgenden Teile so nett geschrieben hat.)
Stefan Gemmel: Schattengreifer 3 - Die Zeitenfestung
Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit (Es wird Zeit endlich Teil 1 zu lesen, immerhin kann ich jetzt gleich den zweiten Band anschließend verschlingen!)
Jeff Stone: Flammenklaue (hach, ich mag die Serie so gern!)
Tatjana Kruse: Nadel, Faden, Hackebeil (den ersten Band fand ich nur so ganz nett, mal gucken, was die Autorin dieses Mal in Schwäbisch Hall so passieren lässt)
Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 4 - Die Erfüllung der Prophezeiung (Das wird vor allem diejenigen freuen, die Tag für Tag über die Suchanfragen "Einhornchroniken", "Einhorn Kroniken" oder ähnliches auf meinen Blog finden. Und ja, ich werde den Band zusammen mit dem dritten Teil für den Blog rezensieren.)

Auch für diese Neuzugänge nehme ich mir vor, dass ich sie innerhalb der nächsten sechs Wochen lese. Also sollten diese zehn Bücher bis zum 29. März 2011 den Weg vom SuB in einen Umzugskarton geschafft haben.

Der Karton, in dem die Bücher geliefert wurden, hat auch schon eine neue Verwendung gefunden ...


Montag, 14. Februar 2011

Agatha Christie: Passenger to Frankfurt

Über "Passenger to Frankfurt" bin ich in einer der Agatha-Christie-Biografien gestolpert, die ich letztes Jahr gelesen habe. Da stand, dass dies der einzige Roman sei, der nicht ins Deutsche übersetzt worden sei - und natürlich war ich neugierig, was das für eine Geschichte ist. (Inzwischen habe ich übrigens rausgefunden, dass das Buch 2008 ins Deutsche übersetzt wurde, allerdings scheint die Ausgabe nicht mehr erhältlich zu sein.) Auf jeden Fall ist "Passenger to Frankfurt" kein gewöhnlicher Christie-Roman, obwohl das nicht das einzige Buch ist, in dem sich die Handlung um Spionage dreht. Aber in diesem Buch bezieht sich die Autorin ungewöhnlich oft auf die "jüngste" Vergangenheit (der Roman erschien 1970) und es fallen einige kritische Bemerkungen zu Politik und Diplomatie.

Hauptfigur dieser Geschichte ist Sir Stafford Nye, ein junger Diplomat, der die großen Hoffnungen, die einst in ihn gesetzt wurden, nicht erfüllt hat. Denn für seinen Beruf verfügt er über einen überaus unpassenden Humor, der ihn zu einem unberechenbaren Gesprächspartner macht, was einem Karriereaufstieg deutlich im Wege steht. Und sein Humor und sein Sinn für absurde Situationen sind es auch, die ihn auf einem Heimflug in Schwierigkeiten bringen. Denn als er in Frankfurt darauf wartet, dass der Nebel in London sich soweit verzieht, dass der Flug weitergehen kann, wird Stafford von einer jungen Frau angesprochen. Diese Dame wurde durch die Zwischenlandung in Frankfurt in große Schwierigkeiten gebracht und benötigt nun Hilfe, um sicher weiter nach England reisen zu können. Von seiner Abenteuerlust angestachelt, lässt sich Sir Stafford Nye dazu überreden ihr seinen ungewöhnlichen Mantel und seinen Pass zu überlassen, damit sie in seine Rolle schlüpfen und so sicher heimkehren kann.

Nach dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation zieht sich die Geschichte erst einmal ganz schön hin. Sir Stafford Nye wird bei seiner Heimkehr misstrauisch vom Geheimdienst beäugt, weil er sich in Frankfurt angeblich hat betäuben und ausrauben lassen und weil sein Pass ohne ihn heimgeflogen ist. Die Behörden sind sich nicht sicher, ob der Diplomat nicht vielleicht in unsaubere Geschäfte verwickelt ist - auch wenn der eine oder andere Beamte den Verdacht hegt, dass Stafford harmlos ist und nur sein allseits bekannter Humor ihn in diese Situation gebracht hat. Stafford hingegen versucht mehr über die geheimnisvolle Frau herauszufinden, fragt sich, ob sie heil nach England gekommen ist - und muss feststellen, dass jemand seine Schritte genau im Auge behält. Letztendlich entwickelt sich die Handlung zu einer eher unglaubwürdigen Geschichte rund um eine geheimnisvolle Organisation, die versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Mehr will ich dazu gar nicht verraten, für den Fall, dass einer von euch das Buch noch lesen will.

Obwohl  immer wieder Szenen und Figuren auftauchen, die ich als sehr typisch für Agatha Christie empfinde - vor allem Staffords Großtante Matilda erinnerte mich an so einige meiner "viktorianischen" Lieblingsladys in den anderen Krimis-, konnte mich "Passenger to Frankfurt" nicht so recht überzeugen. Die Handlung zieht sich hin und bei einigen Passagen habe ich mich gefragt, zu welchem Zweck sie überhaupt in das Buch eingebaut wurden. Während anfangs Sir Stafford Nye als Hauptfigur fungierte, wird die Spionagegeschichte letztendlich doch von einem Haufen Politikern und Geheimdienstmitarbeitern beendet - und auch wenn ich mich immer wieder über ein Wiedersehen mit Mr. Robinson (der Mann, der einfach alles über Geld weiß) freue, so sind diese Szenen doch eher langweilig zu lesen. Doch vor allem habe ich mich über die Unglaubwürdigkeit der Geschichte geärgert. Eigentlich gibt es einige interessante Ansätze, wie die geheimnisvolle Begegnung am Flughafen, die faszinierende Spionin und die unheimliche Organisation, aber letztendlich kann Agatha Christie keinen Handlungsstrang überzeugend zuende führen.

Ich bedauere nicht, dass ich "Passenger to Frankfurt" gelesen habe, denn so habe ich auch diese Seite von Agatha Christies Werk kennengelernt, aber noch einmal werde ich die Geschichte bestimmt nicht lesen. Nur gut, dass ich das Buch aus der Bibliothek ausleihen konnte. Oh, und "Passenger to Frankfurt" ist mein Februar-Buch für die "I'm in English"-Challenge gewesen.

Freitag, 11. Februar 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 68+69)

Nachdem in der letzten Woche das "Kapitelweise" ausgefallen ist, weil ich zu krank zum Schreiben war, gibt es hier heute die Zusammenfassung der Ereignisse aus der Woche davor. Im Kapitel 66 hatten sich Jim und Mary in einer Kneipe getroffen und nach einigen Drumherumgerede festgestellt, dass sie beide an einer Beziehung interessiert wären. Und auch Doc Gary und Orla haben im folgenden Kapitel endlich zueinander gefunden. Nach so vielen Wochen voller Missverständnisse und voller (Selbstmit-)Leid steht nun endlich fest, dass keiner von beiden irgendwie gebunden ist und dass sie beide sooooo viel füreinander empfinden. Und da in der Gegenwart alles gerade so harmonisch ist, geht es nun wieder in der Vergangenheit weiter …

Perspektivwechsel: Kapitel 68 wird aus der Sicht von Catherine Brennan erzählt

Catherine steht bei Agnes vor der Tür und wird von einem überaus wütenden Ivan Kilmartin empfangen. Denn Ivan der Schreckliche, der die letzten Monate verhältnismäßig milde gestimmt war, weil ihn der Tod von Harry und die Geburt seines Sohnes erfreute, ist inzwischen dahinter gekommen, dass Catherine Briefe für Agnes zu Harry ins Gefängnis gebracht hat.

Cats will sich nicht anmerken lassen, dass sie über Ivans Wissen erschrocken ist, und gibt kräftig Widerworte. Er wirft ihr vor, dass sie seine Frau zum Fremdgehen angestiftet hat, worauf sie ihm an den Kopf wirft, dass er ja wohl auch nicht der treueste Ehemann der Welt gewesen wäre.
"Du … du …" Ivan rang nach Worten, doch wo es ihm an Ausdrucksfähigkeit mangelte, machte er durch Gewalt wett. Er packte Catherine am Arm und zog sie ins Haus. Die Tür schlug hinter ihnen zu.
Von diesem Gewaltausbruch etwas verängstigt, fordert Catherine Ivan auf sie loszulassen, doch er brüllt nur, dass sie ihm nichts zu sagen hätte. Cats kontert, dass er vielleicht seine bedauernswerten Angestellten herumkommandieren könnte, aber nicht sie. Woraufhin Ivan so richtig rot sieht und der Meinung ist, er wäre der Richtige, um sie von ihrem hohen Ross zu holen.
Seine Hand fuhr in ihr Haar, und er warf sie zu Boden. Mit der anderen riss er ihren Rock auf. Catherine war viel zu überrascht, um zu reagieren. Ivan war der Mann ihrer besten Freundin!
Das Geräusch des reißenden Stoffes heizt Ivan ordentlich ein – und wie es weitergeht, könnt ihr euch ja wohl alle denken.

Nach ein paar Minuten wankt Ivan dann ins Badezimmer, während Catherine aus dem Haus flüchtet. Zum Glück ist ihr Bill nicht daheim, so dass sie ihm nicht erklären muss, warum sie in einem solchen Zustand nach Hause kommt …


Kapitel 69

Joanna sitzt im Büro und arbeitet als Mary einen Anruf von Orla durchstellt. Orla ist ganz aufgeregt und sprudelt vor guter Laune und muss sich ganz unbedingt mit Joanna treffen, um ihr etwas zu erzählen. Natürlich kann sie ihre aufregende Nachricht nicht am Telefon berichten, weshalb Joanna all ihre Nachmittagstermine umdisponieren muss, damit sie Zeit für ein Mittagessen mit Orla hat.

Orla hängt noch etwas in der Redaktion rum und wartet darauf, dass sie endlich in die Mittagspause gehen kann, als das Telefon klingelt. Big Jim hat herausgefunden, dass der Gefängniswärter von Harry seinem Bruder erzählt hat, dass der Gefangene regelmäßig Besuch hatte. Nähere Details wird Orla dann Joanna beim Essen mitteilen …

Beim Essen ist Joanna erst einmal entsetzt darüber, dass Orla auf Krücken heranhumpelt, dabei hatte sie doch von guten Neuigkeiten gesprochen. Doch Orla geht mit einem "Das ist doch bloß ein gebrochener Knöchel" über ihren Unfall hinweg und meint, dass mit Gary alles geklärt sei. Joanna kommt so schnell nicht hinterher, hatte sie Orla doch in den frühen Morgenstunden noch mit Kiernan zurückgelassen – doch dann dämmert ihr, dass man mit einem gebrochenen Knöchel in der Regel im Krankenhaus landet. Woraufhin dann natürlich die wichtigste Frage zuerst geklärt werden muss:
"Ist er über Nacht geblieben?", fragte Joanna.
"Nein", antwortete Orla. "Als er mich heimgebracht hatte, meinte er, wir hätten heute wohl beide genug Aufregung gehabt." Ein begehrliches Lachen perlte aus ihrem Mund. "Aber er kommt heute Abend noch vorbei. Ich denke, dass wir unsere Beziehung entweder vor oder nach dem Abendessen vollziehen werden."
"Besser davor. Nicht, dass er vom Wein Erektionsstörungen bekommt", riet Joanna.
"Andererseits heißt das, dass wir hinterher noch aus dem Haus müssen. Auch nicht gerade gemütlich. Und ich müsste mir die Haare noch mal machen, wenn wir es vorher tun."
Nachdem all diese wahrhaft gewichtigen Gedanken gewälzt wurden, bestätigt Orla ihrer Freundin, dass sie so glücklich sei. Und da Joanna die Nacht mit Ronan verbringen durfte, geht es ihr ganz genauso. Außerdem hat Jo beobachtet, dass Mary heute auch besonders glücklich ist – und mit einem Kater zur Arbeit kam. Da muss sie als treusorgende Arbeitgeberin auch noch einmal nachfragen.

Kurz bevor die beiden Freundinnen sich dann trennen, informiert Orla Joanna noch darüber, dass Harry regelmäßig Besuch von einer kleinen rothaarigen Frau bekommen hat – und Jo beschließt, dass sie ihre Mutter noch einmal aufsuchen muss.

Mary hingegen tätschelt inzwischen liebevoll den Hörer des Telefons und stellt sich dabei vor, dass das Jims Kopf wäre. Dabei fällt ihr auf einmal ein, dass Gary Culhane am Freitag angerufen hatte und um Joannas Rückruf gebeten hatte, weil er Informationen über Harry Sweeney hätte. Obwohl Jo an dem Tag gar nicht wieder zurück in die Kanzlei gekommen war, ärgert sich ihre Sekretärin darüber, dass sie vergessen hatte Jo diese wichtige Nachricht auszurichten. Doch zum Glück ist die gerade von ihrem Mittagessen mit Orla wieder zurück und kann doch noch über Garys Nachricht informiert werden. Und natürlich will Jo den Arzt gleich zurückrufen – und bei der Gelegenheit zu seiner neuen Beziehung gratulieren …

(Als kleines Appetithäppchen für die nächste Woche verrate ich euch schon einmal, dass das nächste Kapitel das abendliche Zusammensein von Gary und Orla beinhaltet. :D )

Donnerstag, 10. Februar 2011

[Übersetzungsirritation] Jean G. Goodhind: Mord nach Drehbuch

"Mord nach Drehbuch" hatte ich mir gekauft, weil ich dachte, dass es ein unterhaltsamer Krimi sei, den ich gut zwischendurch einschieben könnte. Und nun hänge ich auf Seite 14 und ärgere mich über einen Satz so sehr, dass ich kaum weiterlesen mag. Ich weiß nicht, was sich die Übersetzerin Ulrike Seeberger bei diesem Satz gedacht hat, aber für mich ist der absolut unverständlich!

Es geht um eine ganz bestimmte Situation, Honey Driver, die Hauptfigur des Romans, streitet sich mit einer unsympathischen Schauspielerin, die in einem Film die Rolle der Jane Austen übernehmen soll. Die Schauspielerin ist laut und ordinär und Honeys Streit mit ihr ist in meinen Augen recht kindisch, aber beide wollen halt die Oberhand behalten. Und während die Schauspielerin immer ausfallender wird, versucht eines der Crew-Mitglieder sie zu beruhigen mit den Worten: "Aber, aber Martyna. Beruhige dich bitte, nur mit der Ruhe. Du weißt doch, wer wütend ist, kommt nur schwer in die Rolle hinein."

Und als Reaktion darauf kommt der Satz, der mich so sehr irritiert.

"Genau", bestärkte ihn Honey, die entschlossen war, das letzte Wort zu behalten. "Schließlich war Jane Austen zwar eine professionelle Gschaftelhuberin, aber keine professionelle Schlampe!"

Erst einmal musste ich als Norddeutsche nachgucken, was "Gschaftelhuberin" genau heißen soll -  und habe dabei festgestellt, dass es dafür keine genaue Definition gibt, die für mich einen Sinn in diesen Satz bringt. Und dann habe ich mal über dict.cc geguckt, was da im englischen Original gestanden haben könnte und bin über "eager beaver" gestolpert. Während "Gschaftelhuberin" für mich eindeutig einen negativen Beiklang hat, so kann "eager beaver" in meinen Ohren zwar negativ gemeint sein, muss es aber nicht.

So oder so macht der Satz "Schließlich war Jane Austen zwar eine professionelle Gschaftelhuberin, aber keine professionelle Schlampe!" für mich einfach keinen Sinn. Was soll dem Leser damit gesagt werden?

Wenn mich ein Satz beim Lesen eines Buches so rausbringt und mich so rätseln lässt, was damit gemeint sein soll, dann habe ich ehrlich gesagt wenig Lust weiterzulesen. Aber vielleicht liegt es ja auch an mir, vielleicht hängt es damit zusammen, dass dieses Wort für mich als Norddeutsche so wenig geläufig ist. Oder geht es den süddeutschen oder österreichischen Lesern bei diesem Satz ebenso wie mir? Bei mir hat die Übersetzerin mit diesem Satz auf jeden Fall schon mal einen Minuspunkt abbekommen - und wenn sie den Rest des Buches nicht prima hinbekommen hat, dann wird dieser Eindruck wohl erst einmal bestehen bleiben.

Dienstag, 8. Februar 2011

Bibendums Besuch - und Kranksein nervt




Eigentlich hatte ich mich ja auf eine Woche voller schöner Augenblicke mit Bibendum gefreut - und dann machte mir die Erkältung meines Mannes einen Strich durch die Rechnung. Dabei haben wir Bibendums Besuchstage schön gemütlich anfangen lassen. Kaum war Bibendum bei uns angekommen, haben die Katzen schon dafür gesorgt, dass sich der Besuch herzlich willkommen fühlt.


 Und damit keine Langeweile aufkam, wurde die Zeit mit "Castle" gucken, Spielen und Autorennenfahren rumgebracht, während abends das Essen geliefert wurde. Mein Mann hing derweil noch auf dem Sofa rum und ließ sich mit Tee versorgen. Blöderweise konnte ich Dienstag dann anfangen für zwei Personen heiße Getränke zu kochen, denn auch bei mir meldete sich die Erkältung inzwischen zu Wort.









Doch vorher haben wir noch dafür gesorgt, dass Bibendum endlich einmal auf einen SuB blicken kann. Dafür mussten wir beim Bummel auch nur vier neue Krimis (und natürlich eine praktische Buchtasche) besorgen.





 


Auch für mich gab es ein neues Buch, außerdem Ersatzkopfhörer für den mp3-Player. Die sitzen zwar nicht so gut wie die, die der Kater zerbissen hat, aber immerhin kann ich endlich wieder Hörbücher hören ...

Und auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar Zutaten eingekauft, damit Bibendum am Abend "kochen" konnte. :D





Fotos von Bibendum
Blöderweise musste ich den am nächsten Tag geplanten Gang ins Kino dann absagen und auch sonst habe ich mich erst einmal nicht mehr vom Sofa gerührt. Vor allem der Husten wollte mir keine Ruhe lassen und mit dem habe ich momentan auch immer noch zu tun. Zum Glück war mein Mann wieder fit genug und hat sich den Rest der Woche mit Bibendum auf den Weg gemacht. Die beiden waren zusammen Essen und Bowlen - und für den schon seit einem Jahr geplanten Konzertbesuch habe sogar ich mich vom Krankenlager wieder aufraffen können. Zum Glück war die Show nicht ganz so dynamisch wie letztes Jahr - die Wise Guys hatten wohl noch mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen - und so war das Ganze sowohl für mich als auch für das inzwischen ebenfalls schwächelnde Bibendum gut zu überstehen. Nur auf dem Weg raus aus dem Konzertsaal musste ich mir ganz schnell einen Hocker suchen, weil mein Kreislauf eine ungeplante Pause einlegte. *argh*

Und so verlief der Rest von Bibendums Besuch dann auch etwas unspektakulär. Wir hingen zu dritt rum, versuchten die böse Erkältung loszuwerfen, hatten zuviel Kopfschmerzen für weitere Spielerunden und überhaupt war das alles dieses Mal lange nicht so lustig wie erhofft. Auch wenn ein gebrülltes "Frischkäse" unseren angeschlagenen Humor immer mal wieder zu aktivieren wusste. Wozu so ein Dienstagsmorgenbesuch auf dem Markt inklusive einem seltsamen Erlebnis mit einer älteren Dame, die Frischkäse kaufen wollte, doch gut ist.

Inzwischen ist Bibendum wieder heil zuhause (auch wenn auf dem Heimweg noch der eine oder andere aufregende Moment zu überstehen war) und ich hänge auf dem Sofa rum und versuche wieder fit genug für etwas Haushalt und Arbeiten zu werden. Die Erkältung hat sich weiterhin mit meinem Kreislauf gegen mich verschworen und ist mir inzwischen auch noch auf den Magen geschlagen. So fühle ich mich nicht mal gesund genug, um längere Zeit am PC zu sitzen oder gar vernünftig mit anderen Menschen zu kommunizieren. Oder um es kurz auszudrücken: Ich bin quengelig! Und müde und kaputt und ich will nicht mehr krank sein!

Aber die Tatsache, dass ich mich heute zum PC geschleppt habe, um wieder einen Blogbeitrag zu verfassen, scheint zu beweisen, dass es mir inzwischen besser geht als ich mich fühle. ;)

Dienstag, 1. Februar 2011

Februar-SuB

Im Januar habe ich den SuB nicht gerade abgebaut bekommen. Erst einmal habe ich recht wenige Bücher vom SuB gelesen, dann habe ich überhaupt recht wenig auf die Reihe bekommen, weil ich so verwuselt war und dann habe ich mich mit gleich zwei englischen Titeln "rumgeschlagen", weil ich einfach nicht konzentriert genug war, um mit fremdsprachigen Büchern so recht voran zu kommen. Naja, so richtig gefesselt hatten mich diese Romane auch beide nicht. Trotzdem habe ich insgesamt elf Bücher und vier Manga gelesen, sowie 4 Hörbücher/Hörspiele mit zusammen 12 CDs gehört. Und für den Februar habe ich mir einen kräftigen SuB-Abbau vorgenommen - mal sehen, was ich in dem kurzen Monat so schaffe ...

A (3)
Sharon Ashwood: Vampirdämmerung
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (10)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Scherbenmond
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Brandis und Ziemek: Ruf der Tiefe
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (6)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 4 - Die Erfüllung der Prophezeiung

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (12)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (6)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Stefan Gemmel: Schattengreifer 3 - Die Zeitenfestung
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (6)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung
Tatjana Kruse: Nadel, Faden, Hackebeil

L (5)
Francisco González Ledesma: Gott wartet an der nächsten Ecke
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (5)
Christoph Marzi: Lyra
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (8)
Matthew Pearl: Das letzte Kapitel
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 - Für die Krone
Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
T.A. Pratt: Hexengift

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (12)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Lynsay Sands: Im siebten Himmel mit einem Vampir
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jeff Stone: Flammenklaue
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (14)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Johan Theorin: Nebelsturm
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
Rob Thurman: Mondgeister
Harald Tonollo: Die Rottentodds 3 - Ach, du faules Ei!
Harald Tonollo: Die Rottentodds 4 - Ohrwürmer und Quallenpest
Harald Tonollo: Die Rottentodds 5 - Oh Schreck, die Miesbachs kommen!   
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (4)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (1)
Brenna Yovanoff: Schweigt still die Nacht

114 Titel
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 9. März 2011 gelesen haben)
(orange markierte Titel möchte ich bis zum 29. März 2011 gelesen haben)