Freitag, 29. April 2011

Katzenfotos gehen doch immer ...

Bevor ihr nach einer Woche ohne neuen Beitrag auf den Gedanken kommt, dass ich in der Versenkung verschwunden wäre, gibt es zum bevorstehenden Wochenende noch ein paar Katzenfotos. Denn Katzenfotos gehen doch immer, oder? ;)

In den nächten Tagen bin ich dann hoffentlich weniger von Stress und Frühjahrsmüdigkeit in Anspruch genommen und schaffe dann wieder die eine oder andere Rezension. Wenn man überlegt, dass ich in diesem Monat ein Buch nach dem anderen verschlungen habe, dann findet sich bestimmt ein Roman, über den ich was schreiben könnte.

Bruderliebe

Baltimore und Logan in Reih und Glied

Schlafende Schönheit

Hier zeigt sie ihre wahre Natur!

Nur Shandy hat sich in den letzten Tagen wieder nicht fotowillig gezeigt. Eben hätte er mir zwar das Fotografieren seiner nachmittäglichen Schmuseeinheit erlaubt, aber da mussten natürlich die Kamera-Akkus schlapp machen, bevor ich mehr als ein paar schwarze Schehmen festhalten konnte.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Freitag, 22. April 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 87-93)

Eine Übersicht der Kapitel gibt es hier: Kapitelweise

Eine Liste der handelnden Personen findet ihr hier: Charakterübersicht

Heute gibt es also den Endspurt und damit hätten wir "Meinem Herzen so nah" endlich durch. Das Kapitel der vergangenen Woche lässt sich recht einfach zusammenfassen: Tom hat erfahren, dass Harry Sweeney sein Vater war, während Joanna sich damit abfinden muss, dass sie von Ivan dem Schrecklichen gezeugt wurde. Somit sind beide Erben von Agnes und müssen nun nur noch das Kind von Colette und Ivan finden, damit das Testament von Toms verstorbener Mutter endlich vollstreckt werden kann. Oh, und beide haben sich endlich gesagt, dass sie einander lieben!

Perspektivwechsel: Kapitel 87 wird aus der Sicht von Catherine Brennan und Agnes Kilmartin erzählt

Klein-Joanna eröffnet ihren Eltern Catherine und Bill, dass sie lange nachgedacht und beschlossen habe, dass sie gern Jura studieren würde. Sie weiß zwar, dass die Eltern nicht viel Geld haben, aber sie würde sich auch einen oder zwei Nebenjobs suchen, damit das alles klappt. Als Mama und Papa meinen, dass sie darüber nachdenken müssen, fasst Jo das als Zusage auf.

Catherine erzählt Agnes von Joannas Studienwunsch und beichtet der Freundin dann widerwillig, dass sie und Bill vor einem Jahr Jos Ausbildungsersparnisse aufgrund von falscher Beratung eines Anlageberaters verzockt haben. Während Agnes sofort meint, dass sie dann das Studium finanzieren kann, ist Catherine noch zögerlich. Eigentlich hätte sie ja nichts sagen wollen, vor allem, da Agnes ja schon Joannas Schulgeld bezahlt hatte, aber es geht doch um das Glück ihres Kindes und so einigen sich die beiden Damen.


Kapitel 88

Aufgewühlt und erschöpft von der Achterbahn ihrer Gefühle beschlossen Tom und Joanna, eine Tasse Tee zu trinken.
Dabei erkundigt sich Tom, wie weit Ronan mit der Suche nach Maura gekommen ist. Also muss Jo ihm erzählen, dass Ronan den Job aufgegeben hat, weil er in einer Sackgasse steckte (von ihrem Verhältnis mit dem Detektiv erzählt sie allerdings nichts), und dass sie den Verdacht hat, dass Maura letzte Woche bei Catherine im Pflegeheim gewesen war. Während die beiden sich gegenseitig versichern, dass sie keine Ahnung haben, wie sie weiter vorgehen sollen, kuscheln sie etwas miteinander, Tom macht Joanna einen beiläufigen Heiratsantrag und dann überlegen sie, dass Jo ihren Mädchennamen behalten wird und dass sie Toms Studienexpedition als Hochzeitsreise nutzen könnten. Solange Joanna Tom nachts für sich allein hat, kann sie auch damit leben, dass sie ihren Zukünftigen mit einem Dutzend Studenten und Tausenden von Pinguinen teilen muss.


Kapitel 89


Joanna träumt bei der Arbeit von Tom, als das Telefon klingelt. Jim McHale hat noch mehr darüber herausgefunden, welche schmutzigen Arbeiten Paddy Byrne für Ivan erledigt hatte, und vermutet, dass zwischen Harry und Agnes mehr war. Jo bestätigt das und schlägt vor, dass sie sich doch mal zu viert (Mary und Jim, Jo und Tom) treffen könnten, um sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen.

Joanna sitzt mit Orla in einem Pub – und isst zu Mittag! Während Orla es kaum fassen kann, dass Jo Tom doch noch ins Bett bekommen hat, berichtet die Anwältin, dass sie immerhin zwei von drei Erben identifiziert hätten und dass sie ein Drittel des Vermögens bekommen wird. Noch weiß sie allerdings nicht, was sie davon halten soll, denn Jo hatte noch keine Zeit, darüber nachzudenken.
"Und stell dir vor, ich weiß genau, warum", zog Orla sie auf. "Du warst viel zu sehr damit beschäftigt, bei Professor Kilmartin Nachhilfe in praktischer Sexualkunde zu nehmen. Wie ist er denn so in seinem Fach?"
Joanna lachte. "Schau mich an. Sieht so eine unglückliche Frau aus?"
Kurz darauf machen sie sich Gedanken darüber, wer denn die dritte erbberechtigte Person sein kann und Joanna informiert Orla über Ronans Recherche-Ergebnisse, über den Besuch der geheimnisvollen Frau im Pflegeheim und über das von ihr verlorene Goldkreuz.

Und da Jo das Kreuz immer dabei hat, hält sie es gleich noch Orla vor die Nase:
"Orla sah ihre Freundin entgeistert an. Als sie endlich den Mund aufmachte, war ihre Stimme so leise, dass Joanna Mühe hatte, sie zu verstehen: "Joanna", flüsterte sie. "Dieses Kreuz gehört meiner Mutter."
Überraschung! :D


Perspektivwechsel: Kapitel 90 wird aus der Sicht von Agnes Kilmartin erzählt

Ein kurzer Abstecher zu Ivans Begräbnis. Agnes ist glücklich, dass ihr Mann endlich tot ist, darf das aber natürlich nicht zeigen, bedauert ein wenig ihren Sohn, der nun seinen "Vater" verloren hat – und nimmt sich vor, morgen zum Anwalt zu gehen, um ihr Testament aufsetzen zu lassen. Das kann sie allerdings nur etwas kryptisch formulieren, weil Bill Brennan nicht wissen soll, dass Joanna nicht seine Tochter ist.


Kapitel 91

Joanna besucht Orlas Mutter Maura Rogan. Während Orla es immer noch nicht fassen kann, dass sie und Jo Schwestern sind, erzählt Maura, dass sie in den letzten Wochen ihrer Tochter erzählen wollte, wer ihre leiblichen Eltern sind. Doch Orla habe sich so lange nicht bei ihr blicken lassen … Außerdem hat sie Catherine im Heim besucht, um herauszufinden, ob Joanna und Tom inzwischen Bescheid wüssten oder ob noch Aufklärung nötig sei.

Nach Harrys Tod hatte sich Maura deshalb nicht gemeldet, weil sie nicht gewusst habe, wie sie das Kind hätte erklären sollen. Sie hatte Orla als ihre leibliche Tochter angegeben und das wäre dann aufgeflogen. Außerdem war sie sich sicher, dass sie nach seinem Tod für Harry und Agnes eh nichts mehr hätte tun können. Wobei sich Maura natürlich unglaublich darüber freut, dass ihr verstorbener Ehemann jetzt in den Augen der Öffentlichkeit rehabilitiert werden kann. Schließlich war er ein toller Typ und sie hat nie aufgehört, ihn zu lieben. Durch Maura erfährt Joanna, dass Agnes nicht nur Orla und ihre Mutter finanziell unterstützt, sondern auch ihre und Orlas Ausbildung bezahlt hatte.

Zwischendurch fällt Orla noch ein, dass sie Doc Gary ja noch gar nicht darüber aufgeklärt hat, dass er nun eine reiche Frau heiraten wird, und hüpft (immer noch auf Krücken) zum Telefon.


Kapitel 92

Joanna und Tom besuchen Catherine im Pflegeheim und versuchen der dementen Frau klar zu machen, dass sie nun kein Geheimnis mehr hüten muss und dass Jo und Tom heiraten werden. Aber so ganz versteht Jos Mutter nicht, was vor sich geht – macht aber anscheinend einen ganz glücklichen Eindruck.

Zurück in Jos Zuhause stellen sie fest, dass Devil (Jos Katze) trächtig ist, und Jo macht sich Vorwürfe, weil sie das Tier nicht schon längst sterilisiert hat. Immerhin meint Tom, dass sie das unbedingt machen müssen, sobald Devil ihre Jungen bekommen hat – die sie natürlich alle behalten werden. Gemeinsam werden sie mit ihren zukünftigen Kindern und einem Haufen schwarzer Katzen in Toms Haus leben, viel Zeit am Teich verbringen und die gute Jo wird ihre Anwaltskanzlei nur noch weiterführen, damit sie unentgeltlich notleidenden Personen zur Seite stehen kann.


Perspektivwechsel: Kapitel 93 wird aus der Sicht von Declan Dunne erzählt

Declan sitzt in seinem winzigen möblierten Zimmer und frühstückt ein karges Mahl. Sein einziger Luxus besteht in der Morgenzeitung, auch wenn er sich die kaum noch leisten kann. Aber er hofft, dass er da ein paar Texte klauen kann, die er seinem Redakteur dann als sein eigenes Werk unterjubeln würde. Das hatte schon mal geklappt und man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Die Todesanzeigen liest er auch gerne, weil man sich ja dann so überlegen fühlt. Schließlich hat man das Saufgelage der letzten Nacht überstanden, während andere Menschen in dieser Zeit gestorben sind. Aber was bleibt einem armen Journalisten schon übrig als zu trinken, während er darauf wartet, dass seine ehemalige Verlobte endlich wieder zu Verstand kommt und ihn zurücknimmt?

Blöderweise fällt dann sein Blick auf die Verlobungsanzeige von Orla und Doc Gary – und prompt fällt ihm sein Toast mit der Butterseite auf die frisch gereinigte Hose. Dabei hatte sich Declan in den letzten Wochen so schön ausgemalt, wie Orla allein und einsam in ihrer viel zu großen Wohnung rumhängen und ihm hinterhertrauern würde.

Eine zweite Verlobungsanzeige – dieses Mal die von Joanna und Tom – lässt seine Laune auch nicht besser werden. Anscheinend verlobt sich alle Welt in dieser Woche und er hat in den letzten Tagen sogar das Gerücht gehört, dass Sasha und John Boyle wieder zusammen wären. Das schlimmste an der Sache ist, dass er doch als erster verlobt war, und nur Orlas Sturheit ist es zu verdanken, dass er nun einsam und verlassen in seiner Bude hocken muss. Und bestimmt ist nur Jo daran Schuld, denn die hatte ja schon immer einen schlechten Einfluss auf Orla. Bei einem zweiten Blick auf die Verlobungsanzeige fällt ihm auf, dass bei Tom "Sohn des verstorbenen Harry Sweeney" steht, und er erinnert sich vage an einen Skandal und Nachrichten in den Zeitungen der letzten Tage.
"Wieso hatte der Junge nicht denselben Namen wie sein Vater? Steckte dahinter etwa eine Story? Declans Reporternase nahm Witterung auf. Er würde Orla anrufen. Unter dem Vorwand, ihr zur Verlobung zu gratulieren, konnte er zumindest versuchen, aus ihr die Nummer von diesem Kilmartin herauszuleiern.
Außerdem konnte er sie nochmals nach dem Verlobungsring fragen … Sie würde ihn ja wohl kaum behalten wollen, jetzt wo sie dieser trüben Tasse einen neuen abgeluchst hatte, oder?
Er grinste. Vielleicht würde das heute doch noch ein guter Tag werden …"



***


Damit haben wir nun das Ende von "Meinem Herzen so nah" erreicht – und die Lösung meines kleinen Ratespiels war "Orla". Ich fürchte, ihr hattet recht: Linda war nicht mutig genug, um eine andere Alternative überhaupt in Erwägung zu ziehen. ;)

Bei drei richtigen Antworten habe ich auf die altbewährte Zettelchenmethode zurückgegriffen und meinen Mann die "Glücksfee" spielen lassen. Eine Überraschung hat demnach



gewonnen! Herzlichen Glückwunsch! :)

Donnerstag, 21. April 2011

SuB-Zuwachs im April

Auch wenn ich noch dabei bin meine März-Bücher "abzuarbeiten", so hat heute wieder der Paketbote geklingelt, um meinen SuB wieder etwas anwachsen zu lassen.


1. Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Das Ikarus-Projekt 2 - Im Zwielicht

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da mir schon der erste Teil sehr gut gefallen hat. Ich bin eben mit den amerikanischen Superhelden aufgewachsen und kann diese Hommage an die Comic-Klassiker rundum genießen.

2. Kerstin Herrnkind: Mein Mann der Mörder

Ich hatte vor sehr vielen Jahren mal ein Kinderbuch gelesen, in dem der Vater eines Mädchens verdächtigt wurde ein Mörder zu sein und fand diese "Krimi-Nebengeschichte" sehr spannend. Umso neugierigier bin ich jetzt auf die Perspektive einer Ehefrau, deren Mann ein Mörder ist.

3. Alan Dean Foster: Quofum

Der Band wird nicht in mein "innerhalb von sechs Wochen lesen"-Vorhaben aufgenommen, sondern darf sich zu den anderen Alan-Dean-Foster-Büchern gesellen, die ich in diesem Jahr noch lesen will. Vielleicht sollte ich mir das (vorläufige) Beenden der Reihe für den Juni vornehmen?

4. Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise

Ein 83jähriger, der mit einem Freund die Tour-de-France-Strecke nachfährt und dabei per SMS mit seiner Enkelin in Verbindung bleibt. Ich hoffe auf schöne und unterhaltsame Lesestunden.

5. Sarah Waters: Der Besucher

Altes Haus, gruselige Geschichte - das kann ein wunderbarer Roman werden oder ein schreckliches Leseerlebnis. Manchmal muss man eben ein paar Risiken eingehen. ;)

Und für die Ohren gab es noch:

1. Raymond Chandler: Das Gesetz der Straße

Eine Sammlung von fünf Hörspielen nach den Geschichten "Straßenbekanntschaft", "Die Tote im See", "Der Mann, der Hunde liebte", "Der Bleistift" und "Gesteuertes Spiel" von Raymond Chandler. Ich liebe Chandler-Geschichten, habe aber immer etwa Angst vor gekürzten Hörspielumsetzungen. Trotzdem hoffe ich, dass diese hier gut gemacht wurden und mir viel Spaß beim Hören machen werden.

2. Mary Ann Shaffer: Deine Juliet (Club der Guernseyer Frunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf)

Ein Briefroman, den die Autorin mit über siebzig Jahren schrieb und dessen Erfolg sie nicht mehr erleben durfte. Mich hat die Geschichte einfach neugierig gemacht - ich hoffe, es ist das perfekte Hörbuch für einen entspannten Sommernachmittag.


So brachte mir dieser SuB-Zuwachs vier Bücher, die ich bis zum 2. Juni 2011 gelesen haben möchte.

Sommer im April

Nachdem Natira vor kurzem um ein paar Gartenfotos gebeten hatte, habe ich heute Mittag beim Wäscheaufhängen mal die Kamera mit rausgenommen. Die Osterglocken sind leider schon verblüht, aber die Tulpen halten trotz der Trockenheit noch tapfer durch.

Blick zur Nachbarin - bei ihr blüht gerade nichts mehr.

Obwohl ich eigentlich die Zwiebeln gemischt hatte, haben sich die Tulpen farblich gut aufgeteilt ...

Neben den hübschen Tulpen sieht man hier auch den Teil der Beete, die ich im Herbst unkrautfrei hatte ...  

... und so sieht es dann aus, wenn man das Unkraut nicht vollständig entfernt bekam. Weiß jemand, was das eigentlich für eine Pflanze ist?

Noch etwas mir Unbekanntes, aber ich finde die Blüten ungemein niedlich und hübsch!  

Nächste Woche wird dann zum ersten Mal in diesem Jahr der Rasen gemäht.
Auch hier weiß ich nicht, was das ist. Aber die Knospen versprechen Farbe nach der Tulpenblüte. 

Und heute Abend schlafen wir in duftenden Betten. :-)

Mittwoch, 20. April 2011

Jim Butcher: Grave Peril (Dresden Files 3)

"Grave Peril" ist der dritte Teil der Dresden-Files-Romane und hat sich auf Englisch ebenso gut lesen lassen wie schon "Fool Moon". Wenn das so weitergeht, dann werde ich den Rest der "English"-Challenge mit den Abenteuern von Harry Dresden bewältigen, denn mir machen diese Geschichten wirklich Spaß. In "Grave Peril" sehen sich der Magier Harry Dresden und der "Ritter des Kreuzes" Michael (ich habe keine Ahnung, wie der in der deutschen Übersetzung bezeichnet wird, aber das ist meiner Ansicht nach der kürzeste – und treffenste – Begriff dafür) Geisteraktivitäten von ungewohnten Ausmaß gegenüber. Normalerweise können Geister nicht viel Schaden auf Erden anrichten, doch seit zwei Wochen kommt es jede Nacht zu gefährlichen Vorfällen bei denen Geister Menschen bedrohen.

So auch in der Nacht, in der der Roman beginnt: Der Geist von Agatha Hagglethorn spukt in der Säuglingsstation eines Krankenhauses und nur unter Einsatz all ihrer magischen und von Gott verliehenen Kräfte können Harry und Michael das Leben der Neugeborenen retten. Nach zwei Wochen, in denen die beiden jede Nacht ihr Leben riskierten und all ihre Fähigkeiten einsetzen mussten, sind der Magier und der Ritter inzwischen sehr erschöpft und doch haben sie noch immer nicht die Ursache für die bedrohlichen Geistererscheinungen gefunden.

Auch das Privatleben der beiden Männer leidet sehr unter der Unruhe in der Geisterwelt: Während Michaels Frau hochschwanger ist und eigentlich Unterstützung und Hilfe mit den Kindern gebrauchen könnte, hat Harry seine Freundin Susan schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Ihr Beziehung besteht zur Zeit fast nur aus Telefonaten, bei denen die Journalistin und der Magier Informationen austauschen, was zu erkennbaren Spannungen zwischen den beiden führt. Doch Harry hat keine Zeit für ein Privatleben, denn neben den Geisteraktivitäten muss er sich auch als Repräsentant des "White Council" mit einer Einladung der Vampir-Fürstin Bianca beschäftigen. Die Vampirin hat noch eine Rechnung mit Harry offen, seitdem er (im ersten Band der "Dresden Files") den Tod einer ihrer Anhängerinnen verursacht hatte – und so könnte die Party zu einer unschönen Angelegenheit werden, auch wenn Harry durch den Kodex der Vampire eigentlich geschützt sein müsste.

Trotz des rasanten Auftakts habe ich diesen Harry-Dresden-Roman als deutlich ruhiger empfunden als "Fool Moon". Harry muss sich zwar immer wieder mit den Geistern und einem damit zusammenhängenden "Albtraum" herumschlagen, aber vor allem geht es um die Schwierigkeiten zwischenmenschliche Aktivitäten mit den Aufgaben eines Magiers zu verbinden und herauszufinden, was alles hinter dem unheimlichen Spuk steckt. Von der ersten Seite an wird von Jim Butcher betont, wie erschöpft Harry ist und wie sehr seine Magie unter den Kämpfen in den letzten Nächten gelitten hat. Diese Erschöpfung muss dann auch dafür herhalten, dass der Magier die eine oder anderer Verbindung zwischen den verschiedenen Ereignissen übersieht, obwohl sie dem Leser regelrecht ins Auge springt.

Trotzdem fand ich diese Geschichte wieder spannend und gut zu lesen. Der Humor, die wunderbaren Charaktere und die Herausforderungen, mit denen sich Harry und Michael auseinandersetzen müssen, haben mich über den einen oder anderen Schwachpunkt der Handlung locker hinwegsehen lassen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich durch den schon gelesenen fünften Band wusste, dass entweder in diesem oder im nächsten Teil etwas entscheidendes passieren muss – und die Befürchtung, dass es in diesem Roman (und bei einem ganz bestimmten Ereignis) so kommen würde, hat mich beim Lesen besonders kribbelig gemacht. Uff, ist es blöd, wenn man sich so vage ausdrücken muss, um nichts zu verraten. *g*

Freitag, 15. April 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 86)

Eine Übersicht der Kapitel gibt es hier: Kapitelweise

Eine Liste der handelnden Personen findet ihr hier: Charakterübersicht

So langsam steuern wir aufs Ende zu, und so lassen sich die Kapitel 84 und 85 ganz einfach zusammenfassen: Joanna und Tom leiden ganz schrecklich, weil sie einander doch lieben und sich doch sicher sind, dass sie niemals zueinanderfinden können. Außerdem hat die gute Jo endlich hinter den Sammeltellern ihrer Mutter ein paar wichtige Dokumente gefunden!

Heute gibt es übrigens nur ein Kapitel, weil der Rest des Buches sonst doch recht langweilig zu lesen wäre … also … noch langweiliger … ;)

Kapitel 86

Joanna steht bei Tom vor der Tür, hält Mutters Sammelteller in der Hand und ist nervös. Tom öffnet Jo die Tür und ist ebenfalls nervös – und all das kann die gute Linda auf drei Absätze ausweiten. ;) Kurz darauf finden sich Jo und Tom in der Küche wieder. Obwohl beide schrecklich neugierig auf den Inhalt des Umschlages sind, will unsere Superanwältin erst einmal dem Angebeteten ein paar unangenehme Dinge eröffnen.

So erfährt auch Tom endlich all das, was vermutlich schon der halben Bevölkerung von Dublin bekannt ist: Ivan Kilmartin (von dem Tom immer noch glaubt, dass er sein Vater sei) hatte Colette umgebracht. Toms erste Frage ist, ob seine Mutter darüber Bescheid wusste! Als braver Sohn muss man bei der Verarbeitung solcher Neuigkeiten eben Prioritäten setzen.

Während Joanna ihm mitteilt, dass Agnes vermutlich alles über Ivans Machenschaften wusste, dass sie selbst von einer ihrer Klientinnen davon erfahren hatte und nun plant, Harry Sweeneys guten Ruf wiederherzustellen, treten Tom die Tränen in die Augen. So langsam wird ihm das Ganze mit Agnes’ Tod, ihrem Begräbnis bei Harry und nun auch noch der Tatsache, dass Ivan der Schreckliche ein Mörder war, etwas zuviel. Doch glücklicherweise hat er ja eine verständnisvoll tröstende Frau an seiner Seite.

Doch auch das kann Tom nicht beruhigen, denn je mehr er über seine Eltern erfährt, desto mehr hat er das Gefühl, dass ihm Joanna entgleiten würde. Denn auch wenn er nun ihre superdupertolle Freundschaft aufs Spiel setzen müsste, wird es doch Zeit, Jo seine Liebe zu gestehen! Dabei ist ihm nur zu sehr bewusst, dass er sie schon längst verloren hat. Durch sein "dummes Verhalten" – und an den umwerfenden Privatdetektiv Ronan.

Zum Glück kann Joanna ihm – mehr oder weniger glaubhaft – versichern, dass Ronan gar nicht ihr Typ ist, doch dann plagen Tom Zweifel, weil er doch der Sohn eines Mörders ist und Jo ihn deshalb bestimmt nicht lieben kann.

Aber Jo ist ja noch nicht am Ende mit ihren guten Neuigkeiten: Erstens liebt sie Tom auch – unabhängig davon, wer sein Vater ist, denn das hätte ja nichts mit seiner Person zu tun – und zweitens ist Ivan gar nicht sein Vater, da Agnes damals von Harry geschwängert wurde.

Komischerweise hatte sich Tom sowas schon gedacht, da Harrys Todesdatum und sein Geburtstag und sowieso alles ja so gut zusammenpassen würden … Doch so ganz sicher sind sich die beiden nicht, haben sie doch noch keine greifbaren Beweise in der Hand. Was sich allerdings ändern könnte, wenn sie endlich den großen Umschlag aufmachen würden, den Jo gerade gefunden hatte.

Und wer hätte es gedacht: Sogar unsere beiden Turteltäubchen kommen auf diesen intelligenten Gedanken und zücken den Brieföffner, der in der Küchenschublade bereit liegt. Heraus fallen einige Briefe und Fotos. Der erste Brief ist an Tom adressiert und in diesem drückt Agnes ihre Hoffnung darüber aus, dass sie ihrem Sohn schon längst alles erzählt hat. Ansonsten bekommt der Herr Professor in dem Schreiben detailliert erklärt, dass Harry sein Vater ist, dass Ivan ein böser Mensch war und warum Agnes trotzdem weiter mit dem bösen Bauunternehmer gelebt hatte. Außerdem bekommt Tom mitgeteilt, dass Ivan zwei Kinder hatte, von denen er nichts wusste. Diese beiden hätten ebenfalls ein Anrecht auf das Kilmartin-Vermögen und würden deshalb in Agnes’ Testament bedacht werden. Allerdings würde sie die Namen nicht nennen, da es den Eltern dieser Kinder obliegen würde, ihren Nachwuchs über ihre wahre Herkunft aufzuklären.

Natürlich sind Jo und Tom total überrascht, dass es drei Leute gibt, die etwas erben, hatten sie bislang doch immer nur einen weitere Erben (neben Tom) gesucht. Bevor Joanna noch an der neuen Herausforderung verzweifeln kann, entdeckt sie in den Papieren einen Brief von ihrer Mutter Catherine, der an sie adressiert ist. Darin erzählt Cats ihrer Tochter, wie Ivan sie vergewaltigt hatte, um sich dafür zu rächen, dass Catherine in Agnes’ Auftrag den Postboten ins Gefängnis gespielt hatte. Aber sie versichert ihrer Tochter auch, dass letztendlich alles so gut ausgegangen wäre, denn schließlich hätten sie und Bill ihre Joanna so lieb gehabt und ohne Ivans "Hilfe" wäre das arme Ehepaar doch kinderlos geblieben, und dann wäre ihnen so viel Glück verwehrt worden. (Ich glaube, jetzt brauche ich einen Schluck aus Natiras Whiskeyflasche!)

So langsam geht Joanna dann auf, dass Toms Vater, der gar nicht Toms Vater ist, ihr Vater ist – und somit ist sie die Tochter eines Mörders und Vergewaltigers. Immerhin gelingt es Tom, die positive Seite an der ganzen Sache zu sehen: Da er nicht Ivans Sohn ist, sind sie nicht Bruder und Schwester! Also steht ihrem Liebesglück nichts im Weg, auch wenn sie immer noch vor der Herausforderung stehen, dass sie Joannas Halbbruder oder Halbschwester ausfindig machen müssen. Und weil noch eine immens wichtige Frage offen ist, endet das Kapitel mit: "Was ist es übrigens für ein Gefühl, nun eine reiche Erbin zu sein?"


***

So, jetzt steht uns nur noch eine weitere Woche mit einem "Kapitelweise"-Beitrag bevor. Und weil es ohne meine Kommentatoren keinen Spaß gemacht hätte, würde ich gern unter denjenigen, die (versuchen zu) erraten, wer Joannas Halbgeschwisterchen ist, eine Überraschung verlosen.

Es wird euch vermutlich nicht in Erstaunen versetzen, dass diese Person schon in den vergangenen Kapiteln eine Rolle spielte – und in ungefähr dem gleichen Alter wie Tom und Jo ist.

Als kleine Hilfe könnte beim Raten die Charakterübersicht dienen, um eure Erinnerung an die diversen Figuren wieder aufleben zu lassen.

Was für eine Überraschung das sein wird, weiß ich übrigens selbst noch nicht. Ich hatte ja schon an eine liebevolle Überreichung des hier wiedergegebenen Romans gedacht, doch jemand hat mich davon überzeugt, dass das mehr Strafe als Belohnung wäre … Aber bestimmt fällt mir in den nächsten Tagen noch etwas Angemessenes ein. In der Zwischenzeit könnt ihr ja schon mal fleißig losraten … ;D

Donnerstag, 14. April 2011

Jim Butcher: Fool Moon (Dresden Files 2)

Ich habe in den letzten Monaten aus der Bibliothek den ersten und den fünften Teil der "Dresden Files” aus deutsch ausleihen können – und beide Bücher hatten mir so gut gefallen, dass ich mehr von Jim Butcher lesen wollte. Blöderweise waren das die einzigen beiden Bände, die von dem Autor in der Bibliothek zu bekommen waren. Angesichts der "English"-Challenge (und weil Irina und Natira mir versicherten, dass die Geschichten auch auf Englisch gut zu verstehen sind) habe ich mich im März dann an "Fool Moon", den zweiten Dresden-Files-Teil, gewagt. Ich muss zugeben, dass die beiden recht hatte! Jim Butchers Englisch ist ganz einfach zu verstehen und so hatte ich das Buch an einem Wochenende ausgelesen. Bevor ich mich aber für den April an den dritten Band der Reihe mache, sollte ich endlich mal die März-Rezension für die Challenge verfassen. ;)

Harry Dresden ist einer der wenigen Menschen, die öffentlich zu ihrer besonderen Begabung stehen. Auch wenn er immer wieder als Spinner abgetan wird, weil er sich als Magier bezeichnet und als solcher auch im Branchenverzeichnis steht, so kann Harry nicht anders als offen mit der übernatürlichen Seite seines Leben umzugehen. Blöderweise bekommt man auf diese Art und Weise aber nur selten einen Job – vor allem, wenn man seine Ansprechpartnerin (Murphy) bei der Chicagoer Polizei so sehr verärgert, dass sie einen seit Monaten nicht mehr für die ungewöhnlichen Kriminalfälle als Berater engagiert hat. So ist Harry mehr als bereit sich mit einer seiner "Zauberschülerinnen" zu treffen, als diese ihm dafür ein Essen in McAnally's Pub anbietet. Doch Kim Delaney will im Gegenzug von Harry etwas über einen Zauber wissen, der eindeutig über ihre Fähigkeiten geht und sie in große Gefahr bringen könnte.

Während sich Harry noch darüber Gedanken macht, in was für eine Angelegenheit Kim da geraten ist, meldet sich Murphy nach langer Zeit wieder bei ihm. Die Polizistin beschäftigt sich mit einer Reihe von Morden, bei denen die Opfer aussehen, als wären sie von großen Wölfen zerfleischt worden. Da das FBI schon seine Finger in die Ermittlungen gesteckt hat, befürchtet Murphy, dass die eventuell vorhandene übernatürliche Ursache für die Todesfälle übersehen und deshalb der Täter niemals gestoppt wird. So muss Harry von einem Tag auf den anderen sein Wissen um die verschiedenen Arten von Werwölfen deutlich erweiteren – und legt sich dabei mit dem kriminellen Oberhaupt von Chicago, einer unheimlichen Gang, der Polizei und dem FBI und noch einigen weiteren Parteien an.

Wie schon bei den anderen beiden Dresden-Files-Romanen fand ich den Einstieg in die Geschichte interessant und war neugierig darauf, was sich hinter den Morden verbarg, wurde aber nicht von der ersten Seite an gepackt. Ich mag Harry und die wenigen Leute, die er zu seinen Freunden zählt, ich mag die magische Parallel-Gesellschaft in Chicago und dazu kommt noch, dass Jim Butchers Schreibstil sich (auf deutsch und auf englisch) einfach flüssig lesen lässt. Harry ist ironisch, seine Magie fordert ihre Opfer und lässt sich nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln und viel zu oft wird er von den übernatürlichen Wesen – ebenso wie von der Polizei – in ernsthafte Auseinandersetzungen verwickelt. Erst ab der Mitte der Geschichte bin ich immer so weit in der Handlung drin, dass ich das Buch kaum zur Seite legen mag und dann – wenn möglich – in einem Zug zu Ende lesen.

Aber auch wenn sich die Spannung langsam aufbaut, so führt das bei mir bei diesen Büchern eher dazu, dass ich umso neugieriger auf die weitere Entwicklung werde und mich nicht – wie bei schlechteren Autoren – gelangweilt fühle. Jim Butchers Humor liegt einfach auf meiner Wellenlänge und seine Actionszenen sind packend geschrieben. Doch vermutlich gefällt mir an den Büchern vor allem, dass sie mich an die hardboiled novels von Raymond Chandler, Dashiell Hammet und Cornell Woolrich erinnern. Harry Dresdens Chicago ist eine schmutzige kleine Stadt, in der die Kriminellen mehr zu sagen haben als die vermeintlich "Guten" und in der man schneller um sein Überleben kämpfen muss, als dem durchschnittlichen Bürger bewusst ist. Der Magier folgt nur seinem eigenen Rechtsempfinden und lässt sich weder von den menschlichen, noch von den übernatürlichen "Ordnungshütern" vorschreiben was rechtens ist, was mich doch sehr an Philip Marlowe & Co. erinnert – für mich eine der besten Assoziationen, die eine Geschichte und ihr "Held" in mir wecken können. ;)

Montag, 11. April 2011

Logan trinkt

Vor kurzem erst hatte ich versucht Baltimore bei seiner üblichen Trinkmethode mit der Pfote zu fotografieren, was aber nicht klappte. Um so schöner war es für mich, dass Logan in der letzten Woche mal wieder einen Versuch wagte - sein Bruder hat auch gut aufgepasst, ob Logan alles richtig macht!

Samstag, 9. April 2011

Buchrausch und Leseeindrücke

Donnerstagabend habe ich folgenden Satz getwittert: "Ich hab in 32 Stunden neben Arbeit, Haushalt und normalem Schlafpensum drei Bücher mit insgesamt 1428 Seiten gelesen. Ich brauch nen Entzug." Und dann setzte ich mich hin und las vor dem Schlafengehen noch ein Kinderbuch … Anscheinend hatte irgendein Teil von mir mal wieder das Bedürfnis nach einem Buchrausch, und den habe ich in den letzten Tagen auch – dank einem Haufen Bibliotheksbücher - befriedigt.

Angefangen habe ich Mittwochmittag (zu meiner normalen "Frühstückszeit") mit "Tage wie diese" von John Green, Maureen Johnson und Lauren Myracle. Das Buch hatte ich schon auf mehreren Blogs besprochen gesehen und am Ende hatte mich Katrin von den BuchSaiten dazu gebracht, es in der Bibliothek vorzubestellen.

Drei Autoren (darunter John Green, dessen "Eine wie Alaska" mir so gut gefallen hatte), die drei (Liebes-)Geschichten für Jugendliche schreiben, die alle miteinander verknüpft sind, das klang reizvoll und war gut zu lesen. Hilfreich war auch, dass Mittwoch mein "PC-freier" Nachmittag ist und dass ich mir – dank eines eingeklemmten Nervs, der gerade die rechte Hand etwas einschränkt, – auch nichts Dringendes vorgenommen hatte. So habe ich meine üblichen Mittwochsaufgaben erledigt und immer, wenn die Hand muckte, dann habe ich mich wieder meinem Buch widmen können.

"Tage wie diese" habe ich einfach so runterlesen können, ich mochte alle drei Geschichten, trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit, auch wenn ich nicht mit jeder Hauptfigur etwas anfangen konnte. Vor allem das Mädchen, um das es in der letzten Geschichte ging, wäre mir normalerweise schrecklich auf die Nerven gegangen – und ich halte es der Autorin zugute, dass sie so über Addie schreibt, dass ich die Handlung trotz der Egozentrik des Mädchens genießen konnte. Der Erzählstil hat mir bei allen drei Autoren gefallen, ebenso wie die verschiedenen seltsamen Ereignisse und das Einflechten der Figuren, die man schon aus den jeweils anderen beiden Geschichten kannte. Das war ein schöner, entspannter Nachmittag mit drei – mehr oder weniger – ungewöhnlichen Liebesgeschichten.

Und weil ich mich danach in einer Stimmung befand, in der ich "nett, dümpelig und vielleicht etwas romantisch" lesen wollte, habe ich am Mittwoch nach dem Abendessen dann zu "Märchenprinz" gegriffen. Das war eine Empfehlung von SusiB von Susis Bücherblog und ich habe das Buch schon seit Januar hier rumliegen. So langsam wurde es Zeit, den Roman endlich der Bibliothek zurückzugeben, aber vorher musste ich ja noch einen Blick reinwerfen, um zu entscheiden, ob ich es bis zum Samstag (Abgabetag) noch lesen wollte oder nicht.

So recht konnte mich das Buch anfangs nicht fesseln. In "Märchenprinz" von Marian Keyes dreht sich alles um die Verlobung von Paddy de Courcy, einem irischen Politiker, und wie vier Frauen auf die Nachricht seiner bevorstehenden Hochzeit reagieren. Diese Frauen sind Lola (seine Freundin, aber nicht seine Verlobte), Grace (eine Journalistin, die Paddy vor langer Zeit kannte), Marnie (Graces Schwester und frühere Freundin von Paddy) und Alicia (Paddys Verlobte, die von ihrer bevorstehenden Ehe erst aus der Presse erfahren hatte). Die ersten 300 Seiten lang habe ich immer wieder überlegt, ob ich das Buch zur Seite lege, weil ich das Gefühl hatte, die Handlung würde mich nicht packen. Lola war so schrecklich jämmerlich, und gerade als ich mich einigermaßen an sie gewöhnt hatte, kam der erste Perspektivwechsel, aber auf der anderen Seite war ich auch neugierig darauf, was die anderen Frauen mit Paddy verband und was hinter den kleinen Untertönen steckte, die zwischen den Zeilen zu lesen waren. So habe ich nicht nur den Rest des Mittwochabends mit dem Buch verbracht, sondern es Donnerstag weitergelesen, bis ich es durchhatte (wobei ich nachmittags etwas mehr Zeit zum Lesen hatte als sonst, weil ich eine gute Stunde auf den Typen gewartet hatte, der sich unseren Obstbaum ansehen sollte). Und bei den letzten Kapiteln, die ich kurz nach dem Abendessen konsumierte, hatte mein Mann auch keine Chance mehr, mit mir ein Gespräch zu führen, weil ich dann in der Geschichte zu sehr drin war. Blöderweise hatte ich den Roman schon so gegen 20 Uhr durch und somit brauchte ich für den Rest des Abends ja noch weitere Lektüre. Aber da gab es ja noch das Buch, über das ich bei Grete (Buchjunkie) gestolpert war ...

Auch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" von Haruki Murakami sollte ich so langsam wieder in die Bibliothek bringen (auch wenn ich den Titel eigentlich noch verlängern könnte), schön dünn ist das Buch auch und ich brauchte dringend eine Abwechslung von den (mehr oder weniger) tragischen Liebesgeschichten. Bei gerade mal 164 Seiten dauerte es auch nicht lange, das Buch zu lesen, um 22.15 Uhr war ich damit fertig – und ich hatte nicht einmal das Gefühl, ich hätte mich damit beeilt. Im Gegenteil, immer wieder bin ich über Passagen gestolpert, die ich meinem Mann gezeigt habe, die ich ihm vorlas oder bei denen mir Dinge einfielen, die ich ihm erzählen wollte. Oder ich hing einfach nur meinen Gedanken nach und habe für mich etwas aus Murakamis Gedanken zu seiner Einstellung zum Laufen und zum Schreiben gezogen. Vielleicht sollte ich dazu noch sagen, dass ich von Murakami noch nie einen Roman gelesen habe und dass ich kein Mensch bin, der jemals eine Langstrecke laufen wird. Trotzdem haben mich die Gedanken des Autors in diesem Buch, gerade weil sie oft so schlicht formuliert wurden oder gar unstrukturiert wirkten, so sehr beeindruckt, dass der Titel nun auf meine Wunschliste gewandert ist.

Nach dieser intensiven Lesephase hatte ich das Bedürfnis nach einer Auszeit, ich wanderte kurz an den PC, rechnete Seiten zusammen ("Tage wie diese" = 400 Seiten, "Märchenprinz" = 864 Seiten, "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" = 164 Seiten -> insgesamt 1428 Seiten), twitterte, fuhr den PC runter, wuselte durch die Wohnung und bemerkte, dass ich so noch nicht ins Bett gehen konnte. Auf der einen Seite war der Kopf noch zu voll, auf der anderen Seite juckte es in den Fingern schon wieder nach einem Buch.

So kam ich auf den Gedanken, noch einen Blick in "Der magische Dieb – Auf der Jagd nach dem Stein der Macht" zu werfen. Eigentlich wollte ich nur herausfinden, ob es der richtige Frühstücksbegleiter ist – und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich weiß übrigens nicht mehr, wer mich auf dieses Kinderbuch gebracht hat, aber nach dem ersten Kapitel war mir die Hauptfigur schon so ans Herz gewachsen, dass ich noch ein bisschen weiterlesen wollte. Um halb eins bin ich dann übrigens ins Bett gegangen, hatte den Kopf voller magischer Theorien, ein weiteres Buch mehr auf meinem Wunschzettel, noch einmal 304 Seiten gelesen und das schöne Gefühl, dass ich mal wieder ein paar richtig schöne und entspannte Lesestunden hinter mir liegen hatte.

Trotzdem muss ich zugeben, dass ich nach 1732 Seiten in knapp zwei Tagen, doch eine kleine Leseauszeit benötige. Und dass ich am Freitag endlich "Nachtgeister" angefangen habe, hat nur damit zu tun, dass ich beim Frühstück ungern einfach so in die Gegend gucke … ;)

Freitag, 8. April 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 84+85)

In Kapitel 81 ist Tom Kilmartin aufgegange, dass er doch Joanna mal seine Gefühle hätte gestehen können. Nun aber ist es zu spät, da sie mit Ronan zusammen ist – und Tom ist gar nicht glücklich darüber. Joanna und Ronan hingegen haben im folgenden Kapitel Schluss gemacht, weil Ronan mit keiner Frau zusammen sein wollte, die einen anderen liebt (Boshafte Kommentatorinnen sind hingegen der Meinung, dass das von ihm nur ein geschickter Vorwand war, um Jo loszuwerden). Und zuletzt konnten wir noch ein zufälliges Aufeinandertreffen von Agnes und Maura miterleben, bei dem Agnes versprach finanziell für Mauras (bzw. Ivans und Colettes) Kind zu sorgen. Weiter geht es mit Tom und Jo – ob wir ihre Geschichte nun detailliert verfolgen wollen oder nicht.

Nur noch zehn Kapitel liegen vor uns!

Kapitel 84

Jo geht es schrecklich schlecht! Gerade erst hat sie Sasha halbnackt in Toms Flur überrascht und nun fühlt sie sich sogar zu elend, um sich bei einer ihrer Freundinnen auszuweinen. Nur gut, dass ihre Katze Devil zuhause an ihrer Seite ist und um Futter bettelt. Während sich Jo gerade darüber wundert, dass Devil ganz schön dick geworden ist, klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung hängt Orla – warum sie angerufen hat, werden wir wohl nie herausfinden, denn Jo beginnt gleich ihr Leid zu klagen.

Immerhin ist Orla vernünftig genug und vermutet, dass Tom vielleicht doch gar kein Verhältnis mit Sasha und ihrem Hintern hat. Das Ganze könnte vielleicht sogar von Sasha eingefädelt worden sein, dann wäre der gute alte Tom sogar ganz unschuldig an der Situation.

Während Joanna noch rumweint, weil sie Tom doch so sehr liebt und nicht weiß, was sie jetzt tun soll, und sowieso liege der Angebetete jetzt bestimmt schon mit Sasha im Bett und überhaupt …, hat Orla (die anscheinend wirklich aus der Geschichte mit ihr und Doc Gary gelernt hat) die erstaunliche Idee, dass Jo doch mal mit Tom reden könnte.

Und da Joanna sich trotzdem weiter hängenlässt, droht Orla sogar, dass sie Tom anrufen würde, wenn Jo nicht bis Montag mit ihm Kontakt aufgenommen hätte!

Himmel, so langsam bekommt die Geschichte ja sowas wie … Tempo?


Perspektivwechsel: Kapitel 85 wird aus der Sicht von Joanna und Tom Kilmartin erzählt

Am nächsten Morgen tigert Tom unausgeschlafen durch seine Küche. Er ist immer noch stocksauer auf Sasha – und auch auf sich, weil er die Frau nicht beim ersten Treffen schon durchschaut hatte.
Schließlich war sie im Morrison Hotel schon fast über ihn hergefallen, woraufhin er sein Heil in der Flucht suchte. Wie konnte er sich da überhaupt zu einem zweiten Interview überreden lassen? Jetzt war ihm klar, welchen Zweck sie mit dieser neuerlichen Verabredung verfolgte. Aber ihre Begeisterung hatte ihm geschmeichelt, und er glaubte tatsächlich, dass ihr Interesse für Kaiser- und Zügelpinguine echt wäre. Außerdem hatte sein geschmeicheltes Ego schon den fertig gedruckte Artikel vor sich gesehen.
So geht es noch eine Weile weiter, während Tom darüber nachdenkt, dass er als Professor ja ständig willige Studentinnen abwehren muss und dass das nie ein Problem ist. Aber gerade jetzt, wo er doch seine Gefühle für Joanna entdeckt hat, ist alles so schwierig. Und überhaupt ist sie doch mit Ronan zusammen und wird nie wieder einen Blick für ihn übrig haben und …

Die Dummheit dieser Personen ist wirklich erschöpfend!

Immerhin ruft in diesem Augenblick Joanna an, um sich für ihr Weglaufen zu entschuldigen. Die ganze Szenen hätte sie so verlegen gemacht.

Eigentlich hatte Tom ja nach dem Annehmen des Anrufes gehofft, sie würde ihm gestehen, dass sie schrecklich eifersüchtig gewesen sei, weil sie ihn so schrecklich lieben würde, aber dann muss er doch erst einmal ein normales Telefonat mit Joanna führen.
„Jo, ich muss mich bei dir entschuldigen“, ließ er sich so gelassen wie möglich vernehmen. „Ich dachte Sasha Miller wäre längst weg, wenn du kommst. Sie hat mich zu meiner Forschungsreise im Dezember besucht.“
Da kam mit einem Mal Joannas Sinn für Humor heraus: „Nun, für diese Klimazonen war sie aber nicht ganz passend angezogen.“
Bei so einem netten Witz kann sogar Tom sich entspannen und eine Bemerkung darüber machen, dass „die dumme Gans“ ihn verführen wollte, obwohl er doch auf ganz andere Frauen steht.
Ausnahmsweise ist Joanna sogar mutig genug, mal direkt nachzufragen, was für ein Typ Frau denn eher sein Ding wäre, woraufhin sie eine Einladung für den Abend bekommt. Dann will er ihr erklären, was für eine Frau er bevorzugen würde, während sie ihm all ihre Neuigkeiten erzählen kann.

***

Da es bis zum Abendessen noch Zeit zu überbrücken gibt, beschließt Jo, dass sie doch noch einmal das Haus nach den mysteriösen Papieren ihrer Mutter durchsuchen könnte. Dabei denkt sie an ihre Mutter und trällert deshalb gedankenverloren los. „Lasst uns froh und munter sein … dann stell ich die Teller auf …“

Und auf einmal und ganz überraschend springt sie ein Gedanke an: Könnte es vielleicht sein, dass Catherine die Papiere hinter ihrer Tellersammlung versteckt hätte?! Aufgeregt krabbelt Joanna auf einen Stuhl und nimmt den Holzteller von der Wand, den Agnes ihrer Mutter zur Hochzeit geschenkt hat – und guck mal an, da klebt ein Umschlag!

Sofort rennt Joanna zum Telefon und teilt Tom mit, dass sie endlich die Papiere gefunden hat, und deshalb würde sie jetzt gern sofort vorbeikommen! Zum Glück ist Tom einverstanden und deshalb hüpft Jo noch unter die Dusche … und sucht ihre Satinunterwäsche … und zieht sich dreimal um … und schminkt sich … und guckt noch mal in den Spiegel  … und …

… dann fällt ihr ein, dass sie Tom an diesem Abend auch sagen muss, dass Ivan nicht sein Vater war. Ganz eventuell könnte diese Nachricht die erhoffte romantische Stimmung vielleicht trüben. Aber noch könnte man ja hoffen – vor allem, da sie sich soviel Mühe mit ihrem Aussehen gemacht hatte.
Ein Quäntchen zuviel Schlampe vielleicht, aber eine verzweifelte Situation erfordert schließlich drastische Maßnahmen …
(Vielleicht hätte sie auch noch ein paar Flaschen mitnehmen sollen?)

Montag, 4. April 2011

Schnappschüsse


Eigentlich wollte ich versuchen, Baltimores eigenartige Trinkmethode zu fotografieren. Er steckt nämlich immer seine Plüschpfote in den Wassernapf und schleckt die dann ab, statt seine Schnute direkt in dem Behälter zu versenken.


Doch Logan war der Meinung, dass ich auf gar keinen Fall ungestört fotografieren darf - außerdem ist seine Schnauze viel schöner als Baltimores nasse Pfote!


Christie hingegen hatte vor kurzem das große Problem, dass ihr Ball - mit dem sie doch gerade noch so schön gespielt hatte - auf einmal nicht mehr aufzufinden war. Manchmal stellt sich unsere Süße doch etwas unbeholfen an ...


Frühling - und wenn man nicht so genau auf die Beete guckt, dann kann man einfach die vielen Blüten im Garten genießen. ;)


Sogar die Magnolie ist inzwischen eine Augenweide! 


Mein liebstes Arbeitshindernis hat sich in den letzten Tagen auch mal wieder ablichten lassen. Wenn man genau hinguckt, dann sieht man die beiden rosa Stellen an seiner Schnauze, wo er sich seit der Zahnoperation ständig mit den verbleibenden Reißzähnen selber erwischt. Trotzdem finde ich diese dicke Schnauze jeden Tag wieder von neuem hinreißend!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche! :)

Sonntag, 3. April 2011

Videospiel: Elite Beat Agents (DS)

Nachdem ich mich vor ein paar Tagen erst mit jemandem über DS-Spiele unterhalten und dabei "Elite Beat Agents" empfohlen habe, hatte ich Lust, mal eine alte Rezension von mir zu dazu rauszukramen. Vielleicht macht das ja einem von euch Lust auf das Spiel – vor allem, da es momentan bei Amazon zu einem sehr günstigen Preis zu bekommen ist. ;)

Die "Elite Beat Agents" basieren auf den beiden aus Japan stammenden "Osu! Tatakae! Ouendan!"-Spielen. Doch da diese für den amerikanischen Markt zu speziell waren, wurde die Grundidee für die USA neu umgesetzt – und dieser Version kam es dann 2007 auch auf den deutschen Markt. Als Mitglied der "Elite Beat Agents" muss man mittels anfeuernder Tanzschritte Leuten bei der Bewältigung ihrer – in der Regel eher seltsamen – Problemen helfen. Dabei trifft man unter anderem auf eine Babysitterin, der man dabei hilft, Kinder zu hüten und dabei noch einen Footballspieler zu beeindrucken, zeigt einem verirrten Hund den Weg nach Hause oder hilft einem Taxifahrer, rechtzeitig eine Frau in den Wehen ins Krankenhaus zu bringen. Egal worum es geht, die "Elite Beat Agents" stehen den Menschen zur Seite und feuern sie mit einem gekonnten Hüftschwung an.

Obwohl das Spiel wie ein normales Rhythmusspiel wirkt, unterscheidet es sich deutlich von anderen Veröffentlichungen in dieser Richtung. Natürlich ist es auch hier wichtig, mit dem richtigen Timing einen Song so perfekt wie möglich "nachzuspielen", indem man mit dem Stylus im perfekten Rhythmus Punkte treffen, Drehscheiben aktivieren oder Linien nachzieht. Aber die damit verbundenen Geschichten und die Songauswahl machen das Spiel einfach nur wunderbar, amüsant und großartig – und ich bin sonst nicht so schnell so überschwänglich, wenn es um DS-Spiele geht. ;)

Am Anfang eines jeden Songs bekommt man eine kleine Hintergrundgeschichte präsentiert, die einem zeigt, welche Person aus welchem Grund Hilfe benötigt. Dann leitet Commander Kahn, Vorgesetzter der "Elite Beat Agents", den Hilferuf an seine Männer weiter, die sich natürlich sofort auf den Weg machen. Die drei Herren in den schwarzen Anzügen tauchen am Ort des Geschehens auf und geben als männliche, gut angezogene und geschmeidige "Cheerleader" ihr Bestes. Ich muss zugeben, dass mich der Anblick die ersten Male doch etwas vom eigentlichen Spiel abgelenkt hat, während ich mit einem breiten Grinsen die Anfeuerungsversuchen der Herren betrachtete.

Der Schwierigkeitsgrad steigert sich bei "Elite Beat Agents" relativ schnell, aber trotzdem fand ich das nicht frustrierend, weil die Steuerung so sensibel ist, dass es eindeutig an mir liegt, wenn es schiefläuft (bei anderen Spielen brülle ich dann schon gern mal den DS an, weil die nicht gut genug auf den Stylus reagieren ;) ). Außerdem ist die Musik gut und die Geschichten sind so unterhaltsam, dass auch ein wiederholtes Spielen Spaß macht. Und wenn man die Songs (gelungene Coverversionen alter und neuer Hits, die man sofort mitsummen muss :D) über Kopfhörer hört, dann ist auch die Klangqualität ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass der DS nun nicht in erster Linie zum Abspielen von Musik gedacht ist.

Oh, und auch die Multiplayervariante fand ich sehr nett. Auch wenn dafür jeder Spieler ein eigenes Modul benötigt, so habe ich (mit Bibendum) ein paar wirklich lustige Stunden verbracht, während wir gegeneinander spielten.

Wenn also einer von euch Lust auf ein entspannendes Spiel mit skurrilen Geschichten, passender Musik, einer gelungenen Grafik, einer tollen Steuerung und der einen oder anderen Herausforderung hat, dann würde ich an eurer Stelle bei dem aktuellen günstigen Angebot auf jeden Fall zuschlagen. ;D

Freitag, 1. April 2011

[Kapitelweise] Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah (Kapitel 81, 82+83)

Kapitel 78 brachte uns mal wieder zurück zu Sasha Miller. Die "Journalistin" bereitete sich gerade auf ein zweites Interview mit Tom Kilmartin vor – in erster Linie, weil der Wissenschaftler nicht auf den ersten Blick ihr und ihrem Hintern verfallen ist. Dabei hätte Sasha doch Bedarf an einem reichen Ehemann …

Außerdem haben uns Catherine und Agnes mal wieder bewiesen, was für Intelligenzbestien sie sind. Denn direkt nach  Joannas Geburt wurde über dem Wochenbett schon der geniale Plan mit dem Testament ausgeklügelt, der überhaupt erst die Handlung in diesem Buch angestoßen hat. Und auch Mary bewies im 80sten Kapitel mal wieder, dass sie zwar eine tolle Sekretärin ist, aber als Frau regelmäßig auf dem Schlauch steht. So hätte sie es beinah fertig gebracht sich von Jim zu trennen, während dieser sie um ein – von Marys Kindern ungestörtes – Wochenende bitten wollte.

Nun stehen uns wieder ein paar aufregende Kapitel bevor – bitte dosiert den Whiskey heute sparsam, ihr müsst damit noch bis zum Ende des Buches kommen!

Perspektivwechsel: Kapitel 81 wird aus der Sicht von Tom Kilmartin erzählt

Tom ist gar nicht zufrieden mit sich, da er wohl gerade die schlechteste Vorlesung in seiner gesamten Karriere gehalten hat.
Aber wer konnte sich schon auf den Lebenszyklus der südamerikanischen Fruchtfledermaus konzentrieren, wenn das eigene Leben in Trümmer ging?
Grund für diese Missstimmung ist die Tatsache, dass Tom inzwischen aufgegangen war, dass seine Joanna etwas mit Ronan angefangen hat. Er hatte bei seinem Besuch in ihrem Büro genau gesehen, dass die beiden die Augen nicht voneinander lassen konnten. Und wer konnte es ihr verdenken, schließlich war Ronan kein langweiliger Universitätsprofessor, sondern ein aufregender Privatdetektiv! Während sich Tom vorwirft, dass er zu wenig getan hat, um Joanna rumzubekommen, wundert sich seine Sekretärin darüber, dass ihr Chef so neben der Spur ist …

Kapitel 82

Ronan hingegen hat gerade eine heiße Runde im Bett mit Joanna genossen, als aus ihm folgender Satz herausplatzt:
"Seine wir doch mal ehrlich, Joanna. Du brauchst mich jetzt nicht mehr, oder?"
Damit meint der Privatdetektiv nicht nur, dass er beruflich überflüssig ist, nachdem er alles in seiner Macht stehende getan hat, um Maura zu finden, sondern auch die private Situation. Denn ihm ist nur zu gut bewusst, dass Joanna eigentlich in Tom verliebt ist – und während Jo erst noch etwas über das Ganze nachdenken will, packt Ronan schon seine Sachen. Und eigentlich muss ihm unsere Superanwältin recht geben: Sie ist nur mit Ronan zusammen, weil Tom sie anscheinend nicht wollte, Ronan verflixt sexy aussieht und es toll ist sich geliebt zu fühlen. Zum Abschied schlägt Ronan noch vor, dass Joanna Tom doch mal einen kleinen Stups geben sollte, damit der endlich in die Puschen kommt, denn als guter Privatdetektiv ist ihm natürlich sofort aufgefallen, dass Tom bis über beide Ohren in Joanna verknallt ist.

Kaum hat Ronan also die Tür hinter sich geschlossen, greift Jo – mit dem Segen des ehemaligen Bettgefährten -  zum Telefonhörer und verabredet sich mit Tom für den nächsten Abend. Natürlich nur aus beruflichen Gründen, denn schließlich hat sie ihm doch ein paar Neuigkeiten mitzuteilen.

Und vor lauter Vorfreude auf Tom, kommt Joanna dann auch noch eine Viertelstunde zu früh zu ihm – dabei hatte er am Telefon erwähnt, dass er vorher noch ein Interview geben würde. Während Tom in die Küche eilt, um Teewasser aufzusetzen, geht die Badezimmertür auf und Jo steht vor der halbnackten Sasha.
Sasha war die Erste, die ihre Fassung wiederfand. "Mein Gott", meinte sie mit ihrer niedlichen Kinderstimme, "ich wusste nicht, dass Tom Gäste erwartet."
"Offensichtlich!", entgegnete Joanna und starrte Sasha an, die im Satin-BH und String-Tanga vor ihr stand.
Während sich Joanna fragt, ob Tom und Sasha schon im Bett waren oder das gerade erst vorhatten, sieht die Journalistin ein, dass ihr Verführungsversuch wohl in die Hose gegangen ist. In dem Moment erscheint Tom und muss geschockt feststellen, dass eine halbnackte Frau vor seiner Joanna steht. Und natürlich will sich die Superanwältin nicht anhören, dass die Journalisten sich Tee über die Sachen gegossen hat und dass er nie erwartet hätte, dass sie sich im Bad auszieht statt ihre Kleidung zu reinigen. So endet das Kapitel mit einer Joanna, die heulend davonfährt.

Perspektivwechsel: Kapitel 83 wird aus der Sicht von Agnes Kilmartin und Maura erzählt

Agnes geht mit dem fünfjährigen Tom spazieren – und trifft dabei zufällig eine Frau, die sie sofort wieder erkennt: Maura! Die beiden hatten sich zwar nur einmal gesehen, aber Agnes ist sich sicher, Harrys Witwe vor sich  zu haben. Und Maura hat ein Kind an der Hand, das ungefähr ein Jahr älter als Tom ist. Während Harrys Witwe eigentlich nicht mit Agnes zu tun haben will, bleibt diese aber solange hartnäckig bis die andere Frau mit ihr ein Gespräch anfängt. So tauschen die beiden Mütter ein paar Informationen aus:

- Maura hat Colettes Kind als ihr eigenes ausgegeben.
- Ivan hatte Colette getötet.
- Tom ist Harrys Sohn.
- Agnes kann Ivan nicht verlassen, weil dieser auf dem Geld sitzt.
- Maura ist pleite, da es wegen des angeblichen Selbstmordes von Harry keine finanzielle Unterstützung für sie gibt.

Am Ende teilt Agnes Maura noch mit, dass sie sie in Zukunft unterstützen will, denn schließlich sei ihr (genauer Colettes) Kind ja das von Agnes Mann Ivan. Um die Zeit zu überbrücken, bis Agnes eine Postanweisung von ihrem monatlichem Taschengeld abzwacken kann, drückt sie Maura noch ein goldenes Kreuz in die Hand, welches sie an diesem Tag um den Hals getragen hatte. Zuletzt tauschen die beiden Damen dann noch Adressen aus, wobei Agnes die von Catherine verteilt, weil sie nicht riskieren will, dass Ivan etwas von diesem Kontakt erfährt.

Gelesen: Januar, Februar und März 2011

Bücher:

  1. Sharon Ashwood: Vampirdämmerung
  2. Katja Brandis, Hans-Peter Ziemek: Ruf der Tiefe
  3. Jim Butcher: Fool Moon (Harry Dresden 2)
  4. Jim Butcher: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 5 - Silberlinge
  5. Richard Castle: Heat Wave
  6. Agatha Christie: Passenger to Frankfurt
  7. Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken 4 - Die Erfüllung der Prophezeiung
  8. Janet Evanovich: Einmal ist keinmal
  9. Stefan Gemmel: Der Schattengreifer 3 - Die Zeitenfestung
  10. Kerstin Gier: Smaragdgrün
  11. Jean G. Goodhind: Mord nach Drehbuch
  12. Ann Granger: Stadt, Land, Mord (Jessica Cambells erster Fall)
  13. Kim Harrison: Madison Avery - Totgeküsste leben länger
  14. Rachel Hawkins: Hex Hall 2 - Dunkle Magie
  15. Jonathan E. Howard: Jonathan Cabal – Seelenfänger
  16. Tatjana Kruse: Nadel, Faden, Hackebeil (Kommissar Seifferheld ermittelt 2)
  17. Francisco González Ledesma: Gott wartet an der nächsten Ecke
  18. Jens Lossau, Jens Schumacher: Der Elbenschlächter
  19. Susan Mallery: Frisch verheiratet
  20. Matthew Pearl: Das letzte Kapitel
  21. T. A. Pratt: Hexengift
  22. Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy (Bridgerton 8)
  23. Hagen Röhrig: Kai Flammersfeld und die Transsylvanischen Schicksalskekse
  24. Annie Sanders: Die Rache-Agentur
  25. Lynsay Sands: Im siebten Himmel mit einem Vampir (Argeneau-Vampire 9)
  26. Lynsay Sands: Vampire sind die beste Medizin (Argeneau-Vampire 10)
  27. Ernst Solèr: Staub im Paradies
  28. Jeff Stone: Flammenklaue
  29. Johan Theorin: Nebelsturm
  30. Harald Tonollo: Die Rottentodds 3 - Ach, du faules Ei!
  31. Harald Tonollo: Die Rottentodds 4 - Ohrwürmer und Quallenpest!
  32. Harald Tonollo: Die Rottentodds 5 - Oh Schreck, die Miesbachs kommen!
  33. Brenna Yovanoff: Schweigt still die Nacht

Comic/Manga:

- Arata Kangatari 2 (Manga)
- Arata Kangatari 3 (Manga)
- Arisa 1 (Manga)
- Arisa 2 (Manga)
- Code:Breaker 4 (Manga)
- Code:Breaker 5 (Manga)
- Detektiv Conan 68 (Manga)
- Doubt 1 (Manga)
- Doubt 2 (Manga)
- Night Head Genesis 1 (Manga)
- Oh, diese Mädchen (HC-Comic)
- Otomen 3 (Manga)
- Pride and Prejudice (Graphic Novel)
- Shugo Chara! 10 (Manga)
- Shugo Chara! 11 (Manga)
- Spiral - Gefährliche Wahrheit 9 (Manga)
- Spiral - Gefährliche Wahrheit 10 (Manga)
- The Devil Within 1 (Manga)
- Twinkle Stars 1 (Manga)


Hörbücher/Hörspiele:

- John Sinclair - Verlorene Seelen (4 CDs)
- John Sinclair 53 (1 CD)
- Henry Kolarz: Die Gentlemen bitten zur Kasse (3 CDs)
- Michael Kosler: Professor van Dusen 1 - Eine Unze Radium (1 CD)
- Michael Kosler: Professor van Dusen 2 - Das sicherste Gefängnis der Welt (1 CD)
- Robert Jordan: Das Rad der Zeit 2 (6 CDs)
- Bernd Perplies: Tarean 1 - Sohn des Fluchbringers (Audible 11:39 Stunden)

Irgendwie neige ich dazu Rezensionen sehr verspätet auf den Blog zu stellen - zu einigen Titel werde ich bestimmt in den nächsten Wochen noch was schreiben. ;)

Achja, angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich zum wiederholten Male lese oder höre.

April-SuB

Mit dem März bin ich eigentlich ganz zufrieden. Insgesamt habe ich 14 Bücher und 9 Manga gelesen und zwei Hörspiele gehört. Abgesehen von "Scherbenmond" und "Die Magierdämmerung 2" habe ich auch meine Neuzugänge aus dem Februar alle abgearbeitet - und zusätzlich weitere Bücher aus dem SuB befreit. Bei der "Magierdämmerung" musste ich vorher noch den ersten Teil lesen - den habe ich inzwischen zur Hälfte geschafft. Außerdem gibt es noch eine Kurzgeschichtensammlung von Ian Rankin, die ich "mit in den April" nehme. Für diesen Monat habe ich mir nicht nur die beiden angefangenen Bücher, "Scherbenmond", "Die Magierdämmerung 2" und die Neuzugänge von Mitte März vorgenommen, sondern auch noch den dritten Harry-Dresden-Roman für die "English"-Challenge und fünf Bücher (und ein Hörbuch) aus der Bibliothek. Ich glaube, so schnell wird mir der Lesestoff nicht ausgehen ...

A (2)
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (9)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Scherbenmond
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (5)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri 2)
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (14)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Lucie Flebbe: Fliege machen
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Wieland Freund: Falsches Spiel in Silver City
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (5)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (5)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Brendan Halpin: Song about you
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Kerstin Herrnkind: Mein Mann der Mörder 

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (7)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Hiromi Kawakami/Jiro Taniguchi: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Das Ikarus-Projekt 2 - Im Zwielicht
Celine Kiernan: Schattenpfade
A.S. King: Please don't hate me
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (6)
Christoph Marzi: Lyra
Ava McCarthy: Der Todeskurier
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (6)
Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 - Für die Krone
Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (11)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Matthew Sturges: Midwinter
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (11)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Nachtgeister
Rob Thurman: Mondgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)
Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise

W (4)
Sarah Waters: Der Besucher
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)
-

116 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(orange markierte Titel wollte ich bis zum 29. März 2011 gelesen haben)
(grün markierte Titel möchte ich bis zum 26. April 2011 gelesen haben)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 02. Juni 2011  gelesen haben)