Dienstag, 31. Mai 2011

Neuzugang im Mai

Naja, so "neu" ist dieser Neuzugang nicht, aber da der Anfang Mai mit der monatlichen Comiclieferung meines Mannes kam und gleich ins Regal wanderte, hatte ich doch fast vergessen, dass der Titel überhaupt bei uns angekommen war.


Nach "Pride and Prejudice" gibt es nun also von Marvel "Sense and Sensibility” als Graphic Novel und natürlich musste ich den Comic haben. Die Geschichte und der Text wurden wieder von Nancy Butler für diese Umsetzung adaptiert, aber für die Zeichnungen war dieses Mal Sonny Liew zuständig. Sein Stil ist deutlich weniger realistisch als der von Hugo Petrus ("Pride and Prejudice") – ihr könnt euch die Zeichnungen im Inneren vorstellen wie auf dem kleinen Panel unten auf dem Cover -, auf den ersten Blick gefallen sie mir aber bessern als die von Hugo Petrus … Da ich mir am Wochenende eh eine Leserunde auf Englisch vorgenommen habe, lege ich mir den Band mal bereit und kann euch hoffentlich nächste Woche dann mehr dazu sagen. :)

Außerdem war ich in den letzten Tagen so auf "Neuzugang"-Entzug, dass ich spontan bei folgenden drei Büchern zugegriffen habe:


Gelesen habe ich die drei Romane schon und während ich den "Succubus Blues" (trotz einiger Kritikpunkte) sehr nett fand, habe ich die beiden Gestaltwandler-Titel im Prinzip schon weitergereicht. Ich fand das "Gesellschaftssystem" interessant, aber richtig gepackt haben mich die Geschichten nicht ... Aber so geht es eben, wenn ich auf Entzug bin, dann springe ich viel zu schnell auf günstige Angebote an. :D

Ansonsten tut es mir leid, dass es hier gerade relativ ruhig ist, aber ich bin immer noch in einer intensiven Lesephase - und je mehr ich lese, desto weniger Lust scheine ich zum Schreiben zu haben ...

NACHTRAG:
Eigentlich hatte ich ja nicht mehr daran geglaubt, dass das Buch noch in diesem Monat kommt, aber gerade eben kam auch noch "Worldshaker" bei mir an. Den Roman hatte ich bei einem Gewinnspiel von der Katze mit Buch gewonnen - und das, obwohl ich doch so gut wie nie an Gewinnspielen teilnehme. :D

Dienstag, 24. Mai 2011

Dies und Das (6)


Winterkatze heute morgen beim Schneiden der Hecke:

Nachbar 1 kommt vorbei, bleibt stehen, guckt, sagt "Mit der elektrischen Heckenschere ginge das aber leichter" und schwingt sich in sein Auto.

Nachbar 2 läuft zügig vorbei und meint "Mit der elektrischen Heckenschere geht’s schneller".

Nachbarin 3 kommt vorbei, meint "Bei mir können Sie gleich weitermachen!" – und entschwindet mit wehendem Tennisröckchen in der Ferne.

Nachbarin 4 rollt mit dem Fahrrad vorbei und meint "Mit der elektrischen …". Immerhin blieb sie lange genug in Rufweite, dass ich endlich einmal auf diesen saublöden Satz antworten konnte und sie hätte mir sogar ihre elektrische Heckenschere geliehen, aber für den letzten Meter hätte sich das nun auch nicht mehr gelohnt … *seufz*


Nach der Vormittagsbeschäftigung würde ich mir für den Rest des Tages gern ein Beispiel an Logan nehmen:



Und noch etwas zur Spielschiene: Als Kreis ist sie wirklich attraktiver für die Katzen! :D


Die weiteren Fotos konnte ich leider nur ohne Blitz machen ...





Freitag, 20. Mai 2011

Jim Butcher: Summer Knight (Dresden Files 4)

Wieder einmal musste ein Dresden-Files-Roman für die English-Challenge daran glauben – auch wenn das für euch vielleicht langsam langweilig wird. ;) "Summer Knight" ist der vierte Band rund um den Magier und Privatdetektiv Harry Dresden und ich fürchte, dass ich diesen Text (im Gegensatz zu meinen anderen beiden Dresden-Files-Rezensionen) nicht mehr spoilerfrei halten kann. Also ab hier nicht mehr weiterlesen, wenn man die ersten drei Romane noch nicht kennt!

Harry Dresden hat sein Leben in den letzten Monaten nur einer einzigen Sache gewidmet: Der magischen Forschung, um ein Gegenmittel gegen die Vampirifizierung seiner Freundin Susan zu finden. Die Journalistin hatte sich in "Grave Peril" in eine offizielle Veranstaltung des Roten Hofs der Vampire erschlichten und wurde aufgrund der folgenden Ereignisse von der Vampir-Fürstin Bianca infiziert. Noch ist Susan kein Vampir, aber wenn sie einmal ihrem Blutdurst nachgeben sollte, dann ist sie verloren. So hat Harry in den letzten Monaten keinen einzigen Auftrag angenommen, kaum gegessen und geschlafen und auch sonst sein Leben vollkommen vernachlässigt, weil er hofft, dass er seine Geliebte noch retten kann. Dabei weiß er nicht einmal, ob es für sie überhaupt noch eine Rettung geben kann, denn Susan hat sich schon lange aus dem Staub gemacht und Harry weiß nur aufgrund ihrer regelmäßig erscheinen Zeitungsartikel, dass sie noch lebt.

Doch nun wird es Zeit, dass der Magier seiner Umwelt wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt – und das nicht nur weil die Kündigung seiner Büroräume droht, wenn er nicht so langsam mal die ausstehende Miete bezahlt. Vor allem sollte sich Harry mit der Versammlung des "Weißen Rats" ("White Council") der Magier beschäftigen, die in Chicago stattfindet. Denn die Magier stecken – dank Harrys eher undiplomatischem Verhalten in "Grave Peril" – in einem Krieg mit den Vampiren. Doch nicht nur der Krieg, sondern auch eventuelle Folgen für Harry sollen während der Versammlung diskutiert werden. Nachdem Harry als Teenager für den Tod seines Ausbilders verantwortlich war, bezweifeln so einige Magier, dass man ihn überhaupt am Leben hätte lassen dürfen oder ihn gar als Mitglied des "Weißen Rats" hätte zulassen sollen. Nun könnten die Konsequenzen dafür, dass Harry versuchte einige Menschenleben zu retten, sein, dass der Magier schlimm bestraft wird …

Aber "Summer Knight" wäre kein Dresden-Files-Roman, wenn die Vampire und der "Weiße Rat" Harrys einzige Probleme wären: Harrys Feen-Patentante hat die Schuld, die er ihr gegenüber hat, an die Königin des Winterhofs der Sidhe verscherbelt und nun muss der Magier Königin Mab zu Diensten sein. Zu seiner Überraschung möchte diese nur, dass er in seiner Eigenschaft als Privatdetektiv einen Mord untersucht – doch natürlich muss hinter dem Auftrag einer Fee deutlich mehr stecken. So sieht sich Harry schnell zwischen den Fronten des Winter- und des Sommerhofs der Sidhe und muss bei jedem Gespräch, jedem Ermittlungsschritt und jeder seiner Aktionen nicht nur um sein Leben fürchten, sondern auch darum, dass die Feen dafür sorgen, dass er vom "Weißen Rats" verurteilt wird …

Ich muss zugeben, dass ich bei diesem vierten Band rund um Harry Dresden ein wenig die Action vermisst habe, auch wenn es sehr spannend war mehr über Harrys Jugend, die Magier, ihren "Weißen Rat", die Feen, die beiden Höfe und all die anderen Dinge, die mit ihnen zusammenhängen, zu erfahren. Auch brachte mir dieser Roman ein Wiedersehen mit den Pixies aus dem ersten Dresden-Files-Buch und  einer Gruppe von Werwölfe aus "Fool Moon" und gerade bei den letzteren war es schön die Entwicklung zu sehen, die sie seitdem hinter sich gebracht haben.

Aber insgesamt war mir Harry am Anfang zu antriebslos und dann rannte er einen Großteil des Buches hinter Informationen hinterher, ohne wirklich etwas tun zu können. Zwar hat Jim Butcher wieder wundervolle Charaktere in diesem Buch beschrieben – meine größte Überraschung waren dabei die beiden "Mütter" der Sidhe-Höfe –, aber so sehr wie die anderen Romane konnte mich dieser vierte Band der Reihe nicht mitreißen. Trotzdem hatte ich mit "Summer Knight" wieder einige wunderbare und sehr unterhaltsame Lesestunden, denn nur weil dieses Buch "nicht so gut" war, bedeutet das auf keinen Fall, dass es schlecht war.

Nun muss ich mir überlegen, ob ich den fünften Band der "Dresden Files" noch einmal lese (den hatte ich schon mal aus der Bibliothek geliehen) oder gleich mit dem sechsten weitermache. "Death Masks" hatte mir gut gefallen und ließ sich auch ohne Vorwissen genießen, aber vielleicht würde ich das Buch mit all den Entwicklungen der letzten Bände ja mit neuen Augen entdecken können. Und wer weiß, vielleicht lese ich für den nächsten Monat ja auch mal einen Titel von einem anderen Autor für die Challenge, auch wenn ich mit den "Dresden Files" wohl erst aufhören werde, wenn ich alle Romane rund um Harry Dresden genossen habe.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise

Manche Geschichten kommen ohne große Höhen und Tiefen aus und doch ist es so schön und befriedigend sie zu lesen – und genau so ein Buch ist "Denn das Glück ist eine Reise". Ausnahmsweise gehe ich auch mal auf die Aufmachung des Buches ein, denn obwohl ich eigentlich Lila nicht so mag, finde ich diesen Lavendelton (der leider auf dem Foto eher blau aussieht) für den Roman sehr passend. Wenn ich kritisch sein wollte, dann könnte ich behaupten, dass das Cover überhaupt nicht stimmt. Georges und Charles sind in einem modernen Renault Scenic unterwegs – und der ist auch nicht weiß – und die Lavendelfelder sind eigentlich ein Markenzeichen der Provence, die am Mittelmeer liegt, und nicht der Bretagne, die an der Atlantikküste liegt. Aber für mich strahlt das Cover etwas liebevolles, altmodisches und französisches aus – und das passt wiederum perfekt zu dieser Geschichte. ;)

"Denn das Glück ist eine Reise" von Caroline Vermalle ist der Debütroman der Autorin. In diesem Buch begleitet der Leser den 83-jährigen Georges und seinen sieben Jahre jüngeren Nachbarn Charles auf einer Reise. Die beiden alten Männer haben sich vorgenommen mit einem Auto (welches extra für dieses Vorhaben gekauft wurde) die einzelnen Routen der Tour de France abzufahren. Für Georges ist dies die Erfüllung eines Lebenstraums – und doch hat er so einige Ängste bezüglich dieser Reise. Schon seit Jahren geht es mit seiner Gesundheit bergab, außerdem ist er so in seinem Alltagstrott gefangen, dass ihn die Veränderungen, die mit seinem Plan einhergehen, sehr unsicher machen.

Aber wenn er nicht jetzt, da seine Tochter Françoise für zwei Monate verreist ist und ihn nicht im Auge behalten kann, losreist, dann wird das wohl nichts mehr mit der Fahrt, bevor er stirbt. Nur kommt blöderweise seine Enkelin Adèle hinter das Vorhaben ihres Großvaters, doch solange dieser ihr jeden Abend eine SMS schickt, in dem er schreibt, an welchem Ort er ist und dass es ihm gut geht, verrät sie ihn nicht an die Mutter. So beginnt eine wirklich berührende Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen wollte.

Ich habe es genossen zu erleben, dass Georges, der in den letzten Jahren etwas mutlos und depressiv geworden war, wieder entdeckt wie wunderbar das Leben ist. Während Charles am Steuer sitzt, genießt Georges die Schönheit der Bretagne. Gemeinsam erkunden sie die Ortschaften entlang ihres Weges, machen ein Picknick oder genießen einen lustigen Abend in einer Crêperie. So vertieft sich die Freundschaft der beiden älteren Herren, die bislang "nur" ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis hatten. Dabei kommt es auf dieser Reise auch zu kleineren und größeren Auseinandersetzungen, weil jeder von ihnen einen Dickkopf und ganz genaue Vorstellungen vom Ablauf der Fahrt hat.

Sehr schön ist es auch, dass Georges auf andere Menschen zugehen muss, um die Bedingungen seiner Enkelin Adèle zu erfüllen. Denn der Großvater hat keine Ahnung davon, wie er das Handy bedienen muss, welches er mal von seiner Tochter geschenkt bekommen hatte. Doch eine Rezeptionistin zeigt ihm wie man SMS schreibt und ein Kellner weist ihn in die Geheimnisse der SMS-Sprache ein. Hat Georges sich anfangs nur unwillig auf das verhasste moderne Gerät eingelassen, so genießt er es im Laufe der Zeit, dass er per SMS all seine schönen Erlebnisse mit seiner Enkelin teilen kann. Auch für Adèle werden die SMS ihres Großvaters zu einem Lichtblick, während sie in London einem eher frustrierendem Praktikum nachgeht. Georges Liebe für die Bretagne, all seine Erlebnisse und Erfahrungen, bringen ihr den Großvater (den sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte) deutlich näher.

Ich hatte Georges, Charles und all die anderen Charaktere schnell in mein Herz geschlossen und bin voller Freude mit ihnen auf die Reise gegangen. Obwohl Frankreich nicht gerade an der Spitze meiner Wunsch-Reiseziele steht, hatte ich beim Lesen (und auch nach dem Buch) das Bedürfnis all diese Orte persönlich zu sehen, einen Blick auf einen kleinen Fischerhafen zu werfen, zu erleben wie der Atlantik an die Küste braust und in einem kleinen Restaurant zu essen und dabei den Menschen bei ihrem Alltag zuzuschauen. Dabei beschreibt Caroline Vermalle die Bretagne nicht mit ausufernden Worten, sondern hält sich sehr zurück und reduziert die Landschafts- und Ortsbeschreibungen auf das Nötigste. Für mich wurde der Roman gerade deshalb zu einer wundervoll atmosphärischen Reise, bei der ich viel gelacht und am Ende ein wenig geweint habe. Auf jeden Fall habe ich dieses Buch in vollen Zügen genießen können und kann es jedem von euch, der sich auf eine kleine, feine und wunderschöne Geschichte einlassen mag, nur ans Herz legen.

Montag, 16. Mai 2011

Karen Rose: Todesbräute (Vartanian 2)

Auf diese Buch kam ich – mal wieder – durch einen Blog. Blöderweise dauert es immer so lange bis mir die Bibliothek die vorgemerkten Bücher zur Verfügung stellen kann, dass ich bis dahin vergessen habe, auf wessen Anregung ich es überhaupt vormerkte. Wenn also einer meiner Leser in den letzten Wochen "Todesbräute" rezensiert haben sollte: Du bist schuld daran, dass ich den Roman gelesen habe! ;) Oh, und natürlich habe ich erst mitten im Buch festgestellt, dass es der Mittelteil einer "Todes"-Trilogie ist. Wer also die Geschichten gern der Reihe nach lesen möchte, der sollte sich zuerst "Todesschrei", dann "Todesbräute" und zuletzt "Todesspiele" schnappen. Allerdings kann ich versichern, dass zumindest der zweite Teil sich ohne Probleme lesen lässt, wenn man den Vorgänger nicht kennt.

Hauptfiguren in diesem Buch sind Alex(andra) Fallon und Daniel Vartanian. Alex wurde in Dutton in Georgia geboren und lebte dort bis zu ihrem sechzehnten Lebensjahr. Doch dann wurde ihre Zwillingsschwester Alicia missbraucht und ermordet und ihre Mutter brachte sich um, weil sie den Tod der Tochter anscheinend nicht verkraften konnte. Nach diesen Schicksalsschlägen wurde Alex von ihrer Tante Kathy adoptiert und zog deshalb nach Ohio. Jetzt – dreizehn Jahre später – wird Alex Stiefschwester Bailey vermisst. Diese war lange Zeit drogensüchtig gewesen, so dass der Kontakt zwischen ihr und Alex abbracht. Doch trotzdem fühlt sich Alex Bailey soweit verpflichtet, dass sie nun zurück nach Dutton reist, sich um Baileys Tochter Hope kümmert und alle Hebeln in Bewegung setzt, damit die Polizei nach ihrer vermissten Schwester sucht.

Auch Daniel Vartanian wurde in Dutton geboren und verließ in jungen Jahren die Stadt. Inzwischen ist er als Special Agent für Mordermittlungen zuständig – und hat gerade erst vor zwei Wochen seine Eltern begraben müssen, die von einem Serienmörder getötet wurden (und ja, wenn man diesen zweiten Teil liest, dann weiß man, dass es eine Verbindung zwischen Daniel und dem Mörder gab, aber ich will lieber nicht spoilern). Aufgrund der Familientragöde war Daniel für zwei Wochen im Urlaub gewesen, doch an seinem ersten Arbeitstag danach wird eine Frauenleiche gefunden. Die Art der Ermordung, der Fundort und andere Hinweise bilden eine Verbindung zu dem Mord an Alicia – und so könnte es sein, dass das Verschwinden von Bailey mit diesem Mord in Zusammenhang steht.

Ich muss zugeben, dass es mir sehr schwer fällt genau zu sagen, warum mir dieser Thriller so gut gefallen hat, denn wirklich herausragend oder nervenzerreiben war er nicht. Die Charaktere waren zum Großteil sympathisch und mehr oder weniger überzeugend gezeichnet worden, der Krimianteil war spannend, ohne dass ich nun beim Lesen wirklich mitgefiebert habe. Ich glaube, es hat mir gefallen, dass mir die Autorin das Gefühl vermittelte, sie wolle einfach eine gute Geschichte erzählen, ohne dass sie dabei auf überzogene (oder gar besonders ekelige) Gewaltdarstellungen benutzte. Man bekommt zwar im Laufe des Buches das Gefühl, dass in der kleinen Stadt Dutton so gut wie jeder Mensch korrupt, pervers oder feige ist, aber auch das passiert in einem – für mich – unterhaltsamen Maße. Doch vor allem mochte ich die Nebenfiguren wie einen alten Englischlehrer, der gerade mal zwei Auftritte hatte, und den ich gleich ins Herz geschlossen habe oder Mama Papa, die nicht mal wirklich in Erscheinung tritt, sondern von der man nur erzählt bekommt.

Da Karen Rose auch mehrere Perspektiven einbringt, die zeigen was verschieden Figuren (die alle etwas auf dem Kerbholz haben) während der ganzen Geschichte machen, bekommt man als Leser ziemlich viele Informationen über die Bösewichte. Aber es gibt nie genügend Hinweise, dass man sich je sicher sein kann, wer nun was aus welchen Motiven getan hat. Dabei hatte ich nicht das Gefühl (wie vor kurzem bei "Mein Mann der Mörder"), dass mich die Autorin künstlich dumm hält, sondern es wirkte soweit ganz stimmig. Natürlich erwähnt jemand, der nachts vor der Tür seiner Schwester Wache hält, weil seine Komplizen diese bedrohen, nicht seinen Namen (warum sollte er sich auch selbst benennen). Aber da der Leser die Stadt nicht so gut kennt wie die beteiligten Charaktere, führt das eben dazu, dass man im Dunklen tappt und sich seine Gedanken zu der Identität des Beobachters machen kann.

Eine Liebesgeschichte zwischen Alex und Daniel gibt es in dem Buch auch, die hätte für mich nicht sein müssen, bot aber der Autorin die eine oder andere Gelegenheit, um mehr über diese beiden Figuren zu erzählen und auf ihre – jeweils sehr schwierige – Kindheit einzugehen. Diese Passagen waren zum Teil schon grenzwertig kitschig, haben mich aber trotzdem nicht von einem genussvollen Lesen abgehalten. ;) Ich habe mir nun die anderen beiden Titel auch noch in der Bibliothek vorgemerkt und freue mich auf entspannte Leseabende, wenn die Bücher bei mir eingetroffen sind.

Sonntag, 15. Mai 2011

Shandy spielt

Da es ja so schwierig ist, Shandy in Aktion zu fotografieren, muss ich euch diese Fotos natürlich wieder zeigen. Die ersten drei sind zwar nicht so besonders, aber sie zeigen sehr schön, wie selbstvergessen er beim Spielen ist. :)




Samstag, 14. Mai 2011

[fantastische Blogparade] Bücherfragen zum Welttag des Buches

Seychella hatte sich zum Welttag des Buches eine Blogparade ausgedacht und ich finde jetzt auch endlich Zeit, um auf die Fragen zu antworten. Ganz einfach finde ich das nicht, aber ich habe mich bemüht. ;)


1. Wenn du eine Aktion oder Veranstaltung zum Welttag des Buches ausrichten könntest, wie sähe diese aus?

Ich würde gern eine Nachbarschafts-Buchparty ausrichten. Zumindest einige meiner Nachbarn scheinen gern zu lesen, wenn ich nach der Menge der typischen Amazon-Päckchen, die ich für sie in Empfang nehme, gehen kann. Und neugierig wie ich bin, würde ich gern erfahren, was für Bücher meine Nachbarn so bevorzugen. Eine Nachbarschafts-Buchparty könnte so aussehen, dass einige Leute ihre Wohnung für die Party öffnen, so dass man sich auch ihre Bücherregale angucken kann. Außerdem könnte man in den Gärten und auf den Gehwegen kleine Tische mit Leckereien aufbauen, Sitzgruppen zum (über Bücher) Schwatzen und Vorlese-Ecken einrichten. So könnte ich meine Nachbarn besser kennenlernen, etwas über ihren Buchgeschmack erfahren und einen schönen Tag rund um Bücher mit ihnen verbringen.


2. Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ein gutes Buch muss etwas haben, das noch eine Weile nach dem Lesen in mir nachklingt. Sei es eine schöne Sprache, in der man sich verlieren kann, eine fesselnde oder amüsante Geschichte, eine besondere Atmosphäre oder besonders ungewöhnliche Idee, etwas muss dieses Buch für mich zu etwas besonderem machen. Das bezieht sich nicht nur auf Romane, sondern auch auf Bilder- oder Sachbücher.

Für mich kann ein Buch "gut" sein, obwohl die Handlung nicht neu oder die Sprache holprig oder sonst ein "Makel" vorhanden ist, wenn es etwas hat, um dieses Manko auszugleichen. Eine nicht so schöne Erzählweise kann für mich auch durch eine spannende Geschichte soweit ausgeglichen werden, dass ich das Buch als gut empfinde. Oder eine eher belanglose Handlung kann durch eine ungewöhnliche Präsentation, schönen Humor oder eine bezaubernde Atmosphäre "gut" werden.


3. Wenn du drei literarische Wünsche frei hättest, welche wären das?

- Da ich gerade erst so liebevoll an die Balaclava-Reihe gedacht habe: Eine Neuauflage (gerne als gute Übersetzung) der Romane, die mir von Charlotte MacLeod noch fehlen.
- Eine Sammlung von "The Enchanted Forest"-Kurzgeschichten aus der Feder von Patricia C. Wrede.
- Dass Robert Asprin seine Schreibprobleme überwindet und irgendwann einmal wieder ein Buch schreibt, das so amüsant ist wie seine ersten Romane. Mit Co-Autoren lässt sich das Niveau einfach nicht erreichen …
- Dass Tamore Pierce wieder produktiver wird … Oh, Moment, ich durfte ja nur drei Wünsche äußern. ;)


4. Gibt es ein Buch in deinem Regal, auf das du besonders stolz bist?

Äh, nein. Es gibt Bücher in meinem Regal mit veröffentlichten Texten von mir, aber "Stolz" verbinde ich damit nicht. Auch auf andere Bücher in meinem Regal bin ich nicht stolz: Ich freu mich, dass ich sie in meinem Besitz habe und immer wieder betrachten oder lesen kann, aber stolz wäre da das falsche Wort.


5. Welche Geschichte sollte unbedingt noch geschrieben werden?

Die von dem Goggeldupp!

(Oder was sonst soll man auf so eine Frage antworten? ;) )

Freitag, 13. Mai 2011

[Figurenkabinett] Peter Shandy

In meinem "Figurenkabinett" werde ich euch immer mal wieder eine Romanfigur vorstellen, die mir besonders ans Herz gewachsen ist. Den Anfang macht Peter Shandy – der Mann, nach dem ich meinen schwarzen Kater benannt habe. Peter Shandy stammt aus den Büchern der Autorin Charlotte MacLeod und ist Professor an dem "Balaclava Agricultural College" in Massachusetts. In insgesamt neun (oder eher zehn, aber "The Curse of the Giant Hogweed" hat es meines Wissens nach nicht nach Deutschland geschafft) Romanen ist er mir – ebenso wie das ungewöhnliche College mitsamt dem dazugehörigen Ort und seinen Bewohnern – ans Herz gewachsen.

Vor allem in dem ersten Band "Schlaf in himmlischer Ruh" lernt man Peter Shandy von seiner ungnädigsten Seite kennen. Es ist kurz vor Weihnachten und das College wurde, ebenso wie die dazugehörigen Häuser, großzügig und geschmackvoll mit Weihnachtsdekoration bestückt. Nur ein Häuschen steht kahl in der weißen Schneepracht: Das von Peter Shandy. Der Professor kann dem ganzen Deko-Rummel einfach nichts abgewinnen und je mehr ihn seine Nachbarn – allen voran Jemima Ames, die Frau eines Kollegen – bedrängen, desto störrischer wird er. Bis ihm eines Tages der Kragen platzt und er eine auswärtige Firma mit der Dekoration seines Grundstücks beauftragt. Noch bevor ihn seine Nachbarn wegen all der glitzernden, lärmenden, leuchtenden Weihnachtselemente inklusive Rentieren auf dem Dach und geschmackloser Musikbeschallung ansprechen können, flüchtet Peter Shandy aus dem Ort und verbringt friedliche Feiertage fern von Zuhause.

Doch kurze Zeit später juckt ihn sein schlechtes Gewissen und das wird nicht besser, als er bei seiner Heimkehr Jemima Ames tot in seinem Wohnzimmer findet. Anscheinend ist seine Nachbarin - beim Versuch, einen Teil der Fensterdekoration abzuhängen – von der Leiter gestürzt und umgekommen. Doch Peter Shandy ist, wie es sich für einen guten Landwirt gehört, ein hervorragender Beobachter und so fallen ihm gleich einige Ungereimtheiten bei diesem "Unfall" auf, die ihn dazu animieren, eigene Ermittlungen anzustellen.

Peter Shandy ist eine ganz wunderbare Figur und gehört zu den Romancharakteren, die ich gern in meinem realen Bekanntenkreis hätte (er dürfte sich auch liebevoll meines Gartens annehmen :D ). Mit über fünfzig Jahren blickt er auf ein bislang eher ereignisloses Leben zurück, das vor allem von seiner Zuneigung zu seiner Nichte Alice und seiner wissenschaftlichen Forschung geprägt ist. So kann Peter Shandy auf so einige Aufsehen erregende Züchtungen zurückblicken, wie zum Beispiel eine schnell wachsende Futterrübe oder ungewöhnlich gefärbte Veilchen, die ihm und dem College einen gewissen Wohlstand eingebracht haben. Doch auch wenn er die letzten Jahre hauptsächlich als Professor und Forscher gearbeitet hat, so weiß Peter Shandy immer noch mit einer Mistgabel umzugehen und steht im Zweifelsfall auf jedem Bauernhof seinen Mann.

Im Laufe von "Schlaf in himmlischer Ruh" lernt der Professor mit der Bibliothekarin Helen Marsh eine Frau kennen und lieben, die ganz wunderbar zu ihm passt – und auch in den folgenden neun Romanen mal mehr oder weniger große Rollen bei den Ermittlungen übernimmt. Mit ihr wird sein Leben deutlich lebhafter, auch weil er nun jemanden hat, mit dem er über Literatur reden und gesellschaftliche Veranstaltungen des College besuchen kann. Obwohl Peter Shandy von Natur aus ein sparsamer Mensch ist, liebt er es, für seine Helen Geld auszugeben. Eine weitere kleine "Macke" von ihm ist seine Leidenschaft fürs Zählen, sehr liebenswert und harmlos – und sehr praktisch, wenn man wissen will, wie viele Murmeln ursprünglich in einer Schale lagen. :D Achja, Peter und Helen sind übrigens Katzenliebhaber, und als eine kleine Grautigerdame bei ihnen einzieht, wird sie nach Jane Austen benannt!

Eine Figur wie Peter Shandy würde allerdings nicht so gut wirken, wenn sie nicht in einer so außergewöhnlichen Umgebung zuhause wäre. Das Balaclava College wird von Thorkjeld Svenson geleitet, der – wie so viele andere in Balaclava County – schwedische Wurzeln hat. Der College-Präsident ist ein wahrer Riese, dessen konsequente Führung die landwirtschaftliche Ausbildungsstätte zu einer einzigartigen Institution gemacht hat. An diesem College wird praktische Arbeit großgeschrieben und die Studenten werden hart rangenommen. Doch wer sich während seines Studiums beweist, der bekommt auch großzügige Unterstützung durch das College, wenn er einen eigenen Hof aufbauen will. Svenson war es auch, der dafür gesorgt hat, dass das College (ebenso wie die anliegende Ortschaft) durch ein Biogaskraftwerk beheizt wird, welches aufgrund der College-eigenen Nutzvieh-Zuchtbetriebe und Landwirtschaft immer genug Treibstoff hat.

Zu Peter Shandys Bedauern sorgt Svensons praktische Denkweise auch dafür, dass Peter sehr schnell zum College-Detektiv ernannt wird, so dass nun jede vermisste Zuchtsau (die arme hochtragende Sau Belinda!), jeder mysteriöse Vorfall (warum schleppt Kater Edmund Professor Ungleys Toupet ins Haus?) und jedes kriminelle Vergehen (wer hat die Seifenfabrik gesprengt?) von ihm untersucht werden muss. Mir haben die Bücher rund um Peter Shandy immer ungemein viel Spaß gemacht – und ich kann sie auch nach all den Jahren immer wieder lesen! Leider kann man die Romane nur noch gebraucht bekommen, da "DuMonts Kriminal-Bibliothek" (in der man noch so viele andere tolle Autoren finden konnte) nicht mehr veröffentlicht wird. Aber wenn ihr mal (vielleicht über die Bibliothek?) einen der Bände in die Finger bekommt, dann erwarten euch viele liebenswerte Charaktere, skurrile Szenen, unterhaltsame Kriminalfälle und wunderbar amüsante Lesestunden!


Peter-Shandy-Romane von Charlotte MacLeod:

1) Schlaf in himmlischer Ruh'
2) ... freu dich des Lebens
3) Über Stock und Runenstein
4) Der Kater lässt das Mausen nicht
5) Stille Teiche gründen tief
6) Wenn der Wetterhahn kräht
7) Eine Eule kommt selten allein
8) Miss Rondels Lupinen
9) Aus für den Milchmann

Donnerstag, 12. Mai 2011

Es blüht ...

Wenn man den Bildausschnitt sorgfältig auswählt, dann kann man fast übersehen, dass in unserem Garten wohl vor allem der Hahnenfuß gedeiht. ;)

Ihr letzter Sommer ...


Zum Teil noch Knospen ...


...  zum Teil schon voll erblüht.


Diese Pfingsrose lässt sich allerdings noch Zeit.


Etwas verschwommen: Der unidentifizierte Strauch.


Wieder eingefügt: Ein besserer Blick auf die Blüten.


Wieder eingefügt: Unbekannter rosablühender Strauch


Der Teppichphlox trotz dem Feind. Hübsch, oder?


Und noch einmal etwas detaillierter. :)


So niedlich kann der Fluch in meinem Garten sein ...

Mittwoch, 11. Mai 2011

Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)

Nachdem mir die Dresden-Files-Romane von Jim Butcher so gut gefallen und ich mich jeden Monat darauf freue einen weiteren für die English-Challenge zu lesen, dachte ich mir, dass ich auch noch andere Bücher des Autors antesten könnte. Zum Glück hatte die örtliche Stadtbibliothek den ersten Band der "Codex Alera"-Reihe in ihrem Bestand (ebenso den dritten, aber natürlich nicht den zweiten Teil) und so konnte ich meine Nase vor ein paar Tagen in "Die Elementare von Calderon" stecken.

Anfangs war es etwas ungewohnt eine High-Fantasy-Geschichte von Jim Butcher zu lesen, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen. Seit langem mal wieder eine klassisches Fantasyhandlung, bei der ich nicht das Gefühl hatte, ich hätte die Geschichte schon x Mal gelesen. "Die Elementare von Calderon" spielen in dem fantastischen Land Alera, in dem die Menschen auf die Kräfte von sechs Elementen zurückgreifen und so Magie nutzen können. Ob Wasser, Luft, Erde, Holz, Feuer oder Metall dem jeweiligen Menschen zur Verfügung stehen, dass entscheiden die einzelnen Elementare, die sich an die Person binden und machen Menschen verfügen sogar über mehrere davon. Nur der fünfzehnjährige Tavi beherrscht keinerlei Magie, obwohl er schon längst das Alter erreicht hat, in dem sich diese Fähigkeit zeigen sollte – und laut Klappentext liegt das Schicksal seines Landes in den Händen dieses Jungen.

Was sich schrecklich klischeehaft anhört, liest sich sehr unterhaltsam und spannend (wenn auch nicht ganz so amüsant wie die Harry-Dresden-Geschichten). Tavi lebt mit seinem Onkel Bernard und dessen Schwester Isana auf einem Hof an der Grenze des Landes. Als der Junge eines Tages mit seinem Onkel nach ein paar Schafen guckt, begegnen die beiden einem Marat-Krieger, dabei wurde dieses kriegerische und barbarische Volk vor vielen Jahren von der Grenze vertrieben. Ein Marat, der – samt der mit ihm verbundenen Herdentötern –, das Grenzland betritt, kann nur der Vorbote eines erneuten Krieges sein. Zur selben Zeit versucht die Kursorin Amara gemeinsam mit ihrem Ausbilder Fidelias inkognito Informationen über eine Söldnerarmee zu bekommen, die vermutlich einen Regierungsputsch gegen den Kaiser führen soll. Denn innerhalb der Adeligen herrscht eine gefährliche Unruhe, da der Kaiser schon recht alt ist und seit einer Schlacht, in der sein Sohn starb, keinen Erben mehr hat.

Aus diesen beiden Grundvoraussetzungen (Bedrohung durch die feindlichen Marat und Intrigen innerhalb der Adelskreise) entwickelt Jim Butcher eine spannende Handlung mit liebens- und hassenswerte Charakteren. Wie schon bei den "Dresden Files" fand ich die ersten Kapitel schon unterhaltsam und interessant – und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Jim Butcher hat mit Alera eine nicht so ungewöhnliche, aber sehr reizvolle fantastische Gesellschaft erschaffen. Mir hat die Magie über die Nutzung der Elementare und ihre Verbindung zu den Menschen gefallen, aber auch das, was man über das Leben der Marat – die über keine Magie verfügen, dafür enge Bindungen mit Tieren eingehen – erfahren hat.

Aufgrund verschiedener Perspektivwechsel, bei denen man die Ereignisse aus der Sicht von Tavi, Amara, Onkel Bernard, seine Schwester Isana und auch der diversen Bösewichte verfolgen kann, ist man als Leser zwar umfassend über die diversen Pläne informiert, aber gerade dadurch bleibt die Geschichte wirklich spannend. Denn während die eine Gruppe zum Beispiel noch hofft rechtzeitig eine Zuflucht zu erreichen, weiß man als Leser schon längst, dass den Leuten eine Falle gestellt wurde – und nun hofft und bangt man, dass diese Falle nicht zuschnappen möge. ;) Mit "Die Elementare von Calderon" hat Jim Butcher die High-Fantasy-Welt nicht gerade neu definiert, aber mir hat der Roman einige wirklich wunderbare Lesestunden (und große Lust auf weitere Bände dieser Reihe) bereitet.

Dienstag, 10. Mai 2011

Dies und Das (5): Gelbe Blumen, Ameisen, Katzen- und Päckchenfotos

Gelbe Blumen

Eigentlich wollte ich ja für Mikage die kleinen gelben Blüten von Ende April noch einmal fotografieren, aber die sind inzwischen verblüht. Und dank des plötzlich wuchernden Unkrauts habe ich nicht mal einen anständigen Blick auf das Blattwerk werfen können. Dafür konnte ich – da das wuchernde Unkraut in den letzten Tagen angefangen hat gelb zu blühen – das Zeug endlich identifizieren: Es ist kriechender Hahnenfuß! (In den nächsten Tagen gibt es auch mal wieder einen Beitrag mit Gartenfotos, da ist der dann auch gut drauf zu sehen.)

Es gibt anscheinend Chemie dagegen, aber dazu werde ich mich wohl nicht überwinden können. Also werde ich mir weiterhin die Finger wund zupfen, versuchen jedes noch so kleines Wurzelchen zu finden, daran verzweifeln, dass das Zeug auch zwischen den hübschen Blumen und Sträuchern wuchert und überlegen, ob ein totaler Kahlschlag und eine fette Mulchschicht an manchen Stellen nicht die einfachste Lösung wäre. *seufz*

Oh, Bodendecker sollen auch dagegen helfen – deshalb haben die Vormieter wohl so viele gepflanzt. Blöderweise wuchert der Hahnenfuß auch zwischen den Bodendeckern und lässt sich da noch schwieriger entfernen als an den anderen Stellen der Beete …

Ameisen

Gestern Abend hat mein Mann auf einmal Ameisen im Flur entdeckt. Rund um die Wohnungstür und um die danebenliegende Fußmatte wuselten – seiner Schätzung nach – so um die vierzig Ameisen. Eine „Quelle“ für die Eindringlinge haben wir nicht finden können, zwar waren auch einige unter der Tür und auf der Schwelle, aber im Flur war nicht ein einziger Krabbler zu sehen. Somit könnten die Biester entweder aus der neben uns liegenden Wohnung kommen oder direkt durch die Wände. Die Wohnung nebenan wird seit einiger Zeit nur „gehütet“ und die Housesitterin war Freitag erst da – ich denke, dass ihr eine Ameisenkolonie aufgefallen wäre. Im Keller ist mir nichts aufgefallen und wenn die Biester durch die Wände kommen, dann könnte ich das nur herausfinden, wenn ich die Fußleisten und das Laminat abmontiere – und ob die Erfolgschancen da so groß sind …

Erst einmal gehen wir also kurzfristig vor: Mein Mann hat die Ameisen gestern eingesaugt und den Staubsaugerbeutel gleich entsorgt und ich habe den Flur großzügig mit Essig gewischt (das Laminat ist eh in keinem guten Zustand – immerhin habe ich mit dem puren Essig ein paar Vormieterflecken wegbekommen, die bislang jedem Reinigungsversuch getrotzt haben!). Danach wurden nur noch einzelne Ameisen gesichtet, die wir gleich entsorgt haben. Heute morgen hingegen wuselte es wohl wieder rund um die Tür – mein Mann war so nett und hat mich erst geweckt, nachdem er die Biester schon entfernt hatte – und seitdem suche ich halbstündlich den Boden, Fußleisten und Wände ab und zücke den Essig.

Wenn einer von euch noch eine Idee hat, wie man den Ameisen in der Wohnung katzenfreundlich zu Leibe rücken kann, dann bitte her damit! Inzwischen sind die Biester nämlich auch im Schlafzimmer aufgetaucht …

Oh, laut wikipedia hilft Backpulver nur, wenn Hirschhornsalz dabei ist und das könnte wiederum für die Katzen schädlich sein. Online habe ich zwar bislang nur Aussagen gefunden, die meinten, dass eine Katzen sowas nie fressen würde, aber die Leute haben anscheinend keinen Shandy (zu gierig, um vorsichtig zu sein) oder Baltimore (zu neugierig, um Gefahren zu erkennen) in der Wohnung.

Nachtrag: Anderen Informationen nach sollen stark riechende Kräuter wie Oregano und Majoran helfen – dann werde ich wohl heute Abend mal das Schlafzimmer und den Flur würzen. Ob wir dann von Pizza träumen werden?


Überraschungspäckchen

Vor einigen Tagen kam ein Überraschungspäckchen bei mir an, auf dessen Inhalt ein paar Leute neugierig waren. Hier also ein Foto zu dem Päckchen:


Viel leckere Schokolade, Chai-Tee und Marmelade. Und dabei lag noch ein langstieliger Löffeln, damit man die Marmelade auch aus dem hohen schmalen Glas bekommt – die Absenderin hat wirklich mitgedacht! :) Die Schachtel wird vermutlich demnächst einen festen Platz auf dem Wohnzimmertisch bekommen. Sie ist dekorativ und darin sollten Kopfhörer und andere kleine Dinge katzensicher genug verstaut sein.

Und da ich schon beim Thema "katzensicher" bin:



Freitag, 6. Mai 2011

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

"Internationaler Anti-Diät-Tag"

Heute ist wieder der Internationale Anti-Diät-Tag und wie im letzten Jahr, habe ich diesen Tag mit einer großen Tasse Heißer Schokolade begangen. Blöderweise kann ich davon genauso wenig Fotos liefern wie von dem Überraschungspaket, das vor einigen Tagen bei mir eintraf. Dabei will ich mich endlich an den (schokoladigen) Inhalt wagen und mir den Abend mit einer weißen Erdbeerschokolade versüßt.

Die Fotos liefere ich nach (wenn von der Schokolade dann noch ein paar Krümel da sein sollten), wenn wir neue Akkus für die Kamera besorgt haben. Momentan lade ich nämlich stundenlang und nach drei Fotos war es das schon wieder. Sehr lästig und frustrierend!


Bibliotheksbücher

Ansonsten habe ich in den letzten Tagen wieder ein paar Bibliotheksbücher gelesen. Mein Leserausch scheint einfach nicht enden zu wollen, dafür hat mich die Schreibunlust gepackt. Und so wenig Probleme ich normalerweise mit einem nicht so schönen Zustand von Bibliotheksbüchern habe (zum Glück kann man die dank der Folierung ja gründlich abwaschen, bevor man mit dem Lesen anfängt), so widerlich finde ich es, wenn die Bücher nach Zigarettenrauch riechen.

So auch meine aktuelle Lektüre, "Todesbräute" von Karen Rose, was dazu führt, dass ich regelmäßig eine Pause machen muss, weil meine Nase sich zuzieht und die Augen jucken auch beim Lesen. Da ich normalerweise keinen Heuschnupfen habe, bleibt nur das Buch als Auslöser. Wobei ich so eine extreme Reaktion eigentlich nur von den Besuchen bei meinen Eltern kenne, die beide Raucher sind. Zusätzlich habe ich ständig das Bedürfnis meine Hände waschen zu wollen, weil sie nach dem Anfassen des Buches so riechen. Blöderweise gefällt mir die Geschichte bislang so gut, dass ich den Roman auch nicht abbrechen will …


Shandy-Fotos

Shandy war so gnädig und hat sich vor ein paar Tagen doch mal von mir fotografieren lassen. Zwei Bilder davon sind sogar einigermaßen ansehnlich geworden. :)



Montag, 2. Mai 2011

Kerstin Herrnkind: Mein Mann der Mörder

Gleich zu Beginn: Ich will in den Titel immer ein Komma einbasteln, weil es in meinen Augen einfach dahingehört, aber Verlag (und Autorin?) haben das Buch ohne Komma im Titel auf den Markt gebracht – und damit muss ich wohl leben. ;) Statt einer eigenen Inhaltszusammenfassung gibt es hier den Klappentext, denn dann bekommt ihr eine Vorstellung davon, was ich von dem Roman erwartet hatte:
Von einem Tag auf den anderen zerbricht Xenia Rabes heile Welt: Ihr Mann Tobias hat ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Nun ist er auf der Flucht vor der Polizei.
Fassungslos fragt sich Xenia, warum sie von dem Doppelleben ihres Mannes nichts geahnt hat, und geht auf Spurensuche. Wer ist der Mann, den sie so überstürzt geheiratet hat? In Tobias’ Heimatdorf stößt sie auf sein furchtbares Familiengeheimnis. Ist dies der Schlüssel zu seiner Tat? Oder ist es in Wahrheit alles ganz anders?
Xenia fasst einen verhängnisvollen Entschluss …
Nach diesem Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet, in der eine Frau damit fertig werden muss, dass ihr Mann ein Mörder ist. Ich dachte, es ginge darum, wie sie zu verarbeiten versucht, dass der Mensch, den sie geliebt hat, zu einer solchen Tat fähig ist. Umso irritierender waren die Passagen des Romans, in denen man als Leser die Reaktion Xenia Rabes aus der Ich-Perspektive erlebt. Die Frau scheint sich weniger zu fragen, wie es sein konnte, dass sie das Doppelleben ihres Mannes nicht erkannt hatte, als dass sie herausfinden will, warum sie diesen Mann überhaupt geheiratet hat. Sie ist weniger verletzt als wütend, sie will diese Ehe und ihren Mann nur so schnell wie möglich abhaken und wieder zu einem "normalen" Leben zurückfinden.

Neben diesem Handlungsstrang bekommt der Leser auch noch die Perspektiven diverser anderer Personen mit, die – aufgrund des "Mein Mann ist ein Mörder"-Themas – Kontakt mit Xenia Rabe haben. Dabei beschreibt Kerstin Herrnkind sehr ausführlich den Alltag zweier Polizeireporter, die anfangs Xenia Rabe zu ihrem Mann befragen wollten, und so bekommt der Leser mit, mit welcher Skrupellosigkeit die beiden Männer an Fotos und Informationen kommen, wenn es um Verbrechen geht. Auch gibt es einen kleinen – und sehr zynischen – Einblick in die Arbeit der Polizei und Staatsanwaltschaft. Das alles ist gut und interessant geschrieben, aber ich war das halbe Buch über irritiert über das seltsame Verhalten der verschiedenen Charaktere und die kleinen Unstimmigkeiten in der Geschichte.

Wieso es zu diesen unstimmigen Szenen und Handlungen kommt, wird zwar am Ende von Kerstin Herrnkind aufgeklärt, doch das hat bei mir vor allem dazu geführt, dass ich die Grundidee der Autorin zwar anerkennen kann, mich persönlich davon aber verarscht gefühlt habe. Denn diese Wendung ganz am Ende der Geschichte wirft ein komplett neues Licht auf eine der Personen, die man den ganzen Roman hindurch begleitet hat. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass die Lösungshinweise sehr (für mich anscheinend zu) subtil eingebaut wurden, oder daran, dass ich einfach etwas anderes erwartet habe, aber das Ende hat mich richtig verärgert. Bei einem zweiten Lesen könnte ich vermutlich den geschickten Einbau von Hinweisen bewundern, aber so fühle ich mich von der Autorin gezielt "dumm gehalten".

Objektiv kann ich die gute Schreibweise, die interessanten Perspektiven und die nicht so ausgelutschte Idee würdigen, aber rein subjektiv habe ich das Gefühl, dass die Autorin gegen eine der Krimi-Grundregeln verstoßen hat, indem sie mich als Leser nicht "mitermitteln" ließ. Vermutlich würde ich – aufgrund des wirklich gut zu lesenden Stils und der interessanten Charaktere – nach diesem Debütroman auch ein weiteres Buch der Autorin lesen, aber wenn sie auch dann zu einem solchen Kniff greifen würde, um ihrer Handlung einen besonderen Dreh zu geben, dann hätte Kerstin Herrnkind mich als Leserin wohl verloren. Ich gehöre eben doch eher zu den Leuten, die von Krimi-Schriftstellern erwarten, dass sie sich – zumindest grob – an die Regeln des "Detection Club" (http://de.wikipedia.org/wiki/Detection_Club) halten, die gewährleisten sollen, dass sich der Autor dem Leser gegenüber fair verhält. Und ja, mir ist bewusst, dass diese Geschichte kein Detektiv-Roman ist … ;)

Sonntag, 1. Mai 2011

Mai-SuB

Nachdem ich Anfang April in einen "Buchrausch" geraten bin, habe ich auch den Rest des Monats nicht aufhören können zu lesen. So eine intensive Lesephase habe ich schon lange nicht mehr hinter mich gebracht - und komischerweise scheint es noch immer nicht zuende zu sein. So habe ich im April 19 Bücher und 12 Manga gelesen und zwei Hörbücher gehört. Bei den Hörbüchern macht es sich eindeutig bemerkbar, dass ich mit den neuen Kopfhören für meinen mp3-Player nicht so ganz glücklich bin. Ich verbringe deutlich weniger Zeit damit darüber zu hören und beschränke mich auf die Hörbücher, die ich auf CD vorliegen habe. Und da ich im April auch nicht so viele neue Bücher auf dem SuB begrüßen konnte, scheint ein "unter 100"-SuB für Ende Mai in greifbarer Nähe zu sein. Eine erfreuliche Aussicht!

A (2)
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (8)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (4)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (13)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (4)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (6)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Das Ikarus-Projekt 2 - Im Zwielicht
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (5)
Christoph Marzi: Lyra
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (4)
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (10)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Rob Thurman: Mondgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (1)
Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise

W (5)
Sarah Waters: Der Besucher
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)
-

107 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 02. Juni 2011 gelesen haben)