Mittwoch, 29. Juni 2011

Wunderschöner Logan



Das Foto habe ich vor ein paar Tagen aufgenommen. Inzwischen hat der schöne Kerl eine Fahrt zum Tierarzt hinter sich gebracht, weil er sich eine eitrige Ohrenentzündung zugezogen hat. Jetzt muss ich zweimal am Tag das Ohr reinigen und Freitag wird er wieder zum Arzt gefahren. Woher die Ohrenentzündung kommt, wissen wir (noch) nicht. Dafür sieht Logan den halben Tag aus, als ob ich ihn hätte ertränken wollen, weil die Reinungsflüssigkeit für die Ohren nur nach einem harten Kampf auch IM Ohr landet. Vorher verteilt sich das Zeug großzügig auf mir und dem Kater - allerdings muss ich dem wehrhaften Kerl zugute halten, dass ich bislang noch keine tiefen blutigen Kratzer von ihm verpasst bekommen habe!

Dienstag, 28. Juni 2011

[Graphic Novel] Jane Austen (und Nancy Butler): Sense and Sensibility

Nach "Pride and Prejudice" hat sich Nancy Butler für die Reihe "Marvel Classics" auch Jane Austens Roman "Sense and Sensibility" angenommen und die Geschichte für eine Comicumsetzung bearbeitet. Dabei wurde für diesen Band nicht wieder Hugo Petrus engagiert, dessen Charaktere in "Pride and Prejudice" (trotz des im Vorwort angekündigten Authentizität-Anspruchs von Zeichner und Autorin) eher an amerikanische Superhelden-Comics erinnerten und weniger zu einer Jane-Austen-Handlung passten. Stattdessen kommt bei "Sense und Sensibility" Sonny Liew zum Einsatz, dessen Darstellungen deutlich reduzierter und weniger "realistisch" sind als die von Hugo Petrus.

Ich muss gestehen, dass der Zeichenstil mir in diesem Band wesentlich besser gefällt, da es Sonny Liew meiner Ansicht nach schon auf den ersten Seiten gelingt, die typischen Charaktermerkmale auszuarbeiten. Allein schon der Anblick von Fanny Dashwood (Schwägerin von Elinor, Marianne und Margaret) bringt mich zum Schmunzeln. Ihre spitze Nase ist schon beim Einzug in das Haus hochnäsig erhoben, ihr Kinn wird auf den nächsten Panels so überdeutlich dargestellt, dass man den verkniffenen und missbilligenden Zug um den Mund gar nicht übersehen kann. Gerade mal zwei Blicke benötigt es und schon ist man über ihre Person im Bilde!

Die Dashwoods müssen ihr Heim verlassen ...

Ihr Mann John wird hingegen angemessen nachgiebig und weich gezeichnet, Marianne sticht mit ihrem lebhaften Gesicht und den recht großen Gesten heraus, ihre Mutter wirkt eher zerbrechlich und kummervoll (aber immer bereit, auf die emotionalen Ausbrüche ihrer Tochter einzugehen), während Elinor wunderbar zurückhaltend und mit dementsprechend feinen Bewegungen dargestellt wird. Gewöhnungsbedürftig könnten für einige Leser die etwas überspitzten Darstellungen sein, die der Zeichner verwendet, wenn es darum geht, eine Entwicklung oder rasantere bzw. amüsantere Ereignisse zusammenzufassen, mir persönlich erschien diese Präsentation sehr passend zum Gesamtwerk. Der einzige Kritikpunkt wäre vielleicht, dass die Figuren – vor allem Elinor und ihr Edward – manchmal wesentlich älter wirken, als sie sind.

London: Sorgen um Marianne

Da in dieser Graphic Novel – aufgrund des Umfangs von gerade mal 120 Seiten – die Geschichte nur sehr gekürzt wiedergegeben werden kann, sind wieder deutliche Einschnitte in der Handlung zu spüren. Aber hier finde ich, dass Nancy Butler diese Kürzungen recht geschickt vorgenommen hat. Die von ihr ausgewählten Szenen setzen die Charaktere ins rechte Licht, geben einen guten Überblick über die jeweiligen Probleme der Figuren und die Gesamtstimmung des Romans bleibt auf jeden Fall erhalten. Die Autorin bemüht sich aufzuzeigen, wie schwer das Leben für die Dashwood-Schwestern und ihre Mutter nach dem Tod des Vaters ist und wie viel Haltung es erfordert, mit dem lieblosen Benehmen des Bruders umzugehen. Und dann gibt es natürlich noch die verschiedenen Indiskretionen von Mrs. Jennings und das Gefühlwirrwarr zwischen Elinor und Edward und Marianne und Willoughby. Da in "Sense und Sensibility" viele Entwicklungen in Briefen erzählt werden, musste Nancy Butler für die Graphic Novel eine neue Erzählweise finden, was sie aber in meinen Augen gut gelöst hat. Somit ist für mich "Sense and Sensibility" sowohl inhaltlich gelungen als auch optisch ansprechend, wenngleich ich zugeben muss, dass der Zeichenstil für einige Betrachter wohl etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Montag, 27. Juni 2011

David Schumann: The Tokyo Diaries – Ein erster Eindruck

Ich muss zugeben, dass das hier wirklich nur ein erster Eindruck wird, denn ich bin erst auf Seite 57. Das heißt, von den zwei Jahren, die der Autor in Japan gelebt hat, habe ich bislang gerade mal zwei Monate "miterleben" dürfen. Aber ausnahmsweise muss dieser Beitrag mal sein, dann es gibt da ein paar Gedanken, die ich loswerden möchte.

Vor diesem Buch hatte ich noch nie was von David Schuman gehört, ich habe den Titel einfach nur aufgrund des Klappentextes interessant gefunden. Ein Japanologie-Student in Tokyo, anfangs überwältigt von der fremden Kultur, wird erfolgreiches Punk-Model in Japan. Soweit klang das gut. Der letzte Hinweis hat zwar dafür gesorgt, dass ich einen ungewöhnlichen Menschen erwartet hatte, aber ansonsten erhoffte ich mir mehr oder weniger amüsante und informative Erlebnisse und Berichte über das Leben als Ausländer/Student in Japan.

Aber schon auf den ersten Seiten hatte ich ein Problem mit dem Autor: Er jammert über seine Flugprobleme und die Regenzeit in Japan. Außerdem geht es um seine Alkoholabstürze, sein Problem, eine willige Frau zu finden (okay, er scheint auch die Gespräche, die Anwesenheit, die Freundschaft zu vermissen, aber in erster Linie klingt der Bedarf nach einer Bettgefährtin durch), Saufgelage, seine Ansichten über seine Gastfamilie, Alkohol und sehr viel über Musik. Letzteres hatte ich übrigens weder erwartet, noch kann ich viel mit seinen Gedanken zu dem Thema anfangen.

Ich will nicht nur schimpfen, der Kerl ist kein Faulpelz, studiert intensiv, hält eifrig die Augen nach Jobs offen und versucht, engeren Kontakt zu Japanern zu bekommen – und es gibt immer wieder interessante Beobachtungen zum Leben in Tokyo. Aber momentan kann ich mit dem Autor, seiner Lebensweise und seiner (Umgangs-)Sprache recht wenig anfangen. Und das liegt nicht nur daran, dass ich keinen Bedarf an abendlichen Alkoholexzessen habe und auch sonst ein anderes Leben führe  … ;)

Samstag, 25. Juni 2011

Baltimore in der Höhle

Normalerweise wird die Kratzbaumhöhle so gut wie nie benutzt, um so netter war es für mich, dass ich Baltimore darin erwischen konnte:





Freitag, 24. Juni 2011

SuB-Zuwachs im Juni

Nachdem ich im Mai keins meiner wunderbaren Buchpakete bekommen habe, hatte ich schon Angst, dass auch der Juni ohne ein Paket verstreichen würde. Immerhin habe ich auf diese Weise den SuB mal auf die magische "99" bekommen und so Vorfreude auf einen übersichtlicheren SuB-Stand am nächsten Monatsanfang entwickelt! Doch meine vage Hoffnung, dass ich zweistellig in den Juli starten würde, machte mir das heutige Klingeln des Paketboten zunichte. Sagte ich schon mal, dass ich es liebe, wenn ich Buchpakete bekomme?

Der erste Blick ins Paket (den Comic-Art-Band hat sich schon  mein Mann geschnappt):


Meine Neuzugänge muss ich heute mit mehr als einem Foto präsentieren (das war im April aber auch ein seltsam kurzer Blogbeitrag zu dem Thema):


1. David Chandler: Ancient Blades - Die Metropole der Diebe
Davon hatte ich eine Leseprobe gelesen, die mich neugierig gemacht hatte.

2. Susanne Mittag: Melina und die vergessene Magie
Das Buch hatte ich als erstes bei der Katze mit Buch gesehen und war schrecklich neugierig darauf geworden ... 

3. Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch
Nach Band 1 und 2 der Chroniken der Weltensucher muss ich natürlich auch den aktuellen Teil davon lesen!

4. Colin Cotterill: Briefe an einen Blinden (Dr. Siri 4)
Ich liebe die "Dr. Siri"-Romane! Diesen Band werde ich mir für einen Tag aufheben, an dem ich mal wieder richtig lachen mag.

5. Sharon Ashwood: Seelenkuss
Nach "Hexenlicht" und "Vampirdämmerung" der dritte Teil in Sharon Ashwoods Urban-Fantasy-Welt.


6. Jim C. Hines: Die fiese Meerjungfrau
7. Jim C. Hines: Rotkäppchens Rache
Da mir der erste Teil, "Drei Engel für Armand", so gut gefallen hatte, musste ich doch die beiden anderen "märchenhaften" Bücher von dem Autor auch noch haben.

8. Yasmine Galenorn: Hexenzorn
Ich mag die Reihe einfach ...

9. Chris Marten: Hydra
Zur Abwechslung mal wieder eine Geschichte mit einem Serienmörder.

David Schumann: The Toyko Diaries - Einblicke in ein unbekanntes Japan
An Büchern über Japan kann ich nur selten vorbeigehen. (Als Sachbuch landet es nicht auf der SuB-Liste.)

Und weil ich auch ein Mangaleser bin (und so gern neue Reihen anteste), gab es auch da wieder ein bisschen Nachschub:


Insgesamt bedeutet diese Lieferung, dass ich für mein persönliches Vorhaben bis zum 5. August 2011 neun Bücher gelesen haben muss. Das ist doch gut machbar. :)

Mittwoch, 22. Juni 2011

Büchersendung: Mal wieder ein Postaufreger!

Gestern Abend hatte ich ganz überraschend eine Büchersendung im Briefkasten. So schön es ist, wenn ohne Vorwarnung ein Buch bei mir eintrudelt, so entsetzt war ich, als ich den Zustand des Umschlages sah.

Das Ganze sah nämlich so aus (und nein, weder ich noch mein Mann haben das Buch weiter herausgezogen, um den Zustand zu übertreiben):



Bei genauerer Betrachtung war zu sehen, dass weder die Löcher für die Musterklammern ausgerissen sind, noch die Musterklammern irgendwie geöffnet wurden.






Inzwischen denke ich - da der Versand auch recht lange gedauert hat -, dass die Büchersendung von der Post kontrolliert wurde. Und nachdem feststand, dass es sich dabei wirklich um eine Büchersendung handelt, hat irgendein Trottel vergessen, den Umschlag wieder zu schließen. Trotzdem ist es verflixt ärgerlich, wenn eine Sendung in diesem Zustand ankommt!

Zum Glück ist das Buch trotz dieser Umstände immer noch makellos! Und ich habe inzwischen auch schon die ersten Kapitel verschlungen ... :D

Dienstag, 21. Juni 2011

Katzen-Schnappschüsse

Da ich in den letzten Tagen wieder ein paar Schnappschüsse von den Katzen machen konnte, gibt es hier in den nächsten Tagen ein paar Bilder. Erst einmal die, die nicht so toll sind, die ich aber auch nicht einfach in den Papierkorb verschieben will. Achja, Shandy hat sich natürlich mal wieder nicht ablichten lassen ...







Montag, 20. Juni 2011

99

Jahrelang hatte ich einen recht kleinen SuB. Gerade mal zehn Bücher oder so, nichts, was ich nicht innerhalb einer Woche hätte lesen können. Aber Anfang 2008 zogen schlagartig immer mehr Bücher bei mir ein und als ich irgendwann anfing die ungelesenen Titel aufzulisten, musste ich feststellen, dass mein SuB sich explosionsartig auf eine dreistellige Zahl vermehrt hatte. So schön es ist, wenn man so viele Bücher zur Auswahl hat, so war die Qual der Wahl manchmal erstaunlich groß. Immer wieder gab es seitdem Phasen, in denen ich lieber zu etwas vertrautem gegriffen habe, statt mich für einen SuB-Titel zu entscheiden.

Außerdem leidet der SuB darunter, dass ich manche Genre nur schubweise lese - und natürlich kracht der SuB gerade dann unter der Masse an historischen Krimis oder seichten Liebesromanen zusammen, wenn ich genau auf diese Themen gerade so gar keine Lust habe. ;)

Doch gerade eben habe ich meine Liste bearbeitet und zum ersten Mal seit 2008 eine zweistellig Zahl bei der Anzahl hinschreiben können!


Auch wenn die nächste Bücherlieferung gar nicht mehr so weit weg sein kann, ist es ein tolles Gefühl endlich mal die Dreistelligkeit hinter sich lassen zu können. Wer weiß, vielleicht beginne ich ja sogar den Juli mit einem zweistelligen SuB-Stand ... ;)

Jetzt fehlt es nur noch, dass ich es auch noch schaffe mehr der gelesenen Bücher für den Blog zu besprechen. *dumdidum*

Sonntag, 12. Juni 2011

Agatha Christie: The Secret of Chimneys

Nachdem meine eigenen Christie-Bücher weiterhin in Umzugskartons schlummern, stille ich meine Lust auf die Autorin eben mit englischen Titeln aus der Bibliothek. Nur blöd, dass ich mit diesem Band nicht noch einen Monat warten wollte, sonst hätte ich mein Buch für die English-Challenge auch schon bei der Hand gehabt. "Die Memoiren des Grafen" gehört zu den Geschichten von Agatha Christie, die ich immer mal wieder in die Hand nehme, weil ich sie so unterhaltsam finde. Auch wenn die Handlung von so vielen Zufällen geprägt ist, dass ich das einem anderen Krimiautor nicht verzeihen würde, mag ich die Geschichte und die Charaktere so sehr, dass ich die Schwachpunkte hier locker verzeihen kann.

"The Secret of Chimneys" beginnt in Afrika, wo Anthony Cade auf seinen alten Freund Jimmy McGrath trifft. Während Anthony sein Leben als Reiseführer fristet, ist Jimmy gerade auf dem Weg ins Landesinnere, da er dort auf die Suche nach Gold gehen wird. Diese Goldsuche ist ihm so wichtig, dass er seinen Freund bittet, doch eine Aufgabe für ihn zu übernehmen. Denn der verstorbene Graf Stylptitch, herzoslowakischer Adliger und berühmter Diplomat, hatte Jimmy seine Memoiren zukommen lassen – und wenn dieser sie bis zu einem bestimmten Tag persönlich bei einem Londoner Verlagshaus abgibt, dann bekommt er dafür 1000 Pfund. Gegen ein Viertel der versprochenen Summer macht sich Anthony auf den Weg, im Gepäck nicht nur die Autobiografie des Diplomaten, sondern auch Liebesbriefe einer verheirateten Frau, die ihm ebenfalls von Jimmy anvertraut wurden.

In London hingegen warten mehrere Gruppierungen darauf, dass Jimmy McGrath mit den Memoiren des Grafen eintrifft. Sowohl die herzoslowakische Regierung als auch ihre politischen Gegner sowie die britische Regierung (die mit Herzoslowakien gerade sehr empfindliche Verhandlungen führt) und ebenso eine französische Verbrecherbande wollen in den Besitz dieser Seiten kommen. Während Anthony mit den diversen Angeboten und Diebstahlsversuchen fertig werden muss, versucht er nebenbei, Virginia Revel ausfindig zu machen – die Dame, mit deren Namen die verhängnisvollen Liebesbriefe unterschrieben wurden, die ihm von Jimmy ausgehändigt wurden.

Virginia hingegen bereitet sich auf ein Wochenende auf Chimneys vor, zu dem sie von Lord Caterham und seiner Tochter Eileen (genannt Bundle) geladen wurde. Sie soll ein bisschen Leben in die Wochenendgesellschaft bringen, die vor allem aus herzoslowakischen Adligen, britischen Diplomaten und Finanzmännern bestehen wird. Denn Chimneys wird schon seit Jahrzehnten als inoffizieller Treffpunkt für die Mächtigen und Reihen in Großbritannien genutzt – sehr zum Leidwesen von Lord Caterham, der im Gegensatz zu seinem verstorbenen Bruder so gar nichts mit Politik am Hut hat. Als dann noch ein Mord auf Chimneys geschieht, gerät auch Anthony in Verdacht …

Ich fürchte, ich kenne das Buch einfach zu gut, um eine objektive Meinung dazu zu schreiben. Ich mag Anthony, ich mag Virginia und ich mag den widerwilligen Gastgeber Lord Caterham und seine Tochter (die man übrigens in "The Seven Dials Mystery" – die einzige Geschichte, bei der ich ständig den deutschen Namen vergesse – wiedersieht). Jedes Mal wieder verfolge ich mit Vergnügen, wie Anthony versucht, seinen Namen reinzuwaschen, Virginia zu helfen und mehr über die verschiedenen Rätsel herauszufinden. Da ist es mir dann auch egal, dass ich recht schnell weiß, wer von den verschiedenen Figuren nicht der ist, der er zu sein vorgibt – und warum sich der Diener des Ermordeten so ungewöhnlich verhält. Ach, verflixt, lest die Geschichte doch einfach selbst - gern auch auf Englisch, denn das klappt prima - und bildet euch eine eigene Meinung! ;)

Neben der Lust auf eine Agatha-Christie-Geschichte trieb mich auch die Neugier auf eventuelle Unterschiede zur Übersetzung an – und ehrlich gesagt, mir sind kaum Sachen ins Auge gesprungen! Wie bei "The Man in the Brown Suit" hatte ich nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Szene nicht kenne, allerdings sind mir diverse Redewendungen aufgefallen, die – meinem Empfinden nach – nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Das ändert nicht viel an der Qualität der Geschichte, lässt aber die Charaktere hier und da lässiger wirken als in "Die Memoiren des Grafen". Ich denke, ich werde mir noch mal ein paar weitere englische Ausgaben besorgen, wenn ich endlich meine Bücher auspacken kann – und dann vergleiche ich detaillierter.

Samstag, 11. Juni 2011

John Green: Margos Spuren

Bei diesem Roman von John Green mache ich es mir mal einfach und zitiere die Inhaltsangabe des Verlags:
"Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, wilde Margo verliebt, und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie – niemand wirkte urplötzlich so unnahbar. Und so ist es geblieben. Der schüchterne Quentin kann die beliebte, von Gerüchten umrankte Margo nur aus der Ferne bewundern. Bis sie plötzlich vor seinem Fenster steht und ihn um Hilfe bittet: Für eine Nacht wirft Quentin alle Ängste über Bord und wird Teil des Margo-Universums. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Um sie wiederzufinden, muss Quentin sein Leben auf den Kopf stellen. Und er muss sich fragen, ob er sie je wirklich gekannt hat."

Beim Lesen dieser Inhaltsangabe habe ich mich übrigens gefragt, warum Margo auf einmal in der Nacht vor Quentins Fenster steht – doch das wird im Buch schnell geklärt: Quentin und Margo kennen sich seit ihrer Kleinkinderzeit und wohnen schon ebenso lange nebeneinander. Mit gerade mal neun Jahren haben die beiden beim Spielen sogar einen toten Mann gefunden – und ihre Reaktion darauf war schon damals typisch für ihren jeweiligen Charakter. Während Margo von der Leiche fasziniert war, den Fundort nicht verlassen wollte und am nächsten Tag vor Quentin stand und mit ihm zusammen herausfinden wollte, was mit dem Mann geschehen war, wollte Quentin nur nach Hause zu seinen Eltern, damit sie sich um alles kümmern, und die Angelegenheit dann vergessen. Kurz darauf begann für beide die Highschool und damit endete auch schon ihre Kindheitsfreundschaft.

Während Margo schnell einen Platz unter den tonangebenden Schülern fand, freundete sich Quentin – trotz seiner Unmusikalität – mit den uncoolen Mitgliedern des Schulorchester an. Ihm gefällt sein kleines, vorhersehbares Leben, er mag es, wenn jeder Tag gleich verläuft und wenn er sich nicht mit großen Überraschungen auseinandersetzen muss. So ist ihm auch bewusst, dass ein Mädchen wie Margo niemals mit einem Jungen wie ihm zusammensein würde – und doch kann er nicht aufhören, sie aus der Ferne zu bewundern und bei jeder Gelegenheit zu beobachten. So lässt er sich von ihr auch leicht dazu überreden, ihr eine Nacht lang zur Seite zu stehen.

Obwohl er darauf besteht, dass sie auf gar keinen Fall etwas Kriminelles machen dürfen, entwickelt diese Nacht eine ganz eigene Dynamik, und so zieht Quentin zusammen mit der unbändigen Margo ihren Zwölf-Punkte-Racheplan durch. Diese Nacht schafft eine ganze neue Verbindung zwischen den beiden – zumindest kommt es Quentin so vor. Umso betroffener ist er, als Margo am nächsten Morgen verschwunden ist – und schnell wird klar, dass das nicht einer ihre üblichen "Ausbrüche aus dem Alltag" ist. Gemeinsam mit seinen Freunden Ben und Radar (benannt nach dem Charakter aus der Serie "MASH") macht sich Quentin auf die Suche nach Margo und stellt schnell fest, dass er sein in all den Jahren aufgebautes Bild von dem Mädchen deutlich auf den Kopf stellen muss …

Abgesehen vom Ende hat mir das Buch sehr gut gefallen. Obwohl mir Quentin etwas zu brav, Margo etwas zu "unglaublich", Ben etwas zu pubertierend und Radar etwas zu genial war ;) , mochte ich die Charaktere. Ich habe mit Quentin mitgelitten, der sich sicher war, dass Margo nicht mehr am Leben sein würde, wenn er sie findet. Ich konnte Margos Freiheitsdrang zwar nicht nachvollziehen, aber ihre Faszination an ihren verrückten Plänen, ihre Neugierde auf das, was hinter den Fassaden ist, und ihren Frust darüber, wie sich ihr Leben entwickelt. Wie schon bei den anderen beiden Geschichten von John Green ("Eine wie Alaska" und "Tage wie diese") gefällt mir seine Darstellung von Freundschaft. Obwohl Quentin vollkommen überzogene Forderungen an seine Freunde Ben und Radar stellt, sind die beiden für ihn da. Ben ist zwar zwischenzeitlich etwas genervt von der Margo-Besessenheit seines Freundes, während Radar vorsichtig versucht, ihm klarzumachen, dass Quentin die Menschen in seiner Umgebung doch sehr schablonenhaft wahrnimmt, aber trotzdem machen sie sich eine Menge Gedanken darüber, wie sie ihm bei der Suche nach dem Mädchen helfen können.

So ist die Botschaft, die der Autor in diesem Buch verbreitet, unübersehbar, aber trotzdem habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Ich konnte sogar locker über die Highschool-Party-Saufszenen hinwegsehen. Aber mit dem Ende von "Margos Spuren" bin ich nicht ganz so glücklich. Auf den letzten Seiten gibt es ein regelrechtes Rennen gegen die Zeit, voller amüsant-skurriler Szenen (auch wenn ein paar etwas fäkalhumorig waren) und dann verpuffte für mich die Spannung, die sich aufgebaut hatte, und ich war von der Auflösung des Ganzen enttäuscht. Ich hatte kein Happy-End erwartet und auch nicht die schlimmste Möglichkeit angenommen, aber ich hatte mir von John Green einen Schluss erhofft, der mehr Biss hat und weniger dümpelig wirkt. So habe ich das Buch zwar mit dem Gefühl beendet, dass ich ein paar witzige, nachdenkliche und schöne Stunden beim Lesen verbracht habe, aber das Ende wird wohl dafür sorgen, dass ich für einen Reread eher einen andere Geschichte heranziehen würde …

Freitag, 10. Juni 2011

Eigentlich ...

... wollte ich heute heute Vormittag in der Bibliothek nur die gelesenen Bücher abgeben - und natürlich die beiden Vormerkungen mitnehmen. Denn eigentlich habe ich ja auch noch ein Bibliotheksbuch ("Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß") hier liegen. Wobei ich bei "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" noch auf die zweite Graphic Novel warte, damit ich die letzte Hälfte des Buches auch lesen kann. Ich will mir nämlich bei dem Comic nicht das Gefühl des "Neuentdeckens" nehmen. Denn obwohl das Buch wunderschön ist, so sagt mir die Graphic Novel doch noch mehr zu (und darüber gibt es bestimmt irgendwann noch eine Rezension, bei der ich die beiden Ausgaben vergleiche).

Ich habe also meine Bücher abgegeben, bin zum Regal mit den Vormerkungen gegangen und habe mir "Naokos Lächeln" (das wurde mir als Murakami-Einsteiger-Leküre empfohlen, nachdem mir  "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" so gut gefallen hatte) und das Hörbuch "Das Leben kleben" (darüber bin ich bei Nina (Libromanie) und über sie dann über die Rezension der Klappentexterin gestolpert) rausgefischt. Und damit hätte ich eigentlich genügend Bibliothekstitel ausgeliehen gehabt. Vor allem, wenn ich dann noch die Stapel mit geliehenen Büchern (und DVDs) sehe und einen kleinen Blick in mein "SuB"-Regal werfe ...

Aber zur Selbstverbuchung der Bibliothek muss man von dem Vormerkregal aus an den Krimis vorbeigehen ... und dann fiel mein Blick ganz zufällig auf Romane von Karen Rose (von der habe ich gerade "Todesbräute", "Todesschrei" und "Todesspiele" - ja, in der Reihenfolge - gelesen und mich dabei gut unterhalten gefühlt). Und nachdem ich gesehen hatte, dass von der Autorin gerade mehrere Bücher zur Verfügung standen, sind "Eiskalt ist die Zärtlichkeit", "Des Todes liebste Beute" und "Der Rache süßer Klang" einfach so auf meinen Arm gehüpft. Die Titel finde ich übrigens grausig, aber ich bin neugierig, wie mir die Geschichten gefallen.

Dann steht die Selbstverbuchung auch noch direkt neben dem Regal mit den Kinder- und Jugendbüchern, die gerade besonders angepriesen werden. Und wenn man - so wie ich heute - darauf wartet, dass der Kunde vor einem endlich all seine Sachen eingepackt hat, dann kann es passieren, dass man ganz automatisch und ohne es selber zu merken ins Regal langt. So wandern Titel dann wie "Sieben Magier" auch noch auf den Ausleihstapel, nur weil der Klappentext so nett klingt.



Und eigentlich ist das alles nur passiert, weil ich schon viel zu lange meine Lust auf neue Bücher unterdrücken muss! Nur gut, dass ein langes Wochenende vor der Tür steht ... ;)

Donnerstag, 9. Juni 2011

Kommentarprobleme?

JED hat mich gerade eben darauf aufmerksam gemacht, dass sie in den letzten Tagen bei mir nicht kommentieren konnte. Geht das noch anderen Leuten so? Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann versucht bitte zu diesem Post einen Kommentar abzugeben - und wenn das nicht geht, dann schreibt mir doch eine Mail (Mailadresse steht im Profil).

Ich persönlich habe in den letzten Tagen auf keinem Blog (egal ob Blogger oder anderer Anbieter) Probleme gehabt. Gerade deshalb würde ich gern wissen, ob es an meinem Blog oder an JEDs Account liegt, dass sie nicht kommentieren kann.

Montag, 6. Juni 2011

Agatha Christie: The Man in the Brown Suit

Nachdem ich immer wieder in Texten über die Autorin über die Aussage gestolpert bin, dass Agatha Christies Romane in der deutschen Umsetzung deutlich gekürzt oder verändert wurden, wollte ich mir ein paar Titel der Autorin mal bewusst im Original angucken, um mir ein eigenes Bild davon zu machen. Außerdem passt "The Man in the Brown Suit" so schön zur English-Challenge und bietet mir die Gelegenheit mal etwas anderes als einen Dresden-Files-Roman dafür zu besprechen.

"Der Mann im braunen Anzug" ist wohl einer der unbekannteren Romane von Agatha Christie und gehört zu meinen Lieblingsbüchern der Autorin. Hier bekommt der Leser keine Miss-Marple- oder Hercule Poirot-Geschichte präsentiert, denn die Ereignisse drehen sich um die Abenteuer von Anne Beddingfeld. Anne ist die Tochter eines Gelehrten, der sich so sehr für seine anthropologischen Studien interessiert, dass er alles andere darüber vergessen kann. Während Anne ihm den Haushalt führt und gerade so mit dem kargen Einkommen des Vaters über die Runden kommt, bestehen die Höhepunkte ihres Lebens aus dem Lesen von Romanen aus der Leihbücherei und dem wöchentlichen Kinobesuch, wo sie die Episoden rund um die Abenteurerin Pamela genießt. So wundert es einen nicht, dass Anne nach dem Tod ihres Vaters sein Ableben zwar bedauert, darin aber auch die Chance sieht endlich ein aufregendes und abwechslungsreicheres Leben zu führen.

Zum Glück wird sie von einem Geschäftspartner ihres verstorbenen Vaters nach London eingeladen. Dort, so hofft Anne, wird sie eine Anstellung finden, die ihren Hunger nach Aufregung und Romantik befriedigt. Doch so einfach ist es nicht eine Beschäftigung zu finden, die Annes Ansprüchen entspricht - und so stürzt sich die junge Frau lieber auf einen rätselhaften Unfall, den sie in der U-Bahn beobachtet. Bei diesem Unfall stürzte ein - nach Mottenkugeln riechender - Mann unter seltsamen Umständen von der Plattform der Bahn und kommt dabei ums Leben. Ein geheimnisvoller Zettel, dem ebenfalls der Geruch von Mottenkugeln anhaftet, und ein Mord in einem leerstehenden Haus führen Anne auf die Spur eines Verbrecherrings, der vor allem während des Ersten Weltkriegs (die Geschichte wurde von Agatha Christie 1926 veröffentlicht) aktiv war. Und bei all diesen rätselhaften und bedrohlichen Vorfällen scheint ein Mann in einem braunen Anzug involviert zu sein. Ein Mann, der nicht nur Annes kriminalistisches Interesse weckt ...

Erzählt werden die Ereignisse in erster Linie aus Annes Sicht, aber auch Tagebucheinträge von Sir Eustace Pedler werden in die Geschichte eingeflochten. Dieser schon etwas ältere Herr ist nicht nur der Besitzer des leerstehenden Hauses, in dem der Mord passierte, sondern er wird auch von der britischen Regierung gebeten ein politisch wichtiges und überaus geheimes Dokument nach Südafrika mitzunehmen. So spielt ein guter Teil der Handlung auf einem Schiff und später in Südafrika, wobei sich der Kreis der handelnden Personen auf einen recht engen Rahmen beschränkt, nämlich Sir Eustace Pedler und seine Angestellten, Anne Beddingfeld, eine wohlhabende Weltenbummlerin, einen attraktiven schweigsamen Mann, der für den Geheimdienst arbeitet, und einen nicht sehr sympathischen Missionar.

Trotz dieses kleinen Kreises gelingt es Agatha Christie ganz wunderbar eine Atmosphäre zu schaffen, die einer Spionagegeschichte und einer Handlung rund um eine Verbrecherbande gerecht wird. Doch vor in erster Linie mag ich die verschiedenen Charaktere, allen voran Anne und Sir Eustace Pedler, denen die Autorin jeweils eine ganz eigene Stimme verleiht. Während Anne ihr Abenteuer in vollen Zügen genießt und nur hier und da bei ihr der Gedanke aufkommt, dass sie sich doch recht blauäugig in so manche Gefahr begibt, scheint der alte Herr nichts und niemanden ernst zu nehmen und trotzdem nie so ganz zufrieden mit dem Benehmen seiner Mitmenschen zu sein. So fragt er zum Beispiel ganz am Anfang der Geschichte den Beamten, der ihn als Kurier nach Südafrika anheuern soll, warum man dafür nicht einfach die britische Post bemühen würde. Eine Briefmarke wäre doch deutlich weniger umständlich zu finden, als eine vertrauenswürdige Person, die den langen Weg nach Afrika auf sich nimmt ...

Zwei Absätze finde ich dabei recht typisch für den Erzählstil dieser Geschichte:

"It reminded me forcibly of Episode III in "The Perils of Pamela". How often had I not sat in the sixpenny seats, eating a twopenny bar of milk chocolate, and yearning for similar things to happen to me! Well, they had happened with a vegeance. And somehow it was not nearly so amusing as I had imagined. It's all very well on the screen - you have the comfortable knowlege that there's bound to be an Episode IV. But in real life there was absolutely no guarantee that Anna the Adventuress might not terminate abruptly at the end of any Episode." (Anne Beddingfeld, S. 118)

"I am inclined to abandon my Reminiscences. Instead, I shall write a short article entitled "Sectretaries I have had". As regards secretaries, I seem to have fallen under a blight. At one minute I have no secretaries, at another I have too many. [...] Yes, "Secretaries I have had". No.1, a murder fleeing from justice. No.2, a secret drinker who carries on disreputable intrigues in Italy. No.3, a beautiful girl who possesses the useful faculty of being in two places at once. No.4, Miss Pettigrew, who I have no doubt, is really a particularly dangerous crook in disguise!" (Sir Eustace Pedler, S. 142)

"The Man in the Brown Suit" ist ein wunderbar unterhaltsamer Kriminalroman, der vielleicht nicht zu Agatha Christie kompliziertesten oder spritzigsten Geschichten gehört, der mir persönlich aber immer wieder sehr gut gefällt. Ich mag die romantische und abenteuerlustige Anne und bewundere ihre Courage, auch wenn ich nicht so recht nachvollziehen kann, warum sie sich von dem Mann im braunen Anzug so angezogen fühlt. Nun, das könnte aber auch daran liegen, dass er gut aussieht, unhöflich ist und seinen Beschützerinstinkt nicht immer unterdrücken kann ...Wer mal einen Roman der Autorin ausprobieren will, der nichts mit Miss Marple oder Hercule Poirot zu tun hat, der könnte eindeutig eine schlechtere Wahl treffen. ;) Achja, großer Unterschiede zu meiner deutschen Ausgabe habe ich nicht feststellen können, abgesehen davon, dass mir zwei kleine Szenen unvertraut vorgekommen sind. Allerdings habe ich "Der Mann im braunen Anzug" beim Lesen auch nicht bei der Hand gehabt und konnte so keinen direkten Vergleich anstellen. Oh, und zu meiner eigenen Überraschung (bei Kriminalromanen habe ich einfach immer Angst, dass ich nicht genug Feinheiten mitbekommen würde) lässt sich die Geschichte auch ganz wunderbar im Original lesen.

Sonntag, 5. Juni 2011

Dies und Das (7): Feiertagsbeschäftigung, Award und Logan

Feiertagsbeschäftigung:

Schon lange drücke ich mich vor dem nächsten Renovierungsschritt, aber in den letzten Tagen habe ich mich endlich mal aufgerafft und die erste von unseren sechs Zimmertüren in Angriff genommen. Ausnahmsweise war ich deshalb mal ganz zufrieden, als der Wetterbericht noch einige Tage Trockenheit ankündigte, denn die Türen kann ich nur auf dem Balkon bearbeiten. Immerhin hatte ich dabei einen schönen Blick auf den – viel zu trockenen – Garten.



Also haben mein Mann und ich am Donnerstag einen erneuten Versuch gestartet, die Schlafzimmertür aus den Angeln zu heben – und dank Brecheisen waren wir sogar erfolgreich! Kurz darauf lag die Tür auf zwei Böcken auf dem Balkon und ich habe den Vormittag damit verbracht, die Folie zu entfernen, die in den 80er-Jahren "liebevoll" aufgebracht wurde. Die Flächen waren schnell freigelegt, aber an den Seiten durfte ich mich zentimeterweise vorarbeiten und eine Tackerklammer nach der anderen rauszupfen. Zum Glück hatte uns ja unser Vermieter die Erlaubnis zum Entfernen der Folie gegeben, denn leider hat sich dabei auch herausgestellt, dass die Tür an den Seiten eingeschnitten wurde, um die Folie zu befestigen. Das kann ich leider nicht ausbügeln, denn zum Ausspachteln ist der Einschnitt auf jeden Fall zu tief. Bei dem Materialverbrauch könnte ich gleich neue Türen kaufen – und das sehe ich bei einer Mietwohnung nicht ein.



Donnerstagnachmittag konnte ich dann die erste Farbschicht auf eine Seite der Tür auftragen – und prompt kippte mir dabei die Dose um. Unfassbar, sowas ist mir in den letzten zwanzig Jahren noch nie passiert! Und so brauchte die Seite aufgrund der Farbdicke etwas länger, um zu trocknen. Freitag durfte ich die Seite dann noch einmal anschleifen und dann ging es mit dem Streichen weiter. Zwischen den einzelnen Anstrichen habe ich der Tür ausgiebig Trocknungszeit gegönnt und nebenbei nicht nur den lästigen Haushalt gemacht, sondern auch meine Nase in das aktuelle Buch für die English-Challenge gesteckt. Samstag kam dann die letzte Farbschicht auf die Tür – und als am Nachmittag das erste Gewitter aufzog, war alles so weit trocken, dass wir die Tür schon wieder einhängen konnten. Und obwohl die Türen allein schon aufgrund ihres Alters in keinem guten Zustand sind, wirkt die Schlafzimmertür frisch gestrichen doch deutlich angenehmer als mit der braunen und gammeligen Folie.




Oh, und eine überraschende Entdeckung konnte ich am Samstag auch noch  machen, als ich die Beschläge vor dem Einbauen reinigte! Eigentlich dachten wir ja immer, dass es messingfarbene Beschläge seien, die aufgrund des Alters schon Farbveränderungen aufweisen würden – und auch bei meinem sporadischen Abwischen mit einem nassen Lappen hat sich an der Meinung nichts geändert. Doch als ich die am Samstag etwas aggressiver mit Spülmittel und Lappen attackierte, stellte sich heraus, dass die "Messingfarbe" wohl durch den rauchenden Vormieter entstanden ist … 

Lustig wird es noch, die Türrahmen von der Folie zu befreien, zu schleifen und zu streichen, während die Katzen um mich rumhüpfen. Aber wenn das erledigt ist, dann kann ich auch endlich den Flur renovieren!


Award:

Tanja von lesenundmehr war so lieb, mir einen Award zu verleihen – dankeschön!


Mit dem Award sind drei Fragen verbunden und natürlich soll er dann auch weitergereicht werden.

Erst einmal zu den Fragen:

1. Wie viele Bücher besitzt du?

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung! Vor dem Umzug hatte ich im Wohnzimmer ungefähr sechs Meter Regalfläche und diese Regale waren in drei Reihen bestückt. Außerdem gab es noch Kisten unter dem Bett und unter der Fensterbank und Stapel auf dem Nachtisch, auf dem Schreibtisch und weitere Kisten im "Gästezimmer" und … Ich war selbst erschlagen davon, wo ich überall Bücher verstaut hatte! Als es dann an den Umzug ging, habe ich radikal ausgemistet und vier Kofferraumladungen (und ich habe ein großes Auto!) voller Bücher gespendet. Die Bücher, von denen ich mich auf gar keinen Fall trennen konnte, befinden sich immer noch in Umzugskartons und besetzen in der neuen Wohnung einen Raum, der so groß wie unser Wohnzimmer ist. Wenn ich irgendwann so weit bin, dass ich das Zimmer renoviere und endlich mit Regalen ausstatten kann, dann kann ich auch mal wieder anfangen zu zählen. Im Wohnzimmer hingegen befinden sich momentan zwei Regale, eins mit meinen ungelesenen Büchern und ein halbes (die andere Hälfte belegt mein Mann mit seinem SuB  und seinen ungelesenen Comics) mit gelesenen Büchern, für die ich noch einen Karton suchen muss, damit ich sie wieder verstauen kann. *hüstel* Und dann gibt es da noch zwei Stapel auf dem PC, einen auf dem Wohnzimmertisch und … äh … ein paar Bücher im Büroschrank …

2. Seit wann liest du?

Ich erinnere mich daran, dass ich noch vor meiner Einschulung meinem jüngeren Cousin Geschichten "vorgelesen" habe. Aber meinen ersten "richtigen" Roman ("Der Fremde aus Indien" von Karl May) habe ich mit acht Jahren gelesen. In meiner Familie lesen wir eigentlich alle, auch wenn ich dieser Beschäftigung wohl besonders extrem nachgehe. ;)

3. Wie oft liest du in der Woche?

Das hängt davon ab, wie viel ich zu tun habe. Wenn ich in Ruhe frühstücken kann, dann stecke ich dabei auf jeden Fall meine Nase ins Buch, aber es gibt auch Tage, an denen ich nicht einmal zum Lesen komme. Je mehr Zeit ich habe und je mehr ich meinen Tagesablauf selbst bestimmen kann, desto mehr Lesestunden gönne ich mir …

Weitergereicht wird diese Award von mir an die beiden Blogs, die zuletzt in meinen Feed-Reader eingezogen sind:

Blätterrauschen
CoffeeStories

Nachtrag:
Mikage von Blätterrauschen hat sich prompt bei mir mit einem weiteren Award bedankt. Den füge ich in diesen Beitrag noch mit ein (Details zum Award gibt es bei Mikage zu lesen) - und werde ihn nicht weiterreichen, da ich meine beiden "Neuentdeckungen" schon gepostet habe. :)

Dankeschön! :)

Das obligatorische Katzenfoto zum Schluss:


Manchmal glaube ich, dass die Kuhle in dem Kratzbrett nicht von den Krallen, sondern von den Hinterteilen unserer Katzen kommt …

Freitag, 3. Juni 2011

[Figurenkabinett] Emily Pollifax

Ich muss zugeben, dass es mir komisch vorkommt, einfach nur "Emily Pollifax" zu schreiben, denn bei dieser Dame gehört für mich das "Mrs." einfach zum Namen dazu. Mrs. Pollifax begleitet mich schon seit sehr vielen Jahren und ich kann die Bücher, in denen sie die Hauptrolle spielt, immer wieder von Neuem genießen. Kennengelernt habe ich Mrs. Pollifax, als sie sich gerade auf dem Weg zur CIA-Zentrale befand. Einige Wochen zuvor stand die Rentnerin auf dem Flachdach ihres Apartmenthauses und hätte beinah einen Schritt über die Dachkante gemacht. Dabei war sie nicht einmal lebensmüde, nur schrecklich gelangweilt. Ihr Mann war verstorben, ihre Kinder aus dem Haus, und nun bestand ihr ganzes Leben nur noch aus den diversen und wenig abwechslungsreichen Vereinsaktivitäten wie dem wöchentlichen Treffen des Gartenklubs. Doch dann hat Emilys Hausarzt die wunderbare Idee, dass sie sich doch eine Beschäftigung suchen soll. Es sollte etwas sein, das ihrem Leben einen neuen Sinn gibt und was sie schon immer machen wollte – und so beschließt Emily Pollifax, ihre Dienste der CIA anzubieten!

Noch ist der Kalte Krieg nicht vorbei und die CIA hat mit den diversen Krisenherden auf der Welt alle Hände voll zu tun. Mrs. Pollifax hingegen wollte schon als kleines Mädchen im Zweiten Weltkrieg Spionin werden und nun, da sie so alt ist, dass sie (ihrer Ansicht nach) für keinen Menschen mehr von Nutzen ist, könnte sie doch ihr Leben im Dienste ihres Vaterlandes opfern. Mrs. Pollifax ist sich sicher, dass die CIA eine Verwendung für sie finden würden, auch wenn sie weiß, dass ihr Wissen und ihre Möglichkeiten begrenzt sind, und so bewirbt sie sich bei der CIA. Das Ganze klingt jetzt naiver, als Emily Pollifax eigentlich ist, aber sie meint ganz zu Recht, dass sie sich schon anbieten muss, wenn sie so einen Job sucht – denn bislang ist ja schließlich noch nie jemand auf sie zugekommen. Dank eines glücklichen Zufalls wird Mrs. Pollifax sogar wirklich für einen kleinen Botenjob engagiert und darf dafür nach Mexiko fliegen. Und natürlich kann sie dann gar nichts dafür, dass sie etwas spontan und unprofessionell handelt und sich deshalb kurz darauf hinter dem Eisernen Vorhang wiederfindet und ein – für den Leser ungemein amüsantes – Abenteuer erlebt!

Denn Mrs. Pollifax ist kein harte Spionin, sie ist eine warmherzige, ältere Frau, die zwar ihrem Land treu ergeben ist, aber trotzdem zum Teil ganz eigene Ansichten über die amerikanische Außenpolitik hat. Sie lässt sich nicht vor jeden (politischen) Karren spannen, ist manchmal etwas zu impulsiv und hört lieber auf ihr Herz und ihre Erfahrungen als auf den Verstand. So treibt Emily Pollifax schon mal ihre „Mitspione“ in den Wahnsinn, findet hinter den feindlichen Linien Verbündete und sorgt in der Regel trotz – oder vielleicht sogar gerade aufgrund – ihrer unkonventionellen Methoden für eine erfolgreiche Durchführung ihres Auftrags. Sie ist so liebenswert, dass sogar ihre Auftraggeber von der CIA ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie Mrs. Pollifax wieder losschicken. Denn auch wenn alles eigentlich ganz ungefährlich sein soll, so kann man doch jederzeit damit rechnen, dass die Geschehnisse rund um Emily Pollifax etwas aufregender werden als geplant. Später findet sie sogar einen wirklich netten Mann, der die Abenteuer seiner Emily nicht nur toleriert, sondern auch tatkräftig unterstützt.

Die Mrs.-Pollifax-Romane erzählen wirklich herzerfrischend lustige Geschichten mit sympathischen Figuren. Dabei ist mir nicht nur Emily Pollifax ans Herz gewachsen, sondern auch ihr späterer Mann und so einige Menschen, die die Freizeit-Spionin während ihrer Aufträge kennenlernt. Obwohl die Handlungen in diesen Bücher relativ unblutig und eher amüsant konzipiert sind, gibt es immer wieder sehr ernsthafte Momente. Mrs. Pollifax' Geschichten spielen (wie schon erwähnt) während des Kalten Krieges, und auch wenn es nie zu einer offenen Auseinandersetzung zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten kam, so sieht sie genügend Kriegsschauplätze. Aber auch Armut, die unschönen Seiten des Kommunismus, afrikanische Rebellenkämpfe und Drogenschmuggel sind Themen in diesen Büchern und haben mich in der Vergangenheit immer mal wieder dazu bewegt, mehr über die Geschichte und die Politik eines Landes herauszufinden zu wollen.

Ihren ersten Auftritt hatte Mrs. Pollifax im Jahr 1966 in einem Roman von Dorothy Gilman – und wie ich gerade feststellen durfte, hat die Autorin sogar im Jahr 2000 noch einen Titel mit ihr veröffentlicht. Leider habe ich – dank einer etwas unübersichtlichen Veröffentlichungspolitik – die Reihe irgendwann aus den Augen verloren, so dass ich die letzten vier Titel gar nicht kenne. Ich sollte mir die Bücher vielleicht mal auf Englisch besorgen, denn Mrs. Pollifax ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen.

Mrs. Pollifax-Romane von Dorothy Gilman (nach englischem Erscheinungsdatum sortiert):

1. Mrs. Pollifax kommt wie gerufen (The Unexpected Mrs. Pollifax, 1966)
2. Mrs. Pollifax lebt gefährlich (The Amazing Mrs. Pollifax, 1970)
3. Mrs. Pollifax, der Agentenschreck (The Elusive Mrs. Pollifax, 1971)
4. Mrs. Pollifax macht weiter (A Palm for Mrs. Pollifax, 1973)
5. Mrs. Pollifax auf Safari (Mrs. Pollifax on Safari, 1976)
6. Mrs. Pollifax in China (Mrs. Pollifax on the China Station, 1983)
7. Mrs. Pollifax und der Hongkong-Buddha (Mrs. Pollifax and the Hong Kong Buddha, 1985)
8. Mrs. Pollifax und das goldene Dreieck (Mrs. Pollifax and the Golden Triangle, 1988)
9. Mrs. Pollifax und der tanzende Derwisch (Mrs. Pollifax and the Whirling Dervish, 1990)
10. Mrs. Pollifax und der sizilianische Dieb (Mrs. Pollifax and the Second Thief, 1993)
11. Jagd auf Mrs. Pollifax (Mrs. Pollifax Pursued, 1995)
12. Mrs. Pollifax und der Herr der Löwen (Mrs. Pollifax and the Lion Killer, 1996)
13. Mrs. Pollifax macht Urlaub (Mrs. Pollifax, Innocent Tourist, 1997)
14. keine deutsche Veröffentlichung  (Mrs. Pollifax Unveiled, 2000)

Mittwoch, 1. Juni 2011

Juni-SuB

Irgendwie ist der Mai einfach an mir vorbeigerauscht und nun ist schon Juni ... Unter die 100 bin ich mit meinem SuB zum Monatsanfang zwar nicht gekommen, aber immerhin ist er in den letzten Wochen auch nicht weiter gewachsen. Statt Titel vom SuB zu lesen, habe ich mich dafür auf Bibliotheksbücher, Leihgaben und meine Neuanschaffungen gestürzt. So komme ich im Mai zwar auf 17 gelesene Bücher, allerdings nur auf zwei Manga und ein Hörbuch. Mal sehen, was der Juni so bringen wird!

A (2)
Sharon Ashwood: Seelenkuss
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (8)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (4)
David Chandler: Ancient Blades - Die Metropole der Diebe
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri 3)
Colin Cotterill: Briefe an einen Blinden (Dr. Siri 4)

D (5)
John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (13)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (4)
Yasmine Galenorn: Hexenzorn
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (6)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Jim C. Hines: Die fiese Meerjungfrau
Jim C. Hines: Rotkäppchens Rache

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
P.D. James: Ein makelloser Tod
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (5)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Susanne Mittag: Melina und die vergessene Magie

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (4)
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (10)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
Rob Thurman: Mondgeister
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)
-

W (4)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)
-

104 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 05. August 2011 gelesen haben)