Donnerstag, 28. Juli 2011

[Kulinarisches] Schoko-Kirsch-Trifle

Da wir seit gestern Bibendum zu Besuch haben, werden wir uns die nächsten Tag wieder sehr viel mit Essen beschäftigen. Ich habe keine Ahnung, wie es dazu immer kommen kann ... ;)

Und da sich Bibendum einen Schoko-Kirsch-Trifle gewünscht hat, habe ich gestern (neben der obligatorischen Last-Minute-Putzrunde, die bei einem Vier-Katzen-Haushalt nun einmal anfällt) auch noch diesen sündhaft leckeren Nachtisch gemacht und den Aufbau für euch fotografiert. Nachmachen wird ausdrücklich von mir empfohlen! :D

Als erstes kommt eine Schicht Schokokuchen in die Schüssel.
(Da ich gerade keinen Backofen habe, habe ich auf drei fertige Muffins zurückgegriffen.)


Normalerweise wird der Kuchen noch ein wenig mit Alkohol oder Fruchtsaft getränkt, aber da dieses Mal Kirschen draufkamen und die immer sehr saftig sind, habe ich darauf lieber verzichtet.


Für die nächste Schicht muss man immer am Vortag schon eine Runde "Arbeit" ansetzen und Wackelpudding vorbereiten.


Der wird gewürfelt und dann auf die Kirschen gegeben.



Der nächste Teil ist der kniffeligste! Man muss Vanillepudding kochen und den so lange rühren, bis er immer noch gut gießbar, aber ziemlich kalt ist. Wenn man den nämlich zu warm über den Wackelpudding gibt, dann fließt der davon ...


Wenn er dann so aussieht, kommt die Schüssel in den Kühlschrank.


Und kurz vor dem Servieren noch die letzte Schicht auftragen: Sahne und Schokostreusel!


Die späte Stunde hat leider auch ihre Auswirkungen auf die Fotoqualität ... :D

Eine von mir deutlich häufiger gemachte Variante ist übrigens mit einem Boden aus Sandkuchen (schön mit Vanille gebacken) und mit Pfirsichsaft getränkt, Pfirsichen aus der Dose, rotem Wackelpudding, Vanillepudding, Sahne und Mandelblättern. Der schmeckt nicht nur etwas weniger süß als die Schoko-Kirsch-Variante, sondern ist farblich auch deutlich abwechslungsreicher. Lecker ist ein Trifle aber auf jeden Fall immer! :)

Dienstag, 26. Juli 2011

Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten

Da ich die "Dr. Siri"-Romane von Colin Cotterill wirklich liebe, wird es Zeit hier mal über den ersten Band rund um den ungewöhnlichen Leichenbeschauer zu schreiben. Eins erst einmal vorweg: Einen klassischen Kriminalroman darf man bei diesen Büchern wirklich nicht erwarten. Obwohl jede Geschichte sich um einen (oder mehr) ungewöhnlichen Todesfall dreht, steht die laotische Gesellschaft kurz nach der Machtergreifung der Kommunisten im Jahr 1975 im Vordergrund. So interessant ich das alles finde, so würden mich diese Bücher doch nicht so packen, wenn Colin Cotterill nicht so wunderbare Charaktere geschaffen hätte.

Allen voran sein Dr. Siri Paiboun, der für einen Laoten ein sehr ungewöhnliches Leben geführt hat. Dank eines reichen Gönners kam er in den Genuss eines Medizinstudiums in Frankreich, wo er damals Mitglied der Kommunistischen Partei wurde (nicht nur, weil er den Kommunismus an sich reizvoll fand, sondern auch, weil er damals von einem Mädchen angetan war, das sich sehr für diese Partei engagierte). Den größten Teil seines Lebens verbrachte der Mediziner dann an den Seiten der Rebellen, die versuchten das laotische Königshaus zu stürzen, und setze sein Wissen dafür ein, die im Kampf verletzten Kameraden wieder zusammen zu flicken. Als dann endlich die Kommunisten die Macht in Laos ergriffen, freute sich Dr. Siri auf seinen wohlverdienten Ruhestand – und das Aufblühen seines in den letzten Jahrzehnten so gebeutelten Landes.

Doch natürlich waren diese Hoffnungen etwas voreilig. Statt in den Ruhestand versetzt zu werden, wurde Dr. Siri (als einziger Mediziner mit ein wenig Wissen in dieser Richtung) mit zweiundsiebzig Jahren auf den Posten des einzigen Pathologen berufen, nachdem der Großteil der gebildeten Laoten nach dem Regierungswechsel aus dem Land geflüchtet ist. So tastet sich Dr. Siri mit ein wenig Basiswissen, viel Improvisationstalent und einer nicht zu stillenden Neugierde an seine ersten beiden Fälle heran.

Auf der einen Seite muss er sich um die Frau eines Parteifunktionärs kümmern, die bei einem Essen ohne eine sichtbare Ursache verstirbt, und auf der anderen Seite ist da das Rätsel um die Leiche eines Chauffeurs, der ermordet in einem See gefunden wurde. Auch wenn Dr. Siri mit einem chronischen Mangel an Arbeitsmaterialien zu kämpfen hat, so hat er immerhin zwei Assistenten an seiner Seite, die ihm eine große Hilfe sind. Und so kann der Mediziner auf das umfangreiche Wissen und den Ideenreichtum der Krankenschwester Dtui zurückgreifen, während die gute Nase von Herrn Geung ebenso gut funktioniert wie so manches medizinische Gerät.

Mir gefallen – wie schon erwähnt – vor allem die liebenswerten und etwas skurril wirkenden Figuren von Colin Cotterill. Dr. Siri zum Beispiel ist zwar ein überzeugter Kommunist, aber nicht gewillt jeden Unsinn mitzumachen, den sich die neue Regierung ausdenkt. Und so wenig er auf seinen neuen Job als Pathologe vorbereitet ist, so ist es ihm wichtig die Toten zu respektieren und ihnen den bestmöglichsten Dienst zu erweisen. Und wenn er sich dafür mit seinen Vorgesetzten anlegen muss (und das kann zu dieser Zeit und in diesem Land auch schnell einmal zu einem Todesurteil führen), dann ist es eben so.

Ich hatte anfangs etwas Probleme damit mich auf die laotische Gesellschaft einzulassen, da die dort beschriebene Denk- und Lebensweise mir manchmal etwas befremdlich vorgekommen ist. Aber mit jeder Seite wuchs mir diese Volk mitsamt seinem Aberglauben mehr ans Herz. Wichtig ist dabei auch für mich das Wissen, dass Colin Cotterill selber in Laos gelebt hat und sich (wie er mal in einem Interview, welches ich jetzt gerade nicht wiederfinde) von laotischen Auswanderern bestätigen lässt, dass seine Geschichten stimmig sind.

Durch all diese Bücher zieht sich ein wunderbarer Humor, der selten überzogen wirkt, und stattdessen für den Leser den harten Alltag in Laos, die Willkür durch die Regierung und andere kleine bittere Erkenntnisse mehr als erträglich werden lassen. Ich glaube, das ist eigentlich das Beste an diesen Büchern: Obwohl ich beim Lesen die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht habe, mich an den Einfällen der Charaktere und den Wendungen in der Handlungen erfreue, lerne ich gleichzeitig unglaublich viel - nicht nur über die Geschichte von Laos, sondern auch über denn Alltag in einem eher unmenschlichem Regime. Und immer wieder klingt durch, dass die beste politische Idee doch allzu schnell an den Menschen scheitert, die versuchen sollen diese umzusetzen.

Sonntag, 24. Juli 2011

Jim Butcher: Death Masks (Dresden Files 5)

Auch diesen Band der "Dresden Files” habe ich für die English-Challenge gelesen, wobei ich in diesem Monat arge Schwierigkeiten hatte, mich überhaupt für ein Buch zu entscheiden. Sowohl die beiden Agatha-Christie-Titel, die ich mir auf Englisch aus der Bibliothek geliehen habe, als auch "Soulless”, welches ich schon so lange lesen will, hätten mich gereizt. Aber da ich gerade ständig so müde bin, habe ich mich für "Death Masks” entschieden. Den Band habe ich vor einigen Monaten auf Deutsch gelesen und erinnere mich deshalb noch an die Geschichte und viele Details, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Oh, und noch etwas: Da das inzwischen der fünfte Dresden-Files-Band ist, kommt diese Rezension natürlich nicht ohne Spoiler aus.

In den ersten Szenen von "Death Masks” befindet sich Harry Dresden auf der Bühne der "Larry Fowler Show” und hegt die schlimmsten Befürchtungen bezüglich dieser Fernsehsendung. Doch da dies der einzige Ort ist, an dem sich sein Informant Mortimer Lindquist mit ihm treffen wollte, muss Harry sich mit der Zauberer-feindlichen Umgebung eines Fernsehstudios auseinandersetzen. Für den Zauberer ist das ein großes Opfer, aber es ist auch seine letzte Hoffnung, mehr über den Aufenthalt seiner - von Vampiren infizierten - Freundin Susan herauszufinden.  Amüsanterweise ist Mortimer nicht der einzige Gast, der an dieser Sendung nur deshalb teilnimmt, um mit Harry Kontakt aufnehmen zu können. Und so sieht sich der ungewöhnliche Zauberer mit Pater Vincent  (Abgesandter des Vatikans) und Dr. Paolo Ortega, Herzog des Roten Hofes der Vampire, konfrontiert.

Während Ortega Harry zu einem Duell herausfordert, welches den Krieg zwischen dem Roten Hof der Vampire und dem Weißen Rat der Zauberer beenden soll (der von Harry Dresden verursacht wurde, als er versuchte, seine Freundin Susan vor den Vampiren zu beschützen), bittet Pater Vincent den Privatdetektiv um Hilfe bei der Suche nach einem gestohlenen Artefakt – welches sich dann auch noch als das Grabtuch von Turin herausstellt. Aber auch Johnny Marcone scheint gerade etwas von Harry zu wollen – oder zumindest schließt der Zauberer dies aus der Tatsache, dass ihm ein paar Handlanger des Chicagoer Verbrecherbosses nach der Fernsehsendung mit Waffen auflauern.

Für mich hat dieser Band nicht nur ein Wiedersehen mit Susan gebracht, sondern auch mit Michael Carpenter, dem "Ritter des Kreuzes" (wie schon bei dem Text zum zweiten Band gilt: Wenn einer von euch den Begriff kennt, der in der deutschen Übersetzung dafür verwendet wird, dann bitte her damit!). Obwohl ich die Geschichte schon einmal gelesen hatte, ist es nun doch ein ganz schöner Unterschied, wenn man nicht nur weiß, wie Susan von den Vampiren infiziert wurde, sondern auch, welche Rolle Michael vorher schon in Harrys Leben gespielt hat und warum Harry dem Ritter so viel zu verdanken hat. Beim Lesen der deutschen Ausgabe kannte ich nur den ersten Band der Reihe, und dazwischen passiert ja doch einiges.

In "Death Masks" kommt nicht nur Michael vor, sondern man lernt auch Shiro und Sanya, zwei weitere "Ritter des Kreuzes", kennen und erfährt den Grund für die Existenz dieses Ordens. Die beiden neuen Ritter mochte ich sehr gern, vor allem den älteren Asiaten Shiro – und dank ihm gab es auch einige sehr bewegende Szenen für mich, bei denen ich das eine oder andere Tränchen verdrücken musste. Insgesamt ist der fünfte Teil der "Dresden Files" wieder eine eher langsam erzählte Geschichte. Harry muss viel recherchieren und dabei versuchen, eine Balance zwischen den verschiedenen Herausforderungen in seinem Leben zu halten. Hier und da kommt es zwar auch zu ernsthaften Auseinandersetzungen, aber bis zum finalen Kampf in einem fahrenden Zug fühlt sich die Geschichte nicht so actionlastig an und am Ende gibt es noch einen überraschenden Einblick in die Motive eines der Gegner, mit denen sich Harry herumschlagen muss.

Ich glaube, inzwischen mag ich an den Dresden-Files-Romen ihre relative Berechenbarkeit. Harry steht immer vor mindestens zwei Herausforderungen, es gibt ein paar Kämpfe, ein paar ernsthafte Momente, viel Zynismus, einiges zum Schmunzeln und ganz wunderbar fantastische Einfälle. Ich mag es, dass die verschiedenen Personen immer wieder auftauchen, aber nicht in jedem Buch unbedingt dabei sein müssen – und obwohl die Grundstimmung (Harry ist unendlich erschöpft und alles passiert innerhalb schrecklich kurzer Zeit) immer sehr ähnlich ist, bietet jeder Band ein ganz neues Thema und neue interessante Einblicke in Harrys Welt, in das Leben seiner Freunde und die Gesetze und Hintergründe der verschiedenen übernatürlichen Kreaturen und Gemeinschaften. Einen riesigen Nachteil haben diese Bücher allerdings: Nach der letzten Seite habe ich immer sehr große Lust, sofort zum nächsten Band zu greifen!

Samstag, 23. Juli 2011

Text gemopst?

Irina von "Bücher über alles" hatte in ihrem Buchsplitter vom 09. Juli über eine Bloggerin berichtet, die über FairShare darauf aufmerksam wurde, dass Texte von ihr plagiiert wurden.

Da ich ein schrecklich neugieriger Mensch bin, habe ich natürlich prompt meinen Blog da angemeldet, um zu gucken, ob das was bringt. Inzwischen hatte ich das Ganze schon längst wieder vergessen, als heute überraschend folgende Meldung in meinem Feed-Reader auftauchte:


Bevor jetzt irgendwelche Gerüchte auftauchen: Den Text hatte ich extra für "Katze mit Buch" geschrieben, da ich das Buch "Worldshaker" bei einem ihrer Gewinnspiele gewonnen hatte - und erst nachdem sie den Text bei sich freigeschaltet hatte, habe ich ihn auch auf meinem Blog eingegeben. Aber es ist doch schön zu sehen, dass man über FairShare schnell darüber informiert wird, wenn im Web "ähnliche" Texte auftauchen. :)

Freitag, 22. Juli 2011

Richard Harland: Worldshaker

Mit "Worldshaker" bietet Richard Harland dem Leser den Auftaktband zu einer Jugend-Steampunk-Reihe – die inzwischen auch schon mit dem Roman "Liberator" fortgesetzt wurde. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht vor allem der junge Colbert (Col) Porpentine, der zu einer der führenden Familien auf dem Juggernaut "Worldshaker" gehört. Col ist ein netter und aufmerksamer Junge, der sehr an seiner Großmutter hängt, mit Vergnügen lernt und brav das tut, was seine Familie von ihm erwartet. Alles in allem führt der Junge ein gutes Leben, auch wenn er kein sehr enges Verhältnis zu seinen Eltern oder seiner Schwester hat.

Doch sein Bild von einer heilen Welt wird schnell erschüttert, als eines Tages eine von den "Dreckigen" aus den untersten Ebenen der "Worldshaker" ausbricht und Zuflucht in Cols Zimmer sucht. Sein ganzes Leben lang wurde ihm gesagt, dass die "Dreckigen" nicht besser als Tiere seien, dumm, primitiv und gewalttätig. Doch Riff, das Mädchen, das sich vor den Wachen unter seinem Bett versteckt hat, ist nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern scheint auch noch außerordentlich klug zu sein. Obwohl Colbert anfangs nichts mit Riff zu tun haben will, lernen sich die beiden näher kennen, während sie sich gegenseitig beibringen, was dem anderen von Nutzen sein kann.

So beginnt Colbert damit, all die Dinge zu hinterfragen, die ihm seit seiner Kindheit so selbstverständlich waren. Auch der Unterricht in seiner neuen Schule, die ihn auf eine Zukunft in einem der höchsten Ränge auf dem Juggernaut vorbereiten soll, stellt den neuerdings so neugierigen Jungen vor immer neue Fragen und widerspricht in vielen Punkten dem, was er von seinem früheren Hauslehrer gelernt hat. Je länger Col über all diese Dinge nachdenkt, je aufmerksamer er seine Familie und seine Freunde beobachtet, desto mehr wird ihm klar, dass an Bord der "Worldshaker" so einiges im Argen liegt.

Richard Harland hat mit dem Juggernaut ein faszinierendes und wirklich ungewöhnliches Setting für seine Geschichte geschaffen. Während auf den oberen Decks ein relativ normales "Stadtleben" stattfindet, mit Ebenen für Handwerker, mit Schulen und Bibliotheken und ein paar wenigen Menschen, die zur Oberschicht gehören und der Königin und ihrem Gemahl zur Seite stehen, hausen auf den unteren Decks die "Dreckigen", die für die Versorgung der Dampfkessel mit Kohle zuständig sind. Obwohl sich ohne die "Dreckigen" das ungeheure Weltschiff des britischen Königreichs keinen Meter weit bewegen würde, werden diese von ihren Aufpassern regelmäßig gequält und mit dem minderwertigsten Essen versorgt, dass zur Verfügung steht. So ist es kein Wunder, dass Riff, die von klein auf um ihr Überleben kämpfen musste, deutlich gewitzter, stärker und flinker ist als Colbert.

Gerade aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenserfahrungen ergänzen sich Col und Riff so gut und können gemeinsam mehr erreichen, als es ihnen einzeln möglich wäre. Doch dafür müssen sie sich erst einmal anfreunden und dem anderen so weit vertrauen, dass sie überhaupt gemeinsam handeln können. Dabei beschreibt Richard Harland diese Annäherung der beiden Charaktere sehr schön. Auf beiden Seiten herrscht ein Grundmisstrauen, das immer wieder aufflackert, aber auch der Wunsch nach Wissen und nach der Wahrheit hinter all den Geschichten und Lügen. Während Riff häufig spontaner ist, als ihr gut tut, und scheinbar bedenkenlos Risiken eingeht, erscheint Col dem Leser manchmal etwas träge. Er muss jeden Schritt gut überdenken, denn mit jedem neuen kritischen Gedanken wird er mehr zum Verräter an seiner Familie und seiner Schicht. Beide Figuren werden vom Autor sehr sympathisch und glaubwürdig geschildert, und das hat mir ebenso gut gefallen wie die außergewöhnliche Umgebung und die Handlung an sich.

Ich fand es sehr spannend zu beobachten, wie Col und Riff mehr über die jeweils andere Welt lernen und wie sehr das ihr weiteres Handeln beeinflusst. Noch fesselnder fand ich es, mehr über Cols Umgebung herauszufinden, mir meine Gedanken zu seiner Familie zu machen und zu überlegen, wer für den Jungen vielleicht als Verbündeter oder als neue Wissensquelle herhalten könnte. Dabei gab es allerdings auch den einen oder anderen vorhersehbaren Punkt für mich, z. B. den Grund für die schlechte Gesundheit von Wicky Popo, einem der Diener der Familie Porpentine, oder die Ursache für das Verhalten von Gillabeth, Colberts Schwester, aber das konnte den guten Gesamteindruck bezüglich Handlung und Figurenentwicklung nicht trüben.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings für mich bei "Worldshaker". Auch wenn – oder vielleicht gerade weil – ich es mit einem Jugendbuch zu tun habe, erwarte ich eine gut durchdachte Welt. Und so faszinierend der Juggernaut ist, so fesselnd und ungewöhnlich Richard Harlands Beschreibungen dieser ganz eigenen kleinen Welt sind, so sehr mir die Vorstellung einer "Worldshaker" und die Grundidee gefällt – es funktioniert leider nicht! Bei jedem neuen Detail zuckte ich innerlich zusammen, weil mein Verstand mir sagte, dass das so nicht geht! Allein die Energieversorgung … Selbst wenn ich davon ausgehe, dass die Juggernaut über Wasser einen geringeren Energieverbrauch hat, ist ein Anheizen mit Kohle bei einem so riesigen "Fahrzeug" so einfach nicht machbar.

Wenn schon eine relativ moderne Dampflokomotive für 200 km 8-10 Tonnen Kohle benötigt, welche Mengen würde dann ein fast vier Kilometer langes und gut 1 Kilometer breites "Schiff", welches über 53 Decks verfügt, für mehrere Reisetage benötigen? Wie ihr seht, habe ich mir da so viele Gedanken gemacht, dass ich sogar angefangen habe, über Dampflokomotiven zu recherchieren. Von der Versorgung von mehr als 10.000 (oder mit den Dreckigen zusammengenommen über 12.000) Personen mit Wasser, Nahrungsmitteln und anderen Bedarfsgütern will ich gar nicht reden. Auch wenn es immer wieder heißt, dass die Vorräte an bestimmten Anlaufpunkten wieder aufgefüllt werden, so scheint das wirklich die einzige Versorgungsmöglichkeit zu sein. Es werden keine Viehhaltung, kein Gemüseanbau oder ähnliche Produktionen an Bord des Juggernaut erwähnt.

Ganz ehrlich, mir gingen beim Lesen noch viel mehr Gedanken zu diesem Thema durch den Kopf, und als ich anfing, über Lade- und Löschzeiten von Binnenschiffen zu recherchieren, habe ich über mich selbst den Kopf geschüttelt und mir gedacht, dass es nun aber gut sein sollte. Vielleicht wäre ich beim Lesen nicht so kritisch gewesen, wenn Richard Harland auf einige Details verzichtet hätte. Denn wenn niemals die Frage aufgekommen wäre, ob auf der "Worldshaker" etwas produziert wird oder wie sich dieses Gefährt vorwärtsbewegt, dann hätte ich gar nicht erst angefangen, mir darüber Gedanken zu machen und diese Welt einfach nur hingenommen. So aber ist das schon ein Punkt, der mein Lesevergnügen etwas getrübt hat, obwohl ich ansonsten viel Spaß mit Colbert und Riff und all den gesellschaftskritischen Ansätzen in "Worldshaker" hatte.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Schietwedder?

Nachdem ich in den letzten Tagen nicht ganz so gut drauf war und ein bisschen "rummöpen" musste, weil ein paar Ecken meines Körpers zwicken, alle Bücher so langweilig waren, mir ein paar Personen auf die Nerven gingen und sowieso gerade alles doof war, genieße ich das heutige Schietwedder.

Ich weiß, dass die meisten Menschen nicht gerade zufrieden mit den kalten Temperaturen und dem Regen sind, aber mich macht das Wetter gerade richtig glücklich! Bei meiner Einkaufs- und Posttour heute morgen war es in meinem T-Shirt nicht zu warm, der Regen pladderte gemütlich auf die Straße, meine Zehen in den Sandalen wurden etwas nass und ich habe es einfach genossen.

Etwas weniger nett fand ich die seltsamen Blick derjenigen, die sich beim ersten Tropfen mit dicker Jacke, Regenschirm und einem panischen Blick bewaffnen und die von einem Unterstand zum nächsten hetzen, weil sie beim nächsten Tropfen bestimmt schmelzen werden. ;) Auch mein Aufenthalt mit der Kamera im Vorgarten wurde sehr misstrauisch beäugt. Nicht nur von den Personen, die sich vor dem Nachbarhaus eng unter das Vordacht quetschten, sondern auch von der älteren Dame, die mit ihrer schicken Plastiktüte auf dem Kopf perfekt für den Hundespaziergang gewappnet war ... :D

Egal, ich habe ein bisschen mit der Kamera rumgespielt, denn wenn ich schon keine Blüten im Garten habe, die ich fotografieren kann, dann wenigstens nasse Blätter. Auch wenn das Ergebnis nicht so doll ist, so sind es eben meine Schietwedder-Fotos. ;)






Ansonsten gab es heute noch ein neues Buch im Briefkasten (welches nicht auf dem SuB landen wird, weil ich es schon angefangen durchgelesen habe) und deshalb werde ich mich jetzt gleich auf dem Sofa einrollen, ein leckeres Getränk und ein paar Kekse genießen und dabei dem Regen zugucken und weiter in meinem Buch schmökern. :)


Lasst euch von dem Wetter nicht die Laune verderben, sondern nutzt es einfach auf die beste Art und Weise! :)

Samstag, 16. Juli 2011

[Figurenkabinett] Prinzessin Cimorene von Linderwall

Ich weiß nicht, ob einer von euch "Die gewöhnliche Prinzessin" von M. M. Kaye kennt, aber beim ersten Lesen des Buches "Die Drachenprinzessin" von Patricia C. Wrede kam mir diese Geschichte in den Sinn. Das bringt mich gerade darauf, dass ich diese gewöhnliche Prinzessin wohl auch noch eines Tages hier im Figurenkabinett vorstellen muss … Aber erst einmal zu Cimorene, der jüngsten Tochter des Königs von Linderwall! Während ihre sechs älteren Schwestern perfekte Prinzessinnen sind, von denen eine schöner als die andere ist, und deren sanftes und liebliches Wesen perfekt zu ihren langen blonden Locken passt, sticht Cimorene deutlich aus der Art – und dies nicht nur aufgrund ihrer lackschwarzen, glatten Haare.

Vor allem unterscheidet sich Cimorene von dem Rest ihrer Familie, weil der übliche Alltag am Königshof sie entsetzlich langweilt. Obwohl ihrer Eltern alles dafür tun, damit ihre jüngste Tochter – trotz ihres wenig prinzessinnenhaften Benehmens – die richtige Erziehung bekommt, um einen Prinzen bezaubern zu können, langweilt sich Cimorene bei ihrem Tanz-, Stick-, Mal- und Etikette-Unterricht unendlich. So sucht sie regelmäßig Zuflucht in der Rüstkammer, wo sie den Waffenmeister dazu bringt, ihr Fechtstunden zu geben. Doch als ihr Vater dahinterkommt, ist es mit diesen Unterrichtsstunden vorbei. Ebenso ergeht es ihr mit den Zauberstunden durch den Hofmagier, dem Lateinunterricht durch den Hofphilosophen und den Ökonomiestunden durch den Schatzmeister. All die Dinge, die Cimorene interessieren, sind in den Augen ihrer Eltern absolut ungehörig für eine Prinzessin – auch wenn sie Cimorene keinen genauen Grund sagen können, warum dies so ist!

Mit sechzehn Jahren ist sie so verzweifelt, dass sie ihre Feen-Patentante herbeibeschwört (obwohl dies nur in Zeiten höchster Not gestattet ist), aber auch diese ist nicht bereit, ihr zu helfen, und empfiehlt dem Mädchen stattdessen nachdrücklich, sich doch mehr an den Wünschen seiner Eltern zu orientieren. Doch als Cimorene herausfindet, dass sie mit dem schrecklich langweiligen Prinzen Therandil von Sathem-by-the-Mountains verheiratet werden soll, reicht es ihr! Sie beschließt, eine Drachenprinzessin zu werden – was für eine Prinzessin theoretisch vollkommen akzeptabel ist, auch wenn man dafür eigentlich von einem Drachen entführt werden müsste – und so Zeit zu gewinnen. Denn bevor sie nicht von einem Prinzen vor "ihrem Drachen" gerettet würde, hat sich das mit der Hochzeit erst einmal erledigt.

An Cimorene mag ich vor allem ihre "no nonsense"-Art. Sie sagt ohne Umschweife, was sie denkt, sie weiß genau, was ihr Spaß macht und was nicht – und sie hat absolut kein Verständnis für unsinnige Traditionen und Dummheit. Manchmal ist die Prinzessin etwas ungeduldig, wenn sie das Gefühl hat, dass sich andere Personen ungeschickter anstellen als nötig. Aber auf der anderen Seite ist sie hilfsbereit und erkennt auch, wenn jemand sein Bestes gibt (und einfach nicht mehr möglich ist). Eine Freundin wie Cimorene kann bestimmt manchmal anstrengend sein. Sie ist kein Mensch, der die Hände in den Schoß legt – und außerdem sagt sie denjenigen in ihrer Umgebung zu gern, wo es langgeht (und hat damit auch häufig auch noch recht). Auf der anderen Seite ist sie loyal, einfallsreich und hat keine Hemmungen zuzugeben, wenn sie etwas nicht weiß oder bei einer Sache Hilfe benötigt.

Auch ihren Freundeskreis, der vor allem aus der Drachin Kazul und der Hexe Morwen besteht, mag ich sehr gern. Die beiden Damen sind auf ihre Art (und für ihre Art) ebenso ungewöhnlich wie es Cimorene für eine Prinzessin ist. Und mit dem Zauberwald und den angrenzenden Märchenkönigreichen hat Patricia C. Wrede die perfekte Welt für Cimorene und die anderen geschaffen. In diese Welt gibt es wunderbar amüsante und widersinnige Details, wie man sie sonst in märchenhaften Geschichten kaum zu lesen bekommt. Sei es, dass die Autorin die Frage klärt, was aus all den Babies wird, die vom Rumpelstilzchen den Königinnen abgeluchst werden, oder welche Gesetzmäßigkeiten in einem verzauberten Wald zu beachten sind. Und wer hätte je gedacht, dass das Leben eines Riesen so anstrengend sein kann, dass er von all dem Brandschatzen und Rauben jeden Abend ganz erschöpft zu seiner Frau nach Hause kommt?

Wer von euch Lust hat, Cimorene einmal kennenzulernen, der sollte die Romane rund um den Zauberwald (The Enchanted Forest) auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Die ersten beiden Bände gibt es auch auf deutsch, die letzten beiden nur im amerikanischen Original. Aber die von Patricia C. Wrede verwendete Erzählweise ist so gut zu lesen, dass auch Leute, die nicht so viel Übung im Englischen haben, damit zurechtkommen sollten. Cimorene steht vor allem in den ersten beiden Büchern im Mittelpunkt, während in "Calling on Dragons" ihre Freundin Morwen eine wichtige Rolle einnimmt und "Talking to Dragons" schon aus der Sicht der nächsten Generation erzählt wird.

Oh, und wer von Cimorene und den anderen nach diesen vier Bänden nicht genug hat, der kann sich die Anthologie "Book of Entchantments" noch holen, in der am Ende noch eine amüsante Geschichte mit Cimorene und ihrer Familie zu lesen ist. Die restlichen Kurzgeschichten spielen alle in der gleichen magischen Welt, haben aber sehr unterschiedliche Ansätze, was sie spannend macht, aber für mich nicht gleichbleibend interessant sein lässt.

"The Enchanted Forest"-Chronicles von Patricia C. Wrede:

1. Dealing with Dragons (Die Drachenprinzessin)
2. Searching for Dragons (Die Drachenprinzessin rettet den Zauberwald)
3. Calling on Dragons
4. Talking to Dragons

Book of Entchantments

Mittwoch, 13. Juli 2011

SuB-Zuwachs im Juli

Gestern kam bei mir meine Juli-Bücherlieferung an - zumindest gehe ich davon aus, dass es das für diesen Monat war - und brachte mir drei Bücher:


Und da ich alle drei Titel in den letzten Tagen auf den diversen Blogs gesehen habe, wird diese Lieferung wohl wirklich erst einmal auf dem SuB landen. Ich habe zwar versucht keine Besprechungen zu lesen, damit ich noch unvoreingenommen an die Romane herangehen kann, aber allein der Anblick des Covers löst bei mir gerade schon ein Übersättigungsgefühl aus. Das kommt davon, wenn man auch gern Mainstream-Titel liest ... ;)

Trotzdem halte ich an meiner eigenen kleinen privaten Challenge fest und will diese drei Bücher bis zum 23. August 2011 lesen. Was machbar sein sollte, da von meiner letzten Lieferung nur noch sieben Bücher ausstehen. Ich sollte in den nächsten Tagen vielleicht wieder weniger Bibliothekstitel verschlingen ...

Von den 18 Manga, die ebenfalls neu bei mir eingetroffen sind, erzähl ich jetzt einfach mal nichts. Das sieht sonst so maßlos aus. :D

Dienstag, 12. Juli 2011

"New England"-Krimis

Letztes Wochenende habe ich mich mit meinem Mann über den Einfluss britischer Comiczeichner und -autoren auf die amerikanische Comicszene unterhalten und darüber, dass ich das Gefühl habe, dass es einen ähnlichen Einfluss bei einer bestimmten Art von Krimis gibt. Auch wenn ich in diesem Genre eigentlich alles querbeet lese, so liegen meine Schwerpunkte doch bei drei Bereichen: Da wären zum einen "Hardboiled Novels" mit klassischen amerikanischen Detektivgeschichten und Figuren wie Sam Spade und Philip Marlowe. Außerdem mag ich Cozys - in der Regel sehr britisch, gemütlich und geprägt von einem kleinen und friedlichem Gesellschaftskreis wie die Dörfer in den Miss-Marple-Geschichten von Agatha Christie oder einem geisteswissenschaftlichen Universitätsumfeld, (wobei die Hochschulgemeinschaft zwar intellektueller, aber nicht weniger auf sich konzentriert ist als die Bewohner der Dörfer). Und schließlich hätten wir noch die Krimis, die ich für mich als "New England"-Romane bezeichne.

Diese Geschichten sind zum Teil humorvoller als die Cozys, spielen in der Regel rund um Boston, Cape Cod oder anderen Gegenden von Neuengland und sind für mich eine interessante Mischung aus "britischem Einfluss" und "amerikanischem Denken". Auf der einen Seite kommen in diesen Geschichten Familien und Gemeinschaften vor, die mich ein wenig an den von Agatha Christie dargestellten Landadel und das dazugehörige Dorfleben erinnern. Das ist vermutlich nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass New England angeblich sehr von der weißen protestantischen Oberschicht geprägt ist, die wohl immer noch sehr stolz darauf ist, dass sie von den ersten britischen Siedlern abstammt. Auf der anderen Seite kommen in diesen Romanen Elemente vor, die für mich rein amerikanisch sind. Sei es bei den älteren Geschichten der Umgang mit Prohibition und Wirtschaftskrise oder ganz allgemein Fragen, die sich um amerikanische Politik, Rechtssystem oder Ähnliches drehen.

Spontan fallen mir bei den "New England"-Krimis Mary Roberts Rinehart, Charlotte MacLeod und Phoebe Atwood Taylor ein - zwei davon schrieben eher humorvolle Krimis, ihnen allen zu eigen ist aber ein Händchen für exzentrische Figuren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und deren Erlebnisse ich gern verfolge. Es gibt natürlich auch den einen oder anderen männlichen Autor, der solche Krimis schreibt, aber ohne Zugriff auf meine gesammelten Schätze lässt mich mein Erinnerungsvermögen gerade leider im Stich. Die meisten dieser Autoren habe ich über "DuMonts Kriminal-Bibliothek" kennengelernt - ich wünschte wirklich, diese Reihe würde wieder neu aufgelegt, da gibt es nämlich noch so einige Titel, die ich bislang nicht gebraucht nachkaufen konnte!

Obwohl ich auch bei den Cozys ein paar sehr eigene Figuren ins Herz geschlossen habe - so wie zum Beispiel Lucy Angkatell aus Agatha Christies Roman "Das Eulenhaus", die regelmäßig in aller Frühe Teewasser aufsetzt und dann wieder ins Bett geht, während das Wasser ungenutzt verkocht, so dass ihr Butler ein ganzes Regal voller Ersatz-Teekessel in petto hat - so finde ich da weniger exzentrische Charaktere als bei dem "New England"-Romanen. Wobei ich nicht andeuten will, dass diese amerikanischen Figuren dann unrealistisch überzogen sind. Gerade bei den Cape-Cod-/Küsten-Bewohnern gibt es einen Typ des einheimischen Faktotums, der gerade aufgrund seiner praktischen Sicht und seiner wortkargen Äußerungen in einem Gespräch immer den richtigen Punkt trifft - und mich so amüsiert. Und sogar die Darstellung von traditionsverhafteten Oberschichtfamilien, die aufgrund der Wirtschaftskrise pleite sind und nun mit dieser neuen Situation umgehen müssen, wirkt bei den "New England"-Krimis meist deutlich optimistischer, kreativer und weniger passiv als bei den britischen Cozys.

Amüsant finde ich all diese Krimis, mal bestechen sie durch feinen Humor, dann wieder durch wunderbar eingesetzte Ironie, witzige Dialoge oder (leicht) absurde Figuren. Einzig Phoebe Atwood Taylor treibt den Humor in ihren Bücher auf die Spitze und lässt es dort regelmäßig zu einer Ansammlung von skurrilen Situationen kommen. Dabei ist jede Szene für sich gar nicht so unrealistisch, wenn auch immer wieder durch argen Zufall bestimmt, doch in der Häufung entwickelt sich für den Leser eine Ansammlung von seltsamen Szenen, die in rasantem Tempo zu weiteren ungewöhnlichen Vorfällen führen. Nach dem Lesen eines solchen Romans bin ich von der Erzählweise immer ganz atemlos und entsetzlich aufgedreht, weil ich so viel lachen musste.

Ich glaube, man merkt, dass ich diese "New England"-Romane mag - und ich bin nicht nur durch die Diskussion mit meinem Mann wieder auf diese Bücher gekommen, sondern auch weil ich gerade so viel Lust auf Kriminalgeschichten habe. An meine Sammlung komme ich gerade nicht heran, außerdem will ich auch nicht all die vertrauten Bücher in der Bibliothek ausleihen, wenn sie denn überhaupt dort vorhanden sind, und mein SuB bietet eher wenige Krimis - und keine, die in diese Richtung gehen. Von daher fände ich es toll, wenn ihr vielleicht den einen oder anderen Tipp für mich hättet, mit dem ich meine aktuelle Krimilust stillen könnte.

Montag, 11. Juli 2011

Seltener Glücksfall: Shandy-Fotos

So, das hier ist jetzt erst einmal wieder die letzte Runde mit Katzenfotos - ich will euch ja nicht langweilen. ;)


 Ausnahmsweise hat sich Shandy mal in Ruhe ablichten lassen und auch wenn die Fotos sich alle recht ähnlich sind und die Qualität mal wieder besser sein könnte, so bekommt ihr sie jetzt alle zu Gesicht. :)







Dienstag, 5. Juli 2011

Guy Delisle: Shenzhen

Von Guy Delisle hatte ich schon im letzten November den Band "Pjöngjang“ angeschaut und ich fand es sehr spannend von den Erlebnissen des Autors während seiner Zeit in Nordkorea zu lesen. So landeten auch der vorhergehende Band "Shenzhen“ und die folgenden "Aufzeichnungen aus Birma“ auf meinem Wunschzettel. Und obwohl "Shenzhen“ schon zu Weihnachten bei mir einzog, habe ich jetzt erst Zeit dafür gefunden, und leider hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich hatte gehofft, dass dieser Comic über die Erlebnisse des Zeichners bei einer Trickfilm-Produktion in China genauso spannend, interessant und lustig zu lesen sein würde wie seine Erfahrungen in Nordkorea.

Aber erst einmal hatte Guy Delisle in "Shenzhen“ deutlich weniger Möglichkeiten zu seltsamen – politisch bedingten – Erlebnissen gehabt und dann habe ich das Gefühl, dass man diesem Band anmerkt, dass es die erste Veröffentlichung des Autors in dieser Art ist. Auch in China war Guy Delisle dafür zuständig, dass die chinesischen Studios sich an die Vorgaben des europäischen (französischen) Studios für eine Zeichentrickproduktion (Papyrus – vielleicht sagt dem einen oder anderen das ja was) halten. Herausforderung dabei ist auf der einen Seite die Sprachbarriere – die Übersetzerin hat anscheinend auch nicht so viel Ahnung von den Fachbegriffen beim Zeichnen – und auf der anderen Seite die Arbeitsmoral der Angestellten (Schlafen am Arbeitsplatz ist recht weit verbreitet).

Neben der Arbeit verbringt der Autor einen Großteil seines dreimonatigen Aufenthalts in seinem Hotelzimmer, so dass natürlich so einige seltsame Hotelerlebnisse zu berichten sind, ansonsten erzählt er von seinen Erfahrungen bei Restaurantbesuchen, Einladungen bei chinesischen Zeichnern und Ausflügen in andere Städte und zu ein paar Sehenswürdigkeiten. Obwohl es zu so einigen Seltsamkeiten kommt und man einen eigenwilligen und sehr persönlichen Blick auf das Leben in China werfen kann, hat mir in diesem Band der leicht bissige Humor gefehlt, der "Pjöngjang“ ausgezeichnet hat.

Ich gebe zu, dass das Leben in einem Hotel in der nordkoreanischen Hauptstadt vermutlich mehr Berichtenswertes mit sich bringt als das Leben in einem Hotel in einer chinesischen Stadt, die anscheinend nicht gerade zu den interessantesten Orten in China gehört. Und hätte ich "Shenzhen“ vor "Pjöngjang“ gelesen, dann wäre ich wohl sehr zufrieden mit dem Humor, dem leisen kritischen Unterton und den skurrilen Erlebnissen des Zeichners in China gewesen – so allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte etwas sehr vor sich hindümpelt und dass der Autor mehr daraus hätte machen können, wenn er mit offeneren Augen durch das Land gegangen wäre. Nun bin ich sehr gespannt, was mir die "Aufzeichnungen aus Birma“ für Leseerlebnisse bringen werden. Aber da das der dritte Band um die Reiseerlebnisse von Guy Delisle ist, hoffe ich darauf, dass er mindestens so unterhaltsam sein wird wie "Pjöngjang“.

Achja, noch ein kurzer Satz zum Zeichenstil: Nach "Pjöngjang" wusste ich ja schon, was mich bei Guy Delisle erwartet – das Cover gibt einen guten Eindruck von seinem Zeichenstil. Allerdings wirken die Zeichnungen in "Shenzhen“ weniger klar als in "Pjöngjang“, der Autor setzt weichere Linien und schraffiert mehr, was die Seiten eher ausgewaschen wirken lassen. So sind seine Charaktere und Darstellungen ebenso wie die einzelnen Episoden "weniger auf den Punkt“ gebracht als in dem ersten Comic. Trotzdem kann ich die Bände von Guy Delisle jedem empfehlen, der einen unterhaltsamen Einblick von China (oder Nordkorea) bekommen und sich über den Alltag eines Zeichners im Ausland amüsieren will. Aber fangt mit "Shenzhen" an und lest dann erst "Pjöngjang". ;)

Montag, 4. Juli 2011

Dies und Das (8): Christie und Awards

Immer noch im Buchrausch …
Seit April habe ich eine Phase, in der ich nur noch lesen könnte. Ein Buch nach dem anderen landet auf dem Wohnzimmertisch und wird von mir verschlungen – und wenn mich das Wetter nicht regelmäßig so müde machen würde, dass ich gar nichts mehr tun mag, dann hätte ich meinen SuB wohl fest "unter 100" etabliert. Nur blöd, dass ich entweder die Zeit zum Lesen oder die Zeit zum Schreiben habe ... ;)

Christie-Fotos
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich die Katzen in den letzten Tagen mehrfach vor der Kamera hatte. Und da das hier ein Blog über "Bücher, Katzen und anderes …" ist, müsst ihr da einfach durch. ;) Also gibt es hier wieder eine Runde Fotos:


Awards

Die Award-Schwemme hat auch vor mir nicht Halt gemacht - und ich freue mich über jeden einzelnen davon sehr! Aber den Zwang des Weitergebens mag ich nicht so sehr und so muss ich entweder gut überlegen, ob ich die dann weiterreiche oder ob sie bei mir versanden ...

Was ich allerdings inzwischen wirklich hasse, sind viele der Bedingungen. Ob ich mich freue oder nicht, bleibt ja wohl mir überlassen und was "bedanke dich bei der Person, die dir den Award verliehen hat" angeht – das ist ja wohl selbstverständlich und so etwas "vorgeschrieben" zu bekommen, macht mich eher … äh … fuchtig. ;)

In den letzten Tagen erreichten mich folgende Awards:

Mikage von Blätterauschen überreichte mir:


  • Binde den Award in deinen Blog ein oder veröffentliche ihn in einem Post.
  • Nominiere so viele Blogs, wie du gerne hast und verlinke sie in deinem Post.
  • Teile deinen Nominierten, per Kommentar mit, dass du ihnen diesen Anward verliehen hast.
  • Verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat und bedanke dich herzlich bei ihr.

Es gibt eine Menge Blogs, die ich gern habe, einige davon beschäftigen sich mit Büchern, andere mit anderen Themen und wenn ich sie alle aufführen würde, würde ich die Beitragsgrenze vermutlich sprengen. Also konzentriere ich mich auf den Begriff "adorable" und verleihe diese Award

Sayuri’s Exil und Pashieno’s Welt

für ihre bezaubernden, hinreißenden, charmanten und anbetungswürdigen Katzen, die sie so wunderbar auf Foto zu bannen wissen.

Von Isabel (Bellxr’s Leseinsel) gab es:



· den Award an 5 Personen weitergeben und sie dies wissen lassen,
· die Verleiherin in Deinem Post erwähnen und
· die Verleiherin per Post informieren.

Sorry, aber ich mag mich nicht auf eine feste Personenzahl festlegen lassen, wenn ich einen Award weitergebe … Keine Ahnung, wer die "Masked Mommy" ist, aber ich mag die Maske auf dem Award-Bild. ;) Und weil ich dabei spontan an "Die Schöne mit der Maske" denken musste, geht dieser Award an

Irina von Bücher über alles

Ich mag deinen Blog, deine amüsanten, ausführlichen und wunderbar zu lesenden Rezensionen, die Vielfalt an Informationen und Links - und will lieber gar nicht wissen, wie viel Arbeit du da jede Woche hineinsteckst. :)

Und Kathrin von tinkerfairysbibliothek überreichte meinem Blog den



  • Freue dich über den Award
  • Beantworte die folgenden Fragen:
1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
3. Wieso bloggst du über Bücher?
4. Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?
5. Welchen Buchcharakter würdest du im "realen Leben" gern kennen lernen?
  • Gib den Award an mindestens einen, aber höchstens drei Buchblogger weiter. Merke: Dieser Award soll nur an Blogs weitergegeben werden, die sich mit Büchern beschäftigen!

Blogs, die sich auch, vor allem oder ausschließlich mit Büchern beschäftigen? Nun, wenn letzteres der Fall wäre, dann hätte ich den Award bestimmt nicht bekommen. ;)

Diesen Award möchte ich weiterreichen an

Natira (Natiras Zeit) – bei dir finde ich ganz neue Anregungen zum Lesen (was allerdings auch dazu führt, dass die gegenseitige Leihliste immer länger wird), liebevolle Fotos und interessante Berichte über die verschiedensten Dinge.

Katrin von den BuchSaiten – in der Hoffnung, dass dein Studium dir bald mal wieder etwas mehr Zeit zum Lesen (und Bloggen) lässt.

Anette (Katze mit Buch) – abgesehen von den tollen Kinder-/Jugend- und Bilderbuchrezensionen, liebe ich die Sparte mit den Kochbuchbesprechungen, die Berichte von den Veranstaltungen und die kleinen Einblicke in deine (zum Teil noch recht neuen) Hobbies.


So, jetzt noch die Fragen beantworten:

1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?

Ein Lieblingsbuch? Ich lese sehr viele Genres und je nach Stimmung bevorzuge ich die unterschiedlichsten Autoren – und es gibt sehr sehr viele Bücher, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten und die ich niemals hergeben würde. Wie soll ich denn da EIN Lieblingsbuch benennen?

2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
Wieder eine Frage, die ich kaum beantworten kann und auf die ich schon mal eine Antwort suchen sollte, welche ihr HIER findet.

3. Wieso bloggst du über Bücher?

Weil Bücher einen großen Teil meines Lebens bestimmen. Seitdem ich flüssig lesen kann, habe ich immer ein Buch bei der Hand. Wenn ich in eine neue Stadt komme, dann halte ich als erstes die Augen nach Buchhandlungen auf und wenn man mich vor die Wahl zwischen einem neuen Paar Schuhe (und meine Sommerschuhe sind nach über fünf Jahren in Gebrauch wirklich kaputt!) und neuen Büchern, dann würde ich vermutlich den Schuhkauf noch einen Sommer verschieben …

4. Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?

Da ich von mir behaupte, dass ich jedes Genre grundsätzlich ausprobiere, fällt mir hier die Antwort auch sehr schwer. In meinem Leben habe ich die verschiedensten Arten von Sachbüchern gelesen und die verschiedensten Formen von Belletristik ausprobiert … Ganz ehrlich, mir fällt wirklich nichts ein, was ich noch nicht gelesen habe!

5. Welchen Buchcharakter würdest du im "realen Leben" gern kennen lernen?

Da gibt es so einige, aber aktuell dürften gern Cimorene und ihre Freundin Morwen gern vorbeikommen. Mit den beiden an meiner Seite hätte ich massenhaft Zeit zum Arbeiten und Lesen, während sie meinen Haushalt und Garten so organisieren, dass ich für den nächsten Besuch bestens gewappnet bin. ;)

Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur

Ich mag Bücher, bei denen ich den Eindruck habe, der Autor würde über etwas schreiben, das er kennt. So hat mich wohl vor allem die Tatsache, dass Thomas B. Morgenstern mit seiner Familie einen Bauernhof in den Elbmarschen bewirtschaftet auf das Buch "Der Milchkontrolleur" neugierig gemacht. Denn die Hauptfigur in diesem Krimi ist der in den Elbmarschen als Milchkontrolleur arbeitende Hans-Georg Allmers. Allmers hat seine Berufswahl anscheinend in erster Linie getroffen, weil er so mit relativ wenig Arbeit ein geregeltes Einkommen hat und sich den Tag frei einteilen kann. Gemeinsam mit seiner – sehr religiösen – Mutter lebt er auf dem Hof der Familie, während sein Bruder Werner inzwischen als Staatsanwalt fern der Landwirtschaft Karriere gemacht hat.

Als die Nachbarin Else Weber mit durchgeschnittener Kehle in einem Graben gefunden wird, gerät das gesamte Dorf in Unruhe. Alle sind sich sicher, dass es Elses unmoralischer Lebenswandel war, der zu ihrer Ermordung geführt hat, trotzdem fragt man sich natürlich, wer der Täter sein könnte. Da Werner Allmers, der mit der Leitung der Ermittlungen betraut wurde, zu recht fürchtet, dass man mit ihm und der Polizei nicht reden würde, schickt seinen Bruder Hans-Georg los, um auf den benachbarten Höfen Klatsch und Tratsch aufzuschnappen.

Allmers ist zwar nicht gerade glücklich darüber, dass er sich von seinem Bruder – zu dem er kein gutes Verhältnis hat – einspannen lassen soll, aber auf der anderen Seite juckt auch ihn die Neugier. Während er seine Nase in die Angelegenheiten der Nachbarn steckt, findet er den einen oder anderen Liebhaber der Ermordeten und noch einigen Dreck, der im Dorf unter den Teppich gekehrt wurde, aber den Mörder kann er so nicht ausfindig machen. Auch die junge Journalistin Susanne, über die er immer wieder stolpert, kann ihm in dieser Hinsicht nicht weiterhelfen, aber dafür kommen sich die beiden im Laufe der Zeit näher.

Ganz ehrlich, "Der Milchkontrolleur" ist nicht gerade einer der spannensten Romane, die ich je gelesen habe. Der Autor erzählt die Geschichte eher gemächlich und so verbringt man viel Zeit mit Allmers in den Küchen der Nachbarn, liest von dem Kuchen, den er vertilgt, und hört sich mit ihm das Geschwätz auf den Höfen an. Aber so dümpelig der Krimi ist, so sehr haben mich die skurrilen Charaktere in der Geschichte unterhalten. Obwohl Thomas B. Morgenstern hier und da ins Klischee abdriftet, fühlte ich mich oft genug an die Nachbarn meiner Kindheit erinnert. Auch wenn ich nicht so weit im Norden aufgewachsen bin, so erinnern der Sprechrhythmus, die Lebensansichten und viele kleine Details an die "Dorfgemeinschaft", die mir damals so vertraut war, und so gab es für mich so einige Momente, in denen ich mit einem breiten Grinsen über dem Buch saß.

Obwohl man bei dem Kriminalfall mitraten kann – und ich lange vor der Auflösung einen starken Verdacht bezüglich des Mörders hatte -, sind mir letztendlich recht wenige Details wirklich klar in Erinnerung geblieben, am Ende war da nur das Gefühl einen netten und atmosphärischen Regionalkrimi genossen zu haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich seit dem Lesen dieses Romans keinen Apfelsaft mehr trinken kann (dabei hatte ich letztes Jahr gerade so einen unglaublich leckeren naturtrüben Saft gefunden *seufz*), weil es da eine Szene mit Äpfeln und Ratten gibt, die mir seitdem immer vor Augen steht.

Freitag, 1. Juli 2011

Gelesen: April, Mai und Juni 2011

Bücher:
  1. Nojoud Ali/Delphine Minoui: Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden
  2. Pierdomenico Baccalario: Ulysses Moore 1 - Die Tür zur Zeit
  3. Bettina Belitz: Scherbenmond
  4. Jim Butcher: Grave Peril (Dresden Files 3)
  5. Jim Butcher: Summer Knight (Dresden Files 4)
  6. Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)
  7. Agatha Christie: The Man in the Brown Suit
  8. Agatha Christie: The Secret of Chimneys
  9. Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster (Dr. Siri Band 2)
  10. Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri (Dr. Siri Band 3)
  11. Colin Cotterill: Briefe an einen Blinden (Dr. Siri Band 4)
  12. John Dickinson: Die Schlange am Rande der Welt (Teil 1)
  13. Vanessa Farquharson: Nackt schlafen ist bio
  14. Wieland Freund: Falsches Spiel in Silver City
  15. Kami Garcia und Margaret Stohl: Sixteen Moons
  16. Ann Granger: Mord wirft lange Schatten (Mitchell und Markby 13)
  17. Ann Granger: Der Fluch der bösen Tag (Mitchell und Markby 14)
  18. Ann Granger: Und sei getreu bis in den Tod (Mitchell und Markby 15/Abschluss)
  19. John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle: Tage wie diese
  20. John Green: Margos Spuren
  21. Brandon Halpian: Song about you
  22. Richard Harland: Worldshaker
  23. Kerstin Herrnkind: Mein Mann der Mörder
  24. Lucie Flebbe: Fliege machen (Lila Ziegler 3)
  25. Alaya Johnson: Moonshine - Stadt der Dunkelheit
  26. Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
  27. Jackie Kessler und Caitlin Kittredge: Im Zwielicht (Das Ikarus-Projekt 2)
  28. Marian Keyes: Märchenprinz
  29. A. S. King: Please don't hate me
  30. Caro King: Sieben Magier
  31. Kathryn Lasky: Die Legende der Wächter 1 - Die Entführung
  32. Ava McCarthy: Der Todeskurier (Harry Martinez 2)
  33. Richelle Mead: Succubus Blues 1 - Komm ihr nicht zu nah
  34. Haruki Murakami: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
  35. Bernd Perplies: Magierdämmerung 1 - Für die Krone
  36. Bernd Perplies: Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit
  37. Sarah Prineas: Der Magische Dieb 1 - Auf der Jagd nach dem Stein der Macht
  38. Julia Quinn: Just Like Heaven (Smythe-Smith 1)
  39. Ian Rankin: Der Tod ist erst der Anfang (22 Kurzgeschichten)
  40. Karen Rose: Todesschrei (Vartanian 1)
  41. Karen Rose: Todesbräute (Vartanian 2)
  42. Karen Rose: Todesspiele (Vartanian 3)
  43. Karen Rose: Der Rache süßer Klang
  44. Karen Rose: Des Todes liebste Beute
  45. Karen Rose: Eiskalt ist die Zärtlichkeit
  46. David Schumann: The Tokyo Diaries
  47. Nalini Singh: Gefangener der Sinne
  48. Nalini Singh: Sengende Nähe
  49. Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford (Kate Ivory 9)
  50. Matthew Sturges: Midwinter
  51. Rob Thurman: Nachtgeister (Cal und Niko 1)
  52. Rob Thurman: Mondgeister (Cal und Niko 2)
  53. Caroline Vermalle: Denn das Glück ist eine Reise
  54. Sarah Waters: Der Besucher
  55. Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag

Comic/Manga:
  • Black Butler 2 (Manga)
  • Black Butler 3 (Manga)
  • Black Butler 4 (Manga)
  • Black Butler 5 (Manga)
  • Blaue Rosen 2 (Manga)
  • Blaue Rosen 3 (Manga)
  • Blaue Rosen 4 (Manga)
  • Blaue Rosen 5 (Manga)
  • Brandoll (Manga)
  • Caramel Kiss 1 (Manga)
  • Code:Breaker 6 (Manga)
  • Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß 1 (Manga/Graphic Novel)
  • Detektiv Conan 69 (Manga)
  • Lovey Dovey 4 (Manga)
  • Lovey Dovey 5 (Manga)
  • Nausicaä 1 (Manga)
  • Nausicaä 2 (Manga)
  • Nausicaä 3 (Manga)
  • Nausicaä 4 (Manga)
  • Night Head Genesis 2 (Manga)
  • Sense and Sensibility (Graphic Novel)
  • Shenzhen
  • Shugo Chara! 12 (Manga)
  • Shugo Chara! Illustrations
  • The Devil Within 2 (Manga)
  • xx me! 1 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

  • Der Monstrumologe (6 CDs)
  • Deine Juliet (6 CDs)
  • Ich bringe mich um die Ecke (4 CDs)
  • John Sinclair Classics 4 (1 CD)

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich zum wiederholten Male lese oder höre.

Juli-SuB

Mit meinem Lesepensum im Juni bin ich eigentlich ganz zufrieden. Insgesamt habe ich 19 Bücher und 12 Manga/Comics gelesen, allerdings nur ein kurzes Hörspiel gehört. Ich muss im nächsten Monat mal wieder irgendetwas finden, was ich handarbeiten kann, damit das wieder mehr wird! Obwohl so einige Bibliotheksbücher bei den gelesenen Titeln dabei waren, hatte ich meine SuB auf "weniger als 100" gebracht - einen SuB-Stand, den ich seit 2008 nicht mehr erreicht hatte. Jetzt hoffe ich darauf, dass ich im Juli den SuB so weit abgebaut bekomme, dass die nächste Bücherlieferung ihn nicht mehr in den dreistelligen Bereich bringt.

A (3)
Sharon Ashwood: Seelenkuss
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung

B (7)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (4)
David Chandler: Ancient Blades - Die Metropole der Diebe
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger

D (4)
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (13)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (4)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (6)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Jim C. Hines: Die fiese Meerjungfrau
Jim C. Hines: Rotkäppchens Rache

I (2)
Greg Iles: Leises Gift
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (4)
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Siri Lindberg: Nachtlilien
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin
Sergej Lukianenko: Trix Solier

M (7)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
L. J. McDonald: Die Krieger der Königin
Seanan McGuire: October Daye - Winterfluch
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Kai Meyer: Hex
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Susanne Mittag: Melina und die vergessene Magie

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

P (4)
Renata Petry: Hilgensee
Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

Q (0)
-

R (14)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (9)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Arthur Slade: Mission Clockwork
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
Harald Tonollo: Die Rottentodds 6 - Dr. Silberfisch in gemeiner Mission
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)
-

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Kiersten White: Flames'n'Roses
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

Y (0)
-

104 Titel zum Monatsanfang
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)
(blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
(rot markierte Titel möchte ich bis zum 05. August 2011 gelesen haben)
(blaugrau markierte Titel möchte ich bis zum 23. August 2011 gelesen haben)