Samstag, 26. November 2011

Verwöhntag für die Winterkatze ...

... oder auch der runde Geburtstag.

Da ich der Meinung bin, dass man seine Geburtstage rundum genießen soll, habe ich den 25. November schon vor Jahren zu meinem persönlichen "Verwöhntag" bestimmt. Das bedeutet auch, dass ich mir an dem Tag - wenn möglich - frei nehme und keine Besucher einlade, für die ich die Wohnung herrichten, kochen und ähnliches tun müsste.

Also habe ich den gestrigen Freitag mit gemütlichem Räkeln im Bett begonnen, bin erst vormittags ins Wohnzimmer gewandert und habe dort die Geschenke von meinem Mann und meinen Eltern ausgepackt. Dann habe ich mir ein Stück Napfkuchen zum Frühstück gegönnt und dabei die Briefe gelesen, die in den letzten Tagen schon eingetrudelt sind.


Zu sehen, wie viele Leute an einen denken, ist doch das Schönste an Geburtstagen. Wobei ich die beiliegenden kleinen und großen Geschenke und die Gutscheine, die mir brieflich oder mündlich (am Telefon) überreicht wurden, auch sehr genießen kann. ;) Und da gestern auch regelmäßig das Telefon klingelte, der Mailaccount Posteingang meldete oder das Chatfenster sich regte, habe ich viel mit meinen Freunden und meiner Familie reden können, auch wenn keiner von ihnen direkt bei mir war.

Ein besonders süßes Geschenk geht auf meine phasenweise auftretende Krimileidenschaft ein. Die Krimi-Mints in der kleinen Dose sollen bestimmt gegen den Geruch von Blut und Verwesung helfen, der bei besonders bildhaften Beschreibungen aufkommt. ;D Während das Lesezeichen mit den Fingerabdrücken einem (laut Beschreibung auf der Hülle) eine Atempause an besonders spannenden Stellen verschaffen soll. Ich bin übrigens ganz verliebt in den kleinen Revolver am Ende des Bandes. Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich die Katzen davon abhalten kann, mit dem mörderischen Ding zu spielen, wenn es in meinem aktuellen Krimi steckt.


Bücher gab es für mich dieses Mal erstaunlich wenig und vor allem keine für den SuB, da die heißersehnte Jane-Austen-Box direkt in den Bestand wandert, weil ich die Titel alle schon kenne. Aber ich freue mich total darüber, dass ich die Romane nun in zueinander passenden und - angeblich besonders gut übersetzten - Ausgaben habe!


Und die restlichen Geschenke werden mich in den kommenden Abenden über das unglaublich schlechte Fernsehprogramm hinwegtrösten. Ich habe eine absolute Schwäche für Ghibli-Filme, und als ich hörte, dass von ihnen die Geschichte rund um die Borger (ich habe die allerdings immer als Borgmännchen in Erinnerung, von einer Schallplatte, die mein Cousin als kleines Kind hatte - keine Ahnung, ob ich mich da täusche oder ob das damals wirklich anders übersetzt wurde) umgesetzt wird, musste ich die DVD doch ganz oben auf meinen Wunschzettel setzen. Auch die "Van Dusen"-Hörspiele liebe ich und bin froh, dass nach dem ersten Teil (im letzten Jahr zum Geburtstag) und Teil 2 (zu Weihnachten 2010) nun der dritte Teil bei mir eingezogen ist. Wer weiß, vielleicht klappt es ja mit dem folgenden Hörspiel zu Weihnachten, wenn ich ein paar dezente Hinweise bei meinem Mann hinterlasse. ;)

Besonders freue ich  mich aber über "Ōkamiden"! Wir haben vor einigen Jahren begeistert "Ōkami" auf der Playstation gespielt und waren hingerissen von der ungewöhnlichen und wunderschönen Grafik und dem Spielprinzip. Als dann "Ōkamiden" angekündigt wurde, war ich ganz heiß auf das Spiel, aber irgendwie hat es mit dem Kauf nie geklappt - und irgendwann gab es das Spiel online nur noch zu absoluten Mondpreisen und ich dachte schon, dass das nichts mehr werden würde. Mein (gemeiner) Mann hat mir dann in den letzten Wochen jegliche Hoffnung geraubt, indem er vorgab, dass er das Spiel nicht mehr hätte bekommen können. Zum Glück stellte sich gestern morgen heraus, dass er im örtlichen Elektronikmarkt das letzte Spiel zum offiziellen Verkaufspreis erwischen konnte. Im Moment versuche ich noch, mir "Ōkamiden" etwas einzuteilen und die Grafik und die Geschichte bewusst zu genießen. Wenn ihr aber in den nächsten Tagen von mir keine Blogbeiträge, Kommentare oder sonstige Lebenszeichen bekommt, dann bin ich dem Spiel endgültig verfallen. ;)

Leider habe ich es nicht geschafft, ein einigermaßen appetitliches Tortenfoto zu machen, aber ich habe mir gestern die Freiheit genommen und das Milchprodukteverbot meiner Ärztin ignoriert und nachmittags ein großes Stück Marzipantorte genossen. Und da mein Mann nach all den Überstunden in den letzten Wochen auch etwas erholungsbedürftig war, haben wir den Abend kulinarisch mit einer Lieferpizza ausklingen lassen. :D

Es war ein rundum schöner Tag, den ich wirklich genossen habe. Und dank des Wellness-Gutscheins und des gesponserten Kurztrips in den Süden werde ich noch mehr "Verwöhntage" genießen dürfen. Vielen lieben Dank an alle, die so lieb an mich gedacht haben!

Donnerstag, 24. November 2011

Sprachprobleme

Seitdem unser "alter" Paketbote den Status "Bin jetzt Boss!" hat, ist es wieder verflixt kompliziert geworden mit den diversen Paketlieferanten zu kommunizieren.

In der Zwischenzeit hatten wir hier unter anderem ein junges (vermutlich polnischstämmiges) Paar, wobei sie die kleinen Sachen verteilen durfte und er sich mit den schweren Paketen abschleppte. Während er zumindest einigermaßen Deutsch verstand, war es mir in den letzten Monaten zum Beispiel nicht möglich ihr verständlich zu machen, dass ich weder medizinische Sendungen mit speziellem Vermerk, noch Sachen, bei denen vorher Geld gezahlt werden muss, für die Nachbarn annehmen kann. Bei dem einen Stapel war mir der Zahlungsvermerk auf dem Päckchen erst aufgefallen, als ich dem Nachbarn seine Post übergeben habe - und so wird wohl irgendjemand sein Geld nicht bekommen haben oder das nette Paar musste den fehlenden Betrag erstatten.

Immerhin habe ich den beiden klar machen können, dass ich etwas Zeit brauche, um an die Sprechanlage zu kommen (besockte Füße, Laminat und Katzen sind Komponenten, die nicht in Eile kombiniert werden sollten ;) ), dass man nicht alle Klingeln auf einmal drücken darf, weil dann die Sprechanlage nicht mehr geht, und dass ich gern die Post für die Nachbarn annehme, sie aber einen Zettel in dem jeweiligen Briefkasten hinterlassen müssen.

Mit den anderen Paketboten ist das etwas schwieriger, aber irgendwie bekommen wir es in der Regel hin. Ich muss ihnen allen zugestehen, dass sie sich wirklich Mühe geben, aber die Sprachprobleme sind ein Hindernis. Richtig schlimm ist es mit dem Herren, der in dieser Woche die Pakete austrägt. Bislang weiß ich nur, dass er weder Deutsch noch Englisch versteht, aber Russisch sprechen würde.

Inzwischen denke ich, ich sollte mir einen Zettel zulegen, in dem ich auf Russisch, Polnisch und Türkisch die wichtigsten "Paketboten"-Sätze schreibe.

So etwas wie:

1. Bitte haben Sie etwas Geduld, es dauert einen Moment bis ich an der Sprechanlage bin.
2. Wenn Sie mehr als eine Klingel betätigen, dann funktioniert die Sprechanlage nicht und es dauert noch länger bis ich an der Haustür bin.
3. Ich nehme gern die Sendungen für die Nachbarn an, ...
4. ... aber keine Sendungen, die mit bestimmten Vermerken gekennzeichnet sind.
5. Bitte denken Sie an die Benachrichtungskarte für den Nachbarn.

Blöderweise kenne ich niemanden, der mir die Sätze übersetzen könnte, und deshalb wird das Thema Pakete wohl auch in den kommenden Adventswochen zu einer täglichen Herausforderung zwischen mir und den Paketboten!

Dienstag, 22. November 2011

Stöckchen: Der große Märchen TAG

Katrin von den BuchSaiten hat mich mit einem Märchen-Stöckchen beworfen, welches ich gerne beantworte. Märchen mag ich sehr gern - trotzdem versuche ich mich bei der Beantwortung der Fragen so kurz zu fassen, dass der Beitrag lesbar bleibt. ;)

1. Welches ist dein Lieblingsmärchen und wieso?
Als Kind fand ich "Allerleihrauh" ganz toll. Vielleicht, weil die Prinzessin in einer schlimmen Situation sitzt und erst einmal ihren Verstand einsetzt, dann davonläuft, als Küchenmagd ein Auskommen und später ihr Glück findet. Aber je älter ich werde, desto unbehaglicher wird mir bei dem Märchen. Das ungesunde Verhältnis des Königs zu seiner Tochter und der Fellmantel, für den so viele Tiere gefangen und verletzt wurden, sind dabei nur die größten Aspekte, die mir inzwischen zu denken geben.

Heute liegt mir eher das Kunstmärchen "Die gewöhnliche Prinzessin" von M. M. Kaye. Ich finde die Hauptfigur so wunderbar, da diese Prinzessin lieber durch die Wälder streunert, als sich so zu benehmen, wie es von ihr erwartet wird. Außerdem ist sie gewitzt genug, um sich ein robustes Kleid zu besorgen, im Wald zu überleben und herauszufinden, wie man einen Job bekommt, um sich Schuhe kaufen zu können. Und sie hat einen untadeligen Geschmack bei der Wahl ihres Prinzen.

2. Vor welchem Märchen hast du dich am meisten gefürchtet?
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich vor einem Märchen gefürchtet hätte. Aber da ich mit den "unbereinigten" Märchensammlungen von den Brüdern Grimm aufgewachsen bin, gab es so einige Schlussszenen, die ich irgendwann nicht mehr gelesen habe. Ich würde die schrecklichen Enden für die Stiefmütter, bösen Schwestern und Hexen vermissen, wenn ich eine "harmlosere" Variante in die Finger bekäme. Aber bei einem Re-read überspringe ich dann doch lieber die mit Nägeln gefüllten Fässer, die glühenden Eisenschuhe oder ähnliche Bestrafungen. ;)

3. Welche Märchenfigur wärst du gerne?
Morgiane, Sklavin des Ali Baba. Okay, es ist nicht gerade angenehm, eine Sklavin zu sein, aber die Frau ist eindeutig intelligenter als ihr Herr und seine gesamte Familie zusammen. Ihr ist es zu verdanken, dass Ali Baba alle Mordversuche der Räuber überleben konnte, auch wenn sie dafür recht skrupellos vorgehen musste ... Auf jeden Fall scheint mir Morgiane vielschichtiger zu sein als ein Großteil der sonstigen Märchenfiguren.

4. Welchen Märchengegenstand würdest du gerne besitzen?
Das "Tischlein, deck dich" wäre überaus praktisch - und ich gehe selbstverständlich davon aus, dass es auch Wunschgerichte servieren kann. Ich fände es fantastisch, wenn ich nie wieder über dem Einkaufszettel hängen und mich fragen müsste, was ich in den nächsten Tagen kochen soll. Und von dem gesparten Essensgeld könnte man so viele Bücher kaufen ... *g*

5. Wenn du verzaubert würdest, welches Tier wärst du?
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass auch Fabelwesen zu den Tieren zählen, und dann wäre ich eindeutig ein Drache. Wissbegierig, schatzhortend, rätselliebend, reizbar und schwer zu wecken, wenn ich mich erst einmal im Tiefschlaf befinde. Meine angreifbare Stelle verrate ich hier aber nicht! ;)

6. Welcher Märchenfilm gefällt dir am besten?
Spontan fällt mir da "Der Salzprinz" ein. Ich sitze zwar auch seit meiner Kindheit jedes Jahr zur Weihnachtszeit vor dem Fernseher und schaue mir "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" an, aber "Der Salzprinz" hat bei mir einen viel tieferen Eindruck hinterlassen. Vielleicht, weil Maruška in ihrer naiven, aber treuen Art begreift, dass das einfache Salz so kostbar ist. Schon als kleines Mädchen fand ich es faszinierend, wie viel Macht und Einfluss in der Vergangenheit mit dem Besitz von Salz einhergingen - und doch vergisst man das so schnell, wenn man mal eben ein Kilo davon im Supermarkt einkauft. 

7. Magst du Märchenparodien?
Das hängt davon ab, was für Parodien es sind. Bei Filmen bin ich in der Regel eher vom Ergebnis abgeschreckt (vor allem bei deutschen Produktionen). Aber es gibt einige wunderbar amüsante Bücher, die Märchen parodieren, und die kann ich dann auch genießen.

8. Magst du moderne oder neuerzählte Märchen?
Auch da hängt es wieder von der Machart ab. Die Neuerzählungen von Robin McKinley zum Beispiel mag ich sehr gern, auch Patricia C. Wredes fantastische Geschichten im Zauberwald mit all ihren Märchenelementen sind so schön zu lesen. Ich finde es spannend, wenn ein guter Autor Märchenelemente aufnimmt und eine neue Geschichte daraus spinnt, aber manchmal wirkt so ein Versuch auch zu gewollt und geht dann kräftig daneben.

9. Glaubst du an Märchenprinzen und für welchen würdest du dich entscheiden?
Gewöhnliche Märchenprinzen finde ich ziemlich langweilig. Ich habe mir noch nie vorstellen können, dass so ein hochherrschaftliches Kerlchen, das auf einem Pferdchen in mein Leben reitet, wirklich zu mir passen würde. Aber ein Prinz wie Ossin aus "Deerskin" ("Tochter des Schattens") von Robin McKinley käme für mich schon in die engere Wahl. Er ist ein aufmerksamer und liebevoller Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, Hunde liebt und keine Standesdünkel hat.

10. Muss für dich ein Märchen mit ‘Es war einmal’ anfangen?
Nö. Aber der "klassische" Anfang schadet auch nicht ... ;)

11. Woher kennst du Märchen? Kassetten? Bücher? Hat man dir vorgelesen?
Meine große Schwester behauptet, dass unsere Mutter uns vorgelesen hätte, als wir klein waren, aber ich kann mich nicht daran erinnern. Aber ich weiß noch, dass ich mich sehr früh durch die Märchen gelesen habe, die wir (in altdeutscher Schrift gedruckt) hatten. Wilhelm Hauff, Hans Christian Andersen und die Brüder Grimm haben an so manchem Abend dafür gesorgt, dass ich vor dem Schlafengehen noch ein paar märchenhafte Abenteuer erleben konnte.

12. Greifst du auch heute noch zu Märchenbüchern?
Ja, sehr gern. Ich lese zwar nicht mehr so oft Märchen wie noch vor einigen Jahren, aber ich greife immer wieder zu den Märchensammlungen in meinem Besitz. Ich entdecke auch gerne Märchen aus anderen Ländern und finde es immer wieder faszinierend, wie manche Geschichten weltweit erzählt werden, während andere Märchen sehr speziell sind und nur in bestimmten Kulturkreisen zu funktionieren scheinen.

13. Würdest du deinen Kindern Märchen vorlesen?
Wenn ich Kinder hätte, dann würde ich das auf jeden Fall tun. Unsere Katzen sind allerdings weniger daran interessiert. ;) Dafür habe ich aber in der Vergangenheit diversen "Fremdkindern" Märchen und andere Geschichten vorgelesen und das hat mir (und zum Glück auch den Kindern) immer viel Spaß gemacht.

14. Hältst du Märchen für wichtig?
Ich finde schon, dass man die klassischen Märchen seines Kulturkreises kennen sollte. Nicht nur, weil Märchen etwas Essentielles sind, sondern auch, weil sie - in meinen Augen - zu einem fundierten Allgemeinwissen gehören.

15. Warst du schon in einem Märchenpark?
Als Kind war ich in mindestens einem Märchenwald. Der war aber so einfach gemacht, dass mich die dargestellten Szenen und die blecherne Stimme, die aus einem Kasten heraus Märchenszenen blökte, nicht überzeugen konnten. Als ich dann noch wegen des heißen Wetters ohnmächtig wurde, hatte ich die Nase voll davon und wollte nur noch ein Eis haben.

16. Magst du die Disney-Märchen?
Das kann ich nicht so einfach beantworten. Als ich klein war, gab es jedes Jahr zu Weihnachten einen Disneyfilm im Kino, den ich zusammen mit meiner Schwester angeguckt habe. Ich hatte höllische Angst vor der bösen Fee in "Dornröschen" und fand "Cinderella" bezaubernd (diese kleine, süße dicke Maus! *g*). Ich würde weder "Das Dschungelbuch" noch die "Aristocats" als Märchen bezeichnen, aber auch diese Filme habe ich geliebt. Wer kann Thomas O'Malley sehen und nicht von ihm hingerissen sein?

Nach "Cap und Capper" habe ich dann eine Pause von den Disney-Filmen gemacht, der Film war einfach zu traurig. Und erst als"Arielle" erschien, bin ich wieder ins Kino gegangen. Aber da war der Disney-Zauber für mich schon etwas verflogen, es fehlte einfach der altmodische Charme, den die alten Filme hatten. Und egal, wie sehr sich die Disney-Filme technisch weiterentwickeln und wie sehr man mir von der Musik und den Charakteren vorschwärmt, mich können die neueren Filme nicht mehr begeistern. Inzwischen meide ich Disney-Filme eher ...

17. Welches Märchenelement ist dir bei einem Märchen sehr wichtig (Rache/Wahre Liebe/Gerechtigkeit)?
Weder Rache noch "wahre Liebe" (wahre Liebe gibt es in Märchen ja doch eher selten) sind mir da wichtig. Mir gefallen eher die Geschichten von Treue, von Ehre oder sogar von Aufoperfung. Ich kann ein Mädchen, das jahrelange schweigend leidet, um seine sieben Brüder von einem Zauber zu befreien, höher schätzen als eine Märchenfigur, die nach einem Tanz auf einem Ball glaubt, dass sie mit dem Mann (mit dem sie nicht einen Satz gewechselt hat) den Rest ihres Lebens verbringen kann.

18. Welches Märchen würdest du gerne von Disney verfilmt sehen?
Disney soll bloß die Finger von meinen Märchen lassen! ;)

19. Welches Märchen magst du nicht?
Das vom Fischer und seiner Frau. Wie kann ein so netter Mann mit so einer schrecklichen und gierigen Person verheiratet sein?! Lieber Fischer, nimm deinen Fisch, wünsch dir einen netten Platz, an dem du Ruhe vor deiner Frau hast, und lebe glücklich für den Rest deines Lebens!

20. Mit welchem Märchen verbindest du die schönsten Erinnerungen?
Mit der Märchen-Neuerzählung "Die Schöne und das Ungeheuer" von Robin McKinley. Für mich war das damals die erste modernere Variante eines Märchens, und ich war hingerissen von den Charakteren, von Beauty, die alles andere als eine Schönheit ist, von dem Ungeheuer, das mit seinen Krallen versucht, vorsichtig Buchseiten umzublättern und doch immer die Ecken ankratzt, von den beiden liebevollen Schwestern, die alles daran setzen, damit die Jüngste eine schöne Kindheit hat, und all den anderen Details, die ein zwar schönes, aber doch recht einfaches Märchen für mich zu einer fesselnden Geschichte haben werden lassen.

21. Dein Lieblingsmärchenautor?
Da die Brüder Grimm weniger Autoren als Sammler waren und die alten Kunstmärchen mich zwar immer wieder unterhalten, aber nicht wirklich berühren können, bleibt mir nur eine Antwort auf diese Frage. Ich liebe die Märchen-Neuerzählungen von Robin McKinley. Ihre Allerleihrauh-Variante "Deerskin"  bringt mich jedes Mal wieder zum Weinen, weil sie so erschütternd, aber auch so schön ist, und dabei ist es fast zwanzig Jahre her, dass ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. "Die Schöne und das Ungeheuer" kenne ich sogar noch länger (herrjeh, ist das wirklich schon 1984 erschienen?) und ich muss immer wieder über die kleine Brise schmunzeln, ich liebe es, gemeinsam mit Beauty das Schloss zu entdecken oder so nach und nach das Ungeheuer kennenzulernen. Und auch ihre zweite Variante der Geschichte, "Rose Daughter", übt auf mich eine Faszination aus, die schon seit 1999 anhält ...

Edit: Das kommt davon, wenn ich ein Stöckchen im abendlichen Halbschlaf beantwortet, dann vergesse ich prompt das Weiterwerfen. Um das noch schnell zu "berichtigen", werfe ich das Stöckchen hiermit in die Luft und hoffe, dass es von  möglichst vielen beantwortet wird. :)

Montag, 21. November 2011

Seit einer Woche …


… lese ich "Libri Mortis – Flüsternde Schatten" von Peter Schwindt. Lustigerweise hatte ich Natira den Autor empfohlen und die wiederum hat die Libri-Mortis-Trilogie an einem Wochenende verschlungen, so dass ich neugierig auf diese Reihe wurde. Nachdem eine Mini-Leserunde mit Katrin von den BuchSaiten leider nicht geklappt hat, habe ich also am letzten Montag endlich einen Blick in in den Roman geworfen.


Obwohl ich das Buch nicht uninteressant finde, komme ich nicht so recht voran. Ich kann mich gar nicht erinneren, wann ich das letzte Mal so lange für einen Roman gebraucht habe, obwohl ich ihn jeden Tag in die Hand nehme. Ich lese ein paar Seiten und dann reicht es mir auch schon wieder mit der sechzehnjährigen Rosalie und ihrer Geschichte. Dabei bin ich schon neugierig darauf, was es mit den Stimmen auf sich hat und welche Entdeckungen das Mädchen in den vergessenen Tunneln machen wird. Auch mag ich den Schreibstil des Autors. Trotzdem bin ich nach einer Woche gerade erst auf Seite 204 - ohne nebenbei noch etwas anderes zu lesen (obwohl ich zugeben muss, dass ich immer mal wieder mit anderen Büchern einen Versuch starte)!

Vielleicht liegt es an Rosalies Familienverhältnisse, denn die depremieren mich sehr. Rosalies Mutter liegt seit 16 Jahren im Koma, ihr Vater scheint vor allem für die Arbeit zu leben und ihre Großmutter hat eigene Sorgen. Oh, und natürlich streiten sich die beiden Erwachsenen darum, ob man Rosalies Mutter noch länger im Krankenhaus mit lebenserhaltenden Maßnahmen versorgen sollte oder nicht - und letztendlich wird das Mädchen wohl die Entscheidung treffen müssen.

Die anderen beiden Bände der Trilogie liegen auch schon hier, so viel Glück habe ich sonst bei Bibliotheksbüchern selten. Alle drei Teile muss ich am 02. Dezember wieder abgeben oder - wenn möglich - bis dahin verlängern, aber so recht kann ich mich nicht entscheiden. Ich bin zu neugierig, um den Roman einfach abzubrechen, aber auch nicht gefesselt genug, um ihn endlich zu beenden.

Ohje, ich glaube, ich koche mir noch eine Tasse Tee und arbeite mich wieder ein paar Seiten weiter durch Rosalies Geschichte ...

Montag, 14. November 2011

Wochenend-Endspannung

In den letzten Wochen war ich ganz schön gestresst und eigentlich hatte ich gehofft, dass das Anfang bis Mitte November vorbei sein würde. Zwar habe ich zwar für die nächsten zwei Wochen recht wenige Termine, aber dafür will meine Konzentrationsfähigkeit nicht so mal eben wieder zurückkommen. Also versuche ich gerade die Wochenenden so erholsam wie möglich zu gestalten.

Das bedeutet, dass Wochenendeinkauf und Haushalt so schnell wie möglich am Vormittag erledigt werden  und ab dem Nachmittag geht es mit einem Buch aufs Sofa. So sah das am Samstag bei mir aus:


Eigentlich hatte ich mich zwar mit Katrin von den BuchSaiten zu einer Mini-Leserunde mit "Libri Mortis - Flüsternde Schatten" verabredet, aber die musste kurzfristig abgesagt werden. So dachte ich, dass es eine gute Gelegenheit wäre endlich mit dem dritten Teil der "Magierdämmerung" anzufangen. Aber letztendlich packte mich die Lust nicht. Ich fand den ersten Band toll, den zweiten sehr unterhaltsam, wenn die Handlung auch etwas im Kreis lief (was bei einem zweiten Teil einer Trilogie leider häufiger passiert), und hatte mich eigentlich auf den Abschluss der Reihe gefreut. Trotzdem habe ich dann lieber kurzfristig einen historischen Liebesroman dazwischen geschoben, weil es bei dem nicht so schlimm ist, wenn ich nach drei Seiten feststelle, dass ich nicht ganz so aufmerksam bei der Handlung dabei war.

Oh, und wenn ihr euch fragen solltet, was da auf dem Teller liegt: Wikinger-Röllchen. Von meinem Mann mit den Worten gekauft "Die sind so ekelhaft, die musst du probieren!". Mit dem "ekelhaft" hatte er recht, auf das Probieren hätte ich verzichten können! Vor allem die billige Marzipanhülle (unfassbar süß und sie knirschte zwischen den Zähnen!) war nur mit großen Schlucken sehr starken Tees erträglich - ich habe nach zwei Teströllchen aufgegeben und meinem Mann den Rest des Tellers überlassen.

Alles in allem war der Samstag eigentlich recht erholsam und deshalb dachte ich, dass ich am Sonntag (nach einem etwas geschäftigerem Vormittag) doch mit dem Programm weitermachen sollte. Doch statt einen neuen Versuch mit der "Magierdämmerung" zu starten, habe ich lieber dazu gegriffen:


Als wir vor einer Woche unsere ganzen Kisten durchwühlt haben, bin ich auch auf ein paar restliche Wollknäuele gestoßen. So viel also zu meiner gerade ein paar Tage vorher getätigten Aussage, dass ich all meine Wolle aufgestrickt hätte. Aber beim Blick auf die Reste wurde mir auch klar, warum ich die verdrängt hatte. Die Farben entsprechen nicht meinem Geschmack, weil ich die Wolle für Auftragssocken besorgt hatte, es sich meine Auftraggeberin dann aber anders überlegt hatte. Trotzdem habe ich gestern mit dem Stricken angefangen, weil man Socken ja immer gebrauchen kann, weil ich es vermisst habe, etwas mit den Händen zu machen, weil dafür die Konzentration locker ausreicht und es eine so schöne Tätigkeit beim Hörbuchhören oder Gucken von seltsamen abendlichen Kochensendungen ist. Vielleicht finde ich ja so meine Konzentrationsfähigkeit wieder ... ;)

Mittwoch, 9. November 2011

Wirre Träume

In meinem letzten "Dies und Das"-Beitrag hatte ich ja schon angedeutet, dass ich in letzter Zeit zu sehr wirren Träumen neige. Ich finde es sehr unangenehm, dass mich mein Unterbewusstsein gerade Nacht für Nacht auf Trab hält und meine Erholungszeit auf diese Weise deutlich verkürzt. So einen Traum wie in der letzten Nacht, mag ich aber gern wieder haben!

Ich stand bei wildfremden Menschen vor der Tür und wurde zum Tee eingeladen. Abgesehen von der einen oder anderen seltsamen Szene, weil zum Beispiel das Teekochen in meinem Traum mir so gar nicht klappen wollte (und fragt mich nicht, warum ich den Tee gekocht habe, wo ich doch bei Fremden daheim war und von ihnen eingeladen wurde), erinnere ich mich an lauter schöne Momente.

Im Traum habe ich Tee getrunken, Plätzchen gegessen, bin spazierengegangen (und musste dabei seltsamerweise unter extrem niedrigen Torbögen durchkrabbeln), habe mit der Gastgeberin an einem großen Holztisch gesessen und ihr geholfen kleine mysteriöse Stoffteile fertig zu nähen. Dabei haben wir die ganze Zeit entspannt geplaudert und hier und da lief eine kleine Katze durch mein Traumbild.

Das alles hat dafür gesorgt, dass ich heute morgen zwar wieder todmüde bin (vier Stunden Schlaf sind einfach nicht genug), aber dafür fühle ich mich entspannter und "in mir ruhender" als seit vielen Tagen. Mit so einem wirren Traum kann ich leben.

Und jetzt koche ich mir einen Tee und gehe an meine Arbeit ... ;)

Dienstag, 8. November 2011

Kathryn Miller Haines: Ein Schlachtplan für Miss Winter

Nach "Miss Winters Hang zum Risiko" ist "Ein Schlachtplan für Miss Winter" der zweite Krimi rund um die ungewöhnliche Schauspielerin. In diesem Roman ist die Stimmung etwas weniger leicht als im vorhergehenden Band. Man merkt, dass den Menschen bewusst wird, dass mit "Augen zu und feiern" die Realität des Krieges nicht mehr zu verleugnen ist. Dazu kommen die langen Wintermonate, die an Rosies Stimmung gezerrt haben und die Tatsache, dass die junge Frau immer noch kein Lebenszeichen von ihrem (Ex-)Freund Jack bekommen hat.

So recht weiß Rosie gar nicht, was sie für Jack empfindet. Als dieser sich freiwillig gemeldet hat, hat sie sich von ihm getrennt. Und nun belastet dieser unschöne Abschied sie natürlich, vor allem angesichts der Tatsache, dass er sterben könnte, ohne dass sie sich hätten aussprechen können. Diese Gedanken beschäftigen Rosie so sehr, dass ihr erst einmal nichts Ungewöhnliches auffällt, als ihr Bekannter Al unbedingt eines Abends mit ihr sprechen will. Erst als Al wegen des Mordes an einer Schauspielerin verhaftet wird, kommt Rosie wieder zu sich. Zwar ist ihr Bekannter Mitglied der New Yorker Mafia und kein Unschuldslamm, trotzdem kann sie nicht glauben, dass er eine zierliche junge Frau ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht haben soll.

Um mehr über den Fall herauszufinden, versuchen Rosie und ihre Mitbewohnerin Jayne eine Rolle bei dem Theaterstück zu bekommen, bei dem die Schauspielerin Paulette zuletzt engagiert war. Schnell finden die beiden Frauen heraus, dass am Sarah-Bernhardt-Theater so einiges faul ist – nicht zuletzt dadurch, dass Rosie doch wirklich als Tänzerin engagiert wird, obwohl die Schauspielerin in diesem Bereich nicht gerade eine begnadete Leistung vorweisen kann. Aber der Gangster Vinnie Garvaggio hat seine Finger bei der Besetzung dieser Produktion drin – und wenn er eine Tänzerin engagiert, muss sich der Regisseur eben fügen. Nur warum Vinnie Garvaggio ein unfähiges Ensemble für ein Musical engagiert, das von ihm finanziert wird, und ständig die Proben viel zu früh abbrechen lässt, müssen Rosie und Jayne noch herausfinden.

Außerdem kommt Rosie mit den drei Schauspielerinnen Zelda, Izzie und Olive ins Gespräch, die mit der ermordeten Paulette sehr gut befreundet waren. Über sie erfährt sie nicht nur mehr über die Tote, sondern findet auch heraus, dass sich die vier Frauen in der "Stage Door Canteen" engagiert haben. Dort bemühen sich Theater- und Filmschaffende darum Soldaten, die auf Fronturlaub sind, eine schöne Zeit zu bereiten. Neben Theateraufführungen und Tanz, gibt es für die Männer auch gutes Essen und eine Ablenkung von ihrem Kriegsalltag. Obwohl ein privater Umgang zwischen den ehrenamtlichen Helfern und den Soldaten verboten ist, muss Rosie schnell feststellen, wie rasch sich auf der Tanzfläche Paare bilden, wenn es sein kann, dass der Tanzpartner in den nächsten Tagen schon getötet werden kann.

Ich muss zugeben, dass mir besonders dieser Einblick in die "Stage Door Canteen" gefallen hat. Trotz – oder vielleicht gerade aufgrund ihrer Gefühle für Jack – entwickelt auch Rosie eine Schwäche für einen der Soldaten, wobei es ihr immerhin gelingt den gebührenden Abstand zu wahren. Aber dieses Gefühl der Endlichkeit, die Angst um die Männer an der Front, und die Sympathien, die sich innerhalb kürzester Zeit entwickeln, sorgen bei einigen Frauen dafür, dass sie aus Verliebtheit oder gar aus Mitleid in eine Ehe mit einem Mann einwilligen, den sie kaum kennen. Rosie ist zwar soweit, dass sie sich fragt, was aus diesen Ehepaaren wohl wird, wenn der Mann aus dem Krieg wiederkehrt, versucht aber nicht über die Freundinnen zu urteilen, die so eine Beziehung eingehen.

Den Krimiteil fand ich vorhersehbarer als im ersten Band, aber dafür hat die Autorin einfach ein Händchen für Atmosphäre. Gerade bei der Beschreibung von Kleinigkeiten wird für mich die Stimmung im Weltkriegs-New-York so richtig deutlich. Noch gibt es schöne Kleidungsstücke in den Schaufenstern, aber Frauen wie Rosie und Jayne können darauf nur sehnsüchtige Blicke werfen. Außerdem wird deutlich, wie sehr die Lebensmittelrationierungen das Leben der beiden beeinflussen. Sie müssen zwar nicht hungern (bzw. sie müssten es nicht, wenn sie durchgehend Engagements hätten), aber die Lust zum Beispiel auf echte Butter beherrscht langsam ihre Gedanken.

Bei all diesen Details aus Rosies Leben und den atmosphärischen Beschreibungen geht der Kriminalfall etwas unter. Das hat mich aber nicht gestört, weil es so viele interessante Details zu entdecken gab, dass die Identität des Mörders für mich zweitrangig wurde. Auch wenn man die Lösung etwas weniger offensichtlich hätte verpacken können … Wer also mit etwas weniger Krimi und dafür schönen atmosphärischen Beschreibungen leben kann, wird mit diesem Buch nichts falsch machen können. Und die Wendung am Schluss bietet eine wundervolle Überleitung zum dritten Band (der übrigens ein ganz neues Setting bietet und wieder seinen ganz eigenen Reiz entfaltet!).

Samstag, 5. November 2011

Dies und Das (14)

Das blaue Sofa

Wenn ich mich vor dem Einschlafen über die Sendung "Das blaue Sofa" aufrege, dann führt das dazu, dass ich die halbe Nacht von einem fiktiven Buch mit dem Titel "Eine Rechtskurve im Wald zu Zeiten des Mausklicks" träume. Nicht sehr erholsam, und es hinterlässt ein verwirrendes Gefühl nach dem Aufwachen!

Abgesehen davon war das jetzt wohl wirklich mein letzter Versuch mit dem blauen Sofa. Ich kann weder den Moderator leiden noch die Art und Weise, wie die Sendung abläuft. Dieses Mal war der einzige Lichtblick Siegfried Lenz, und selbst der hätte wohl mehr Interessantes erzählen können, wenn der stumpfsinnige Herles ihn nicht ständig unterbrochen hätte oder ihm seine eigene Meinung hätte aufdrücken wollen.


Umzugskartons

Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis, dass mein Mann und ich (naja, vor allem ich) seit zwei Jahren ein Zimmer voller Umzugskartons haben und dass sich an diesem Umstand so schnell vermutlich nichts ändern wird. Ab und an wird allerdings die Liste der vermissten Sachen so lang, dass sich ein Durchwühlen und Umschichten wieder lohnt. Also werden wir heute den Nachmittag zwischen Kartons verbringen und versuchen, alles auf der Liste wiederzufinden. Wenn das erledigt ist, dann müssen wir die Kartons (die zum Großteil mit meinen Büchern gefüllt sind) wieder vorsichtig aufeinanderschichten und hoffen, dass wir die das nächste Mal erst anfassen müssen, wenn es darum geht, den Inhalt in Regale zu räumen.


Award

Lisa von "Die Pfötchen-WG" war so lieb, meinem Blog einen Award zu überreichen. Auch hier noch einmal Danke dafür! :)


Da aber gerade wieder ein Award nach dem anderen in meinem Feed-Reader auftaucht, behalte ich mir vor, diesen nicht weiterzugeben. Somit bleibt nur noch übrig, sieben Sachen über mich zu erzählen.

1. Ich kann morgens nur dann etwas Heißes trinken, wenn ich schon eine Weile auf bin und sehr viel Zeit dafür habe. Sonst bleibe ich liebe bei Kaltgetränken.

2. Ich habe mehr als einen Berufsabschluss und hätte aktuell riesige Lust, wieder zu studieren. Dabei gäbe es so einige (geisteswissenschaftliche) Studiengänge, die mich reizen würden. Auf der anderen Seite ist mir bewusst, dass mich vor allem die Lust am Lernen juckt und die kann ich auch ohne Studiengebühren, einen vollen Terminplan und andere Begleiterscheinungen stillen. ;)

3. Wie viele Kleinigkeiten in unserem Leben von den Katzen bestimmt werden, merke ich erst, wenn ich Besuch habe, der keine Haustiere hat. Selbstverständlichkeiten wie "kein Essen unbeaufsichtigt auf dem niedrigen Wohnzimmertisch lassen" müssen dann immer erklärt werden. Und in mir steigt das Gefühl auf, dass meine Biester schrecklich unerzogen sind, dabei haben sie nur ein paar wenige Eigenarten, mit denen man eigentlich gut leben kann. Manche Macke bekommt man aus einer Second-hand-Katze eben nicht mehr wegerzogen.

4. Ein goldener Oktober ist ja schön. Und auch im November kann ich mit Sonnenschein leben, aber so langsam wird es wirklich Zeit, dass es auch kalt wird! Wenn im Vorgarten der Löwenzahn als Pusteblume zu bewundern ist und die Gänseblümchen für einen weißbesprenkelten Rasen sorgen, dann fühlt sich das einfach verkehrt an.

5. Aktuell habe ich eine große Schwäche für einen "Winterhonig", der aus Honig, Nüssen und Zimt besteht. Dafür weigere ich mich weiterhin, Spekulatius zu kaufen, bevor nicht der Advent angefangen hat.

6. Ich mag in der Regel keine Fruchtstücke im Essen. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Marmelade, Joghurt, Hefezopf oder ähnliches handelt – auch mit Fruchtfleisch im Saft kann man mich jagen. Einzige Ausnahmen sind da Früchte, die ich selbst sorgfältig ausgesucht habe und die von mir in Flapjack-Teig versenkt oder mit Joghurtsauce übergossen werden.

7. Obwohl ich gerade erst die "Jahresendspurt"-Liste gepostet habe und insgesamt neun Bücher aus der Bibliothek darauf warten, von mir gelesen zu werden, war ich hingerissen, als mir mein Mann gestern von einem Stadtbummel "Last Window" mitgebracht hat. Ich fürchte, das Lesen wird deshalb für ein paar Tage zurückstehen müssen.


Entschuldigt mich jetzt bitte, ich muss einen Fall lösen!

Mittwoch, 2. November 2011

Jahresendspurt

Jeder, der in den letzten Wochen mal einen Blick auf meine Challenge-Seite geworfen hat, kann sehen, dass ich da noch ein bisschen was aufzuholen habe. Die einzige Challenge, bei der ich wirklich gut dabei bin, ist die "I'm in ... Englisch 2011"-Challenge und mein Buch für den November werde ich mir am kommenden Wochenende vornehmen.

Aber meine beiden persönlichen Challenges benötigen dringend einen "Jahresendspurt", damit ich die nicht mit ins Jahr 2012 mitnehmen muss. Also liste ich hier mal die Titel auf, die ich bis zum Jahresende noch schaffen will.

Von den Neuzugängen dieses Jahres müssen folgende Bücher noch gelesen werden:
  1. John Dickinson: Das Kind des Schicksals
  2. Chris Marten: Hydra
  3. Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit
  4. Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
  5. Kiersten White: Flames'n'Roses 
(Die Titel, bei denen ich noch in der Zeit liege, zähle ich hier nicht auf.)

    Und für den vorgenommenen SuB-Serienabbau würden noch folgende Titel fehlen:
    1. Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
    2. Robert Asprin: Ein Dämon muss die Schulbank drücken
    3. Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
    4. Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
    5. Marie Brennan: Doppelgänger
    6. Marie Brennan: Hexenkrieger
    7. Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
    8. Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
    9. Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
    10. Alan Dean Foster: Die Echsenwelt
    11. Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
    12. Alan Dean Foster: Patrimonium
    13. Alan Dean Foster: Quofum
    14. Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
    15. Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
    16. Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
    17. Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
    18. Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
    19. Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
    20. Darren Shan: Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
    21. Darren Shan: Mitternachtszirkus 2 - Die dunklen Geheimnisse der Vampire
    22. Darren Shan: Mitternachtszirkus 3 - Das Blut der Vampire
    Beim SuB-Abbau hat es sich ja schon etwas gerächt, dass ich in diesem Jahr so viele Blogger-Empfehlungen dank der örtlichen Bibliothek ausprobieren konnte. Theoretisch kann ich mein Vorhaben noch schaffen, ob das aber wirklich klappt, glaube ich noch nicht so ganz. Aber ich will es zumindest versuchen. Immerhin muss ich jetzt mal für Karis SuB-Losverfahren "Die Echsenwelt" in Angriff nehmen. Ihr dürft mir gerne Glück wünschen, dass ich noch mehr Serienbände von meinem SuB weggelesen bekomme! ;)

    Dienstag, 1. November 2011

    November-SuB

    Dafür, dass ich im Oktober Besuch und noch ein paar andere Ablenkungen hatte, kann ich mit 19 gelesenen Büchern ganz zufrieden sein. Allerdings gab es nur ein Hörspiel und weder einen Comic, noch einen Manga. Das wird sich aber hoffentlich jetzt im November wieder deutlich ändern! Außerdem muss ich mal etwas verschärfter an meiner zweiten persönlichen Challenge arbeiten ...

    A (2)
    Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
    Robert Asprin: Ein Dämon muss die Schulbank drücken

    B (8)
    Quentin Bates: In eisigem Wasser
    Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
    Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
    Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
    Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
    Marie Brennan: Doppelgänger
    Marie Brennan: Hexenkrieger
    Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

    C (3)
    Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
    Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
    James Collins: Zauberberg für Anfänger

    D (5)
    John Dickinson: Das Kind des Schicksals
    Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
    Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
    Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
    Rebecca Drake: Still sollst du sterben

    F (14)
    Melissa Fairchild: Weltenwanderer
    Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
    Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
    Francecso de Fillipo: Gezeichnet
    Alex Finn: Beastly
    Gayle Forman: Wenn ich bleibe
    Alan Dean Foster: Echsenwelt
    Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
    Alan Dean Foster: Patrimonium
    Alan Dean Foster: Quofum
    Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
    Earlene Fowler: Tödliche Schatten
    Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
    Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

    G (4)
    Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
    Michele Giuttari: Rachefeuer
    Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
    Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

    H (4)
    Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
    Brendan Halpin: I can see clearly now
    Frederik Hetmann: Zeitenwende
    Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

    I (2)
    Greg Iles: Leises Gift
    John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

    J (1)
    P.D. James: Ein makelloser Tod

    K (5)
    Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
    Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
    Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
    Celine Kiernan: Schattenpfade
    Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

    L (3)
    Marc Levy: All die ungesagten Worte
    Siri Lindberg: Nachtlilien
    Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin

    M (5)
    Chris Marten: Hydra
    Christoph Marzi: Lyra
    Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
    Kai Meyer: Hex
    Boris Meyn: Die Schattenflotte

    N (4)
    Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
    Jo Nesbo: Headhunter
    Rachel Neumeier: Der Greifenmagier - Herr der Winde
    Elle Newmark: Der Granatapfeldieb

    P (8)
    Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
    Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund
    Renata Petry: Hilgensee
    Kerstin Pflieger: Die Alchemie der Unsterblichkeit
    Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
    Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
    Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
    Ursula Poznanski: Saeculum

    Q (0)
    -

    R (14)
    Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
    Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
    Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
    Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
    Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
    John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
    Silvia Roth: Querschläger
    Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
    Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
    Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
    Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
    Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)
    Craig Russel: Lennox
    Craig Russel: Walküre

    S (10)
    Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
    Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
    Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
    Alexander Schwarz: flip rouge
    Arthur Slade: Mission Clockwork
    Emma Smith: Der Ruf der Ferne
    Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
    Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
    Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
    Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

    T (10)
    Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
    Charles den Tex: Die Zelle
    Thomas Thiemeyer: Nebra
    Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
    Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
    P.J. Tracy: Der Köder
    P.J. Tracy: Mortifer
    Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
    Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
    Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

    V (0)
    -

    W (4)
    Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
    Kiersten White: Flames'n'Roses
    Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
    Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

    X (1)
    Xinran: Gerettete Worte

    Y (0)
    -

    107 Titel zum Monatsanfang
    (fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
    (kursive Titel sind neu hinzugekommen)
    (blau markierte Titel habe ich für Aktionen vorgesehen)
    (rot markierte Titel sind die, die ich für meine persönliche Challenge möglichst bald lesen sollte)
    (graublau markierte Titel habe ich auf der Liste für meine persönliche Serien-Challenge)