Freitag, 30. März 2012

Frühling III

Auch wenn ihr vermutlich schon genug von meinen "Frühlingsposts" habt, kommt ihr noch eine Runde mit Gartenfotos. Dieses Mal habe ich weniger das Chaos abgelichtet, das ich veranstaltet habe, als die Blüten und Blümchen, die gerade so hübsch aussehen.










Mittwoch, 28. März 2012

Simmone Howell: Kunst, Baby!

"Kunst, Baby!" von Simmone Howell gehört zu den Büchern, die mich sehr zwiespältig zurücklassen. Auf der einen Seite hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe den Roman mit einem guten Gefühl aus der Hand gelegt, aber auf der anderen Seite hatte ich die erste Hälfte über den Eindruck, ich würde in Zeitlupe einen Autounfall beobachten. Da war so ein Unbehagen beim Lesen und die Gewissheit, dass es noch deutlich unangenehmer wird, bevor es überhaupt besser werden kann ...

Gem (Germaine), Lo und Mira sind beste Freundinnen. Die drei Mädchen sind anders als die anderen in ihrer Klasse, keine "Strichcode"-Schülerinnen, sondern etwas ganz Besonderes - und gemeinsam fühlen sie sich stark, obwohl jede von ihnen auch ihre Schwachstellen hat. Für Gem ist die Freunschaft mit Lo und Mira sehr wichtig. Ihr Leben lang war Gem eine Außenseiterin, was nicht nur daran lag, dass ihre (alleinerziehende) Mutter Bev eine Künstlerin und Feministin mit Alt-Hippie-Angewohnheiten ist, die einen unübersehbaren Einfluss auf ihre Tochter hat. In dem kleinen Vorort, in dem die Mädchen wohnen, fällt jemand wie Bev natürlich besonders aus dem Rahmen, und so passte auch Gem nie so recht zu den anderen. Erst nachdem Lo (zu Beginn der zehnten Klasse) neu in die Schule kam und die Freundschaft der beiden Außenseiterinnen Mira und Gem suchte, gehörte Gem auch endlich einmal zu einer Gruppe dazu.

Während Gem - aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird - Mira und Lo einfach nur cool  findet (und sich selbst daneben so schrecklich unbeholfen und schüchtern), konnte ich ihre beiden Freundinnen von Anfang an nicht so recht leiden. Mira ist vor allem hinter den Jungs her und lässt sich durchgehend von Lo manipulieren, obwohl Lo - meinem Gefühl nach - die beiden anderen Mädchen nur ausnutzt, um selbst cooler zu wirken. Auch Gem sieht nicht, dass ihre beiden Freundinnen nicht gerade freunschaftlich handeln. Sie fühlt sich in der Nähe von Lo und Mira stärker und mutiger und sie liebt es, dass Lo immer so unglaubliche Ideen hat. So war auch das Sommerprojekt Los Idee, bei dem sich die drei Mädchen auf ein Thema konzentrieren, das ihre Außenseiterrolle festigen soll. Im vergangenen Jahr haben sich die drei deshalb mit Okkultismus beschäftigt, und für diesen Sommer wirft Gem das Thema "Underground" ins Gespräch.

Gem will sich dabei ernsthaft mit dem Thema Kunst und Kunstaktivismus auseinandersetzen, aber Lo fühlt sich eher von dem Bereich Kunst-Terrorismus angezogen - und natürlich zieht Mira bei Los Vorschlägen mit. So werden im Laufe der letzten Schulwochen vor den Ferien die Unterschiede zwischen den Mädchen immer deutlicher. Gem recherchiert intensiv zum Thema Andy Warhol und will einen Film drehen - was auch eine gute Vorbereitung für die Bewerbung an der Filmhochschule wäre -, während Lo und Mira sogenannte "Happenings" veranstalten, bei denen weniger ein künstlerischer als ein zerstörerischer Aspekt im Mittelpunkt steht. Je weniger Gem bereit ist mitzumachen, desto mehr wird sie von ihren Freundinnen ausgegrenzt ...

Ich muss gestehen, dass die Geschichte für mich erst dann erträglich wurde, als Gem erste Anstalten machte, sich aus dem Einfluss von Lo zu lösen - was nicht gerade dadurch erleichtert wurde, dass Gems Mutter selbst von Lo total hingerissen war und in ihr im Prinzip eine Seelenverwandte gefunden zu haben glaubte. Sehr passend fand ich eine Bemerkungung ganz zu Anfang des Romans, als Gem von Lo und Mira aufgezogen wird, die im Prinzip aussagt, dass gute Freunde zwar die Schwachstellen des anderen kennen, aber dieses Wissen nicht ausnutzen. Um so ärgerlicher war es für mich, dass Gem lange Zeit verzeihen konnte, dass ihre besten Freundinnen kurz darauf genau dieses Wissen so sehr missbrauchen.

Erst als Gem bewusst wird, dass Lo und Mira sich schon lange nicht mehr wie Freundinnen benehmen, sie nur noch ausnutzen und sich selbst die Zukunft mit ihren Aktionen auf unsagbar dumme Weise verbauen, sieht sie ein, dass es besser ist, keine Freunde zu haben, als sich weiter von falschen Freunden beeinflussen zu lassen. Ab diesem Punkt hat mich das Buch deutlich besser unterhalten, denn es war wirklich schön zu verfolgen, wie Gem immer erwachsener mit diesem Thema umging und wie sie Entscheidungen traf, die nicht von ihren Freundinnen beeinflusst wurden. Parallel zu Gems Geschichte entwickelt sich auch der Film, den sie am Ende zu ihrem ganz privates Sommerprojekt macht, wobei ich in diesen Passagen eine Menge Neues über Kunst und Film gelernt habe. Stellenweise gab es mir aber auch schon fast zu viele Informationen über Andy Warhol und sein Umfeld, und bevor ich mich das nächste Mal mit dem Thema beschäftige, benötige ich erst einmal wieder eine Auszeit.

Insgesamt hat Simmone Howell mit "Kunst, Baby!" ein ungewöhnliches und wirklich interessantes Jugendbuch über Freunschaft und Erwachsenwerden geschrieben. Trotzdem war die erste Hälfte für mich regelrecht unangenehm zu lesen und ich musste erstaunlich viele Pausen machen, weil ich mich so über Gem, Mira und Lo aufgeregt habe. Andererseits konnte ich die Finger auch nicht von dem Roman lassen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und was aus Gem wird, wenn sie endlich merkt, dass ihre Freundinnen schon lange keine mehr sind. Wer sich mit anfangs etwas sperrigen Figuren abfinden kann, sollte ruhig mal einen Blick in "Kunst, Baby!" werfen.

Da das Thema "Freundschaft" bei diesem Roman so unübersehbar im Vordergrund steht, zähle ich ihn als meine zweite Station für die "Themen-Challenge" von Neyasha.

Montag, 26. März 2012

Sei Shonagon: Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

Über "Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" bin ich bei Mikage gestolpert und zum Glück hatte meine Bibliothek den Titel im Angebot. Wobei ich befürchte, dass ich die Ausgabe mit der schlechteren Übersetzung (und leider ohne Anmerkungen zu den Andeutungen in den Gedichten) erwischt habe. Aber da mir das Lesen so viel Spaß gemacht hat, ist die ausführlichere Manesse-Ausgabe (mit dem Titel "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame") gleich auf meinen Wunschzettel gewandert.

"Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" wurde vor über 1000 Jahren von einer Hofdame am Heian-Hof geschrieben. Nachdem die Kaiserin Sei Shonagon zwanzig Lagen besonders schönen Papiers geschenkt hatte, band die Hofdame daraus ein Buch, dem sie in den folgenden Jahren ihre Gedanken zum Leben am Hof und all die kleinen Alltäglichkeiten anvertraute. Und da sie ihre Aufzeichnungen eigentlich niemandem je zu lesen geben wollte, sind die niedergeschriebenen kleinen Begebenheiten und Beobachtungen häufig sehr direkt und manchmal fast schon etwas gehässig. Aber umso mehr hat man als Leser das Gefühl einen Einblick in die Heian-Zeit und das Leben am Hof zu bekommen.

Sei Shonagon scheint eine sehr schüchterne Frau gewesen zu sein, die anfangs mit dem Dienst als Hofdame vollkommen überfordert war. Aber im Laufe der Zeit kann man sehen, dass sie immer selbstbewusster wurde und bei dem neckischen Ton am Hof mithalten kann. Immer wieder gibt es so kleine Beobachtungen, bei denen mir bewusst wurde, wie wenig Ahnung diese Dame von dem alltäglichen Leben hatte - und wie sehr ihre Prioritäten von den Idealen des adeligen Lebens geprägt wurden. Was ja auch kein Wunder ist, kannte sie doch nichts anderes. ;)

Besonders interessant fand ich all die kleinen Niederschriften über das richtige Benehmen eines Geliebten, über nächtlichen Begebenheiten  und ihre Gedanken darüber, wie schwierig es sei einen Liebhaber zu empfangen, wenn man nicht am Hofe war. Ich muss gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass die Hofdamen damals so freizügig sein konnten. Faszinierend fand ich auch den Stellenwert der Gedichte für das Leben von Sei Shonagon und welch eine Herausforderung es oft für sie war, wenn sie spontan auf ein Gedicht der Kaiserin reagieren musste und wie sehr es sie beschäftigte, wenn sie nicht die passende Zeile gefunden hatte. Sehr freimütig berichtet sie auch über die Dinge, die sie unangenehm oder abstoßend findet - und in diesem Teil hat sie meine Sympathie regelmäßig verloren, weil sie da so schrecklich oberflächlich wirkt. Auf der anderen Seite zeigen diese kleinen Texte auch, dass die Menschen in ihren Vorurteilen und Abneigungen sich in den letzten tausend Jahren kein bisschen verändert haben.

Insgesamt habe ich "Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" wirklich genossen und abends immer mal wieder ein Stückchen darin gelesen. Der Einblick in das japanische Hofleben zwischen 1001 und 1010 war sehr spannend und ich habe über Sei Shonagons Erlebnisse geschmunzelt oder den Kopf geschüttelt. Außerdem habe ich beim Lesen das Betrachten der Bilder genossen, die das Buch passend illustrieren (wobei die Bilder von Künstlern aus dem 18. Jahrhundert stammen). Wer neugierig auf einen kleinen Blick in eine längst vergangene Zeit ist oder sich ganz allgemein für Japan interessiert, bekommt mit diesem Buch auf jeden Fall eine ungewöhnliche und faszinierende Lektüre in die Hand.

Samstag, 24. März 2012

Videoexperiment

Nachdem gestern Baltimore wieder so schön seine Pfote beim Trinken eingesetzt hat, habe ich spontan mit unserer DigiCam versucht, das Ganze auf Video zu bannen. Dass da ein Fussel mitten im Bild ist, ignoriert ihr einfach mal. ;)


Freitag, 23. März 2012

Ich sollte es besser wissen!

Nach so vielen Jahren sollte ich es besser wissen und keine frischgewaschenen Sachen mal eben ablegen, bevor sie in den Schrank wandern. Und das schon gar nicht, wenn es die Tagesdecke und/oder eines der Katzenkissen betrifft:

Mittwoch, 21. März 2012

Frühling II

Ich bin heute Vormittag schnell in den Garten gehuscht, um ein paar Fotos zu machen. Vor allem wird darauf wohl deutlich wie radikal wir in den letzten Tagen vorgegangen sind. ;)

Das hier sind die Überreste der Haselnuss, daran werde ich noch eine ganze Weile arbeiten müssen.
Oh, und wie man sieht, haben unsere Vormieter noch ein paar Sachen im Garten gelassen, die bislang hinter Sträuchern verborgen waren ...


Dieser zarte braune Sprössling ist eine Walnuss - und nachdem ich schon einige davon ausgebuddelt habe, kann ich sagen, dass sich die Wurzeln dieser Pflanze vermutlich drei Meter in jede Richtung ausgebreitet haben ... *seufz*


So sehen die Teile des Gartens aus, wo ich schon Wurzeln entfernt habe.
Wobei man hier noch eine Wurzel quer im Bild sehen kann, bei der ich noch weiter buddeln muss.


Und nachdem ich schon ein paar Runden zum Abfallhof gefahren bin, habe ich noch diesen Haufen Äste vor mir. Blöderweise muss ich das alles klein genug machen, damit ich es in den Kofferraum quetschen kann, was einige Zeit dauert!


Zum Glück gibt es auch ein paar Lichtblicke, sonst würde das gerade recht wenig Spaß machen. Aber ein Blick auf die kleinen blauen Blüten in meinen Beeten sorgt wieder für gute Laune.



Und die erste Osterglocke zeigt sich auch schon ...


Außerdem habe ich beschlossen, dass die Thuja noch ein Jahr stehenbleiben darf, da die Nachbarn gerade ebenfalls gerodet haben und ich mich nicht entscheiden kann, was ich dann als Sichtschutz zum Kindergarten verwenden werde. Die meisten Lösungen sind mir gerade schlicht und einfach zu teuer oder schrecklich hässlich ... ;)

Mittwoch, 14. März 2012

Frühling

Am Wochenende sollen die Temperaturen auf über zwanzig Grad steigen und das erste frische Grün zeigt sich im Garten. Für mich bedeutet das in diesem Jahr nicht, dass ich mich so langsam ans Unkrautzupfen mache - auch wenn das natürlich schon wieder kräftig wächst (ob ich den Kriechenden Hahnenfuß je aus meinem Garten bekomme?) -, sondern dass ich mich auf Astschere, Säge und Spitzhacke stürze.

Ich will den hintern Teil des Gartens kräftigt ausmisten und habe jetzt schon die Entdeckung machen müssen, dass wir wohl ein paar Meter mehr Tiefe haben, als wir dachten. Ich weiß, dass das komisch klingt, aber da hinten ist so dichtes Gebüsch, dass wir da bislang nicht bis ins letzte Ende vorgedrungen sind. Aber nun steht fest, dass der eine Baum doch noch zu unserem Grundstück gehört und nicht zu den Nachbarn und dass ich deutlich mehr Rodungsarbeit vor mir habe als erwartet.

Ärgerlicherweise muckt mein rechter Arm schon nach der Arbeit der vergangenen Tagen und so werde ich mir die Gartenarbeit gut einteilen müssen, während mein armer Mann am Wochenende eingespannt wird. Alle anderen Freizeitaktivitäten (vor allem das Schreiben und Handarbeiten) werde ich dafür etwas zurückfahren damit der Arm durchhält - also wundert euch nicht, wenn es hier bei mir etwas stiller wird.

Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf, vorsichtig ein paar neue Sachen anzupflanzen. Im Moment sieht es - dank der Nachbarn, die an der Stelle nichts über einem Meter haben wollen, damit es bei ihnen nicht zu viel Schatten gibt - zwar schlecht aus für eine zweite Magnolie, aber ich habe noch ein paar andere hübsche Pflanzen gefunden, die sich gut in meinem Garten machen würden. Aber erst einmal muss ich weiter Thuja, Haselnuss und ein paar unidentifizierte Sträucher killen ... Oh, und die acht kniehohen Walnussbäumchen, die so liebevoll von den Eichhörnchen gepflanzt wurden, müssen auch dran glauben!

Wenn ich das alles geschafft habe, dann habe ich mir ein langes Urlaubswochenende verdient und deshalb plane ich Ende April auch schon den Besuch bei einer Freundin. Irgendwie ist es ganz schön, wenn der Frühling so viele Pläne mit sich bringt ...

Sonntag, 11. März 2012

[Kulinarisches] Kartoffeltaler

Heute war es mal wieder Zeit für ein Küchenexperiment, und so gab es bei uns Kartoffeltaler mit Kräuterquark zum Abendessen.


Zutaten für ca. 18 Taler:

Die Menge reicht je nach Hunger und Beilagen für 2 bis 4 Personen - und ich gehe davon aus, dass sich Reste problemlos im Backofen aufwärmen lassen.

500 g festkochende Kartoffeln
1 Ei
100 g Mehl (plus Mehl für die Hände beim Formen der Plätzchen)
125 g Schafskäse - fein gewürfelt
Schnittlauch (2-3 EL, fein geschnitten)
Salz
Pfeffer

Rapsöl (oder ein anderes neutrales Öl) zum Ausbacken

Die Kartoffeln mit Schale kochen, dann pellen und fein stampfen. Die Kartoffelmasse mit dem Ei, dem Schafskäse und dem Schnittlauch mischen und Salz und Pfeffer zugeben, dann nach und nach das Mehl unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Aus dem Teig Taler formen (ich habe einen Esslöffel Teig pro Taler genommen) und die auf einer bemehlten Fläche zwischenlagern. Da der Teig ziemlich klebt, braucht man auch nicht gerade wenig Mehl für die Hände. Zuletzt die Taler in der Pfanne mit Rapsöl goldgelb ausbacken und mit Kräuterquark oder Salat essen.

Oh, und wer sich fragt, was ich mit dem restlichen Schafskäse machen werde: Es gibt in den nächsten Tagen wieder eine Zucchini-Rosmarin-Reis-Pfanne bei uns. ;)

Freitag, 9. März 2012

Gail Carriger: Soulless

 "Soulless" ist der erste Band der "Parasol Protectorate"-Reihe von Gail Carriger - und ich versuche seit über einen Jahr, den Roman zu lesen. ;) Angefangen hatte ich schon ein paar Mal, war aber dann nicht in der Stimmung, um mich auf das Englisch einzulassen. Nachdem ich aber in den letzten Wochen die "Cecelia and Kate"-Romane gelesen hatte, schien "Soulless" das perfekte Buch für den März zu sein. Ich habe zwar beim Lesen ungewohnt viele Wörter nachgucken müssen - wobei ich mich frage, ob das daran liegt, dass ich eher amerikanisches Englisch lese, oder ob es mit der speziellen Ausdrucksweise der Autorin zusammenhängt -, aber insgesamt hatte ich viel Spaß beim Lesen.

Die Hauptfigur Alexia Tarabotti lebt in modernen Zeiten, und doch scheint es in der viktorianischen Gesellschaft keinen passenden Platz für sie zu geben. Alexia ist mit ihren 26 Jahren nicht nur eine alte Jungfer, sondern sie ist auch ein entsetzlicher Blaustrumpf. Dazu kommen noch eine üppige Figur, die auch von ihrer Vorliebe für gutes Essen zeugt, und ein hitziges Temperament, welches sie angeblich von ihrem (schon verstorbenen) italenischen Vater geerbt hat. So ist es kein Wunder, dass sich Alexia bei einer - nicht ganz so gelungenen - Gesellschaft lieber in die Bibliothek zurückzieht, als am Rande der Tanzfläche zu stehen. Nur blöd, dass in dieser Zuflucht ein Vampir über sie herfällt, bevor sie noch ein Stückchen Kuchen kosten konnte.

Aufgrund einer Verkettung unglückseliger Umstände tötet Alexia unbeabsichtigt den Vampir und muss sich deshalb kurz darauf mit Lord Maccon vom BUR auseinandersetzen. Der Werwolf ist für alle Verbrechen innerhalb Londons zuständig, bei denen es eine - wie auch immer geartete - Beteiligung von übernatürlichen Wesen gab. Zwar gibt es feste Regeln für das Zusammenleben von Menschen, Werwölfen, Vampiren und Geistern, aber das bedeutet natürlich nicht, dass es keine (tödlichen) Zwischenfälle gibt. Für Alexia ist dies nicht die erste Begegnung mit dem BUR, denn als eine der überaus seltenen Personen ohne Seele steht sie seit ihrer Kindheit unter Beobachtung dieser Behörde. Seelenlose sind die wenigen Menschen, die die besonderen Kräfte von Vampiren und Werwölfen neutralisieren können. Vor langer Zeit wurden sie deshalb als Jäger auf die übernatürlichen Kreaturen eingesetzt.

Ich fand es sehr angenehm, mal Urban Fantasy zu lesen, bei der die Geschichte in der viktorianischen Zeit angesiedelt war. Auch beschreibt Gail Carriger angenehm stimmig die von ihr geschaffene Welt. Vampire und Werwölfe gehören inzwischen zum alltäglichen Leben, spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und werden doch von vielen Menschen misstrauisch beäugt. Dabei geht Alexia recht normal mit ihren übernatürlichen Bekanntschaften um, aber bei ihrer restlichen Familie sind die vorhandenen Vorurteile nur zu deutlich zu spüren. Aber ihre Familie ist sowieso ein Thema für sich, da wundervoll klischeehaft gestaltet mit einer manchmal etwas peinlichen und nicht gerade liebevollen Mutter, zwei wunderhübschen, egozentrischen blonden Halbschwestern und einem eher gleichgütligen Stiefvater, der sich von seiner Frau und seinen beiden Töchtern gängeln lässt.

Obwohl die Geschichte in "Soulless" eher gemächlich verläuft, hat mir diese Mischung aus Rätsel (was hat es mit dem Vampir und den anderen seltsamen Vorfällen auf sich?), fantastischen Elementen, Romanze und natürlich dem viktorianischen Zeitalter (mitsamt der Faszination für Wissenschaft und Technik, den gesellschaftlichen Ansichten und dem durch die Industrie hervorgerufenen Strukturwandel) so gut gefallen, dass ich das Buch an zwei Nachmittagen durchgelesen hatte. Mir gefällt der Humor von Gail Carringer, auch wenn mich ihre Ausdrucksweise hier und da an meine Grenzen gebracht hat, und ich bin neugierig darauf, wie es mit Alexia und ihrer neuen Beschäftigung in den kommenden Romanen weitergeht. Ganz sicher war das nicht der letzte Band der "Parasol Protectorate"-Reihe für mich - vor allem, da ich neugierig bin, wie es mit Alexia weitergeht, wenn sie demnächst eine neue Herausforderung meistern muss.

Mittwoch, 7. März 2012

SuB-Zuwachs im März

Nachdem ich im Februar leider leer ausgegangen bin, gab es in diesem Monat wieder ein Buchpaket für mich. Wobei ich ausnahmsweise mal ein sehr großes Lob an die Post loswerden muss, denn das Paket war keine 24 Stunden unterwegs! :)

Ein Blick in den Karton zeigt schon, dass meine Krimiphase immer noch anhält und zur Abwechslung gibt es noch ein paar Manga und Hörbücher.


So sehen die Bücher ausgepackt und gestapelt aus:


Jenna Black: Rosendorn
Marlies Ferber: Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst
Andrea Kane: Ewig bist du mein
Berndt Schulz: Moderholz
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Jeff Strand: Grabräuber gesucht
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo

Das macht sieben Bücher, die auf meinem SuB landen und die ich aufgrund meines persönlichen Vorhabens für dieses Jahr bis zum 18. April 2012 gelesen haben will. Irgendwie finde ich die Mischung aus Regional-, humorvollem und romantischem Krimi lustig und die anderen Titel sollten genügend Lesestoff für Tage bieten, an denen mir mal nicht nach Krimi ist.

Zuletzt noch die drei Hörbücher, die mit dieser Lieferung mitgekommen sind:


Nachdem ich die Serie "Luther" nach den ersten vier Folgen abgebrochen habe, bin ich gespannt, ob mir das Hörbuch (das eine Vorgeschichte zur Serie erzählen soll, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) gefällt.

Dienstag, 6. März 2012

Wenn das Buch stinkt ...

Ich weiß nicht, ob ich damit alleine stehe, aber der Geruch eines Buches spielt für mich beim Lesen auch eine Rolle. Nein, ich bin keine von den Leserinnen, die genussvoll den Leimgeruch aufsaugen und in den Farbdämpfen schwelgen, ich bin nur so geruchsempfindlich, dass ich bestimmte Duftnoten nicht in meiner Nähe ertragen kann. Bei neuen Büchern ist das in der Regel kein Problem, denn selbst intensiver Leim- und Farbgeruch verfliegt nach spätestens ein paar Tagen.

Auch bei Bibliotheksbücher hält sich die Geruchsbelästigung in der Regel in Grenzen. Die Bücher sind selten lange genug in einem Haushalt, um einen wirklich prägnanten Geruch anzunehmen. Selbst Zigarettenrauch, den ich wirklich widerlich finde, ist bei Bibliotheksbüchern selten so durchdringend, dass ich ein Buch nicht lesen kann. Eigentlich haben Bibliotheksbücher – wenn sie nicht ganz neu im Bestand sind – eher einen leicht muffigen "Lagergeruch", der zwar nicht wirklich schön aber irgendwie vertraut und durchaus erträglich ist.

Bei gebrauchten Büchern hingegen ist es schon etwas anderes. Die befinden sich normalerweise lange genug in einem Haushalt, um typische Düfte anzunehmen. So habe ich schon Romane in die Finger bekommen, die so extrem nach Haarspray gerochen haben, dass mir beim Aufschlagen Tränen in die Augen gestiegen sind, andere Exemplare wiederum bringen eine Mischung aus Kochdüften oder ähnlichem mit. Mir ist bewusst, dass ich da besonders empfindlich bin, aber ich mag eben keine Niesattacken oder tränenden Augen. Ich habe auch unseren Baltimore die ersten Tage nach seinem Einzug kaum auf meinem Schoß ertragen, weil sein Fell nach dem Parfüm seiner Vorbesitzerin gestunken hat. Aus diesen Gründen greife ich nur ungern zu gebrauchten Büchern, auch wenn ein Massenleser wie ich damit eine Menge Geld sparen würde.

Aktuell habe ich ein Problem mit einem Roman, den mir meine Mutter ans Herz gelegen hat. Meine Mutter liest viel und gerne, redet aber normalerweise nicht über die gelesenen Sachen. Bei dieser Geschichte ("Cleo") hingegen war es anders: Sie hat das Buch ausgelesen, zum Telefonhörer gegriffen und mir den Roman ans Herz gelegt, weil er sie so berührt hatte. Und obwohl ich nicht so gerne Tiergeschichten, habe ich bei all dieser Begeisterung zugesagt, dass ich das Buch lesen würde.

Kurz darauf traf eine Büchersendung bei mir ein und schon der Umschlag roch nach Zigarettenrauch. Meine Eltern sind beide starke Raucher und dementsprechend haftet der Geruch an dem Roman. Inzwischen habe ich das Buch zwei Wochen lang in meiner Küche liegen gehabt, weil ich hoffte, dass Wasserdampf und Essensgerüche etwas gegen den Zigarettengeruch ausrichten könnten. Weitere zehn Tage liegt das Buch nun im Wohnzimmer auf der Fensterbank und wird dem Dauerluftzug des Fensters, ebenso ausgesetzt wie den regelmäßigen Lüftungsrunden, aber ich kann es immer noch nicht in der Hand halten ohne Niesattacken zu bekommen. Wenn das Buch nicht bald etwas geruchsärmer wird, dann muss ich es wohl ungelesen zurückschicken, was ich schade fände. Nicht, weil ich denke, dass ich groß etwas verpassen würde, sondern weil es so selten ist, dass meine Mutter sich begeistert mit mir über etwas unterhalten will.

Wenn ihr also noch ein paar (möglichst "unchemische") Tipps für mich hättet, um den Geruch aus dem Buch zu bekommen, dann wäre ich sehr dankbar! Aber vielleicht bin ich auch wirklich die Einzige, die sich in dieser Beziehung so anstellt und ihr habt damit noch nie Probleme gehabt.

Samstag, 3. März 2012

Figurenkabinett: Jane Marple

Eine Figur, die mir schon seit sehr vielen Jahren am Herzen liegt, ist Miss Jane Marple. Ihren ersten Auftritt hatte sie in der Kurzgeschichtensammlung, die auf deutsch unter dem Titel "Der Dienstagabend-Klub" bei Scherz erschienen ist. In diesen Geschichten wurde Miss Marple beschrieben als eine alte Dame, die - ganz viktorianisch - in schwarze Spitze gehüllt daherkommt. Die schwarze Spitze hat sie für ihren ersten Roman dann abgelegt und stattdessen praktischen und adretten Tweed angezogen, aber viele Eigenheiten und ihre Nase für kleine Unstimmigkeiten hat sie behalten.

Vielen Leuten fällt zu Miss Marple wohl als Erstes ihr Strickzeug ein, das sie ständig begleitet. Jane Marple bestrickt nicht nur die diversen Patenkinder oder ihren Neffen, sondern auch den Nachwuchs der verschiedenen Hausmädchen, für die sie sich auch lange Jahre nach deren Ausscheiden aus ihrem Haushalt noch verantwortlich fühlt. Doch vor allem scheint mir das Strickzeug ein Indiz dafür zu sein, dass Miss Marple - auch wenn sie einen Urlaub oder eine gemütliche Teestunde zu schätzen weiß - nicht in der Lage ist, untätig zu sein. So muss das Strickzeug in ihren letzten Lebensjahren auch so manche Stunde überbrücken, die die alte Dame gern in ihrem geliebten Garten verbracht hätte, was ihr aus gesundheitlichen Gründen aber verboten wurde.

Und auch die Tatsache, dass Jane Marple für jede Person anscheinend ein Pendant aus ihrem persönlichen oder dörflichen Umfeld zu kennen scheint, hat sich wohl in die Erinnerung vieler Leser eingeprägt. Manchmal wird ihr vorgeworfen, dass sie boshaft, arrogant oder klatschsüchtig sei, doch ich persönlich habe das nie so empfunden. Miss Marple - deren gesellschaftliches Umfeld trotz aller Bekanntschaften doch recht begrenzt ist - interessiert sich für die Menschen in ihrer Umgebung. Und ihre scharfe Beobachtungsgabe führt ebenso wie ihr (manchmal erschreckend) realistisches Menschenbild zu Schlussfolgerungen, die die meisten anderen Personen überraschend (und zynisch) finden.

Für mich hingegen ist Miss Marple eine der neutralsten Personen, die je in der Literatur geschaffen wurden. Ihre Lebenserfahrung sagt ihr, dass erschreckend viele Menschen dumm sind (oder besser gesagt dumm handeln) - ein Gefühl, das ich spätestens beim Blick in das nachmittägliche Fernsehprogramm teile ;) - und dass gewisse Verhaltensweisen bei bestimmten Menschentypen immer wieder zu beobachten sind. Dabei hegt sie - für eine Frau ihrer Zeit - erstaunlich wenig Standesdünkel und hat keine Hemmungen, einen Lord mit ihrem örtlichen Metzger zu vergleichen, wenn das Benehmen des einen sie an den anderen (der übrigens jahrelang ein Verhältnis samt Kinderschar im Nachbarort finanzierte) erinnerte. Aber Jane Marple steckt die verschiedenen Menschen nicht auf Anhieb in eine Schublade, sie registriert diese Ähnlichkeiten, bleibt aber erst einmal zurückhaltend und hält der Person zugute, dass sie sich in ihrem Urteil irren kann. Sie weiß, dass Menschen nicht völlig gleich sind, auch wenn sich manche Verhaltensweisen zu wiederholen scheinen.

Mir tut Miss Marple häufig leid. Sie hat zwar viele Bekanntschaften, einen Neffen, der sich rührend um sie kümmert, und diverse Patenkinder, mit denen sie ebenfalls regen Kontakt hält, aber es gibt nur wenige Menschen, mit denen sie sich auf Augenhöhe unterhalten kann. In den Geschichten rund um den "Dienstagabend-Klub" wird deutlich, dass sie zwar gesellschaftlichen Umgang mit dem "gehobenen" Bürgertum in ihrem Dorf pflegt und sich für die Gemeinde engagiert, aber wirkliche Freunde hat sie in ihrer Nähe nicht. Erst durch Intervention von Sir Henry Clithering kommt engerer Kontakt zu Dolly Bantry zustande, mit der sich Jane Marple dann auch etwas enger anfreundet. Besonders traurig finde ich eine Aussage von Jane Marple, in der sie meint, dass eine der schlimmsten Nebenerscheinungen des Alterns ist, dass sich niemand mehr daran erinnert, wie man als junger Mensch war.

Jeder sieht nur die alte Miss Marple, die aufrecht mit ihrem Strickzeug im Sessel sitzt, die mit aufmerksamen Augen ihre Umgebung beobachtet oder erbarmungslos im Garten gegen jedes Unkraut ankämpft, aber diejenigen, die sie als junges und unternehmungslustiges Mädchen kennengelernt haben, sind inzwischen verstorben. Dabei muss Jane Marple eine aufgeweckte und recht gebildete junge Frau gewesen sein, deren Herz einmal für einen Mann in Uniform schlug und die eine so gute Freundin war, dass ihre Schulfreundschaften bis ins hohe Alter Bestand haben. Allerdings denke ich, dass die junge Jane es auch nicht so ganz einfach gehabt hat, denn ihre Mutter wird - in den wenigen Sätzen, in denen sie überhaupt Erwähnung findet - als eine sehr bestimmende Frau beschrieben, als eine Mutter, die genau zu wissen glaubt, was für ihre Tochter das Beste ist und die dementsprechende Maßnahmen ergreift. Auf der anderen Seite hat ihre Mutter Jane Marple auch eine grundsätzliche Auffassung von Recht und Unrecht - und dem, was sich für eine Dame gehört - beigebracht, die sie für ihr gesamtes Leben geprägt hat.

Auch gefällt mir an Jane Marple, dass sie sich selbst gegenüber ehrlich ist. Obwohl sie einige Freunde hat, die keine Engländer sind, ist sie sich ihrer Vorurteile gegen alles "unenglische" durchaus bewusst. Nicht selten ertappt sie sich dabei, dass sie einen ausländischen Verdächtigen mit deutlich mehr Misstrauen beobachtet als den gleichermaßen verdächtigen Engländer. Und in einem Roman geht ihr durch den Kopf, dass es sehr praktisch wäre, wenn der Ausländer der Verbrecher wäre, denn dann müsste sie "ihre" Gesellschaftsschicht nicht in Unruhe bringen. Doch so einfach macht es sich die alte Dame nicht, ihr ist nur eben bewusst, dass es angenehmer wäre, wenn ein Außenstehender derjeniger wäre, der eine Tat begangen hat, die sich - nicht nur in Miss Marples Gesellschaftsschicht - einfach nicht gehört.

Recht charmant finde ich, dass Jane Marple bestimmte Ansichten über Männer ihr Leben lang nicht abgelegt hat. Auch im hohen Alter scheint sie ein gewisses Rollenmodel im Hinterkopf zu haben, welches dafür sorgt, dass sie bestimmte Dinge von einem Mann erwartet. So serviert sie einem männlichen Gast nicht das gleiche Essen wie einer Freundin, bietet andere Alkoholika an und sucht männlichen Rat und Unterstützung, wenn sie bei einem ihrer Fälle über etwas gestolpert ist, das sie nicht allein bewältigen kann. Hätte Miss Marple je einen Ehemann gehabt, so hätte sich so manche Vorstellung von der Männerwelt wohl inzwischen etwas abgenutzt. ;)

Insgesamt betrachtet sie die Welt, ohne sich große Illusionen zu machen, was häufig dazu führt, dass der Leser sie als außenstehende Beobachterin wahrnimmt. Doch wenn ihr Gerechtigkeitsempfinden verletzt wird oder wenn Jane Marple feststellt, dass jemand sich respektlos oder verächtlich benimmt, dann kann sie überraschend energisch werden. Ich glaube, dass auch all die jungen Mädchen, die von ihr für eine Stellung als Hausmädchen ausgebildet wurden, sich - trotz Miss Marples Strenge - immer sicher sein konnten, dass sie sich mit ihren Fragen und Nöten an ihre ehemalige Dienstherrin wenden konnten.

All das hat zusammen mit Jane Maples (viktorianischer) Haltung, ihrem Engagement und ihrer Loyalität gegenüber Familie, Freunden und Personal dazu geführt, dass die alte Dame für mich zu einer Romanfigur geworden ist, deren Geschichten ich schon seit Jahren immer wieder mit großer Freude lesen mag. Ich muss allerdings zugeben, dass ich noch keinen Miss-Marple-Roman auf Englisch gelesen habe und deshalb nicht sagen kann, ob man als deutscher Leser nicht schrecklich viele Facetten dieser Figur verpasst hat. Bei meinem Vergleich von "Sie kamen nach Bagdad/They Came to Baghdad" hatte ich ja schon mal gezeigt, dass es da doch erschreckende Unterschiede bei den Ausgaben geben kann.

Auf eine Auflistung der Miss-Marple-Romane verzichte ich ausnahmsweise mal, da diese Informationen mit Leichtigkeit online oder in einem der Werke über Agatha Christie zu finden sind.

Donnerstag, 1. März 2012

März-SuB 2012

Der Februar hätte als Lesemonat deutlich besser laufen können, auch wenn ich in der letzten Woche noch ein bisschen aufgeholt habe. Aber einen Großteil meiner Abende habe ich dann doch lieber mit der Playstation oder einer Miss-Marple-DVD verbracht und mich nicht bei einem Buch entspannt. Trotzdem kann ich in den nächsten Tagen endlich mal ein Paket mit Leihbüchern auf den Weg bringen - lange genug hatte ich die Romane ja. ;) Die zwölf Bücher, drei Manga und das (nicht so tolle) Hörbuch haben meinen SuB zwar nicht nennenswert schrumpfen lassen, aber damit kann ich unter diesen Umständen leben.

Außerdem hege ich die Hoffnung, dass es im März endlich mal wieder einen Neuzugangs-Post geben wird ... :)

A (0)
-

B (7)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn 
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt (im Umzugskarton)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (5)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (11)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Marlies Ferber: Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (3)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Andrea Kane: Ewig bist du mein 
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (4)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)
-

R (11)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (7)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Berndt Schulz: Moderholz 
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jeff Strand: Grabräuber gesucht
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüte

V (0)
-

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo 

80 deutsche Titel zum Monatsanfang


Englischer SuB:

Gail Carriger: Soulless
Seanan McGuire: An Artificial Night (October Daye #3)
Seanan McGuire: Late Eclipses (October Daye #4)
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Mislaid Magician (Cecelia and Kate #3)

7 englische Titel zum Monatsanfang

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)