Donnerstag, 26. April 2012

[Figurenkabinett] Leonidas Witherall

Leonidas Witherall habe ich zur selben Zeit kennengelernt wie Peter Shandy, denn auch seine Geschichten wurden in "DuMonts Kriminal-Bibliothek" veröffentlicht. Und da die Romane nicht chronologisch auf Deutsch veröffentlicht wurden, begann meine Bekanntschaft mit ihm mit dem Titel "Mit dem linken Bein". Eigentlich ist Leonidas Witherall ein sehr respektabler (ehemaliger) Akademiker, dessen äußerliche Ähnlichkeit mit William Shakespeare dafür sorgt, dass ihm ständig Menschen begegnen, die sich sicher sind, dass sie ihn schon kennen. Obwohl Leonidas ganzen Generationen von Schülern die Liebe zur hohen Literatur nahegebracht hat, ist er zu Beginn dieser Romanreihe gezwungen, sich Geld dazuzuverdienen, weil sein Einkommen während der Wirtschaftskrise nicht ausreicht.

Finanzielle Sicherheit bringt ihm erst der Erfolg seiner "Lieutenant Hazeltine"-Abenteuer, einer skurrilen Reihe von trivialen Kriminalgeschichten, die auch fürs Radio umgesetzt wurden. So sehr Leonidas das Einkommen aus dieser Beschäftigung genießt, so sehr schämt er sich dafür, dass er solch niveauloses Zeug produziert. Deshalb achtet er sehr darauf, dass niemand erfährt, dass er der Autor dieser Geschichten ist - auch wenn er sich immer wieder darüber freut, wenn er begeisterte Fans seiner Figuren trifft. Abgesehen davon, dass sich Leonidas nicht zu seinen erfolgreichen Geschichten bekennen will, ist er ein freundlicher und hilfreicher Mann, der in dem (fiktiven) Bostoner Vorort Dalton hohes Ansehen genießt.

Leonidas Witherall ist sein geruhsames Akademikerleben eigentlich sehr wichtig, und doch gerät er immer wieder in skurrile und rätselhafte Situationen (die wunderbare Inspirationen für seine Hazeltine-Geschichten bieten). So auch in dem Roman "Mit dem linken Bein", der damit beginnt, dass Leonidas (mitsamt eines beinförmigen Päckchens, das er mit sich führt) aus einem Bus geworfen wird, weil er angeblich eine junge Dame unangemessen behandelt hat. Obwohl der frühere Lehrer kein Wort mit der Frau gewechselt hatte, versteckt er sich lieber in einem Geschäft, als er sieht, dass die junge Dame mit ihm aus dem Bus gestiegen ist und mit einem Polizisten redet. Während sich Leonidas noch fragt, was überhaupt in die Fremde gefahren ist, dass sie ihn ohne Grund so beschuldigt, stellt sich heraus, dass der Ladenbesitzer ein ehemaliger Schüler von ihm ist.

Und da der Geschäftsinhaber ein netter junger Mann ist, erklärt er sich bereit, Leonidas mit seinem Wagen nach Hause zu fahren. Allerdings muss er sich eben noch umziehen, bevor er den Laden abschließt, und so lässt er Leonidas für einen kurzen Moment allein in seinem Verkaufsraum. In dieser Zeit betritt ein Mann das Geschäft, der von Kopf bis Fuß grün gekleidet ist, öffnet die Kasse und verschwindet mit dem Bargeld, bevor Leonidas noch ein Wort sagen kann. Unter diesen Umständen ist es nicht allzu verwunderlich, dass der Ladenbesitzer angesichts seiner geplünderten Kasse (und der immer noch herrschenden Wirtschaftskrise) anfängt, seinen ehemaligen Lehrer des Diebstahls zu verdächtigen. Währenddessen macht sich Leonidas aus dem Staub, in der Hoffnung den eigentlich Dieb aufzuspüren ...

So wie diese ersten Szenen sind die ganzen Romane rund um Leonidas Witherall aufgebaut. In jedem einzelnen gerät dieser gesetzte und gebildete Mann von einer skurrilen Situation in die nächste. Dabei ist jede Szene für sich zwar ungewöhnlich, aber gar nicht mal so abwegig. Nur in der Summe wird daraus eine rasante, witzige, rätselhafte und unfassbare Geschichte, bei der erst am Ende - nach einem actionreichen und amüsanten Showdown - die Hintergründe deutlich werden. Letztendlich gelingt es Phoebe Atwood Taylor immer, für jede einzelne Absurdität ein schlüssiges Motiv zu präsentieren, was bei mir den Unterhaltungswert der Romane deutlich steigert.

Bei den Leonidas-Witherall-Romanen mag ich nicht nur die vielen skurrilen Szenen, sondern auch die liebenswerten Charaktere (eine bunte Mischung, die vom Akademiker über den Ladenbesitzer von nebenan bis zum Alkoholschmuggler alles beinhaltet), die wunderbar spritzigen Dialoge, die an eine Screwball-Komödie erinnern, und die Tatsache, dass ich während des Lesens vor lauter Lachtränen kaum die Buchstaben sehen kann.

Doch vor allem bewundere ich Leonidas Witherall, der trotz all der seltsamen Momente versucht, seine Würde und Fassung zu bewahren, der ohne Vorurteile mit den verschiedensten Menschen umgeht (als Lehrer hat man eben nicht nur Menschenkenntnis, sondern auch schon eine Menge seltsamer Sachen gesehen) und der Freunden (und Fremden) jederzeit hilfsbereit zur Seite steht. Ihm ist es in der Regel zu verdanken, dass die Geschichten am Ende für alle Beteiligten gut ausgehen, auch wenn er dafür immer wieder Pläne schmieden muss, die eines Lieutenant Hazeltine würdig wären.

Wer jetzt Lust auf Leonidas Witherall bekommen hat, der wird im normalen Buchhandel leider nicht mehr fündig. Aber gebraucht gibt es noch einige Titel mit ihm zu erstehen, und die sind in der Regel auch sehr günstig zu haben.

Leonidas-Witherall-Romane von Phoebe Atwood Taylor:

Schlag nach bei Shakespeare
Wie ein Stich durchs Herz
Kalt erwischt
Mit dem linken Bein
Zu den Akten
Todernst
Es liegt auf der Hand
Die leere Kiste

Dienstag, 24. April 2012

Urlaubswochenende

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal verreist bin - wenn ich mal von der Fahrt zu den Schwiegereltern vor fast 1,5 Jahren absehe -, aber am Freitag habe ich mich todesmutig der Bahn anvertraut, um nach fünf Jahren endlich mal wieder eine Freundin zu treffen. Blöderweise war ich so geschickt und habe mir auf dem Weg zum Bahnhof einen Nerv eingeklemmt, so dass ich mich das ganze Wochenende über sehr vorsichtig bewegen musste, aber irgendwie läuft das immer so, wenn ich mal verreise. Ansonsten verlief die Hinfahrt ungewöhnlich unspektakulär und dank mehrerer Terminverschiebung meiner Freundin musste ich nicht einmal - wie vorher angekündigt - einige Stunden in Stuttgart totschlagen, bevor wir uns treffen konnten. So wurde ich mittags mit dem Auto am Stuttgarter Bahnhof abgeholt und nach Esslingen gefahren und konnte schon mal einen gründlichen Blick auf die Weinberge werfen, die die Stadt umgeben.


Ich muss gestehen, ich habe mich regelrecht in den Ort verliebt, denn so eine hübsche Fachwerk-Altstadt habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Auch die Wohnung meiner Freundin ist einfach bezaubernd: Eine verwinkelte kuschelige Dachwohnung, die direkt in der Altstadt neben einer heimeligen Einkaufsstraße liegt. Die Wohnung verfügt über viele gemütlichen Ecken, faszinierende Schrägen und bietet einen tollen Blick über die Dächer der Stadt bis zu den Weinbergen. Und trotz der zentralen Lage (und einer Veranstaltung in der Stadt) ist es das ganze Wochenende wunderbar ruhig in der Wohnung gewesen!


Den Freitagnachmittag hat meine Freundin dann genutzt, um mir einen ersten Blick auf die Innenstadt zu gönnen. Die Sonne schien ganz wunderbar, die Fachwerkhäuser wirkten alle so muckelig und die ganze Stadt wimmelte nur so vor bezaubernden kleinen Geschäften. Mit der Kamera in der Hand habe ich mich wie ein ganz normaler Tourist benommen und ganz viele Schnappschüsse gemacht. Gekrönt wurde der Stadtbummel dann noch von einem sehr leckerem Rharbarbertörtchen und einer besonders guten Heißen Schokolade - eigentlich wollten wir am nächsten Tag noch einmal in das Café gehen, aber leider haben wir das nicht mehr geschafft. Später am Abend wurde ich dann liebevoll bekocht und wir haben bis tief in die Nacht geschwatzt. Nach so vielen Jahren, in denen wir uns nur alle paar Monate mal am Telefon ausgetauscht haben, war doch ein bisschen was aufzuholen.


Samstags begann dann der Esslinger Frühling und als wir nach einem geruhsamen Frühstück die Innenstadt enterten, wimmelten die Straßen schon vor lauter Leuten, die sich die diversen Stände angucken wollten. Bei dem Aprilwetter haben aber nicht viele von ihnen sehr lange durchgehalten, denn bei den heftigen Schauern war man schnell bis auf die Haut durchnässt. Besonders für die Standbetreiber muss das ärgerlich gewesen sein, denn abgedeckte Auslagen guckt man sich so schnell ja doch nicht an und bei dem Wetter stundenlang unter einem kleinen Zeltdach zu stehen, ist auch nicht so besonders gemütlich. Wir hingegen haben uns irgendwann ein leckeres Eis gegönnt (wobei die erste Portion von der Bedienung mit Schwung auf meiner Hose platziert wurde) und sind erst weitergeschlendert als der schlimmste Regen vorbei war ...


Und da auch der Samstag wieder sehr spät endete, haben wir den Sonntag geruhsam in der Wohnung meiner Freundin verbracht bis ich am Nachmittag wieder aufbrechen musste. Nur das deutliche Kürzen meiner Haare hätten wir vielleicht nicht gerade auf Sonntagmittag legen sollen, weil die letzten Korrekturen an meinem neuen Haarschnitt von meiner Freundin mit einem leicht panischen Blick auf die Uhr durchgeführt wurden. Denn während des Wochenendes hatte ich mir überlegt einen Zug früher nach Stuttgart zu fahren, weil die von der Bahn angedachte Zeit zum Umsteigen mir mit dem kaputten Rücken etwas knapp erschien. So musste ich etwas früher los - wobei ich dank Verspätung des ersten Zuges dann doch wie ursprünglich geplant in Esslingen abgefahren bin und dann mit meinem Gepäck quer durch den Stuttgarter Bahnhof hetzen durfte. Von diesen Minuten abgesehen verlief die Heimfahrt ohne weitere Zwischenfälle (auch wenn ich auf die Unterhaltung durch meine Mitreisenden hätte verzichten können, die sich ernsthaft und etwas wirr über Astrologie, Naturheilkunde und ähnliche Themen austauschten, während ich mein Buch beenden wollte) und an meinem Heimatbahnhof wurde ich schon von meinem Mann erwartet, der für den restlichen Weg den Gepäckträger spielte.


Nach dem Wochenende hoffe ich sehr, dass ich es nicht erst wieder in fünf Jahren zu meiner Freundin schaffe. Das Wiedersehen war so schön und diese wenigen Tage waren voller neuer Eindrücke und gemütlicher und erholsamer Moment, dass ich mich schon sehr auf meine nächste Reise in diese Richtung freue!

Donnerstag, 19. April 2012

Nancy Atherton: Tante Dimity

Vor gut einer Woche schrieb ich über den (inhaltlich gesehen) ersten Band der "Tante Dimity"-Geschichten, dass ich den Roman zwar unterhaltsam, aber nicht so großartig fand, dass ich mir die Bücher zulegen müsste. Kaufen werde ich mir die Reihe wirklich nicht, aber irgendwie treffen die "Tante Dimity"-Romane gerade bei mir auf die richtige Stimmung.

Gestern bin ich mit drei Titeln ("Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe", "Tante Dimity und der unerhörte Skandal" und "Tante Dimity und das verhexte Haus") aus der Bibliothek gekommen, habe mich abends mit dem ersten Buch auf dem Sofa eingerollt und als ich ins Bett ging, hatte ich den Roman durchgelesen. Heute Vormittag hatte ich so einige Wartezeit zu überbrücken und so kam ich von meinen Terminen nach Hause und hatte nur noch drei Kapitel des nächsten Bandes vor mir, die ich mir zum (mittäglichen) Frühstück gegönnt habe. Wenn das so weitergeht, dann weiß ich schon, welches Buch ich heute Abend durchlesen werde …

Dabei finde ich die Handlung in den Büchern relativ vorhersehbar und die Figuren sind so nett und sympathisch, dass sie einem auf Dauer vermutlich schrecklich auf die Nerven gehen würden. Sogar Tante Dimity (die für einen Geist gar nicht so übel ist) ist so schrecklich gut, dass sie mich an zuckersüßes klebriges Karamell erinnert - und davon kann man ja auch nur kleine Portionen ertragen. Und was den Krimianteil geht, so kann man den in diesen Cozy Mysteries bislang mit der Lupe suchen. Na gut, das ist etwas übertrieben, aber die verschiedenen Rätsel waren bislang entweder vorhersehbar oder wurden in einem großen Gruppengespräch am Ende des Buches geklärt, bei dem noch einige vorher unbekannte Details zur Sprache kamen.

Trotzdem tut mir diese heile Welt in den "Tante Dimity"-Romanen gerade irgendwie gut. Ich hätte nichts gegen so ein nettes (und gut renoviertes) englisches Cottage, würde mich bestimmt in einer so herzlichen Nachbarschaft wohlfühlen und wenn meine gesamte Verwandtschaft einmal bei einem Familientreffen so harmonisch miteinander umgehen könnte, wie es in diesem Buch ständig der Fall ist, dann würde ich mich als erstes fragen, welche Wohlfühl-Pillen die wohl alle zum Frühstück bekommen haben. Noch netter wäre das Lesen, wenn ich gerade einen Ofen hätte, um die Keks- und Brownierezepte am Ende des Buches mal auszuprobieren, aber das muss ich wohl noch etwas verschieben.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ich eine Reihe erwische, die (kurzfristig) so eine erholsame Wirkung auf mich hat. Und wenn ich beim nächsten Bibliotheksbesuch noch immer Lust auf Tante Dimity habe, dann werde ich mir bestimmt weitere Romane von Nancy Atherton mitnehmen (zum Glück gibt es noch so einige im Bestand). Solange mir das Lesen dieser netten Geschichten gut tut, genieße ich einfach den Aufenthalt in dem englischen Dörfchen Finch, lasse mich von der heilen Welt dieses Cozies einlullen, koche mir eine Tasse Tee und vergesse einfach mal den Alltagsstress ...

Dienstag, 17. April 2012

Deckenkrabbler

Christie ist eine unverbesserliche Deckenkrabblerin, und so ist sie auch der Meinung, dass wir kein ordentlich gemachtes Bett benötigen, wenn sie die umgeschlagene Tagesdecke doch als Kuschelhöhle nutzen kann:


Und so sieht unsere Madame aus, wenn man sie in ihrem Versteck aufstöbert und sie sich beleidigt in ein anderes Zimmer verzieht:


Shandy hingegen bevorzugt einen ordentlichen Ruheplatz - möglichst weit weg von der kleinen Ruhestörerin, die es sich in letzter Zeit angewöhnt hat, ihn in den Schwanz zu beißen, wenn er ihre Lieblingsplätze belegt:


Fotografieren lässt er sich aber selbst auf einem so sicheren Platz nicht besonders gut - zumindest werde ich es wohl nie hinbekommen, ein angemessenes Foto von unserem schwarzen Kater zu machen:

Sonntag, 15. April 2012

SuB-Zuwachs im April

Gestern klingelte die Paketbotin mit einem "Päckchen" voller Bücher, die meinen SuB wieder anwachsen lassen. (Was mich auch daran erinnert, dass ich aus der letzten Lieferung bis zum 19. April noch drei Bücher  lesen will ... *g*)

Auf dem SuB landen in diesem Monat folgende Titel:


Caroline Vermalle: Als das Leben überraschend zu Besuch kam
(Mir hatte ihr Debütroman ja so gut gefallen, dass ich nun gespannt auf ihr zweites Buch bin. Hoffentlich ist das wieder so eine niedliche, anrührende und unterhaltsame Geschichte ...)

Jay Lake: Die Räder der Welt
(Klingt nach einer ungewöhnlichen Idee für einen reizvollen Steampunkroman.)

Jennifer Estep: Frostkuss
(Klingt zwar nicht ungewöhnlich, aber nett - und ich habe es bislang geschafft, alle Blogrezensionen dazu zu ignorieren! ;) )

Dermot Bolger: Wo die verlorenen Seelen wohnen
(Ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet - aber genau das machte mir Lust auf das Buch.)

Michael Herzig: Töte deinen Nächsten
(Zuletzt gibt es noch einen Titel für die - allerdings langsam etwas abklingende - Krimilust.)

Das macht fünf Bücher, die ich aufgrund meines persönlichen Vorhabens für dieses Jahr bis zum 26. Mai 2012 gelesen haben will.

Nicht auf dem SuB landen Hörbücher oder die Manga-Reihen, die ich weiterlese oder neu anteste, ...


... genauso wie die Sachbücher, auf die ich zwar sehr neugierig bin, für ich aber vermutlich wieder viel zu lange brauchen werde).

Samstag, 14. April 2012

Seanan McGuire: An Artificial Night (October Daye 3)

"An Artificial Night" ist der dritte October-Daye-Band und wieder muss sich October "Toby" Daye – Wechselbalg, Privatdetektivin und Ritterin am Hof des Fae-Fürsten Sylvester – verschiedenen übernatürlichen Herausforderungen stellen, die dem Leser die Möglichkeiten bieten, tiefer in Seanan McGuires fantastische Welt einzutauchen. Dabei beginnt die Geschichte ganz harmlos mit einem Kindergeburtstag bei Tobys Freunden Stacy und Mitch, deren jüngster Sohn Andrew seinen vierten Geburtstag feiert. Im Schnellverfahren lernt man als Leser die Kinder der Familie – Cassandra (19), Karen (11), Anthony (9), Jessica (6), Andrew (4) – kennen und erfährt, wie viel sie Toby (deren eigene Tochter Gillian keinen Kontakt mehr zu ihr haben möchte) bedeuten. Doch so harmonisch geht es in der Geschichte natürlich nicht weiter, und so hält der nächste Morgen für Toby einige Schockmomente bereit.

Erst einmal ruft Connor bei Toby an und bittet um eine Verabredung, obwohl sich die beiden aus dem Weg gehen sollten, da sie ihre Gefühle füreinander trotz Connors Ehe mit Sylvesters Tochter nicht im Griff haben. Dann steht auch noch Tobys "Fetch" (eine Art magischer Doppelgänger, der als "Leiche" zurückgelassen wird, wenn eines der übernatürlichen Wesen stirbt) – genannt May Daye – vor der Tür und kündet vom baldigen Tod der Privatdetektivin.  Und zuletzt erfährt Toby nicht nur, dass Karen in ein mysteriöses Koma gefallen ist, sondern auch, dass Andrew und Jessica in der Nacht spurlos aus ihren Betten verschwunden sind.

Doch die Kinder von Stacy und Mitch sind nicht die einzigen, die vermisst werden, auch Tybalt – König der Cait Sidhe – bittet October um Hilfe bei der Suche nach vermissten Kindern, ebenso wie Quentin (siehe "A Local Habitation"), dessen menschliche Freundin Katie verschwunden ist. Letztendlich sieht sich Toby gezwungen, die Luidaeg um Hilfe zu bitten, obwohl sie schon tief in der Schuld der mächtigen Meerhexe steht. Doch nur mit der Unterstützung einer der Erstgeborenen, wie die Luidaeg eine ist, kann die Detektivin die Spur der Kinder aufnehmen. Schnell steht fest, dass sie sich dafür in das Reich des "Blind Michael" begeben muss, dessen Reiter alle hunderte Jahre auf die Jagd nach Kindern gehen, mit denen sie ihre Reihen aufstocken.

Wie schon bei den beiden vorhergehenden Teilen hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass Toby ständig von einem Ort zum anderen unterwegs ist und dabei nicht immer ganz gezielt vorgeht. Aber das gehört wohl zu einer Geschichte von Seanan McGuire dazu, und da die Autorin diese Reisen sehr atmosphärisch beschreibt und immer wieder (neue) Details zu den verschiedenen Figuren und Hintergründen dieser besonderen magischen Welt einbaut, wird es auch nicht langweilig. Im Gegensatz zu dem vorhergehenden Band gibt es hier keinen Kriminalfall, der gelöst werden muss, sondern die gesamte Geschichte dreht sich um Tobys Bemühungen, die Kinder aus der Hand von "Blind Michael" zu retten. Dabei muss October Daye nicht nur an ihre physischen und psychischen Grenzen gehen, sondern auch in dem ständigen Bewusstsein handeln, dass ihr Tod schon vorhergesagt wurde.

Seanan McGuire beweist bei der Gestaltung von "Blind Michaels" Reich wieder einmal ein großartiges Händchen für atmosphärische Landschaften. Sein Reich ist abweisend, voller Dornen und Steine und bietet demjenigen, der sich dort hinein verirrt, keinen Schutz und keine Hoffnung. Und die Reiter, die schon seit Jahrhunderten zu seinen Jägern gehören, sind so grausam und so wahnsinnig, wie es nur die Fae sein können. Ich habe diese Variante der "Wilden Jagd" wirklich genossen – vor allem, da es der Autorin gelingt, durch Toby, ihren Humor, ihren Freundeskreis und Figuren wie die Luidaeg die Geschichte etwas aufzulockern. Auch mag ich es, wie sich die verschiedenen Nebenfiguren im Laufe der Serie immer weiter entwickeln und wie sich ihre Beziehungen zu Toby vertiefen.

Tybalt war mir ja schon bei seinem ersten Auftritt sympathisch (und wenn ich mir die diversen Rezensionen angucke, dann stehe ich damit nicht alleine), aber auch die Luideag gewinnt mit jedem weiteren Band an Tiefe. Und zu Sylvesters Gemahlin Luna (einer dreischwänzigen Kitsune) gibt es in diesem Roman sogar eine ganze Menge Hintergrundinformationen, während mich die kleinen Schnipsel zu der Undine Lily wünschen lassen, dass diese Figur in einem der kommenden Bände noch mehr Raum bekommt.

Auch wenn ich jedes Mal beim Lesen über die eine oder andere Länge in der Handlung stolpere und mir wünsche, dass die Autorin hier und da etwas straffen würde, so mag ich die October-Daye-Serie aufgrund der komplexen Fantasywelt, des souveränen Umgangs mit diversen Mythologien, den liebenswerten Figuren und des Humors wirklich gern und werde mir bestimmt auch die weiteren Bände rund um Toby zulegen. Teil vier habe ich sogar schon im Haus – und nun muss ich mir nur überlegen, ob ich den für die English-Challenge noch etwas aufhebe oder ob ich meiner Neugier nachgebe und das Buch in den nächsten Tagen lese.

Donnerstag, 12. April 2012

Buchrausch und Leseeindrücke II

Weil der gestrige Beitrag sonst zu lang geworden wäre, geht es heute weiter mit den Leseeindrücken ...

Am Samstag hatte ich dann das Gefühl, dass ich etwas Abwechslung von den Liebesromanen und Cozies bräuchte und habe zu "Ruf des Mondes" von Patricia Briggs gegriffen. Leider hat Irina dazu keine Rezension online, also muss ich mir hier doch etwas mehr Mühe geben. ;) "Ruf des Mondes" ist der erste Band einer Urban-Fantasy-Reihe rund um die Automechanikerin Mercy Thompson. Doch Mercy ist nicht nur eine Mechanikerin, sondern auch eine Kojotin, d. h., sie hat die angeborene Fähigkeit, ihre Gestalt in die eines Kojoten zu wandeln. Und weil ihre Mutter, die ein ganz normaler Mensch ist, keine andere Lösung fand, ist Mercy bei einem Rudel Werwölfe aufgewachsen, von dem sie sich vor einigen Jahren getrennt hat.

Fern von allem, was sie an ihre Kindheit erinnert, hat sich Mercy ein zufriedenstellendes Leben als Besitzerin einer eigenen Werkstatt aufgebaut. Ab und an bringt sie den Anführer des örtlichen Werwolf-Rudels - der auch noch ihr direkter Nachbar ist - auf die Palme, die Schutzgeld-Zahlungen an den herrschenden Vampir-Clan arbeitet sie als Mechanikerin ab, und ansonsten versucht sie so unauffällig wie möglich zu leben. Zwar haben sich die niedrigeren Angehörigen des Feenvolks schon vor einiger Zeit der Menschheit gegenüber geoutet, aber Werwölfe, Vampire und die mächtigeren Feenvölker verbergen ihre Existenz immer noch vor der Allgemeinheit. Als dann ein junger Werwolf in Mercys Werstatt auftaucht, der keine Ahnung von den Regeln hat, die mit seinem Dasein als Werwolf verbunden sind, und als dieser dann noch von weiteren ungewöhnlichen Werwölfen und einigen soldatisch wirkenden Männern gejagt wird, beginnt für Mercy eine gefährliche Zeit.

Irgendwie beschleicht mich gerade der Eindruck, dass das hier eine richtige Rezension wird, wenn ich mich nicht zügle. ;) Also gibt es nur noch ein kurzes Fazit: Mir hat die Geschichte wirklich Spaß gemacht! Ich mag die Fantasywelt, die Patricia Briggs da geschaffen hat, die vielen Gedanken, die sich die Autorin um das Rudelleben und die verschiedenen übernatürlichen Wesen gemacht hat, und ich fand die Handlung wirklich spannend. Und nun bin ich ein klitzekleines bisschen sauer auf Irina, weil sie der Grund dafür ist, dass ich nun eine sechsteilige Reihe auf meinen Wunschzettel setzen musste - abgesehen davon, dass die Autorin noch mehr Serien geschrieben hat, die ich mir mal angucken könnte ...

Und weil ich es so genossen habe, ein Urban-Fantasy-Buch zu lesen, habe ich Samstagabend zu meiner letzten Wühltischeroberung gegriffen (warum habe ich den Roman eigentlich nicht in meine SuB-Liste eingetragen?). Angenehmerweise hat Irina "Im Namen der Engel" von Mary Stanton schon gelesen und rezensiert und deshalb mache ich es mir wieder einfach: Solange man keinen Blick auf den Klappentext wirft, ist das ein wirklich netter und amüsanter Reihenauftakt! Mir liegt Mary Stantons Humor, ich fand die Hauptfigur Bree sympathisch und ihre Versuche, mit all den skurrilen Gestalten um sich herum umzugehen, haben mich gut unterhalten. Das Buch ist keines, das man unbedingt gelesen haben muss, und ich werde die restlichen Teile auch nicht auf meine Wunschliste setzen, aber wenn ich jemanden finden sollte, der mir die weiteren Teile leiht (unsere Bibliothek hat die natürlich nicht im Bestand), oder wenn ich wieder einen Band auf dem Wühltisch finden sollte, dann greife ich bestimmt zu.

Sonntagmittag stand ich dann vor der Frage, was ich als nächstes lesen sollte. Ich hatte zwar noch ein paar Liebes- und Urban-Fantasy-Romane in der Leihschublade, außerdem habe ich schon seit Wochen vor, "Die Straße der tausend Blüten" zu beenden, aber so richtig gereizt hat mich das alles nicht. Schließlich ist mein Blick auf "An Artificial Night", den dritten October-Daye-Band, gefallen und so habe ich den restlichen Sonntag und einen Teil des Montags mit diesem Roman verbracht. Da ich den noch für die English-Challenge rezensieren werde, gibt es hier keinen Leseeindruck ... oder vielleicht doch einen ganz kurzen: Auch der dritte Teil hat wieder eine ganz eigene Atmosphäre, wofür ich die Reihe wirklich mag!

Insgesamt habe ich in den letzten Tagen 2624 unterhaltsame Seiten gelesen, ein Buch vom SuB und fünf Leihbücher geschafft und nun stehe ich mal wieder vor der Frage, was ich als nächstes lesen soll. Manchmal ist es nicht gerade einfach, wenn man so viel Auswahl hat. ;)

Mittwoch, 11. April 2012

Buchrausch und Leseeindrücke I

Der April scheint für mich eine Zeit zu sein, in der ich in wenigen Tagen sehr viel lese - zumindest habe ich vor fast genau einem Jahr schon einmal einen Beitrag dazu gebloggt. Dabei kann ich dieses Mal vor allem Irina die Schuld an meinem Buchkonsum geben, denn die hat mir eine Kiste mit Leihbüchern zugeschickt - dabei habe ich noch eine Ladung von ihr im Haus, die ich endlich mal wieder zurückschicken will. Und weil das Zurückschicken vor allem daran scheiterte, dass ich nur riesige Kartons im Haus habe, habe ich mir gedacht, dass ich aus ihren zwei Leihbücher-Päckchen ein großes Paket machen könnte. Doch um das endlich abzuschicken, muss ich ja erst ein paar der neuen Leihbücher gelesen haben ...

Deshalb habe ich am Mittwoch zu "Fang des Tages" und "Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht" gegriffen und da beide Bücher so flüssig zu lesen waren, hatte ich sie auch vor dem Schlafengehen auch beendet. Dass ich an dem Tag sehr spät ins Bett gefunden habe, hat selbstverständlich kaum etwas damit zu tun, dass ich "Tante Dimity" noch eben abschließen wollte ... ;)

Und weil ich hier nur Leseeindrücke posten will, mache ich es mir einfach und verlinke Irinas Rezension (soweit vorhanden) zu dem jeweiligen Titel - da könnt ihr dann mehr über den Inhalt erfahren. ;)

Auf "Fang des Tages" von Kristan Higgins war ich neugierig geworden, weil so viele Blogger von diesem Buch geschwärmt haben. Ich bin nicht sooo unglaublich hingerissen von der Geschichte (und der männlichen Hauptfigur ;) ) wie viele andere, habe mich aber beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Und ich muss der Autorin zugute halten, dass es ihr gelungen ist, Maggie so zu gestalten, dass man bei all den Fettnäpfchen, die sie mit voller Wucht trifft, weniger Fremdscham verspürt als Mitgefühl - und ich finde, dass das wirklich eine Kunst ist. Außerdem gestehe ich, dass es eine Szene gab, bei der ich ganz schrecklich geheult habe, aber mit alten Hunden kann man mich auch wirklich schnell rühren.

Von "Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht" von Nancy Atherton hatte mir Irina ersthaft abgeraten, aber ich wollte mir einen eigenen Eindruck von der Serie verschaffen. Im Gegensatz zu Irina fand ich den Roman wirklich unterhaltsam. Ich bin nicht überwältigt von den Figuren und der Handlung, und der Krimianteil war auch nicht mitreißend, aber die Geschichte war nett, hatte einige atmosphärische Momente, skurrile bis sympathische Figuren, und ich habe einen wirklich netten Abend damit verbracht. Ich bin jetzt nicht so hingerissen, dass ich mir die Reihe sofort zulegen möchte, aber wenn ich Teile davon in der Bibliothek finden sollte, dann werde ich bestimmt noch den einen oder anderen Band antesten und mir damit ein paar entspannte Stunden gönnen.

Donnerstag ging es dann weiter mit "Frühlingsträume" von Nora Roberts und ich fürchte, ich bin beim Lesen zu der Erkenntnis gelangt, dass meine Nora-Roberts-Zeiten wirklich vorbei sind. Ich hatte schon vor über zwei Jahren in einem Beitrag geschrieben, dass ich zu der Autorin ein zwiespältiges Verhältnis habe, war aber immer noch davon ausgegangen, dass ich ihre normalen, simplen Liebesgeschichten immer noch  unterhaltsam finde. Doch bei "Frühlingsträume" war ich ziemlich genervt, weil ich beim Lesen ständig das Gefühl hatte, ich könnte eine langweilige Zutatenliste abhaken. Wenn ich das nächste Mal meine Buchkartons durchwühle, muss ich mal nach meinen Lieblingsreihen von der Autorin gucken und herausfinden, ob ich die immer noch mag oder nicht ...

Und weil ich nach der Enttäuschung mit dem Nora-Roberts-Roman noch etwas Abwechslung vor dem Schlafengehen suchte, habe ich Donnerstagabend noch zu "Mrs. Wilcox und die Tote auf der Terrasse" von Emilie Richards gegriffen. Für mich nicht der beste Cozy, den ich bislang gelesen habe, aber sehr unterhaltsam. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin anfangs selbst noch in die Geschichte und ihre Figuren reinfinden musste, aber spätestens nach der Hälfte hatte sich Emilie Richards dann so gesteigert, dass ich Freitagmittag das Buch erst einmal auslesen musste, bevor ich mich meinen anderen Vergnügungen widmete. Der Krimianteil war nicht so durchschaubar wie bei manch anderem Cozy Mystery, Aggie und ihre Familie waren mir sehr sympathisch und sind mir - ebenso wie einige Freunde und der ermittelnde Polizist - wirklich ans Herz gewachsen. Außerdem lässt mich die Vorschau auf den nächsten Band bedauern, dass meine Bibliothek die Bücher nicht zur Verfügung stellt. Kaufen würde ich mir die Romane vermutlich nicht, dafür gibt es dringendere Titel auf meiner Wunschliste, aber trotzdem würde ich gern weitere Bände der Reihe lesen.


Damit das hier nicht unlesbar lang wird, teile ich den Beitrag lieber und poste den zweiten Teil morgen.

Dienstag, 10. April 2012

Dies und Das (3): Offline

Obwohl ich das Osterwochenende nicht so geplant hatte, war ich von Donnerstag bis heute offline - und habe es erstaunlicherweise genossen.

Am Donnerstag war ich mittags so genervt davon, dass Internet und PC muckten und schneckten, dass ich einfach beschlossen habe, dass es Zeit wäre für meinen Feierabend. Etwas schmollend (ich kann es wirklich nicht leiden, wenn die Technik mir einen Strich durch die Rechnung macht) bin ich aufs Sofa gekrabbelt und habe mir den Nachmittag mit "Detektiv Conan" vertrieben (die Videokassette musste eh bis Sonntagfrüh leer sein, damit mein Mann sich den neuen Pokémon-Film aufnehmen konnte ... *g*) und irgendwie gab es keinen Anlass PC oder Netbook noch einmal hochzufahren.

Freitags fing der Tag dann ganz gemütlich mit Ausschlafen und Frühstück an und nachdem mein Mann sich aufgemacht hat, um ein paar Freunde zu treffe, habe ich mich bis spät in die Nacht mit lauter Dingen vergnügt, die mein Mann nicht leiden kann. So sehr ich es genieße, wenn wir gemeinsam unsere Zeit verbringen können, so schön ist es auch, wenn ich mal ein paar Stunden für mich habe, die nicht mit Alltagsverpflichtungen vollgestopft sind. Ich habe mein Buch ausgelesen, während meine aktuelle Lieblings-CD durch die Wohnung schallte, "Buffy" und "Angel" geguckt, eine Runde "White Knight Chronicles" gespielt und mir etwas gekocht, was mein Mann nicht essen mag ("Miracoli" - für mich eine Kindheitserinnerung). Und weil ich genau wusste, dass wieder so einige Zeit draufgehen würde, wenn ich erst einmal einen Blick ins Mailfach und den Feed-Reader werfen würde, habe ich das einfach sein gelassen. ;)

Die anderen drei Tage sind dann ähnlich verlaufen. Nachdem mein Mann am Samstag noch frische Brötchen besorgt hatte, haben wir die Vormittage gemütlich mit Frühstücken, Schwatzen und Videogucken verbracht, während die Nachmittage und Abende mit Schwatzen, Spielen, DVD gucken und Lesen gefüllt wurden. Auch wenn wir es wieder nicht auf die Reihe bekommen haben miteinander zu spielen (dabei wollten wir doch mal wieder eine Runde "Arkham Horror" einlegen), so haben wir diese ungeplanten und überaus erholsamenTage zu zweit genossen. Dabei hatten wir uns eigentlich einiges vorgenommen, das wir gemeinsam erledigen wollten und was schon längere Zeit immer wieder verschoben wurde, aber irgendwie siegte doch der Wunsch nach Ruhe und Entspannung. Ganz ehrlich, dieses lange Wochenende hat sich wie Urlaub angefühlt. :)

Ich hoffe, ihr habt ebenso schöne und erholsame Tage - vielleicht sogar mit Familie und Freunden - verbracht!

Montag, 2. April 2012

Baltimore beim Schmusen

An den letzten Abenden sah es auf meinem Sofa immer so aus:



Es ist zwar nicht leicht, auf diese Weise zu tippen, aber wer kann so einem lieben Katergesicht schon widerstehen? ;)

Sonntag, 1. April 2012

Gelesen: Januar, Februar und März 2012

Bücher:
  1. Isabel Abedi: Lucian
  2. Keri Arthur: Full Moon Rising
  3. Helmut Barz: African Boogie
  4. Josh Bazell: Schneller als der Tod
  5. Birgit Böckli: Friesensturm
  6. Lene Rikke Bresson: Das Mädchen am Kreuz
  7. Janet Lee Carey: Drachenkuss
  8. Patrick Carman: Die Rache der Romanows (Die 39 Zeichen Bd. 5)
  9. Gail Carringer: Soulless (The Parasol Protectorate 1)
  10. Linda Castillo: Blutige Stille
  11. Agatha Christie: Der Dienstagabend-Club
  12. Agatha Christie: Die mörderische Teerunde
  13. Agatha Christie: Das Mädchen im Zug und andere seltsame Fälle
  14. Agatha Christie: Das Schicksal in Person
  15. Jacquie D'Alessandro: Sleepless at Midnight
  16. Gitty Daneshvari: Das Geheimnis von Sommerstone 1 - Die furchtlosen Vier
  17. Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins (Jack Flint Bd. 1)
  18. Marlies Ferber: Null-Null-Siebzig - Operation Eaglehurst
  19. Anthony Francis: Skindancer - Das magische Tattoo
  20. Nicci French: Blauer Montag
  21. Yasmin Galenorn: Schwestern des Mondes 8 - Katzenjagd
  22. Franziska Gehm: Die Vampirschwestern 8 - Bissgeschick um Mitternacht
  23. Frode Granhus: Der Mahlstrom
  24. Laura Lee Guhrke: Secret Desires of a Gentleman
  25. Simmone Howell: Kunst, Baby!
  26. Tami Hoag: Sünden der Nacht
  27. Andrea Kane: Ewig bist du mein
  28. Gordon Korman: Mozarts Geheimnis (Die 39 Zeichen Bd. 2)
  29. Peter Lerangis: Das Schwert der Samurai (Die 39 Zeichen Bd. 3)
  30. L. J. McDonald: Die Krieger der Königin 2 - Falkenherz
  31. James A. Owen: Die Chronicen der Imaginarum Geografica1 - Wo Drachen sind
  32. Mike Resnick: Mallory und die Nacht der Toten
  33. Rick Riordan: Die Katakomben von Paris (Die 39 Zeichen Bd. 1)
  34. Bernd Schulz: Moderholz
  35. Sei Shonagon: Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon
  36. Jeff Stone: Drachenfaust (Die fünf Gefährten Bd. 5)
  37. Uwe Voehl: Blut und Rüben
  38. Mark Watson: Elf Leben
  39. Jude Watson: Der Schatz des Pharao (Die 39 Zeichen Bd. 4)
  40. Jude Watson: Gefahr am Ende der Welt (Die 39 Zeichen Bd. 6)
  41. Tad Williams/Deborah Beale: Die Drachen der Tinkerfarm
  42. Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: Sorcery and Cecelia Or The Enchanted Chocolate Pot (Cecelia and Kate 1)
  43. Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Grand Tour (Cecelia and Kate #2)

Comic/Manga:

  • Adekan 1 (Manga)
  • Adekan 2 (Manga)
  • Adekan 3 (Manga)
  • Adekan 4 (Manga)
  • Border 2 (Manga)
  • Boyfriend 3 (Manga)
  • Detektiv Conan 72 (Manga)
  • Doubt 3 (Manga)
  • Doubt 4 (Manga)
  • Golden Tales (Manga)
  • Kiiri 2 (Manga)
  • Night Head Genesis 3 (Manga)
  • Mirai Nikki 3 (Manga)
  • Soulless (Manga)
  • Spiral - Gefährliche Wahrheit 11 (Manga)
  • Spiral - Gefährliche Wahrheit 12 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

  • Josh Bazell: Schneller als der Tod (6 CDs)
  • Professor van Dusen 4 - Der Mann, der seinen Kopf verlor (1 CD)
  • Luther (5 CDs)
  • John Sinclair Classics 10 (1 CD)
  • Die Vampirschwestern 5: Ferien mit Biss (2 CDs)

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum wiederholten Male lese oder höre. Wenn das letzte Lesen schon einige Jahre her ist, dann haben die Titel trotzdem einen Platz auf der Liste verdient. ;)

April-SuB 2012

Mit dem März bin ich als Lesemonat eigentlich sehr zufrieden. Ich habe ein paar meiner Neuzugänge geschafft, ein Buch von meiner Serienabbauliste und diverse (schon lange Zeit vorgemerkte) Bibliotheksbücher gelesen und für die beiden Challenges je einen Roman besprochen. Insgesamt komme ich im März auf 18 Bücher, 10 Manga  und 3 Hörbücher - und das trotz (oder vielleicht gerade wegen) all der erledigten Gartenarbeit. Außerdem habe ich einen Stapel mit Leihbücher endlich vollständig geschafft - auch wenn mir schon wieder ein Karton mit Nachschub geliefert wurde. Für den April kann es mit dem Lesen und Hören so weitergehen, nur ein paar mehr Rezensionen müsste ich für den Blog noch schaffen, dann wäre ich so richtig zufrieden.

A (0)
-

B (8)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Dermot Bolger: Wo die verlorenen Seelen wohnen
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt (im Umzugskarton)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

E (0)
Jennifer Estep: Frostkuss

F (11)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (3)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Michael Herzig: Töte deinen Nächsten 
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Jay Lake: Die Räder der Welt
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (4)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Richelle Mead: Dark Swan - Sturmtochter
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)
-

R (11)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (9)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jeff Strand: Grabräuber gesucht
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

V (0)
Caroline Vermalle: Als das Leben überraschend zu Besuch kam

W (3)
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo 

83 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:

Seanan McGuire: An Artificial Night (October Daye #3)
Seanan McGuire: Late Eclipses (October Daye #4)
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer: The Mislaid Magician (Cecelia and Kate #3)

6 Titel auf dem englischen SuB
(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)