Freitag, 30. November 2012

Challenge-Endspurt

Vor ein paar Tagen habe ich mal meine Challenge-Seite angeguckt und eine Bilanz zum Novemberende gezogen. Nur noch ein Monat und noch ganz schön viel zu tun, wenn ich meine ganzen Vorhaben schaffen möchte.

Bei der English-Challenge bin ich gut dabei, noch ein Roman samt Rezension für Dezember und ich habe es auch in diesem Jahr geschafft, in jedem Monat ein Buch auf Englisch zu lesen. Mir tut diese Challenge wirklich gut und ich bin fest entschlossen, im nächsten Jahr damit weiterzumachen, auch wenn man vermutlich nicht erwarten kann, dass Katrin und Nina die Challenge noch einmal verlängern. *winkt den beiden mal kurz mit dem Gartenzaun*

Für die Themen-Challenge habe ich die Mindestanforderung erfüllt, allerdings würde ich gern noch so einige Bücher für die Challenge lesen und rezensieren. Aber dann müsste ich mich mal etwas zusammenreißen und Rezensionen schreiben, damit ich das noch auf die Reihe bekomme ...

Nicht so gut sieht es bei meinen ganz persönlichen Herausforderungen aus. Genau genommen müsste ich im Dezember noch all die Bücher lesen, die ich am Ende des Posts auflisten werde, um das noch in den Griff zu bekommen. Theoretisch wäre das für mich machbar, aber realistisch gesehen ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass ich in diesem Jahr meine Vorhaben wirklich komplett schaffen werde.

Trotzdem gibt es hier eine Liste der noch zu lesenden Bücher, um mich in den nächsten Tagen ein wenig anzuspornen!

Ungelesene Neuzugänge 2012:

  1. Wolkentöchter
  2. Die Insel der besonderen Kinder (Leserunde im Januar)
  3. Dornenkuss
  4. Rosendorn
  5. Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  6. Zwischenwelten
  7. Caras Schatten
  8. Das Herz von Veridon
  9. Mallory und der Taschendrache
  10. Kalter Trost
  11. Schwarzer Mond über Soho


SuB-Serien-Abbau:

  1. Doppelgänger
  2. Hexenkrieger
  3. Jack Flint und der Dämon der Schlangen
  4. Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
  5. Tausendsturm
  6. Feuerzwinger
  7. Götterschild
  8. Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
  9. Mitternachtszirkus 2 - Die dunklen Geheimnisse der Vampire (ungelesen aussortiert)
  10. Mitternachtszirkus 3 - Das Blut der Vampire  (ungelesen aussortiert)

Donnerstag, 29. November 2012

Hilfe gegen Kopier-Blog gesucht!

Vor zehn Tagen bekam ich von Anette (Katze mit Buch) eine E-Mail, in der sie mich fragte, ob ich einen bestimmten Wordpress-Blog (den ich hier nicht verlinken möchte, um der Seite nicht noch mehr Klicks zu spendieren) kennen würde. Mir war der Blog bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt, aber nach Anettes Hinweis habe ich mir den natürlich einmal gründlich angeguckt.

Auf diesem Wordpress-Blog werden seit dem 18. Juli sämtliche Beiträge kopiert, die ursprünglich bei Katze mit Buch, Winterkatzes Buchblog und einem dritten Blog, der sich mit Büchern beschäftigt, veröffentlicht wurden. Einen Sinn sehe ich in diesem Kopier-Blog nicht: Es gibt keine sichtbare Person, die hinter dem Blog steckt und sich als Urheber der Texte ausgibt, es gibt - soweit ich das sehen kann - keine Kommentare zu den Beiträgen, und es wird auch bei jedem Eintrag auf die jeweiligen Ursprungsblogs verwiesen.

Trotzdem rege ich mich sehr darüber auf, denn ich habe niemals jemandem die Erlaubnis gegeben, meine Texte zu kopieren. Ich hätte diese Erlaubnis auch nicht erteilt, denn ich will die Verfügungsgewalt über meine Beiträge in meiner Hand behalten. Ich will die Möglichkeit haben, meine Texte zu verändern oder gar zu löschen, und zwar ohne dass es eine 1:1-Kopie davon auf einem anderen Blog gibt, auf die ich keinen Zugriff habe.

Mir ist bewusst, dass da jemand ein dementsprechendes Programm nutzt, um über meinen Feed die Beiträge zeitnah zu kopieren. Aber selbst wenn ich jetzt keinen Feed mehr für meinen Blog anbieten oder diesen so extrem kürzen würde, dass nur noch die Überschriften zu lesen sind, ändert das nichts daran, dass da fünf Monate meines Bloglebens auf einer fremden Seite zu lesen sind. Und zwar nicht nur meine Rezensionen, sondern auch sämtliche persönlichen Texte ...

Es gibt auch keine Möglichkeit, jemanden über diesen Blog anzuschreiben, da weder ein Impressum noch eine E-Mail-Adresse angegeben wurden. Somit scheidet meine normale Vorgehensweise, wenn meine Texte kopiert/geklaut werden, aus, und ich kann keine mehr oder weniger höfliche Mail schicken und dafür sorgen, dass das endet.

An wordpress.de kann ich  mich auch nicht wenden, da das eine wordpress.com-Blog ist und der deutsche Support somit jede Zuständigkeit von sich weist. Über das Kontaktformular von wordpress.com habe ich in den letzten zehn Tagen keine Rückmeldung bekommen und bin nun etwas ratlos. Aber vielleicht hat ja einer von euch schon mal Erfahrungen mit so etwas gemacht und es geschafft, dass seine Texte dann gelöscht wurden. Oder ihr wisst eine Möglichkeit, wie ich mit wordpress.com so Kontakt aufnehmen kann, dass mein Anliegen auch gelesen und bearbeitet wird. Für Vorschläge und Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar!


P.S.: Wenn ich in den nächsten zwei Tagen keine andere Lösung finde, dann werde ich meinen Feed ab dem 1. Dezember so einstellen, dass nur noch die Überschriften im Feed-Reader auftauchen. Es gefällt mir zwar nicht und wird diejenigen Leser verscheuchen, die vor allem über den Reader meinen Blog verfolgen, aber ein besserer Weg, meine Texte zu schützen, fällt mir erst einmal leider nicht ein.

Edit: Inzwischen habe ich herausgefunden, dass man mit einem Wordpress-Account eine Copyright-Verletzung in einem Wordpress-Blogbeitrag direkt an WP melden kann. Vielleicht hilft das ja ...

Montag, 26. November 2012

Verwöhntag für die Winterkatze mit Buchzugang

Gestern war wieder mein Geburtstag und somit auch der alljährliche "Verwöhntag für die Winterkatze". ;) Wir haben den Tag mal wieder ruhig angehen lassen, und da Sonntag war, konnte ich mich rundum von meinem Mann verwöhnen lassen. So bekam ich Apfelkuchen zum Frühstück serviert und mir wurden liebevoll meine Geschenke zugeteilt, damit ich die auch ja in der richtigen Reihenfolge öffne.

So gab es gestern natürlich auch ein paar Zugänge zum SuB, weil Freunde und Familie so lieb waren und meinen Wunschzettel geplündert haben:


"Der Hexenladen" wurde gestern schon von mir gelesen und "Blutnacht" habe ich gerade angefangen. Aber "Hapenny Magick" wird vermutlich noch bis Dezember auf dem SuB bleiben müssen, da ich es mir gern für die English-Challenge aufheben möchte. Und bevor ich "Mastiff" lese, will ich die ersten beiden Bände der Beka-Cooper-Trilogie (noch einmal) lesen, um meine Erinnerungen aufzufrischen.

Von "Veggiestan - Der Zauber der orientalischen Gemüseküche" erhoffe ich mir einige Anregungen für die kommenden Wochen. Auch wenn ich hier und da immer noch Probleme mit dem Gasherd habe, so genieße ich es doch gerade sehr, in der neuen Küche zu kochen und mit Gerichten zu experimentieren.

Sehr gefreut habe ich  mich auch über die Musikzugänge und die anderen Aufmerksamkeiten:


Katzenjammer habe ich gestern gleich dreimal gehört (die dritte Runde in der Hoffnung, dass ich den "Rock, Paper, Scissors"-Ohrwurm wieder loswerde) und Kat Frankies neue CD gefällt mir auch so gut wie erhofft. Die "Van Dusen"-CD ergänzt meine Sammlung, auch wenn ich damit noch nicht auf dem aktuellen Stand bin, und auf die DVD freu ich mich auch schon. Ich habe den Film vor vielen Jahren mal im Fernsehen gesehen und fand ihn so erholsam-nett - hoffentlich geht mir das heute immer noch so! Bei dem Moleskine weiß ich noch nicht recht, was ich damit anfangen soll (Platz und Register sind mir zu begrenzt für Buchnotizen und eigentlich habe ich dafür ja auch den Blog), aber ich freue mich über die Gedanken, die sich die Schenkerin da gemacht hat. Genauso wie bei der Freundin, die mir eine Erinnerung an meinen Studienort hat zukommen lassen. Der ungewöhnliche Ringblock wurde in einem meiner Lieblingsläden gekauft und zeigt den Hermann, dessen Anblick früher immer bedeutete, dass ich nur noch fünf Minuten von Zuhause entfernt war. Das Original habe ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen, aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit einer kleinen Reise.

Nachdem mein Geburtstag nun so gemütlich vorbeigegangen ist und mein Mann heute seinen letzten Urlaubstag hatte, geht für mich morgen wohl wieder der Alltag los. Neben der ganz normalen Arbeit erwarten mich auch ein paar Meter Stoff, die ich in Vorhänge für Wohn- und Schlafzimmer verwandeln will. Außerdem werde ich in diesem Dezember endlich mal wieder Plätzchen selbst backen können (die ersten wurden am Samstag schon aus dem restlichen Apfelkuchen-Mürbeteig produziert :D) und dann gilt es, bis zum Jahresende noch ein paar (Challenge-)Ziele in Angriff zu nehmen ...

Samstag, 24. November 2012

Mütter in Fantasyromanen ...

Mütter oder werdende Mütter in klassischen Fantasyromanen spielen in der Regel nur eine Nebenrolle. Häufig habe ich das Gefühl, dass es eigentlich nur zwei Sorten von Müttern in diesen Geschichten gibt. Die erste Variante hat ihr Kind verlassen, entweder ist hier die Mutter an einer Krankheit verstorben, wurde von irgendwelchen mehr oder weniger namenlosen Bösewichten getötet oder sie spielt so gar keine Rolle, weil das Kind von Fremden aufgezogen wurde (nachdem es auf irgendeiner Schwelle ausgesetzt wurde)

Der andere Typ Mutter ist liebevoll, fürsorglich, tut trotz widriger Umstände alles für die Familie und sorgt dafür, dass das Kind alles mit auf den Weg bekommt, um zu einem anständigen Helden zu werden. Diese Mütter lieben ihre Nachkommen natürlich selbst dann, wenn die Umstände die Kinder dazu zwingen, eine Laufbahn als König der Diebe oder ähnlich Verwerfliches einzuschlagen. ;) Und diese Mütter dürfen manchmal innerhalb der Geschichte noch ein kleine Rolle spielen, wenn sie zum Beispiel sich neu verlieben, als Heilerin im Hintergrund ständig parat stehen, um den Helden und seine Verbündeten zusammenzuflicken, oder dem Kindchen mal den Kopf zurechtrücken, weil so ein mütterlicher Ratschlag eben doch immer wieder eine nette Möglichkeit ist, um die Handlung endlich wieder etwas in Bewegung zu bringen.

Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass mir Geschichten, bei denen Mütter mal eine Hauptrolle übernehmen dürfen, doch etwas länger im Kopf hängenbleiben, selbst wenn ich mich an die eigentliche Handlung nicht mehr richtig erinnern kann.

So geht es mir zum Beispiel mit "Heldenmutter" von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe den Roman vor ungefähr 15 Jahren das letzte Mal gelesen und kann nur noch grob sagen, worum es geht. Aber die Idee, dass eine Frau in den Kampf zieht, damit ihrem Baby - das einer Prophezeiung nach der Auserwählte ist, der das Böse besiegen kann - ein solches Leben erspart bleibt, finde ich auch heute noch sehr reizvoll.

Bei "Die Klingen des Lichts", dem ersten Band der Reihe "Die magischen Messer" von Lois McMaster Bujold, ist es eine ungewollte Schwangerschaft, die Fawn vom heimischen Hof weglaufen lässt. Sie ist wild entschlossen, ihr Baby alleine auf die Welt zu bringen und großzuziehen, und wird so in ein fantastisches Abenteuer hineingezogen. Durch ihre Schwangerschaft muss Fawn lernen, in einer unwirtlichen Gegend zu überleben, muss Kämpfe ausfechten, die sie in der Sicherheit des Hofes nie hätte bestehen müssen, und macht insgesamt eine sehr klassische Entwicklung für eine Fantasyheldin durch, auch wenn sie - was ich von Lois McMaster Bujold eher nicht so erwartet hätte - häufig noch das unerfahrene Frauchen ist, das von einem kampferprobten Mann gerettet werden muss (was angesichts ihres Hintergrunds wiederum schon stimmig ist).

Zwei Beispiele, mehr fallen mir zu Müttern als Hauptfiguren in Fantasyromanen nicht ein. Nur noch eine SF-Geschichte, die ebenfalls von Lois McMaster Bujold ist. Nicht mal in Urban-Fantasy-Romanen werden die Mütter mal abseits der Klischees dargestellt, wenn man vielleicht von October Daye (von Seanan McGuire) absieht, deren Tochter nach der Trennung der Eltern beim Vater geblieben ist, oder von Ashe Carver ("Seelenkuss" von Sharon Ashwood), deren Tochter in einem Internat aufgewachsen ist.

Ist euch schon mal ein Fantasyroman mit einer Mutter als Hauptfigur untergekommen?

Freitag, 23. November 2012

[Kurz und Knapp] Åsa Larsson: Denn die Gier wird euch verderben

"Denn die Gier wird euch verderben" von Åsa Larsson hatte ich ja schon gestern erwähnt, als ich über meine Unentschlossenheit bei der Buchwahl gejammert habe. Und auch zwei Tage nach dem Lesen weiß ich nicht so recht, was ich von dem Roman halten soll. Aber erst einmal kurz zum Inhalt: In der Nähe von Kiruna (der nördlichsten Stadt Schwedens) wird eine Frau namens Sol-Britt ermordet. Ihr kleiner Enkelsohn, um den sie sich gekümmert hat, wird verstört im Wald aufgefunden, kann aber nichts über die Tat aussagen. Bei ihren Ermittlungen stellen die Staatsanwältin Rebecka Martinsson und die Polizeiinspektorin Anna-Maria Mella nicht nur fest, dass Sol-Britt einen heimlichen Liebhaber hatte, sondern auch, dass es in den letzten Jahren erstaunlich viele Todesfälle in der Familie gab.

Obwohl dieser Roman schon der fünfte Teil rund um Rebecka Martinsson und Anna-Maria Mella ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir relevantes Vorwissen fehlen würde. Aber trotzdem denke ich, dass ich einige Personen besser hätte einschätzen können, wenn ich die anderen vier Bücher gekannt hätte. Und vielleicht hätte es mir dann beim Lesen nicht so viel ausgemacht, dass - gefühlt - jede der vielen Figuren irgendwie "versehrt" ist. Die Häufung der angeschlagenen Charaktere wurde mir im Laufe der Zeit wirklich etwas viel, genauso wie die gesamte Atmosphäre mir zu trüb war. Aber das ist ein Problem, das ich häufiger bei skandinavischen Krimis habe - mir fehlen da viel zu oft die ausgleichenden Elemente, um als Leser mit der Melancholie einer Geschichte umgehen zu können. Dabei hat Åsa Larsson auch immer wieder witzige oder heimelige Szenen eingebaut, die die Handlung auflockern, aber das reichte mir nicht, um das Buch mit einem zufriedenen Gefühl beenden zu können.

Bei dem Kriminalfall bin ich auch zwiegespalten. Die Handlung hat sich wirklich gut lesen lassen, die Auflösung war zwar abzusehen, sprang einen aber nicht direkt an. Allerdings wurde die notwendige Information, die man benötigte, um das Motiv zu verstehen, erst sehr spät gegeben, was bei mir dazu führte, dass ich diesen Punkt eigentlich nur noch als letztes Puzzlestück registrierte, ohne das Gefühl zu haben, dass sich da nun ein Rätsel für mich löst oder ich die Befriedigung verspürte, Recht gehabt zu haben. Dafür hat der zweite Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielte, bei mir häufiger dazu geführt, dass ich lieber nicht weitergelesen hätte, weil ich schon wusste, dass dieser Teil der Geschichte mit einem Mord endet, und mir meine Fantasie den Weg dahin schlimmer ausmalte, als er im Endeffekt war.

Gut gefallen haben mir Åsa Larssons Fähigkeiten beim Charakterentwurf - so richtig gut! Es gibt ganz am Anfang des Romans einen Bärenjäger, der gerade mal ein paar Absätze lang vorkommt. Aber diese wenigen Sätze über diese Person haben mein Interesse so sehr geweckt, dass ich mir wirklich wünschte, er würde noch einmal irgendwo in der Geschichte vorkommen. Und obwohl ich mich fragte, warum Rebecka mit ihrem Freund zusammen ist (wer weiß, vielleicht erklärt sich das ja auch in den ersten Krimis der Autorin), so habe ich ihr ihre schwankenden Gefühle für diesen Mann doch abgenommen. Ich mag die Vielschichtigkeit, die die meisten Figuren aufweisen, die unterschiedlichen Motive, Stärken und Schwächen werden von Åsa Larsson glaubwürdig beschrieben, wobei sie bei den negativen Charakteren nicht ganz so überzeugt, so dass ich mir gewünscht hätte, dass auch die "Bösewichte" in der Geschichte (z. B. der unfähige Kollege von Rebecka), weniger einseitig beschrieben worden wären.

Letztendlich weiß ich immer noch nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Es gibt ein paar Szenen, die ich nie wieder lesen möchte - so wurde mir richtig übel, als ein Hund getötet wurde, obwohl es im Rahmen der Handlung stimmig war. Auf der anderen Seite bin ich auch drei Tage nach dem Lesen immer noch neugierig auf die Figuren, würde gern mehr über sie und ihren Hintergrund erfahren und frage mich, ob ich mir nicht die ersten vier Romane der Autorin auch noch besorgen soll ...

Donnerstag, 22. November 2012

Dies und Das (11)

Off- und Online

Wie ihr sehen könnt, sind wir wieder online. Nicht ganz problemlos, zumindest bis heute morgen, aber mit 5-Minuten-Ausfällen können wir besser leben als mit tagelangen Verbindungsproblemen.

Heute morgen war dann endlich ein Techniker da - eine Woche nach Meldung des Problems! - und hat mal wieder am Verteiler im Keller rumgebastelt und an den Kabeln in der Wohnung gewackelt. Nach einer Viertelstunde meinte er dann, dass alles wieder okay sei. Das Problem läge bei der Rückleitung, die einen zu hohen Wert hätte und deshalb bei einer Nutzung durch mehrere Haushalte überlastet wäre und dann dafür sorgt, dass sich das Modem ausschaltet. Wenn die Überlastung dann nicht mehr vorhanden ist, startet sich das Modem dann von selbst wieder.

Mich überzeugt diese Begründung natürlich sofort - vor allem, da das erklärt, warum wir diese Ausfälle auch unter der Woche nachts um drei Uhr haben! Ich bin mir sicher, dass meine Nachbarn die gleichen seltsamen nächtlichen Arbeitsanfälle wie ich haben und dann die Internetleitung überlasten. Vielleicht sollte ich in Zukunft dann bei ihnen klingeln und wir können uns absprechen, wer wann in der Nacht seinen Internetzugang benutzt. ;)

Doch noch besser sind die Erklärungen des Technikers gewesen, warum wir auch Störungen beim Fernsehempfang haben! Letztendlich läuft es wohl darauf hinaus, dass wir Empfangsprobleme haben, weil das Gefängnis am anderen Ende der Stadt elektrische Türöffner verwendet ...

Nun, an Fantasie mangelt es den Technikern hier in der Gegend zumindest nicht.


Buchentscheidungsprobleme 

Nachdem ich vorgestern einen skandinavischen Krimi ("Denn die Gier wird euch verderben" von Åsa Larsson) gelesen hatte, packte mich eine akute Unschlüssigkeit - zum Teil vielleicht, weil mich der Roman so unbefriedigt zurückgelassen hat, obwohl er nicht wirklich schlecht war. Also saß ich gestern den ganzen Tag vor meinem Stapel mit den Büchern, die ich als nächstes lesen will, wanderte dann zum SuB und nahm immer wieder ein Buch in die Hand und guckte die Bibliotheksbücher durch. Aber so recht hat mich kein Buch gepackt.

Mit "Ein verzauberter Sommer" habe ich hier einen Frauenroman, den ich lesen wollte, um zu beurteilen, ob er was für meine Mutter ist. Aber auf den ersten Seiten geht mir schon die Hauptfigur auf die Nerven, die sich Gedanken um ihren verheirateten Geliebten macht. Vielleicht wird die Geschichte ja noch sehr nett und unterhaltsam, aber Lust habe ich darauf gerade nicht.

Dann habe ich aus der Bibliothek drei Romane von Ines Thorn ("Galgentochter", "Totenreich" und "Höllenknecht") geliehen. Jemand hatte den vierten Teil dieser historischen Krimis auf seinem Blog empfohlen,  und da ich nicht herausfinden konnte, welcher Band der erste ist, hatte ich mir alle verfügbaren Titel vorgemerkt. Den Anfang von "Galgentochter" fand ich eigentlich ganz nett, als ich den Roman angelesen habe, aber dann störte mich die Art und Weise, wie die Hauptfigur mit ihrem Mann umging. Ich habe ihr Verhalten als respektlos empfunden und habe nun nicht die Geduld, um herauszufinden, ob das wirklich so ist oder ob ich da nur etwas in den falschen Hals bekommen habe.

Mit "Department 19" liegt ein Buch auf meinem Tisch, auf das ich mich sehr gefreut habe, aber irgendwie scheint mir gerade nicht nach einer fantastischen Geschichte zu sein ... Der gleiche Grund hält mich davon ab, "Mallory und der Taschendrache" zu lesen, obwohl ich bei Mike Resnicks Humor selten in so einer schmolligen Stimmung verharren kann.

Aber eigentlich ist mir gerade nun mal nach Krimi zumute - nur irgendwie nicht nach den Krimis, die ich hier in Reichweite habe ... "Voodoo" von Nick Stone wandert heute noch ungelesen in die Bibliothek zurück, "Kalter Trost" von Quentin Bates habe ich schon dreimal angefangen, bin aber nie über die ersten drei Kapitel hinausgekommen, "Vorhang auf für eine Leiche" will ich mir nicht durch meine kritische Stimmung verderben, bei den Romanen von P. J. Tracy habe ich das Gefühl, ich sollte vorher noch einmal den ersten Band lesen - doch wo in meinem Umzugskistenchaos ist das Buch? - und ein Titel wie "Der heimtückische Hühnermord" ist mir gerade nicht anspruchsvoll genug ...

Ich fürchte, mir bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam mit meiner Unentschlossenheit das Strickzeug zu packen und mich damit abzulenken, bis ich mich endlich für ein Buch entscheiden kann. ;)

Sonntag, 18. November 2012

Mehr off- als online ...

Wir haben seit Donnerstagnacht mal wieder Probleme mit unserem Internet- (und Telefon-)Anbieter und warten auf einen Termin mit einem Techniker, der hoffentlich Anfang der Woche zustandekommt.

Hier und da gibt es für ein paar Minuten zwar eine Verbindung, aber nie lange genug, dass man sich darauf verlassen könnte. Sehr schön war es, als mein Mann am Samstag seiner Mutter "Entwarnung" geben und mitteilen wollte, dass wir wieder erreichbar sind, und mitten im Wort brach das Gespräch dann wieder ab ...

Also nicht wundern, wenn ihr noch etwas länger nix von mir hört - es liegt nur mal wieder an der fehlenden Verbindung!

Immerhin nutzen wir die Zeit und spielen "Arkham Horror",  lesen oder gucken endlich mal ein paar DVDs, die schon lange auf etwas Aufmerksamkeit warten. ;)

Mittwoch, 14. November 2012

Kulinarische Sehnsucht

Vor vielen Jahren bin ich aus dem Ravensberger Land weggezogen und ein Teil von mir vermisst bis heute das Wiehengebirge, den Teutoburger Wald und diese Vertrautheit mit einer Region, die man wohl nur besitzt, wenn man in einer Gegend aufgewachsen ist.

Aber trotz dieses immer wieder aufflackernden "Heimwehs" sind es vor allem die kleinen kulinarischen Dinge, die ich vermisse. So habe ich in den letzten Tagen hier beim Bäcker ein Männchen aus Hefeteig gesehen und bekam Heißhunger auf einen Stutenkerl. Irgendein Hefeteigmännchen tut es da nicht, es muss ein Stutenkerl sein mitsamt Tonpfeife und hübschen Äugelein, auch wenn man sich nach dem Essen fragt, was man denn nun mit dieser verflixten Pfeife anfangen soll. ;)

Eine andere Sache, die ich in dieser Jahreszeit vermisse, sind Mutzenmandeln. Die habe ich zuletzt als Grundschülerin gegessen - und wer weiß, vielleicht würden sie mir heute nicht mehr schmecken -, aber irgendwie gehören Mutzenmandeln für mich in die letzten Wochen des Jahres. Noch warm aus der Tüte genascht, bis einem vom Fettgehalt der kleinen Dinger ein wenig übel wird.

Aus dem Lippischen vermisse ich - spätestens wenn der erste Schnee fällt - die sogenannten Schneebälle. Dieses Mal nichts Traditionelles, sondern einfach nur eine besonders leckere und mit Vanillepudding gefüllte Gebäckvariante, die sich ein Bäcker in Detmold mal ausgedacht hat und die für mich mit vielen Erinnerungen verknüpft ist. Ich weiß gar nicht, ob der die heute im Winter noch anbietet,  zuletzt habe ich das vor elf Jahren gegessen.

Einer Freundin von mir musste ich, als ich noch im Raum Detmold lebte, regelmäßig ein Früchtebrot von einem bestimmten Bäcker besorgen, weil etwas Vergleichbares in ihrer schwäbischen Heimat nicht zu bekommen war. Zum Glück hielt sich das immer lange genug, dass man es auch mal mit der Post verschicken konnte. Stutenkerle, Schneebälle und Mutzenmandeln würde ich der Post lieber nicht anvertrauen, so dass ich mir auch keine dieser Leckereien von Freunden besorgen lassen könnte.

Wie ist es bei euch? Gibt es für euch bestimmte Leckereien - egal, ob traditionell oder nicht -, die ihr zu bestimmten Jahreszeiten gern essen würdet? Oder die ihr vermisst, weil ihr nicht mehr an sie herankommt?

Dienstag, 13. November 2012

Von Buchhandlungen und der Suche nach Neuentdeckungen...

Ich muss gestehen, dass ich mir eigentlich nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht habe, wie ich auf die Bücher komme, die ich lese. Dann habe ich vor einiger Zeit diesen Post bei Susanne gelesen (ebenso wie den von ihr verlinkten Beitrag), und mir ging auf, dass sich meine Suche nach neuen Büchern in den letzten Jahren sehr verändert hat. Der von Irina in diesem Post verlinkte Artikel hat mir heute dann erst einmal bewusst gemacht, wie sehr sich auch mein Verhalten in Buchhandlungen verändert hat.

Ich bin schon früher sehr zielstrebig in Buchhandlungen gegangen. Zum stundenlangen Stöbern bin ich selten gekommen, viel zu schnell stapelten sich einige Wunschbücher vor mir und ich musste dann überlegen, wie viele davon mein Geldbeutel wohl finanzieren könnte. So habe ich auch selten länger als ein paar Minuten als Kunde in der Buchhandlung verbracht, wenn ich nicht gerade mit der Buchhändlerin ins Gespräch gekommen bin.

Aber dafür gab es diese Abstecher in die Buchhandlung mindestens einmal die Woche. Als Schülerin bedeutete das oft, dass ich für meine zehn Minuten in der Buchhandlung 1,5 Stunden später nach Hause kam, weil ich dann den späteren Bus nehmen musste, der die lange Strecke über alle Dörfer nahm. Als Abiturientin hatte ich manchmal Glück und der Zug war so pünktlich, dass ich aus dem Bahnhof sprinten, die Einkaufsstraße hochrasen, in der Buchhandlung meine Bestellungen abholen und trotzdem noch den Bus erreichen konnte. Wenn ich allerdings Pech hatte, dann hieß es wieder ein bis zwei Stunden auf den Bus warten - aber immerhin hatte ich dann ja frisches Lesefutter.

Dann kam meine Ausbildung im Buchhandel und mit ihr nicht nur die Leseexemplare für Buchhändler, sondern auch die Möglichkeit, Bücher aus dem Laden zu lesen, ohne sie gleich kaufen zu müssen. Und da ich mein nachfolgendes Studium mit der Arbeit im Buchhandel finanzierte, konnte ich dieses Angebot ziemlich lange nutzen. Dazu kamen dann noch diverse neue Freunde, deren Bücherregale geplündert werden konnten - was wiederum dazu führte, dass ich mir einige Titel bei meinem Arbeitgeber bestellen musste, um sie dann auch selbst zu besitzen. Nach dem Studium gab es dann neue Jobs, aber solange der Heimweg an der Buchhandlung vorbeiführte, war ich dort weiterhin mehrmals in der Woche anzutreffen. Mit dem Umzug weg vom Studienort hat sich daran aber eine Menge geändert - ohne dass es mir groß bewusst geworden wäre.

***

Einige Jahre später muss ich nun feststellen, dass ich Buchhandlungen deutlich seltener von innen sehe. Auf der einen Seite lebe ich jetzt in einem Stadtteil ohne Buchhandlung (seitdem die "Buchhandlung um die Ecke" geschlossen hat), und da ich zu Hause arbeite, habe ich keine Monatskarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Ich sehe es nicht ein, 5 Euro zu investieren, wenn ich keinen konkreten Anlass für eine Fahrt habe, was natürlich die "Stöbergelegenheiten" schon mal deutlich einschränkt.

Außerdem bin ich nicht gerade glücklich mit den bislang entdeckten Buchhandlungen hier vor Ort. Die bislang erkundeten Läden waren entweder zu "literarisch" für meinen Alltagsgeschmack (auch wenn ich es schön finde, dass diese Buchhandlungen hier vor Ort anscheinend noch genügend Kunden haben, um zu existieren) oder zu groß, zu sehr Buchkaufhaus, um mich wirklich zu reizen. Es gibt nur zwei Buchhandlungen, die ich gern aufsuche.

Auf der einen Seite eine gutsortierte und liebevoll geführte Kinderbuchhandlung, bei der ich auch meine Bestellungen aufgebe. Ich bin mir zwar sicher, dass die Inhaberin etwas irritiert ist, weil ich relativ wenige Kinderbücher bestelle und nur sehr selten bei ihr stöbere, aber dafür gibt mir das die Möglichkeit, den Einzelhandel zu unterstützen. Auf die Onlineanbieter greifen ich noch oft genug für meine englischen Titel und die Non-Books zurück.

Auf der anderen Seite gibt es da noch eine sehr enge und chaotische Buchhandlung, die sich irgendwie auf Krimis spezialisiert hat (aber eben nicht nur), auch antiquarische Bücher anbietet und nur deshalb zum Verweilen einlädt, weil man dort eben doch noch die eine oder andere neue Entdeckung machen kann. Ich muss zugeben, dass ich nicht oft dort bin, denn diese Buchhandlung liegt abseits meiner normalen Busstrecke, die Wege im Laden sind unfassbar beengt und wenn man sich nach einem Buch bückt, dann wischt man gleichzeitig schnell mal mit dem Hintern den Stapel hinter sich vom Tisch. Mich macht auch die Unübersichtlichkeit in den Regalen ganz kirre. Aber hier ist das Angebot so groß, dass sogar ich mal wieder zum Stöbern komme.

In diesem Laden erlebe ich etwas, das ich lange Zeit vermisst habe, nämlich die Entdeckung neuer Bücher in der Buchhandlung! Ich muss deutlich länger suchen als früher, aber hier gibt es noch Autoren, die ich noch nicht kenne, auf die ich neugierig werde, wenn ich ihren Roman in der Hand halte und bei denen ich das Gefühl habe, dass ich auch mal "blind" einen Titel verschenken kann.

Aber für andere Genres habe ich noch keine Buchhandlung gefunden, und das macht mich verflixt traurig. Natürlich finde ich durch das Betrachten der vielen Verlagsprogramme, das Lesen diverser Buchblogs und durch Gespräche mit meinen Freunden mehr als genügend Bücher, die ich mal lesen möchte. Einige davon kaufe ich mir gleich, andere leihe ich über die Bibliothek aus und bei wieder anderen stelle ich irgendwann fest, dass das Interesse erlahmt  ist und werfe sie von der Merkliste.

Aber das alles führt auch dazu, dass ich in einer "durchschnittlichen" Buchhandlung sehr unzufrieden bin. Ich sehe Regale voller Bücher, die ich innerlich schon längst in Schubladen (wie SuB, Wunschliste, Bibliothek oder "nicht mein Ding") gestopft habe. Meinem Gefühl nach gibt es zwar unfassbar viele neue Titel (gerade im Fantasybereich hat sich da unglaublich viel getan seit meinen ersten zaghaften Leseversuchen in diesem Genre), aber viel weniger Abwechslung in den Buchhandlungsregalen. Ich will hier keinen Lobgesang auf die gute alte Zeit singen, dafür musste ich damals auf zu vieles verzichten! Aber ich finde es schon auffällig, dass ich mich zu den individuellen Buchhandlungen hingezogen fühle und ich hoffe sehr, dass die Tendenz wieder in diese Richtung geht und dass ich dann wieder überraschende Neuentdeckungen machen kann, die dazu führen, dass ich verzweifelt nach noch einem Euro im Geldbeutel suche, um mir doch noch ein Buch mehr leisten zu können ...

Freitag, 9. November 2012

Maryrose Wood: Das Geheimnis von Ashton Place 1 - Aller Anfang ist wild (Hörbuch)

Ich muss zugeben, dass ich schon seit Wochen um diese Rezension herumschleiche. "Das Geheimnis von Ashton Place" hat mich beim Anhören so gepackt, dass ich die 3 CDs fast in einem Schwung durchhören musste, weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Und als ich dann mit dem Hörbuch durch war, dann stand ich da und fragte mich, wie ich in Worte fassen soll, warum mich Miss Lumley und ihre Schützlinge so bezaubert haben.

Aber erst einmal zur Handlung: In den ersten Minuten begleitet man die fünfzehnjährige Miss Penelope Lumley auf dem Weg zu ihrem ersten Vorstellungsgespräch als Gouvernante. Die junge Dame hat eine ausgezeichnete Erziehung am "Swanburne Institut für kluge Mädchen aus armen Verhältnissen" erhalten und ist nun bereit in den Berufsalltag einzusteigen. Dabei bekommt man schnell mit, dass Miss Lumley nicht nur eine sehr eigene Ausbildung genießen durfte, sondern auch erstaunlich behütet aufgewachsen ist.

Zu ihrer großen Überraschung verläuft das Vorstellungsgespräch ganz anders als sie erwartet hatte und am Ende des Tages findet sie sich als Gouvernante in Ashton Place wieder. Eingestellt wurde sie von der ebenfalls noch recht jungen Lady Ashton, die sich kurze Zeit nach ihrer Hochzeit mit drei wilden Kindern konfrontiert sieht, die ihr Mann bei der Jagd im Wald gefunden hat. Anscheinend wurden die beiden Jungen und das kleine Mädchen von Wölfen großgezogen - und da Lord Ashton seine drei "Fundstücke" nun als sein Eigentum ansieht, benötigen sie dringend gesellschaftlichen Schliff.

Druck wird dabei nicht nur durch die - sehr unterschiedlichen - Erwartungen von Lord und Lady Ashton aufgebaut, sondern auch dadurch, dass in wenigen Wochen Weihnachten ist und die drei Kinder bei der an den Feiertagen stattfindenden Abendgesellschaft präsentiert werden sollen. So muss Miss Lumley in den wenigen Wochen all ihren Einfallsreichtum aufbringen, um aus Alexander, Beowulf und Casseiopeia (wie die armen Kinder vom Lord genannt werden) kleine brave viktorianische Kinder zu machen, die in einer Veranstaltung der feinen Gesellschaft keinen Fauxpas begehen (wie zum Beispiel Eichhörnchen kläffenden den Baum hinauf zu jagen ...).

Wenn ich ehrlich bin, dann passiert kaum etwas in dieser Geschichte. Man verfolgt wie Miss Lumley (die wunderbare, süße und unerschrockene Miss Lumley) all ihre Gewitztheit aufbringt, um die drei Kinder zu erziehen. Diese hingegen sind so dankbar für die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie von ihrer Gouvernante bekommen, dass sie sich die größte Mühe geben, um alle Erwartungen zu erfüllen. Dazu kommen noch Lord und Lady Ashton, die immer wieder (unbewusst) die Erfolge von Miss Lumley sabotieren, und ein rätselhafter Angestellter, der auch nicht gerade zugunsten der Kinder aktiv zu werden scheint.

Maryrose Wood hat hier eine so unheimlich charmante und im besten Sinne altmodische Geschichte geschaffen, dass es gar keine großen Handlungshöhe oder -tiefpunkte benötigt, um gut unterhalten zu werden. Obwohl ein Hauch von Grusel in der Luft liegt (man malt sich zum Beispiel immer die schlimmste Alternative aus) passiert nichts, was nicht auch von einem extrem ängstlichen Kind gehört werden könnte. Trotzdem erinnert die Atmosphäre an eine Mischung aus Gruselgeschichte und klassischer britischer Erzählung für Kinder. Gespickt ist das Ganze dann noch mit einem wunderbaren Humor und so habe ich ständig vor mich hingekichert, während das Hörbuch lief.

Während ich es normalerweise immer ganz besonders schrecklich finde, wenn Kinder in Büchern/Hörbüchern besonders "niedlich" sprechen, so habe ich es hier - auch dank der tollen Leistung von Katja Danowski - einfach nur niedlich gefunden, wenn die drei Kinder mal wieder wufften und wuhten und kläfften. Überhaupt hat die Sprecherin - soweit ich das beurteilen kann, ohne die Buchvorlage zu kennen - das Beste aus dem Text herausgeholt und so einiges zum Charme der Geschichte beigetragen. Ich gehe bei einer "Autorisierten Audiofassung" davon aus, dass Kürzungen oder Veränderungen vorgenommen wurden, aber ohne den direkten Vergleich merkt man davon nichts.

Ich bin ganz verliebt in Miss Lumley und ihre Schützlinge, ich bin schrecklich neugierig auf die weiteren Teile der Geschichte, bange, dass Lord Ashton und seine Leidenschaft für die Jagd noch zu einer Katastrophe führen und bin überhaupt überzeugt davon, dass jeder mit einer Schwäche für niedliche und "britische" Geschichten mal in "Das Geheimnis von Ashton Place" reinhören sollten! ;)

Donnerstag, 8. November 2012

Susanne Goga: Die Tote von Charlottenburg

Über Hanne bin ich über das Buch "Die Tote von Charlottenburg" gestolpert und hat mir dann aus lauter Neugier den Roman in der Bibliothek vorbestellt. Der Titel ist schon der dritte Roman rund um den Kommissar Leo Wechsler, aber ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass ich relevante Dinge verpasst hätte oder der Geschichte nicht folgen könnte, weil ich die ersten Teile nicht kannte.

Die Handlung setzt im Juli 1923 bei einem Urlaub in Hiddensee ein, den Kommissar Leo Wechsler gemeinsam mit seiner Freundin Clara Bleibtreu verbringt. Eines Morgens lernt Clara am Strand eine ungewöhnliche Frau kennen, die Ärztin Henriette Strauss. Obwohl sich die beiden Frauen nur kurz unterhalten, hinterlässt die Medizinerin einen nachhaltigen Eindruck bei Clara und so erzählt sie auch Leo von dieser Begegnung. Nur wenige Wochen später wird Leo gebeten in einem dubiosen Todesfall zu ermitteln, da sowohl der Hausarzt, als auch der Neffe der Toten befürchten, dass nicht eine einfache Lungenentzündung, sondern eine unnatürliche Einwirkung von Außen zum Tod der engagierten Ärztin Henriette Strauss geführt haben.

Ich muss zugeben, dass ich den Kriminalfall nur so ganz nett fand. Obwohl es so einige Verdächtige gibt, die alle ihren Grund gehabt hätten,  um der Ärztin Übles zu wollen, fand ich diesen Aspekt des Roman etwas zu sehr vorhersehbar. Sowohl die Hintergründe des Mordes, als auch die Ausgangssituation, die dazu geführt hat, lagen für mich viel zu schnell auf der Hand. Trotzdem habe ich "Die Tote von Charlottenburg" sehr gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Susanne Goga hat für ihren Roman nicht nur realistische Figuren geschaffen, die mit ihren Stärken und Schwächen stimmig wirken und zum Teil schnell meine Sympathie hatten, sondern sie hat sich auch mit einem sehr interessanten Teil der deutschen Geschichte befasst.

Während man als Leser Leos Ermittlungen verfolgt, wird man mitten ins Berlin der 20er-Jahre geworfen. Hier herrscht durch die extreme Inflation, die Arbeitslosigkeit und politische Instabilität eine explosive Stimmung. Es gehört inzwischen zum erschreckenden Alltag, dass Kinder verhungern, weil sich die Eltern kein Essen mehr leisten können. Die Menschen verhökern ihr letztes Hab und Gut, um noch etwas Geld für Lebensmittel zu bekommen und für einen einzigen Brotkauf muss man mit einer ganzen Tasche voll Papiergeld zahlen.

Unter diesen Umständen ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Frauen heimlich einen Weg suchen, um eine verbotene Abtreibung durchführen zu lassen. Was wiederum zu der Ärztin Henriette Strauss führt, die in einer Beratungsstelle für schwangere Frauen gearbeitet hat. Über diese Figur gelingt es der Autorin nicht nur einen kleinen Einblick in den umstrittenen Forschungsbereich in Krankenhäusern zu bieten, sondern auch eindringlich zu zeigen wie die Stellung der Frau zu dieser Zeit in der Gesellschaft war. Und auch der immer wieder aufflackernde Hass gegen Juden in der Bevölkerung, der durch den aufkommenden Nationalsozialismus noch angefacht wird, wird durch einen jüdischen Mitarbeiter von Leo gut in die Geschichte eingebunden.

Diese historischen Aspekte sind es dann auch, die "Die Tote von Charlottenburg" so spannend machen. Susanne Goga erzählt in ihrem Roman eigentlich nichts Neues, aber ihr gelingt es die kleinen bekannten Details so zu verknüpfen, dass sie für den Leser realer werden. Man spürt die Frustration der Menschen, kann sogar ein wenig verstehen, wie es zu Ausschreitungen kommen kann und ist verzweifelt, weil man als Leser schon weiß, dass es nicht besser wird für die Menschen. Und es ist einfach ein Unterschied, ob man in einem Sachbuch über den Wertverlust des Geldes liest oder ob man in einem Roman den Alltag der Figuren unter diesen Umständen miterleben kann.

Auch hat es mir gefallen wie die Autorin die Charaktere angelegt hat. Obwohl Leo und Clara und Henriette Strauss (über die man im Laufe der Geschichte sehr viel erfährt) sehr intelligente und aufgeschlossene Menschen sind, sind sie doch Figuren ihrer Zeit. Sie haben - bei aller Offenheit für andere Meinungen - ihr Vorurteile, ihre auch mal beschränkten Vorstellungen vom Leben und ihre Ängste und Befürchtungen. Ein ganz einfaches Beispiel dafür ist Leos Unverständnis gegenüber Clara, als er sie bittet seine Frau zu werden. Ihm ist nicht bewusst, dass eine "normale Ehe" für Clara eine Art Rückschritt wäre, nachdem sie sich von ihrem ersten Mann hatte scheiden (und somit die gesellschaftliche Ächtung über sich hatte ergehen) lassen und sich ein selbstständiges Leben aufgebaut hat.

Alles in allem hat mich "Die Tote von Charlottenburg" als Kriminalroman zwar nicht so packen können, aber dafür hat mich das Buch als historischen Roman so weit überzeugt, dass ich die Augen nach weiteren Titeln von der Autorin aufhalten werde.


P.S.: Ich zähle den Roman für den Punkt "Feindschaft/Rivalität" für die Themen-Challenge, da Rivalität ein Grund für den Mord war. Leider kann ich in diesem Text nicht direkt darauf eingehen, weil ich sonst die eh schon etwas arg offensichtige Lösung für diesen Mord bestätigen würde.

Dienstag, 6. November 2012

Seanan McGuire: Ashes of Honor (October Daye 6)

Nachdem ich ein paar Monate eine October-Daye-Pause machen musste, gab es am ersten Novemberwochenende für mich den aktuellen Band der Serie für die English-Challenge. Und da "Ashes of Honor" schon der sechste Teil der Reihe ist, enthält diese Rezension unvermeidliche Spoiler zum Inhalt - also nur lesen, wenn man den fünften Band schon kennt!

Ein Jahr ist vergangen, seitdem October den Tod ihres Geliebten Connor miterleben musste, und ein Jahr ist vergangen, seitdem sie ihre Tochter Gillian vor die Wahl zwischen der Menschenwelt und ihrer übernatürlichen Herkunft stellen musste. In ihrer Trauer um die beiden ist Toby in den letzten Monaten unverantwortliche Risiken eingegangen - und so langsam geht ihrer Umgebung die Geduld mit ihrem selbstmörderischen Verhalten aus.

Aufgerüttelt wird Toby erst durch einen Auftrag von Etienne, dem Seneschall ihres Lords. Dieser hat gerade erst erfahren, dass er eine Tochter hat - und dass diese vermisst wird. Vor sechzehn Jahren hatte Etienne eine Affäre mit einer Professorin für Folklore und obwohl er sie seit ihrer Trennung im Auge behalten hat, gelang es der Frau ihm zu verschweigen, dass aus dieser Beziehung eine Tochter hervorgegangen ist. Chelsea hat anscheinend die Fähigkeiten ihres Vaters geerbt Türen in andere Räume zu öffnen und so zu teleportieren. Und nun ist Chelsea vor den Augen ihrer Mitschüler verschwunden und ihre Eltern müssen befürchten, dass sie entweder die Kontrolle über ihre Fähigkeiten verloren hat oder gar von jemanden entführt wurde, der mit dem Wechselbalg nichts Gutes im Sinn hat.

Für Toby bietet auch dieser Fall wieder einige Herausforderungen. Erst einmal ist es für sie nicht gerade einfach mit einem Mädchen mitzuhalten, das teleportieren kann (und kaum Kontrolle über diese Fähigkeit hat) und dann erinnert sie Etiennes Situation an ihren eigenen Verlust. Auch wenn Toby aufgrund ihrer besonderen Magie in der Lage war Gillians Leben nach ihrer Entscheidung für die Menschenwelt zu retten, so wird sie ihre Tochter nie wiedersehen. Außerdem bringt Tybalt, der October bei der Suche nach dem Mädchen zur Seite steht, sie immer wieder aus dem Tritt. Ihre Gefühle für den König der Katzen sind im Laufe der Zeit gewachsen, aber noch hat Toby das Gefühl, dass sie Connor verraten würde, wenn sie eine neue Beziehung einging. Erst als Tybalt aufgrund von Intrigen an seinem Hof in Gefahr gerät, bringt es Toby fertig einen Schritt auf ihn zu zu gehen.

Seanan McGuire hat in "Ashes of Honor" einen sehr großen Schwerpunkt auf Octobers Beziehung zu Tybalt gelegt und ich muss zugeben, dass mir das sehr gefallen hat. Endlich wird Toby gezwungen ein paar Dinge hinter sich zu lassen und sich mit ihren Gefühlen für den König der Katzen auseinanderzusetzen. Das führt nicht nur zu einer Menge Tybalt-Zeit in diesem Roman (und ja, ich habe eine Schwäche für diese Figur!), sondern auch zu einigen neuen Informationen über die beiden Höfe der Katzen  und das dort herrschende Machtverhältnis. Aber auch über die ursprünglichen Herkunftsorte der übernatürlichen Wesen und was die Abwesenheit von Oberon für die Gemeinschaft der Feen bedeutet gibt es so einige neue Informationen, die die Seanan McGuires Fantasywelt wieder ein Stückchen komplexer und interessanter machen.

Ich bin sehr gespannt, wie es nach diesem Band mit der Geschichte weitergeht. Ein bisschen habe ich schon das Gefühl, dass man spürt, dass die Autorin die Handlung konzipierte, als sie noch nicht sicher sein konnte, dass ihr Verlag noch mehr October-Daye-Romane veröffentlichen will. Man könnte "Ashes of Honor" ganz gut als Ende der Reihe nehmen, denn am Ende geht es mit Tobys Leben ein ganzes Stück aufwärts. Umso gespannter bin ich, was Seanan McGuire für ihre ungewöhnliche Heldin noch auf Lager hat und welche Wendungen für den großen Handlungsbogen in den kommenden drei Romanen noch kommen werden ...

Samstag, 3. November 2012

Sue Monk Kidd: Die Bienenhüterin

Über "Die Bienenhüterin" bin ich auf mehreren Blogs (z.B. "Blattgold" und "Bookberry") gestolpert, aber aus irgendeinem Grund brauchte ich eine Weile, bis ich meiner Neugier nachgab und das Buch dann über die Bibliothek in die Finger bekommen habe. (Und nach dem Schreiben der Rezi ist mir dann noch aufgegangen, dass der Titel gut für den Punkt "Schuld" der Themen-Challenge passt, so dass ich dafür auch endlich mal wieder etwas besprochen habe.)

Die Geschichte spielt im Jahr 1964 in den Südstaaten der USA und dreht sich in erster Linie um die junge Lily Owens. Das Mädchen ist die Tochter eines Farmers, der vom Anbau von Pfirsichen lebt. Während der Vater Lily ablehnt und sie ständig auf der Hut sein muss vor seinem unberechenbaren Temperament, seinen Schlägen und seinen Bestrafungen, findet sie etwas Halt bei der schwarzen Rosaleen, die sich seit Lilys viertem Lebensjahr um sie kümmert. Doch nicht einmal mit Rosaleen kann das Mädchen über seine Mutter Deborah reden, die durch eine Waffe getötet wurde, welche in den Händen der damals vierjährigen Lily losging.

Als Rosaleen dann auch noch ins Gefängnis geworfen wird, nachdem sie sich - wie es nach dem frisch erlassenen "Civil Rights Act" ihr Recht ist - als Wählerin registrieren lassen will und dabei mit einer Gruppe rassistischer weißer Männer aneinandergerät, beschließt Lily, Rosaleen aus der Gewalt der Polizei zu befreien und mit ihr zusammen wegzulaufen. Unterschlupf finden die beiden bei drei ungewöhnlichen Schwestern. Die älteste Schwester Augusta hatte zwar vor Jahren am College für Farbige studiert, um Lehrerin zu werden, doch nun verdient sie ihren Lebensunterhalt als "Bienenhüterin" (Imkerin). Auch die zweite Schwester, June, ist Lehrerin und lebt ansonsten für ihre Musik, während May, die dritte Schwester, psychische Probleme hat und sich in ihren "guten Phasen" um den Haushalt der drei kümmert.

Diese drei Frauen bieten Lily und Rosaleen nicht nur eine Zuflucht, sondern auch ihre Zuneigung und Zeit, um sich zu erholen und zu sich selbst zu finden. Während Rosaleen sich problemlos in den Haushalt der drei Frauen einfügt, muss Lily mit einer Menge Dinge fertig werden. Sie ist nicht nur Schuld am Tod ihrer Mutter und hat diese Tatsache noch lange nicht verarbeitet, sondern muss auch damit leben, dass ihr Vater keinerlei Zuneigung für sie empfindet. Zusätzlich wird ihr bewusst, dass sie Rosaleens Situation durch ihre gemeinsame Flucht nicht einfacher gemacht hat und dass sie - trotz aller Gefühle, die sie für Rosaleen hegt - eine Menge Vorurteile gegenüber Farbigen hat, die sie nun revidieren muss.

"Die Bienenhüterin" ist eine ruhige und leise Geschichte mit ganz viel Südstaatenatmosphäre und vielen kleinen, berührenden und liebevollen, aber auch skurrilen Szenen. Lily ist aufgrund ihrer Geschichte kein ganz normales Mädchen, aber trotzdem sehr realistisch von der Autorin angelegt worden. Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich, sehr sympathisch und genau das, was Lily in ihrem Leben gefehlt hat. Gerade zu Augusta baut sie eine enge Verbindung auf. Augusta macht ihr bewusst, dass sie - trotz der Schuld, die sie als kleines Kind auf sich geladen hat - wert ist, geliebt zu werden.

Mir hat es auch gefallen, wie Sue Monk Kidd in dieser Geschichte mit dem Thema Rassismus umgeht. Durch die Verabschiedung des "Civil Rights Act" kommt sehr viel in Bewegung, und doch ist jedem bewusst, dass ein Gesetz allein nicht ausreicht, um gegen Rassismus vorzugehen. Obwohl sowohl Rosaleen, als auch Zack, ein Freund von Lily, der Willkür der Weißen ausgesetzt sind und schlimme Momente erleben müssen, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Autorin diese Szenen ganz schlicht beschrieben hätte. Sue Monk Kidd hat mit ihrer Darstellung eher die bedrückende Alltäglichkeit dieser rassistischen Verhaltensweisen beschrieben, statt sie besonders zu betonen. Ich empfinde so ein Vorgehen immer als eindringlicher, als wenn mir große Tragik vorgesetzt würde.

Doch vor allem Lilys Suche nach Absolution, nach Zuneigung, nach einem Platz im Leben und nach Informationen über die Mutter, die auf so schreckliche Weise gestorben ist, stehen im Mittelpunkt des Romans. Und während Lily von Augusta in die Kunst des Bienenhütens eingeweiht wird und Details über die drei Schwestern und ihr Leben erfährt, erlebt sie zum ersten Mal, dass es Menschen gibt, die ihr Luft zum Atmen lassen und sie so akzeptieren, wie sie ist. Trotzdem ist es für Lily nicht einfach, mit ihren Erinnerungen fertig zu werden und einen Weg zu finden, mit sich und den Altlasten, die ihre Eltern ihr mitgegeben haben, umzugehen. Das alles fand ich berührend, aber auch bedrückend, amüsant und wunderbar atmosphärisch.

Und da mich der Roman an einige Filme erinnert hat, die ich sehr gern gesehen habe, werde ich mir vermutlich irgendwann auch noch die Verfilmung besorgen und schauen, ob sie dem Buch gerecht wird.

Donnerstag, 1. November 2012

November-SuB 2012

Im Oktober habe ich relativ viele Bücher angefangen und dann doch nicht beendet. Trotzdem bin ich auf 10 gelesene Bücher, 4 gelesene Manga und 3 gehörte Hörbücher gekommen. Im November schaffe ich hoffentlich endlich die noch ausstehenden Rezensionen für die Themen-Challenge, außerdem muss ich mal wieder etwas gezielter lesen, wenn ich meine persönlichen Vorhaben in diesem Jahr noch schaffen will.

A (3)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Ariette Aerts: Zwischenwelten
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (9)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  

C (2)
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben  

E (0)
-

F (10)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (5)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Lisa Higgins: In Liebe, Rachel
Will Hill: Department 19 - Die Mission

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
-

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund
Ursula Poznanski: Saeculum

Q (0)
-

R (12)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
-

V (0)
-

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Fluch des Wendigo

Z (0)
-

89 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:
Jennifer Carson: Hapenny Magick
Seanan McGuire: Ashes of Honor
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)

3 Titel auf dem englischen SuB

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)