Sonntag, 26. Januar 2014

[Kulinarisches] Gegrillte Lauch-Käse-Brote

Seitdem ich zu Weihnachten Hugh Fearnley-Whittingstalls "Täglich Vegetarisch" geschenkt bekommen habe, habe ich schon so einige Rezepte aus diesem Kochbuch nachgekocht. Ich glaube, ich habe in den letzten vier Wochen mehr Parmesan (und vergleichbare Hartkäsesorten) gekauft als in den letzten vier Jahren insgesamt. :D Eins von den Rezepten, die es uns besonders angetan haben, ist das Lauch-Käse-Brot. Allerdings habe ich ein paar kleine Veränderungen am Originalrezept vorgenommen, damit es besser in unsere Essensplanung und zu meinen Vorräten passt.

Zutaten für 4 Brote:

4 Scheiben Bauernbrot
3 Stangen Lauch (nur die weißen und hellgrünen Teile, geputzt und in feine Ringe geschnitten)
Butter zum Dünsten
150 g Crème fraîche
ca. 2 TL Thymian (getrocknet)
100-120 g frisch geriebener Parmesan (alternativ schmeckt auch Bergkäse sehr gut in dem Gericht)
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Brotscheiben auf einem Blech unter dem Grill rösten. Parallel dazu den Lauch in einer Pfanne in Butter andünsten, bis er weich ist. Dann den Lauch gründlich mit der Crème fraîche vermischen und den Thymian zugeben und die Masse einmal kurz erhitzen. Zuletzt 2/3 des geriebenen Parmesans in die Pfanne geben und mit der Lauch-Crème-fraîche-Mischung verrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Jetzt alles mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.


Wenn die Lauch-Masse so weit ist, kann sie gleichmäßig und großzügig auf den Brotscheiben verteilt werden, zum Abschluss wird der restliche geriebene Käse über die Brote gestreut und dann kommt das Blech wieder unter den Grill des Ofens, bis die Oberfläche der Brote goldbraun ist und Blasen wirft.


Bei uns reichen die vier Brote als Hauptmahlzeit für zwei hungrige Erwachsene. Aber man kann sie auch sehr gut für vier Personen als Zwischenmahlzeit oder als Beilage zu einem Salat servieren. Sie sind würzig, käsig, knusprig und einfach nur richtig leckeres Soulfood.

Mittwoch, 22. Januar 2014

[Kurz und knapp] Jill Smolinksi: Fast wie neu

Zu "Fast wie neu" von Jill Smolinksi habe ich gegriffen, weil ich etwas Nettes und Unterhaltsames gesucht habe. Unterhaltsam war das Buch, allerdings ging mir die Hauptfigur Lucy im Laufe der Geschichte so auf die Nerven, dass ich sie am Liebsten geschüttelt hätte. Lucy Bloom ist 39 Jahre alt und sie musste gerade, um den Entzug ihres Sohnes Ash zu finanieren, ihr gesamtes Hab und Gut verkaufen. So hat sie zu Beginn des Romans Unterschlupf bei ihrer Freundin Heather gefunden, die für Lucy eine Matratze in das Zimmer ihrer vierjährigen Tochter gelegt hat.

Zusätzlich leidet Lucy immer noch darunter, dass sich ihr Freund Daniel vor einer Weile von ihr getrennt hat - oh, und ihren Job hat sie zu der Zeit ebenfalls verloren. Dazu kommt noch, dass sich der Entrümplungsratgeber, den Lucy geschrieben hatte, nicht gerade gut verkauft. So ist Lucy verzweifelt genug, um einen Auftrag anzunehmen, bei dem sie innerhalb weniger Wochen den Inhalt des komplett zugestellten Hauses der Künstlerin Marva Meier Rios sichten, sortieren und zum Großteil verkaufen soll. Dass Marva bei jedem einzelnen Stück ein Mitbestimmungsrecht über die zukünftige Verwendung hat, macht die Sache für Lucy nicht einfacher.

Ich muss zugeben, dass ich Marva sehr schnell ins Herz geschlossen hatte. Die Künstlerin ist unhöflich, direkt, eigen und führt Lucy die ganze Zeit an der Nase rum. Lucy hingegen fällt auf jeden kleinen Trick von Marva rein, hat von ihrem Job relativ wenig Ahnung und wurde mir mit jeder Seite unsympathischer, da recht schnell klar wurde, dass Lucy sich gern etwas einredet und ihre Realität nicht immer eine objektive Sicht der Dinge beinhaltet. Trotz dieser Antipathie gegenüber der Protagonistin gab es die eine oder andere amüsante Szene zwischen Marva und Lucy und auch die sich langsam entwickelnde Freundschaft zwischen den beiden Frauen habe ich eigentlich gern verfolgt. (Auch wenn ich beim besten Willen nicht verstehe, warum Lucy so viele Menschen kennenlernt, die so geduldig und freundlich mit ihr umgehen.)

Montag, 20. Januar 2014

Boris Koch: Die Drachenflüsterer-Saga

In den letzten Wochen hatte ich eindeutig eine Fantasy-Phase, in deren Rahmen ich auch "Die Drachenflüsterer-Saga" von Boris Koch gelesen habe. Der Sammelband beinhaltet die komplette Trilogie ("Der Drachenflüsterer", "Der Schwur der Geächteten" und "Das Verlies der Stürme") plus Bonus-Material (Kurzgeschichte, gestrichene Szene, Interview mit zwei der Charaktere). Obwohl der gesamte Band 1136 Seiten umfasst, hatte ich den Titel in gut zwei Tagen gelesen, die die Handlung nicht besonders anspruchsvoll und der Schreibstil flüssig zu lesen ist. Insgesamt habe ich mich wirklich gut unterhalten gefühlt, obwohl die Geschichte sehr jugendgerecht geschrieben wurde und es recht wenig Höhen und Tiefen in der Handlung gab.

Die Hauptfigur ist Ben, der sich nach dem Tod seiner Mutter (sein Vater hat sich schon vor vielen Jahren aus dem Staub gemacht) mit kleinen Aufträgen und Diebstählen über Wasser hält. Unterschlupf hat er in einem verlassenen Haus gefunden und so lebt er in der kleinen Stadt Trollfurt ganz gut vor sich hin. Ansehen genießt er im Ort nicht und die meisten Eltern verbieten ihren Kindern mit dem Jungen ihre Zeit zu verbringen, aber trotzdem hat er mit Yanko, dem Sohn des Schmieds, einen guten Freund, der ihm immer zur Seite steht. Bens heimliche Sehnsucht ist es, einmal ein Drachenritter zu werden und gemeinsam mit einem Drachen Abenteuer zu bestehen.

Als Ben fünfzehn Jahre alt ist, zieht ein reicher Kaufmann nach Trollfurt und kündigt an, dass er die vor vielen Jahren geschlossene Blausilbermine wieder in Betrieb nehmen will. Während die ganze Stadt davon träumt endlich wieder Reichtum und Bedeutung zu erlangen, ist es für Ben nur wichtig, dass der Kaufmann einen Drachen besitzt. Heimlich schleicht er sich nachts in den Stall des Drachens und rubbelt die Schulterknubbel der Echse, da dies Glück bringen soll. Dummerweise scheint dieses legendäre Glück für Ben eher Pech zu bedeuten, denn kurz darauf wird er eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt und muss aus Trollfurt fliehen. In der Wildnis trifft der Junge dann auf einen freien Drachen und erfährt von diesem Dinge über Drachen und Drachenritter, die er sich vorher nie hätte vorstellen können.

Insgesamt ist die Welt der "Drachenflüsterer-Saga" eine klassische High-Fantasy-Welt, die sich nur durch die Legende, die sich in Bens Heimat rund um die Drachen rankt, von ähnlichen Welten unterscheidet. In dem Großirdischen Reich glauben die Menschen, dass der böse Gott Samoth die Drachen mit Flügeln ausgestattet hat, um den guten Göttern den Himmel streitig zu machen, und so entstand der Ritterorden, dessen Aufgabe es ist die Drachen von ihren Flügeln (und somit dem Fluch des bösen Gottes) zu befreien. Als flügellose Kreaturen dienen die Drachen den Rittern und gehorchen ohne jeglichen Widerstand jedem ihrer Befehle. Natürlich glaubt auch Ben an diese Sage, bis er den wilden Drachen Aiphyron kennenlernt und feststellen muss, dass dieser eine freundliche und ehrenwerte Person mit einem ausgeprägtem Charakter ist.

Mir hat dieses gegenseitige Kennenlernen und die wachsende Freundschaft zwischen dem Jungen und dem Drachen sehr gut gefallen. Die beiden finden das Verhalten des jeweils anderen zwar immer wieder befremdlich, bemühen sich aber immer wieder dem Freund zu erklären, warum sie sich so verhalten oder welche Traditionen es in ihrem Volk gibt. Je näher Ben und Aiphyron sich kommen, desto mehr versteht der Junge, welches Unrecht den Drachen durch die Ritter angetan wird. Dank einer besonderen Fähigkeit (natürlich benötigt er eine besondere Fähigkeit *seufz*) ist er geradezu dazu berufen die von dem Orden versklavten Drachen zu befreien und die Menschen über das wahre Wesen dieser Kreaturen aufzuklären.

Ben erlebt also allerhand Abenteuer, während er Drachen befreien möchte, von den Rittern und anderen Feinden verfolgt wird und immer wieder neue Freunde findet. Das Ganze ist von Boris Koch sehr gradlinig erzählt worden und der Ton aller drei Romane ist - trotz diverser Gefahren, Verrat und Todesfälle - eher humorvoll als mitreißend. Wirkliche Spannung kam bei mir nur selten auf, egal, was Ben und seinen Freunden passierte, der Autor konnte mich nicht wirklich davon überzeugen, dass die Figuren in Gefahr schwebten. Dafür gab es dann immer wieder die amüsanten Kabbeleien, so dass ich die Geschichten nicht langweilig fand, obwohl es gerade zu beginn des dritten Teils einen deutlichen Hänger gab, während die Protagonisten sich eine schöne Zeit am Meer machten und sich die Handlung so gar nicht weiterentwickeln wollte.

Insgesamt bleibt von "Die Drachenflüsterer-Saga" zurück, dass das definitiv keine Trilogie ist, die man gelesen haben muss, aber dafür eine Romanreihe, mit der man nette und entspannende Stunden verbringen kann. Außerdem ist der Grundton durch die humorvollen Szenen so leicht gehalten, dass die Geschichte meiner Meinung nach auch für eher jüngere (als die vom Verlag vorgeschlagenen 12 Jahre) oder ängstliche Leser geeignet ist.

Freitag, 17. Januar 2014

Stella Gibbons: Der Sommernachtsball

"Der Sommernachtsball" von Stella Gibbons war eine "klingt nett und Manhattan hat schon ein paar schöne ältere Titel rausgebracht"-Anschaffung. Über die Autorin habe ich mir keine Gedanken gemacht, sehr große Erwartungen hatte ich nicht, war aber anhand des Klappentextes davon ausgegangen, dass die Handlung mehr Liebesgeschichte sein würde, als sie tatsächlich ist. Erst nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich nach weiteren Informationen über die Autorin geschaut. Dabei habe ich dann prompt festgestellt, dass ich von Stella Gibbons schon mal was gehört habe - unter anderem auf Birthes Blog, wo sie "Cold Comfort Farm" von der Autorin rezensiert und damit schon mein Interesse geweckt hatte. (Mein Namensgedächtnis ist auch nicht mehr das, was es mal war, wenn es um Autoren geht.)

Wenn man den Klappentext von "Der Sommernachtsball" anschaut, dann scheint einen nichts anderes als eine Aschenputtel-Variante zu erwarten. Stattdessen bekommt man aber ein detailliertes und spitzzüngiges Abbild einer sehr begrenzten ländlichen Gesellschaft präsentiert. Dabei steht nicht allein die junge Witwe Viola Withers im Mittelpunkt des Geschehens, sondern sämtliche Mitglieder der Familie Withers, die der Familie Spring und noch ein paar andere Personen, die mit diesen Familien in Zusammenhang stehen. Die gesamte Handlung umspannt ein gutes Jahr und beginnt mit Violas Ankunft in der kleinen Ortschaft Sible Pelden.

Obwohl auch Viola aus der Gegend stammt, hat sie einige Zeit in London gelebt und bringt eindeutig einen Hauch von (billigem) Stadtflair in das Haus der Withers'. Während ihr geiziger und kontrollsüchtiger Schwiegervater schon davon träumt, das (allerdings nicht vorhandene) Erbe seiner Schwiegertochter zu verwalten, wissen ihre Schwiegermutter und ihre beiden Schwägerinnen nicht so recht etwas mit Viola anzufangen. Die beiden Töchter der Familie sind deutlich älter als ihre junge und naive Schwägerin und haben sich mehr schlecht als recht mit der einengenden Situation daheim abgefunden.

Während Madge mit Ende Dreißig ihre Tage an der frischen Luft verbringt, sich selbst nicht eingestehen kann, dass sie ein mehr als freundschaftliches Interesse an dem (verheirateten und inzwischen im Ausland lebenden) Nachbarssohn hat, und heimlich davon träumt, dass ihr Vater ihr endlich das Halten eines Hundes erlaubt, lenkt sich die etwas jüngere Tina (35 Jahre) mit Selbsthilfebüchern von ihrem trostlosen Dasein ab. Erst mit der Hilfe von "Selenes Töchter" (einem Buch über weibliche Psychologie) wird ihr bewusst, dass sie gern etwas mehr Zeit mit Saxon, dem (sehr viel jüngeren) neuen Chauffeur ihres Vaters verbringen würde - und sei es nur, um davon zu träumen, wie es wohl wäre, wenn auch sie einmal einen Verehrer hätte.

Auch bei den Springs ist nicht alles so harmonisch, wie es von außen wirkt. Victor Spring - der seit Jugendzeiten der heimliche Schwarm sämtlicher Mädchen der umliegenden Dörfer (und somit auch von Viola) ist - steht kurz davor, sich mit einer Jugendfreundin zu verloben. Diese Verbindung wird nicht nur von allen Seiten erwartet, auch die beiden Verlobten in spe sind sich sicher, dass dies die logische Fortführung ihrer jahrelangen Freundschaft ist, ohne sich dabei eingestehen zu können, dass sie so gar nicht zueinander passen. Auch Victors Mutter ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken an die bevorstehende Heirat, hatte sie sich doch einen ganz anderen Typ Frau für ihren Sohn vorgestellt.

Victors Cousine Hetty hingegen, die von klein auf bei den Springs lebt, träumt davon, das dekadente Leben dieser Familie hinter sich lassen zu können, um stattdessen studieren, selbstbestimmt leben und den ganzen Tag mit ihren Büchern verbringen zu können. Zu diesen Familien kommen noch die diversen Figuren, die Einfluss auf das Leben der verschiedenen Familienmitglieder haben, wie etwa Victors Verlobte, der attraktive und ehrgeizige Chauffeur der Withers', seine Mutter und ein aufdringlicher und ordinärer Einsiedler. Und immer wieder bekommt man auch die Perspektive dieser Personen präsentiert, so dass man diese Charaktere eigentlich genauso gut kennenlernt wie die Familien Withers und Spring.

Stella Gibbons nimmt sich viel Zeit, um dem Leser die Figuren, ihre Leben und ihre (eingestandenen und verborgenen) Träume vorzustellen. Dabei kommt es in der Handlung nur zu wenigen Höhen und Tiefen, und einige entscheidende Wendungen bekommt man als Leser gar nicht so direkt mit, weil man zeitgleich das Leben einer anderen Person verfolgt. Statt also den Leser mit großen Dramen zu fesseln, unterhält einen die Autorin vor allem mit kleinen, fast alltäglichen Szenen, die immer mal wieder liebevolle oder amüsante Momente präsentieren, aber noch viel häufiger die Kleinlichkeit, die Engstirnigkeit oder Dummheit der Personen entlarven.

Das alles führte dazu, dass ich mich zwar beim Lesen sehr über diese zwar häufig überzogenen, aber treffsicheren Beschreibungen amüsiert habe, mir die Personen aber nicht ans Herz gewachsen sind. Viola ist nett, aber ein dummes Gänschen, Madge ist auf ihre Art ebenso konservativ wie ihr Vater und nur ihre Sehnsucht nach einem Hund sorgt dafür, dass man hinter der harten Frau hier und da das einsame kleine Mädchen sehen kann, Mrs. Withers hat kein Rückgrat, auch wenn sie manchmal für ihre Töchter einsteht, Mrs. Spring ist fantasielos und ohne Einfühlungsvermögen, aber immerhin meint sie es gut, und so könnte ich immer weiter machen.

Am Ende muss ich zugeben, dass mir dieser Roman dank dieser wunderbar treffend beschriebenen kleinen Szenen zwar sehr unterhaltsame Stunden bereitet hat, dass aber zwei Wochen später nicht mehr so viel davon zurückgeblieben ist - eigentlich nur dieser vage Eindruck von "da waren eine Menge seltsamer Leute mit seltsamen Problemen, und am Schluss ist doch irgendwie (fast) alles gut geworden".

Mittwoch, 15. Januar 2014

Dies und Das (01) und SuB-Zuwachs Januar

Wenn ich überlege, dass ich in diesem Monat schon fünf Bücher (darunter die 1136 Seiten der "Drachenflüsterer-Saga") gelesen habe, dann kann ich wohl hoffen, dass meine Neuzugänge nicht so lange auf dem SuB liegen bleiben werden. Vor allem, da mein Mann seit heute wieder zur Arbeit geht und ich so meinen Tag wieder nach meinem Rhythmus strukturieren kann. So schön es ist, wenn wir so viel Zeit miteinander verbringen können, so merke ich nach ein paar Wochen doch auch immer, dass ich mich wieder nach meinem langweiligen Alltag sehne. ;)

***

Wobei der Alltag so langweilig nicht ist, solange die Handwerker weiterhin über unserem Kopf die Wohnung renovieren. Allerdings hege ich nach den erhöhten Aktivitäten in den letzten zwei Wochen die Hoffnung, dass die Renovierung in den letzten Zügen liegt. Heute klang es schon nach dem Anbringen von Fußbodenleisten (Hämmern, Schritte, Hämmern) ... Jetzt müssen wir nur noch so viel Glück haben, dass die zukünftigen Nachbarn keinen so schweren Schritt haben, bessere Musik hören als die Handwerker und sich nicht regelmäßig quer durch die Wohnung unterhalten. Da ich nicht abschätzen kann, wie weit der Lärm von uns nach oben dringt, sollte ich mir vielleicht auch noch wünschen, dass sie sehr fest schlafen, damit Logans nächtliche Gesangseinlagen sie nicht stören.

***

Und da ich schon bei den Nachbarn bin: Nachdem wir in den letzten Monaten immer wieder spontane Kurz-Meetings im Treppenhaus mit unseren Nachbarn abgehalten haben, gibt es nun eine offizielle Regelung zum Treppenhaus Reinigen. (Wobei sich die eine Hälfte der Hausbewohner darüber einig ist, dass die andere das mit dem Putzen wohl nicht hinbekommen wird - aber hey, jede zweite Woche ein geputztes Treppenhaus zu haben ist besser, als gar kein geputztes Treppenhaus zu haben.) Irgendwie finde ich das Leben in so einem Mehrparteienhaus immer wieder faszinierend ... ;) Ein weiteres positives Ergebnis unserer Beratungen ist eine neue Verteilung des Rasenmäh-Dienstes. Nun mähen wir pro Wohnpartei nicht mehr ein Jahr lang am Stück die große Gemeinschaftsfläche, sondern monatlich im Wechsel! Da ich in diesem Jahr wieder dran gewesen wäre (und ich dazu noch in den letzten zwei Jahre regelmäßig für die nicht-mähenden Parteien eingesprungen bin), bin ich sehr glücklich, dass ich in diesem Jahr ab Juni nur noch zugucken muss, wie die anderen sich mit dieser Arbeit abmühen dürfen. :D

***

Jetzt aber zu den Neuzugängen! Schon vor ein paar Tagen kamen drei englische Titel bei mir an, die ich mir zur Reihenergänzung gegönnt habe:


Jennifer Estep: Mythos Academy 4 - Crimson Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 5 - Midnight Frost
Diana Pharaoh Francis: Horngate Witches 4 - Blood Winter

Bei der "Mythos Academy"-Serie überlege ich noch, ob ich sie in absehbarer Zeit lese oder ob ich auf den angekündigten sechsten Band warte, um die Reihe dann in einem Zug genießen zu können.

"Blood Winter" habe ich - gleich nach dem Vorgängerband "Shadow City" - schon gelesen. Band 3 fand ich deutlich besser als Band 4, aber insgesamt habe ich mich auch damit gut unterhalten gefühlt. Leider habe ich bislang nicht rausgefunden, ob die Autorin die Reihe weiterführen wird. Wenn ja, dann benötigt sie - angesichts ihres bisherigen Veröffentlichungsrhythmus - vermutlich wieder vier Jahre, bevor der fünfte Teil erscheint.

Heute kamen dann noch - neben einem großen Stapel Manga und drei Comics - vier deutsche Titel bei mir an:


Kelly McCullough: Die Klinge von Namara
[Die Fortsetzung von "Die zerborstene Klinge" - ich freu mich schon auf weitere Abenteuer mit dem Krieger Aral und seinem Finsterling Triss!]

P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
["Ein Hänsel und Gretel Krimi" wie es im Untertitel heißt. Mal wieder so ein Buch, von dem ich das Schlimmste erwarte und doch meine Neugierde nicht zügeln konnte. *g*]

Bea Rauenthal: Dreikönigsmord
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
[Band 1 und 2 einer Zeitreise-Krimi-Reihe. Hinter "Bea Rauenthal" steckt Beate Sauer und nachdem diese auf dem - leider inzwischen gelöschten - Gemeinschaftsblog "Die Seitenspinnerinnen" ein bisschen darüber erzählt hatte, bin ich sehr neugierig geworden. Mal gucken, was mich da erwartet. Mit dem ersten Teil reise ich ins Mittelalter, der zweite Teil führt einen in die Kaiserzeit - langweilig wird das bestimmt nicht.]

Mittwoch, 8. Januar 2014

Jacqueline West: Olive und das Haus der Schatten

"Olive und das Haus der Schatten" von Jacqueline West war eine Leihgabe von Natira, und da ich vorher noch nie von dem Buch gehört hatte, konnte ich angenehm erwartungsfrei an das Lesen herangehen. Umso schöner fand ich es, als ich mich dann beim Lesen immer wieder dabei ertappte, dass der Roman Erinnerungen an von mir halb vergessene britische Kinderbücher weckte.

Die Handlung von "Olive und das Haus der Schatten" ist recht schnell erzählt. Olive zieht mit ihren Eltern, die beide sehr auf Mathematik versessen sind und nicht nachvollziehen können, dass ihre Tochter in diesem Bereich so wenig Begabung zeigt, in ein altes Haus. Während Olive das Haus von Anfang an unheimlich ist, finden ihre Eltern es toll, dass sie in der vollgestopften Bibliothek so schön arbeiten können und in der Küche immer wieder über Gegenstände stolpern, deren Nutzen ihnen fremd ist. Olive hingegen gruselt sich besonders vor den Bildern, die an allen Wänden fest angebracht sind und die eine unheimliche Atmosphäre ausstrahlen. Doch noch schlimmer ist es, dass sie immer wieder das Gefühl hat, dass sich in den Schatten der Bilder etwas bewegt oder sie von den dargestellten Figuren beobachtet wird. Irgendwann bekommt Olive die Möglichkeit, mehr über die Bilder und die Vorbesitzer des Hauses zu erfahren, und versucht, das Geheimnis hinter all den seltsamen Vorfällen zu entschlüsseln.

Mir hat die Geschichte einen wunderbaren Nachmittag beschert. Jacqueline West hat mit Olive einen liebenswerten Charakter geschaffen, der - trotz der ungewöhnlichen Eltern - ein angenehm realistisches "Kindsein" vermittelt. Das Mädchen ist mal neugierig, mal trotzig, genießt einen Eltern-freien Abend mit einer großen Portion Eis oder beruhigt die nächtlichen Ängste mit dem altgedienten Teddybären. Nach und nach lernt Olive die drei Katzen kennen, die seit langer Zeit als Wächter des Hauses fungieren. Und obwohl ich sprechende Katzen sonst nicht so mag, passten die drei sehr ungewöhnlichen Tiere doch ganz wunderbar in diese teils gruselige, teils amüsante Geschichte.

Doch vor allem hat mich die Atmosphäre in "Olive und das Haus der Schatten" gepackt. Da Olives Eltern nach ihrem Einzug nichts verändert haben, findet sich der Leser in einem altmodischen und etwas angestaubten Haus wieder, voller Spuren der früheren Bewohner. Ich konnte mir die gut gefüllte Bibliothek ebenso plastisch vorstellen wie die altmodischen Schlafzimmer inklusive der Kommoden voller Handschuhe, Schmuckstücke und sonstiger Überbleibsel der ehemaligen Besitzer. Die Vorstellung von sich bewegenden Bildern (und zwar nicht in der netten "Harry Potter"-Variante), Dingen, die in Schatten lauern, und die düstere Vergangenheit des Gebäudes war wunderbar gruselig.

Auf der anderen Seite konnte man aber auch immer wieder merken, dass Olive sich an diverse ungewöhnliche Elemente so langsam gewöhnte und irgendwann anfing, das Haus als ihr Zuhause zu sehen. Und je mehr das Haus zu ihrem wurde, desto mehr war sie auch bereit, gegen die unheimlichen Elemente anzugehen. Die Handlung verläuft recht gradlinig, und während man einige Sachen schnell vorhersehen konnte, lässt die Autorin auch genügend Informationen im Dunklen, um die Spannung aufrecht zu halten und die eine oder andere Überraschung parat zu haben. Ich kann nicht so recht fassen, was genau mich an diesem Roman an die britischen Kinderbücher erinnert, die ich früher so geliebt habe, aber trotz der wunderbar unheimlichen Atmosphäre war das Lesen wie ein "nach Hause kommen" - das war toll.

Sonntag, 5. Januar 2014

Jennifer Estep: Spider's Bite (Elemental Assassin #1)

Im November hatte Melanie von "Books for all Eternity" einen begeisterten Beitrag zur "Elemental Assassin"-Reihe geschrieben und mich so auf die Serie neugierig  gemacht. Anlässlich der deutschen Veröffentlichung hat sie ein Exemplar des ersten Romans (auf Wunsch entweder auf Deutsch oder auf Englisch) verlost und ich hatte das Glück, es zu gewinnen. So startete ich also das Jahr mit "Spider's Bite" und war gespannt, ob ich Mellis Begeisterung teilen kann. Bevor ich detaillierter auf die Geschichte und meine Meinung eingehe, muss ich gestehen, dass ich nicht abschätzen kann, ob sich die Qualität der Bücher im Laufe der Serie verändert und inwieweit das vielleicht Mellis Einschätzung gefärbt hat. ;)

In "Spider's Bite" lernt der Leser erst einmal Gin Blanco - "The Spider" genannt - kennen, die ihren Lebensunterhalt als Auftragskillerin bestreitet. Gleich auf den ersten Seiten erlebt man mit, wie Gin eine Therapeutin in einer geschlossenen Anstalt tötet, und wenig später bekommt sie von ihrem "Handler" (für dieses Wort finde ich einfach keinen passenden deutschen Begriff - weiß jemand, wie Fletchers Position in der deutschen Ausgabe übersetzt wurde?) schon das nächsten Angebot unterbreitet. Er ist es auch, der sie dazu überredet, diesen Auftrag anzunehmen, denn mit der überraschend hohen Entlohnung könnte sie sich aus dem Geschäft zurückziehen. Doch als sie ihr Ziel, einen betrügerischen Angestellten, schon im Visier hat, wird ihr schmerzlich bewusst, dass sie von ihren unbekannten Auftraggebern hereingelegt wurde. Kurz darauf muss sie sich nicht nur gegen dessen Handlanger verteidigen, sondern wird auch von der Polizei gesucht.

In ihrer Rezension schrieb Melli "Man möchte meinen, dass man für einen Mörder keine Sympathie aufbringen kann, aber Gin kann man nur mögen! Da gibt es keinen Weg dran vorbei." - und in gewisser Weise hat sie recht. Gin ist eine Mörderin und Gin ist sympathisch. Doch dabei ist mir Jennifer Estep fast schon einen Schritt zu weit gegangen. Während mir nämlich das ganze Buch hindurch Gin immer wieder versicherte, wie hart und skrupellos sie sei, wie wenig Probleme sie damit hat, wenn sie gezielt einen Menschen tötet, wie wenig es sie interessiert, aus welchen Gründen so ein Auftrag vergeben wird, so wurde mir das doch lediglich erzählt, aber ich habe es nicht selbst erlebt.

Stattdessen lernte ich eine Frau kennen, die gerne liest und kocht, die ein familiäres Verhältnis zu ihrem "Handler" und seinem Sohn hat, die einen recht übersichtlichen, aber guten Freundeskreis pflegt und die zwar als Auftragsmörderin tätig ist, aber schon bei der Auftragsannahme die Jobs verweigert, bei denen sie Kinder oder Tiere töten müsste. Die Morde, von denen man mehr mitbekommt, geschahen an Menschen, die entweder hilfsbedürftige Schutzbefohlene missbraucht, kleine Kinder vergewaltigt oder ihre Familie regelmäßig krankenhausreif geschlagen haben - und zum Teil lief das sogar pro bono, was keine besonders professionelle Einstellung für einen Auftragskiller ist. Möglicherweise tötet Gin wirklich erbarmungslos, doch (auch wenn sich die Leichen im Laufe der Handlung häufen) die Autorin hat es nicht geschafft, diese Erbarmungslosigkeit zu transportieren vor lauter Bemühungen, Gin liebenswert erscheinen zu lassen.

Weitere Unstimmigkeiten, die mir aufgefallen sind, sind nur Kleinigkeiten, aber unerwähnt lassen möchte ich sie doch nicht. So ist Gin in ihrem Job dringend darauf angewiesen, fit zu bleiben, aber während genügend Zeit bleibt, um diverse Mahlzeiten zu beschreiben (ich gestehe, ich war einmal kurz davor, mit Sandwichbelägen zu experimentieren, so appetitlich fand ich diese Passagen), wird nicht einmal angedeutet, dass die Frau so etwas wie Fitness- oder Dehnübungen macht. Sie wird verletzt (und magisch geheilt), aber es besteht keine Notwendigkeit, sich um ihren Körper zu kümmern? Dabei hätte Jennifer Estep mich da ganz einfach mit ein oder zwei Sätzen über Kniebeugen oder ähnlichem zwischen den Beschreibungen vom Anziehen und Frühstück zufriedenstellen können. Eine kleine Nebenbemerkung zu dem Thema, und ich hätte es innerlich abhaken können.

Auch bei Detectiv Donovan Cain war ich nicht immer ganz glücklich mit der Charakterisierung. Er ist einer von den Guten, ein Polizist, der seinem Job aus Überzeugung nachgeht, der die Bösen bestrafen und die Unschuldigen schützen möchte. Er kommt aus einer Polizistenfamilie und ist in den Beruf hineingewachsen. Loyal, aufrichtig und zielstrebig (und gutaussehend) - so weit ist alles gut, aber mir war er (vor allem zu Beginn) zu einseitig dargestellt und seine Naivität bezüglich der Polizei war mir auch etwas zu viel. Entweder geht er davon aus, dass alle Polizisten grundsätzlich gut sind, oder er lässt sich innerhalb eines kleinen Gespräches davon überzeugen, dass es einen Maulwurf im Revier gibt - aber beides gleichzeitig geht in meinen Augen nicht. Vielleicht bin ich da aber auch einfach zu sehr von den alten amerikanischen Kriminalromanen geprägt, in denen den wenigen aufrechten Polizisten durchaus bewusst ist, dass ihre Kollegen zum Großteil korrupte Verbrecher sind, was sie aber umso mehr darin bestärkt, ihren Grundsätzen und der wahren Aufgabe eines Ordnungshüters treu zu bleiben. :D

Wer nach diesen drei (*uff*) Absätzen nun den Eindruck hat, dass mir das Buch nicht gefallen hat, der täuscht sich zum Glück. Vielleicht habe ich in den letzten Jahren zu viel Urban Fantasy gelesen, aber neue oder gar überraschende Elemente habe ich in "Spider's Bite" kaum gefunden (da fand ich den ersten Teil der "Mythos Academy" von Jennifer Estep erfrischender und auch emotional berührender). Der Roman bietet trotzdem eine spannende Urban-Fantasy-Welt mit einer schön ausgearbeiteten Elementar-Magie, deren Gesetzmäßigkeiten hoffentlich in den folgenden Bänden noch detaillierter erklärt werden. Dazu kommen sympathische Charaktere, eine angenehme Schreibweise und eine unterhaltsame Handlung. Wenn ich mir so die UF-Reihen durch den Kopf gehen lassen, die ich gern lese, dann gehört "Spider's Bite" bislang zwar nicht zu den großen Höhepunkten, ist aber solide und fesselnd genug konzipiert, dass ich die Serie wohl weiter verfolgen werde.

Freitag, 3. Januar 2014

Arianas Hörbuch-Challenge 2014

Eigentlich habe ich mich sehr auf mein "so gut wie challengefreies" Jahr gefreut. Meine Sachbuch-Challenge ist da natürlich eine Ausnahme, aber davon abgesehen wollte ich mir wirklich nichts vornehmen! Denn so viel Spaß Challenges machen, so läuft es bei mir doch häufig genug auf einen eher anstrengenden Endspurt hinaus.

Tja, und dann veröffentlichte Ariana heute den Post zu ihrer Hörbuch-Challenge ...

Ich war mir ganz sicher, dass ich eh nicht genügend ungehörte Hörbücher im Bestand haben würde und fühlte mich beim ersten Lesen ganz sicher. Dann dachte ich, ich könnte ja mal gucken, denn schließlich wollte ich eh wieder mehr Hörbücher hören und ich habe einige Nähprojekte, die dringend fertig werden müssten. Da ich mit der Hand nähe, dauert es nicht nur lange, sondern ist auch eine wunderbar stille Arbeit, bei der ich sehr gut etwas zur Unterhaltung vertragen kann.

Aber ich wollte ja an keiner weitere Challenge mehr teilnehmen!

Zwischen all den Hörspielen im Regal stehen aber auch noch sechs ungehörte Hörbücher, die ich eigentlich mal hören könnte. Dann gibt es noch ein nettes Leihangebot von Natira, die sich gerade erst ein paar Agatha-Christie-Hörbücher gegönnt hat - und mit Agatha Christie kann man mich ja schrecklich schnell verführen - und eigentlich könnte ich (vorausgesetzt, dass Ariana das für die Challenge zählt und ich es in meinen Kartonstapeln finde) das eine oder andere Hörbuch mal wieder hören. Und ganz vielleicht ziehen in diesem Jahr auch noch einmal neue Hörbücher bei mir ein ... Deshalb also, komplett gegen sämtliche guten Vorsätze und nur aus einer Laune heraus:


Hier die Regeln, wie Ariana sie in ihrem Beitrag bekannt gegeben hat:

  • Die Challenge läuft vom 1.1.2014 bis zum 31.12.2014.
  • Im Challenge-Zeitraum sollen mindestens 10 Hörbücher gehört und rezensiert werden. Wie ihr euch das einteilt, bleibt euch überlassen. Ideal wäre es, wenn ihr bis zur Jahresmitte 5 Hörbücher schafft, dann kommt ihr zum Jahresende nicht zu sehr in Stress. ;-)
  • Jeder Teilnehmer erstellt auf seinem Blog eine Challenge-Seite, auf der die eigenen Fortschritte festgehalten werden. Den Link zu eurer Übersichtsseite teilt ihr mir (also Ariana) bitte mit, damit ich eure Seite auf meiner Übersichtsseite zur Challenge verlinken kann. Dort verlinke ich auch gern eure Rezensionen zu den einzelnen Hörbüchern.
  • Eine Anmeldung zur Challenge ist jederzeit möglich (per Kommentar zu diesem Post oder auf meiner Übersichtsseite zur Challenge), gewertet werden können aber nur die Hörbücher, die ab dem Zeitpunkt der Anmeldung gehört/rezensiert werden.
  • Wenn ihr an meiner Challenge teilnehmt, dürft ihr euch das Logo natürlich gern für eure eigenen Challenge-Seiten mitnehmen.

Meine Challenge-Fortschritte gibt es wie immer auf meiner "Challenge"-Seite.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Gelesen: Oktober, November und Dezember 2013

Frühere Statistiken sind unter "Diverses" zu finden.

Bücher:
  1. Louisa May Alcott: Little Women
  2. Jane Austen - Überredung
  3. Tiffany Baker: Das Geheimnis der Salzschwestern
  4. Lizzie Beaton: Traummann mit Zuckerkuss
  5. Charlotte Bronte: Jane Eyre
  6. Elizabeth Chandler: Das Wispern der Gräber 
  7. Charles Dickens: A Christmas Carol
  8. Diana Pharaoh Francis: Shadowblade 1 - Dunkle Fesseln
  9. Diana Pharaoh Francis: Shadowblade 2 - Schwarzes Feuer
  10. Stella Gibbons: Der Sommernachtsball
  11. John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle: Tage wie diese
  12. Mark Hodder: Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack
  13. John Irving: My Movie Business
  14. Tania Krätschmer: Eva und die Apfelfrauen
  15. Kelly Meding: Wrong Side of Dead
  16. Deon Meyer: Sieben Tage
  17. Angélique Mundt: Nacht ohne Angst
  18. Rebecca Promitzer: Chilischarfes Teufelszeug
  19. Julia Quinn: A Night Like This
  20. Courtney Schafer: Die Chroniken von Ninavel 1 - Die Blutmagier
  21. Jill Smolinski: Fast wie neu
  22. Björn Springorum: Herbstbringer
  23. Amanda Stevens: Totenhauch (The Graveyard Queen Series #1)
  24. Amanda Stevens. Die Verlassenen (The Graveyard Queen Series - Prequel)
  25. Johnathan Stroud: Lockwood&Co. - Die seufzende Wendeltreppe
  26. A Grosvenor Square Chrismas (Anthologie)
  27. Den Nächsten, der Frohe Weihnachten zu mir sagt, bringe ich um (Anthologie)
  28. Süßer die Schreie nie klingen (Anthologie)

Comic/Manga:
  • Canon und Aria (Manga)
  • Das Ende der Welt (Comic)
  • Deiner ist meiner ist deiner 1 (Manga)
  • Detektiv Conan 76 (Manga)
  • Detektiv Conan 77 (Manga)
  • Drei Schatten (Comic)
  • Heartbeat Trio (Manga)
  • Liebespfand (Manga)
  • Limit 3 (Manga)
  • Maintenance 1 - It's a dirty job (Comic)
  • Meintenance 2 - Fantastic Sewage and other Stories (Comic)
  • Plume 1 - ... wie eine Rauchwolke (Comic)
  • Schwur der Zeit 1 (Manga)
  • Sense and Sensibility (Manga)
  • Shi Ki 2 (Manga)
  • Shi Ki 3 (Manga)
  • Toradora 2 (Manga)
  • Tsumikoi (Manga)

Hörbücher/Hörspiel:

  • -

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum wiederholten Male lese oder höre.

***

Vorausgesetzt, dass ich mich nicht verrechnet oder in den verschiedenen Listen etwas vergessen habe, dann habe ich im Jahr 2013 insgesamt 162 Bücher (darunter allerdings auch ein paar sehr schmale Edgar-Wallace-Bände Anfang des Jahres), 42 Comics/Manga und nur 5 Hörspiele/Hörbücher konsumiert. Den Comics/Manga und Hörspielen/Hörbüchern möchte ich im kommenden Jahr wieder mehr Aufmerksamkeit widmen. Dazu kommen dann noch die Sachbücher, die ich im Rahmen meiner Sachbuch-Challenge lesen mag und bei den Romanen warte ich einfach mal ab, wie viel Zeit ich dafür finde. 

Januar-SuB 2014

Auch 2014 gibt es als ersten Beitrag im Monat immer meinen aktuellen SuB-Stand - für mich ist das immer die einfachste Möglichkeit, die SuB-Entwicklung etwas detaillierter nachzuvollziehen und mich jeden Monat daran zu erinnern, dass da noch ein paar schöne Bücher auf mich warten.

Im Dezember hatte ich leider keine Zeit für Comics/Manga oder Hörbücher, und die 9 gelesenen Bücher standen vor allem im Zeichen der "100 Bücher"- und der "Vorweihnachts-Lese"-Challenges. Im Januar beginnt meine Sachbuch-Challenge und ein paar Titel habe ich dafür schon aus dem Regal gezogen. Ansonsten werde ich weiterhin versuchen, mindestens ein englisches Buch pro Monat zu lesen und mir für jeden Monat ein persönliches Ziel setzen, das mir helfen soll, den SuB oder den Leih-SuB etwas abzuarbeiten.

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (10)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Die Elementare von Calderon (Codex Alera 1)
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)

C (2)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
Deborah Crombie: Wer Blut vergießt

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)
-

F (8)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (10)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Kim Harrison: Blutschwur (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutsbande (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Bluteid (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutdämon (Rachel-Morgen-Serie)
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 - Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)
-

K (6)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Boris Koch: Die Drachenflüster-Saga
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Kelly McCullough: Die Klinge von Namara
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
-

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund

Q (0)
-

R (9)
Bea Rauenthal: Dreikönigsmord
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (7)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
-

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
-

Sonstige (0)
-

85 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:

Amber Benson: Death's Daughter (A Calliope Reaper-Jones-Novel)
Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Julie Campbell: The Gatehouse Mystery (Trixie Belden #4)
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Jennifer Estep: Elemental Assassin 1 - Spider's Bite
Jennifer Estep: Mythos Academy 1 - Touch of Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 2 - Kiss of Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 3 - Dark Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 4 - Crimson Frost
Jennifer Estep: Mythos Academy 5 - Midnight Frost
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Diana Pharaoh Francis: Shadow City (Horngate Witches #3)
Diana Pharaoh Francis: Blood Winter (Horngate Witches #4)
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
Diane Zahler: Princess of the Wild Swans
Diane Zahler: A True Princess

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition
Carniepunk

31 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)