Freitag, 28. März 2014

Ian Rankin: Der diskrete Mr. Flint (Hörbuch)

"Der diskrete Mr. Flint" ist ein Frühwerk des Autors Ian Rankin und die Romanvorlage (die wohl auch nicht so umfangreich ist, zumindest wird mir für die englische Ausgabe eine Seitezahl von 254 angezeigt) wurde für die Hörbuchausgabe gekürzt. Wobei ich nach dem Lesen einer ausführlichen Buchrezension den Verdacht habe, dass vor allem "Actionszenen" weggefallen sind - auf jeden Fall hatte ich beim Hören nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas verpassen oder nicht verstehen würde. Man muss aber schon etwas aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen, wenn auf einmal wieder eine Person eine Rolle spielt, die eher am Anfang der Geschichte Erwähnung fand.

Aber ich nehme schon wieder Sachen voraus, also erst einmal ein paar Worte zum Inhalt des Hörbuchs. Die Geschichte dreht sich um Miles Flint, der als "Aufpasser" beim MI5 in London arbeitet, und spielt in den 80er Jahre, zu einer Zeit als die Bomben der IRA eine regelmäßige Bedrohung darstellten. Miles Arbeit ist weder aufregend, noch besonders gefährlich. Er ist nur einer von vielen Agenten, die Tag für Tag verdächtige Personen beobachten, ihren Bewegungen analysieren und ihre Gespräche abhören. Doch dann läuft bei einer simplen Beobachtung etwas schief und Miles muss für den misslungenen Auftrag die Verantwortung übernehmen. In den folgenden Tagen fragt er sich ständig, wie so etwas passieren konnte und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ...

Ian Rankin orientiert sich mit "Der diskrete Mr. Flint" an den eher ruhigen Spionagegeschichten, die - meinem Gefühl nach - eher vor als während des Kalten Krieges entstanden. Der zurückhaltende Miles muss sich aber nicht mit russischen Spionen auseinandersetzen, sondern vor allem mit seinen eigenen Kollegen vom MI5 und der Befürchtung, dass einer von ihnen ein Doppel- oder gar Dreifachagent sein könnte. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass man als Hörer schon früh weiß, dass noch mehr Personen in die Angelegenheit verwickelt sind als Miles absehen kann und dass einer von Miles' Kollegen geheime Botschaften mit einer unbekannten Person austauscht.

Mir hat die Geschichte sehr viel Spaß gemacht, ich fand sie kurzweilig und stellenweise von einem angenehm leisen Humor durchzogen. Ich habe eine Schwäche für eher ruhige und klassische Spionagegeschichte und Miles Flint ist mir als Protagonist wieder Willen schnell ans Herz gewachsen. Ein bisschen extrem fand ich seine Käfer-Hobby und nachdem die kriselnde Beziehung zu seiner Frau Sheila anfangs doch einigen Raum einnahm, hätte ich mir gewünscht, dass sie am Ende eine etwas entscheidendere Rolle gespielt hätte. Auch die Zeit, in der das Ganze spielt, hat Ian Rankin schön dargestellt. Auf der einen Seite gibt es da die Bomben und die Paranoia der Menschen (die natürlich bei den Agenten noch ausgeprägter ist als bei den normalen Bürgern) und auf der anderen Seite muss man sein Leben trotzdem weiterleben. Die Gesellschaftskritik - eigentlich vor allem eine Kritik an den beiden Seiten des Nordirland-Konflikt - wird von Ian Rankin nicht gerade dezent angebracht, aber passend innerhalb der Geschichte. Für diejenigen, die von Rankin die Rebus-Geschichten mögen, möchte ich noch anmerken, dass "Mr. Flint" eigentlich nichts damit zu tun hat. Sowohl der Stil, als auch die Figurenzeichnungen sind vollkommen unterschiedlich - und sollte meiner Meinung nach auch nicht miteinander verglichen werden.

Gelesen wird das Hörbuch von Heikko Deutschmann, den ich als Sprecher sehr gerne mag. Auch bei "Der diskrete Mr. Flint" hat er eine gute Arbeit abgeliefert, die einzelnen Figuren gut und individuell gesprochen (ich verkneife mir mal die übliche Anmerkung zum Thema Frauenstimmen :D), ohne dabei zu übertreiben. Über die Tonqualität kann ich mich auch nicht beschweren, sonstige Extras gab es nicht, allerdings waren die Tracks mit einer durchschnittlichen Länge um die 10 Minuten doch recht lang. Aufgefallen ist mir das aber erst, als ich nach drei Stunden Schmetterlingsflieder stutzen feststellte, dass ich keine 20 Tracks gehört hatte.

Donnerstag, 27. März 2014

Seanan McGuire: Indexing

Wer in den letzten Tagen meine Beiträge zu den "7 Days - 7 Books" gelesen hat, hat ja schon mitbekommen, dass ich von "Indexing" von Seanan McGuire ganz hingerissen bin. Trotzdem wollte ich noch mal eine ausführlichere Rezension zu dem Titel schreiben, da mir das Buch so viel Spaß gemacht hat. Entstanden ist die Geschichte als Fortsetzungsroman für den Kindle, so dass die einzelnen Kapitel anfangs abgeschlossene Kurzgeschichten erzählen, während im Hintergrund eine komplexere Handlung ihren Anfang nimmt. Die Geschichte spielt in heutiger Zeit und dreht sich um ein Team, das die Aufgabe hat, Märchen daran zu hindern wahr zu werden.

Dieses Team besteht aus Henrietta "Henry" Marchen, Sloane Winters, Jeffrey "Jeff" Davis und Andrew "Andy" Robinson. Jeder von ihnen hat eine Verbindung zur Märchenwelt und engagiert sich aus ganz persönlichen Gründen im Kampf gegen die Geschichten - Geschichten, die in der Realität lange nicht so schön und voller Happy Ends sind, wie es einem weisgemacht wird. So ist Henry ein inaktives Schneewittchen und muss sich schon ihr Leben lang davor fürchten, dass ihr Märchen seinen Anfang nimmt. Sloane hingegen ist eine böse Stiefschwester, die tagtäglich ihre natürlichen Impulse unterdrücken muss, um sich nicht in eine skrupellose Mörderin zu verwandeln, während Jeff ein "Schuhmacher" ist.

Ich muss gestehen, dass Jeffs Rolle für mich am schwierigsten zu identifizieren war, spontan dachte ich bei seiner Beschreibung an ein potenzielles Heinzelmännchen - am Ende habe ich mir die Mühe gemacht und nach den passenden Informationen aus dem Aarne-Thompson-Index zu schauen, nach dem die Märchenfiguren katalogisiert werden. Innerhalb des Romans werden zwei "Märcheneigenschaften" von Jeff genannt: 1. er hat das unstillbare Bedürfnis Schuhe anzufertigen und 2. er ist unsagbar ordentlich. Letztendlich steht er wohl für den braven Handwerker, der ja in vielen Märchen eine zwar namenlose, aber entscheidende Rolle spielt. Andy hingegen gehört nicht zu den Märchenwesen, er wurde in die ganze Angelegenheit hineingezogen, als sein Bruder bei einem Dornröschen-Vorfall starb.

Diese vier Ermittler bemerken schon zu Beginn des Romans eine ungewöhnliche Häufung von Vorfällen - vor allem aber gibt es unerklärlicherweise immer mehr Märchenfiguren, die sich als jemand anderes entpuppen, als sie anfangs zu sein scheinen. So stellt sich zum Beispiel eine als "Schneewittchen" identifizierte junge Frau letztendlich als "Dornröschen" heraus, was natürlich eine vollkommen andere Vorgehensweise erfordert hätte, um ihr Märchen daran zu hindern wahr zu werden. Während also auf der einen Seite die Gruppe rund um Henry gegen all die Geschichten angehen muss, die erzählt werden wollen, häufen sich auch die persönlichen Probleme der Protagonisten. Je mehr Stress sie haben, je mehr die Märchen nach Verwirklichung drängen, desto mehr müssen auch Henry, Sloane und Jeff aufpassen, dass sie nicht von ihrer Bestimmung eingeholt werden.

"Indexing" bietet dem Leser keine heile Märchenwelt, sondern eine spannende Geschichte, die voll ist von den düsteren Seiten der diversen Märchen, sowie Leichen und ... äh ... ich bezeichne es mal als Tieropfer. Auch gibt es viele Disney-Anspielungen, denn - so wird immer wieder betont - wenn eine Märchenvariante erst einmal genügend oft als "richtig" wahrgenommen wurde, dann ist sie es auch. Außerdem sind mir die Charaktere sehr schnell ans Herz gewachsen, sie sind oft ruppig und unhöflich, aber sie haben auch ihre liebenswerten Seiten und passen während eines Auftrags gut aufeinander auf. Je mehr Seanan-McGuire-Geschichten ich lese, desto mehr "typische Figurentypen" fallen mir bei ihr zwar auf, aber da ich unter anderem eine Schwäche für ihre Variante einer mörderischen Gothic-Lolita habe, stört mich das nicht.

Neben dem (oft ganz schön schwarzen) Humor und dem kreativen Umgang mit klassischen Märchenmotiven sind es vor allem die überraschenden Einfälle, die dafür gesorgt haben, dass ich den Roman so genossen habe. Manche Wendung ist richtig, richtig böse, aber auf eine Art, die ich als sehr unterhaltsam empfand. Bei anderen habe ich mich einfach nur amüsiert, weil ich die Lösung, die Henry für ein Problem fand, so nie erwartet hätte. Insgesamt kann ich sagen, dass mir "Indexing" einfach nur Spaß gemacht hat und jeden Pfennig Cent war. Wem die nicht gerade günstige Paperback-Ausgabe aber zu teuer ist, der kann - sofern das passende Lesegerät vorhanden ist - auch auf die Kindle-Ausgabe zurückgreifen, die gerade mal den halben Preis der Printausgabe kostet.

Mittwoch, 26. März 2014

Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage (Hörbuch)

"Sieben verdammt lange Tage" von Jonathan Tropper hockt schon sehr lange auf meinem SuB, aber so richtig habe ich mich nie in der Stimmung für das Buch gefühlt. Umso erfreuter habe ich zugegriffen, als mir Natira das Hörbuch als Leihgabe angeboten hat. Grundsätzlich mag ich diese Art von Familiengeschichten sehr - vielleicht, weil mir meine Familie im Vergleich den Foxmans gleich sehr viel normaler vorkommt. Aber nach dem Hören dieses Hörbuchs, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Protagonistin benötige, um mich mich wohlzufühlen. Und sei es nur, weil ich dann nicht ständig mit dem fehlenden Sexleben der Hauptfigur und seinen Gedanken und Reaktionen auf jedes einigermaßen attraktive weibliche Wesen konfrontiert werde.

Aber vielleicht sollte ich erst einmal ein paar Worte zur Handlung verlieren. In "Sieben verdammt lange Tage" dreht sich die Handlung um Judd, der vor ein paar Wochen herausgefunden hat, dass seine Frau Jen ihn mit seinem Chef betrügt. Pikanterweise hat er Jen prompt an ihrem Geburtstag mit ihrem Liebhaber in in ihrem Ehebett erwischt, als er sie früher von der Arbeit kam, um sie mit einer Torte zu überraschen. Die Torte mitsamt den brennenden Kerzen landete dann im Hintern des Chefs und das war es dann mit Judds Ehe. Kurz darauf stirbt Judds Vater, der schon längere Zeit krank war, und um den letzten Wunsch des Toten zu erfüllen, sollen Judd und seine drei Geschwister - wie es sich nach dem traditionellen jüdischen Glauben gehört - sieben Tage Schiwa sitzen.

Während dieser sieben Tage, in denen sich die Mitglieder der Familie Foxman kaum aus dem Weg gehen können, kommen viele Gefühle hoch, die seit Jahren von allen totgeschwiegen wurden, und alte und aktuelle Konflikte lassen sich nicht länger ignorieren. Während Judds ältere Schwester Wendy von ihrem vielbeschäftigen Ehemann Barry mit den drei kleinen Kindern ständig allein gelassen wird und ihrem Jugendfreund hinterhertrauert, wirft sein Bruder Paul ihm vor, dass er seinetwegen nicht aufs College gehen konnte. Außerdem ist Paul mit Judds Ex-Freundin Alice verheiratet und die beiden versuchen seit Jahren vergeblich Kinder zu bekommen, während Judds Frau Jen gerade festgestellt hat, dass sie schwanger ist. Einzig Phillip, der jüngste der Foxman-Geschwister, scheint unbelastet durchs Leben zu gehen, doch natürlich trügt der Anschein.

Wie schon erwähnt, mochte ich die Familienszenen in dieser Geschichte. Die Liebe zwischen den Geschwistern ist ebenso greifbar wie all die größeren und kleineren Verletzungen, die sie sich gegenseitig - mal mehr, mal weniger absichtlich - zugefügt haben. Auch das Verhältnis zu den Eltern ist nicht ganz ungetrübt und so langsam wird Judd und seinen Geschwistern klar, dass sie ihren Vater verloren haben und keine Gelegenheit mehr haben werden, um ihm näher zu kommen. Was ich nicht mochte - und ich muss zugeben, dass ich grundsätzlich ein Problem damit habe - ist die ... ähm ... sexuelle Bedürftigkeit von Judd. Seit der Trennung von Jen hat er mit keiner Frau mehr geschlafen (wobei im Laufe der Geschichte klar wird, dass der letzte Sex keine drei Monate her ist) und ist so "bedürftig", dass er anscheinend an nichts anderen mehr denken kann. Ständig betrachtet und beurteilt er Busen, Beine und Hintern und das hinterlässt bei mir einen ziemlich fiesen Nachgeschmack ...

Der Sprecher, Andreas Pietschmann, liefert solide Arbeit. Ich fand seine Lesung passend und unterhaltsam und er verlieh den einzelnen Charakteren einen ausreichenden Wiedererkennungswert. Dass die Frauenstimmen immer mal wieder etwas unnatürlich klangen, fällt nicht so schwer ins Gewicht, da er bei diesen Passagen nicht so extrem die Stimme verstellte wie manch anderer Sprecher - da kann ich das verzeihen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich jetzt weder die Stimme von Andreas Pietschmann, noch seine Leistung so herausstechend fand, dass er für mich einen Wiedererkennungswert besitzt.

Montag, 24. März 2014

7 Days - 7 Books (Mini-Version): Fazit

Montag und damit zurück im Alltag, nachdem ich mir in der letzten Woche Donnerstag und Freitag etwas zum Lesen freigeschaufelt habe. Es ist vermutlich keine Überraschung, wenn ich sage, dass ich die Tage bevorzuge, an denen ich die Hälfte der Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen kann. ;)

Es hat Spaß gemacht die letzten vier Tage so intensiv zu lesen und dem Leih-SuB hat es auch gut getan. Vielleicht sollte ich mir den (zumindest zum Teil) auch für die längere "7 Days - 7 Books"-Aktion zu Ostern vornehmen. Die Kommentarrunden haben wieder einiges an Lesezeit gekostet, aber ich finde es spannend wie unterschiedlich wir alle lesen und welche Titel es auf den anderen Blogs so zu entdecken gibt. Aber vor allem finde ich es immer wieder erstaunlich wie viel Lesezeit doch zusammenkommt, wenn ich nicht ganz so viel Zeit online verbringe, wenn ich die Konsolen abends liegen lasse und mich auch sonst nicht so schnell vom Buch ablenken lasse. Trotzdem läuft es in der Regel darauf hinaus, dass ich spät am Abend, wenn alles ruhig ist, die meisten Seiten lese. ;)

Insgesamt habe ich folgende Bücher gelesen:

Donnerstag + Freitag:
Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer (430 Seiten)
(Sympathische Protagonisten, gute Grundidee, sehr tolles und atmosphärisch beschriebenes Inselfeeling!)

Samstag:
Nicholas Drayson: Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (288 Seiten)
(Ebenfalls sympathische Figuren, leiser Humor, gesellschaftskritische Untertöne, faszinierende Informationen und Anekdoten, die in die Handlung eingestreut werden, und die Tatsache, dass es einen kleinen Einblick in die indischstämmige Gesellschaft Ost-Afrikas bietet.)

Sonntag:
Jim Henson's Tale of Sand (160 Seiten)
(Skurriler Comic mit guten Zeichnungen, schönem Panelaufbau und einigen bizarren Elementen nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson)
Lisa Kleypas: Herbstfeuer (320 Seiten)
(Eher unbeabsichtigter Re-Read. :D Unterhaltsamer Historical und so nett, dass ich gleich zum nächsten Band gegriffen habe.)
Lisa Kleypas: Es begann in einer Winternacht (234 von 352 Seiten gelesen)
(Ebenfalls unterhaltsam, aber die Zeit hat nicht gereicht, um es gestern vor Mitternach noch zu beenden.)

Donnerstag bis Sonntag:
Seanan McGuire: Indexing (Seite 32 bis 195 gelesen)
(So coole Urban-Fantasy-Geschichte mit einer erfrischend ungewöhnlichen Geschichte, tollen Charakteren und einem wunderbaren Humor! :D)

1435 Buchseiten plus 160 Comicseiten oder auch 3 1/2 + 3/4 Buch und ein Comic ... oder so ... Aber viel wichtiger als jede Zahl ist, dass ich - sollte ich heute Abend noch die letzten 60 Seiten von "Es begann in einer Winternacht" gelesen bekommen - vier Bücher vom Leih-SuB streichen kann. Das ist deutlich mehr als ich gehofft hätte. :)

Sonntag, 23. März 2014

7 Days - 7 Books (Mini-Version): Tag 4

Und schon hat der letzte Tag dieser Aktion begonnen. Gestern habe ich "Kleine Tierkunde Ost-Afrikas" gelesen. Auch wenn ich den Sprung von vier Jahren zwischen diesem Band und "Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas" nicht erwartet hatte und etwas irritiert war, dass die Geschichte so einen Neustart hinlegen musste, so fühlte ich mich mit Mr. Malik und den anderen Mitglieder der indischen Gemeinschaft in Nairobi wieder sehr wohl und habe die kleinen und größeren Erlebnisse, die ihnen hier passieren, sehr genossen. Außerdem habe ich am Samstag zwei weitere "Indexing"-Kapitel gelesen, so langsam werden die Geschehnisse im Hintergrund immer spannender, während die einzelnen Episoden weiterhin schön skurril, amüsant und auch immer wieder überraschend sind. Ach, ich mag diese Geschichte wirklich! Schade, dass ich nur noch 7 Kapitel vor mir habe - ich hätte nichts dagegen, wenn die Autorin noch mehr in dieser Richtung schreiben würde! :)

Heute Vormittag werde ich erst einmal zu dem "Jim Henson's Tale of Sand"-Comic greifen und danach wohl noch ein neues Buch anfangen, aber da habe ich mich noch nicht genau entschieden. Ein englischer Titel würde mir gerade zu lange dauern - außerdem lese ich ja noch an "Indexing" - und bei den deutschen Leihgaben schwanke ich im Moment zwischen einem Historical (Lisa Kleypas vielleicht?) und dem dritten Hex-Hall-Band. Aber vielleicht fische ich ja doch etwas vollkommen anderes aus dem Stapel. Erst einmal muss ich so langsam wach werden und dann sehe ich weiter ... ;)

Update 11:15 Uhr

Gerade habe ich "Jim Henson's Tale of Sand" beendet und muss das Ganze noch etwas sacken lassen. Der Comic wurde von Ramón K. Pérez nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson gezeichnet. Insgesamt gibt es wenig Text in dem Band, dafür werden immer wieder Originalseiten des Drehbuchs in die Gestaltung eingebaut (diese Textelemente finde ich wirklich spannend zu lesen - da würde ich doch zu gern mal das ganze Skript in den Händen halten). Die Geschichte ist unglaublich bizarr. Ein Mann erreicht eine kleine Westernstadt in der Wüste, wo gerade eine rauschende Feier stattfindet, bekommt eine Karte in die Hand gedrückt und wird darüber informiert, dass er zehn Minuten Vorsprung bekommt. Er weiß genauso wenig wie die Leser, was es mit dieser ganzen Aktion auf sich hat, bekommt aber schnell mit, dass er mit Überschreiten seiner "Startlinie" zum Gejagten wird. Doch statt einfach nur eine Menschenjagd durch die Wüste zu verfolgen, bekommt man als Leser diverse skurrile Situationen präsentiert, die dieser Mann erlebt. Pérez Zeichnungen passen wunderbar zu so einer bizarren und altmodisch anmutenden Handlung und auch wenn ich die eher zarten Farben etwas gewöhnungsbedürftig fand, unterstreichen sie die Atmosphäre des Comics gelungen. Von dem Panelaufbau bin ich geradezu hingerissen und das Charakterdesign ist toll. Auf jeden Fall muss ich jetzt dieses erste Lesen etwas sacken lassen, bevor ich mich noch einmal intensiver mit "Tale of Sand" beschäftige - sehr cool, sehr skurril und definitiv eine Anschaffung wert!

Update 15:20 Uhr


Für meinen Geschmack hatte ich ein bisschen viel Auswahl für den Nachmittag. Inzwischen habe ich mich aber für "Herbstfeuer" von Lisa Kleypas entschieden, nachdem ich Irinas begeisterte Rezension zu dem Titel noch einmal gelesen habe. Wenn mir die Geschichte nur halb so gut gefällt wie ihr, dann habe ich wohl ein paar nette Lesestunden vor mir. Auch wenn die neuen Nachbarn vor zwei Stunden wieder mal angefangen haben weitere Habseligkeiten in die Wohnung über uns zu schleppen. Ihr Kind ist inzwischen so quengelig, dass man das "Mama"-Gebrüll kaum noch überhören kann und ich hoffe sehr, dass es bald so müde ist, dass es oben wieder etwas ruhiger wird. Ich möchte niemals, dass irgendein Kind meinetwegen nur noch auf Zehenspitzen durch seine Wohnung schleicht (so bin ich nämlich aufgewachsen und das ist blöd!), aber trotzdem fällt es mir schwer diese lauten und ungewohnten Geräusche so weit auszublenden, dass ich in Ruhe arbeiten oder lesen kann. Tja, ich werde wohl in den nächsten Jahren damit leben müssen ...

Update 16:00 Uhr

Ich möchte mich hiermit lauthals über Historical-Titel beschweren! :D Dass mir die Personennamen vertraut vorkamen, war ja klar, da ich schon was aus der Reihe gelesen habe. Dass ich aber erst mitten im Prolog merke, dass mir das ganze so vertraut vorkommt, weil ich genau diesen Band auch schon verschlungen habe, liegt ganz bestimmt nur an dem nichtssagenden Titel! ;) Trotzdem bin ich inzwischen auf Seite 82 angekommen, weil die Geschichte so nett ist, dass ich sie nicht aus der Hand legen mag ...

Update 19:15 Uhr

Ach ja, ich mag den Humor von Lisa Kleypas. :D Auch als Re-Read war "Herbstfeuer" schön zu lesen und weil ich gerade so in Stimmung bin, greife ich nach dem Kochen wohl zu dem nächsten Band der Mauerblümchen-Reihe. "Es begann in einer Winternacht" handelt von einem adeligen Lebemann, der finanziell am Ende ist, und einer schüchterne Dame, die alles tun würde, um ihrer Familie zu entfliehen. Doch, das klingt nett und ich hoffe, es ist ebenso amüsant wie "Herbstfeuer". So wichtig mir eine stimmige Liebesgeschichte ist, so sehr glaube ich langsam, dass für mich der Humor bei diesen Historicals noch deutlich wichtiger ist. Ich mag Bücher, die amüsant sind, ohne zwanghaft lustig sein zu wollen. :)

Update 21:30 Uhr

Ich habe mir nach dem Abendessen dann doch noch ein Kapitel "Indexing" gegönnt, damit ich da nicht wieder vor dem Schlafengehen weiterlese und dann nicht ins Bett gehen mag, weil ich doch eigentlich gern mehr lesen würde. Jetzt aber geht es wirklich mit "Es begann in einer Winternacht" los - mal schauen, wie weit ich damit bis Mitternacht noch so komme (und ob das wieder ein typischer Sonntagnacht-komme-ich-nicht-früh-ins-Bett-Fall wird). Ich weiß gar nicht, warum ich Montagmorgens immer so müde bin und solche Probleme damit habe, dass ich wieder einen normalen Arbeitsrhythmus aufnehmen sollte ... :D

Update 23:55 Uhr

Kurz vor Mitternacht und somit Zeit für ein letztes Update. Bei "Es begann in einer Winternacht" bin ich jetzt auf Seite 234 - ich mag die Protagonisten, auch wenn ich ständig das Gefühl habe, dass manche Elemente schon sehr ausgenudelt sind. Die stotternde Protagonistin, die von ihrer Familie schlecht behandelt wurde, ist nun wirklich nicht gerade neu. Aber ich mag Evie und es gibt genügend Szenen, die mich zum Kichern bringen, dass ich wirklich Spaß mit dem Buch habe. Auch wenn die "7 Days - 7 Books" nun beendet sind, werde ich wohl noch ein paar Minuten lesen, bevor es ins Bett geht. Morgen gibt es dann noch ein Fazit und eine abschließende ausführliche Blogrunde. :)

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

Tag 4:
Indexing (Kapitel 6, Seite 161-195)
Es begann in einer Winternacht (Seite 234/352)
Herbstfeuer (beendet)
Jim Henson's Tale of Sand (beendet)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

Samstag, 22. März 2014

7 Days - 7 Books (Mini-Version): Tag 3


Gerade mal zwei Tage gelesen und schon ist die Hälfte der "7 Days - 7 Books"-Mini-Version schon wieder rum. Gestern habe ich "Rot wie das Meer" beendet (schön!) und ein weiteres Kapitel von "Indexing" gelesen. Zum Hörbuch hören komme ich am Wochenende in der Regel nicht, also wird es für mich erst am Montag wieder mit "Sieben verdammt lange Tage" weitergehen. Wenn mein Mann heute bei seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung (Playstation spielen ;) ) nicht ganz so viel Lärm macht, werde ich den Nachmittag wohl mit einem Buch verbringen können, ansonsten lese ich vor allem heute Abend weiter. Als nächstes nehme ich mir "Kleine Tierkunde Ost-Afrikas" vor (eine Leihgabe von Natira) und bin schon gespannt, wie es nach den Geschehnissen in "Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas" mit Mr. Malik, Harry Khan und Rose Mbikwa weitergeht. Aber vorher muss ich noch den Wochenendeinkauf und das Putzen des Treppenhauses hinter mich bringen. ;)

Update 16:00 Uhr

Irgendwie habe ich es mal wieder geschafft den Nachmittag online zu verdameln. Die erste Blogrunde ist gedreht (wobei ich bestimmt wieder irgendwelche aktuellen Beiträge oder Updates übersehen habe), Melli wird so langsam bei "Indexing" schwach - ich kann eigentlich doch ganz zufrieden sein mit dem bisher erreichten. ;) Jetzt aber genieße ich meinen obligatorischen Nachmittagstee und greife endlich zum Buch! :)


Update 21:30 Uhr

Wie so oft um diese Uhrzeit muss ich zugeben, dass ich nicht so viel gelesen habe, wie ich wollte. ;) Dafür habe ich zwei Blogrunden gedreht (sorry, bei einem Blog kann man anscheinend nur mit einem Google+-Konto kommentieren, dafür melde ich mich da nicht an), mit meinem Mann geschwatzt, Nachrichten geschaut und weiter an meinem Socken gestrickt (morgen dürfte er fertig werden). Jetzt aber lege ich endlich mal das Netbook zur Seite und stürze mich ernsthaft auf mein Buch. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich es heute durchbekommen werde, stattdessen habe ich das Gefühl, dass ich gerade erst wieder bei Mr. Malik angekommen bin. Ein Teil von mir ist auch nach gut einem Drittel immer noch enttäuscht davon, dass es mit Mr. Malik und seiner Herzensdame seit dem letzten Buch nicht weiterging, aber das ändert nichts daran, dass ich grundsätzlich die Erzählweise und die Handlung mag. :)

Mein tägliches "Indexing"-Kapitel werde ich heute bestimmt auch noch lesen - auch wenn ich danach eigentlich immer viel zu gut gelaunt und aufgedreht bin, um ins Bett zu gehen.


Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

Freitag, 21. März 2014

7 Days - 7 Books (Mini-Version): Tag 2

Auf geht es in den zweiten Tag der Mini-Version der "7 Days - 7 Books" von Melli und Mandy. Gestern habe ich erst am Vormittag mein Hörbuch weitergehört - inzwischen müsste ich über die Hälfte von "Sieben verdammt lange Tage" geschafft haben. Ich muss ja zugeben, dass ich nicht ganz so glücklich mit der Geschichte bin. Die Passagen, die das Zusammenspiel der verschiedenen Familienmitglieder beschreiben, mag ich. Die ganzen Stellen, in denen der Ich-Erzähler über Sex (nicht vorhandenen, vergangenen und den Sex anderer Leute), die Frauen in seiner Gegenwart und Vergangenheit und ähnliches sinniert, sind mir zu viel, zu pubertär und lassen den Protagonisten oft genug als notgeilen Idioten erscheinen. Was er vermutlich auch ist, denn nach ganzen drei Monaten Enthaltsamkeit, ist er anscheinend so bedürftig, dass er mit jedem einigermaßen willigem weiblichen Wesen ins Bett hüpfen würde. Demnächst muss ich noch mal den Roman lesen, der noch auf meinem SuB ruht, um herauszufinden, ob das Hörbuch durch die Kürzungen da so extrem wirkt oder ob die Geschichte wirklich nicht viel mehr parat hält.

Mit "Indexing" von Seanan McGuire bin ich hingegen deutlich glücklicher. Davon habe ich in den letzten zwei Tagen jeweils ein Kapitel gelesen - da das Buch ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte für den Kindle veröffentlicht wurde, kann man sich das ganz gut aufteilen. "Indexing" ist ein Urban-Fantasy-Roman, in dem Märchenfiguren, die für eine streng geheime Regierungsstelle arbeiten, verhindern wollen, dass Märchen wahr werden. Denn Märchen wollen unbedingt erzählt werden - und enden selten so glücklich, wie es einem die Brüder Grimm weismachen wollten. So ist die Hauptfigur von "Indexing" ein Schneewittchen, deren Mutter (die ein Dornröschen war) bei der Geburt ihrer Tochter verstarb - schließlich verlangt es so der Verlauf des Schneewittchen-Märchens. Die Geschichte dieses speziellen Schneewittchen ist noch nicht aktiv geworden, aber sie muss jeden Moment ihres Lebens befürchten, dass ihr eines Tages ein vergifteter Apfel, ein Glassarg oder ähnliches zum Verhängnis werden. Gemeinsam mit einer - inaktiven - bösen Stiefschwester, einer - aktiven, aber noch sehr neu in der Märchenwelt angekommenen - Rattenfängerin, einem - hm, auf Deutsch passt wohl am besten - Heinzelmännchen und einem Mann, der keine Märchenfigur ist, dessen Bruder aber im Rahmen eines Dornröschen-Vorfalls starb, geht sie gegen aufkeimende Märchenanfänge vor und versucht so die Menschheit vor den verhängnisvollen Auswirkungen dieser magischen Geschichten zu bewahren. Bislang sehr, sehr cool! :D

Zu "Rot wie das Meer" muss ich vermutlich gar nicht viel sagen, da das Buch ja wirklich viel besprochen wurde. Bislang gefällt es mir und ich freu mich schon aufs Weiterlesen am Nachmittag. Bis dahin muss ich aber natürlich noch ein paar Pflichten erledigen ...

Update 15:15 Uhr

Da es heute bei uns ziemlich stürmt, ist meine Gartenrunde deutlich kürzer ausgefallen als geplant - trotzdem bin ich wieder ein Stückchen mit "Sieben verdammt lange Tage" weitergekommen (inzwischen hatte der Protagonist endlich Sex, aber das scheint ihn auch nicht glücklich zu machen *gähn*). Außerdem bin ich etwas müde und möpig und habe mich deshalb heute Nachmittag schon ein bisschen auf dem Sofa eingerollt und gelesen. Bei "Rot wie das Meer" bin ich inzwischen auf Seite 291 angekommen, eine ausführliche Blogrunde habe ich auch gedreht (dabei hilft es übrigens nicht, wenn der Kater sich bei der Captcha-Eingabe mal eben mit dem Hintern auf die Tastatur sinken lässt) und nun koche ich mir einen Milchkaffee und rolle mich dann wieder mit dem Buch auf dem Sofa ein. Wenn ich auch noch mein Strickzeug in Reichweite lege, muss ich erst wieder zum Kochen aufstehen und kann es mir für den Rest des Nachmittages gemütlich machen ... ;)


Und nun auf in den "Rot wie das Meer"-Endspurt! :)

Update 17:30 Uhr

"Rot wie das Meer" ist eindeutig eins von den Büchern, die nett und atmosphärisch anfangen und mit jeder Seite mehr Eindruck hinterlassen. Nur noch gut 40 Seiten zu lesen und da ich dabei nicht unterbrochen werden möchte, mache ich jetzt eine kleine Strickpause bis mein Mann von der Arbeit kommt ... Ich freu mich jetzt schon sehr auf die letzten Kapitel des Romans, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob die Geschichte "gut" enden wird.

Update 23:45 Uhr

Noch ein kurzes Update bevor der Tag vorbei ist. Mit "Rot wie das Meer" bin ich durch und muss das Ende noch etwas nachklingen lassen. Außerdem habe ich noch ein Kapitel von "Indexing" gelesen - weiterhin finde ich die Geschichte ziemlich cool. :D

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Donnerstag, 20. März 2014

7 Days - 7 Books (Mini-Version): Tag 1

Heute beginnt also die Mini-Version der "7 Days - 7 Books"-Aktion von Melli und Mandy und geht bis einschließlich Sonntag. Eine feste Anzahl an Büchern möchte ich mir (auch) dieses Mal nicht vornehmen, dafür werde ich aber vor allem die Roman ins Auge fassen, die ich mir ausgeliehen habe. Der Leih-SuB wurde von mir schon viel zu lange nicht mehr durcheinander gebracht - es wird Zeit, dass er mal etwas schrumpft. Außerdem habe ich erst vor wenigen Tagen "Jim Henson's Tale of Sand" bekommen und würde da gern am Wochenende ein paar Stunden mit verbringen - oh, und gestern Abend habe ich das erste Kapitel von "Indexing" von Seanan McGuire angefangen und hoffe, dass ich da vielleicht auch täglich ein Kapitel hinbekommen. Den ganzen Tag werde ich nicht lesen können, aber ich werde mir auf jeden Fall nachmittags und abends Zeit für die Bücher (und das Lesen und Kommentieren der anderen Beiträge) nehmen und in dem jeweiligen Tagespost etwas über meine Lesefortschritte berichten. Jetzt aber stehen erst einmal die lästigen Pflichten an, bevor ich zum Roman greifen darf ... 

Update 17:15 Uhr

Nachdem ich meinen "Vormittagskram" auf die Reihe gebracht habe, kann ich jetzt ernsthaft mit dem Lesen anfangen. Tee und Kekse stehen bereit und ich habe mir aus dem Leihstapel "Rot wie das Meer" von Maggie Stiefvater rausgefischt. Das Buch wollte ich eigentlich schon im Herbst lesen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und nun sitze ich hier bei blauem Himmel und Sonnenschein und hoffe, dass ich die Geschichte trotzdem genießen kann.


Der Vollständigkeit halber sollte ich noch erwähnen, dass ich heute Vormittag bei der Gartenarbeit gut zwei Stunden Hörbuch ("Sieben verdammt lange Tage") gehört und zum Frühstück das zweite Kapitel von "Indexing" gelesen habe. Ganz ohne "Buchzeit" war mein Tag bislang also nicht ... und von nun an werde ich nur das Buch zur Seite legen, wenn ich meine Blogrunde drehe oder Abendessen koche. ;)

Update 23:30 Uhr

Wie es sich für einen "7 Days - 7 Books"-Tag gehört, habe ich so einige Zeit online verbracht, Beiträge gelesen und Kommentare verfasst. ;) Sehr weit bin ich so mit "Rot wie das Meer" nicht gekommen - ungefähr ein Viertel habe ich bislang geschafft und werde gleich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich ins Bett gehe. Während mein Mann seinen "Godzilla"-Film guckt (den ersten "Godzilla"-Film, der mit Raymond Burr für den US-Markt "veramerikanisiert" wurde), war meine Konzentration nicht ganz so groß, aber gleich habe ich noch ein halbes Stündchen in Ruhe für mich und da schaffe ich hoffentlich noch ein bisschen. So reizvoll ich "Rot wie das Meer" finde mit sympathischen Protagonisten, einer tollen Atmosphäre und dieser Erbarmungslosigkeit, die mich an keltische Sagen erinnert, so juckt es mir auch in den Fingern noch ein Kapitel aus "Indexing" zu lesen. Na, mal gucken, vielleicht bekomme ich beides noch auf die Reihe, bevor ich zu müde werde.

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Montag, 17. März 2014

Dies und Das (3): Bohren-Konzert

Nachdem meinem Mann und mir vor kurzem aufgefallen war, dass wir in all den Jahren unserer Beziehung noch nie gemeinsam bei einem Konzert waren, mussten wir das endlich mal ändern. Auf meine Musik hat er in der Regel keine Lust, während ich seine Musik zum Teil nur mit körperlichem Unwohlsein hören kann. Mit "Bohren und der Club of Gore" fanden wir aber einen gemeinsamen Nenner - er mag die Band seit Jahren, ich entdecke diese ruhige, jazzartige, melancholische und beinahe meditative Musik gerade erst für mich.

Als wir aufbrachen, fiel mir erst einmal wieder auf, wie selten ich noch abends ausgehe. Ich bin so sehr aus der Übung, dass ich ganz nervös werde und natürlich viel zu früh starte. Und so war die Fahrt im Dunklen über die Autobahn auch erstaunlich anstrengend, obwohl mein Mann den perfekten Kartenleser abgab. ;) Vor dem Veranstaltungsort - eine Halle, die von der Architektur her sehr an einen riesigen Übersee-Container erinnerte - angekommen, standen wir noch vor unserem Auto als wir schon von einem Passanten (gekleidet in ein "Gegen Nazis"-Shirt) gefragt wurden, ob er hier am richtigen Ort sei. Daraufhin entspann sich ein etwas seltsames, aber auch nettes Gespräch über den jeweiligen Herkunftsort (alle miteinander von weit weg zugereist :D), das Leben auf dem Land (keine Nachbarn, die sich bei Partys beschweren, dafür muss man sich nachts den Weg mit der Taschenlampe suchen) und ähnliche Sachen, bis der Typ seine Begleitung aus dem Auto holen ging.

Wir gingen dann schon mal ins Foyer und nicht nur anhand der Wartenden konnte man schon feststellen, dass die Örtlichkeit etwas alternativ und links angehaucht war (so seltsam es klingt, allein anhand des Geruchs beim Öffnen der Tür hätte ich das schon sagen können), auch wenn das Konzertpublikum an sich ein breites Spektrum bot. Kurz darauf wurde der Einlass schon freigegeben und wir suchten uns einen bequemen Sitz mit gutem Blick auf die Bühne. Sitz-Konzerte sind ja immer so eine Sache, aber in diesem Fall ist ein bequemer Stuhl wirklich angebracht, da die Musik tatsächlich sehr ruhig ist.

Kaum saßen wir, setzte sich neben uns ein Paar - Mitte bis Ende 50 - und erkundigte sich bei meinem Mann, was für Musik denn für den Abend zu erwarten sei, sie hätten von der Band noch nie was gehört ... Und dann versuchte mein Mann Worte zu finden, um die sehr langen und hallenden Töne, den sehr speziellen Sound, die Atmosphäre und das Besondere an "Bohren und der Club of Gore" zu beschreiben, während sich wenige Minuten später jemand aus der Reihe davor umdrehte, zustimmte oder ergänzte - und man doch das Gefühl hatte, dass das Paar sich noch keine Vorstellung von dem Ganzen machen konnte. Was eigentlich kein Wunder war.

Beim Reinkommen sah man schon die halbdunkle Bühne, auf der die Instrumente nur minimal beleuchtet waren. Als das Konzert dann anfing, verschwand auch dieses Licht, während die Musiker mit einer Taschenlampe in der Hand den Weg suchten - und viel heller wurde es das ganze Konzert über nicht. Winzig kleine farbige Strahler sorgte für genügend Licht, dass die Künstler ihre Instrumente spielen und bei Bedarf von einem Platz zum anderen wechseln konnten, während fast 1 1/2 Stunden lang der ganze Raum nur von der Musik erfüllt war. Es fällt mir wirklich schwer, die Musik zu beschreiben - Natira gegenüber habe ich sie vor kurzem als "Blaue Stunden"-Musik bezeichnet und beim Konzert gab es ein Stück, bei dem ich dachte, dass es perfekt wäre für einen dialog-armen französischen Film (gibt es dialog-arme französische Filme?), der in einem fahrenden Zug bei strömendem Novemberregen spielt. Die Stücke haben etwas Noir-Artiges, Melancholisches, aber auch beruhigend Meditatives, wenn man sich erst einmal darauf einlässt. Es ist spannend, wenn man so bewusst die einzelnen Töne wahrnehmen kann und trotzdem das Zusammenspiel der Instrumente so präsent ist.

Ich gehe sonst gern auf Konzerte, bei denen man rumspringt und tanzt und mitsingt und sich richtig auspowert, und das hier war genau das Gegenteil davon. Nach diesem Abend mit "Bohren und der Club of Gore" hatte ich eher das Gefühl, ich hätte Energie getankt, wäre ein bisschen mehr bei mir angekommen und hätte Stress abladen können. Ein ziemlich schönes Gefühl war das und ist es immer noch - gerade weil es den anderen Zuschauern ebenso zu gehen schien und das Ganze so noch intensiver wirkte.

Sonntag, 16. März 2014

Celia L. Grace: Die Heilerin von Canterbury und die Bruderschaft des Todes (Hörbuch)

Da mich "Die Heilerin von Canterbury und das Buch des Hexers" so gut unterhalten hatte und so schnell gehört war, habe ich den folgenden Teil, "Die Heilerin von Canterbury und die Bruderschaft des Todes", gleich hinterhergeschoben. Dieses Mal dreht sich die Handlung um Spione und Intrigen, um Mönche und Königinnen - eine ganz nette Zusammenstellung, wie ich finde. Kathryn wird von dem Erzbischof von Canterbury mit einer ungewöhnlichen Aufgabe betraut, bei der sie sich intensiv mit den Vorgängen in einem Kloster auseinandersetzen muss. Dort verstarb vor einigen Tagen der älterer Mönch Bruder Adworth, was nicht weiter bemerkenswert gewesen wäre, wäre der alte Mann nicht der Beichtvater der Königinmutter Cecily von York gewesen.

Noch pikanter wird die Angelegenheit durch diverse "Wunder", die der Verstorbene nach seinem Tod bewirkt haben soll. Um nun die Heiligsprechung von Roger Adworth in die Wege leiten zu können, müssen die Vorfälle genau untersucht werden - wobei Kathryn als "advocata diaboli" fungiert. Sie findet nicht nur schnell heraus, dass der verstorbene Bruder getötet wurde, sondern auch, dass eine Verbindung zu der Ermordung eines Spions besteht, der sich mit Column, dem Beauftragten des Königs in Canterbury, hätte treffen sollen.

Auch für diese Hörbuchumsetzung wurde die Buchvorlage gekürzt wiedergegeben, und auch dieses Mal hatte ich nicht das Gefühl, dass ich für die Lösung des Kriminalfalls relevante Details verpassen würde. Deshalb vermutete ich anfangs, dass sich die Kürzungen vor allem auf die kleinen persönlichen Szenen beziehen, die dem Roman noch etwas mehr Atmosphäre verleihen und auf Details des Alltagslebens zu dieser Zeit eingehen. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit herausbekommen, dass es in der Romanvorlage einen zweiten Handlungsstrang gibt, der sich um eine Rattenplage in Canterbury dreht. Das wäre bestimmt auch interessant gewesen, wenn man bedenkt, welche Risiken damit im 15. Jahrhundert verbunden waren.

Insgesamt fand ich das Hörbuch wieder sehr unterhaltsam, denn auch ohne die diversen Details und den zweiten Handlungsstrang bekommt man immer noch eine Menge Informationen über das Leben und den Alltag zu dieser Zeit in Canterbury, erhält einen Einblick in die internen Probleme der königlichen Familie und in die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn man als normaler Bürger in die Angelegenheiten der Herrschenden hineingezogen wird. Diese Mischung aus historischen Details und sympathischen fiktiven Figuren hatte mir schon bei den Romanen gefallen, außerdem fühlen sich die Kriminalfälle stimmig an. Motive, Täter und Durchführung der Tat wirken auf mich nicht totkonstruiert, sondern passend für die Zeit und die technischen Mittel.

Wie schon bei "Das Buch des Hexers" wurde auch dieses Hörbuch von Renate Kohn gesprochen, die ihre Sache wieder sehr gut gemacht hat. Auch mit der Tonqualität und der Trackeinteilung war ich zufrieden (auf die genaue Tracklänge habe ich dieses Mal nicht geachtet, weil ich beim Hören mit Gewächsen aus der Hölle kämpfte). Ach, einen Punkt hatte ich bei der letzten Rezension ganz unterschlagen: Die Übergänge zwischen den Tracks werden von mittelalterlicher Musik (mal rein instrumental, mal mit Gesang) begleitet, die ich zwar ganz nett finde, auf die man meinetwegen aber auch hätte verzichten können.

Freitag, 14. März 2014

SuB-Zuwachs im März



Michael Boccacino: Charlotte und die Geister von Darkling
[Eine Gouvernante, zwei Schutzbefohlene und ein Haus voller schauriger Wesen, in dem der Tod keine Macht hat ... - ich bin gespannt!]

Thomas Finn: Schwarze Tränen
[Bewährter Autor und interessante Grundidee mit Faust-Thema ...]

Daniel Holbe: Giftspur
[Der erste "eigene" Roman von Daniel Holbe - mal schauen, was er macht, wenn er keinen "Andreas Franz" schreibt]

Jim Henson's Tale of Sand
[Ein nicht verwirklichtes Drehbuchprojekt von Jim Henson bildet die Basis für diesen Comic und als jemand, der mit Jim Hensons Werken so viele tolle Erinnerungen verbindet, musste ich diesen Band haben. :)]

Donnerstag, 13. März 2014

7 Days - 7 Books

Es ist wieder so weit und Melli und Mandy rufen erneut zu den "7 Days - 7 Books" auf. Dieses Mal bieten die beiden sogar zwei Termine an. Einmal eine ganze Woche (plus Extra-Tag) rund um Ostern und dann eine Mini-Version, die in der nächsten Woche beginnt. Da ich die Osterfeiertage sowieso zwischen Büchern verbringen wollte, passt mir der Zeitpunkt schon mal sehr gut, und in der kommenden Woche bin ich vermutlich auch flexibel genug, um ein paar Lesestunden einrichten zu können.



Während der "7 Days - 7 Books"-Mini-Version werde ich mich vermutlich auf meine geliehenen Bücher konzentrieren. Denn eigentlich wollte ich in diesem Monat meinen Leih-SuB etwas abarbeiten, habe aber stattdessen mal wieder lauter andere Sachen gelesen, obwohl ich doch so schöne Titel ausgeliehen habe.
 


Was ich mir für die "7 Days - 7 Books" im April vornehme, weiß ich noch nicht. Das werde ich dann kurzfristig entscheiden, je nachdem worauf ich Lust habe und welcher Buchstapel mir mal wieder über den Kopf wächst. 

Wer ebenfalls Lust hat sich an dieser Aktion zu beteiligen, kann sich entweder HIER (bei Mandy) oder HIER (bei Melli) anmelden. Ich freu mich jetzt schon auf das gemeinsame Lesen und den intensiven Austausch über die (täglichen) Blogbeiträge und Kommentare!

Mittwoch, 12. März 2014

Celia L. Grace: Die Heilerin von Canterbury und das Buch des Hexers (Hörbuch)

Vor einigen Jahren habe ich gern historische Kriminalromane gelesen, darunter auch Bücher aus der Reihe "Die Heilerin von Canterbury" von Celia L. Grace. Hinter dem Autorennamen "Celia L. Grace" verbirgt sich der Historiker Paul Doherty, der unter weiteren Pseudonymen noch viele andere historische Romane geschrieben hat - ich muss aber zugeben, dass ich die weiteren Reihen nicht kenne. Die Hörbuchversion von "Die Heilerin von Canterbury und das Buch des Hexers" wurde vom Eichborn Verlag deutlich gekürzt, was aber nicht dafür gesorgt hat, dass man der Handlung nicht mehr folgen kann. Alle Passagen rund um die Ermittlungen fügen sich gut zusammen, und wenn man nicht wüsste, dass der Autor gern kleine Alltagsszenen in die Geschichte einbaut, würde man vermutlich gar nichts vermissen.

In diesem Band der Reihe rund um die Heilerin von Canterbury muss sich Kathryn Swinbrooke mit der Ermordung des Magiers Tenebrae auseinandersetzen. Die verwitwete Ärztin wird inzwischen regelmäßig von der Ratsversammlung von Canterbury herangezogen, um gemeinsam mit Culumn, dem Sonderbeauftragten von König Edward IV., in Todesfällen zu ermitteln, die die Mächtigen des Landes in Unruhe versetzen. Der Rosenkrieg ist gerade mal ein Jahr her, und noch immer versucht England, mit den neuen - und noch unsicheren - Machtverhältnissen zurechtzukommen.

Der Tod Tenebraes und das Verschwinden seines magischen Buches alarmieren nicht nur die diversen Pilger, die den Magier aufsuchen wollten, sondern auch die Königin, die sich immer wieder ratsuchend an den Magier gewandt hatte. Denn Tenebrae war nicht nur für seine Magie berühmt, sondern auch für all die Geheimnisse, die er seinen Klienten entlockt und zu seinen Gunsten verwendet hatte. Dieses Wissen über die Schwachstellen und Verfehlungen seiner Kunden sammelte der unangenehme Mann in seinem schwarzen Buch und erpresste so Geld und Gefälligkeiten. Auch die Pilgergruppe, die den Mager am Vormittag seines Todes aufgesucht hatte, musste Tenebraes Wissen fürchten - und so steht für Kathryn und Culumn schnell fest, dass sich der Mörder unter ihnen befindet.

Was den Krimianteil angeht, so ist diese Geschichte jetzt nicht so wahnsinnig spannend. Aber ich fand es interessant, die verschiedenen Verhöre und Gespräch zu verfolgen und mir meine eigenen Gedanken zum Ablauf des Mordes zu machen. Noch reizvoller waren die vielen Szenen, in denen der Alltag in einer Stadt wie Canterbury rund um 1470 dargestellt wird. Auch wenn es davon in diesem Hörbuch deutlich weniger Momente gab als in den Romanen, hatte ich doch das Gefühl, dass mir hier auf beiläufige und wenig plakative Weise das ganz normale Leben nähergebracht wurde - und das nicht nur aus Kathryns Sicht, die als relativ gebildete Frau ein recht privilegiertes Leben führt.

Die Sprecherin Renate Kohn war mir vor diesem Hörbuch - wenn ich mich richtig erinnere - noch nicht untergekommen, aber sie hat mir gut gefallen. Ich mochte ihre Stimme, sie hat die verschiedenen Szenen lebendig, aber nie übertrieben gelesen und den verschiedenen Charakteren dezent Individualität verliehen. So hat ihre Leistung dazu geführt, dass ich mir die Geschichte sehr gern vorlesen ließ und mich schon auf das zweite Hörbuch rund um die Heilerin von Canterbury freue.

Dienstag, 11. März 2014

[Kulinarisches] Kraut'n'Cheese auf Kartoffelboden

Ich bin vor einigen Wochen über ein Rezept für eine "Sauerkraut-Quiche" gestolpert und habe damit ein bisschen rumprobiert. Das Ergebnis war eine sehr leckere "Kraut'n'Cheese auf Kartoffelboden"-Version und ist eindeutig wert, geteilt zu werden!



Zutaten (für 4 Personen):

500 g Kartoffeln
1 1/2 TL Salz
1 1/2 EL Mehl
ca. 500 g Sauerkraut (Abtropfgewicht)
1 Lorbeerblatt
50 g Butter
50 g Mehl
400 ml Milch
200 g mittelalter Gouda
Panko
Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie

Das Sauerkraut abspülen, mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. 25 Minuten im geschlossenen Topf köcheln, dann abgießen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, fein reiben und zusammen mit 1 1/2 TL Salz in ein Sieb geben und ca. 10 Minuten stehen lassen, um das Wasser aus den Kartoffeln zu ziehen. Währenddessen 50 g Butter, 50 g Mehl und 400 ml Milch abmessen, den Gouda reiben und die Auflaufform buttern. Den Backofen auf 190 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Kartoffeln mit den Händen kräftig ausdrücken, gründlich mit den 1 1/2 EL Mehl mischen und die Masse gleichmäßig auf dem Boden der Auflaufform verteilen und festdrücken. Die 400 ml Milch in einem kleinen Topf erwärmen, dann die Butter bei mittlerer Hitze in einem größerem Topf schmelzen, die 50 g Mehl zugeben und zu einer homogenen, klümpchenfreien Masse verrühren, nach und nach die Milch zugeben und verrühren, bis die Sauce gründlich angedickt ist. Nun das Sauerkraut ausdrücken und zusammen mit dem geriebenen Gouda zur Sauce geben, das Ganze verrühren bis der Käse geschmolzen ist, und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie abschmecken. Dann die Sauerkraut-Masse gleichmäßig auf dem Kartoffelboden verteilen, das Ganze mit Panko bestreuen und für 35 bis 40 Minuten im Ofen backen.

Montag, 10. März 2014

Baum- und Tonnen-Katzen

In den letzten Tagen habe ich die Katzen mal wieder erwischen können. Vor allem bei Shandy und Christie kommt das ja nicht ganz so häufig vor.



Shandy bei seinen intensiven Schmuseattacken zu erwischen ist fast unmöglich. Dafür habe ich ihn immerhin mal in einer der Schmusepausen aufs Foto bannen können.


Ich weiß gar nicht, ob ich unsere neue Kratztonne schon gezeigt hatte. Die Höhlen nutzen die vier so gut wie gar nicht, aber das war auch schon bei unserer alten Tonne so. Dafür lieben sie die Plattform und die Tatsache, dass sie so auf Augenhöhe mit dem Menschen auf dem Sofa sind. (Ich bin mir sicher, dass der Tierarzt inzwischen nicht mehr meinen würde, dass Christie zunehmen sollte ... *seufz* Die Katze kennt bei ihrer Figur nur die Versionen klapperdürr oder supermollig.)



Zu schade, dass Logan nicht auch die Nächte auf dem Kratzturm verbringt - das würde mir tagsüber so einige Rückenschmerzen ersparen. ;)

Samstag, 8. März 2014

Englischer SuB-Zuwachs im März

Da es mit meinen englischen Buchbestellungen doch schneller ging als erwartet, gibt es mal wieder einen SuB-Zuwachs-Post.


Jennifer Estep: Killer Frost (Mythos Academy #6)
[Abschlussband der Reihe.]

Seanan McGuire: Half-Off Ragnarok
[InCryptid #3 - Ich mag die Reihe einfach und freu mich schon auf den neuen Protagonisten!]

Seanan McGuire: Indexing
[Die Geschichte wurde ursprünglich in einzelnen Episoden für den Kindle veröffentlicht und ist seit Dezember als Sammelband zu bekommen. Urban Fantasy mit Märchenfiguren ... :D]

Kein neuer Autor in diesem Monat, aber das liegt daran, dass ich gerade versuche bei einigen Autoren und Reihen auf den aktuellen Stand zu kommen. Da ich in diesem Monat mein vorgenommenes englisches Buch noch nicht gelesen habe, stehe ich wieder vor der schwierigen Wahl, was ich als nächstes englisches Buch in Angriff nehme. So oder so bleibe ich unter den 30 Büchern bei meinem englischen SuB, was mich wirklich freut.

Freitag, 7. März 2014

Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen

Ich habe das Gefühl, dass man an Sina Trinkwalder in den letzten Monaten nicht vorbeikommen konnte - und das nicht nur, weil sie immer wieder in Talkshows zum Thema sozialwirtschaftlich und ökologisch hergestellte Mode zu Wort kommen durfte. Als also ihr Buch "Wunder muss man selber machen - Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stellte" angekündigt wurde, in dem sie über den Aufbau einer industriell-sozial-ökologischen Modemarke in Augsburg schreibt, war ich neugierig. (Lustigerweise hat das dazu geführt, dass ich nun sagen kann, dass bei meiner Bibliothek nach einem Anschaffungsvorschlag im Oktober zwar schnell die Anschaffungsbestätigung bekommt, es aber bis Anfang März dauert, bis das Buch gekauft, eingearbeitet, foliert usw. ist und in die Ausleihe gelangt.)

Die Autorin beginnt das Buch mit einer Szene in einem Bahnhof, bei der ein Obdachloser ihre weggeworfene Zeitschrift aufsammelt, um Weihnachtsschmuck daraus zu basteln. In diesem Moment wird ihr bewusst, dass sie in ihrem Beruf unzufrieden ist. So erfolgreich das mit ihrem Mann gegründete Werbeunternehmen auch ist: Ihr Job befriedigt sie nicht mehr. Stattdessen beschließt sie, eine neue Firma zu gründen, eine Firma, in der von der Gesellschaft benachteiligte Menschen einen Job finden können. Es dauert einer Weile, bis sie sich entschließt, in die Textilproduktion einzusteigen, aber dann fällt sie ihre Entscheidungen recht schnell - was wohl vor allem deshalb möglich ist, weil ihr das eigentlich für so einen Schritt vorausgesetzte Hintergrundwissen fehlt und sie deshalb viele Hindernisse nicht im Vorhinein absehen kann.

Sie investiert viel Energie, Zeit und Geld in diesen Traum von einem Textilunternehmen, in dem industriell Mode hergestellt wird - von Angestellten, die nicht nur eine gute Bezahlung erhalten, sondern auch die Sicherheit eines unbegrenzten Vertrags, eine respektvolle Behandlung und das Gefühl, dass sie ein gewisses Mitspracherecht haben. Das alles finde ich überaus anerkennenswert, vor allem, da Sina Trinkwalder sich auch auf die Fahne geschrieben hat, dass ihre Produkte aus Materialien hergestellt werden, die in Deutschland mit Bioqualität produziert wurden. Oh, und wer einen Blick in den Onlineshop von "manomama" wirft, der sieht auch, dass die Sachen sogar zu sehr moderaten Preisen angeboten werden.

Das ändert aber nichts daran, dass ich mich nach dem Lesen des Buches fragte, was mir das nun gebracht hat. Letztendlich stand in dem Buch - von den persönlichen Anekdoten und Details zu enttäuschenden Terminen mit Politikern und Behörden mal abgesehen - kaum mehr als auf der Infoseite des Onlineshops. Wer sich also für das Thema interessiert, wird in "Wunder muss man selber machen" keine neuen Anregungen finden, und wer sich damit nicht auseinandersetzt, der wird eh nicht zu so einem Buch greifen. Es gibt keine tiefergehenden Hintergründe zur aktuellen ökologischen Produktion von Fasern und Stoffen in Deutschland - was ich wirklich sehr spannend gefunden hätte, gerade weil man als "normaler Verbraucher" da eigentlich keine belegbaren Informationen findet - oder handfeste Beispiele von Dingen, die man vielleicht beachten sollte, wenn man selbst gern ein ähnliches Projekt auf die Beine stellen würde. Stattdessen bleibt das Gefühl, dass Sina Trinkwalder sich sehr blauäugig, aber dafür mit viel Glück und vielen tollen Menschen, die ihre Fehler ausbügelten und ihre Ziele und Träume wahr werden ließen, auf den Weg gemacht hat.

Donnerstag, 6. März 2014

Deon Meyer: Weißer Schatten

Nachdem ich die "Benny Griessel"-Romane von Deon Meyer so mag und mal wieder Lust auf einen etwas härteren Krimi hatte, dachte ich mir, dass es an der Zeit sei die anderen Romane des Autors anzutesten. Auf "Weißer Schatten" fiel meine Wahl aus dem einfachen Grund, dass das Buch in der Bibliothek vorzumerken war, aber die Inhaltsbeschreibung fand ich auch ganz reizvoll. Die Handlung dreht sich um Lemmer, der als Bodyguard für eine Agentur arbeitet. Sein neuer Job beinhaltet den Schutz von Emma le Roux, die gerade erst von drei Männern mit Sturmhauben und Handschuhen in ihrem Haus überfallen wurde.

Emma ist der Meinung, dass dieser Überfall mit einem Anruf zusammenhängt, denn sie zwei Tage zuvor erst gemacht hat. Bei diesem Anruf hat sie Kontakt mit einer Polizeidienststelle in der Nähe des Kruger Nationalparks gesucht, da diese eine Suchmeldung nach einem mutmaßlichen Mörder veröffentlicht hat, in dem Emma ihren vor vielen Jahren verstorbenen Bruder zu erkennen glaubte. Auf der Suche nach weiteren Informationen reist Emma mit Lemmer zu dem Wildpark, in dem der Mann bis vor kurzem noch gearbeitet hat. Während die beiden bei ihrer Recherche immer wieder auf eine unerklärliche Mauer des Schweigens stoßen, werden sie ihrerseits von (vermutlich) verschiedenen Parteien verfolgt und bedroht.

Für mich war "Weißer Schatten" aus mehreren Gründen wirklich spannend. Erst einmal fand ich das Geheimnis um den verschwundenen Mann und die Frage, ob er nun Emmas Bruder ist oder nicht, sehr reizvoll. Verwoben mit der Frage nach der Identität des geheimnisvollen Mannes war auch das Thema Naturschutz, Tierschutz und Wilderei - was mich ebenfalls ansprach. Dann hat Deon Meyer seinem Protagonisten Lemmer so einige interessante Ansichten zugeschrieben. Und nicht zuletzt gab es mit diesem Roman mal einen Blick auf die Gesellschaft außerhalb von Kapstadt, auf die Probleme, die zwischen den Naturschützern, den Geschäftsleuten und den Landbesitzern herrschen. Außerdem geht der Autor auf die Schwierigkeiten ein, die entstehen, wenn ein Land auf der einen Seite von dem Tourismus und der Schönheit der Natur lebt und auf der anderen Seite einen radikalen gesellschaftlichen Umbruch zu verarbeiten hat, der dafür sorgt, dass es viele Parteien gibt, die nach all den Jahren der Unterdrückung ihr Recht verlangen.

Lemmer selbst fand ich recht sympathisch, auch wenn seine Handlungen vor allem gegen Ende moralisch zweifelhaft waren. Das ist für mich auch einer der großen Unterschiede zwischen den Benny-Griessel-Geschichten und diesem Buch, denn Benny ist bei allem Bewusstsein für die Ungerechtigkeiten in der Welt doch davon überzeugt, dass man das Gesetz einhalten sollte. Für ihn ist es zwar nachvollziehbar, wenn jemand die Regeln übertritt und das Recht in die eigene Hand nimmt, aber trotzdem kann ein gleichberechtigtes Zusammenleben langfristig nur funktionieren, wenn sich alle an die gleichen Regeln halten. Lemmer hingegen lebt in einer Welt, in der ganz klar ist, dass bestimmte Personen sich nie an Gesetze halten werden, und die Folge ist, dass er sich ebenfalls seinen eigenen Weg sucht und seine Art der Gerechtigkeit verfolgt.

Was mir noch aufgefallen ist an diesem Buch, sind viele Beobachtungen und Bemerkungen, die Lemmer macht. Er redet nicht viel, aber er lässt einen aber an seinen Gedanken zu vielen Themen teilhaben. Da Deon Meyer seine Bücher im Original auf Afrikaans veröffentlicht, obwohl die meisten südafrikanischen Autoren anscheinend für ihre Veröffentlichungen aufs Englische zurückgreifen, fand ich eine Bemerkung zum Thema Sprache sehr interessant. Da lässt der Autor Lemmer zu Emma sagen, dass seiner Meinung nach die Anrede auf Englisch durch eine Rezeptionistin der Versuch sei, sich von ihrer Herkunft zu lösen, um von Außenstehenden "neutral" betrachtet zu werden. Obwohl alle drei eigentlich Afrikaans sprechen, scheuen sie sich davor diese Sprache zu benutzen, weil damit ebenso wie mit ihrer Identität als Buren bestimmte Vorurteile verknüpft seien. Dabei sei es seiner Meinung nach gerade deshalb wichtig Afrikaans zu reden, sich zu seiner Herkunft zu bekennen und dafür zu sorgen, dass sich langfristig dieses negative Bild verändert ...

Mittwoch, 5. März 2014

Laini Taylor: Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten (Hörbuch)

Vor ungefähr zwei Jahren ging dieser Titel durch diverse Blogs und reizte mich überhaupt nicht, obwohl ich ja grundsätzlich ein Menge mit Urban-Fantasy-Titeln anfangen kann. Dann aber habe ich für Arianas Hörbuch-Challenge ein paar Hörbücher geliehen bekommen, unter denen sich auch "Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten" von Laini Taylor befand - und dachte, dass das eine gute Begleitung zum endlosen Tapetenkratzen im Flur sein könnte.

Anfangs lernt der Hörer die junge Karou kennen, die in Prag lebt, an einer kleinen privaten Kunstakademie studiert und bei Chimären aufgewachsen ist. Für sie ist es normal, dass sie diese beiden Teile ihres Lebens getrennt hält und ihren menschlichen Bekanntschaften die Porträts ihrer "Familie" als Darstellung fiktiver Figuren präsentiert. Dass Karou keine unauffällige Person ist mit ihren Tatoos, ihren blauen Haaren und ihrer Verschwiegenheit über ihr Privatleben, wird allgemein akzeptiert. Für sie selbst gehört die Frage, woher sie stammt und wie es kam, dass sie von Chimären aufgezogen wurde, schon immer zu ihrem Leben. Aber da ihre Familie ihr keine Fragen zu ihrer Herkunft, den Chimären oder dem rätselhaften Geschäft des Wunscherfüllens, dem ihr Pflegevater Brimstone nachgeht, beantwortet, lebt sie gezwungenermaßen mit all diesen Wissenslücken.

Doch dann kommt der Tag, an dem die magischen Portale zu Brimstones Laden von drei "Engeln" zerstört werden und so Karou jeglicher Möglichkeit berauben ihre Familie wiederzusehen. Nur gut, dass Akiva, einer der Seraphim, kurz zuvor noch auf Karou stieß, sie als Teil der Chimären identifizierte und deshalb mit ihr kämpfte. Später geht beiden dieser Kampf nicht mehr aus dem Sinn und während Karou nach einem Weg in die Welt der Chimären sucht, sucht Akiva Karous Nähe, um mehr über sie und die Anziehung, die sie auf ihn ausübt, herauszufinden.

Das Hörbuch war eine nette Begleitung beim Tapetenkratzen. Aber bei einer etwas weniger lästigen Beschäftigung hätte ich es wohl abgebrochen, da die Handlung für mich unsagbar vorhersehbar war. Besonders lästig fand ich es, dass all die interessanten Details über die Welt der Seraphim und Chimären erst im letzten Drittel erzählt wurden, als ich mir den Großteil schon längst zusammengereimt hatte und keine ausufernden Beschreibungen der verschiedenen Biografien, Historien und Legenden mehr hören wollte. Dabei finde ich die Welt, die sich Laini Taylor für ihre Geschichte ausgedacht hat, in großen Teilen wirklich reizvoll.

Die Seraphim gehören zu eine Art "römischen" Imperium und erobern seit Jahrhunderten die Länder der verschiedenen "barbarischen" Chimärenvölker. Durch den gemeinsamen Feind wurden die Chimären gezwungen zusammenzuarbeiten und eine Möglichkeit zu ersinnen in diesem Krieg zu bestehen. Warum der Krieg ursprünglich ausbrach wird eigentlich nicht geklärt, Akiva meint Karou gegenüber aber in einem Gespräch, dass die Seraphim den Chimären eigentlich nur die Segnungen der Zivilisation gebracht hätten - und reagiert nicht gerade fröhlich darüber, dass sie meint, dass Krieg und Sklaverei dafür doch ein etwas hoher Preis wären.

Schön fand ich die Beschreibungen der Chimären, von den rein tierischen Mischwesen bis zu den sogenannten "hochmenschlichen" Mischwesen, die neben den verschiedenen tierischen Körperelementen über menschliche Oberkörper und Gesichter verfügen. Dabei finde ich es aber sehr schade, dass die Autorin die Gelegenheit nicht genutzt hat, um ein eigenes Schönheitsideal für so eine Gesellschaft zu finden, statt das "hochmenschliche" Aussehen als besonders erstrebenswertes Schönheitsideal anzupreisen - und die damit verbundene Wendung in der Handlung fand ich unpassend und enttäuschend. Überhaupt ist dieses "daraus hätte man mehr machen können"-Gefühl etwas, das mich die ganze Geschichte über begleitet hat und neben der fehlenden Spannung zu einer gewissen Unzufriedenheit geführt hat.

Gelesen wurde die Geschichte von Julia Nachtmann, die ihre Sache allerdings wirklich gut gemacht hat. Ihre junge und doch hin und wieder spröde Stimme passte gut zur 17jährigen Karou und war angenehm zu hören, aber auch alle anderen Figuren habe ich ihr abgenommen. Obwohl die Sprecherin ihre Stimme kaum verstellt hat, wusste ich bei jedem Wiedereinstieg nur anhand der Stimmlage sofort, welche Figur gerade zu Wort kam. Mit der Tonqualität war ich auch zufrieden, ebenso wie mit der Tracklänge von durchschnittlich 5 Minuten.

Dienstag, 4. März 2014

[Kulinarisches] 3-Tage-Essen: Würzige Teigtaschen, Indisches Curry und Pizza

Im Moment halte ich wieder verstärkt die Augen offen nach einfachen, (relativ) schnellen Gerichten, die man gut vorbereiten kann. Besonders toll ist es, wenn ich aus einem Tag "Vorbereitung" gleich drei verschiedene Essen herausholen kann, so wie es hier der Fall ist.


Die Grundidee für die "würzigen Teigtaschen" habe ich bei Sayuri gefunden, die über die kulinarischen Highlights ihrer Urlaubswoche geschrieben hatte. Vor allem das dort erwähnte Chutney (vorn auf dem Teller) hatte es mir angetan und als sie mir ein Glas davon zukommen ließ, wollte ich es unbedingt mit den Teigtaschen genießen. Allerdings hatte ich in letzter Zeit keine Lust auf Blätterteig und habe deshalb mit einem superleckeren Pizzateig gearbeitet, den ich sonntagmorgens zusammengeknetet habe. Oh, und da ich sonntags Zutaten für je 4 Portionen verarbeitet habe, konnte ich die "Reste" des Essens für die kommenden zwei Tage verwenden.


Füllung für die Teigtaschen (für 4 Portionen):

5 mittelgroße Kartoffeln, geschält und nicht zu grob gewürfelt
4-5 mittelgroße Mohrrüben, geschält und in feine Stücke geschnitten
ca. 100-150 g TK-Erbsen
etwas Öl zum Anbraten
1/2 TL Zimt
2-3 TL gemahlener Koriander
1 TL Kurkuma
2 TL Cumin
Chiliflocken
Salz
Pfeffer

Da ich rohe Kartoffeln nehme und eine Pfanne mit Deckel habe, werfe ich die Kartoffelwürfel immer mit etwas Öl in die heiße Pfanne, reduziere die Hitze auf ein Minimum, setze den Deckel auf die Pfanne und lasse die Kartoffeln gut zehn Minuten garen. Dann gebe ich die Mohrrüben und die Erbsen zu den Kartoffeln und brate das Ganze, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Wenn es so weit ist, kommen die Gewürze hinzu - bei den Chiliflocken mache ich lieber keine genauen Angaben, das ist doch zu sehr geschmacksabhängig - und das Ganze wird schön scharf abgeschmeckt.

Das Gemüse hatte ich am Sonntagvormittag zubereitet, und während die Masse in der Pfanne garte, habe ich die Zutaten für den Pizzateig abgewogen, das Ganze verknetet und zum Gehen zur Seite gestellt.


Pizzateig (für 4 Portionen):

300 g Mehl (Type 550)
200 g Hartweizengrieß
1/2 Päckchen Trockenhefe (ca. 4,5g)
10 g Salz
250g ml lauwarmes Wasser
3 EL (Oliven-)Öl

Alle Zutaten abwiegen, Mehl, Grieß, Hefe und Salz gut mischen und eine Mulde in der Mitte der Mehl-Grieß-Mischung machen. Das Öl und das Wasser in die Mulde gießen und vom Rand her Mehl mit der Flüssigkeit vermischen bis der Teig so weit ist, dass man ihn kneten kann. Nach kurzer Zeit bildet der Teig eine homogene Masse und selbst die paar Mehlreste, die von den ersten Knetgriffen noch an den Händen kleben, arbeiten sich schnell ein. Die Teigschüssel mit einem Teller bedecken oder mit einer Folie verschließen und zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Nach zwei Stunden den gegangenen Teig auf einer Arbeitsfläche noch einmal gründlich durchkneten. Dann den Teig halbieren und die eine Hälfte im Ganzen, die andere in zwei Teile geteilt und zu Kugeln geformt in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Diese Teigpäckchen können problemlos sieben Tage im Kühlschrank bleiben, bis man sie aufbraucht.


Tag 1: Teigtaschen (für 2 Personen):


Abends habe ich den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorgeheizt und die größere Teigportion (also die Hälfte des Gesamtteiges) aus dem Kühlschrank geholt, noch einmal kurz durchgeknetet, zu einer Rolle geformt und diese in vier gleich große Stücke geteilt. Die Stücke habe ich jeweils grob zu einer Kugel gerollt, um sie leichter zu kreisrunden und ca. 3 mm dicke Fladen ausrollen zu können. Der Kreis wurde dann von mir mit einem Messer halbiert und aus den so entstandenen Halbkreisen "Tüten" geformt (dabei die Spitze und die überlappenden Ränder etwas festdrücken), die dann ganz einfach mit der Gemüsemischung gefüllt werden konnten. Zuletzt wurden die Füllöffnung der Taschen dann noch zugedrückt und mit der "Naht" nach unten auf ein Backblech gelegt. Insgesamt bekam ich so acht Teigtaschen aus dem Ganzen, die dann für ca. 12 Minuten im Ofen gebacken wurden, bis sie goldbraun waren.


Ich habe die Taschen aus der Hand gegessen und dazu das leckere Chutney genossen, mein Mann hat Messer und Gabel bevorzugt - bei meiner Methode dauert es etwas länger, weil die Taschen so verflixt heiß sind. Aber uns beiden hat es sehr, sehr gut geschmeckt.


Tag 2: Indisches Curry (für 2 Personen)

In Ermangelung eines besseren Namens nenne ich das Ganze mal "Indisches Curry". Ich habe es mir einfach gemacht und morgens eine Portion Reis gekocht und dann den Reis zusammen mit der restlichen Gemüsemischung vom Vortag in eine gebutterte Auflaufform gegeben und das Ganze dann mit Alufolie abgedeckt im Ofen erwärmt. Dazu gab es noch etwas Naturjoghurt, weil diese säuerliche Frische einfach perfekt zu den indischen Gewürzen passt.


Wer es gern etwas saftiger hätte, kann das Gemüse auch in der Pfanne erhitzen, ca. 150 ml Gemüsebrühe und den Joghurt dazu geben und das Ganze kurz köcheln lassen.


Tag 3: Die weltbeste knusprigste Pizza

Das Geheimnis für diese tolle Pizza liegt nicht nur in dem Teig, sondern auch darin, dass man alles sehr dünn ausrollt und belegt und dann sehr kurz, sehr heiß backt. Dazu halte ich mich an die Beschreibung von Steph vom Kuriositätenladen, die ihr HIER findet.

Basiszutaten sind bei mir neben dem Teig noch 6-8 EL Pizzasauce, getrockneter Oregano und ein kleines Stück Parmesan.

Morgens setze ich eine kleine Menge Pizzasauce an. Ich mache es mir dabei leicht und verwende eine italienische Kräutermischung aus dem Tiefkühler inklusive Zwiebeln und Knoblauch. Die Kräutermischung erhitze ich kurz in etwas Öl, bis die Zwiebeln glasig sind, gebe dann ca. 2 EL Tomatenmark und etwas Wasser sowie kleingeschnittenes Basilikum dazu und lasse es ein bisschen köcheln. Das Ganze sollte insgesamt gerade mal 6 bis 8 EL dickflüssige Tomatensauce ergeben. Diese Sauce stelle ich dann bis zum Abend zur Seite - bis dahin ist sie schön durchgezogen.

Abends heize ich den Ofen auf 220 Grad vor - wobei ich ein Blech auf der untersten Ebene drin lassen - und hole dann die beiden übrigen Teigkugeln aus dem Kühlschrank, knetet sie noch einmal und rolle sie dann mit dem Nudelholz zu zwei sehr dünnen Teigfladen aus. Bei mir werden die so groß, dass ich nur eine Pizza auf ein Blech bekomme, also rolle ich die Teigfladen auf dem Nudelholz auf, um sie heil auf ein Stück Backpapier legen zu können. Zum Glück ist der Teig, obwohl er so dünn ist, schön robust. Dann wird die Pizza dünn mit der Tomatensauce bestrichen - ruhig etwas Abstand zum Rand lassen, wenn man den schön knusprig mag - und das Ganze noch einmal extra mit dem Oregano würzen.

Nun den Parmesan fein reiben und über die Sauce streuen, danach kann nach Lust und Laune - aber nicht zu dick! - belegt werden. Für meinen Mann gibt es in der Regel Salami auf die Pizza, über die noch ein halber Mozzarella gezupft wird, bei mir bleibt es oft bei der anderen Mozzarellahälfte. Diese Pizza schmeckt mir schlicht einfach am Besten.

Wenn man das Backpapier mit der Pizza auf das heiße Blech legt, muss man höllisch vorsichtig sein, danach geht das Pizzabacken aber ganz einfach und total schnell. Wenn das Backpapier braun wird, wird es unter der Pizza rausgezogen, und wenn der Rand schön knusprig ist, dann kann auch die Pizza aus dem Ofen - und die zweite wird gebacken. Obwohl wir immer nacheinander backen müssen, geht es so schnell, dass wir problemlos gemeinsam essen können.


Montag, 3. März 2014

Charmante Christie

Vor vielen Jahren zog eine kleine dürre Katze bei mir ein. Eine kleine dürre Katze aus dem Tierheim, die sich nicht anfassen ließ, aber dafür begeistert und unermüdlich kleine klingelnde Fellbällchen apportierte. 

Inzwischen ist die kleine dürre Katze eine alte mollige Dame geworden, die jeden Morgen ihre arthrosegeplagten Gliedmaßen auf der Heizung wärmt, sich dabei gern den Bauch kraulen lässt und dabei anschmiegt.



Sonntag, 2. März 2014

Elizabeth Strout: Mit Blick aufs Meer

Ich habe keine Ahnung, wieso "Mit Blick aufs Meer" von Elizabeth Strout auf meiner Vormerkliste gelandet ist. Vermutlich habe ich auf irgendeinem Blog eine Empfehlung gelesen, aber wo und wann das war, kann ich nicht mehr herausfinden (wenn jemand sich "schuldig" fühlt, darf er sich gern melden). Die Autorin wurde für diesen Roman im Jahr 2009 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet, aber das hat mich definitiv nicht zum Lesen veranlasst. *g* "Mit Blick aufs Meer" ist eine Sammlung von lose zusammenhängenden Kurzgeschichten, die kleine und oft eher alltägliche Begebenheiten schildern.

Verknüpft werden die Geschichten durch den Schauplatz Crosby, einen kleinen Ort an der Küste von Maine, und häufig kommt die pensionierte Mathematiklehrerin Olive Kitteridge in der Geschichte vor oder wird zumindest erwähnt. Neben der auf den ersten Blick eher alltäglich wirkenden Handlung ist allen Geschichten eine gewisse Melancholie gemein. Auch erscheinen nur wenige Charaktere wirklich sympathisch, aber dafür wirken sie stimmig und realistisch und in ihren - nicht gerade einfachen - Eigenarten sogar immer wieder liebenswert.

Olive zum Beispiel wird von den meisten Außenstehenden als furchteinflößend oder bestimmend wahrgenommen, und unrecht haben diese Personen mit ihrer Meinung bestimmt nicht. Oft genug steht die Frage im Raum, warum ihr sanfter und warmherziger Mann Henry sie überhaupt geheiratet und es all die Jahre mit ihr ausgehalten hat. Auf der anderen Seite kann man als Leser auch Olives Gedanken und Ängste miterleben - und so harsch sie auch über andere urteilt und so unhöflich sie auch in ihrem Benehmen ist, so kommt einem doch nicht selten der Gedanke, dass sie mit ihrem harten Urteil über andere vielleicht gar nicht so falsch liegt. Außerdem gibt es immer wieder die Momente, in denen sie überraschend aufmerksam handelt, in denen sie sich anderer Menschen annimmt und in denen einem klar wird, dass diese dicke alte Frau so gern gebraucht werden möchte.

Man erfährt viel von Olive und ihrem Henry, aber auch von ihrem Sohn Christopher (der Olive viele Vorwürfe über seine Kindheit zu machen hat) und vielen weiteren Bewohnern aus dem Ort. Doch Elizabeth Strout lässt bei all ihren Erzählungen - die voller genauer und atmosphärischer Beobachtungen sind - sehr viele Lücken, die vom Leser selbst geschlossen werden müssen. Wie es sich für eine klassische Kurzgeschichte gehört, überlässt die Autorin es einem selbst, die Geschichte weiterzuspinnen, sich zu fragen, ob eine junge Frau eine Arztpraxis in Brand setzen würde oder ob ein Paar bei aller Ungleichheit am Ende eine zufriedene Ehe führen wird. Diese kleinen Einblicke in das "ganz normale" Leben dieser Charaktere erzählen von den verborgenen Sehnsüchten und Wünschen der Menschen, von den kleinen Sünden und schwarzen Gedanken, aber auch von der Liebe, die sie empfinden, und von den verschiedenen Momenten, durch die diese ausgelöst oder ins Bewusstsein gerückt wird.

Da der Roman aus so vielen Kurzgeschichten besteht, kann man zwischen den einzelnen Kapiteln gut eine Pause machen. Trotzdem habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht, und auch wenn ich nun nicht mehr viele Namen auf die Reihe bekomme, so klingen in mir gerade so viele Figuren und Einzelschicksale nach. Durch die Fülle an Personen gibt es wohl für jeden Leser jemanden, mit dem man sich verbunden fühlen kann (solange man mit der unaufgeregten Erzählweise zurechtkommt) und leider muss ich anmerken, dass mir die erste Geschichte fast am wenigsten zugesagt hat, so dass ich den Einstieg etwas schwierig fand. Aber nach dem Beenden von "Mit Blick aufs Meer" freue ich mich sehr darüber, dass ich irgendwie auf dieses Buch aufmerksam wurde und einige Stunden mit Olive und ihren Nachbarn, ihren kleinen und großen Geschichten und vor allem mit der Sprache und all den Beobachtungen von Elizabeth Strout verbringen konnte.

Samstag, 1. März 2014

März-SuB 2014

Erst einmal muss ich erstaunt feststellen, dass es im Februar bei mir keinerlei Neuzugänge gab - was allerdings auch daran liegt, dass das vorbestellte englische Buch, das am 25. erschienen ist, von meinem Buchhändler erst importiert werden muss. ;) Ansonsten habe ich insgesamt 12 Bücher gelesen (darunter endlich ein Sachbuch, das allerdings noch rezensiert werden muss), 2 Hörbücher gehört (die ich ebenfalls noch rezensieren sollte) und gerade mal 2 Manga in der Hand gehabt.

Im März versuche ich nicht nur mehr Manga zu lesen und die ausstehenden Challenge-Rezensionen auf die Reihe zu bekommen, sondern auch den Leih-SuB mal ernsthafter ins Auge zu fassen. Manchmal bin ich mit all den Stapeln (Neuzugänge/SuB/Leih-SuB/Bibliotheksausleihen/englischer SuB/Sachbuch/Manga+Comics) so überfordert, dass ich gar nicht mehr lese, weil ich mich nicht entscheiden kann, was ich nun wichtiger finde. Ein total frustrierender Zustand, weil ich auf so viele Bücher gleichzeitig Lust hätte ...


A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (11)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Michael Boccacino: Charlotte und die Geister von Darkling
P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)
-

F (8)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Schwarze Tränen
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (10)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Kim Harrison: Blutschwur (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutsbande (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Bluteid (Rachel-Morgen-Serie)
Kim Harrison: Blutdämon (Rachel-Morgen-Serie)
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 - Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)
-

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
-

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund

Q (0)
-

R (10)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (7)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 - Der gläserne Fluch
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
-

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
-

Sonstige (0)
-

85 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:

Amber Benson: Death's Daughter (A Calliope Reaper-Jones-Novel)
Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Julie Campbell: The Gatehouse Mystery (Trixie Belden #4)
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Jennifer Estep: Killer Frost (Mythos Academy #6)
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight (October Daye #7)
Seanan McGuire: Half-Off Ragnarok (InCryptid #3)
Seanan McGuire: Indexing
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition
Carniepunk

26 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)