Freitag, 29. August 2014

SuB-Zuwachs im August

Im August waren meine Neuzugänge mal wieder etwas übersichtlicher (was gar nicht so schlecht ist, wenn ich eh wenig Zeit zum Lesen habe). Vor allem habe ich mich (wieder) darauf konzentriert ein paar Kindheitserinnerungen aufzufrischen.



Soman Chainani: The School for Good and Evil 2 - A World Without Princes
[Fortsetzung, da mir der erste Band rund um Agatha und Sophie so gut gefallen hatte.]



Anthony Minghella: Jim Henson's The Storyteller
[Noch eins für die Jim-Henson-Sammlung - leider dieses Mal mit Illustrationen von verschiedenen Zeichnern und nicht ganz so bezaubernd wie die von Brian Froud.]



Der erste Teil der Elfquest-Gesamtausgabe ist nichts für den SuB, aber dafür die Erfüllung eines Jugendtraumes. Eine Freundin von mir hatte vor vielen, vielen Jahren die deutschen Comicalben und ich fand die Geschichten rund um die Wolfsreiter einfach toll. Aber irgendwie habe ich es nie geschafft, mir die Reihe selber zuzulegen - auch weil die Alben irgendwann nur noch zu Mondpreisen zu bekommen waren. Jetzt gibt es eine finanzierbare US-Gesamtausgabe und der erste Band beinhaltet den ersten großen Handlungsbogen. 720 Seiten mit ansprechenden Schwarz-Weiß-Zeichnungen, tollen Figuren und einer wunderschönen Fantasygeschichte ... *hach* Allerdings liegt der Band doch erstaunlich schwer in der Hand, was eine längere Lesezeit unmöglich macht. ;)

Donnerstag, 28. August 2014

Carola Dunn: Manna from Hades (Cornish Mystery 1)

Nachdem ich einige der "Miss Daisy"-Romane von Carola Dunn (da muss ich mir unbedingt noch weitere Bände besorgen) mit so viel Vergnügen gelesen habe, habe ich in diesem Monat den ersten Versuch mit ihren "Cornish Mysteries" gestartet. Diese Geschichten spielen nicht in den 1920er Jahren, sondern in den 60ern in einem kleinen (fiktiven) Ort in Cornwall. Protagonistin ist die schon ältere Eleanor Trewynn, dazu werden einige Kapitel aus der Perspektive ihrer Nichte Megan Pencarrow erzählt, die als einer der ersten weiblichen Polizisten in Cornwall arbeitet.

Eleanor Trewynn hat ihr Leben lang gemeinsam mit ihrem Mann Peter im Ausland für eine gemeinnützige Organisation gearbeitet, doch nach Peters Tod ist sie nach Cornwall zurückgekehrt, hat ein kleines Haus gekauft und einen Geschäft aufgemacht, in dem Gebrauchtwaren für einen guten Zweck verkauft werden. Gemeinsam mit ihrer Hündin Teazle führt sie ein relativ ruhiges, aber nicht langweiliges Leben, organisiert Spenden für das Geschäft, übt regelmäßig für ihre Gesundheit Aikido und verbringt Zeit mit ihren Freunden und Nachbarn. Doch dann findet sie eines Morgens eine Leiche im Lager des Geschäfts: Ein junger Mann, der eindeutig ermordet wurde und den keiner je zuvor im Ort gesehen hat.

Mir gefällt es sehr, dass Eleanor sich nicht als Ermittlerin betätigt, sondern die Suche nach dem Mörder der Polizei (darunter auch ihre Nichte Megan) überlässt. Natürlich trägt sie trotzdem ihren Teil zur Lösung des Falles bei, indem sie als Zeugin von Dingen berichtet, die sie gesehen hat oder die ihr aufgefallen sind. Dabei gibt es immer wieder amüsante Szenen, in denen Eleanor und Detective Inspector Scumble aneinandergeraten, weil der Polizist klare und strukturierte Aussagen erwartet, während Eleanor sich von seiner Art Fragen zu stellen aus dem Tritt gebracht fühlt und nicht alle Informationen auf die Reihe bekommt, die sie ihm eigentlich mitteilen wollte.

Ich mag es, wie Carola Dunn Eleanor dargestellt hat. Sie ist eine patente Frau, deren Prioritäten und Ansichten sich durch die lange Zeit im Ausland von denen ihrer Nachbarn häufig unterscheiden. Während sie auf der einen Seite auf viele Personen etwas tüdelig wirkt, weil sie zum Beispiel nie weiß, wo sich ihre Schlüssel befinden oder weil sie mal wieder vergessen hat ihr Auto oder ihre Wohnung abzuschließen, bekommt man als Leser mit, dass Eleanor einfach nur andere Dinge deutlich wichtiger findet und sich lieber darauf konzentriert. So ist sie vielleicht nicht so effizient wie es sich der Inspektor wünscht oder so energisch wie die Pfarrersfrau, aber dafür ist es für den Leser immer wieder nett ihre Gedankengänge zu verfolgen und ihre Ansichten zum Verhalten verschiedener Personen nachzuvollziehen.

Der Fall an sich ist - wie so oft bei den Cozies - jetzt nicht so komplex, bietet der Autorin aber viele Gelegenheiten die 60er Jahre darzustellen (inklusive junger Hausbesetzer) oder die wunderschönen Landschaften von Cornwall zu beschreiben. Dabei artet das Ganze nicht in endlose atmosphärische Absätze aus, sondern wird angenehm in die Handlung eingebettet. Im Vergleich zu den "Miss Daisy"-Romanen fand ich "Manna from Hades" ruhiger, da Eleanor zwar eine aktive, aber eben auch nicht mehr ganz junge Frau ist, die ein normalerweise ruhiges Leben auf dem Land führt. Mir persönlich hat diese Ruhe sehr gut getan und ich habe den Roman als kleinen "Urlaubsersatz" empfunden. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass diese Ruhe und die nicht so wahnsinnig spannende Handlung - trotz des wunderbaren Humors - dem einen oder anderen zu langweilig wird.

Mittwoch, 27. August 2014

[Kurz und knapp] Emma Goodwyn: Tod im Tower (John Mackenzies erster Fall)

In den letzten Wochen hatte ich relativ viele Zahnarzttermine und dementsprechend einen großen Bedarf an "Wartezimmerlektüre". "Tod im Tower" war perfekt für die Wartezeit beim Zahnarzt - atmosphärisch geschrieben, sympathische Charaktere und der Fall war zwar jetzt nicht superspannend, aber unterhaltsam geschrieben. Mit John Mackenzie hat die Autorin Emma Goodwyn eine reizvolle Figur geschaffen. Der ehemalige Armeepsychologe ist seit neustem Mitglied der königlichen Wachtruppe des Towers und als der Beefeater eines Abends seinen Dienst antritt, vermissen kurz darauf seine Kollegen eine Besucherin der Schlüsselzeremonie.

Als wenig später die Leiche der jungen Dame gefunden wird, steht schnell fest, dass als Mörder nur einer der Besucher oder ein Kollege von John in Frage kommt. Neben den Ermittlungen der Polizei (unter der Führung von Johns verhasstem Cousin Simon Whittington) soll John auf Anweisung seines Vorgesetzten nach möglichen Verdächtigen suchen. Seine Erfahrungen als Psychologe, so Johns Vorgesetzter, sollte ihm dabei von Vorteil sein und dabei helfen den Täter einzugrenzen.

"Tod im Tower" ist kein besonders spannender Krimi, die Lösung ist recht vorhersehbar, die Schreibweise eher schlicht und die Figuren sind nicht besonders komplex dargestellt. Trotzdem habe ich mich von dem Roman wunderbar unterhalten (und vom Zahnarzttermin abgelenkt) gefühlt. Es gibt viele nette kleinen Szenen, sei es zwischen den verschiedenen Figuren oder rund um die Orte, an denen John sich aufhält. John selber ist ein netter und hilfsbereiter Familienmensch, die Arbeit im Tower wird atmosphärisch beschrieben (wobei ich nicht beurteilen kann wie realistisch die Darstellung ist) und obwohl ich das Buch bei 30 Grad Außentemperatur gelesen habe, habe ich die Vorweihnachtsstimmung der Geschichte genossen.

Ich bin jetzt nicht so hingerissen von dem Roman, dass ich mir sofort die Fortsetzungen besorgen muss, bereue die Zeit, die ich mit dem Buch verbracht habe, aber definitiv nicht. Es war einfach mal wieder eine unterhaltsame, wenn auch wenig aufsehenerregende Lektüre. Manchmal reicht es eben, wenn ein Buch nur "ganz nett" ist.

Samstag, 16. August 2014

[Challenge] Zurück in die Vergangenheit

Elena hatte schon im vergangenen Jahr die "Zurück in die Vergangenheit"-Challenge gestartet und diese nun um ein Jahr verlängert. Beim ersten Mal war ich schon sehr versucht, aber da meine gelesenen Bücher (immer noch) in Umzugskartons stecken und es nicht gerade leicht ist, an sie heranzukommen, habe ich den Gedanken wieder verworfen. Inzwischen denke ich aber, dass ich dann eben auf die Bibliothek zurückgreife oder vielleicht mal einen Titel auf Englisch lese - einen Trixie-Belden-Band habe ich zum Beispiel noch auf dem SuB liegen, damit könnte ich ja anfangen. 


Die Challenge läuft vom 15. August 2014 bis zum 14. August 2015. Die Regeln kann man detailliert HIER nachlesen, wichtig finde ich vor allem folgende Punkte:
Ziel ist es, Bücher aus verstaubten Winkeln hervorzukramen und in nostalgischen Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu schwelgen. Wer denkt nicht gern an Klassiker wie “Die kleine Hexe” von Otfried Preußler, “Pippi Langstrumpf” von Astrid Lindgren oder “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende zurück? Daneben hat fast jeder seine eigenen Lieblingsbücher aus dieser Zeit, die zwar nie die breiten Massen erobert haben, aber dennoch unvergessen sind. Im Rahmen dieser Challenge sollen diese Bücher, die man in aller Regel schon ewig nicht mehr gelesen hat, nun noch einmal eine Chance bekommen, uns zu verzaubern.
Regeln gibt es praktisch keine. Es sollten einfach Bücher sein, die Ihr in den letzten Jahren nicht gelesen habt. Eine Mindestzahl ist nicht vorgeschrieben, schön wäre es jedoch dennoch, wenn Ihr mehr als ein Buch lest. Damit das jeweilige Buch im Rahmen der Challenge zählt, verfasst Ihr nach dem Lesen eine kleine Rezension. Wenn Ihr in dieser beispielsweise erwähnt, wieso es eins Euer Lieblingsbücher ist oder was für Erinnerungen daran hängen, wäre das natürlich besonders toll.
Ihr werdet also auf meinem Blog in den kommenden zwölf Monaten hin und wieder einen meiner alten Schätze wiederfinden - vermutlich inklusive einer vollkommen subjektiven und immer noch hingerissenen Meinung. Außerdem werde ich die gelesenen und besprochenen Titel wie immer auf meiner Challenge-Seite auflisten.

Wenn ihr ebenfalls Lust bekommen haben solltet, dann bin ich sicher, dass Elena sich über weitere Teilnehmer freuen würde. Anmelden kann man sich HIER in den Kommentaren.

Freitag, 15. August 2014

Dies und Das (7)

Als Bibendum am Montag ankam, teilte sie uns mit, dass meine Schwiegereltern dringend eine Salzlieferung benötigen würden. Seitdem wir vor einigen Jahren in Göttingen gewohnt haben, sind wir auf das dortige Siedesalz geeicht und haben die Schwiegereltern gleich angesteckt. Also haben wir - da unser eigener Salzvorrat ebenfalls zur Neige geht - eine Expresslieferung bestellt, von der Bibendum dann die Hälfte mitnehmen sollte, um sie an die Schwiegereltern weiterzureichen.

Mittwoch kam das Paket an - nur waren wir zu dem Zeitpunkt noch mit absolut köstlichen Leckereien in einem Café beschäftigt. Da anscheinend kein Nachbar da war, der mein Paket hätte entgegennehmen können, gab es eine Benachrichtigung mit der Mitteilung, dass wir am Donnerstag (ab 12 Uhr!) unser Paket in der Filiale abholen könnten.

Donnerstag sind wir also direkt nach meinem Zahnarzttermin und einem ebenfalls köstlichem Frühstück in einem anderen Café zur Filiale gefahren. Während ich im Auto wartete, versuchten mein Mann und Bibendum, unsere 20 Kilo Salz abzuholen. Leider vergeblich, denn angeblich wäre der Lieferwagen mit den Paketen noch nicht da gewesen. Es war ja auch erst halb eins ...

Freitag fuhren Bibendum und mein Mann wieder los, während ich Pizzateig knetete (und kurz darauf den Küchenschrank von Motten befreite Oo). Es dauerte überraschend lange, bis die beiden von ihrer Paketabholungsrunde wiederkamen - ohne Paket. Nach einem ausführlichen Telefonat mit dem "Kundenservice" stellte sich dann heraus, dass unsere Salzlieferung wohl am Mittwoch (oder Donnerstag) von jemandem in der Postfiliale auf den falschen Stapel gelegt wurden, so dass unser Paket dann irgendwann von DHL abgeholt und wieder zurück ins Paketzentrum gebracht wurde. Vermutlich ist das Paket gerade auf dem Weg zurück zur Saline ... wo mein Mann dann auch gleich angerufen hat, um klarzustellen, dass wir immer noch unser Salz haben wollen und nicht wir diejenigen waren, die das Paket zurückgeschickt haben. Mal abgesehen davon, dass das Ganze schon so ärgerlich wäre, klappt es nun natürlich nicht mit einer rechtzeitigen Zustellung, damit Bibendum bei ihrer Abfahrt das Salz mit in den Norden nehmen kann.

Da es regelmäßig mit den Postfilialen (der alten und der aktuellen) solche Probleme gibt, sind solche Erlebnisse für mich dann doch wieder ein Grund, um selbst für die ärgerlichsten Nachbarn immer wieder die Pakete anzunehmen.

Davon abgesehen war die Woche aber bislang einfach nur sehr, sehr schön. Nette Gesellschaft, viel zu lachen und so viele tolle neue Restaurant- und Café-Neuentdeckungen. :D

Nachtrag: Kaum jammere ich auf dem Blog über ein verirrtes Paket, da klingelt eine Stunde später der Paketbote und bringt uns 20 Kilo Salz. Anscheinend hatte doch noch jemand im "Zielpaketzentrum" aufgepasst und unser Paket für heute wieder zu den Lieferungen sortiert - ich vermute sogar, dass es der Paketbote selber war, der dafür gesorgt hat, dass da doch noch was richtig lief. Inzwischen kennen wir uns ja ... :)

Donnerstag, 14. August 2014

[Kulinarisches] Oreo-Käsekuchen

Diesen Oreo-Käsekuchen habe ich Sonntag gebacken, weil sich Bibendum den als Geburtstagskuchen gewünscht hatte. Der Vorteil an dem Kuchen ist, dass er auch nach zwei, drei Tagen immer noch sehr lecker schmeckt - genau genommen schmeckt er umso besser, je besser er durchgezogen ist - und dass man das Rezept leicht auf die Hälfte oder ein Viertel der Menge runterrechnen kann, um eine kleinere Portion zu backen. Theoretisch könnte man den Kuchen auch als Muffins backen und einen Teil davon einfrieren, das verträgt er gut. Allerdings müsste man dann die Backzeit anpassen und den Kuchen bzw. die Muffins beim Backen im Auge behalten.



Zutaten für eine ca. 20x30 cm große Form:

36 Oreo-Kekse (schon von der Cremefüllung befreit)
4 EL Butter
800 g Frischkäse
225 g Zucker
1/2 TL gemahlene Vanille
4 große Eier

Zu Beginn den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Bei meiner Glasform ist es nicht nötig, zu buttern, aber im Zweifelsfall würde ich zu dem Zeitpunkt auch die Form ausfetten. Dann 24 Oreo-Kekse zerkrümeln, indem man sie in eine Tüte gibt, diese fest verschließt und dann energisch mit einem Topfboden oder Nudelholz bearbeitet. Danach die 4 Esslöffel Butter in einem Topf schmelzen und - nach einer kurzen Abkühlungzeit - die Butter mit den Kekskrümeln in einer Schüssel vermischen, bis die Kekskrümel fettig glänzen. Die noch immer krümelige Masse wird dann in die Form gegeben, gleichmäßig verteilt und etwas angedrückt.

Dann in einer großen Schüssel den Frischkäse mit dem Zucker und der Vanille verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die Eier einzeln mit einem Handrührgerät unter die Frischkäsemasse rühren. Dabei darauf achten, dass sich die Eier wirklich vollständig mit der Frischkäsecreme vermischt haben, bevor das nächste Ei zugegeben wird. Nun die restlichen Kekse grob mit den Händen zerbrechen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse rühren, dann das Ganze in die Form füllen.

Den Kuchen 35 bis 40 Minuten backen, bis die Ränder fest sind. Die Mitte des Kuchens muss noch etwas wabbelig sein, wenn er aus dem Ofen genommen wird. Den Kuchen vollständig in der Form abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Im Kühlschrank hält er sich einige Tage, außerdem lässt er sich so gut in kleine Stücke schneiden und servieren.

Montag, 11. August 2014

Und mit diesem Oreo-Käsekuchen ...




... beginnt eine gemütliche und genußreiche Woche mit Bibendum!
Vor dem nächsten Montag wird es wohl nicht gerade viele Lebenszeichen von mir geben. ;)

Donnerstag, 7. August 2014

Leseeindrücke im Juni und Juli (2)

"Später Frost" von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson war mir in diesem Beitrag ins Auge gefallen. Ich habe ja oft genug mein Problem mit skandinavischen Krimis, aber das hier klang gut genug, um mal einen Versuch zu wagen. Am Ende kann ich sagen, dass sich der Roman für mich gelohnt hat, dass man aber meiner Meinung nach auch etwas Durchhaltevermögen dafür benötigt. Am Anfang fühlte ich mich total erschlagen von der Masse an neuen Personen, von individuellen Befindlichkeiten und einem schrecklichen Mordschauplatz, der nicht gerade viele Hinweise auf den Täter liefert.

Dafür fand ich Ingrid Nyström, die zu Beginn des Buches zur Hauptkommissarin befördert wird, sehr sympathisch und stimmig. Eine angenehm normale Polizistin, deren drei Kinder aus dem Haus und zum Teil verheiratet sind, und deren Mann Verständnis für ihren Beruf hat. Auch innerhalb des Teams herrscht grundsätzlich - trotz der einen oder anderen Stichelei - ein angenehmer und respektvolles Miteinander, was gut zu lesen war. Einzig mit der zweiten Protagonistin, Stina Forss, hatte ich ein paar Probleme, weil ich viele ihrer Handlungen überzogen und unverständlich fand - was sich aber gegen Ende der Geschichte nicht schön, aber doch stimmig klärt.

Der Fall an sich war leider überfrachtet und arg konstruiert, aber letztendlich nicht uninteressant. Insgesamt denke ich, dass ich dem zweiten Krimi rund um Ingrid Nyström und Stina Forss eine Chance geben werde, um zu schauen, ob die beiden Autoren die Reihe genauso weiterschreiben wie mit dem Debütroman begonnen oder ob es da noch Entwicklungen geben wird, die den nächsten Band für mich besser oder schlimmer machen. Beides ist möglich, obwohl ich am Ende - trotz all meiner Kritikpunkte - erst einmal damit zufrieden war, wie sich "Später Frost" entwickelt hatte.

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Auf Frances Hardinge und ihren Roman "Die Herrin der Worte" bin ich über Birthe gestoßen, die einen anderen Titel der Autorin rezensiert hatte. So nett ich den Anfang fand, als ich ihn vor ein paar Wochen angelesen hatte, so war mir auch klar, dass ich für das Buch aufgrund der Sprache etwas mehr Aufmerksamkeit benötige als für ein "normales" Kinder- und Jugendbuch. Letztendlich habe ich den Roman aber dann doch erst in den zwei Tagen vor Ablauf der Leihfrist gelesen - und muss gestehen, dass diese intensive Auseinandersetzung mit der Erzählweise, den Figuren und der Geschichte gar nicht so schlecht war.

Frances Hardinge hat wirklich eine ungewöhnliche und sehr schöne Art mit Sprache und Wörtern umzugehen, die gerade bei einem Roman, in dem es um die Schönheit und Macht vonWörtern, um Gefühle weckende Geschichten und um verbotene Schriften geht, sehr gut zur Geltung kommt. Einzig die Ergüsse der Figur des Wortmeister Clent waren mir manchmal etwas zu viel, da er - seinem Charakter entsprechend - sehr lang, blumig und fantasiereich spricht, wenn man ihn zu Wort kommen lässt. Mosca hingegen, die zwölfjährige Hauptfigur, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist in vieler Hinsicht naiv und unerfahren, aber sie hat einen eigenständigen und starken Verstand und entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr schön weiter. Die Handlung an sich hat mich in vielen Teilen an die Westmark-Trilogie von Lloyd Alexander erinnert, die ich seit Jahren immer wieder gern lese.

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"Rotwild" von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson habe ich nur wenige Tage nach dem oben erwähnten Titel "Später Frost" gelesen. Auch beim zweiten Band des Autorenteams rund um die beiden Polizistinnen Ingrid Nyström und Stina Forss konnten mich ein Großteil der Charaktere und ihr Umgang miteinander überzeugen. Der Fall hingegen war mir auch dieses Mal wieder viel zu konstruiert. Zwar habe ich bei beiden Romanen etwas über deutsche und schwedische Geschichte gelernt, was mir so zuvor nicht bewusst war (mehr möchte ich nicht ins Detail gehen, weil ich dann die Auflösung des jeweiligen Falls verraten müsste), aber das reicht mir nicht, wenn der Kriminalfall an sich mich nicht überzeugen kann. Auch empfinde ich Stina Forss als Störfaktor in der Geschichte, auch wenn sie aufgrund ihrer Verbindungen und etwas radikaleren Art hier und da an Informationen herankommt, die ihre Kollegen so nicht bekommen hätten. Ich muss zugeben, dass die Romane nicht ohne Reiz sind, aber ich glaube nicht, dass ich die Reihe weiterverfolgen werde.

Mittwoch, 6. August 2014

Leseeindrücke im Juni und Juli (1)

"Unholy Magic" und "City of Ghosts" von Stacia Kane hatte ich - ebenso wie "Unholy Ghosts"- von Hermia ausgeliehen und im Juni gelesen. Beide Bücher sind nicht gerade perfekt, wenn man etwas unkonzentriert ist, und an den Slang habe ich mich bis zur letzten Seite nicht richtig gewöhnen können, auch wenn er sehr gut zum Setting passt. ;) Aber die Romane haben mir Spaß gemacht und ich finde die Welt, die Stacia Kane für diese Urban-Fantasy-Reihe erdacht hat, wirklich toll. Auch die Protagonisten mag ich und die Fälle, die Chess Putnam lösen muss, finde ich ebenfalls reizvoll. In Band 2+3 fand ich sie auch "professioneller" in Bezug auf ihre Drogensucht, das hatte ich ja beim ersten Teil nicht so stimmig gefunden.

Allerdings gibt es hier auch ein paar Kritikpunkte von meiner Seite. So finde ich es nach drei Bänden schon etwas schade, wenn sie mit einem offiziellen Auftrag der Kirche und gleichzeitig mit einem "privaten" Fall beschäftigt ist, dass beide unweigerlich am Ende zusammenhängen. Das nimmt der Handlung doch einiges an Spannung. Ebenso fand ich in allen drei Teilen wichtige Elemente der Auflösung der jeweiligen Fälle sehr vorhersehbar - vor allem durch die Verwendung altbekannter Klischees oder das Ignorieren von Erkenntnissen aus den vorherigen Bänden. Trotzdem habe ich es genossen mich insgesamt drei Romane lang mit dieser wirklich ungewöhnlichen Welt und der ebenso ungewöhnlichen Protagonistin beschäftigen zu können. :)

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Ich weiß nicht mehr, auf welchem Blog ich über "Der ungeladene Gast" von Sadie Jones gestolpert bin, aber es klang nach einer reizvollen und mysteriösen Geschichte, so dass ich den Roman in der Bibliothek vorgemerkt habe. Gelesen habe ich das Buch dann an einem Tag und muss zugeben, dass mir die Handlung ohne den mysteriösen Teil deutlich besser gefallen hätte. Am Anfang bekommt man das Haus "Sterne" und die im Jahr 1912 darin lebende Familie Torrington vorgestellt.

Emerald Torrington hat an diesem Tag Geburtstag, ihr Stiefvater reist trotzdem nach London, um Geld zum Erhalt des Anwesens aufzutreiben, und die - viel zu wenigen - Angestellten versuchen irgendwie alles für die Abendgesellschaft und die Gäste, die erwartet werden, vorzubereiten. Die zum Teil etwas exzentrischen Torringtons, der Stress, der mit dem Besuch einhergeht, und das Aufeinanderprallen der verschiedenen Charaktere am Abend  - das Alles hätte genügend Stoff für einen amüsante und spannenden Roman geboten. Aber Sadie Jones fügt noch ein weiteres Element hinzu, in dem sie in der Nähe ein Zugunglück geschehen lässt, dass nicht nur eine Gruppe gestrandeter Reisender nach "Sterne" bringt, sondern auch einen Mann aus der Vergangenheit von Charlotte Torrington, Emeralds Mutter.

Die Passagen rund um diesen ungeladenen Gast und die Reisenden sind sehr atmosphärisch geschrieben, aber wirklich gefallen haben sie mir nicht. Die Auflösung fand ich vorhersehbar und hätte es nicht das Pony am Ende gegeben (mehr will ich wegen Spoilergefahr nicht schreiben), hätte ich das Buch sehr unzufrieden zugeschlagen. Die Idee an sich und den Schreibstil kann ich anerkennen, aber mir persönlich hätte die Geschichte schlichter besser gefallen.

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"A Vision in Velvet" von Juliet Blackwell ist schon der sechste Band der Witchcraft-Mystery-Serie. Dieses Mal dreht sich die Geschichte rund um einen Baum, unter dem jemand ermordet wurde, und das Verschwinden von Lilys Vertrautem Oscar. Ich fand es besonders niedlich zu lesen, wie Lilys magische Freunde ihr die ganze Zeit erzählen, dass Oscar verloren ist und dass sie sich einen neuen Vertrauten zulegen soll, während gleichzeitig ihre "normalen" Freunde, die nichts von Oscars wahrer Identität ahnen, einen riesigen Aufstand machen, um das verloren gegangene Hängebauchschwein wiederzufinden. Es bleibt dabei, dass ich die Reihe inklusive Krimianteil, Humor und Charakterentwicklungs sehr mag und ich freu mich jetzt schon darauf irgendwann einen weiteren Band zu lesen.

Montag, 4. August 2014

Wie viel muss ich über einen Autor wissen, bevor ich seine Bücher lesen "darf"?

Dieser Blogtitel ging mir am Sonntag durch den Kopf, als ich auf Twitter Folgendes in meiner Timeline las:


Als Beleg hinterließ Shiku diesen Link: http://brandonsanderson.com/euology-dumbledores-homosexuality/ .

Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, ob ich nicht - auch im Rahmen der Challenge, die Elena und Crini anbieten - mal einen Roman von Brandon Sanderson lesen sollte. Diverse Buchblogger sind ganz begeistert von seinen Büchern, er scheint eine Menge unterschiedlicher Facetten abzudecken, und ich habe wieder mehr Lust auf Fantasy und SF, mehr Lust, in dem Bereich neue Autoren zu entdecken. Ich glaube nicht, dass dieser Tweet/dieser Link mich beeinflussen wird, während ich überlege, ob ich mal einen Roman von Sanderson lese. Das hängt wohl eher davon ab, ob ich in den nächsten Tagen Lust habe, mich damit auseinanderzusetzen, welches Angebot die Bibliothek mir da bieten kann und inwieweit es etwas bringt, wenn ich zum Beispiel nur zwei Teile einer längeren Serie lesen würde.

Trotzdem veranlassen mich solche Informationen immer wieder zum Nachdenken. Ich frage mich, inwieweit ich überhaupt Wissen über einen Autor haben möchte und inwieweit ich mich davon bei meiner Buchauswahl beeinflussen lassen möchte.

Ich lese geschätzt 150 Bücher im Jahr, dazu kommen Manga, Comics, Hörbücher und Hörspiele. Bei vielen dieser Titeln kann ich gerade mal sagen, dass die Geschichte von einem Mann oder einer Frau geschrieben wurde, bei einigen nicht mal das - entweder weil ein Pseudonym verwendet wurde oder weil das Geschlecht nicht auf den ersten Blick anhand des Namens erkennbar ist. Ich mache mir in der Regel keine Gedanken darüber, was für eine Person hinter einem Buch steht, solange ich die Handlung genießen kann, mir die Charaktere zusagen und ich nicht über Elemente in der Geschichte stolpere, bei denen ich das Gefühl habe, dass da - in meinen Augen - zweifelhafte Gesinnungen durchschimmern. Und selbst dann habe ich erst einmal das Bedürfnis, für mich zu klären, ob solche Aussagen vielleicht im Rahmen der Geschichte zu betrachten sind.

Natürlich gibt es auch Autoren, mit denen ich mich intensiver beschäftige. Bei einigen lese ich zum Beispiel ihre (Auto-)Biografien und finde da vielleicht Informationen, die mich ihre Romane in anderem Licht sehen lassen. Dann wieder gibt es Autoren, bei denen ich das Gefühl habe, ich müsste vielleicht mehr über ihr Leben und ihre Zeit wissen, um ihr Werk besser einschätzen zu können. Bei wieder anderen Autoren, deren Bücher ich besonders mag - nicht nur aufgrund der Handlung, des Humors und der Charaktere, sondern auch, weil ich das Gefühl habe, dass da jemand versucht, mehrere Perspektiven darzustellen oder sich mit Themen außerhalb der sogenannten Norm zu beschäftigen - verfolge ich die Blogs oder Twitteracounts. Hier habe ich oft den Eindruck, dass sie mein Leben nicht nur als Leserin, sondern auch so bereichern, eben weil sie sich kritisch mit Themen auseinandersetzen, die mir persönlich im Alltag nicht regelmäßig begegnen.

Hier und da passiert es mir, dass ich im Nachhinein etwas über einen Autor erfahre, was es mir schwierig macht, weiterhin die Bücher zu lesen. Marion Zimmer Bradley ist so ein Fall. Auf der einen Seite haben ihre Romane (vor allem die Darkover-Bücher) dafür gesorgt, dass ich mit Geschichten aufgewachsen bin, in denen Homosexualität, polyamore Beziehungen und Figuren, die nicht auf ein Geschlecht festgelegt waren, mehr oder weniger selbstverständlich waren, was meine Ansichten zu diesem Thema sehr geprägt hat. Auf der anderen Seite hat Marion Zimmer Bradley nicht nur ihren Mann, Walter Breen, verteidigt, der Kinder missbraucht hat, sondern auch selber Missbrauch betrieben. (Mehr Informationen dazu findet ihr unter Anderem hier: http://www.jimchines.com/2014/06/rape-abuse-and-mzb/ ) Mit diesem Wissen im Hinterkopf fällt es mir schwer, die wenigen Darkover-Romane, die ich noch im Bestand habe, zu behalten.

Und dann stehe ich wieder da und wünschte mir, ich könnte unbelastet an diese Bücher herangehen und mich daran freuen, dass da ein Autor Charaktere außerhalb der sogenannten Norm geschaffen hat ...

Sonntag, 3. August 2014

Lesesonntag

Nachdem es gestern so nett war und Natira und Ariana ihren Lesesamstag auch um den Sonntag verlängert haben, gibt es heute wieder einen "Lesetagpost" von mir. Naja, genau genommen ist es wohl eher ein Nachmittags- und Abendpost. Heute morgen habe ich nämlich erst einmal gründlich ausgeschlafen, mich dann um Wäsche, Katzen und ein bisschen Haushalt gekümmert und nun sitze ich mit meinem Frühstück und einem neuen Buch auf dem Sofa. Dort gedenke ich den Großteil des Tages zu bleiben und einfach zu lesen, während mein Mann auf der Jagd nach verlorenen Seelen ist. :D


Nachdem mir die ersten beiden Bände rund um Aral so gut gefallen hatten, hoffe ich, dass es mit "Krieg der Klingen" ebenso unterhaltsam weitergeht. Leider habe ich das Gefühl, dass die Romane immer dünner werden, aber ich hoffe, dass die Qualität immerhin so gut bleibt wie bisher.

Update 18:00 Uhr

Ach, ich mag die Welt, die Kelly McCullough da geschaffen hat, und ich mag Aral! Dieser muss sich gerade damit auseinandersetzen, dass er nach den Ereignissen im vorhergehenden Band sich wieder ein gravierendes Stück verändert hat. Außerdem kommt es zu einem Kontakt mit einer weiteren (ehemaligen) Klinge ... sehr vielversprechend!

Ansonsten habe ich mich von einer Diskussion auf Twitter und mit dem Schreiben eines dadurch angestoßenen Blogposts vom Lesen ablenken lassen ...

Update 19:15 Uhr

Erkenntnis des Tages: Wenn man Grießpudding nach der Anweisung auf der Grießpackung zubereitet und das Ganze dann auch noch in der Küche vergisst, dann hat man am Ende einen großen topfförmigen Grießklumpen ohne jeglichen Geschmack.

Erkenntnis Nr. 2: Mit Hilfe eines unermüdlich rührenden Mannes, etwas flüssiger Sahne, diverser Gewürze und etwas Zucker bekommt man am Ende trotzdem noch etwas Essbares daraus gemacht - auch wenn das immer noch etwas klumpig ist.

Samstag, 2. August 2014

Lesesamstag

Neyasha hatte die nette Idee einen Lesetag zu planen und weil das noch einmal so nett ist, wenn man so etwas mit mehreren genießt, bin ich heute auch dabei. Ich werden den Post im Laufe des Tages immer wieder aktualisieren, im Moment kann ich allerdings nicht mal sagen, welches Buch ich heute lesen werde.

Die letzte Nacht war mal wieder von zu viel Wärme und zu wenig Schlaf geprägt und deshalb sind wir auch etwas spät zum Wochenendeinkauf aufgebrochen. Der ist inzwischen immerhin erledigt und die Wäsche hängt auch auf der Leine. Jetzt muss ich mich nur noch aufraffen und mir ein Frühstück machen und mich währenddessen für ein Buch entscheiden.

Eigentlich wollte ich ja mit der Dorothy-Sayers-Biografie heute weitermachen, aber dafür fühle ich mich gerade zu müde. Vermutlich werde ich eher etwas weniger anspruchsvolles und einfacheres aus einem meiner Stapel fischen.

Update 12:30 Uhr


Käsebrot und Apfel-Kirsch-Schorle zum Frühstück und die ersten Seiten von "Death's Daughter". Ich hoffe, dass der Roman der passende Einstieg in die heutige ist. Ich will die Reihe schon so lange antesten - vor allem aus Fan-Girl-Gründen, da ich Amber Benson in "Buffy" so gern mochte. ;)

Update 15:00 Uhr


Nach dem Frühstück habe ich vor dem Katzenfüttern noch ein paar Seiten lesen können, muss aber zugeben, das sich bislang noch nicht sehr weit gekommen bin. Zwischendurch aufkommender Sekundenschlaf und ein etwas Chick-Lit-mäßiger Erzählton machen es mir nicht gerade einfach in die Geschichte reinzukommen. Ich hoffe aber, dass ich mit Hilfe einer großen Tasse Tee den toten Punkt überwinde und mich dann beim Lesen etwas wohler fühle. Immerhin habe ich jetzt den Rest des Tages absolut nichts anderes mehr vor als zu Lesen. :)

Update 17:45 Uhr

So ganz packt mich das Buch immer noch nicht. Die Grundidee finde ich wirklich nett. Die Hauptfigur Calliope hat die letzten drei Jahre unter einem Vergessenszauber verbracht, weil sie nichts mit dem Familiengeschäft zu tun haben wollte. Nun sind aber ihr Vater und ihre ältere Schwester entführt worden und Calli muss sich wieder daran erinnern, dass sie die Tochter des Todes ist - und Daddys Job übernehmen, bis dieser aus den Händen seines Entführers gerettet wurde. Blöderweise kann ich Calli einfach nicht leiden. Bislang benimmt sie sich wie eine dumme, egozentrische, notgeile Schnepfe - was vermutlich amüsant sein soll, mich aber eher verärgert als unterhält. Ich hoffe sehr, dass das noch besser wird ...

Update 20:15 Uhr



Ich muss gestehen, dass ich lieber Fotos von meinen überaus langweiligen und magenschonenden Nudeln in Gemüsebrühe (in meiner absolut genialen Bequem-mit-der-linken-Hand-festhaltbaren-Schüssel) mache als weiterzulesen. Aber jetzt sollte ich mich wieder mehr auf mein Buch konzentrieren. Ich hoffe sehr, dass Calli endlich mal aufhört über Mode nachzudenken und stattdessen lieber mal den Leuten zuhört, die ihr erzählen, wie sie die Herausforderungen überlebt, denen sie sich stellen musst. ;) Und da Ariana gerade in ihrem Post erwähnte, dass sie morgen weiterlesen wird: Ich habe den Sonntag auch schon als Lesetag verplant und gehe davon aus, dass ich spätestens morgen diesen Roman beenden werde.

Update 00:45 Uhr

"Death's Daughter" ist ausgelesen - und hat sich zum Glück in der zweiten Hälfte deutlich besser entwickelt als nach dem Anfang erwartet -, durch das geöffnete Fenster kommt etwas kühlere Luft in die Wohnung und so langsam ist es Zeit ins Bett zu gehen. Gute Nacht! :)

Freitag, 1. August 2014

August-SuB 2014

Dafür, dass es mir eigentlich für absolut alles in den letzten Wochen zu warm und zu schwül war, bin ich wirklich zufrieden mit dem vergangenen Monat. ;) Ich habe insgesamt 16 Bücher und 4 Manga gelesen und 3 Hörbücher gehört. Bei den Büchern war auch - ausnahmsweise mal zeitnah - ein Sachbuch für die Challenge dabei und da ich mich (trotz allgemeiner Reziunlust) zu einer Hörbuchrezension aufraffen konnte, habe ich somit auch einen Titel mehr für die Hörbuch-Challenge von Ariana auf  meiner Liste. Der SuB wurde auch wieder etwas abgebaut, wenn auch vor allem der englische SuB und da habe ich prompt wieder gut nachbestellt. Also, insgesamt bin ich mit dem Juli wirklich zufrieden.

Ach ja, die Tapeten habe ich in den letzten Tagen im Flur auch endlich vollständig von den Wänden bekommen! Nun muss ich mir aber noch für die eine oder andere Herausforderung eine Lösung überlegen. Und die Holzdecke werden ich wohl auch erst frühestens Mitte August abreißen ... Trotzdem werde ich genügend Gelegenheiten haben, um weiter fleißig Hörbücher zu hören, denn den Garten habe ich in den letzten Wochen doch etwas arg vernachlässigt. Ansonsten versuche ich weiter kontinuierlich an der Dorothy-Sayers-Biografie zu lesen. Wenn ich erst einmal drin bin, dann geht es ganz gut, aber oft genug fühle ich mich abends zu müde, um ein Sachbuch auf Englisch zu lesen, vor allem, wenn die Autorin nicht nur ihr Verständnis von Dorothy Sayers Leben beschreibt, sondern parallel dazu noch Biografien von anderen Autoren zitiert und erzählt, warum das so gar nicht stimmt oder missverstanden wurden. Das ist manchmal alles etwas viel und verlockt mich ein bisschen dazu, dass ich andere Sachbücher "dazwischen" schiebe. Aktuell habe ich zum Beispiel "Zelot" von Reza Aslan aus der Bibliothek geliehen - auch wenn das nicht wirklich mein Thema ist, so klang der Titel interessant, da angeblich auch das Alltagsleben zur Zeit Jesus beschrieben wird.

Außerdem werde ich - natürlich - wieder ein englisches Buch im August lesen (bei so viel verlockenden Titeln auf dem SuB weiß ich aber noch nicht welches) und habe mir vorgenommen den deutschen SuB mal etwas zu verkleinern. Mindestens drei Titel sollten es schon werden, die ich davon lese. Neben all diesen Vorhaben steht auch der jährliche August-Bibendum-Besuch an und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder zu ein paar sehr entspannten, amüsanten und sättigenden Tagen führen. Wir haben schon eine Haufen Oreo-Kekse gekauft, damit Bibendum den gewünschten Oreo-Cheesecake probieren kann. ;)


A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (12)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Michael Boccacino: Charlotte und die Geister von Darkling
P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (3)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (0)
-

F (9)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Schwarze Tränen
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (8)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Will Hill: Department 19 - Die Wiederkehr
Mark Hodder: Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes
Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (0)
-

K (4)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
-

P (3)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund

Q (0)
-

R (10)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (5)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
-

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriella Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
-

Sonstige (0)
-

83 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:

Amber Benson: Death's Daughter (A Calliope-Reaper-Jones-Novel)
Marie Brennan: A Natural History of Dragons
Sarah Rees Brennan: Unspoken
Jim Butcher: Side Jobs (Harry Dresden Kurzgeschichten)
Julie Campbell: The Gatehouse Mystery (Trixie Belden #3)
Gail Carriger: Changeless (Parasol Protectorate #2)
Gail Carriger: Blameless (Parasol Protectorate #3)
Gail Carriger: Heartless (Parasol Protectorate #4)
Gail Carriger: Timeless (Parasol Protectorate #5)
Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
Jennifer Estep: Venom (Elemental Assassin #3)
Jennifer Estep: Tangled Threads (Elemental Assassin #4)
Jennifer Estep: Spider's Revenge (Elemental Assassin #5)
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Wild Ways
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: Chimes at Midnight (October Daye #7)
Seanan McGuire: Half-Off Ragnarok (InCryptid #3)
Seanan McGuire: Sparrow Hill Road
Anthony Minghella: Jim Henson's The Storyteller
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Julia Quinn: Dancing at Midnight
Julia Quinn: Splendid
Julia Quinn: Minx
Julia Quinn: Everything and the Moon
Julia Quinn: Brighter Than the Sun
Philip Reeve: Larklight
A.C.H. Smith: Jim Henson's The Dark Crystal
Rob Thomas: Veronica Mars - The Thousand Dollar Tan Line

Sonstiges:
West Ward Weird
Home Improvement: Undead Edition
Carniepunk

32 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)