Mittwoch, 30. September 2015

SuB-trahiert (8): September

Nachdem ich im Juni vor allem aussortiert hatte und im Juli und August gar nicht erst zum SuB-trahieren gekommen war, habe ich im September endlich mal wieder Titel von meinem Alt-SuB gelesen.

1. Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache

Der erste Roman ("Jäger des verlorenen Einhorn") rund um den Detektiv John Justin Mallory hatte mir vor ein paar Jahren wirklich Spaß gemacht, den zweiten Band ("Mallory und die Nacht der Toten") fand ich hingegen nur noch so ganz nett. Was dazu führte, dass der dritte Teil drei Jahre auf meinem SuB ruhte, weil ich befürchtete, dass auch dieses Buch mich nicht so überzeugen könnte. Inzwischen habe ich den Roman gelesen und muss sagen, dass er mich wirklich nicht so begeistert hat. In "Jäger des verlorenen Einhorn" mochte ich den schwarzen Humor und die fantastische Parallelwelt, in die der Detektiv geriet, in der es von kritischen Anspielungen auf unseren Alltag nur so wimmelte. Bei den beiden folgenden Bänden ist der Humor übertrieben und bemüht, die Anspielungen auf unseren Alltag wirken platt und die Handlung zieht sich beim Lesen ins Unendliche. Wenn ich dann sehe, dass der ersten Roman 1987 veröffentlicht wurde und die Fortsetzungen ab 2008, denn denke ich, dass Mike Resnick daraus ursprünglich keine Serie machen wollte und dass es auch besser gewesen wäre, wenn er den ersten Band einfach so stehen gelassen hätte.


2. Bettina Belitz: Dornenkuss

Bei "Dornenkuss" weiß ich genau, warum es in meinem Regal gelandet ist und auch warum es so lange auf dem SuB ruhte. Ich fand den ersten Teil ("Splitterherz") bei Erscheinen schon so irgendwie "mäh". Die Hauptfigur Ellie war nervig und doof, aber dafür gab es ein paar nette Naturbeschreibungen,  eine ansprechende Grundidee und die letzten Szenen in "Splitterherz" waren dann gar nicht so schlecht. In der Hoffnung, dass die Fortsetzung besser würde, habe ich dann auch noch "Scherbenmond" gelesen, und es blieb bei "ich finde den Großteil der Geschichte und die Protagonistin doof, aber hier und da gibt es eine ansprechende Szene". Ich wusste also bei "Dornenkuss", dass ich mich mindestens 4/5 des Buches über ärgern würde, aber trotzdem hoffte ein Teil von mir, dass es zwischendurch Elemente in der Geschichte gibt, die mich dafür entschädigen würden, und irgendwie neugierig auf das Ende der Reihe war ich auch. Tja, ich kann nun nicht sagen, dass es sich für mich gelohnt hätte, auch noch den dritten Teil zu lesen. Ellie war weiterhin entsetzlich nervig und für mich bleibt es unverständlich, warum die wenigen Figuren, die es überhaupt mit ihr aushalten, ihr nicht minütlich eine runterhauen wollen. Außerdem zog sich die Handlung - wie erwartet - entsetzlich hin und das Ende war auch nur so ganz nett. Immerhin hat die Autorin kein rosarotes Happy End geschrieben, sondern hier ausnahmsweise einen Hauch Realismus einfließen lassen.

3. Cinda Williams Chima: Das Vermächtnis der Zauberer

Den schrecklich langweiligen Titel kann ich der Autorin nicht zum Vorwurf machen, ebensowenig wie die Tatsache, dass der Verlag nirgendwo vermerkt hat, dass das Buch der zweiter Band einer Reihe ist. Zum Glück kann man die Geschichte - dank eines Protagonistenwechsels - auch ohne Vorwissen folgen. Der Inhalt lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Sechszehnjähriger findet heraus, dass es eine komplexe Gesellschaft voller Zauberer gibt, zu der er theoretisch auch gehört. Während er nur auf der Suche nach ein paar Antworten und jemanden, der ihn ausbildet ist, gibt es verschiedene Parteien, die ihn entweder aufgrund seiner Fähigkeiten oder seiner Verbindungen benutzen wollen. Locker-flockig geschrieben, unterhaltsam, mit sympathischen Figuren und voller vertrauter Elemente erinnert mich die Geschichte an den ersten "Hex Hall"-Band oder die Mythos-Academy-Romane und hat mir somit - wie erhofft - einen entspannten und netten Nachmittag bereitet.

4. Akram El-Bahay: Flammenwüste

Bei "Flammenwüste" reizten mich die "orientalischen Elemente", die der Klappentext versprach. Dank einer - nicht ausgeprägten, aber vorhandenen - High-Fantasy-Unlust ruhte der Roman auch eine Weile auf dem SuB. Inzwischen ist er gelesen und wie bei "Das Vermächtnis des Zauberers" hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Geschichte eher für Jugendliche geschrieben wurde. Mehr Details zu dem Buch findet ihr HIER.

5. Will Hill: Department 19 - Die Wiederkehr
6. Will Hill: Department 19 - Das Gefecht

Mal wieder eine der Serien, die ich nett genug finde, um sie weiter zu verfolgen, bei denen die Fortsetzungen aber schneller veröffentlicht werden (im jährlichen Rhythmus, also wirklich! :D), als ich das Lesen auf die Reihe bekomme. Nachdem ich in diesem Monat Lust auf Jugendbücher in einem Urban-Fantasy-Umfeld hatte, habe ich den ersten Band noch einmal gelesen, um meine Erinnerung aufzufrischen und dann den zweiten und dritten Teil gleich hinterhergeschoben. Hat mich gut unterhalten, war genau richtig zum Entspannen und nun frage ich mich, wann wohl der vierte Teil auf Deutsch erscheint.

Montag, 28. September 2015

Herbstlesen im Oktober

Als Kiya mich im August fragte, ob ich wieder ein Herbstlesen planen würde, hatte ich noch gar nicht darüber nachgedacht. Aber da es im letzten Jahr so nett war, mit euch gemeinsam zu lesen und die Wochenenden bewusst zu genießen, habe ich die Anregung gern aufgegriffen. Auch wenn es in diesem Jahr erst im Oktober stattfindet (und definitiv nicht von mir verlängert wird), gibt es also hiermit den offiziellen "Herbstlesen"-Ankündigungspost.


Wie im letzten Jahr nehme ich mir vor, dass ich einen Monat lang die Wochenenden bewusst genieße, mir Zeit zum Lesen (und Backen und Handarbeiten und ...) nehme und darüber blogge. Es gibt jeweils am Samstag und am Sonntag einen Beitrag, in dem ich von meinem Tag und meinem Buch erzähle. Schließlich zeigt sich immer wieder, dass ich solche Vorhaben konsequenter verfolge, wenn ich sie hier auf dem Blog öffentlich mache - und das gilt für Entspannungswochenenden ebenso wie für alles andere. ;)

Wer mag, kann sich mir gern anschließen und natürlich auch das Logo (bei dem sich Natira meiner erbarmt und die Schrift reingebastelt hat) mitnehmen. Es gibt keinerlei Vorgaben, abgesehen von dem Vorsatz, es sich gut gehen zu lassen und sich Zeit für Bücher und für andere Dinge zu nehmen, die einem guttun und die man sonst schnell zu kurz kommen lässt, und natürlich entspannt darüber zu schreiben. Schön wäre es, wenn ihr mir dann an dem Tag, an dem ihr mitmacht, einen Kommentar unter dem jeweiligen Herbstlesen-Beitrag hinterlassen würdet, dann kann ich euch dort verlinken und immer mal wieder schauen, wie es euch so beim Lesen und Erholen ergeht.

Samstag, 26. September 2015

Mary Roberts Rinehart: The Window at the White Cat

"The Window at the White Cat" von Mary Roberts Rinehart war in den letzten Wochen mein Wartezimmerbuch, und da die Geschichte viele vertraute Elemente hatte und die Menge der Personen relativ übersichtlich ist, war es perfekt dazu geeignet, um in kleinen Portionen gelesen zu werden. Trotz dieser vielen vertrauten Elemente ist mir der Roman eine Rezension wert, da ich es lustig fand, die Geschichte mal aus einer anderen Perspektive erzählt zu bekommen. Die anderen Bücher, die ich von der Autorin bislang gelesen habe, beschrieben die Handlung aus der Sicht einer Frau - und in den Fällen, in denen diese Frau jünger ist, berichtet sie im Nachhinein von den Schritten, die ein befreundeter Mann unternommen hat, um den Fall zu lösen.

In "The Window at the White Cat" wird die Geschichte von dem (nicht mehr ganz so jungen) Anwalt Jack Knox erzählt. Als eines Tages die junge Margery Fleming in seine Kanzlei kommt und vom rätselhaften Verschwinden ihres Vaters berichtet, wird der Anwalt in eine ungewöhnliche Geschichte hineingezogen, die größere Kreise zieht, als er anfangs erahnen konnte. Margerys Vater ist ein Politiker mit großem Einfluss und sein Verschwinden ist nicht nur aus privater, sondern auch aus politischer Sicht sehr beunruhigend - zumal auch eine größere Summe Geldes in seiner Obhut war, die ihm aus beruflichen Gründen anvertraut wurde. Als Margery wenig später (nach einem Einbruch in ihr Elternhaus) bei ihren beiden älteren Tanten Zuflucht sucht, verschwindet auch noch eine der beiden Damen auf mysteriöse Weise.

Ich mochte es, dass der Protagonist sich nicht so ganz sicher war, wie er an die Ermittlungen herangehen sollte. Er ist kein Detektiv, er ist Anwalt, aber er gibt sich alle Mühe und sucht bei einem Polizisten und einem Journalisten Rat und Informationen, und so wuselt er sich von einem Hinweis zum Nächsten. Auch gefiel es mir, dass man dieses Mal die Geschichte eben aus Sicht des "ermittelnden Liebhabers" (nur dass Margery bedauerlicherweise mit dem Sekretär ihres Vaters verlobt ist und Jack deshalb weiß, dass seine Verliebtheit hoffnungslos ist) erlebt. Jack vermutet immer wieder, dass Margery ihm etwas verschweigt, kann und will die junge Dame aber nicht bedrängen, weil er das Gefühl hat, er müsse sie beschützen. Auch entdeckt er immer wieder Umstände bei diesem Fall, von denen er nicht weiß, wie er sie ihr beibringen soll. Und während ich sonst die "Innensicht" auf die üblichen Gepflogenheiten der betreffenden Haushalte genossen habe, bot Jacks Unvertrautheit mit den Personen hier neue Möglichkeiten für die Handlungsentwicklung.

Trotzdem gab es natürlich wieder viele vertraute Elemente wie die ältere Dame, deren Leben nicht ganz so berechenbar verläuft, wie ihre Verwandtschaft vermutet hat, der Vater, der die Familie in gewisser Weise im Stich gelassen hat, verschwundenes Geld rund um eine Privatbank und Personen, die verdächtigt werden, während andere Parteien versuchen, etwas zu vertuschen oder aus ganz eigenen Motivationen Ermittlungen anstellen und so den offiziellen Stellen in die Quere kommen. Auch wenn diese Sachen bei Mary Roberts Rineharts Romanen immer wieder vorkommen, finde ich ihre Geschichten nie langweilig. Ihre Charaktere sind - bei allen groben Ähnlichkeiten - individuell genug, dass mir das Kennenlernen Freude bereitet, die Geschichten bieten immer wieder neue Varianten des Grundthemas, und es gibt so viele kleine Szenen und Details, die mich amüsieren oder die mich über die Figuren und ihr Leben nachdenken lassen, dass ich mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten fühle. Außerdem mag ich es, über diese Zeit (der Roman wurde 1910 erstveröffentlicht) zu lesen - und das auch noch von einer Autorin, die zu dieser Zeit gelebt hat.

Mittwoch, 23. September 2015

Akram El-Bahay: Flammenwüste (Flammenwüste 1)

Nachdem Tine mich am Wochenende gefragt hatte, ob dieser Titel der Seraph-Gewinner (für den besten Debüt-Roman) sei, kann ich nun bestätigen, dass Akram El-Bahay mit "Flammenwüste" wirklich den Seraph gewonnen hat. (Da sieht man mal wieder, wie gut ich zur Zeit informiert bin. ;) ) Allerdings frage ich mich nun, ob die Konkurrenz so schwach gewesen ist oder ob es preiswürdige Aspekte an diesem Roman gibt, die mir entgangen sind. "Flammenwüste" ist definitiv kein schlechtes Buch, aber so begeistert bin ich davon nicht, dass ich es mit einem Preis auszeichnen würde.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Anûr, der sich in einem leichtsinnigen Moment als sein Großvater, der berühmte Geschichtenerzähler Nûr el-Din, ausgibt und so in ein gefährliches Abenteuer stolpert. Denn der Sultan von Nabija sucht den Rat des weisen Geschichtenerzählers bei der Jagd nach einem Drachen, der einige Ansiedlungen in der Wüste zerstört und dabei viele Menschen getötet haben soll. Obwohl viele Menschen in Nabija davon ausgehen, dass Drachen reine Sagengestalten sind und dass das Wüstenvolk der Harschirim für die Gräueltaten verantwortlich ist, schickt der Sultan einen Trupp aus, um den Drachen zu töten. Anûr wird mit diesen Kriegern mitgeschickt - einerseits als Bestrafung, weil er eine falsche Identität angegeben hat, andererseits als Anerkennung für die Tatsache, dass es ihm gelungen war, ein uraltes Rätsel zu lösen.

Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Anûr natürlich einige Abenteuer besteht und im Laufe der Zeit nicht nur Freunde findet, sondern sehr viele fantastische Orte erkunden kann. Akram El-Bahay hat wirklich viele fantastische Einfälle gehabt und ich mochte die diversen Völker, ihre Wohnorte und ihre Lebensweise. Diese Details und zum Teil auch die Vermischung von orientalischen Einflüssen mit Elementen aus der klassischen westlichen Fantasyliteratur hat mir sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt die Wüste mit all ihren Facetten sehr schön atmosphärisch und es wurden von ihm immer wieder Märchen in die Geschichte eingeflochten, die von geschichtlichen Ereignissen berichten oder von Figuren, von denen man dachte, dass es reine Sagengestalten seien.

Doch trotz all dieser wirklich hübschen und reizvollen Szenen und Ideen hat mich das Buch nicht richtig packen können. Die Geschichte war nett, aber nicht so spannend, dass ich jetzt unbedingt hätte weiterlesen müssen. Die Figuren waren sympathisch und hatten auch ihre Schwächen und doch muss ich - gerade mal einen halben Tag nach dem Auslesen des Romans - schon genau darüber nachdenken, wer denn nun alles dabei war. So richtig hat sich keiner bei mir eingeprägt, keiner hat mich so sehr berührt, dass er bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte. Der Protagonist Anûr muss schnell feststellen, dass seine Vorstellung vom "Heldendasein" etwas illusorisch war und so wäre er doch eigentlich gern wieder nur ein einfacher Geschichtenerzählerlehrling. Doch die Umstände sorgen dafür, dass er seiner Rolle als "Held" nicht entkommen kann - und in diesem Fall sind es wirklich zwingende Umstände (verflixt schwierig, wenn ich nicht spoilern will), die den jungen Mann in den entscheidenden Situationen wie eine Marionette wirken lassen.

Ich glaube, das war mein größtes Problem mit der Geschichte: Auch wenn es in der Regel Anûrs Entscheidung ist, die dafür sorgt, dass der Kampf gegen das Böse weitergeht, so scheint er bei den wirklichen Kämpfen doch nicht so recht anwesend zu sein. Es sind nicht seine Fähigkeiten, die ihn dazu bringen, Rätsel zu lösen oder Kämpfe zu bestehen. Es handelt sich immer um Wissen oder Fertigkeiten, die er nicht bewusst einsetzen kann. Dazu kommt noch, dass mir die Beziehungen zwischen den Figuren häufig ebenso ein Rätsel sind wie ihre Motive. Beides ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar dargestellt: Auf der einen Seite gibt es Szenen, in denen die Reisegefährten handeln, als wären sie die besten Freunde, auf der anderen Seite wird kaum beschrieben, wie sich die Personen näher kommen und mehr über den anderen herausfinden und sich so Sympathien entwickeln können.

Samstag, 19. September 2015

Dies und Das (4): Wochenende

Endlich Wochenende! Dieser Monat war bislang wirklich anstrengend. Ich habe viel zu tun und dazu kommt, dass ich nachts zu wenig schlafe, weil ich nicht früher als sonst ins Bett komme, aber trotzdem jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen muss. Das Ganze macht mich etwas unkommunikativ, außerdem passiert wenig, worüber ich plaudern könnte, und obwohl ich gerade trotz allem erstaunlich viel zum Lesen komme, sind dabei keine Bücher, die ich rezensieren mag. Ich hoffe, dass das spätestens im Oktober wieder etwas besser wird.

Erst einmal bin ich wild entschlossen, mich an diesem Wochenende vor allem zu erholen. So wild entschlossen, wie man sein kann, wenn man seit drei Tagen fast nur noch Regen vor dem Fenster sieht und dabei daran denkt, dass man sich ja zum Nachbarschaftsfest, das heute Abend auf dem Rasen hinter dem Haus stattfindet, angemeldet hatte. Dank des Dauerregens steht der Rasen ziemlich unter Wasser und ich habe keine Schuhe, die mit solcher Nässe umgehen könnten und in denen ich eine Weile stehen könnte. (Meine Gartenschuhe sind die einzigen, die zumindest von unten wasserdicht wären, aber bequem sind die nicht ...) Es sieht aber auch nicht danach aus, als ob die Party von den Organisatorinnen abgesagt würde, was immerhin bedeutet, dass ich nicht umsonst gestern ein Kilo Hefeteig angesetzt habe. Ich bin gespannt, was das noch wird. Im schlimmsten Fall endet das Fest für mich sehr früh und bringt eine sehr heiße Dusche vor dem Schlafengehen mit sich. ;)

Bis es soweit ist, den Teig in den Ofen zu werfen, bleibe ich auf meinem Sofa und lese weiter in "Flammenwüste". Den Anfang fand ich schon mal sehr nett, auch wenn ich überrascht war, dass es wohl eher ein Jugendbuch ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele Verlage auf eine solche Altersangabe inzwischen verzichten, in der Hoffnung, dass die Geschichte Jugendlichen und Erwachsenen gefällt. Bei mir haben sie da ja häufig Glück, auch wenn ich immer ein paar Seiten benötige, um mich darauf einzustellen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es genügend Erwachsene gibt, denen aufgrund der jugendlichen Perspektive der Roman nicht gefällt, während es gewiss einige Jugendliche gibt, die auf das Buch gar nicht erst aufmerksam werden, obwohl es ihnen gefallen könnte. In meinen Augen ist das auf jeden Fall ein ungeschicktes Vorgehen.


Während ich mit meinem Buch auf dem Sofa sitze, schläft Christie auf der Armlehne (auf die ich gern meine Füße legen würde) und sieht unheimlich niedlich aus. Man möchte gar nicht glauben, was für eine kleine Nervensäge sie zur Zeit ist. Denn jedes Mal, wenn wir versuchen, Baltimore - der durch den wachsenden Tumor Probleme beim Fressen hat - etwas extra zu füttern, kommt die Madame an und klaut dem armen Kerl regelmäßig das Futter unter der Nase weg. Inzwischen hat sie auch ein paar beeindruckende Extrapolster bekommen und sich so von unserer leichtesten zu unserer schwersten Katze entwickelt. ;)

Was die beiden Kater angeht, endet jeder Tierarztbesuch mit einem zwiespältigen Gefühl, denn es geht ihnen jedes Mal schlechter als beim vorherigen Termin, aber besser als erwartet. Die beiden leben jetzt schon so viele Wochen mit ihren Erkrankungen und scheinen - trotz der damit verbundenen Probleme - das Leben noch so zu genießen. Hatte Shandy sich in den ersten Monaten noch stark zurückgezogen, so sucht er jetzt wieder deutlich mehr Nähe. Er vergräbt beim Schmusen seinen Kopf in meiner Hand und wenn wir nachts ins Bett gehen, legt er sich zwischen unsere Kopfkissen. Wir genießen diese Momente sehr ...

Dienstag, 15. September 2015

Seanan McGuire: A Red-Rose Chain (October Daye 9)

Schon der neunte October-Daye-Band und mir wachsen die Charaktere und die Welt, die Seanan McGuire da erschaffen hat, immer mehr ans Herz. Wie schon beim vorhergehenden Band ist für October zu Beginn von "A Red-Rose Chain" die Welt rundum in Ordnung. Dass das nicht lange so bleibt, ist natürlich abzusehen und so muss Toby kurz darauf miterleben, wie ein Mitglied des königlichen Hofes angegriffen wird und das Nachbarreich eine Kriegserklärung abgibt. Um die bevorstehenden Auseinandersetzungen zu verhindern, wird Toby als Diplomatin losgeschickt. Ihr ist dabei durchaus bewusst, dass sie als Diplomatin nicht gerade die beste Wahl ist und dass sie als Wechselbalg in einem Reich, in dem ausschließlich reinblütige Fae eine Rolle spielen, einen besonders schweren Stand haben wird.

Bei Amazon gibt es ein paar Rezensionen, in denen sich beschwert wird, dass in diesem Roman zu wenig passiert und dass Toby sich häufig im Kreis dreht. In gewisser Weise stimmt das und es ist definitiv nicht die actionreichste Geschichte, die Seanan McGuire geschrieben hat, aber mir hat das Buch trotzdem wieder sehr gut gefallen. Es fühlt sich für mich an, als ob die Autorin den Boden für den nächsten größeren Handlungsstrang bereitet, in dem sie dafür sorgt, dass Toby die Welt der Fae durchwirbelt und alte Strukturen aufbricht, während sie ihre Fähigkeiten auslotet und sicherer in ihrer Anwendung wird. Mir bereitet es großes Vergnügen auf der einen Seite zu sehen, dass Toby immer mehr in ihrer Welt Fuß fasst und dass sie gelernt hat, sich auf ihre Familie und ihre Freunde zu verlassen, während auf der anderen Seite Seanan McGuire immer detaillierter die dunklen Seiten ihrer fantastischen Welt ausarbeitet.

Als Diplomatin in dem "Kingdom of Silences" findet Toby dort (aus ihrer Sicht) erschütternde Umstände vor. Der regierende König ist - selbst für ein Fae - erschreckend rassistisch, die Regeln, die Oberon für das Zusammenleben der Fae aufgestellt hat, werden dort Tag für Tag gebeugt und über die Lebensumstände der Untergebenen möchte ich gar nicht erst reden. So schwankt Toby ständig zwischen dem Gefühl etwas gegen diese Missstände tun zu müssen und ihrer Verpflichtung als Diplomatin. Obwohl eigentlich von Anfang an klar ist, dass ihre Mission vergeblich ist, so muss sie doch die drei Tage durchhalten, die ihr offiziell zur Verhinderung des Krieges zur Verfügung stehen - und sei es nur, um ihrer Königin die Chance zu geben, diese Zeit zu nutzen, um sich auf einen Angriff vorzubereiten. Ich mochte es, wie dieser Konflikt dargestellt wurde, und wie Toby und ihre Freunde mit der Situation umgingen, obwohl sie doch eigentlich aufgrund ihrer offiziellen Rollen so hilflos waren.

Oh, und noch ein Aspekt, der bei Amazon kritisiert wurde, ist die Darstellung der Geschlechter in der Geschichte. Das bezieht sich auf eine Figur, die bislang immer als Mann dargestellt wurde, und von der man nun die Information bekommt, dass sie als Mädchen geboren wurde. Ich weiß nicht, warum das vorher ein Thema hätte sein sollen, während es an dieser Stelle meinem Empfinden nach eine gute Erklärung dafür ist, dass die Person eben nicht auf den ersten Blick von Personen erkannt wird, die sie als Kind kannten. Wieso ist es für manche Leser so ein Problem, dass eine Figur in solch einem Roman das Geschlecht gewechselt hat, während es anscheinend kein Problem ist über Gestaltwandler, Brückentrolle oder ähnliches zu lesen?

Sonntag, 13. September 2015

[Kulinarisches] Nuss-Getreideflocken-Brötchen

Diese Woche war ziemlich stressig und am Donnerstag hatte ich dann das dringende Bedürfnis, mal wieder etwas zu tun, bei dem ich am Ende des Tages ein greifbares Ergebnis haben würde. Und da ich gerade wieder etwas mäkelig bin, wenn es um mein Frühstück geht, lag es nahe, Brötchen zu backen. Neben den Curry-Lauch-Brötchen aus dem Mini-Brot-Backbuch habe ich noch mit Zimt-Marzipan- und Schoko-Marzipan-Schnecken experimentiert und mal wieder eine Runde Nuss-Brötchen mit Getreideflocken gemacht. Für diese Brötchen habe ich inzwischen die ideale Mischung für mich gefunden, so dass es Zeit wird, das Rezept hier festzuhalten.


Leider sind keine Nüsse auf dem Foto zu sehen, während mein Frühstücksbrötchen am Freitag dann natürlich prompt drei sehr dekorative Nüsse im Anschnitt hatte ... *g*

Zutaten für 8-9 Brötchen
175 g Roggenmehl
175 g Weizen(vollkorn)mehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Honig
100 ml lauwarmes Wasser

50 g gemischte Nüsse (bei mir Hasel-, Pekan- und Walnüssen)
50 g gemischte Getreideflocken (oder grobe Haferflocken)
3/4 TL Salz
200 g Schmand
1 Ei

Zuerst das Mehl in eine Schüssel geben, miteinander vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Dann die Hefe in die Mulde krümeln, den Honig und das Wasser darübergeben und mit ein bisschen Mehl vom Rand der Mulde vermischen. Das Ganze abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Nach diesen 15 Minuten die Wasser-Hefemischung mit einem Mixer (Knethaken!) unter das Mehl rühren, die restlichen Zutaten dazugeben und so lange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig noch einmal abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 45-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Ofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und - wenn vorhanden - eine Mini-Brotbackform vorbereiten. (Wer keine Mini-Brotbackform hat, kann den Teig natürlich auch mit etwas Mehl zu Rohlingen formen und diese auf einem Blech backen, der Teig ist allerdings relativ klebrig.) Den Teig in 8-9 (je nach Backformaufteilung) Portionen teilen, in die Form setzen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Dann die Brötchen 20-25 Minuten backen und in der Form (etwas) abkühlen lassen.

P.S.: Ich friere den Großteil meiner Ergebnisse bei solchen Backaktionen immer ein und schiebe die Brötchen dann kurz vor dem Essen zum Auftauen bei 150 Grad (Umluft ohne Vorheizen) für 15 Minuten in den Ofen.

Montag, 7. September 2015

Schlafender Kater

Weil er einfach so knuffig ist, weil er immer noch da ist und weil es ihm gerade relativ gut geht, auch wenn der Tumor stetig wächst ...





Sonntag, 6. September 2015

D. B. Jackson: Thieftaker (Thieftaker Chronicles #1)

"Thieftaker" ist der erste Roman, den der Autor David B. Coe unter dem Pseudonym D. B. Jackson geschrieben hat. Vor diesem Buch hatte ich noch keine Geschichte von dem Autor gelesen, nach "Thieftaker" bin ich davon überzeugt, dass ich mir auch noch die drei anderen Bände der "Thieftaker Chronicles" zulegen werde. Der Protagonist Ethan Kaille verdient seinen Lebensunterhalt damit, dass er im Auftrag der Bestohlenen Diebe jagt und ihnen ihrer Beute wieder abnimmt. Ob er die Diebe dann der Polizei übergibt, sie tötet oder - was seine Auftraggeber nur ungern sehen - wieder laufen lässt, bleibt ihm dabei selbst überlassen. Bislang hat Ethan mit diesem Job einen ausreichenden, wenn auch nicht gerade großzügigen Lebensunterhalt verdient, nun aber bekommt er einen Auftrag angeboten, der ihn reich machen könnte.

Doch natürlich gibt es mit diesem speziellen Auftrag gleich mehrere Probleme: Erstens soll er eine Brosche wiederbeschaffen, die einer jungen Frau gestohlen wurde, die ermordet wurde; zweitens jagt Ethan normalerweise keine Diebe, die auch Mörder sind, denn er könnte gezwungen sein, sie bei der Wiederbeschaffung des Diebesgutes zu töten, und drittens wäre das normalerweise ein Job, den die einflussreiche - und ziemlich tödliche - Sephira Pryce mit ihren Leuten übernehmen würde. Dazu kommt, dass Ethan ein Magieanwender in einer Welt ist, in der der Gebrauch von Magie verboten ist und mit dem Tod bestraft werden kann, außerdem sorgt die politische Situation in Boston im Jahr 1765 für diverse Unruhen und Plünderungen.

Ich mochte den Protagonisten Ethan sehr und kann gut verstehen, wenn jemand einen Vergleich zu Harry Dresden zieht. Beide Figuren kämpfen gegen eine größere Macht, beide stehen ziemlich allein in der Welt und wenn sie Freundschaften schließen, riskieren sie damit, dass einer ihrer Feinde daraus einen Nutzen zieht. Im Vergleich zu Harrys Welt empfinde ich Ethans Zeit aber als erfrischende Abwechslung. Boston gehört noch zu den britischen Kolonien, in Massachusetts (und anderswo) werden regelmäßig Menschen wegen Hexerei hingerichtet und Ethan hat aufgrund einer Dummheit in seiner Jugend einige Jahre Strafarbeit (auf Barbados) hinter sich, was so gut wie jeder, mit dem er zu tun hat, zu wissen scheint. So ist es kein Wunder, dass der Thieftaker sich normalerweise bedeckt hält und ein eher bescheidenes Leben führt. Aber nun geht es nicht nur um die einfache Ermordung einer jungen Frau, sondern darum, dass jemand Magie benutzt, um zu töten, - und dieser Unbekannte scheint absolut skrupellos zu sein.

Die Welt, die D. B. Jackson für den Roman geschaffen hat, fühlte sich für mich (von einer kleinen Szene, bei der ich mich fragte, ob die angedeutete Geste zeitgemäß wäre) stimmig an. Zumindest ist sie stimmig für ein historisches Boston, in dem Magie (auch wenn sie eigentlich verboten ist) zum Alltag gehört. Ich fand es trotzdem auffällig, wie vielen selbstständigen Frauen Ethan im Laufe der Geschichte so begegnet, und welche Rolle diese Frauen für ihn spielten. Dabei fällt es mir nicht so schwer, über die klischeebehaftete Darstellung der Damen (die Fürsorgende, die verlorene Jugendliebe, die Böse und die Hexe) hinwegsehen, weil ich die Charaktere in der Regel ebenso mochte wie die Zeit, die Kulisse und die Handlung.

Doch letztendlich passiert gar nicht so viel in dem Roman. Ethan läuft viel von einem Ort zum anderen und versucht, mehr über die Verstorbene und ihren Tod herauszufinden. Dabei wird er regelmäßig von den diversen Parteien bedroht oder zusammengeschlagen und muss dabei feststellen, dass er trotz seiner besonderen Fähigkeiten doch in vielen Fällen recht hilflos ist. Auch fand ich das Motiv seines Gegners von Beginn an recht auffällig präsentiert, so dass ich Ethans Tunnelblick mir selbst gegenüber ein wenig entschuldigen musste (schließlich ist es nicht leicht, logisch zu denken, wenn man übermüdet und verletzt ist ;) ). Trotz all dieser etwas negativen Aussagen über den Roman haben mich die Figuren, die Grundidee und all die kleinen atmosphärischen Szenen, in denen das Verhältnis der Charaktere zueinander und die Alltagsmomente eines historischen Boston deutlich wurden, so gut unterhalten, dass ich die Reihe weiterlesen mag und mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Ethan und seinen Freunden freue.

Noch ein Satz zur Sprache im Roman: Das Englisch fand ich grundsätzlich gut zu lesen, allerdings gab es die eine oder andere Nebenfigur, deren Slang oder Dialekt ich nicht ganz so leicht zur erfassen fand, was dazu führte, dass ich bei Dialogen hier und da etwas überlegen musste. Aber nichts davon war so schlimm, dass ich den Sinn der Gespräche nicht erfassen konnte, ich musste an den Stellen nur etwas aufmerksamer sein.

Freitag, 4. September 2015

Leseeindrücke im August

"Stirb" von Hanna Winter war eine Spontanausleihe aus der Bibliothek. Der Klappentext klang soweit okay und ich versuche zur Zeit ja immer wieder neue (deutsche) Krimiautoren anzutesten. Doch obwohl sich der Roman zügig lesen ließ, werde ich wohl zu keinem weiteren Buch der Autorin greifen. Die Figuren waren mir gleichgültig, die Handlung hat mich nicht gepackt und den Fall fand ich - ebenso wie die Auflösung - zu konstruiert und unglaubwürdig. Außerdem hat es mich gestört, dass die Autorin (damit die Grundidee überhaupt funktionieren konnte) sämtliche Männer in der Geschichte dubios wirken lassen musste und dafür häufig auf einen billigen Kniff zurückgriff. Alles in allem kein Buch, das man gelesen haben müsste.

***

Über "Fluch" von Michael Ridpath war ich bei Neyasha gestolpert, die von dem Krimi sehr angetan war. Die Idee mit der Saga und der Verknüpfung mit Tolkiens "Herrn der Ringe" fand ich auch nett gemacht, die Protagonisten waren soweit okay, aber so richtig gezündet hat bei mir die Geschichte nicht. Ich glaube, mir hätte der Roman besser gefallen, wenn ich nicht erst in diesem Jahr zwei Island-Krimis von Quentin Bates gelesen hätte. Sowohl in Bates' "In eisigem Wasser", als auch in "Fluch" ist die Finanzkrise ein Thema und in beiden Romanen gibt es Vorgesetzte bzw. Kollegen, die sich ungern etwas sagen lassen und so zu einem Störfaktor für den Protagonisten werden. Aber im direkten Vergleich zu "In eisigem Wasser" fand ich "Fluch" - auch wegen der größeren und komplexeren Thematik - beliebiger. Der Roman war nicht schlecht, aber er hat mir nicht so viel Vergnügen bereitet wie erhofft.

***

Tanya Huffs Roman "Der Hexenladen" war ein ReRead, den ich sehr genossen habe. Ich hatte mir den Roman rausgesucht, weil ich die Fortsetzungen ("The Wild Ways" und "The Future Falls") endlich lesen wollte. Da ich sehr viele Details vergessen hatte und den Humor von Tanya Huff sehr mag, hat mir die Geschichte wieder sehr viel Spaß gemacht. Dazu kommt, dass ich dieses Mal schon wusste, wie das Magie-System der Gale-Familie aufgebaut war, welche Rolle die Kreise spielten und in welchem Verhältnis die verschiedenen Familienmitglieder zueinander stehen. So musste ich mich nicht so sehr auf diese Aspekte der Handlung konzentrieren und konnte deshalb die vielen kleinen amüsanten Szenen genießen. "The Wild Ways" habe ich gleich im Anschluss gelesen und - nachdem ich mich an den Wechsel der Hauptfigur gewöhnt hatte - ebenso gemocht wie den ersten Band. Tanya Huff hat einfach ein Händchen für gute Urban Fantasy, humorvolle Geschichten und Protagonisten, die ein bisschen außerhalb der Norm stehen. Und bei "The Wild Ways" kommt - ebenso wie bei dem im September gelesenen "The Future Falls" - noch dazu, dass die Autorin ständig auf Musiktitel anspielt, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

Dienstag, 1. September 2015

September-SuB 2015

Der August war ein etwas seltsamer Lesemonat, denn meinem Gefühl nach habe ich mich nur mit Leihbüchern beschäftigt. Zum Teil habe ich Sachbuch-Leihgaben von Natira gelesen (für die hatte ich nämlich einen persönlichen Rückgabe-Boten in Aussicht) und dann gab es noch einige Bibliotheksbücher (während der Sommerferien sind die Vormerkzeiten eindeutig noch unberechenbarer als sonst). Für Hörbücher oder Comics habe ich keine Zeit gefunden, dafür waren es trotz der zwei Wochen mit Besuch bzw. urlaubendem Ehemann insgesamt 14 Bücher, die ich gelesen habe.

Bei so vielen Leihbüchern ist es kein Wunder, dass mein SuB sich im August kaum verändert hat (naja, etwas gewachsen ist er :D), aber vielleicht bekomme ich das SuB-trahieren ja im September mal wieder auf die Reihe. Ansonsten habe ich gerade große Lust auf ein paar englische Titel von meinem SuB, habe noch ein paar Bibliotheksbücher, die ich vor dem Abgabetermin lesen sollte (und möchte) und die (geliehenen) Sachbücher sind mir auch noch nicht ausgegangen.


A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (8)
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
Alan Bradley: Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht
Brom: Krampus
Jim Butcher: Im Schatten des Fürsten (Codex Alera 2)
Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)

C (1)
Deborah Crombie: Wer im Dunklen bleibt

D (2)
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

E (1)
Akram El-Bahay: Flammenwüste

F (1)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer

G (0)
-

H (6)
Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
Will Hill: Department 19 - Die Wiederkehr
Will Hill: Department 19 - Das Gefecht
Jim C. Hines: Die Buchmagier - Angriff der Verschlinger
Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
Daniel Holbe: Giftspur

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (2)
Tove Jansson: Muminvaters wildbewegte Jugend
Tove Jansson: Sturm im Mumintal

K (1)
Celine Kiernan: Schattenpfade

L (1)
Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora

M (0)
-

N (0)
-

O (0)
-

P (2)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund

Q (0)
-

R (3)
Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Silvia Roth: Querschläger

S (4)
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (2)
Charles den Tex: Die Zelle
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
-

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (2)
Cinda Williams Chima: Das Vermächtnis der Zauberer
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
-

Sonstige (0)
-

43 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:

Sarah Rees Brennan: Unspoken
Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
Jennifer Estep: Widow's Web
Mira Grant: Feed
Tanya Huff: The Future Falls
D.B. Jackson: Thieftaker
Lynn Kurland: Star of the Morning
Seanan McGuire: A Red-Rose Chain (October Daye #9)
Anthony Minghella: Jim Henson's The Storyteller
Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Battle Magic (Circle Reforge)
Philip Reeve: Larklight
A.C.H. Smith: Jim Henson's The Dark Crystal
Rob Thomas: Veronica Mars - The Thousand Dollar Tan Line
Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

Sonstiges:
West Ward Weird

18 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)