Sonntag, 28. Februar 2016

(Gesammelte) Leseeindrücke

"Die raunende Maske" von Jonathan Stroud ist der dritte "Lockwood & Co."-Band und obwohl ich die Reihe eigentlich sehr gern mag und unterhaltsam finde, war ich mit diesem Teil nicht ganz so zufrieden wie mit den anderen beiden Romanen. Beim ersten Band mochte ich, dass man die Welt (geplagt von Geistern, die nur von Kindern mit der richtigen Gabe bekämpft werden können) und die Figuren kennenlernen konnte und bei der Fortsetzung fand ich es interessant, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Lucy, Lockwood und George entwickelt und wie sich die Agentur so nach und nach doch einen Ruf erwirbt. Aber in dem aktuellen Teil fand ich den Einstieg überraschend zäh und Lucys Auseinandersetzungen mit dem neuem Teammitglied nahmen zu viel Raum in der Geschichte ein. So richtig gepackt hat mich die Handlung erst, als Lockwood & Co. endlich in die Aktionen rund um die großen Geistererscheinungen in Chelsea involviert waren, die die gesamte Stadt seit Monaten beschäftigen. Wobei ich es da auch nicht hilfreich fand, dass die Inhaltsbeschreibung schon sämtliche relevante Daten vorweg nimmt und es so kaum noch Überraschungsmomente für den Leser gibt. Insgesamt hätte es dem Roman gut getan, wenn es weniger um Lucys Gefühlsleben und mehr um die Erscheinungen in Chelsea oder gar um die konkurrierenden Agenturen mitsamt ihren Besonderheiten gegangen wäre.

(gelesen im November 2015)

***

"Emily Feather and the Enchanted Door" von Holly Webb ist der erste Band um die zehnjährige Emily Feather, die herausfindet, dass es in ihrem Zuhause eine magische Tür gibt. Wobei diese Entdeckung für Emily relativ spät in der Geschichte kommt und von einer noch größeren Überraschung eingeleitet wird. Die vierteilige Reihe rund um Emily Feather ist für Kinder ab acht Jahren und das macht sich in der Erzählweise (, dem Seitenumfang und der Schriftgröße) natürlich bemerkbar. Aber ich habe mich mit Emily und ihrer Familie sehr wohlgefühlt und hatte viel Spaß die Eigenheiten der verschiedenen Familienmitglieder kennenzulernen, die Beschreibungen von Emilys Zuhause zu verfolgen und mit ihr einen kleinen Blick in eine für sie neue Welt zu werfen. Sehr niedlich, sehr erholsam und voller schöner kleiner Details! Ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzungen.

(gelesen im Januar 2016)

***

"Charles Bewitched" von Marissa Doyle ist ein 90 Seiten langes eBook, in der der Bruder der Leland-Schwestern noch einen Auftritt (und in gewisser Weise auch seine Liebesgeschichte) bekommt. Ich mochte die Grundidee (der 16jährige Charles kommt von Eton im Sommer nach Hause und ärgert sich, weil er in seinen Ferien Geschichte lernen muss - am Ende ist aber genau dieses Geschichtswissen überlebenswichtig für ihn und seine Schwester Persy) und ich mochte es, dass die Autorin ihr viktorianisches England um die Feenwelt erweitert hat. Allerdings hat die Geschichte deutlich darunter gelitten, dass sie so kurz war. So gab es weder glaubwürdige Charakterentwicklungen, noch konnten die diversen Wendungen in der Handlung wirklich befriedigend erklärt werden. Ich habe mich beim Lesen zwar wohlgefühlt, aber im Nachhinein gibt es ein paar Punkte, die mich ärgern. So ist Persy hier viel zu passiv (irgendwie scheint Marissa Doyle nicht in der Lage zu sein zwei aktive Protagonisten zu beschreiben), was mir auch nicht ausreichend mit "Magie" erklärt werden konnte, es gibt definitiv ein Happy End zu viel, während ich bei Persys Dienstmädchen das Gefühl hatte, sie würde am Ende "entsorgt", weil ja irgendeine Lösung für das Feenproblem gefunden werden musste. Außerdem stört mich der "das wurde aus allen Beteiligten"-Anhang, in dem aufgezählt wird, wie viele Kinder welches Paar im Laufe der Zeit noch bekommt. Bei so vielen Kritikpunkten habe ich das Gefühl, ich müsste noch einmal betonen, dass mir das Lesen wirklich Spaß gemacht hat - nur im Nachhinein hätte ich mir bei einigen Punkten eine andere Lösung oder eine Weglassung gewünscht!

(gelesen im Februar 2016)

***

"Cobra" von Deon Meyer ist ein weiterer Roman rund um den südafrikanischen Polizisten Bennie Griessel. Ich finde es lustig, dass ich die Kriminalromane von Deon Meyer zwar unheimlich toll finde, mir die Bücher aber nicht kaufe und immer nur Leseeindrücke dazu schreibe. Beim Lesen habe ich dieses Mal sehr darüber nachgedacht, warum mir Bennie Griessel trotz der Tatsache, dass er (trockener) Alkoholiker ist, so viel sympathischer ist als die diversen skandinavischen Ermittler mit Alkoholproblemen - und ich glaube, es liegt daran, dass Bennie deutlich aktiver ist. Er ist nur selten melancholisch und viel häufiger erlebt man bei ihm einfach eine zähe Grundhaltung, die dafür sorgt, dass er seinen Alltag durchhält und sein Bestes gibt. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Momente und viele Dinge in seinem Leben, die er genießt, die ihm wichtig sind und die ihn immer wieder widerstehen lassen, wenn das Bedürfnis nach Alkohol zu groß wird. Dazu gibt es noch all die spannenden Details zum Leben in Südafrika, zu den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und den Veränderungen, die immer wieder durch die jeweils aktuelle politische Situation entstehen. Auch für die Kriminalfälle beweist der Autor ein gutes Händchen, wobei die dargestellte Brutalität (die meinem Gefühl nach für einen Kriminalroman nicht übertrieben verwendet wird) zum Land und zur gesellschaftlichen Situation gut zu passen scheint. In "Cobra" geht es auf den ersten Blick "nur" um die Entführung eines wohlhabenden Engländers und die Ermordung seiner beiden Leibwächter, was für Bennie schon herausfordernd genug wäre, denn Fälle, in die Ausländer verwickelt sind, haben immer ihre eigene Brisanz. Dieses Mal kommen aber noch einige weitere erschwerende Faktoren hinzu, was die Sache doch deutlich komplizierter macht. Umso schöner fand ich es, dass Bennie Griessel sich eigentlich nur auf seinen Fall konzentriert und versucht alles andere so weit wie möglich zu ignorieren - und so letztendlich seinen eigenen Weg findet, um die Morde aufzuklären und der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen.

(gelesen im Februar 2016)

Freitag, 26. Februar 2016

Autoren auf der Wartebank

Als ich gestern anfing, meinen FeedReader durchzusehen, stolperte ich über Beiträge von Neyasha und Ariana, die mich darüber nachdenken ließen, warum ich so oft in Kommentaren schreibe, dass ich einen Autor doch eigentlich auch noch antesten oder mehr von einem Autor lesen wollte oder vielleicht mal meine Erinnerung auffrischen sollte.

Bei manchen Autoren ist der Grund dafür, dass ich sie bislang nicht noch einmal gelesen habe, ganz einfach. Das sind die, deren Bücher ich vor vielen Jahren (häufig als Teenager) gelesen habe, und die mich nicht so nachhaltig beeindruckt haben, dass ich ihre Werke weiter erforscht habe. Aber da sich darunter eine Menge "Klassiker" befinden, denke ich heute häufiger, dass ich diesen Romanen noch eine Chance geben sollte, dass ich sie als erwachsener Mensch vielleicht anders beurteilen würde und dass doch irgendetwas an diesen Büchern sein müsste, das mir damals entgangen ist und das es wert wäre, entdeckt zu werden.

Schwieriger wird es, wenn mich ein Blogpost oder irgendein anderer Anlass an einen Autor erinnert, von dem mich mindestens ein Buch sehr beeindruckt hat und von dem ich deshalb mehr lesen wollte. Die bei Ariana erwähnte Ethel Lina White ist so ein Beispiel, denn von der Autorin habe ich vor vielen Jahren "Eine Dame verschwindet" gelesen und wollte danach noch mehr Bücher ausprobieren. Doch in der Bibliothek gab es keine weiteren Titel, auf Englisch habe ich damals noch nicht gelesen und so habe ich die Autorin aus den Augen verloren. Bei Margaret Millar war es so, dass ich "Banshee" sehr gut fand, aber dummerweise hatte ich das Buch auf einem Wühltisch ergattert und weitere Titel gab es zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu bestellen.

Während ich von Dashiell Hammett und Raymond Chandler so gut wie alles gelesen habe, kenne ich von Ross Macdonald nur wenige Titel. (Lustigerweise stelle ich gerade beim Schreiben dieses Beitrags fest, dass Margaret Millar und Ross Macdonald verheiratet waren - wie passend!) Bei ihm liegt es nicht an der Verfügbarkeit der Romane, denn jedes Mal, wenn ich nachschaue, sehe ich genügend Titel, die noch zu erwerben sind und die ich noch nicht kenne. Aber anscheinend ist auch das ein Problem. Denn diese durchgehende Verfügbarkeit (oder zumindest der Anschein von durchgehender Verfügbarkeit) sorgt auch dafür, dass ich das Gefühl habe, ich könnte mir Zeit lassen mit dem Lesen. Also greife ich lieber zu einem Autor, bei dem ich befürchten muss, dass seine Werke irgendwann nicht mehr von einem Verlag angeboten werden, oder der aktuell veröffentlicht und bei dem ich durch einen zeitnahen Kauf dafür sorgen kann, dass vielleicht noch mehr Titel von ihm herausgegeben werden.

Natürlich gehören nicht nur Krimiautoren zu denjenigen, von denen ich eigentlich schon seit langer Zeit mehr lesen will, aber das waren die ersten Namen, die mir eingefallen sind. Wenn ich weiter darüber nachdenke, dann sind es vor allem Autoren, die zu den "Klassikern" ihres Genres gezählt werden, während die Genres von Krimi über SF und Fantasy bis hin zu allgemeiner Belletristik gehen.

Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich es nun in Zukunft auf die Reihe bekomme, dass ich diese Autoren mal von der "Wartebank" befreie und wirklich ihre Bücher lese. Die Stadtbibliothek ist da erschreckend selten eine Hilfe, weil gerade diese Titel inzwischen kaum noch Platz im Bestand bekommen (was kein Wunder ist, da die Ausleihzahlen natürlich nicht so groß sind wie bei aktuellen Romanen). Aber ganz aus den Augen möchte ich diese Autoren auch nicht verlieren, also muss ich mir irgendeinen Weg überlegen. Bis mir eine Lösung einfällt, werde ich wohl weiterhin durch die Gegend gehen und regelmäßig an Autoren erinnert werden, die ich noch lesen wollte, und mich ein bisschen ärgern, weil ich es nicht hinkriege.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab (Konrad Simonsen 2)

Als vor ein paar Jahren "Schweinehunde", der Debütroman von Lotte und Søren Hammer erschien, war ich ziemlich beeindruckt von der ungewöhnlichen Thematik, die sich die Geschwister für ihre Kriminalgeschichte ausgesucht haben. Dabei lag weniger das Verbrechen (Kindesmissbrauch bzw. Rache an denjenige, die Kinder missbraucht haben) als die Reaktion der Medien, die durch diejenigen manipuliert wurden, die die Täter bestraften, im Fokus der Geschichte. Die Handlung in "Das weiße Grab" ist weniger aufsehenerregend, aber man bekommt als Leser immer noch einen soliden,gut zu lesenden und spannenden Krimi, der einen wieder mit einer moralischen Frage konfrontiert, die nicht so einfach zu beantworten ist.

Dieses Mal beginnt der Fall für Konrad Simonsen an einem Ort in Grönland, an dem es vor vielen Jahren mal eine amerikanische Militärbasis gab. An diesem Punkt wurde von (in gewisser Weise von der deutschen Kanzlerin) die Leiche einer jungen Dänin (im aufgrund der Klimaerwärmung aufgetauten "ewigen" Eis) gefunden, die damals für die Amerikaner gearbeitet hatte und eines Tages spurlos verschwand. Für Konrad Simonsen steht auf den ersten Blick fest, dass dieser Mord die Tat eines Mehrfachtäters war, denn er selbst hatte vor einigen Jahren ein Verbrechen an einer jungen Frau untersucht, die damals in der gleichen Position mit den selben Merkmalen ermordet aufgefunden wurde. Für diese Tat war der Vater des damaligen Opfers verurteilt worden - doch die Tote im Eis kann nicht auf das Konto des verurteilten Mannes gehen - was mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutet, dass Konrad und seine Kollegen vor all den Jahren einen schwerwiegenden Fehler gemacht haben.

Im Laufe der Geschichte finden die Ermittler heraus, dass der Mörder mehr als diese beiden jungen Frauen auf dem Gewissen hat und immer wieder nach der selben Methode vorgeht. Sogar die Identität des Täters steht relativ früh fest, aber es gibt keine Möglichkeit ihm seine Verbrechen auch nachzuweisen. Ich fand es faszinierend zu verfolgen wie das Auffinden der Leiche in Grönland und die Spurenlage des - eigentlich als abgeschlossen geltenden - Mordes recht schnell zum Täter führen und wie die Polizisten sich dann immer wieder im Kreis drehen, bei dem Versuch dem Mann irgendwie seine Morde auch nachweisen zu können. Dass diese Beweise aber einfach nicht aufzutreiben sind und der Täter ihnen immer wieder einen Schritt voraus zu sein scheint, ist natürlich für alle Beteiligten frustrierend, so dass nach und nach Methoden in Betracht gezogen werden, die mit einem Rechtsstaat nicht mehr zu vereinbaren sind.

Normalerweise mag ich es nicht, wenn in einem doch recht realistischen Kriminalroman solche wichtigen moralischen (oder vom Gesetz vorgegebenen) Grenzen gesprengt werden. Aber ich fand es spannend zu verfolgen, wie die unterschiedlichen Menschen nach Mitteln suchen, um diesen Mörder aus dem Verkehr zu ziehen, und wie dabei erst nur sehr zögerlich, später mit immer größerer Verzweiflung auch Möglichkeiten angesprochen werden, die diese eigentlich rechtschaffenden Personen zu Beginn des Romans als absolut unmoralisch bezeichnen und als Untergrabung ihres gesamten Rechtssystems betrachtet hätten.

Auch mit den verschiedenen Charakteren in diesem Roman kam ich wieder gut zurecht. Ich finde nicht jede Person sympathisch, manche handeln auf eine Art und Weise, die ich zwar verstehen, aber nicht gutheißen kann, aber immer habe ich das Gefühl, dass sie innerhalb ihres Charakters stimmig handeln. Es gibt keinen zutiefst depressiven Ermittler, der die Geschichte beherrscht, sondern ein funktionierendes Team mit unterschiedlichen Persönlichkeiten. Manchmal gibt es Reibungen, manchmal gibt es mehr als Sympathie zwischen den verschiedenen Polizisten und natürlich hat jeder so seine Probleme. Aber diese Dinge sind von recht alltäglicher und "normaler" Natur wie die gesundheitlichen Probleme von Konrad Simonsen, die natürlich neben der Arbeit zurückstecken müssen, oder der Seitensprung am Arbeitsplatz, der eben auch Folgen für die Zusammenarbeit hat, ohne dass es dabei zu einem großen Drama kommt.

So bekommt man in "Das weiße Grab" auch immer wieder etwas vom - beruflichen und privaten - Alltag der verschiedenen Beteiligten erzählt, ohne dass ich diesen Teil langweilig fand. Diese Passagen sorgen eher dafür, dass man die Figuren besser einschätzen kann und dementsprechend auch die Tragweite ihrer Entscheidungen begreift. Und wenn dann doch einmal ein Schritt gemacht wird, der eigentlich undenkbar zu sein scheint, dann bleibt das nicht ohne Konsequenzen für die Person, die von nun an mit dem Wissen darum, was sie getan hat, leben muss.

Sonntag, 21. Februar 2016

Manchmal ...

... braucht es einfach einen "inneren Neustart"! Aber irgendwie bekomme ich das gerade nicht hin.
Manchmal denke ich, dass es schön wäre, einfach zu verreisen - nur ein paar Tage. Aber auch das ist gerade nicht drin.

Die letzten Tage - oder eher Wochen - waren so frustrierend. So viele Kleinigkeiten, die schief liefen oder über die ich mich geärgert habe. Und dann wieder ärgere ich mich, weil ich mich über solche Kleinigkeiten ärgere. Das Ganze kann sich ganz schön potenzieren, ist erschreckend anstrengend und macht wenig Spaß. Ich wünsche mir oft, ich würde mich nicht immer so aufregen, gerade wenn es dabei um Dinge geht, die ich nicht ändern kann, weil sie von anderen Leuten abhängen. Und sowas reicht bei mir von der "mangelhaften" Mülltrennung durch die Nachbarn bis zur aktuellen politischen Situation ... Oder wenn ich mich schon aufrege, dann wäre es schön, wenn es wenigstens in einem angemessenen Maß passieren würde. Stattdessen bringt mich in solchen Phasen einfach alles gleich auf die Palme ...

Dazu kommt, dass Baltimore wegen Verdauungsproblemen für eine halbe Woche beim Tierarzt einquartiert war - und ich jeden Tag auf Anrufe wartete, die mir sagten, wie es nun gerade steht und ob ich ihn schon nach Hause holen darf oder noch einen weiteren Tag unter Beobachtung lassen muss. Der arme Kerl hat ja schon länger Probleme (kein rohes Fleisch mehr, dafür kalorienhaltigeres Fertigfutter, das für mehr "Abfallprodukte" sorgt, dazu weniger Bewegung, weil alt und krank) und nun war die Verstopfung so groß, dass sogar die Harnröhre durch den Druck verschlossen war. Dabei hatte er in den Tagen davor keine Anzeichen von ungewöhnlichen Beschwerden gezeigt (und sogar das Katzenklo regelmäßig, wenn auch nicht gerade üppig gefüllt) bis er am späten Dienstagabend auf einmal anfing, winzigkleine Pfützen in die Wohnung zu setzen und dabei zu jammern.

Jetzt ist er wieder daheim und muss auf seine geliebten Sticks verzichten, was dazu führt, dass er kaum noch etwas frisst und dafür jedem Menschen, der sich irgendwie in der Wohnung bewegt, hoffnungsvoll an den Fersen klebt. Ich hoffe, dass sich das wieder einpendelt, denn es ist anstrengend und macht hilflos und frustriert ... Manchmal wäre es schön, wenn man mit seiner Katze einfach reden und ihr Sachen erklären könnte.

Aber das kann ich nicht - ebenso wenig, wie ich gerade all die Dinge ändern kann, die mich frustrieren, oder gar einfach mal eine Auszeit nehmen kann. Manchmal bleibt eben nur übrig, dass man solche Phasen durchhält und hofft, dass es demnächst wieder besser wird.

Donnerstag, 18. Februar 2016

[Kulinarisches] Milchreis-Varianten

Beim Milchreis scheint es nur die Liebhaber und die Hasser zu geben. Für mich gehört Milchreis zu den Seelentröstern aus der Kindheit. Trotzdem mache ich ihn nicht so oft, dass ich die Mengenverhältnisse für den perfekten Milchreis im Kopf hätte und musste heute erst einmal schauen, ob ich nicht ein Rezept finde. Gestolpert bin ich über dieses Rezept und da es für mich noch nicht ideal war, notiere ich hier mal meine Variante, bevor sie wieder in Vergessenheit gerät.



Zutaten für 2 Portionen Milchreis:

Basisvariante:

1/2 EL Butter
100 g Milchreis
400 ml lauwarme Milch
1/4 TL gemahlene Vanille (alternativ Vanillezucker)
Zucker nach Geschmack nach dem Kochen unterrühren - ohne weitere Aromen wäre das bei mir ein knapper Esslöffel.

Schoko-Milchreis:

2 Riegel Zartbitterschokolade (in Stückchen zerbrochen) nach dem Kochen unterrühren und nur nach Bedarf noch ein bisschen Zucker zugeben. Bei meiner Schokovariante war kein weiterer Zucker notwendig.

Himbeer-Milchreis:

150 g gefrorene Himbeeren
1-1,5 EL Zucker

Die Butter in einem großen Topf (bei 2 Portionen würde ich einen Topf nehmen, der 1,5 bis 2 Liter Fassungsvermögen hat) schmelzen lassen. Dann den Reis zugeben und unter Rühren in der Butter anschwitzen, bis er glasig ist. Die lauwarme Milch und die Vanille zugeben und die ganze Masse kurz aufkochen lassen, dabei das Rühren nicht vergessen, damit nichts ansetzt. Nach dem Aufkochen den Topf mit einem Deckel verschließen und auf die kleinste Platte des Herdes setzen, die kleinste Stufe einstellen und das Ganze bei wenig Wärme 15 Minuten ziehen lassen. Nach Ablauf dieser Zeit den Milchreis gründlich umrühre (er war zumindest bei mir zu dem Zeitpunkt doch etwas kompakter geworden) und ohne weitere Hitze mit immer noch geschlossenem Deckel für 10-15 Minuten quellen lassen.

Jetzt ist der Milchreis im Prinzip fertig und muss nur noch mit Zucker abgeschmeckt werden. Wenn man allerdings eine der Varianten ausprobieren will, kommen vor dem Zuckern die Himbeeren oder Schokostückchen in den Milchreis, damit die Hitze die Schokolade schmelzen oder die Himbeeren auftauen kann, und erst nach einem gründlichen Umrühren wird der Reis mit Zucker abgeschmeckt.

Ich persönlich mag die Himbeer-Variante besonders gern, während mein Mann auf den Schokoreis steht. Der Klassiker besteht für mich aber immer noch aus Milchreis mit Zimt und Apfelmus und deshalb werde ich beim nächsten Mal wohl schauen, wie es schmeckt, wenn ich nach den 15 Minuten auf kleiner Flamme noch kleingeschnittene Äpfel in den Reis werfe ...

Montag, 15. Februar 2016

Seanan McGuire: Indexing - Reflections (Indexing 2)

Zwei Jahre nach dem Erscheinen von "Indexing" von Seanan McGuire gibt es mit "Indexing: Reflections" die Fortsetzung um Henry (Henrietta Marchen) und ihre Kollegen sowie ihren Kampf gegen Märchen, die danach streben, real zu werden. Auch bei diesem Band erschienen die einzelnen Kapitel zuerst als Fortsetzungsgeschichte für den Kindle und sind somit sehr gut mit ein paar Tagen Abstand zwischen den Episoden zu lesen. Dieses Mal geht es vor allem um die Nachwirkungen der Vorgänge im ersten Band. In "Indexing" wäre es fast zu einer Katastrophe gekommen, da eine Geschichtenerzählerin ("Mother Goose") diverse potenziellen Märchenfiguren und ihre Geschichten manipuliert hatte. Aber auch nach der Ergreifung dieser Verbrecherin kommt es immer noch zu einem erhöhten Aufkommen an Märchenvorfällen, was für die Mitarbeiter des ATI Management Bureaus eine Menge Extraarbeit bedeutet.

Doch nicht nur das größere Arbeitsaufkommen macht Henry und ihrem Team zu schaffen. Durch die Vorgänge rund um die "Mother Goose" wurde Henrys Geschichte aktiviert, ebenso wie die von Demi, die inzwischen ein fester Bestandteil dieser "Märcheneinsatztruppe" ist. Also müssen Henry (ein aktives "Schneewittchen"), Jeff (ein "Schuhmacher"), Demi (eine aktive "Rattenfängerin"), Sloane (eine "böse Stiefschwester") und Andy (der einzige im Team, der nicht von Märchen berührt wurde) dem ATI Management Bureau erst einmal beweisen, dass sie immer noch ihrem Dienst nachgehen können, ohne dass ihr Märchenhintergrund zu einer Gefahr für die Allgemeinheit wird. Zu ihren Gunsten spricht dabei, dass Henry und ihre Kollegen auch im inaktiven Zustand schon viel Erfahrung mit ihrer Märchenidentität sammeln können und sich der Risiken durchaus bewusst sind. Außerdem haben sie eine gute Erfolgsquote und sind eines der wenigen Teams, das mit Sloane gut zusammenarbeiten kann, Denn Sloane ist eine Mitarbeiterin mit einzigartigen und unverzichtbaren Fähigkeiten, deren Wohl dem ATI besonders am Herzen liegt. Wie einzigartig die potenzielle Giftmischerin ist, wird dabei erst im Laufe der Geschichte deutlich. ....

Es ist wohl wenig überraschend, dass ich auch diesen Roman von Seanan McGuire sehr genossen habe. Die Autorin trifft immer wieder meinen Humor und ich liebe es, wie sie mit den verschiedenen Themen umgeht und wie sie eine ungewöhnliche Sicht auf vertraute Elemente beweist. Die Handlung von "Indexing" war so weit eigentlich abgeschlossen, aber es blieben genügend Stränge offen, dass daran wieder angeknüpft werden konnte. Neben den ganzen Vorfällen rund um die kurz vor der Aktivierung stehenden Märchen fand ich es sehr spannend, mehr über die Entstehung des ATI Management Bureaus zu erfahren und mitzuerleben, wie aus Sloane eine "böse Stiefschwester" wurde. Aber auch Henrys Auseinandersetzung mit ihrem (Ur-)Märchen und all die anderen neuen Figuren, deren Märchen schon aktiv sind, die aber anscheinend damit umgehen konnten, haben schöne neue Sichtweisen auf das Märchenthema gebracht. Dazu kam noch, dass die Geschichte einigen Anlass bot, um sich mit dem Schicksal der Personen auseinanderzusetzen, die von Henry und all den anderen im Laufe der Jahrhunderte daran gehindert wurden, sich als Märchenfiguren zu manifestieren.

So gab es immer wieder bitterböse, traurige, aber auch amüsante Szenen, wobei der "Märchenschwerpunkt" weiterhin bei Henry und dem Schneewittchenthema lag. Seanan McGuire hat sich in diesem Band viel Zeit genommen, um auf die Vergangenheit des Schneewittchenmotivs einzugehen und um ihre Welt detaillierter vorzustellen. Das hat vielleicht die eine oder anderen Wendung nicht ganz so überraschend gestaltet, aber dafür gab es für mich sehr viele Anstöße, noch einmal über die verschiedenen Märchenvarianten und die Entwicklung und Verbreitung von Märchen nachzudenken. Außerdem mag ich es, wie die Autorin ihre Märchenfiguren in ein modernes Umfeld versetzt, ohne sich dabei zu sehr von dem märchenhaften Grundmotiv zu entfernen.

Samstag, 13. Februar 2016

Gail Carriger: Etiquette and Espionage (Finishing School 1)

"Etiquette and Espionage" ist der Auftakt einer weiteren Reihe von Gail Carriger, deren "Parasol Protectorate"-Titel mir schon so gut gefallen hatte. Dieses Mal ist die Protagonistin deutlich jünger - ebenso wie die Zielgruppe -, ansonsten spielt die Handlung in der gleichen Welt wie "Soulless" und die anderen Bände rund um Alexia Tarabotti. Die neue Protagonistin ist die vierzehnjährige Sophronia Angelina Temminnick, die ihre Mutter mit ihrem unberechenbaren Benehmen regelmäßig zur Verzweiflung bringt. Während all ihre Schwestern sich angemessen verhalten, klettert Sophronia auf Bäume, treibt sich mit den Stalljungen rum und nimmt ständig die neuen technischen Errungenschaften, die ins Haus einziehen, auseinander. In der Hoffnung, dass ein Aufenthalt in einem Mädcheninternat aus ihr eine Dame machen würde, schickt ihre Mutter sie auf "Mademoiselle Geraldine's Finishing Academy for Young Ladies of Quality".

Doch schon bei der Anfahrt muss Sophronia feststellen, dass diese Schule vielleicht nicht ganz das ist, was sie sich bislang unter einer solchen Institution vorgestellt hat - und ganz gewiss hat auch ihre Mutter nicht mit der Ausbildung, die ihre Tochter dort erhalten wird, gerechnet. Denn neben dem richtigen Benehmen, Tanzen und anderen damenhaften Disziplinen lernt das Mädchen dort, wie man sich gegen einen Vampir oder Werwolf zur Wehr setzt, wie man die richtige Menge Zutaten berechnet, um eine bestimmte Anzahl Dinnergäste zu vergiften, wie man Informationen erlangt, Nachrichten in großen Menschenmengen unauffällig weiterreicht und Männer verführt (dieses Fach ist allerdings für die höheren Klassen reserviert).

So spannend Sophronia all diese neuen Wissensgebiete findet, so hat sie doch lange Zeit keine Ahnung, in welche Richtung ihre Ausbildung gehen soll. Um mehr darüber und das ungewöhnliche Schulgelände herauszufinden, treibt sie sich immer wieder in Bereichen herum, in denen Schülerinnen eigentlich nichts zu suchen haben - was sie regelmäßig in brenzlige Situationen bringt, aber auch für unverhoffte neue Bekanntschaften sorgt. Außerdem geht schon zu Beginn der Geschichte ein wertvoller Gegenstand, der der Schule überbracht werden sollte, verloren und wird nun von mehreren - zum Teil recht verbrecherischen - Parteien gesucht, und natürlich fragt sich auch Sophronia, wo sich diese Kostbarkeit befinden könnte.

Ich mochte all die fantastischen Einfälle, die Gail Carriger allein schon beim Aufbau der Schule angewandt hat (auch wenn ich lieber nicht darüber nachdenke, ob die beschriebenen Elemente technisch auch nur annähernd möglich sein könnten). Auch die vielen verschiedenen Figuren fand ich sehr toll (und sehr Carriger-typisch), doch vor allem liebe ich all die kleinen humorvollen Momente. "Etiquette and Espionage" ist ein wirklich schöner Wohlfühlroman und ich weiß nicht, wie oft ich überrascht aufgelacht oder geschmunzelt habe.

Es war wirklich schön, wieder in dieses fantastische England zurückzukehren, aber in gewisser Weise ist das für mich auch der größte Kritikpunkt an diesem Roman. Denn "Etiquette and Espionage" spielt 22 Jahre vor "Soulless" und trotzdem scheint die Welt technisch in sehr vielen Punkten sehr viel weiter fortgeschritten zu sein. Außerdem gibt es Figuren, die mir schon aus den "Parasol Protecotrate"-Romanen bekannt waren und bei denen ich ein paar kleine Probleme hatte, mein "Wissen" über die Figuren mit deren jüngeren Versionen in "Etiquette and Espionage" zusammenzubringen. Trotzdem hat das Lesen so viel Spaß gemacht und ich freu mich jetzt schon, dass ich noch ein paar Folgebände mit Sophronia und ihren Freunden vor mir habe.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Marissa Doyle: Betraying Season (Leland Sisters #2)

Nach "Bewitching Season" und "Courtship and Curses" ist "Betraying Season" der dritte Roman von Marissa Doyle, den ich gelesen habe. Während sich die anderen beiden Geschichten mit der ersten Londoner Saison der jeweiligen Protagonistin beschäftigen, ist Pen (Penelope) schon vor einem Jahr in die Gesellschaft eingeführt worden und nimmt sich nun eine Auszeit, um in Irland mit ihrer ehemaligen Gouvernante zu studieren. Doch so ganz läuft dieses Studienjahr nicht nach Pens Vorstellungen ab, da Ally zu krank ist, um sie zu unterrichten, und ihr "Ersatzlehrer" zwar sehr versiert im Umgang mit Magie ist, aber seine Schüler sind nicht gerade davon begeistert, dass nun eine Frau und dann auch noch eine Engländerin an ihrem Unterricht teilhaben soll.

Für Pen ist das eine schwierige Zeit. Sie hat niemanden, mit dem sie sich wirklich austauschen kann, was dazu führt, dass sie ihrer frischverheiratete Zwillingsschwester Persy umso mehr vermisst, und sie fühlt sich minderwertig, was auch eine ganz neue Erfahrung für sie ist. Ihr Leben lang war sie immer der Zwilling, der mehr Aufmerksamkeit bekam und mehr Erfolg hatte. Doch nach den Ereignissen im letzten Jahr, als ihre schüchterne Schwester die Einzige war, die einen Anschlag auf Prinzessin Victorias Leben verhindern konnte, hat Pen das Gefühl, sie müsse ihren Wert beweisen, in dem sie genügend Magie lernt, um mit ihrer gebildeten Schwester gleichziehen zu können.

Doch da das Leben nicht aus Unterricht allein besteht, nimmt sie dankbar die herzlichen Einladungen ihrer neuen Bekanntschaft Lady Keating an - wobei es auch nicht schadet, dass die Dame einen attraktiven und sympathischen Sohn hat. Niall Keating hingegen wird von seiner Mutter, die ihre ganz eigenen Pläne verfolgt auf Pen angesetzt und soll das einsame Mädchen in sich verliebt machen. Dabei sahen die Pläne seiner Mutter allerdings nicht vor, dass auch Niall sich verlieben könnte - und seine Zuneigung zu der jungen Engländerin deutlich größer ist als seine Angst vor seiner überaus bestimmenden Mutter.

Wie schon in den anderen Geschichten ist die Handlung von "Betraying Season" relativ vorhersehbar, aber dafür gibt es wunderbare (Neben-)Figuren - inklusive Geist, Kobold und Göttin(nen) -, amüsante Dialoge und viele kleine Szenen zum Genießen. Bei dieser Autorin reicht es mir wirklich, dass ihre Romane nur "nett" sind, da ich sie wirklich entspannend, unterhaltsam und erholsam finde. Außerdem mochte ich bei diesem Band, dass sich die Handlung mal nicht um die erste Saison dreht, sondern um Pens Unterricht und - wenn auch nur oberflächlich - die Spannungen zwischen Irland und England.

Dazu kommt noch, dass sich die Magie, so wie Pen sie in Irland kennenlernt, etwas von der bislang von Marissa Doyle dargestellten Zauberei unterscheidet, was zu einigen hübschen Szenen führt. Auch lernt Pen einen Clurichaun kennen, der bei ihren Gastgebern im Keller lebt und für die Verwaltung der Spirituosen verantwortlich ist - und den ich sehr mochte, gerade weil er etwas bodenständiger war, als die meisten anderen Figuren in dieser Geschichte. Insgesamt gibt es in diesem Band eine Menge neuer Facetten der magischen-historischen Welt, die Marissa Doyle für ihre Geschichten entworfen hat, und die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich von den anderen beiden Teilen, ohne dabei an Unterhaltungswert zu verlieren. So hat es mir wieder großen Spaß gemacht, eine der beiden Leland-Schwestern bei ihrer Suche nach dem richtigen Weg und dem richtigen Mann zu begleiten.

Dienstag, 9. Februar 2016

SuB-trahiert (1): Oktober, November und Januar

Irgendwie hatte ich wohl Ende 2015 das Gefühl, dass ich mit dem Veröffentlichen des Oktober-/November-Beitrags noch warten sollten - vermutlich hoffte ich, dass ich im Dezember auch noch einen Titel auf die Reihe bekommen würde. Da dem aber nicht so war, wird das nun ein 3-Monats-Beitrag inklusive Januar-Titel.

1. Jim Butcher: Codex Alera 2 - Im Schatten des Fürsten

Ich mag diese Reihe wirklich gern, aber mir ist bewusst, dass ich für die einzelnen Bände etwas Zeit und vor allem genügend Aufmerksamkeit für die vielen Figuren und die Perspektivwechsel benötige. Also lag dieser Teil schrecklich lange auf dem SuB und wartete darauf, dass ich den ersten Band noch einmal las - was ich im Januar 2014 gemacht habe. Dummerweise kam es dann nicht dazu, dass ich gleich zur Fortsetzung griff, aber glücklicherweise hatte ich mich noch an genügend Details erinnert, um im Oktober endlich "Im Schatten des Fürsten" genießen zu können. Wenn Jim Butcher über politische Intrigen schreibt, macht es mir Spaß, und wenn er einen Sprung von zwei Jahren macht, dann ist es auch stimmig, dass sich der Protagonist Tavi in der Stadt so gut auskennt. Es hat mir gefallen, wie sich die Handlung in diesem städtischen Umfeld entwickelt und dass ich als Leser trotzdem nicht auf die Welt der Wehrhöfe verzichten musste. Ich mag das Magiesystem, ich mag die Gesellschaft (die ich nach diesem Band deutlich besser durchschaue als nach dem Lesen des Auftaktbandes) und ich mag die verschiedenen Figuren und die Tatsache, dass es Jim Butcher gelingt, ihre Motive nachvollziehbar zu gestalten. :)


2. Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
3. Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

"Jack Flint und der Bann des Herzsteins" hatte mir gut gefallen, als ich ihn das erste Mal gelesen habe, aber als die Fortsetzungen bei mir ankamen, habe ich trotzdem nicht gleich dazu gegriffen. Irgendwie habe ich auf die richtige Stimmung für diese Romane gewartet und dann sind sie etwas in Vergessenheit geraten. Nachdem ich aber Ende Oktober den ersten Band noch einmal gelesen und so meine Erinnerungen an die Geschichte aufgefrischt hatte, habe ich mir im Anschluss gleich Band 2 und 3 vorgenommen und die Handlung sehr genossen. Ich mag es, wie Joe Donnelly mit keltischen Motiven umgeht, und ich finde seine Figuren sympathisch, außerdem lassen sich die Geschichten mit ihrem gradlinigen Aufbau zügig lesen, was ich auch angenehm fand.


4. Elizabeth Woods: Caras Schatten

"Caras Schatten" gehörte zu den Büchern, die ich beim Durchschauen des Verlagsprogramms interessant fand und dann habe ich direkt nach Erscheinen so viele Meinungen dazu mitbekommen, dass ich den Roman nicht mehr lesen mochte. Im November habe ich ihn endlich mal aus dem Regal gezogen, da ich mich kaum noch an all die Rezensionen erinnern konnte, und nach den ersten Kapiteln das Buch zur Seite gelegt, weil ich nicht weiterlesen mochte. Ich war mir schon nach dem Prolog sicher, dass ich die Hintergründe durchschaut hatte und unter dieser Voraussetzung machte mir das Lesen einfach keinen Spaß. Nach einigen vergeblichen Versuchen mit der Geschichte habe ich dann aufgegeben, nur noch die letzten zwei Kapitel quergelesen, um herauszufinden, dass ich mit meinem Verdacht richtig lag, und den Roman dann aussortiert.


5. Daniel Holbe: Giftspur

"Giftspur" habe ich in den letzten 1,5 Jahren mehrfach angefangen und dachte dann immer, dass der Zeitpunkt nicht richtig sei. Im Januar habe ich den Roman jetzt endlich mal von Anfang bis Ende gelesen und kann nun sagen, dass es weniger am Zeitpunkt als an der Geschichte lag. Ich war beim Lesen wirklich genervt von  der Erzählweise, von diesem - gefühlt sehr deutschen - Bedürfnis, die Charaktere zu konstruieren, die Umgebung zu beschreiben und ständig jede Aussage (auch zwischen den beiden sich gerade kennenlernenden Kollegen oder gar vollkommen allgemeiner Natur wie bei einem Leserbrief in einer Zeitung, an den sich die Polizistin erinnert) zu (be-)werten. Die künstlich wirkenden Gegensätze der beiden Ermittler (sie fährt ein winziges Elektro-Auto, er einen alten Lada-Geländewagen; sie versucht bei den Befragungen empathisch zu sein, er ist knapp und wirkt unfreundlich; sie ist in der Gegend aufgewachsen, er kennt sich noch nicht in der Stadt aus) gingen mir schon nach den ersten Kapiteln auf den Geist. Der Fall ging - vor allem am Anfang - zwischen all den übermäßigen Beschreibungen, Bewertungen und dem ständigen Hinterfragen der Polizistin regelrecht unter. Außerdem gab es immer wieder Nebensätze, die von einer Weltsicht zeugen, die mich geärgert haben. So fragt sich die Protagonistin, wieso sie es noch nicht zu einer Familie gebracht hat, wenn doch ein anderer Kollege, der zwar sympathisch, aber "weder ein Krösus noch ein Adonis" (S. 21) ist, es geschafft hat, eine Frau abzubekommen, die ihn geheiratet hat und nun das zweite Mal von ihm schwanger ist. Am Ende kann ich nur sagen, dass das Buch nicht so schlimm war, dass ich es abbrechen musste, aber gefallen hat es mir nicht.

Sonntag, 7. Februar 2016

Robin McKinley: Chalice

Robin McKinley lese ich schon sehr lange und kenne doch bislang erstaunlich wenig von der Autorin, obwohl ich jeden Roman von ihr, den ich gelesen habe, sehr mochte. So wurde es zu Weihnachten dringend Zeit mal wieder ein weiteres Buch von ihr auf den Wunschzettel zu setzen und nachdem mir in den letzten Tagen nach ungewöhnlicher Fantasylektüre war, habe ich zu "Chalice" gegriffen.

Von Anfang an fällt bei "Chalice" die ungewöhnliche Erzählweise auf, die nicht nur durch viele zeitliche Sprünge, sondern auch die Perspektive etwas ist, worauf man sich erst einmal einlassen muss. Überhaupt lässt Robin McKinley sehr vieles offen, wenn es um die Welt, die Magie und die Traditionen geht, die in "Chalice" eine Rolle spielen. Aber ich fand es sehr angenehm, dass ich mir so beim Lesen sehr viele Gedanken um all die Kleinigkeiten machen musste, die mir eben nicht auf dem Silbertablett präsentiert werden. Selbst Elemente, die relativ einfach erklärt werden könnten, musste ich mir als Leser selber erarbeiten. So habe ich mich lange gefragt, wie groß wohl das Gebiet ist, um das es sich hier dreht. Die Menschen kennen einander und stehen sich so nah, dass es wie ein Dorf oder größeres Gut wirkt. Aber wenn man sich überlegt wie viele Personen an der Verwaltung des Gebietes beteiligt sind und wie wichtig die einzelnen Positionen sind, dann dreht es sich wohl eher um eine Art kleines Fürstentum. Ich mag es, wenn ich mich so mit den Hintergründen einer Geschichte beschäftigen kann, ohne dass dabei die Figuren oder das Geschehen zu sehr überlagert werden.

Die Handlung dreht sich um ein Gebiet, in dem zeitgleich der "Master" und die "Chalice" gestorben sind ohne einen Erben zurückzulassen und nun durch zwei Personen ersetzt werden müssen, die keinerlei Ausbildung für ihre neue Aufgabe erfahren haben. Die neue "Chalice" wird durch den "Circle" gefunden, in einem Auswahlverfahren, das angeblich keinen Raum für Irrtümer zulässt - und so steht die Imkerin und "Waldhüterin" Mirasol von einem Tag auf dem anderen vor einer großen Herausforderung. Als Chalice ist es ihre Aufgabe das Land zusammenzuhalten, mit dem Circle zusammenzuarbeiten und dafür zu sorgen, dass es allen Lebewesen gut geht.

Auch der Master ist auf magische Weise mit dem Land verbunden und entstammt normalerweise der Blutlinie des vorhergehenden Masters ab. Doch aufgrund der Tatsache, dass der verstorbene Master sich nicht gut mit seinem jüngeren Bruder vertrug, wurde dieser zu den Priestern des Feuers geschickt und ist nun eigentlich nicht mehr für seine neue Aufgabe geeignet. Er ist tief mit dem Feuer verbunden und weniger Mensch als Element, trotzdem will er alles versuchen, um dem Gebiet die Unruhe zu ersparen, die mit einem Wechsel der Blutlinie einhergehen würde. So sind sowohl Chalice als auch Master sehr unsicher in ihrer neuen Aufgabe und es hilft nicht, dass die Menschen in ihrer Umgebung ihnen kein besonders großes Vertrauen entgegen bringen. Zu sehr hängt die Sicherheit aller und das Wohl des Landes davon ab, dass die beiden wichtigsten Positionen von Menschen gehalten werden, die dafür sorgen können, dass das Land ausgeglichen ist und die Magieflüsse gleichmäßig fließen.

Mir hat vor allem die ruhige Erzählweise gefallen und die Tatsache, dass mir die Geschichte Raum und Zeit zum Nachdenken gelassen hat. Ausnahmsweise konnte ich das Buch gut aus der Hand legen, weil so viele Kleinigkeiten in mir nachhalten und die Langsamkeit der Handlung mich nicht drängte noch eine und noch eine Seite zu lesen bis ich wusste wie es endete. Dann sind da auch all die kleinen Szenen zwischen Master und Chalice, die beide auf ihre Weise das Beste für ihr Land wollen und doch so unsicher sind, ob sie ihrer Aufgabe gerecht werden. Obwohl auch Mirasol immer wieder Angst vor dem Feuer in ihrem Master hat, so ist er es doch, mit dem sie sich relativ offen über all die Dinge austauschen kann, die sie beschäftigen.

Aufgrund der Perspektive ist man als Leser sehr nah bei Mirasol, bekommt ihre Selbstzweifel mit, ihre Unwissenheit und all die großen und kleinen Unannehmlichkeiten, die mit ihrer neuen Position einhergehen. Ich mag es immer wieder, dass Robin McKinley bei solchen Beschreibungen ein Händchen für Details beweist, die meinem Gefühl nach sonst oft untergehen. So bemerkt Mirasol an einer Stelle an, dass sie mit allen möglichen Problemen gerechnet hat, aber nicht mit den Rückenschmerzen, die die Arbeit als Chalice mit sich bringen. Als Waldhüterin ist sie nicht gerade untrainiert, aber das lange Stehen während der Sitzungen - da sich die Chalice bei der Ausübung ihrer Pflichten traditionsgemäß nicht hinsetzen darf - beansprucht ihren Körper ganz anders als ihre frühere Arbeit.

Und dann gibt es noch all die Szenen rund um die Bienen, den Gewinn von Honig und die Beschreibungen des unterschiedlichen Geschmacks der verschiedenen Honigsorten. Mirasol ist die erste Chalice, deren Magie mit Honig verbunden ist, und dementsprechend wichtig sind die Bienen und die Imkerei für sie. Dabei ist ihr schon bewusst, dass kaum jemand sich in der Nähe ihrer Bienen wohlfühlt und die meisten Menschen Angst vor den Insekten haben. Doch für sie bedeuten die Bienen und ihr stetiges Summen Geborgenheit - und so ist es auch passend, dass die Chalice und ihre Bienen sich im Laufe der Zeit ungewöhnlich entwickeln und eine immer größere Rolle bei der Erhaltung ihres Landes einnehmen.

Da eigentlich relativ wenig in dem Roman passiert und die Geschichte von den kleinen Momenten und Entwicklungen lebt, ist es schwierig mehr über die Handlung zu schreiben. Aber wer von euch sich mal auf eine etwas andere Fantasygeschichte einlassen mag, sollte einen Versuch mit "Chalice" wagen.

Freitag, 5. Februar 2016

Dies und Das (2)

Es ist schon einige Jahre her, da habe ich ein Buch gelesen mit einem Mann, der ein Regengott war, ohne es zu wissen. Egal, wo dieser Mann hinging, Regenwolken folgten ihm auf Schritt und Tritt. Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, von welchem Autor das Buch war, aber dieser Regengott ist bei mir hängengeblieben. In den letzten Tagen musste ich recht oft an diese Figur denken, denn egal wie gut das Wetter war, solange ich im Haus war: Sobald ich einen Fuß vor die Tür setzte, fing es an, in Strömen zu regnen.

Am Mittwoch hatte ich das Glück, dass ich auf den Pannendienst, der meinem Auto Starthilfe geben sollte, noch im Sonnenschein warten konnte. Sobald ich aber auf der Autobahn war, zogen tiefdunkle Wolken auf und ich fand mich inmitten eines zwischen Hagel und Starkregen schwankenden Wolkenbruchs wieder. Nicht gerade mein liebstes Wetter, um einige Kilometer durch die Gegend zu düsen, damit die Batterie sich wieder aufladen kann.

Auch am Donnerstag ging ich aus dem Haus und alles war trocken und friedlich - nur um wenige Minuten später (natürlich war ich zu dem Zeitpunkt schon wieder auf der Autobahn) dicken Regen zu bringen. Dummerweise lerne ich ja nicht aus meinen Fehlern, so dass ich weiterhin im T-Shirt aus dem Haus gehe und dann schnell bis auf die Haut nass werde, wenn ich mein Auto verlassen muss. (Bei Busfahrten ist es in den letzten Wochen übrigens ähnlich gewesen: Zum Bus komme ich noch bei trockenem Wetter, nach der Busfahrt lande ich im strömenden Regen ... ) Mit zwei Katzentransportkörben in den Händen gibt es natürlich auch keine Gelegenheit, einen Regenschirm zu tragen, so dass ich so langsam wirklich darüber nachdenke, ob ich nicht doch eine Regenjacke benötige. Auf der anderen Seite ist dieses "Winterwetter" ja bald auch vorbei und wir landen bei dem deutlich berechenbareren Aprilwetter, das dann wieder ein halbes Jahr andauert. ;)

Apropos Katzentransportkörbe: Unsere beiden Samtpfoten durften gestern mal wieder einen Ausflug zum Tierarzt machen. Nach einem freundlichen "Ich dachte schon, Sie hätten den Tierarzt gewechselt, weil ich Sie so lange nicht gesehen habe!" durfte mir der Doktor bestätigen, dass es Baltimore zur Zeit erstaunlich gut geht. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem der Tumor verhindert, dass er weiter fressen kann, und an dem er so geschwächt sein wird, dass wir eine endgültige Entscheidung treffen müssen, aber noch scheint dieser Tag überraschend weit weg zu sein. Baltimore frisst relativ gut, auch wenn er nur bestimmte Futtersorten ohne große Anstrengungen aufnehmen kann und es für ihn das einfachste ist, wenn wir ihm Sachen in die Schnauze stecken. Und der Tumor hat sich in den vergangenen acht Wochen auch nicht so radikal entwickelt, dass wir alarmiert sein müssten. Wenn ich überlege, wie schlecht es dem Kater im vergangenen Jahr teilweise ging, so ist es wirklich unglaublich, wie gut er sich zur Zeit hält!

Christie hingegen fühlt sich momentan nicht ganz so wohl, sie hat irgendwelche undefinierbaren Hautprobleme und hat sich an inzwischen vier Stellen blutig gekratzt. Der Tierarzt vermutet, dass es eine Futterallergie ist, aber da wir in den letzten sechs Monaten in der Hinsicht eigentlich nichts verändert haben, können wir nicht so schnell den Finger darauf legen, was diese Allergie ausgelöst haben könnte. Erst einmal hat sie einen Medikamentencocktail bekommen, der den Juckreiz unterdrücken und die Heilung der Haut beschleunigen soll. Wenn es damit in den nächsten Tagen gut verheilt, müssen wir sie in den nächsten Wochen nur im Auge behalten, ob es wiederkommt. Es könnte theoretisch aber auch sein, dass wir Glück haben und es nur eine einmalige Sache ist. Wir werden sehen ... Abgesehen von dem Juckreiz geht es der Madame allerdings gut. Sie ist so rund wie nie zuvor, liegt den Großteil des Tages auf der Heizung, wo sie sich die Wampe wärmt, und mischt ab und an den armen Baltimore auf, der zu gutmütig ist, um sich gegen sie zu wehren.

Ansonsten gibt es eigentlich gar nichts zu erzählen. Ich wusel so vor mich hin, mein Mann und ich testen an den Wochenenden immer wieder Carsharing-Autos, weil unser Wagen den TÜV-Termin am Ende des Jahres nicht mehr überleben wird und wir schon mal überlegen, wie es dann weitergeht, und die ersten Leute kündigen ihre Besuchsabsichten für dieses Jahr an und wollen Termine absprechen. Langweilig wird es vermutlich in den kommenden Monaten nicht ... ;)

Mittwoch, 3. Februar 2016

SuB-Zuwachs Januar 2016

Nach all den Jahren, die ich nun meine Neuzugänge hier dokumentiere, kann ich wohl behaupten, dass ich im Januar grundsätzlich relativ viele SuB-Zugänge habe. Wahrscheinlich weil es sich auf der einen Seite nach zwei Monaten mit wirklich vielen neuen Büchern seltsam anfühlt, wenn es keine weiteren Romane zu mir schaffen, und auf der anderen Seite gibt es trotz all der Geschenke im November und Dezember immer noch den einen oder anderen Titel, den ich gern hätte - und sei es nur, um eine Reihe zu vervollständigen.


Marissa Doyle: Betraying Season (Leland Sisters 2)

Der einzige Roman, der mir von der Autorin noch fehlte, der in einem leicht magisch angehauchten viktorianischen England spielt und sich um ein Mitglied der Leland-Familie dreht. Nachdem ich diesen Teil schon gelesen habe, kann ich auch demnächst endlich die kurze Geschichte rund um den Bruder der beiden Leland-Schwestern lesen, die schon länger auf meinem eReader ruht.

Mira Grant: Blackout (Newsflesh 3)

Der Abschluss der Newsflesh-Trilogie. Wenn ich nach dem Lesen des zweiten Bandes also wieder so fertig bin wie nach dem ersten Teil, kann ich gleich zur Fortsetzung greifen. ;)

Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion (Darkbeast 2)

Die Fortsetzung von "Darkbeast" - jetzt muss ich nur noch irgendwann rausfinden, ob es sich damit auch um den Abschlussband handelt oder nicht. Auf jeden Fall bin ich damit jetzt auf dem aktuellen Stand.

Seanan McGuire: Indexing Reflections (Indexing 2)

Ebenfalls eine Fortsetzung und in diesem Fall eine besonders ungeduldig erwartete, weil mir "Indexing" so gut gefallen hatte.

Holly Webb: Emily Feather and the Enchanted Door (Emily Feather 1)
Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather 3)

Band 1 und 3 ... nun ja ... das kommt davon, wenn man sich beim schnellen Bestellen auf die erste Liste verlässt, die auf der Autorenseite angegeben ist. Ich hasse es wirklich, wenn bei einer Reihe keine Reihennummern auf den Büchern zu finden sind ... Immerhin habe ich den ersten Teil schon gelesen und sehr genossen! Vor allem mochte ich das Haus, in dem Emily mit ihrer Familie lebt ...

Montag, 1. Februar 2016

Februar-SuB 2016

Aus gleich mehreren Gründen hat es im Januar mit mir und dem Lesen nicht so gut geklappt, trotzdem habe ich in zwei intensiven Leserunden insgesamt acht (relativ dünne) Bücher - und die meisten davon auf Englisch - gelesen. Ich vermisse immer noch die Manga, Comics und Hörbücher ... Der Februar bringt dafür hoffentlich wieder mehr Zeit. Mal schauen, wie sich die kommenden Wochen so entwickeln.

Deutscher SuB:
  1. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
  2. Tim Akers: Das Herz von Veridon
  3. Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
  4. Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
  5. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
  6. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht
  7. Brom: Krampus
  8. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  9. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  10. Melissa Fairchild: Weltenwanderer
  11. Lotte und Søren Hammer: Das weiße Grab
  12. Jim C. Hines: Die Buchmagier - Angriff der Verschlinger
  13. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  14. John Irving: Letzte Nacht in Twisted River
  15. Tove Jansson: Winter im Mumintal
  16. Tove Jansson: Geschichten aus dem Mumintal
  17. Celine Kiernan: Schattenpfade
  18. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  19. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  20. Bernd Perplies: Magierdämmerung - In den Abgrund
  21. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  22. Silvia Roth: Querschläger
  23. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  24. Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
  25. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  26. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  27. Charles den Tex: Die Zelle
  28. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  29. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  30. Xinran: Gerettete Wort
  31. Xinran: Wolkentöchter
  32. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

32 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:
  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents - A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk - A Memoir by Lady Trent
  4. Patricia Briggs: Bone Crossed (Mercy Thompson #4)
  5. Patricia Briggs: Silver Borne (Mercy Thompson #5)
  6. Julie Campbell: Mystery of Glen Road (Trixie Belden #5)
  7. Gail Carriger: Etiquette and Espionage (Finishing School #1)
  8. Soman Chainani: The School for Good and Evil 2
  9. Diana Pharaoh Francis: The Black Ship (Crosspointe Novel #2)
  10. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  11. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  12. Tanya Huff: The Silvered
  13. D. B. Jackson: Thieve's Quarry (Thieftaker #2)
  14. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  15. Lynn Kurland: Star of the Morning
  16. Seanan McGuire: Indexing Reflections
  17. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  18. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
  19. Cindy Pon: Serpentine
  20. Philip Reeve: Larklight
  21. A.C.H. Smith: Jim Henson's The Dark Crystal
  22. Rob Thomas: Veronica Mars - The Thousand Dollar Tan Line
  23. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather #3)
  24. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

23 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)