Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresende

Dieses Jahr war in jeder Beziehung überraschend anstrengend und jedes Mal, wenn wir dachten, dass endlich Ruhe einkehren könnte, gab es wieder eine neue Nachricht, die unser Leben auf den Kopf stellte. So hoffen wir sehr, dass es nach dem anstehenden Umzug im Februar bei uns wirklich endlich wieder etwas entspannter zugeht. Doch erst einmal werden wir den heutigen Abend damit verbringen, zu lesen, zu spielen und zu schwatzen. Wir werden etwas Leckeres essen und hoffen, dass die einen Nachbarn nicht zu viel Geld für Feuerwerk ausgegeben haben, damit Christie nicht die halbe Nacht verängstigt in einem Versteck zittern muss, und dass die Feierlichkeiten der anderen Nachbarn nicht wieder bis in die späten Morgenstunden gehen. ;)

Ich wünsche euch einen guten Übergang ins neue Jahr und greife noch einmal die Wünsche des letztes Jahres auf:

Ich hoffe, das neue Jahr hält für euch Gesundheit
und viele wunderschöne und unvergessliche Momente parat.
Passt gut auf euch auf, verbringt viel Zeit mit Menschen,
die euch gut tun und am Herzen liegen,
und viele Lesestunden mit umwerfenden Büchern!

Freitag, 30. Dezember 2016

Challenges 2016 - Statistik

Persönliche Vorhaben 2016


1. SuB-trahieren:

Da es im vergangenen Jahr mit dem SuB-trahieren so gut klappte, mache ich damit in diesem Jahr einfach weiter. Irgendwann habe ich dann hoffentlich kaum noch "Altlasten" (Bücher, die länger als ein halbes Jahr darauf warten, gelesen zu werden) mehr auf dem SuB!

Stand am 01.01.2016: 37 Alt-SuB-Titel (inklusive englischem SuB)

Januar: 1 gelesen/0 aussortiert
Februar: 1 gelesen/0 aussortiert
März: 3 gelesen/0 aussortiert
April: 3 gelesen/0 aussortiert
Mai: 0 gelesen/0 aussortiert
Juni: 1 gelesen/0 aussortiert
Juli: 1 gelesen/0 aussortiert
August: 0 gelesen/0 aussortiert
September: 0 gelesen/2 aussortiert
Oktober: 2 gelesen/0 aussortiert
November: 0 gelesen/0 aussortiert
Dezember: 0 gelesen/1 aussortiert

9/12 Monaten klappte es mit dem SuB-trahieren, die Zahl der Alt-SuB-Titel beträgt am 31.12.2016 trotzdem 39 Titel. Aber für 2017 muss ich mir trotzdem wieder neue Gedanken um den "Alt-SuB" machen - und sei es nur, dass ich meine Definition von "Altlasten" überdenke, damit ich nicht wieder am Ende des Jahres mehr sogenannte "Altlasten" auf dem SuB habe als zu Jahresbeginn. ;)


2. Gesamt-SuB-Abbau:

Mit gerade mal 12 Titeln hat sich mein englischer SuB im vergangenen November viel zu klein angefühlt, während auf dem deutschen SuB auch bei einem Stand von 32 Titeln immer noch zu viele Altlasten lagen. Im Moment überlege ich, ob ich mit einem Gesamt-SuB von 30 bis 40 Büchern nicht zufrieden wäre, sofern diese Bücher aktueller sind und genügend Abwechslung bieten. So geht es mir hier also weniger um einen "Abbau" als darum, herauszufinden, was ich verändern muss, damit mein SuB für mich perfekt ist.


Stand am 01.01.2016: 57 Bücher (33 deutscher SuB/24 englischer SuB)

Januar:  55 Bücher (32/23)
Februar: 52 Bücher (31/21)
März: 48 Bücher (29/19)
April: 43 Bücher (26/17)
Mai: 48 Bücher (24/24)
Juni: 47 Bücher (23/24)
Juli: 50 Bücher (22/28)
August: 46 Bücher (22/24)
September: 47 Bücher (22/25)
Oktober: 43 Bücher (21/22)
November: 54 Bücher (24/30)
Dezember: 62 Bücher (23/39)

Mit einem Stand um die 50 Bücher auf dem SuB fühle ich mich eigentlich ganz wohl, wie ich inzwischen sagen kann. Nur an der Zusammensetzung muss ich noch arbeiten - und mir eingestehen, dass ich wohl immer mit einem recht hohen SuB-Stand in das Jahr starten werde, solange ich mir zu Geburtstag und Weihnachten ausschließlich Bücher wünsche. 


3. Mehr Comics und Manga lesen!

Im vergangenen Jahr habe ich mir wirklich viel zu wenig Zeit für Manga und Comics genommen. Eine Liste über die Anzahl der gelesenen Comics und Manga hilft mir vielleicht, häufiger ins Regal mit diesen ungelesenen Titeln zu blicken.

Januar: -
Februar: 2 Comic/2 Manga
März: 3 Comics
April: 1 Comic/3 Manga
Mai: 2 Comics
Juni: 1 Comic/2 Manga
Juli: 3 Comics
August: -
September: 7 Manga
Oktober: 8 Comics/4 Manga
November: 1 Manga
Dezember: 1 Manga

Wirklich viele Comics und Manga sind es nicht geworden, aber immerhin habe ich fast jeden Monat dazu gegriffen. Wie beim SuB sollte ich im kommenden Jahr wohl auch hier vor allem an der Mischung "arbeiten". *g*

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Sachbücher 2016

Im Januar kam in den Kommentaren zu meinem ersten "Dies und Das"-Beitrag des Jahres die Idee auf, dass es auch ohne Sachbuch-Challenge doch ganz schön wäre, eine Übersicht über die gelesenen Sachbücher des Jahres zu erstellen. Hier also meine Liste mit "Sachbüchern, die ich in diesem Jahr auch ohne Challenge gelesen habe":

1. Marie Brennan: Writing Fight Scenes
Flüssig zu lesende 77 Seiten zum Thema "Schreiben von Kampfszenen", die zwar nicht gerade aufsehenerregende neue Erkenntnisse vermitteln, aber eine angenehm umfassende Übersicht bieten und gut erklären, warum manche Kampfszenen innerhalb eines Romans besser funktionieren als andere.

2. Peter Falk: Just One More Thing - Stories from my Life

3. Peter Englund: Verwüstung - Eine Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs

4. Fred Bruemmer: Mein Leben mit den Inuit - Reisen zwischen Grönland und Alaska

5. Julia Korbik: Stand up - Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

6. Florian Heine: Mit den Augen der Maler - Schauplätze der Kunst neu entdeckt
Interessanter Blick auf Gemälde von Künstlern, die einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Malerei in ihrer Zeit geleistet haben, und deren Bilder der Autor mit den realen heutigen (Stadt-)Ansichten vergleicht und dabei erklärt, warum es vermutlich zu welchen Unterschieden kam. Mehr Details zu dem Buch könnt ihr bei Natiras Rezension finden.

7. Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer - Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte

8. Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren - Tagebücher 1939-1945

9. Diana Wynne Jones: Reflections (on the Magic of Writing)

10. Susanne Kippenberg: Das rote Schaf der Familie - Jessica Mitford und ihre Schwestern

Ich finde es interessant, dass ich auch im Jahr nach der Challenge genügend Sachbücher gelesen habe, dass ich die Challenge theoretisch hätte bestehen können. Dabei habe ich nicht mal bewusst die Augen danach aufgehalten, allerdings haben all die Empfehlungen, die noch als "Nachwehen" von der Challenge durch die teilnehmenden Blogs gingen, schon einen deutlichen Einfluss auf mich gehabt. So hat die Sachbuch-Challenge immerhin wirklich dafür gesorgt, dass ich wieder mehr Sachbücher lese - auch wenn sich mein Sachbuch-SuB in den vergangenen drei Jahren kaum verändert hat und ich statt dessen regelmäßig zu Leihgaben gegriffen habe. Ich weiß nicht, ob ich im kommenden Jahr ebenso viele Sachbücher lesen werde, kann aber jetzt schon sagen, dass ich noch so einige auf meiner Merkliste und im SuB habe und dann gibt es da noch die ganzen Titel, die ich in den vergangenen Monaten angefangen und bislang nicht beendet habe. So ganz wird das Sachbuchlesen bei mir wohl nicht wieder einschlafen und das freut mich sehr. :)

Wie war es bei euch in diesem Jahr? Habt ihr nach der Sachbuch-Challenge (oder inspiriert davon, wenn ihr daran gar nicht teilgenommen habt) auch weiter Sachbücher gelesen und vielleicht Lust eine Übersichtsliste zu erstellen? Wenn ja, dann fände ich es toll, wenn ihr mir einen Link zu eurer Liste in den Kommentaren hinterlassen würdet! :)

Dienstag, 27. Dezember 2016

"Challengefreie" Zeit

2016 war für mich ein Jahr ohne Challenges und auch wenn ich es sonst immer spannend fand, mich den verschiedenen Herausforderungen zu stellen, so war es doch mal sehr angenehm, keine konkreten Vorgaben erreichen zu wollen. Ich habe zwar meine Challenges immer so ausgesucht, dass dadurch (theoretisch) kein Stress entstehen sollte, aber trotzdem endete es in der Regel mit einem Spurt vor dem ablaufenden (Halb-)Jahr, weil es einfach doof gewesen wäre, wenn ich das angestrebte Ziel knapp verpasst hätte, weil ich zu faul zum Rezensieren oder Beenden eines Buches war.

Doch so ganz ohne persönliche Vorhaben geht es bei mir auch nicht, und so habe ich mir zum Jahresanfang doch wieder persönliche Ziele gesetzt. Ich wollte das "SuB-trahieren" weiter betreiben, um mir intensivere Gedanken darüber zu machen, welche Bücher aus welchem Grund längere Zeit ungelesen im Regal verbleiben. Auch hatte ich ursprünglich überlegt, dass ich meinen SuB noch weiter verkleinern könnte - nur um dann im Laufe des Jahres zu merken, dass ich mit einem Stand von um die 50 ungelesenen Büchern in meinem Regal eigentlich ganz zufrieden bin.

Punkt 3 war das Vorhaben, wieder mehr Comics und Manga zu lesen. Das hat auch regelmäßig geklappt, trotzdem bin ich da noch lange nicht wieder auf dem gleichen Stand wie früher. Und ich muss zugeben, dass ich es vermisse, mehr Zeit damit zu verbringen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch lästig, bei den Reihen - von denen ich ja so einige lese - immer auf die Fortsetzungen warten zu müssen, so dass ich lieber ein paar Bände ansammle. Wenn sie aber erst einmal auf dem Wartestapel gelandet sind, dauert es nur umso länger, bis ich zu den Titeln greife ... Kein Wunder also, dass ich da vor allem Einzelbände und Leihgaben gelesen habe, während die Stapel im Regal weiterhin immer größer wurden.

Für das kommende Jahr bleibe ich wohl bei meiner "keine offiziellen Challenges, aber dafür persönliche Vorhaben"-Politik:

Ich will weiter mit meinem SuB experimentieren und versuchen, regelmäßig ein paar ältere Titel in Angriff zu nehmen.

Außerdem möchte ich versuchen, wieder eine bessere Mischung aus Romanen, Sachbüchern, Comics/Manga und Hörbüchern zu finden. Mal schauen, wie es mit den Hörbüchern weitergeht, wenn ich mich um keinen Garten mehr kümmern muss.

Den Blog sollte ich auch mal wieder aufräumen (und zwar nicht als Ablenkungsaktion während des Umzugs, sondern irgendwann danach). Ein paar Kategorien nutze ich überhaupt nicht mehr und so viel "Katzenanteil" gibt es hier nach dem Tod der Jungs auch nicht mehr zu sehen, auch wenn Christie natürlich weiterhin ein wichtiger Teil der Familie ist. Ursprünglich hatte ich auch über eine farbliche Umgestaltung nachgedacht, aber nachdem wir festgestellt haben, dass mein Bildschirm ganz andere Farbwerte zeigt als die Geräte von Natira, ist mir erstmal die Lust darauf vergangen. (Und bevor ihr fragt: Auch bei manueller Anpassung kamen wir der Sache nicht so nah, dass ich das befriedigend fand.)

Ich denke, das sind auch genug Vorhaben für ein Jahr, das mit Umzugsvorbereitungen anfängt. Mal sehen, wie viel ich davon in den kommenden zwölf Monaten so auf die Reihe bekommen werde. ;)

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Feiertage!

Bevor mein Mann und ich seinen Weihnachtsurlaub nutzen, um in den nächsten Tagen mit dem Ausmisten und Packen der ersten Kartons für den anstehenden Umzug zu beginnen, gönnen wir uns noch ein entspanntes Feiertagswochenende. Wie immer werden wir die Feiertage so ruhig wie möglich angehen lassen und abgesehen davon, dass wir die letzten drei Missionen bei "Mechs vs. Minions" gern endlich spielen würden, gibt es keine Pläne. Die Hauptsache ist für uns, dass wir die gemeinsamen Tage miteinander genießen und so viel Zeit wie möglich mit Dingen verbringen, die uns beiden Spaß machen und die wir zusammen tun können.


Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage ganz wunderbar und möglichst harmonisch verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie allein, mit einer Katze auf dem Schoß oder inmitten einer trubeligen Familie verbringt. Gönnt euch ein leckeres Essen, genießt die Auszeit vom Alltag und kümmert euch gut um euch und diejenigen, die euch am Herzen liegen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Advent, Advent ... Vorweihnachts-Lesewoche: 4. Advent

Schon der vierte Adventssonntag - keine Woche mehr bis Weihnachten - und mir geht gerade alles mögliche durch den Kopf, nur nicht die Feiertage. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir gestern schon den Großteil der Lebensmittel für die kommenden zwei Wochen eingekauft haben und es sich deshalb so anfühlt, als ob das kommende Wochenende sich in nichts von all den anderen Wochenenden unterscheiden würde. Oder es hängt damit zusammen, dass wir schon jetzt einen Kartonstapel (mit Regalteilen für die neue Wohnung) im Wohnzimmer liegen haben und das nicht gerade gemütlich oder dekorativ wirkt.

Immerhin bin ich in dieser Woche dank des lästigen Husten wirklich viel zum Lesen gekommen. Da ich nachts nicht flach im Bett liegen und auf dem Sofa nicht länger als eine knappe Stunde am Stück schlafen kann, habe mich in den Nächten durch "A Heartwarming Christmas" gelesen. Abgesehen von den letzten drei Geschichten, in denen eine Frau und ihre beiden erwachsenen Töchter die Protagonistinnen sind, dreht sich jede der vier Geschichtengruppen um drei Geschwister, die in den Tagen vor Weihnachten die große Liebe finden. Häufig kannten sich die Protagonisten schon früher und haben sich dann einige Jahre aus den Augen verloren, nur um sich dann doch jetzt ihre gegenseitige Liebe einzugestehen. Nicht immer konnte ich die Gründe nachvollziehen, die vor Jahren dazu geführt haben, dass die Paare nicht zusammenkamen, aber insgesamt waren die zwölf Geschichten wirklich nett und unterhaltsam und mit den Charakteren kam ich in der Regel auch gut zurecht. Hier und da gab es zwar zwischen den zusammengehörigen Geschichten Punkte, die nicht hundertprozentig stimmig waren (zum Beispiel der Ruf nach Enkelkindern in der einen Geschichte, wenn man in der nächsten erfährt, dass die eine Tochter geschieden wurde, weil ihr Ex-Mann Kinder wollte, sie aber keine bekommen kann), aber da das nur in dem erwähnten Beispiel so krass war, konnte ich in der Regel gut damit leben. Auch wenn es natürlich schöner gewesen wäre, wenn sic die drei Autorinnen, die die selbe "Familie" zum Thema haben, da besser abgesprochen hätten.

Nach so viel Liebesgeschichten und Kitsch brauchte ich dann aber doch (zwischendurch und danach) wieder Abwechslung und habe nicht zu der letzten verbleibenden Anthologie mit weihnachtlichen Liebesgeschichten auf meinem eReader gegriffen, sondern mich auf Kinderbücher gestürzt. "Bayou Magic" habe ich in der Woche schon rezensiert, bei "Greenglass House" von Kate Milford bin ich noch dabei und werde wohl auch heute darin weiterlesen. Ich mag die winterliche Stimmung und die Atmosphäre in diesem ungewöhnlichen Inn, das vor allem Schmuggler beherbergt und in dem überraschenderweise vor den Weihnachtsfeiertagen so einige Gäste auftauchen, die vorher noch nie dort übernachtet haben. Ich bin sehr gespannt, was all diese Fremden in das Gasthaus geführt hat und was es mit der seltsamen Karte auf sich hat, die der Protagonist gefunden (und wieder verloren) hat.

Neben "Greenglass House" habe ich auch den ersten Band der "Lyra"-Chronicles von Patricia C. Wrede angefangen, weil ich es spannend finde den ersten Roman der Autorin mal anzutesten und ich bei dem eBook die Schrift groß genug stellen kann, um auch übermüdet und mit Kopfschmerzen weiter lesen zu können. ;)


Update 14:00 Uhr


Der Vormittag ist vor allem mit Rumdümpeln rumgegangen. Ich habe gefrühstückt, mich mit meinem Mann unterhalten, etwas mit dem 3DS gespielt, die Katze gefüttert und Teig für das Abendessen angesetzt. Während unsere Wohnung ja gerade ungeschmückt ist und wenig weihnachtlich wirkt, fiel mir beim Spielen heute auf, dass ich mein Animal-Crossing-Haus schon seit Tagen sehr gemütlich für die Feiertage eingerichtet habe. Natürlich habe ich darauf geachtet, dass meine Figur auch ihr Strickzeug bei der Hand hat und über die Feiertage mit genügend Lesestoff und Holz für den Kamin versorgt ist. *g*

So sieht Christie übrigens aus, wenn sie mal wieder auf ihrem neuen Lieblingsplatz thront:


Und so sieht sie aus, wenn ich versuche sie beim Spielen mit meinem Mann zu fotografieren:


Mein Mann meinte übrigens, ich sollte euch - wenn ich schon von meinem Husten erzähle - auch gleich dieses Video verlinken, damit ihr wisst, wie ich mich zur Zeit anhöre:


Ich bleibe dann mal weiter mit Buch und sonstiger Unterhaltung auf dem Sofa und gönne mir einen gemütlichen Nachmittag. Vorher schau ich aber noch, wie es euch heute bislang so ergangen ist. :)


Update 20:00 Uhr


Wo ist eigentlich der Tag hin? Oo Irgendwie habe ich mich heute nur viel online rumgetrieben, habe mich ein bisschen von meinem Mann ablenken lassen, der "Knights of Sidonia" geschaut hat, habe dann endlich zu "Greenglass House" gegriffen - und bin prompt beim Lesen eingeschlafen. *g* Während ich darauf warte, dass meine Pizza fertig wird, schaue ich noch einmal bei den anderen vorbei. Hoffentlich komme ich später noch etwas zu meinem Buch!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic

Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich über diesen Titel gestolpert bin, aber mir gefiel die Inhaltsangabe von "Bayou Magic" von Jewell Parker Rhodes ebenso wie die Tatsache, dass die Geschichte in einem Bayou spielt. Protagonistin ist die junge Maddy, die die jüngste von fünf Schwestern ist und die in diesem Sommer alt genug ist, um einige Zeit in Bon Temps bei der Großmutter zu leben. Maddys Familie wohnt in New Orleans und ihre älteren Schwestern haben alle schon ihren Sommer bei der Großmutter hinter sich gebracht und waren gar nicht glücklich mit dem einfachen und ländlichen Leben, dass sie dort führen mussten. Doch Maddy ist anders als ihre Schwestern. Ihr macht es nichts aus, dass es kein Einkaufszentrum in der Nähe gibt und dass die Hütte der Großmutter eher rustikal ist. Sie erinnert dieser Aufenthalt im Bayou an ein Märchen und obwohl sie anfangs Angst davor hatte, genießt sie es die Großmutter besser kennenzulernen und so viel Zeit in der Natur verbringen zu können.

"Bayou Magic" ist eigentlich ein Sommerbuch, bei dem man beim Lesen spürt wie heiß es im Sommer in Louisiana ist, wie der Schlamm beim Laufen zwischen den Zehen quillt, wie die Insekten um einen herumsirren und wie gut es sich anfühlt, wenn man nach einem langen und aktiven Sommertag abends zur Ruhe kommt, während man ein frischgekochtes Jambalaya isst und die Großmutter Geschichten über den Wassergeist Mami Wata erzählt. Obwohl ich den Schreibstil von Jewell Parker Rhodes etwas gewöhnungsbedürftig fand, macht er die Geschichte auch zu etwas Besonderem. Die Autorin verwendet zum Teil sehr kurze Sätze, so dass die meisten Beschreibungen eher an eine Aufzählung erinnern, doch das macht die Geschichte sehr atmosphärisch, weil es so zu einer Konzentration auf bestimmte Aspekte kommt. Dabei sind es nicht mal gewichtige Elemente in der Handlung, sondern eher die kleinen Dinge, die Maddy auf einmal ins Auge fallen, wie ihr erstes Frühstück in der Hütte der Großmutter oder das Aussehen eines Huhns.

Während dieses Sommers bei der Großmutter entdeckt Maddy, dass sie - ebenso wie die alte Frau - über Magie verfügt. Sie verspürt eine besondere Bindung zum Bayou, sie kann die Glühwürmchen rufen und sie sieht eines Tages unter der Wasseroberfläche eine Meerjungfrau. Doch als ein Unglück passiert, scheinen all die neu entdeckten Fähigkeiten nicht genug zu sein, um das Bayou und seine Bewohner zu retten. Obwohl dieses heranziehende Unglück für den Leser schon von der ersten Erwähnung eines bestimmten Punktes vorhersehbar war, fand ich die Vorhersagbarkeit in der Handlung nicht schlimm. Denn es geht weniger darum herauszufinden was passieren wird, als darum wie Maddy und all die anderen mit der Katastrophe umgehen. Dabei schont die Autorin den Leser nicht, was ich - gerade angesichts all der Kinderbücher, in denen eine wunderbare Wendung in der Geschichte dafür sorgt dass nichts Unumkehrbares passiert - sehr passend fand.

Ich habe Maddy sehr gern ins Bayou begleitet, habe mit ihr zusammen ihren neuen besten Freund Bear und all die anderen Bewohner von Bon Temps kennen und mögen gelernt und ich mochte es, dass Maddys Magie so wenig greifbar war. Als skeptischer Mensch könnte ich sagen, dass all die magischen Vorkommnisse nur in Maddys Fantasie passiert sein könnten. Aber bei so einer Geschichte will ich nicht skeptisch sein, ich will an Meerjungfrauen glauben und an Glühwürmchen und an Magie. Ich will mich davon bezaubern lassen, dass ein zehnjähriges Mädchen einen kleinen Teil der Welt retten kann und dass der erste Schritt dazu die Erkenntnis war, dass es Meerjungfrauen gibt, die nicht blond und hellhäutig sind, sondern die wie Maddy dunkle Haut und schwarze Haare haben.

Montag, 12. Dezember 2016

Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible (Kat, Incorrigible 1)

"Kat, Incorrigible" von Stephanie Burgis ist mal wieder ein Neuzugang, an dem Kiya Schuld ist, nachdem sie den Schuber mit der Trilogie in einem ihrer "Gelesen/Gekauf"-Beiträge erwähnt hatte. Wie man an dem verlinkten Beitrag sehen kann, hat es fast zwei Jahre gedauert, bis ich den Titel von der Merkliste auf meinen (Geburtstags-)Wunschzettel gepackt habe und nach dem Lesen bedauere ich es fast, dass ich da nicht eifriger war - und habe gleich mal die beiden Fortsetzungen bei meinem Buchhändler geordert. *g* Als der Leser Katherine (Kat) Ann Stephenson kennenlernt, versucht die Zwölfjährige sich gerade mitten in der Nacht aus ihrem Elternhaus zu schleichen. Gekleidet in den abgelegten Kleidungsstücken ihres älteren Bruders und mit frischgekürzten Haaren hofft sie, dass sie sich bis London durchschlagen könnte, um sich dort einen Arbeitsplatz zu suchen.

Dummerweise erwischen ihre beiden älteren Schwestern Elissa und Angeline sie und verhindern Kats unbedachten wohldurchdachten Rettungsplan für Elissa. Denn nachdem Kats älterer Bruder Charles mit seinen Verlusten am Spieltisch die Familie in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat, gibt es aus Sicht der Stiefmutter nur eine Rettung: Elissa muss einen sehr reichen Ehemann finden, der gewillt ist, der Familie seiner Braut finanziell beizustehen. Einen passenden Kandidaten hat die Stiefmutter mit Sir Neville auch schon bei der Hand, wobei Kat es alarmierend findet, dass der potenzielle Bräutigam nicht nur alt genug ist, um der Vater ihrer Schwester Elissa zu sein, sondern dass es auch heißt, er hätte seine erste Frau umgebracht.

Nachdem Kats erster Plan an der Aufmerksamkeit ihrer Schwestern scheiterte, denkt sie natürlich über alternative Methoden nach, um Elissa zu retten, und verfällt auf die Magie, die sie - hoffentlich - von ihrer verstorbenen Mutter Olivia geerbt hat. Doch so einfach ist es nicht Magie zu wirken, außerdem ist die Anwendung von Magie in diesem Regency-artigem England überaus verpönt. Und dazu gibt es noch mehrere Parteien, die Kat große Schwierigkeit bereiten, als sie dahinterkommen, dass das Mädchen mit Magie experimentiert. Ich mag ja immer wieder diese Mischung aus sehr geregeltem Gesellschaftsleben, wie man es nun mal in Regencyromanen findet, und den Unberechenbarkeiten, die sich aus der Anwendung von Magie durch ungeübte Protagonisten ergeben.

Außerdem ist Kat eine wunderbare Figur, die - ebenso wie ihre beiden Schwestern - gegen ihre Stiefmutter rebelliert, ihre ganz eigenen Prioritäten hat, wenn es um das Glück ihrer Familie geht, und die doch bei allem Selbstbewusstsein ständig in Situationen landen, in denen sie sich wünscht, sie könnte einfach im Boden verschwinden. Da die Geschichte aus Kats Sicht erzählt wird, hatte ich überraschenderweise die größten Probleme mit ihren beiden Schwestern. Sie nehmen Kat nicht ernst, hören ihr nicht zu und schließen sie regelmäßig aus, weil sie denken, dass Kat zu klein ist, um bestimmte Dinge zu verstehen. Würden die drei Mädchen offen miteinander reden, wären viele Schwierigkeiten viel einfacher zu lösen - allerdings gäbe es dann auch nicht so viele wunderbar amüsante Szenen für den Leser.

Zur Autorin wird im Buch erwähnt, dass sie Jane Austen und Georgette Heyer liebt - und gerade von der letztgenannten Schriftstellerin finde ich viel in "Kat, Incorrigible" wieder. Es gibt die junge Frau, die sich für den liebenswerten, aber unzuverlässigen Bruder opfern muss, die Liebe zwischen den Schwestern, die sich zwar nicht immer verstehen, aber doch am Ende füreinander da sind, es gibt Wegelagerer, Hausgesellschaften inklusive Klatsch und Tratsch und all die anderen Dinge, die man in einem amüsanten historischen Liebesroman normalerweise findet - nur dass sie hier aus der Perspektive einer Zwölfjährigen geschildert werden, die die Vorstellung von einem Wegelagerer nun einmal deutlich reizvoller findet, als ein steifes Abendessen inmitten von älteren Personen, denen die Etikette wichtiger ist als ein interessantes Gesprächsthema.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht Kat bei all ihren Abenteuern zu folgen. Sie ist eine angenehm eigenwillige Figur und ich mochte es, dass sie grundsätzlich erst einmal misstrauisch ist, wenn jemand ihr sagen will, was sie tun soll. Obwohl sich Kat so viel Mühe gibt, sind ihre Aktionen selten durchdacht, so dass es zu vielen amüsanten - aber selten zu zu überspitzten - Situationen kommt, die ich sehr genossen habe. Ich freu mich schon jetzt darauf, dass ich demnächst die Fortsetzungen in die Finger bekomme und dann weiter verfolgen kann, wie es Kat und ihrer Familie so ergeht.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Advent, Advent ... Vorweihnachts-Lesewoche: 3. Advent

Was für eine merkwürdige Woche! Immerhin haben wir jetzt einen Mietvertrag für eine neue Wohnung ab Februar und damit endlich die aufreibende Wohnungssuche hinter uns gebracht. Nun steht "nur" noch das Packen und Umziehen an ... *eeks* Auf jeden Fall ist es eine große Erleichterung, dass wir den neuen Vermietern diese Woche sagen konnten, dass wir in ein paar Wochen ausziehen können.

Da mein Mann die ganze Woche krankgeschrieben war, habe ich mir trotz des anstehenden Trubels die eine oder andere Auszeit gegönnt. So habe ich nicht nur den dritten Oona-Crate-Titel gelesen (ich mag die Reihe wirklich sehr!), sondern auch zu diversen Kurzgeschichten (mit Weihnachtsbezug) gegriffen. Erst einmal habe ich die beiden restlichen Kurzgeschichten aus dem "Lovers Lane"-Bundle (über die ersten beiden Geschichten hatte ich mich ja am vergangenen Sonntag geärgert) gelesen.

"Sunnys Weihnachten" von Regina Duke (das muss doch ein Pseudonym sein!) war ganz nett, wenn auch sehr vorhersehbar. Die beiden Protagonisten haben schon auf der Highschool Interesse aneinander gehabt. aber nachdem Brady Sunny auf dem Abschlussball stehen gelassen hat, haben sie kein Wort mehr miteinander gewechselt. Nun sehen sie sich nach vielen Jahren wieder und müssen feststellen, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Mich nervt dabei nur etwas, dass Sunnys Leben erst einmal in Trümmern liegen muss, bevor die beiden sich wiedersehen (wobei Brady sie natürlich aus einer blöden Situation rettet) und merken, dass sie damals von mehreren Seiten manipuliert wurden.

Die zweite Geschichte von der Autorin ("Krystals Weihnachten") gehört anscheinend zu einer Reihe und ich fand es nett, dass die Protagonistin Krystal an diesem Weihnachten darauf wartet, dass sie die - von ihrem Ex unterschriebenen - Scheidungspapiere zugeschickt bekommt, damit sie nach vielen Jahrezehnten endlich mit ihrer Jugendliebe zusammen sein kann. Da das Warten allein nun nicht gerade viel Handlung wäre, gibt es noch etwas Trouble mit Krystals Enkelin. Alles sehr nett und mit recht sympathischen Figuren.

Dann habe ich noch "Mission Rentier" von Mathias Küfner gelesen - die Geschichte hatte Ariana vor zwei Jahren mal empfohlen. Das Ganze war auch irgendwie nett, aber das Ende hat mich etwas irritiert. Außerdem hatte ich auf dem eReader noch "How the In-Laws Wrecked Christmas" von Fiona Gibson gefunden. In der Kurzgeschichte begleitet man Anna als sie an Weihnachten zum ersten Mal mit ihrem neuen Freund Ben seine Familie besucht. Anna erinnert mich etwas an die Figur Natalie aus "Love Actually", Bens Eltern sind ekelhafte Snobs, die ihrer Ex-Schwiegertochter hinterherweinen, und Ben ist ein Idiot ohne Rückgrat - und so fand ich die Grundidee zwar nett, die Geschichte selber aber eher enttäuschend.

Bevor ich wieder zum Buch greife, wühle ich mich erst einmal durch einen FeedReader und schaue, was die anderen gestern schon bei Arianas Adventslesen so gemacht haben. :)

Update 14:30 Uhr

Irgendwie habe ich es geschafft die Kamera in den letzten Tage zu verklüngeln, also gibt es heute keine Fotos. Die letzten Stunden sind mit Frühstück, Kommentieren, Wäsche anstellen, Katze füttern und viel Rumwuseln vergangen. Aber ich habe auch einige Seiten in "The Comeback Christmas" von Melinda Curtis gelesen. Viel fehlt mir bei der Geschichte nicht und bislang fand ich sie sehr nett. Die Geschichte ist Teil eines Bundles mit zwölf Geschichten (insgesamt 835 Seiten), die alle in der selben Stadt ("Christmas") spielen, in der Weihnachten das ganze Jahr über ein großes Thema ist, weil man ja dem Ortsnamen gerecht werden muss.

Immer drei von den zwölf Geschichten gehören zusammen und drehen sich - zumindest bei den ersten drei - um Geschwister, die in der Zeit vor Weihnachten die Liebe ihres Lebens finden. Oder wie bei meiner aktuellen Protagonistin darum, dass sie mit dem Mann zusammenkommt, der ihr einmal viel bedeutet hat. Dadurch, dass sich die Protagonisten schon gut kennen, finde ich es auch okay, dass die gesamte Handlung in so einen kurzen Zeitraum gequetscht wurde. Sie kennen sich ja schon und müssen es eigentlich nur noch fertig bringen sich gegenseitig ihre Liebe einzugestehen. Das ist wirklich nett geschrieben und ich mag auch die (vermutlich im echten Leben unerträgliche) Weihnachtsstadt voller Schnee, Lichter und Veranstaltungen, die beim Lesen für Weihnachtsstimmung sorgen.

Ich denke, ich werde heute bei dem Buch - und den Rest des Tages auf dem Sofa - bleiben. Eine große Tasse mit heißem Tee steht beim Lesen auch neben mir und hilft hoffentlich gegen meinen gerade laufenden "Mitgliedsanstrag im Club der Hustenden". Ich fürchte, ich schaffe es mal wieder die Erkältung in dem Moment von meinem Mann zu übernehmen, in dem er wieder bereit ist zur Arbeit zu gehen.

Update 21:30 Uhr

Sehr lange werde ich wohl nicht mehr aufbleiben, also ist das hier das letzte Update für heute. Heute Nachmittag habe ich über eine Stunde geschlafen und ansonsten viel gelesen, eine Pause fürs Kochen eingelegt und wieder gelesen. Die zweite Geschichte fand ich wirklich hübsch - sehr kitschig, aber für mich hat es perfekt gepasst und zwischendurch musste ich mir sogar ein Tränchen verdrücken, denn mit "der ganze Ort kommt nach einer Katastrophe zusammen, um zu helfen"-Szenen kann man mich schon packen. ;) Bei der dritten Runde weiß ich noch nicht so recht, was ich von dem Protagonisten halten soll, aber grundsätzlich fühle ich mich gut unterhalten.

Jetzt dreh ich aber erst einmal eine letzte Kommentarrunde, falte dann die Wäsche zusammen, die ich heute gleich mehrfach vergessen und gerade erst aus dem Trockner befreit habe, und schaue dann, ob ich noch ein paar Zeilen lese oder gleich ins Bett falle. Habt einen guten Start in die Woche und gönnt euch regelmäßig Auszeiten zum Genießen! :)

Freitag, 9. Dezember 2016

Jim Butcher und Kerrie L Hughes (Hrsg.): Shadowed Souls

Im November hatte ich mir "Shadowed Souls" gegönnt, weil ich ja eh gern Urban-Fantasy-Geschichten lese und in dieser Anthologie (die von Jim Butcher und Kerrie L. Hughes herausgegeben wurde) sehr viele Autoren vertreten sind, die ich schon kenne und mag. Um meine Erinnerungen an die insgesamt 11 Geschichten festzuhalten, gibt es hier ein paar Stichworte dazu:

1. "Cold Case" von Jim Butcher
Eine Geschichte, die in Jim Butchers Harry-Dresden-Welt spielt und nur gelesen werden sollte, wenn man die aktuellen Romane kennt, weil sonst zu viel gespoilert würde. Protagonistin der Geschichte ist Molly Carpenter, die in einem kleinen Ort in Alaska auf Ramirez trifft. Da ich beide Figuren kenne und mag, begann die Geschichte für mich mit einem Schmunzeln und endete mit vielen, vielen Tränen ... Sehr gut, sehr bewegend, aber es macht mir auch ein bisschen Angst bezüglich der weiteren Entwicklunge in den Harry-Dresden-Romanen.

2. "Sleepover" von Seanan McGuire
Diese Geschichte spielt in Seanan McGuires InCrypted-Welt und dreht sich um Elsie Harrington, die mir bislang noch nicht persönlich bekannt war, die aber vermutlich in dem nächsten Roman ("Magic For Nothing" - erscheint im März 2017) eine Rolle spielen wird. Elsie wird zu Beginn von "Sleepover" entführt, weil jemand sie für einen Dämonen hält und ihre Dienste in Anspruch nehmen möchte. Die Geschichte verfügt - wie so oft bei Seanan McGuire - über amüsante, süße und sehr bittere Elemente und hat insgesamt ein deutliches Buffy-Feeling bei mir hinterlassen.

3. "If Wishes Were" von Tanya Huff
Eine Vicky-Nelson-Geschichte, die nach den "Blood"-Romanen spielt und dementsprechend Spoiler für den Ausgang der Reihe enthält. Das Problem - rund um einen Djinn - ist sehr typisch für Vicky Nelson, ebenso die Auflösung des Problems, so dass bei mir vor allem Vickys Gedanken zum Thema Sterblichkeit und wie weit darf jemand gehen, um eine andere Person zu retten, hängen geblieben sind. Vor allem finde ich es spannend und realistisch, wie sehr Vicky immer wieder in Versuchung geführt wird von all der Macht, mit der sie in Kontakt kommt, während sie zusehen muss, wie Menschen, die ihr am Herzen liegen, leiden. Dabei wäre es so einfach etwas zu unternehmen, wenn man ignoriert, dass die meisten Machtquellen nun einmal bösen Ursprungs sind ...

4. "Solus" von Anton Strout
Die Geschichte gehört zu den Simon-Canderous-Romanen des Autors - und macht mich schon etwas neugierig auf die Reihe. Simon und sein Ausbilder Connor gehören zum "Department of Extraordinary Affairs Other Division - New York's answer to the underfunded world of paranormal investigation" (um mal die Homepage des Autors zu zitieren) und müssen in dieser Geschichte ein Schloss von Geistern befreien, damit es dann von einer Marklerin verkauft werden kann. Ich mochte die Form, die die Geistern annahmen, und die Gespräche zwischen Simon und Connor, die sich darum drehten, ob und wann man jemandem vertrauen kann, mit dem man zusammenarbeitet.

5. "Peacock in Hell" von Kat Richardson
Über Kat Richardson war ich schon beim Herbstlesen gestolpert und hatte mir ihre Harper-Blaine-Bücher gemerkt. Diese Geschichte gehört nicht zu den Greywalker-Romanen, sondern dreht sich um eine Figur mit dem Spitznamen "Peacock", die engagiert wurde, um jemanden aus der Hölle zu stehlen - und gerade auf den ersten Seiten fühlte ich mich mit der Geschichte sehr verloren, weil ich die Welt und die Figuren so gar nicht zu fassen bekam. Das Ende fand ich zwar schön böse, aber so richtig weiß ich immer noch nicht, was ich davon halten soll.

6. "Eye of Newt" von Kevin J. Anderson
Die Geschichte gehört zu den "Dan Shamble, Zombie P.I."-Romanen des Autors. Sie war ganz amüsant, aber auch arg vorhersehbar und hat mich deshalb nicht so ganz überzeugt. Ich weiß nicht warum, aber dieser Autor konnte mich schon nicht so richtig packen, als ich noch als Teenager alles verschlungen habe, dass meine Bibliothek im Fantasy- oder Science-Fiction-Bereich zu bieten hatte. Manchmal passt es einfach nicht ...

7. "What Dwells Within" von Lucy A. Snyder
Wieder eine Kurzgeschichte, die zu einer Serie gehört, dieses Mal zu den Jessie-Shimmer-Romanen, die mir ehrlich gesagt bislang nicht untergekommen waren. Aber da ich Jessie Shimmer und ihren Vertrauten Pat ganz sympathisch fand und die Welt interessant zu sein scheint, habe ich mir den ersten Band mal auf die Merkliste gepackt, obwohl diese Geschichte etwas sehr zäh anfängt, während man mit Jessie durch die Gegend fährt und sie über ihre Situation und das Gefühl, das bald etwas gravierendes passiert, nachdenkt. Ich bin mir zwar sicher, dass ich dank dieser Kurzgeschichte schon das Ende des ersten Romans (wenn nicht mehr) weiß, aber das Ganze klang trotzdem interessant.

8. "Hunter, Healer" von Jim C. Hines
Soweit ich das beurteilen kann, gehört die Kurzgeschichte nicht zu einem der Romane des Autors (wenn nicht im zweiten oder dritten "Magic ex Libris"-Buch noch etwas kommt, das damit in Verbindung steht). Jim C. Hines hält sich nicht lange damit auf seine Protagonistin Julia vorzustellen, sondern wirft einen gleich in die Handlung rund um einen Serienmörder, der die übernatürlichen Wesen in Julias Stadt attackiert, hinein. Im Laufe der Handlung wird Julia, die seit sehr langer Zeit als Heilerin arbeitet, gezwungen in die Rolle der Jägerin zu schlüpfen - und wieso das so ist und welche Folgen das für sie hat, hat der Autor so beschrieben, dass mir beim Lesen die Tränen kullerten. Sehr lästig, wenn man die Buchstaben kaum noch erkennen kann, aber jetzt sofort wissen will, wie es weitergeht ... ;)

9. "Baggage" von Erik Scott de Bie
Die Figur Vivienne Cain/Lady Vengeance gehört anscheinend zu einer Kurzgeschichten-Reihe des Autors und "Baggage" ist - wenn ich nach der Homepage gehen kann - die aktuellste Geschichte darin. Lady Vengeance war mal eine Superheldin/Superschurkin und ist nun eine Alkoholikerin, die versucht mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten zurechtzukommen. In dieser Geschichte fühlt sie sich von einem Dämonen verfolgt und wird dann, trotz all ihrer Vorsicht, doch von unerwarteter Seite angegriffen. Das war interessant und ich mochte einige Aspekte bei der Hauptfigur, aber so richtig konnten mich weder die Handlung noch die Protagonistin packen.

10. Sales. Force. von Kristine Kathryn Rusch
Ich kenne die Romane von Kristine Kathryn Rusch zu wenig, um zu beurteilen, ob die Protagonistin Kaylee und die verwendete Urban-Fantasy-Welt von der Autorin schon verwendet wurden (bei der Menge an Veröffentlichungen und Pseudonymen schiebe ich jedes Mal, wenn ich mich mit ihren Arbeiten beschäftigen will, die Recherche auf einen anderen Zeitpunkt). Auf jeden Fall beginnt die Geschichte dramatisch mit dem Tod des Verlobten der Protagonistin und wird dann immer fantastischer, während Kaylee ihre Trauer nutzt, um einen Auftrag für ihre Chefin durchzuführen. Vor allem hatte es mir hier die ungewöhnliche Protagonistin angetan ...

11. Impossible Monsters von Rob Thurman
Die Geschichte gehört zu den Cal-Leandros-Romanen von Rob Thurman (noch so eine Reihe, die ich eigentlich weiter verfolgen wollte), kann aber auch ohne Vorwissen aus den Romanen gelesen werden, da die Autorin ihren Protagonisten und seine Situation gründlich einführt, birgt aber dafür Spoiler, wenn man den ersten Band der Reihe noch nicht kennen sollte. Inhaltlich geht es darum, dass Cal seit Jahren eine Liste von Monstern führt, die er regelmäßig überprüft, um zu schauen, ob es nötig wird, diese Monster zu beseitigen, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten. Sehr düster, sehr unschön und in sich sehr stimmig.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Mona Ingram: A Family for Christmas

Adventszeit bedeutet für mich auch immer Liebesromanzeit und so schau ich gern nach günstigen oder gar kostenlosen eBooks zu den beiden Themen - und sammel immer mehr weihnachtliche Liebesromane auf dem Reader, als ich in den vier Wochen lesen kann. So ist auch "A Family for Christmas" von Mona Ingram (vermutlich) im vergangenen Jahr auf meinem eReader gelandet und ich habe keine Ahnung, wie ich über den Titel gestolpert bin. Die Autorin habe ich vorher auf jeden Fall noch nicht gelesen und bin deshalb vollkommen unbefangen an "A Family for Christmas" herangegangen.

Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von Maddie LaRocque erzählt, die vor einigen Monaten nach Calgary gezogen ist, nachdem ihr Freund nach drei Jahren Beziehung beschloss, dass er lieber eine andere Frau heiraten würde. Dummerweise wird Maddie zwei Monate vor Weihnachten auch noch ihr neuer Job gekündigt, weil ihr Arbeitgeber einen wichtigen Kunden verloren hat, und nun hängt sie ein bisschen in der Luft. Immerhin muss sie sich keine Gedanken um ihre Finanzen und ihre Miete machen, denn sie hat etwas Geld auf der hohen Kante und ist bei ihrem Umzug nach Calgary in die Wohnung ihre Freundin Lily eingezogen. Durch ein Gespräch in einem Aufzug kommt Maddie dann auf die Idee, sie könnte in der Vorweihnachtszeit einen Geschenkservice betreiben - und natürlich lernt sie darüber prompt den perfekten Mann für sich kennen.

Bei einer längeren Geschichte hätte ich mich vielleicht darüber geärgert, dass für Maddie nach ihrer Kündigung alles so problemlos läuft. Sie muss sich keine Gedanken um Geld machen und als sie für einige Wochen einen Geschenkservice eröffnet, fällt ihr der perfekte Laden inklusive einer großartigen "Aushilfe" geradezu vor die Füße. Aber bei gerade mal 170 Seiten und gleich zwei Liebesgeschichten, die hier erzählt werden, gab es zu wenig Raum für solche Details, als dass ich mich hätte aufregen wollen. Stattdessen habe ich eine süße und unterhaltsame Geschichte rund um Maddie und ihre Freundin Lily bekommen, die sich in die Brüder Drummond verlieben. (Also ein Bruder pro Freundin. ;) )

Ich mochte es, dass alle vier Beteiligten eine Vergangenheit hatten, die es ihnen nicht leicht macht auf einen Menschen zuzugehen oder zumindest dafür sorgt, dass erst einmal etwas beendet werden muss, bevor man etwas anfangen kann, ohne dass damit großes Drama verbunden war. Außerdem gibt es natürlich "Missverständnisse" zwischen den verschiedenen Figuren, aber nichts davon ist wirklich gravierend und alles lässt sich in dieser Geschichte klären, in dem man miteinander redet. Ich bin immer so froh, wenn solche Momente in Romanen nicht künstlich aufgebläht werden. Es ist vollkommen okay, wenn ein Protagonist ein paar Tage nachdenken muss oder eben nicht im ersten Rausch der Gefühle handelt, wenn die Figuren dann wieder aufeinander zugehen und die Sache klären. Nur zu schade, dass so wenig Liebesromane darauf setzen und stattdessen lieber eine unendliche Kette von Missverständnissen und Kränkungen für die Handlung produzieren - wobei ich mich am Ende dann immer frage, wie so eine Beziehung in ein paar Jahren aussieht, wenn die Leute schon nicht miteinander reden können, wenn sie frisch verliebt sind.

Bei der Kürze der Handlung ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass es bei allen vier Personen zu einem Fall von "Liebe auf den ersten Blick" kommt. Aber immerhin gönnt die Autorin den Figuren neben dieser unwiderstehlichen Anziehung auch genügend Verstand, um ihnen Zeit zum Kennenlernen zu geben, um die gegenseitigen Gefühle nicht als selbstverständlich anzunehmen und um trotzdem noch eigenständige Entscheidungen zu treffen, die nichts mit der potenziellen Beziehung zu tun haben. Das sorgt vielleicht nicht für die emotionalste Geschichte, die ich je gelesen habe, aber für eine schöne, atmosphärische, vorweihnachtliche Liebesgeschichte mit (relativ) realistischen und sympathischen Charakteren.

Montag, 5. Dezember 2016

Banana Yoshimoto: Moshi Moshi

Nach dem Lesen von "Moshi Moshi" von Banana Yoshimoto habe ich mich gefragt, ob es eigentlich auch Bücher der Autorin gibt, die sich nicht mit dem Thema Trauer beschäftigen. Ich muss gestehen, dass ich bislang nur welche erwischt habe, in denen es um dieses Thema ging. So muss Yoshie (Yotchan), die Protagonistin in "Moshi Moshi" mit dem Tod ihres Vater fertig werden, der - laut Angaben der Polizei - gemeinsam mit seiner Geliebten in einem Wald Selbstmord begangen hat. Weder Yoshie noch ihre Mutter wussten, dass der Vater überhaupt eine Geliebte hatte - auch wenn sie im Scherz darüber sprachen, dass er eine haben müsste, da er in letzter Zeit häufig nach seinen Konzerten über Nacht fernblieb - und beide sind der Meinung, dass Selbstmord auch nicht zu einem Menschen wie ihm passen würde. So müssen beide Frauen nicht nur mit dem Verlust des Verstorbenen fertig werden, sondern auch damit, dass es Seiten an diesem Mann gab, die sie nicht kannten.

Während Yotchans Mutter bei ihr Schutz sucht und sich in ihrer Trauer treiben lässt, flüchtet die junge Frau in ihre Arbeit. Sie ist in einem kleinen Restaurant in Shimokitazawa angestellt, das sich auf wohltuendes Essen (wie Yotchan es beschreiben würde) spezialisiert hat. Für Yotchan und ihre Mutter war das Restaurant während der ersten Trauerphase, als beide kaum etwas zu sich nehmen konnten, ihre Rettung, nun möchte Yoshie dafür sorgen, dass auch andere Kunden dort ein solch erholsames Essen genießen können. Sie beobachtet ihre Kunden beim Essen und versucht ihre Bedürfnisse zu erahnen, bevor diese sie aussprechen können. Und während ihrer Pausen oder nach Feierabend streift sie durch Shimokitazawa und genießt den - für Tokyo unglaublich entspannten - Rhythmus des Viertels. Sowohl für sie als auch für ihre Mutter fühlt sich der Wechsel von ihrer alten Wohnung in Meguro nach Shimokitazawa wie Urlaub an. Sie leben, als ob es keine Verpflichtungen gäbe (natürlich abgesehen von Yoshies Arbeit) und versuchen jeden Tag so zu genießen wie er kommt.

Doch natürlich reicht das nicht aus, um mit dem Tod des Vaters fertig zu werden und so gibt es immer wieder Momente, in denen Yotchan sich mit damit auseinandersetzen muss. Manchmal geschieht dies, weil Freunde oder Bekannte ihres Vaters auf sie zukommen, manchmal sucht sie selber aktiv nach Informationen. Doch immer geht es nur in kleinen Schritten vorwärts, weil es für die junge Frau zu belastend ist, dass ihr Vater auf diese Weise aus ihrem Leben gegangen ist. So ist es auch kein Wunder, dass sie immer wieder von ihm (und seiner Geliebten) träumt, während sie auf der anderen Seite in ihrem Alltag häufig Probleme hat eine Entscheidung zu treffen, die über ihre Arbeitsplatz hinausgeht.

Auch wenn sich das jetzt vielleicht deprimierend anhört, so ist "Moshi Moshi" doch ein sehr ermutigendes Buch, das dem Leser immer wieder sagt, dass alles seine Zeit braucht, dass man nicht hetzen muss und dass man seinen eigenen Rhythmus finden muss - egal, ob es um die Verarbeitung von Trauer, das Essen oder das Leben im allgemeinen geht. Außerdem ist die Geschichte eine wunderbare Liebeserklärung an das Künstler- und Szeneviertel Shimokitazawa mit seiner gewachsenen Struktur, seinem entspannten Lebensgefühl und all den liebenswerten und individuellen Bewohnern. Ich mochte es sehr, wie die Autorin die Eigenheiten dieses Viertels beschrieb, wie sie die Mutter abends von ihrem Tag und all den Menschen, denen sie begegnet ist, erzählen lässt und wie Yotchan über die Passanten redet, die sie auf der Straße beobachtet.

Und natürlich ist "Moshi Moshi" auch eine Geschichte vom Erwachsenwerden, denn mit dem Tod des Vaters wird Yoshie bewusst, dass sie sich nicht ewig auf ihre Eltern stützen kann, dass jetzt schon eine wichtige Konstante aus ihrem Leben verschwunden ist und dass eines Tages auch der Moment kommen wird, in dem ihre Mutter nicht mehr für sie da sein kann. Umso wichtiger ist es, dass Yotchan lernt, ihren eigenen Weg zu gehen, herauszufinden, was ihr Leben lebenswert macht, und sich nicht immer wieder mit dem zu begnügen, was gerade gut ist, sondern sich auch mal konkrete Ziele zu setzen und herauszufinden, wie sie diese Ziele erreichen kann. Dabei erzählt Banana Yoshimoto von all diesen Veränderungen in Yoshies Leben in gewohnt unaufgeregter Weise.

Doch so sehr die Handlung vor sich hinzuplätschern scheint, so sehr packen mich auch immer wieder die Gedanken und Gefühle der Protagonisten dieser Autorin. Bei einem Yoshimoto-Roman bleibt die Geschichte eine Weile bei mir und lässt mich über die Figuren, die Ereignisse und auch mein eigenes Leben nachdenken, während es mich auf der anderen Seite immer wieder zum Buch treibt, um nur noch ein paar Seiten zu lesen, um nur eben herauszufinden, welche Auswirkungen dieser eine neue Denkansatz, diese eine Begegnung oder diese ganz bestimmte Erkenntnis auf die Figuren haben mag. Spannend finde ich es auch, dass ich mich langfristig immer kaum an die Handlung erinnern kann (und grundsätzlich recherchieren muss, wie die gelesenen Bücher überhaupt hießen und um welche Charaktere sie sich überhaupt drehten), aber dafür Bilder im Kopf habe, die ich mit den jeweiligen Titeln verbinde - selbst wenn sie so gar nicht im Roman vorkamen.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Advent, Advent ... Vorweihnachts-Lesewoche: 2. Advent

Schon der zweite Adventssonntag und somit wieder ein Beitrag zu Arianas "Advent, Advent ... Vorweihnachts-Lesewochen". So viel weihnachtlicher als am vergangenen Wochenende fühle ich mich noch nicht, aber immerhin begann die Woche mit einem klaren und wolkenlosen Himmel, wunderschönem Raureif und durchgehenden Sonnenstunden. Wenn es so schön kalt ist, darf die Sonne meinetwegen gern den ganzen Tag scheinen. ;)

Sehr viel habe ich in den letzten Tagen nicht gelesen, mir fehlten sowohl die Zeit als auch die Konzentration und wenn ich beides hatte, dann habe ich zu fantastischen Kurzgeschichten und - nachdem ich "Shadowed Souls" ausgelesen hat - zu "Kat, Incorrigible" von Stephanie Burgis gegriffen. Gestern hatte ich dann aber doch Lust auf etwas weihnachtlicher Lektüre und habe mich weiter durch meine eBooks gewühlt und einen Versuch mit "A Family for Christmas" von Mona Ingram gewagt. Das war wieder eine kostenlose Geschichte für den Kindle und mit ca. 170 Seiten perfekt für einen entspannten Nachmittag. Ich mochte die Figuren und die Geschichte war auch wirklich süß, wenn auch etwas sehr vorhersehbar - insgesamt aber perfekt zum Entspannen.

Heute versuche ich wieder einen Blick in die Weihnachtsanthologie "Mörderische Bescherung" zu werfen und gucke weiter durch meinen eBook-Bestand nach winter-weihnachtlicher Lektüre. Doch bevor ich mich ernsthaft dem Adventslesen widmen kann, haben wir heute Vormittag erst einmal wieder einen Wohnungsbesichtigungstermin. Immerhin liegt der so, dass wir auf dem Rückweg an einem von uns sehr geschätzten Café vorbeikommen, wo wir entweder gleich einkehren oder zumindest Kuchen für heute Nachmittag mitnehmen können. ;)

Ich wünsche euch schon mal einen schönen 2. Advent und melde mich später wieder!


Update 14:00 Uhr

Uff, das war ein Vormittag. Wir waren insgesamt fast drei Stunden unterwegs für gerade mal zehn Minuten Wohnungsbesichtigung. Die Wohnung wäre von der Lage und der Größe eigentlich gut für uns, allerdings gibt es keinen Keller, die vorhandene Einbauküche ist - im Vergleich zu meiner eigenen und für mich perfekten Küche - schrecklich und das Badezimmer ist ... sehr individuell (es ist L-förmig und die Badewanne passt genau in den Querbalken des Ls und ist nur über eine kleine Stufe direkt vor der Toilette zu besteigen, wenn man da diagonal über die Ecke reinkrabbelt). Außerdem gibt es drei Kindergärten vor, hinter und neben der Wohnung - und ich weiß, welcher Lärm bei nur einem hinter dem Haus entstehen kann. Wir haben trotzdem ernsthaftes Interesse bekundet, einfach weil der Wohnungsmarkt nun einmal so ist, wie er ist.

Auf dem Rückweg sind wir beim Café vorbei und nachdem wir uns wegen der vorhandenen Besucher nicht einmal zu zweit vor die Theke quetschen konnten, hat mein Mann für heute Nachmittag Kuchen besorgt und wir sind nur noch so schnell wie möglich am extrem überfüllten Weihnachtsmarkt vorbeigehuscht, um zur Bahn zu kommen. Immerhin haben wir noch das Mittagsgeläut auf dem Rathausvorplatz gehört, aber das war es auch an "Adventsstimmung" in der Stadt. Ich finde es ja eigentlich spannend in einer Stadt mit so vielen verschiedenen Touristen zu leben und wir haben auch gern der Großfamilie aus Malaysia geholfen ihren Rückweg nach dem Weihnachtsmarktbesuch zu planen, aber ich bin trotz solcher Begegnungen immer wieder überrascht, wie viele Menschen sich so in der Innenstadt herumtreiben und die Märkte besucht oder versucht die historischen Fassaden zu knipsen. *g*


Zum späten Frühstück hab es dann erst einmal die erste Geschichte aus einem eBook-Bundle mit vier Kurzgeschichten (je zwei von Sandra Edwards und Regina Duke - bei der letzteren könnte es sein, dass sie mir schon mal in so einer Sammlung untergekommen ist, aber sicher bin ich mir nicht). "Die Weihnachtsbraut" von Sandra Edwards war leider einfach nur grottenschlecht! Die Protagonistin Cami McClure reist über Weihnachten zu ihrer besten Freundin Genie Taylor nach Hawaii und lernt auf dem Flug den unglaublich gutaussehenden Cody Hollis kennen. Der übrigens zu einer Hochzeit über Weihnachten nach Hawaii fliegt und mit dem sie dann noch zu Abend isst (praktischerweise hat die Freundin Genie keine Zeit, weil sie eine Hochzeit organisieren muss) und neben dem sie am nächsten Morgen aufwacht (aber nix passiert, weil er nicht mit betrunkenen Frauen schläft) und dann trifft sie den Bräutigam der Hochzeit, die ihre Freundin organisiert, und er sieht aus wie Cody! Und er tut so, als ob er sie nicht kennt! Trotz der gemeinsam verbrachten Stunden! Und er heißt Cory! Und natürlich ist Cami so enttäuscht und verzweifelt und fühlt sich verarscht UND SCHALTET IN DER GESAMTEN GESCHICHTE NICHT EINMAL IHR GEHIRN EIN! Und dann gibt es ein klärendes Gespräch und einen Epilog mit der Hochzeit von Cami und Cody ein Jahr später zu Weihnachten.

Abgesehen von dem Mangel an Handlung (ja, auch eine Kurzgeschichte darf Handlung enthalten), fragte ich mich die ganze Zeit, wieso diese beiden Menschen überhaupt Interesse aneinander haben. Alles, was ich als Leser über sie erfahren habe, ist, dass sie gut aussehen (und sie hat Komplexe, weil sie als Therapeutin nicht besonders viel Geld verdient) und er ist reich und aus Texas. Neeee, das war nix. Ich werde aber natürlich trotzdem noch einen Versuch mit der nächsten Geschichte der Autorin wagen. :D Vorher drehe ich aber endlich eine Runde bei den anderen vorbei und beende das Durchforsten des FeedReaders, da ich damit heute Morgen nicht sehr weit gekommen war. Es sammelt sich eben doch einiges an, wenn man den die ganze Woche weitgehend ignoriert.

Update 17:30 Uhr


Während ich noch meine Kommentarrunde drehte, klingelte es überraschend an der Tür und diejenigen Nachbarn, die pro Woche die meisten Lieferungen von uns entgegennehmen lassen, brachten eine schokoladige Überraschung vorbei. Ich finde es wirklich nett, dass sie ab und an dann doch anerkennen, dass wir ihnen da wirklich entgegenkommen. Wobei ich auch ein bisschen befürchte, dass das nur die vorauseilende Besänftigung ist, weil wir in den kommenden Wochen vermutlich unseren Flur nicht mehr betreten können, weil sie wieder so viele Pakete bekommen werden. ;)


Unter Christies grumpigem Blick habe ich dann erst einmal einen weiteren Versuch mit Sandra Edwards gemacht und kann sagen, dass ich "Der Weihnachtszauber" nur unwesentlich erträglicher fand als "Die Weihnachtsbraut". Immerhin gab es in dieser Geschichte rund um Eve Langdon, die kurz vor Weihnachten entdecken musste, dass der Typ, den sie vor Jahren nicht Hals über Kopf heiraten wollte, wieder in der Stadt ist, so etwas wie weihnachtliche Atmosphäre. Außerdem gab es einen mysteriösen Weihnachtsmann, einen magischen Schokoriegel und zwei erwachsene Menschen, die sich vor acht Jahren gerade mal eine Woche lang gekannt hatten und die nun - dank eines Traums/einer magischen Reise in eine mögliche Zukunft - Hals über Kopf heiraten. Die Autorin hält wohl wirklich nichts davon, dass zwei Personen, die eine Beziehung eingehen wollen, sich vorher kennenlernen. Nach diesem Machwerk brauchte ich erst einmal etwas angenehmere Unterhaltung und so gab es Kuchen und eine Folge von "Good Morning Call".

Himbeer-Chiffon und Gateau au Chocolat

Mont Blanc und Schoko-Karamell-Törtchen
Vier kleine, aber so unglaublich gute Stückchen Kuchen, die wir uns geteilt haben, während wir verfolgten, wie Nao und ihr Mitbewohner Uehara wieder von einem kleinen - und sehr amüsanten - Drama zum nächsten stolperten. Nachdem ich zum Geburtstag einen Netflix-Gutschein geschenkt bekommen hatte, um die neuen "Gilmore Girls"-Folgen zu sehen (meine ungefilterte Meinung behalte ich da lieber für mich), haben wir in den letzten Tagen mal geschaut, was wir sonst noch so anschauen könnten und sind bei "Good Morning Call" gelandet. Die japanische Serie dreht sich - wie gefühlt mindestens die Hälfte aller Manga, die für Schulmädchen geschrieben wurden, - um die tolpatschige Nao, die auf einen betrügerischen Markler hereingefallen ist und sich nun eine Wohnung mit einem Schulkameraden teilen muss. Uehara ist einer der drei beliebtesten Schüler der Schule und das ist nur einer der Gründe, warum niemand wissen darf, dass die beiden eine Wohngemeinschaft bilden. Das Ganze ist sehr seicht, aber auch wirklich niedlich und lustig mit sehr passend besetzten Schauspielern. Wir finden es gerade sehr erholsam. :)

Bis es Zeit wird das Abendessen zu kochen, werde ich wohl meine Aufmerksam zwischen dem 3DS (Blümchen gießen!) und dem FeedReader aufteilen. Noch immer über 70 Beiträge, die ich mal lesen oder zumindest wegscrollen sollte ...

Update 00:15 Uhr


Eigentlich wollte ich ja nach dem Essen noch gemütlich lesen, aber dann kam währenddessen per Mail eine überraschende Nachricht, die uns den restlichen Abend auf Trab gehalten hat. So haben wir heute Abend viel diskutiert, telefoniert und Mails mit Terminanfragen geschrieben - ein bisschen schade finde ich es, dass wir unser Tortenküken, das wir uns zum Nachttisch geteilt haben, so gar nicht richtig würdigen konnten, aber lecker war es trotzdem. Jetzt lege ich nur noch schnell die Wäsche zusammen, die mein Mann vor seinem Schlafengehe noch aus dem Trockner befreit hat, und falle dann ins Bett. Wir lesen uns spätestens am kommenden Sonntag wieder! Habt eine schöne Woche!

Freitag, 2. Dezember 2016

Neuzugänge November

Im November gab es einiges an Neuzugängen für mich und ich finde es schön, dass allein schon durch meine Geburtstagsgeschenke so eine bunte Mischung zusammen kam. Es macht sich allerdings auch bemerkbar, dass ich gerade ein sehr großes Bedürfnis nach "einfacher" Wohlfühllektüre habe, was für viele fantastische Kinder- und Jugendbücher auf dem Wunschzettel gesorgt hat.


Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
[Nachdem ich einen Bücherscheck gewonnen hatte, habe ich mir bei einem Besuch meines Stammbuchhändlers diese beiden Romane gegönnt, um endlich die Codex-Alera-Reihe vollständig zu haben. (Wenn ich jetzt noch den ersten Band aus meinen Kistenchaos befreit bekomme, könnte ich die Bücher mal in einem Rutsch durchlesen. *g*)]

Jim Butcher (Hrsg.) und Kerrie L. Hughes: Shadowed Souls (Anthologie)
[Eine Anthologie rund um das Böse, das im Namen des Guten passieren kann, mit insgesamt 11 Kurzgeschichten von denen überraschend viele von Autoren geschrieben wurden, die ich schon kenne und sehr mag. Das Buch hatte ich schon im Oktober vorbestellt, damit ich es recht zeitnah zur Veröffentlichung von meinem Buchhändler importiert bekomme. Oh, und gelesen habe ich es im November auch schon! :D]

Igort: Berichte aus Japan - Eine Reise ins Reich der Zeichen
[Ein Geschenk (für meinen Mann und mich), weil Japan nun mal für uns beide interessant ist. :) Der erste Blick hinein bietet schon mal sehr unterschiedliche Zeichenstile, die der Künstler verwendet hat.]

Die restlichen Neuzugänge wurden von verschiedenen Personen anlässlich meines Geburtstags von meinem Wunschzettel gefischt. :)


Shawn Thomas Odyssey: The Magician's Tower
[Die Fortsetzung von "The Wizard of Dark Street" .]

Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible
[Den Roman hatte ich bei Kiya entdeckt und da ich Lust auf diese Art von Geschichten hatte, landete er gleich auf dem Wunschzettel.]

Diana Wynne Jones: The Islands of Chaldea
[Noch ein Buch der Autorin, das meine Sammlung vervollständigen soll.]

Kazuto Tatsuta: Reaktor 1F - Ein Bericht aus Fukushima 1 (Manga)
[So viele Berichte über Japan und Fukushima, da wurde es für mich Zeit von den Erlebnissen und Erfahrungen eines Mangaka zu lesen, der nach dem Unglück im Reaktor an den Aufräumarbeiten beteiligt war.]

Patricia C. Wrede: A Matter of Magic
[Obwohl ich die Geschichten der Autorin so gerne mag, habe ich immer noch nicht alles von ihr gelesen - wird Zeit das zu ändern.]


John Scalzi: Fuzzy Nation
[Ich habe wieder mehr Lust auf SF, wollte endlich mal einen Roman von dem Autor ausprobieren und der Klappentext klang gut.]

Alex Grecian: The Yard
[Der Auftaktband einer historischen Kriminalromanreihe - den vierten Teil davon hatte ich auf einem Wühltisch gefunden und sehr gern gelesen.]

Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic
[Ein fantastisches Kinderbuch mit ungewöhnlichem Hintergrund.]

Kate Milford: Greenglass House
[Um das Buch schleiche ich schon so lange rum, jetzt ist endlich das Taschenbuch erschienen, also wurde es Zeit für den öffentlichen Wunschzettel.]

Robin Stevens: Murder Most Unladylike
[Mal wieder ein Titel, den ich bei Kiya gefunden hatte und der mich reizte.]


Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
[Ja, ich gehe die Vervollständigung meiner DWJ-Sammlung jetzt wirklich ernsthaft an!]

Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
[Endlich der Serienabschluss in meinen Händen!]

Regina Stürickow: Kommissar Gennat ermittelt - Die Erfindung der Mordkommission
[Eine Folge unseres "Mörderischen Wochenendes".]

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Dezember-SuB 2016

Der November war ein wirklich trubeliger Monat und inzwischen schaffe ich es auch nicht mehr meine fehlende Lesezeit durch fehlenden Schlaf auszugleichen.. Trotzdem kam ich in diesem Monat auf 12 gelesene Bücher (plus 3 Kurzgeschichten und 1 Manga) und 2 gehörte Hörbücher. Und da der SuB zum Monatsende kräftig angestiegen ist und sich das gleiche Phänomen noch einmal im Dezember wiederholen wird, ist die Wahrscheinlichkeit für einen SuB-Abbau in den kommenden Wochen doch recht gering. ;) Außerdem gibt es - trotz aller guten Vorsätze - weiterhin Bibliotheksausleihen, die bis zum Abgabetermin von mir gelesen werden sollten. Also keine Vorhaben für Dezember für das Lesen, sondern nur die Hoffnung, dass ich genügend Zeit für meine Bücher finde ...


Deutscher SuB:
  1. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht
  3. Brom: Krampus
  4. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  5. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  6. Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
  7. Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
  8. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  9. Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
  10. Jim C. Hines: Die Buchmagier - Angriff der Verschlinger
  11. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  12. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  13. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  14. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  15. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  16. Jonathan Stroud: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
  17. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  18. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  19. Charles den Tex: Die Zelle
  20. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  21. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  22. Xinran: Gerettete Wort
  23. Xinran: Wolkentöchter
  24. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

24 Titel auf dem SuB


Englischer SuB:
  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents - A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk - A Memoir by Lady Trent
  4. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes - A Memoir by Lady Trent
  5. Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible
  6. Gail Carriger: Curties and Conspiracies (Finishing School 2)
  7. Agatha Christie: Curtain - Poirot's Last Case
  8. Agatha Christie: Miss Marple - The Complete Short Stories
  9. Jennifer Estep: Cold Burn of Magic
  10. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  11. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  12. Alex Grecian: The Yard
  13. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  14. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  15. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  16. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  17. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  18. D. B. Jackson: Thieve's Quarry (Thieftaker #2)
  19. Diana Wynne Jones: The Islands of Chaldea
  20. Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
  21. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  22. Sarah Kuhn: Heroine Complex
  23. Lynn Kurland: Star of the Morning
  24. Kate Milford: Greenglass House
  25. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  26. Bishop O'Connell: The Stolen
  27. Cindy Pon: Serpentine
  28. Julia Quinn: The Secrets of Sir Richard Kenworthy (Smythe-Smith 4)
  29. Philip Reeve: Larklight
  30. Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic
  31. John Scalzi: Fuzzy Nation
  32. Paige Shelton: Farm Fresh Murder (A Farmers Market Mystery 1)
  33. A.C.H. Smith: Jim Henson's The Dark Crystal
  34. Robin Stevens: Murder Most Unladylike
  35. Rob Thomas: Veronica Mars - The Thousand Dollar Tan Line
  36. Holly Webb: Lilly (Lilly 1)
  37. Holly Webb: Lilly and the Shining Dragon (Lilly 2)
  38. Holly Webb: Lilly and the Prisoner of Magic (Lilly 3)
  39. Holly Webb: Lilly and the Traitor's Spell (Lilly 4)
  40. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child
  41. Patricia C. Wrede: A Matter of Magic
  42. Patricia C. Wrede: The Seven Towers

30 Titel auf dem englischen SuB


(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)